Bernd Steinhardt Impact

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Inhaltsangabe zu „Impact“ von Bernd Steinhardt

Mit Erfrierungen und unerklärlichen Kopfschmerzen strömen die Menschen in die Krankenhäuser: Neuseeland wird mitten im Sommer von einer Kältewelle heimgesucht. Die TV-Reporter Jon Foster und Kate Ryan versprechen sich eine quotenträchtige Story. Sie finden heraus, dass ein skrupelloser Wissenschaftler an geheimen Experimenten arbeitet, um das Klima zu manipulieren. Wenn ihn niemand aufhält, droht alles Leben auf dem Planeten vernichtet zu werden.

Spannende Story. Moderne Technologie. Interessante Ansätze. Aber.

— kvel

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    Impact

    kvel

    19. March 2015 um 22:23

    Inhalt: In Neuseeland häufen sich seltsame Phänomene: Viel Kälte, Eis und Schnee. Viele Blitze und Stürme. Viele Kopfschmerzen und unerklärliche Wahrnehmungsstörungen bei den Menschen. Der Wissenschaftler Nathan Cole wurde ermordet aufgefunden. Jon Foster, studierter Biophysiker und derzeit als "Wetterfrosch" bei einem Fernsehsender angestellt, möchte die Hintergründe aufdecken. Die Reporterin Kate Ryan wittert in den Wetterkapriolen eine große Story. Meine Meinung: Spannende Story mit guter Kapitelführung und Erzählsträngen; die Spannung bleibt fast über den gesamten Roman erhalten. Moderne Technologien und naturwissenschaftliche Theorien. Interessante technologische Ansätze und Themen. Deshalb hätte ich gerne 5 Sterne vergeben. Aber gegen Ende wurde mir die Story irgendwie zu "unrealistisch", zu schnell abgehandelt und zu esoterisch angehaucht.

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  • Wenn das Wetter plötzlich verrückt spielt

    Impact

    Nurija

    02. March 2014 um 13:04

    ...hat die Wissenschaft mal wieder Mist gebaut! In Neuseeland spielt das Wetter verrückt. Wenige Wochen nach Herbstanfang auf der südlichen Hemisphäre, haben Minusgrade und Schneestürme die Insel fest im Griff. In einer eisigen Nacht bekommt „Wetterfrosch“ Jon Foster im örtlichen TV-Sender einen Notruf von einem befreundeten Wissenschaftler, der allein am anderen Ende der Bucht lebt. Jon macht sich zusammen mit seinem Onkel in einem kleinen Kutter auf den beschwerlichen Weg, denn die Bucht ist schon fast zugefroren. Doch sie kommen zu spät: Dr. Nathan Cole ist tot und er starb nicht auf natürliche Art - die beiden Retter geraten unter Mordverdacht. Jons Kollegin, die TV-Journalistin Kate Ryan wittert eine Superstory hinter der Winterkatastrophe und kommt dabei einer Riesenverschwörung auf die Spur. „Impact“ von Bernd Steinhardt beschäftigt sich mit künstlichen Eingriffen in das Wettergeschehen und mit Menschenversuchen  bei denen durch elektromagnetische Strahlung Einfluss auf das Verhalten genommen werden soll. Dabei nimmt sich der Autor viel Raum, um über Klimawandel, Elektromagnetismus, Quantenphysik und sogar Astronomie zu philosophieren. Genau das hat es mir Stellenweise unheimlich schwer gemacht am Ball zu bleiben, denn wenn man sich mit genau diesen Themen nciht so gut auskennt, kann man die Stors leicht als schwergängig und langweilig empfinden. Ein Schuss Maori-Schamanismus, etwas Action, mysteriöse Geheimorganisationen und eine Liebesgeschichte komplettieren das Werk. Das Wetter, das anfangs meine Aufmerksamkeit auf den Thriller zog gerät zunehmend in den Hintergrund, die Verschwörungstheorien in den Vordergrund. Alles in allem fand ich Impact nicht gerade berauschend und hab es ehrlichgesagt nicht geschafft bis zum Ende durchzuhalten. Erschreckend finde ich bei solchen Thematiken allerdings immer wieder die öglichkeit des Wahrheitsgehaltes. Die Wissenschaftler forschen ständig in alle möglichen Richtungen udn betreten dabei häufig genug unbekanntes Terrain. Und wenn man dann feststellt, dass man in die falsche Richtung forscht, ist es oft schon zu spät.

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  • Rezension zu "Impact" von Bernd Steinhardt

    Impact

    hanniball

    23. April 2012 um 10:10

    Interessanter Mix Nach kurzer Überlegung habe ich mich dann doch trotz einiger Vorbehalte für die volle Punktzahl entschieden. Klar, der Autor bedient mit seinen Charakteren sicher nicht jedes, aber doch viele Klischees vom SETI-gläubigen Albin Olsen über die karrieregeile Journalistin Kate Ryan bis hin zu den abenteurlustigen Mischungen aus Sexbombe und Agentin. Auch der leicht tumbe und sich in seinen Theorien problemlos widersprechende Kriminalbeamte fehlt genauso wenig wie der gemeine Erzschurke Duncan Doyle. Aber alle diese Charaktere sind weit über ihre Klischeehaftigkeit hinaus liebevoll und detailliert gezeichnet, erwachen zu liebenswerten Persönlichkeiten (ok, Erzschurken muss man nicht unbedingt von Herzen lieben), wirken durchaus auch glaubwürdig. Und außerdem: bei aller Klischeehaftigkeit existieren so Typen ja wirklich. Einige habe ich jedenfalls auch in meinem weiteren Bekanntenkreis wiedererkannt. Klar, auch die Handlung bedient die klassischen Klischees von der Klimakatastrophe über naturwissenschaftliche Theorien über auch wirklich alles bis hin zu doch sehr esoterischen Wirkungsketten wie zum Beispiel den Theorien des Yogis Maharishi. Aber auch hier verliert Bernd Steinhardt sich halt nicht in den Klischees, sondern beschreibt die Ideen sorgfältig, lässt sie durch seine Protagonisten diskutieren und schreibt seinen Lesern vor allem nicht vor, welche Theorien wohl Bestand haben. Und auch wenn ich (trotz oder wegen Physikstudiums) mit dem Spätwerk von Wilhelm Reich schon immer deutlich weniger anfangen konnte als mit seinen früheren psycho-analylitischen Schriften freue ich mich ja einfach darüber, dass seine Ideen heute mal wieder wenigstens literarisch aufgegriffen werden. Außerdem halte ich die Handlung zwar nicht für wahrscheinlich, aber zumindestens (vielleicht in abgemildeter Form) für möglich. Dass sowohl staatliche als auch wirtschaftliche Großmächte massiv versuchen, das Bewußtsein der Weltbevölkerung auf jede mögliche, insbesonders verdeckte Weise zu beeinflussen und sich dabei weder von ethischen noch von rechtlichen Grundsätzen beschränken lassen, ist ja offensichtlich. Ob dieses durch ELF und mit Hilfe der skizzierten physikalischen Werkzeuge geht, bezweifel ich zumindestens in der dargestellten Einfachheit. Aber natürlich haben wir mittlerweile mehr als genug technische Hilfsmittel für so etwas zur Verfügung und in nicht allzulanger Zeit werden die auch in quasi industriellem Umfang einsetzbar sein. Und was ja nun auch nicht fehlen darf: Wie ist das eigentlich mit dem Lesespaß? Nun ja, Sonntag abend angefangen, Montag abend fertig geworden. Und das nicht, weil es mich so gelangweilt hat und ich es schnell hinter mich bringen wollte. Das Buch hat mich fast durchgehend sowohl gefesselt als auch bestens unterhalten. Und das tun längst nicht alle Thriller.

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  • Rezension zu "Impact" von Bernd Steinhardt

