Bernd Steinhardt

 3.4 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor von Impact, Die Inseln am Ende der Zeit und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Bernd Steinhardt

Bernd Steinhardt, Jahrgang 1960, studierte Ethnologie, Anthropologie und Philosophie mit Schwerpunkt auf asiatische und ozeanische Weltbilder. Er nahm an wissenschaftlichen Seminaren über Religionsethnologie, Schamanismus, Kriegstheorien, Magie und Psychoanalyse teil und promovierte mit einer Dissertation über den Vergleich von Basiskonzepten wie Raum, Zeit und Kausalität in den Weltanschauungen und Philosophien unterschiedlichster Kulturen. Forschungsreisen und Recherchen für seine Romane führten ihn nach Ost-Asien, Australien und Polynesien, wo er unter anderem in Tonga, Fiji und Neuseeland ein Jahr für ethnologische Feldforschungen verbrachte. Zwischen 1992 und 1999 betrieb er ein eigenes Tonstudio mit der Produktionsfirma Chat Noir und arbeitete für Dokumentationen und Reportagen freier Fernsehsender (Sat-1, Pro7, RTL). Heute lebt er als Autor in Bremen und beschäftigt sich freiberuflich im Bereich des Mediendesigns.

Alle Bücher von Bernd Steinhardt

Impact

Impact

 (20)
Erschienen am 06.12.2011
Die Inseln am Ende der Zeit

Die Inseln am Ende der Zeit

 (1)
Erschienen am 10.02.2003

Neue Rezensionen zu Bernd Steinhardt

Neu
K

Rezension zu "Impact" von Bernd Steinhardt

Spannende Story. Moderne Technologie. Interessante Ansätze. Aber.
kvelvor 4 Jahren

Inhalt:
In Neuseeland häufen sich seltsame Phänomene:
Viel Kälte, Eis und Schnee.
Viele Blitze und Stürme.
Viele Kopfschmerzen und unerklärliche Wahrnehmungsstörungen bei den Menschen.
Der Wissenschaftler Nathan Cole wurde ermordet aufgefunden.

Jon Foster, studierter Biophysiker und derzeit als "Wetterfrosch" bei einem Fernsehsender angestellt, möchte die Hintergründe aufdecken.

Die Reporterin Kate Ryan wittert in den Wetterkapriolen eine große Story.


Meine Meinung:

Spannende Story mit guter Kapitelführung und Erzählsträngen; die Spannung bleibt fast über den gesamten Roman erhalten.
Moderne Technologien und naturwissenschaftliche Theorien.
Interessante technologische Ansätze und Themen.
Deshalb hätte ich gerne 5 Sterne vergeben.


Aber gegen Ende wurde mir die Story irgendwie zu "unrealistisch", zu schnell abgehandelt und zu esoterisch angehaucht.


Kommentieren0
1
Teilen
Nurijas avatar

Rezension zu "Impact" von Bernd Steinhardt

Wenn das Wetter plötzlich verrückt spielt
Nurijavor 5 Jahren

...hat die Wissenschaft mal wieder Mist gebaut!

In Neuseeland spielt das Wetter verrückt. Wenige Wochen nach Herbstanfang auf der südlichen Hemisphäre, haben Minusgrade und Schneestürme die Insel fest im Griff. In einer eisigen Nacht bekommt „Wetterfrosch“ Jon Foster im örtlichen TV-Sender einen Notruf von einem befreundeten Wissenschaftler, der allein am anderen Ende der Bucht lebt. Jon macht sich zusammen mit seinem Onkel in einem kleinen Kutter auf den beschwerlichen Weg, denn die Bucht ist schon fast zugefroren. Doch sie kommen zu spät: Dr. Nathan Cole ist tot und er starb nicht auf natürliche Art - die beiden Retter geraten unter Mordverdacht. Jons Kollegin, die TV-Journalistin Kate Ryan wittert eine Superstory hinter der Winterkatastrophe und kommt dabei einer Riesenverschwörung auf die Spur.

„Impact“ von Bernd Steinhardt beschäftigt sich mit künstlichen Eingriffen in das Wettergeschehen und mit Menschenversuchen  bei denen durch elektromagnetische Strahlung Einfluss auf das Verhalten genommen werden soll. Dabei nimmt sich der Autor viel Raum, um über Klimawandel, Elektromagnetismus, Quantenphysik und sogar Astronomie zu philosophieren. Genau das hat es mir Stellenweise unheimlich schwer gemacht am Ball zu bleiben, denn wenn man sich mit genau diesen Themen nciht so gut auskennt, kann man die Stors leicht als schwergängig und langweilig empfinden.
Ein Schuss Maori-Schamanismus, etwas Action, mysteriöse Geheimorganisationen und eine Liebesgeschichte komplettieren das Werk.
Das Wetter, das anfangs meine Aufmerksamkeit auf den Thriller zog gerät zunehmend in den Hintergrund, die Verschwörungstheorien in den Vordergrund.

