Bernd Stöver

 4.1 Sterne bei 25 Bewertungen
Autor von United States of America, Der Kalte Krieg 1947-1991 und weiteren Büchern.

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Cover des Buches Der Kalte Krieg 1947-19919783406614804

Der Kalte Krieg 1947-1991

 (4)
Erschienen am 20.01.2011
Cover des Buches United States of America9783406639678

United States of America

 (4)
Erschienen am 20.10.2016
Cover des Buches Der Kalte Krieg9783406715945

Der Kalte Krieg

 (3)
Erschienen am 01.09.2017
Cover des Buches Geschichte der USA9783406713644

Geschichte der USA

 (2)
Erschienen am 11.12.2018
Cover des Buches Geschichte des Koreakriegs9783406644481

Geschichte des Koreakriegs

 (3)
Erschienen am 15.04.2013
Cover des Buches Geschichte Berlins9783406623394

Geschichte Berlins

 (3)
Erschienen am 21.06.2013
Cover des Buches CIA9783406704109

CIA

 (1)
Erschienen am 16.02.2017

Neue Rezensionen zu Bernd Stöver

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Rezension zu "Geschichte der USA" von Bernd Stöver

Die Geschichte der USA
Sikalvor 3 Jahren

Bernd Stövers Buch zur Geschichte der USA beginnt 1585 mit der Gründung der ersten Kolonien und reicht bis ins Jahr 2011, wobei sich im letzten Kapitel noch die Frage zum Ende des American Dream stellt. In der Einleitung verweist Stöger auf diesen American Dream als Idee und schließt am Ende auch wieder damit, so wirkt dieses Buch angenehm rund. Widersprüchlichkeiten und einzelne Phasen der Geschichte werden ebenso erwähnt wie Mentalitäten, Sozialstrukturen und die Vielfalt der Kulturen.

Gut strukturiert findet man nach der Einleitung elf Großkapitel, die jeweils wiederum in kleinere Abschnitte unterteilt werden, wobei es der Autor schafft, ab der ersten Seite den Leser in den Bann dieser spannenden Geschichte zu ziehen.

Die immer weiter fortschreitende Ausbreitung der Europäer nach Beginn der Kolonialisierung und die daraus folgende Zurückdrängung der Eingeborenen, ergänzt durch ethnische Säuberung bringt Stöver mit Genozid und Sklaverei in Zusammenhang. Seine kritischen Querverweise geben immer wieder zusätzliche Denkanstöße.

Ein weiteres Kapitel erläutert die Gründung der Vereinigten Staaten, die symbolträchtige Boston Tea Party, bei der radikalisierte als Indianer verkleidete Patriots das Handelsschiff Dartmouth im Hafen von Boston enterten ebenso wie die Entstehung von Parteien und den Beschluss der amerikanischen Verfassung, nicht zu vergessen der erste Unabhängigkeitskrieg, dem viele weitere Kriege folgen sollten.

Weitere Einblicke gibt uns der Autor über die großräumige Erschließung des Kontinents mit dem Ausbau des Eisenbahnnetzes, einhergehend mit der Verdrängung und Vernichtung der Indianer, einer tollen Beschreibung des „Wilden Westens“ und vielem mehr. Immer wieder ergänzt der Autor mit graphischen Darstellungen, Bildern und Karten, veranschaulicht Grenzlinien diverser Kämpfe und unterstreicht so manches Thema mit aussagekräftiger Statistik.

Stöver geht nicht streng chronologisch vor, sondern weicht auch mal von seiner Linie ab und vernetzt Ereignisse miteinander, um so eine Verbindung herzustellen, die oftmals dabei unterstützt eine Situation bzw. eine Entwicklung leichter zu verstehen.

Ein großer Teil des Buches beschäftigt sich mit den politischen Wirren des 20. Jahrhunderts, wobei sich der Bogen von den beiden Weltkriegen über den Kalten Krieg bis hin zu 9/11, die Vorgeschichte und den Terror im Allgemeinen spannt.

Besonders hervorheben möchte ich die Vielseitigkeit, die der Autor an den Tag legt: So werden Bereiche wie Politik, Wirtschaft, Globalisierung, Gesellschaftsstrukturen behandelt, jedoch auch die einzigartigen Kulturen der Neuen Welt (Literatur, Musik, Kunst), die Faszination „Selfmademan“ (vom Tellerwäscher zum Millionär), Superculture (Konsum, Pop, Hollywood …) und vieles andere mehr. Ein breit gefächertes Themenspektrum, welches natürlich bei knapp 700 Seiten nicht allzu sehr in die Tiefe wurzeln kann – so legt das Buch trotzdem ein sehr umfangreiches Wissen dar. Mit ca. 80 Seiten Anhang bekommen wir hier das ergänzende Rundum-Gesamtpaket: Diverse Karten, Abkürzungen, Präsidentenliste, Bundesstaaten mit Gründungsdatum und vielen Anmerkungen. Für mich eine wunderbare Abrundung dieser sehr lebendig zu lesenden Geschichte.

Volle Leseempfehlung und verdiente fünf Sterne.

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M

Rezension zu "CIA" von Bernd Stöver

Komprimierter, treffender Überblick über Geschichte und Wesen der CIA
michael_lehmann-papevor 3 Jahren

Komprimierter, treffender Überblick über Geschichte und Wesen der CIA

Das Nationen je einen Geheimdienst gegenüber vermeintlichen oder realen Bedrohungen „von außen“ betreiben, das ist eine gewisse Selbstverständlichkeit. Durchaus aber massive Unterschiede lassen sich feststellen in der Art, wie ein solcher Dienst sich ausgestaltet und welche Machtfülle er im Lauf der Zeit erlangt.

Der KG und, vor allem, die CIA sind in dieser Richtung durchaus legendär, und das bei Weitem nicht im besten Sinne.

Dass die CIA keine Grenzen akzeptiert, auch die „nach innen“ nicht, das sind schon handfeste Skandale, welche die Geschichte des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes noch und nöcher begleiten.

Populär, verehrt, angefeindet, erweitert, zurückgedrängt, kalt lässt den Beobachter, vor allem aber die Amerikaner, die CIA auf keinen Fall. Wobei die Invasion in der „Schweinebucht“ oder die „Iran-Contra“ Affäre nur die allerkleinste Spitze des riesigen Eisbergs bilden, der sich unter den drei Buchstaben verbirgt.

Und den Bernd Stöver ruhig, kompetent und sachgerecht in diesem schmalen Band vor Augen rührt. Von der Gründung der CIA im Jahre 1947 als „Abwehr im kalten Krieg“ bis in die Gegenwart hinein.

„Der Mythos lebt aber immer auch von der Kritik, gerade weil die Weltöffentlichkeit ….. der CIA schließlich fast alles zutraut“. Und das keineswegs zu Unrecht wie Stöve differenziert ausführt.

Wobei er die Grenzen der Erkenntnis offen anspricht. Vieles bleibt im dunklen, bleibt Ahnung. Die aber nach der Lektüre durchaus sachgerechte Anhaltspunkt für weitere Überlegungen erhält. Bei denen es nicht verwundert, dass gerade die realen „Kollateralschäden“ kaum einschätzbar sind, da hier auch die besten „Whistleblower“ an die Grenzen das Fassbaren stoßen.

Gerade der „Freibrief“ nach 9/11, den Stöve ausführlich im Buch erläutert zeigt an, wie die CIA nach einigen Jahren der „Defensive“ unverhofft wohl neuen Schwung und massiv ausgeweitete Kompetenzen erhielt, die sich bis zum heutigen Tag eher noch gesteigert haben (auch was en digitalen Bereich der Spionage angeht).

Weiterhin also kann gelten, dass die CIA eine Art „Avantgarde der US Außenpolitik“ darstellt, die den Boden bereitet lange bevor offizielle Schritte und Interessen bekannt werden. Und dies, trotz der bekannten und skandalösen Fehlschläge wohl weitgehend und überwiegend erfolgreich vollzieht.

Ein interessantes und mit vielen Informationen differenziert vorgelegtes Bild der CIA.

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Rezension zu "United States of America" von Bernd Stöver

Einmal quer durch die amerikanische Geschichte
dominonavor 6 Jahren

Dies ist eher ein Buch zum drin schmökern, als etwas, das man am Stück durchliest. In mundgerechten Häppchen wird die amerikanische Geschichte Stück für Stück dargelegt, auch mit Blick auf typisch amerikanische kulturelle Phänomene und deren Entwicklung. Zum Überblick sicher ganz nett, aber zur Vertiefung der einzelnen Themen sollte man dann doch besser zu weiterer Fachliteratur greifen.

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