    Impact

    Buchina

    29. November 2010 um 20:06

    Ein zurückgezogener Wissenschaftler stirbt in einer stürmischen Nacht in einem mit gelartiger Flüssigkeit gefüllten Tank in seinem Haus. Ein „Wetterfrosch“ eines Nachrichtenkanals, der ihn kaum kennt, will ihn retten und stirbt bei der vergeblichen Rettungsaktion fast selbst und wird verdächtigt mit dem Tod etwas zu tun zu haben. Szenenwechsel: ein durch geknallter aber intelligenter junger Mann ist auf der Suche von außerirdischen Signalen in seinem kleinen Transporter. Er findet eigenartige Funkwellen und kurz danach geht sein Wagen in Flammen auf. Bernd Steinhardts Roman beginnt nicht gerade gemächlich. Sofort wird man in die Geschichte hineingestoßen und versteht nur mit Mühe die verschiedenen Handlungsstränge und die wissenschaftlichen Theorien dahinter. Das ist auch im gesamten Roman zum Teil sehr schwierig, die wissenschaftlichen Gedankengänge nachzuvollziehen, vor allem ohne Grundwissen. Etwas weniger und dafür strukturierter wäre meines Erachtens besser gewesen. Dagegen wechseln sich obskure New-Age-Theorien, mit Klimawandelprognosen und Bezüge zu realen Forschungsprojekten. Am Ende wird es für mich zu viel New-Age mit zu obskuren „Gedanken beeinflussen das Weltgeschehen-Theorien“. Der Autor sollte sich in Zukunft auch zurückhalten, was Liebesgeschichten betrifft. Die in diesem Roman ansatzweise beschriebenen sind doch allzu plakativ und ohne jede Tiefe. Den Roman in Neuseeland zu verorten ist strategisch gut gewählt. Ein Land, wo ich mir nichts Böses vorstellen kann mit viel Natur und netten Menschen. Das gerade dieses Land kurz vor einer Naturkatastrophe steht durch die Machenschaften von geheimen Mächten ist ein gut gewählter Gegensatz. Insgesamt fand ich es sehr schön, endlich mal wieder einen Science Fiction Roman – „Impact“ ist zwar als Thriller deklariert, für mich war es aber kein typischer Thriller – zu lesen. Aber weniger schwer verständliche Theorien wären besser gewesen. Er hätte sich auf eine konzentrieren sollen und die stärker ausbauen, so dass man die Hintergründe besser versteht. Es ist ein spannender Roman, vor allem hervorgerufen durch die ständig wechselnden Perspektiven, die die Geschichte von vielen Seiten betrachtet, aber nicht mehr.

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  • Rezension zu "Impact" von Bernd Steinhardt

    Impact

    Nazena

    20. November 2010 um 20:54

    Auf Neuseeland kommt es völlig unerwartet und viel zu früh zu schweren Wintereinbrüchen. Ein Verhaltensforscher wird in seinem abgelegenen Haus brutal ermordet. Ryan, eine ehrgeizige Reporterin, und Jon, der Wetterfrosch desselben Senders, bearbeiten die Story, doch Jon hat schwerwiegende Geheimnisse. Zeitgleich entdeckt Van Olsen, ein Hobbyfunker, seltsame Signale in der Stratosphäre und vermutet Außerirdische. Als sich alle Beteiligten immer mehr in seltsame Begebenheiten verstricken, mehrere Morde geschehen und sich auch noch nationale und internationale Geheimdienste und Rüstungsfirmen gegenseitig bekämpfen, schlägt Jons, Ryans und Van Olsens große Stunde: können sie nicht nur sich selbst, sondern auch Neuseeland oder gar die ganze Erde retten? Thematisch erinnert das Buch an Schätzings "Schwarm", ist allerdings nicht ganz so detailreich und wesentlich actionlastiger. Teilweise hätte ich mir etwas mehr fundiertes Fachwissen gewünscht, die Psychoexperimente und daraus resultierenden Folgen werden als gegeben hingenommen, ohne genauer auf den derzeitigen Stand der Forschung oder gar neuartige Hypothesen einzugehen. Die Charaktere werden eher oberflächlich beschrieben, ihr Wesen spiegelt sich in ihren Taten. Der Roman begann als eine Art Ökothriller, wurde zum Schluß hin aber immer abgedroschener und unglaubwürdiger. Idee: 4/5 Charaktere: 3/5 Recherche: 4/5 (er hat sich zumindest Mühe gegeben) Lesbarkeit: 3/ 5 (viele kurze Kapitel und ständig wechselnde Hauptcharaktere erschwerten die Lesbarkeit, außerdem wurde mitunter zuviel Technik ohne Erklärung eingeführt) Action: 5/5 (von Geheimagenten über Weltverschwörung bis zu Kampfhubschraubern und Sprengstoff alles vorhanden ;) ). Glaubhaftigkeit: 3/5 (am Anfang ja, später immer konfuser, allerdings sind mir keine größeren Logikfehler aufgefallen) Also insgesamt 4.4 nach Rechnung, wobei ich nach Bauchgefühl aber nur 3-4 / 5 Sternen vergeben würde. Buchaufmachung: Sehr schön. Fest gebunden mit Schutzumschlag, das Papier ist fest, Zeilenabstände und Schriftgröße genau richtig.