Alles in allem fand ich Impact nicht gerade berauschend und hab es ehrlichgesagt nicht geschafft bis zum Ende durchzuhalten. Erschreckend finde ich bei solchen Thematiken allerdings immer wieder die öglichkeit des Wahrheitsgehaltes. Die Wissenschaftler forschen ständig in alle möglichen Richtungen udn betreten dabei häufig genug unbekanntes Terrain. Und wenn man dann feststellt, dass man in die falsche Richtung forscht, ist es oft schon zu spät.

Kommentieren0
1
Teilen
H

Rezension zu "Impact" von Bernd Steinhardt

Rezension zu "Impact" von Bernd Steinhardt
hanniballvor 7 Jahren

Interessanter Mix

Nach kurzer Überlegung habe ich mich dann doch trotz einiger Vorbehalte für die volle Punktzahl entschieden.
Klar, der Autor bedient mit seinen Charakteren sicher nicht jedes, aber doch viele Klischees vom SETI-gläubigen Albin Olsen über die karrieregeile Journalistin Kate Ryan bis hin zu den abenteurlustigen Mischungen aus Sexbombe und Agentin. Auch der leicht tumbe und sich in seinen Theorien problemlos widersprechende Kriminalbeamte fehlt genauso wenig wie der gemeine Erzschurke Duncan Doyle.
Aber alle diese Charaktere sind weit über ihre Klischeehaftigkeit hinaus liebevoll und detailliert gezeichnet, erwachen zu liebenswerten Persönlichkeiten (ok, Erzschurken muss man nicht unbedingt von Herzen lieben), wirken durchaus auch glaubwürdig. Und außerdem: bei aller Klischeehaftigkeit existieren so Typen ja wirklich. Einige habe ich jedenfalls auch in meinem weiteren Bekanntenkreis wiedererkannt.
Klar, auch die Handlung bedient die klassischen Klischees von der Klimakatastrophe über naturwissenschaftliche Theorien über auch wirklich alles bis hin zu doch sehr esoterischen Wirkungsketten wie zum Beispiel den Theorien des Yogis Maharishi.

Aber auch hier verliert Bernd Steinhardt sich halt nicht in den Klischees, sondern beschreibt die Ideen sorgfältig, lässt sie durch seine Protagonisten diskutieren und schreibt seinen Lesern vor allem nicht vor, welche Theorien wohl Bestand haben. Und auch wenn ich (trotz oder wegen Physikstudiums) mit dem Spätwerk von Wilhelm Reich schon immer deutlich weniger anfangen konnte als mit seinen früheren psycho-analylitischen Schriften freue ich mich ja einfach darüber, dass seine Ideen heute mal wieder wenigstens literarisch aufgegriffen werden.
Außerdem halte ich die Handlung zwar nicht für wahrscheinlich, aber zumindestens (vielleicht in abgemildeter Form) für möglich. Dass sowohl staatliche als auch wirtschaftliche Großmächte massiv versuchen, das Bewußtsein der Weltbevölkerung auf jede mögliche, insbesonders verdeckte Weise zu beeinflussen und sich dabei weder von ethischen noch von rechtlichen Grundsätzen beschränken lassen, ist ja offensichtlich. Ob dieses durch ELF und mit Hilfe der skizzierten physikalischen Werkzeuge geht, bezweifel ich zumindestens in der dargestellten Einfachheit. Aber natürlich haben wir mittlerweile mehr als genug technische Hilfsmittel für so etwas zur Verfügung und in nicht allzulanger Zeit werden die auch in quasi industriellem Umfang einsetzbar sein.

Und was ja nun auch nicht fehlen darf: Wie ist das eigentlich mit dem Lesespaß?

Nun ja, Sonntag abend angefangen, Montag abend fertig geworden. Und das nicht, weil es mich so gelangweilt hat und ich es schnell hinter mich bringen wollte. Das Buch hat mich fast durchgehend sowohl gefesselt als auch bestens unterhalten. Und das tun längst nicht alle Thriller.

Kommentieren0
2
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 41 Bibliotheken

auf 2 Wunschlisten

von 1 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks