Bernd Stöver

 4.1 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von United States of America, Der Kalte Krieg 1947-1991 und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Bernd Stöver

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Bernd StöverUnited States of America
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United States of America
United States of America
 (4)
Erschienen am 20.10.2016
Bernd StöverDer Kalte Krieg 1947-1991
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Der Kalte Krieg 1947-1991
Der Kalte Krieg 1947-1991
 (4)
Erschienen am 20.01.2011
Bernd StöverUnited States of America: Geschichte und Kultur
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United States of America: Geschichte und Kultur
Bernd StöverDer Kalte Krieg
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Der Kalte Krieg
Der Kalte Krieg
 (3)
Erschienen am 30.07.2012
Bernd StöverGeschichte der USA
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Geschichte der USA
Geschichte der USA
 (3)
Erschienen am 29.08.2017
Bernd StöverGeschichte des Koreakriegs: Schlachtfeld der Supermächte und ungelöster Konflikt (Beck'sche Reihe)
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Geschichte des Koreakriegs: Schlachtfeld der Supermächte und ungelöster Konflikt (Beck'sche Reihe)
Bernd StöverGeschichte Berlins (Beck'sche Reihe)
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Geschichte Berlins (Beck'sche Reihe)
Geschichte Berlins (Beck'sche Reihe)
 (2)
Erschienen am 21.06.2013
Bernd StöverCIA
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CIA
CIA
 (1)
Erschienen am 16.02.2017

Neue Rezensionen zu Bernd Stöver

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Buchraettins avatar

Rezension zu "Geschichte der USA" von Bernd Stöver

Ein umfassendes Sachbuch rund um die Geschichte der USA.
Buchraettinvor einem Jahr

Die USA - Um ein Gefühl für dieses Land zu bekommen, mag ich die Beschreibungen des Autors sehr gern. Fast 27 mal so groß wie Deutschland ist die USA und doch ist sie nur verhältnismäßig gering besiedelt. Das Land der unendlichen Möglichkeiten, dieser Satz kommt mir immer gleich in den Sinn, wenn ich das Wort USA höre. Dieses Buch bietet seinem Leser ein breites Spektrum an Wissen um mehr über das Land zu erfahren.
Gut gefällt mir bei einem Sachbuch das Inhaltsverzeichnis zu Beginn für eine erste Übersicht über die Themen. Es ist ein Sachbuch, kein Roman. Man kann es benutzen um gezielt Informationen zu suchen, wie z.B. sich über die Kriege zu informieren, die Erschließung des Kontinentes, die Gründung der Vereinigten Staaten. Sich einfach festlesen an Themen, die einen interessieren.
Gelungen fand ich den Einstieg in das Buch. Der sogenannte „ Amerikanische Traum“ wird hier erklärt. Der Freiheitsgedanke, die Freiheitsstatur, die Phasen der Entwicklung der USA, das wird hier ausführlich erklärt und gut dargestellt. Im ersten Abschnitt erfährt der Leser auch vieles zur Bevölkerung, der Sozialstruktur. Was mich besonders interessiert hat, ist die Geographie des Landes. Der Autor beschreibt auch die Besiedlung des wilden Westen. An diese Einführung schließen sich nun die Abschnitte der Geschichte der USA an.
Das Buch wird in verschiedene Abschnitte eingeteilt. Wie z. B die Kolonisierung, die Gründung der Vereinigten Staaten, die Erschließung des Kontinents im 19. Jahrhundert, Bürgerkrieg, Außenpolitik, die Weltkriege des 20. Jahrhunderts, der kalte Krieg und die USA seit 1991.
Hier lockern Karten, Abbildungen und Fotos den Text auf und veranschaulichen auch historische Ereignisse oder lassen mich als Leser anhand einer Karte visuell nachvollziehen, wie die Besiedlung von statten ging. Das finde ich zumindest sehr gelungen, es finden sich im Buch nicht nur Textbausteine, sondern auch Anschauungsmaterial.
 Die Informationen des Textes finde ich sehr detailreich und es werden historische Personen erwähnt, genau beschrieben, wie z.B. auch die Anwerbung in Europa für neue Siedler durchgeführt wurde. Ich denke, dieses Buch ist auch sehr gelungenes Nachschlagewerk, auch für Schüler geeignet, z. B. für die Facharbeit in der Oberstufe, kann ich mir das Buch sehr gut vorstellen.
Vom Stil her fand ich das Buch sehr gut zu lesen. Natürlich tauchen viele Personen auf, aber es liest sich flüssig und man fühlt sich als Leser fast hautnah dabei. Der Autor schafft es hier, die Informationen so zu verpacken, dass man liest und gefesselt ist und dennoch viel Wissen aufnimmt.
Die vielen Kriege sind hier ein großes Thema, aber mir hat gefallen, dass man als Leser auch viel zur Entwicklung der amerikanischen Kultur erfährt.
Es werden eigentlich alle Themen bedient. Architektur, Kultur, Wissenschaft, Technik, Religionen, Politik. Es ist, wie ich finde, eine unheimliche Vielfalt, die sich in diesem Buch finden. Unglaublich welche Recherchearbeit in diesem Buch stecken muss. Für mich ein absolut gelungenes Sachbuch rund um die USA.
Zur Ergänzung findet man noch einen Anhang hinten im Buch, der sich über fast 100 Seiten hinzieht. Hier findet der interessierte Leser Landkarten, ein Abkürzungsverzeichnis, eine Übersicht der Präsidenten, die Staaten der USA, Indianerkriege, außenpolitische Interventionen und noch Anmerkungen zu den Kapiteln inclusive Literaturverzeichnis sowie ein Personenregister.
Eine Übersicht über die Entwicklung Nordamerikas. Informativ und interessant mit vielen Fotos und weiteren Bildmaterialien werden die Texte auch anschaulich dargestellt. Ein umfassendes Sachbuch rund um die Geschichte der USA.