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  • Rezension zu "Impact" von Bernd Steinhardt

    Impact

    Schnuffelchen

    07. November 2010 um 18:31

    Ein unerwarteter Kälteeinbruch beschäfftigt die Menschen auf der Südinsel Neuseelands. Doch dann kommen mysteriöse Todes- und Krankheitsfälle dazu. Zuerst wußte ich das Buch nicht richtig einzuordnen. Geht es nun um eine Eiszeit oder um Experimente und Fantasy oder Realität. Nachdem ich es jetzt gelesen hab, bin ich noch nicht wirklich schlauer, den ein bisschen von Allem ist vorhanden. Realismus gespickt mit Mysterien. Größenwahnsinnige Waffenexperiment, die von skrupelosen Wissenschaftlern, trotz gravierenden Nebenwirkungen weitergetrieben werden und die auch nicht vor Mord zurückschrecken. Manche werden das alles für Sience Fiction halten, doch überall forschen Wissenschaftler an dingen, die sie teilweise nicht mal ansatzweise verstehen und wenn diese dann schiefgehen, hat die ganze Menschheit es auszubaden. Das Buch ist nicht komplette Fiktion, der Autor hat einfach verschieden Projekte und Geschehnisse der letzten 50 bis 80 Jahre genohmen und Sie gekonnt kombiniert und ist auf ein erschreckenden Endzeit Scenario gekommen. Das bis auf die letzten Seiten auch wirklich gut umgesetzt worden ist. Leider ist er zum Ende etwas zu unrealistisch geworden. Aber ich kann das Buch empfehlen.

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  • Rezension zu "Impact" von Bernd Steinhardt

    Impact

    Cibo95

    31. October 2010 um 09:23

    ... nach rund 200 Seiten abgebrochen. Ich habe einfach nicht reingefunden. Null Spannung, blöde Charaktere, Palaver ohne Ende ... ich hatte etwas anderes erwartet. Schade ums Geld ...

  • Rezension zu "Impact" von Bernd Steinhardt

    Impact

    BlueNa

    10. October 2010 um 23:17

    Wie heilt man einen kranken Planeten? . Jon Foster ist der Wetterfrosch eines regionalen TV Senders in Neuseeland und wird von einer anonymen Anruferin nachts aus dem Bett geklingelt. Auf den Hilferuf hin überredet er seinen Onkel Hank Hansen trotz anhaltenden Schneefalls mit einem Boot raus in die Marlborough Sounds zu fahren und bei dem verrückten Wissenschaftler Nathan Cole nach dem Rechten zu sehen. Sie finden Cole tot in seinem Isolationstank, der für Hirnforschungen benutzt wird. Bald ist klar, dass der Wissenschaftler einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist und wegen seiner speziellen Forschungen über das menschliche Bewusstsein sterben musste. Jon Foster und seine Kollegin Kate Ryan beginnen nachzuforschen und stolpern über erschreckende Zusammenhänge des plötzlichen Wintereinbruchs in Neuseeland und den Forschungen von Cole. Aber auch in Fosters Vergangenheit gibt es einige Ungereimtheiten, doch leider kann er sich, ausgelöst von einem traumatischen Erlebnis, an nichts mehr erinnern. Was hat er mit der ganzen Sache zu tun? . Bernd Steinhardts Thriller beginnt rasant mit der versuchten Rettung von Nathan Cole. Schnell wird auch eine weitere Hauptperson neben Jon Foster eingeführt. Olsen ist ein Experte was das Erlauschen von Langstreckenwellen aus dem All betrifft. Allerdings bleibt er neben Jon Foster sehr blass, obwohl auch ihm viel Papier gewidmet ist, was die Handlung abwechslungsreich und spannend gestaltet. Dennoch mochte ich die Passagen von Foster lieber als die von Olsen. Foster ist sympathischer und auch geheimnisumwittert, während Olsen einfach durchgeknallt und paranoid ist. . Die Handlung schreitet schnell voran, es passiert viel, durchzogen von einigen wissenschaftlichen Passagen, wobei die Handlungsstränge zum Teil abgebrochen werden und an späterer Stelle wieder einsetzen. Den Verlauf des Geschehens stört dies nicht, denn dieses Stilmittel vermeidet lange Weile durch Auslassen von ausschweifenden Beschreibungen von, für die Handlung nicht relevanten Situationen. Zum Schluss jedoch schadet dies dem Wissenschaftsthriller und lässt den Leser ein wenig vor den Kopf gestoßen und auch ratlos zurück, denn die Protagonisten steckten allesamt in mehr oder weniger ausweglosen Situationen aus denen sie dann irgendwie herausgekommen sind, ohne, dass der Leser etwas darüber erfährt. . Die wissenschaftlichen Passagen sind sehr interessant und verleihen dem Thriller Tiefe und vermitteln Wissen in einer Art und Weise, die in der Schule nie möglich gewesen wäre. Wissenschaft, verpackt in eine spannende Story ist eine großartige Kombination, die dem Autor hervorragend gelingt. Über das ganze Buch hinweg gelingt es Bernd Steinhardt den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten, so dass man immer weiter lesen muss. . Die Gestaltung des Schutzumschlags des Hardcovers ist sehr gut gelungen. Der Buchtitel dominiert das in Blautönen gehaltene Cover, prangt über der Erde und ist somit ein echter Eyecatcher. . Mein Fazit lautet somit: Ein spannender Wissenschaftsthriller, dem es gelingt eine gute Story mit der Vermittlung wissenschaftlicher Fakten zum Thema Bioresonanz und der Atmosphäre unseres Planeten zu verquicken. Einzig der Schluss fällt hinter dem gesamten Buch zurück und wartet mit verwirrenden Erklärungen auf. Dies schmälert ein wenig das Lesevergnügen.