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Sikals avatar

Rezension zu "Geschichte der USA" von Bernd Stöver

Die Geschichte der USA
Sikalvor einem Jahr

Bernd Stövers Buch zur Geschichte der USA beginnt 1585 mit der Gründung der ersten Kolonien und reicht bis ins Jahr 2011, wobei sich im letzten Kapitel noch die Frage zum Ende des American Dream stellt. In der Einleitung verweist Stöger auf diesen American Dream als Idee und schließt am Ende auch wieder damit, so wirkt dieses Buch angenehm rund. Widersprüchlichkeiten und einzelne Phasen der Geschichte werden ebenso erwähnt wie Mentalitäten, Sozialstrukturen und die Vielfalt der Kulturen.

Gut strukturiert findet man nach der Einleitung elf Großkapitel, die jeweils wiederum in kleinere Abschnitte unterteilt werden, wobei es der Autor schafft, ab der ersten Seite den Leser in den Bann dieser spannenden Geschichte zu ziehen.

Die immer weiter fortschreitende Ausbreitung der Europäer nach Beginn der Kolonialisierung und die daraus folgende Zurückdrängung der Eingeborenen, ergänzt durch ethnische Säuberung bringt Stöver mit Genozid und Sklaverei in Zusammenhang. Seine kritischen Querverweise geben immer wieder zusätzliche Denkanstöße.

Ein weiteres Kapitel erläutert die Gründung der Vereinigten Staaten, die symbolträchtige Boston Tea Party, bei der radikalisierte als Indianer verkleidete Patriots das Handelsschiff Dartmouth im Hafen von Boston enterten ebenso wie die Entstehung von Parteien und den Beschluss der amerikanischen Verfassung, nicht zu vergessen der erste Unabhängigkeitskrieg, dem viele weitere Kriege folgen sollten.

Weitere Einblicke gibt uns der Autor über die großräumige Erschließung des Kontinents mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes, einhergehend mit der Verdrängung und Vernichtung der Indianer, einer tollen Beschreibung des „Wilden Westens“ und vielem mehr. Immer wieder ergänzt der Autor mit graphischen Darstellungen, Bildern und Karten, veranschaulicht Grenzlinien diverser Kämpfe und unterstreicht so manches Thema mit aussagekräftiger Statistik.

Stöver geht nicht streng chronologisch vor, sondern weicht auch mal von seiner Linie ab und vernetzt Ereignisse miteinander, um so eine Verbindung herzustellen, die oftmals dabei unterstützt eine Situation bzw. eine Entwicklung leichter zu verstehen.

Ein großer Teil des Buches beschäftigt sich mit den politischen Wirren des 20. Jahrhunderts, wobei sich der Bogen von den beiden Weltkriegen über den Kalten Krieg bis hin zu 9/11, die Vorgeschichte und den Terror im Allgemeinen spannt.

Besonders hervorheben möchte ich die Vielseitigkeit, die der Autor an den Tag legt: So werden Bereiche wie Politik, Wirtschaft, Globalisierung, Gesellschaftsstrukturen behandelt, jedoch auch die einzigartigen Kulturen der Neuen Welt (Literatur, Musik, Kunst), die Faszination „Selfmademan“ (vom Tellerwäscher zum Millionär), Superculture (Konsum, Pop, Hollywood …) und vieles andere mehr. Ein breit gefächertes Themenspektrum, welches natürlich bei knapp 700 Seiten nicht allzu sehr in die Tiefe wurzeln kann – so legt das Buch trotzdem ein sehr umfangreiches Wissen dar. Mit ca. 80 Seiten Anhang bekommen wir hier das ergänzende Rundum-Gesamtpaket: Diverse Karten, Abkürzungen, Präsidentenliste, Bundesstaaten mit Gründungsdatum und vielen Anmerkungen. Für mich eine wunderbare Abrundung dieser sehr lebendig zu lesenden Geschichte.

Volle Leseempfehlung und verdiente fünf Sterne.

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M

Rezension zu "CIA" von Bernd Stöver

Komprimierter, treffender Überblick über Geschichte und Wesen der CIA
michael_lehmann-papevor 2 Jahren

Komprimierter, treffender Überblick über Geschichte und Wesen der CIA

Das Nationen je einen Geheimdienst gegenüber vermeintlichen oder realen Bedrohungen „von außen“ betreiben, das ist eine gewisse Selbstverständlichkeit. Durchaus aber massive Unterschiede lassen sich feststellen in der Art, wie ein solcher Dienst sich ausgestaltet und welche Machtfülle er im Lauf der Zeit erlangt.

Der KG und, vor allem, die CIA sind in dieser Richtung durchaus legendär, und das bei Weitem nicht im besten Sinne.

Dass die CIA keine Grenzen akzeptiert, auch die „nach innen“ nicht, das sind schon handfeste Skandale, welche die Geschichte des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes noch und nöcher begleiten.

Populär, verehrt, angefeindet, erweitert, zurückgedrängt, kalt lässt den Beobachter, vor allem aber die Amerikaner, die CIA auf keinen Fall. Wobei die Invasion in der „Schweinebucht“ oder die „Iran-Contra“ Affäre nur die allerkleinste Spitze des riesigen Eisbergs bilden, der sich unter den drei Buchstaben verbirgt.

Und den Bernd Stöver ruhig, kompetent und sachgerecht in diesem schmalen Band vor Augen rührt. Von der Gründung der CIA im Jahre 1947 als „Abwehr im kalten Krieg“ bis in die Gegenwart hinein.

„Der Mythos lebt aber immer auch von der Kritik, gerade weil die Weltöffentlichkeit ….. der CIA schließlich fast alles zutraut“. Und das keineswegs zu Unrecht wie Stöve differenziert ausführt.

Wobei er die Grenzen der Erkenntnis offen anspricht. Vieles bleibt im dunklen, bleibt Ahnung. Die aber nach der Lektüre durchaus sachgerechte Anhaltspunkt für weitere Überlegungen erhält. Bei denen es nicht verwundert, dass gerade die realen „Kollateralschäden“ kaum einschätzbar sind, da hier auch die besten „Whistleblower“ an die Grenzen das Fassbaren stoßen.

Gerade der „Freibrief“ nach 9/11, den Stöve ausführlich im Buch erläutert zeigt an, wie die CIA nach einigen Jahren der „Defensive“ unverhofft wohl neuen Schwung und massiv ausgeweitete Kompetenzen erhielt, die sich bis zum heutigen Tag eher noch gesteigert haben (auch was en digitalen Bereich der Spionage angeht).

Weiterhin also kann gelten, dass die CIA eine Art „Avantgarde der US Außenpolitik“ darstellt, die den Boden bereitet lange bevor offizielle Schritte und Interessen bekannt werden. Und dies, trotz der bekannten und skandalösen Fehlschläge wohl weitgehend und überwiegend erfolgreich vollzieht.

Ein interessantes und mit vielen Informationen differenziert vorgelegtes Bild der CIA.

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