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  • Rezension zu "Impact" von Bernd Steinhardt

    Impact

    Querbeetleserin

    29. August 2010 um 17:21

    Unwetter gehen über Neuseeland nieder,eine neue Eiszeit droht,die Menschen leiden an unerklärlichen Wahnvorstellungen und Kopfschmerzen und niemand hat eine Erklärung dafür.Als ein Wissenschaftler in Gefahr gerät,versucht Jon Foster,der als Wetterexperte beim Fernsehen arbeitet,ihm zu Hilfe zu kommen.Als er sich mit Hilfe seines Onkels Hank durch das vereiste Meer zu der Insel gekämpft hat,auf der der Wissenschaftler lebt,ist es jedoch zu spät,der Mann ist tot.Jon wird verdächtigt,etwas mit dem Tod zu tun zu haben und um sich von dem Verdacht zu befreien,versucht er mit Hilfe seiner Kollegin Kate,den wahren Mörder zu finden.... Ich muss sagen,der Autor hat es geschafft,die Spannung über das ganze Buch hinweg zu halten,bis zum Schluss kam immer wieder eine neue Überraschung auf mich zu.Rasant ging es von einem Ereignis zum nächsten und auch die Figuren in der Geschichte waren sehr interessant.Da war Olsen,der an Aliens glaubt,etwas weltfremd,aber doch sympatisch,oder Kate,die nur auf ihre Karriere fixiert ist.Aber auch die anderen Personen waren immer sehr überzeugend dargestellt,so das man sich sehr gut auf sie einstellen konnte.Gänsehaut kam auf bei der Beschreibung der Wetterlage,ich hatte das Chaos vor Augen und die Kälte war fast schon zu spüren.Am Ende des Buches bleibt mir ein ungutes Gefühl,denn wenn man sich vorstellt,das Wissenschaftler an der Beeinflussung des menschlichen Bewusstseins experimentieren,kann man nur hoffen,das es nie so weit kommt wie in dieser Geschichte.

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  • Rezension zu "Impact" von Bernd Steinhardt

    Impact

    Kalle51

    28. August 2010 um 07:19

    Neuseeland friert,und das im Sommer.Alles erstarrt unter einer dicken Eisschicht,Strom fällt aus,Strassen sind unpassierbar,Unwetter zerstören langsam die Natur und niemand kann sich das Spektakel erklären.Jon Foster ist ein Wetterexperte vom Fernsehen,der sich Neuseeland zurückgezogen hat,nachdem er einen Unfall hatte.Er bekommt einen anonymen Anruf,das ein Wissenschaftler,der auf einer abgelegenen Insel lebt,in Gefahr ist. Foster macht sich trotz des Unwetters mit seinem Onkel auf den Weg dorthin,doch er kommt zu spät,der Mann ist tot.Foster gerät in Bedrängnis,denn die Polizei verdächtigt ihn,so versucht er den wahren Täter zu finden.Seine Kollegin Kate will ihm helfen,sie hofft auf eine schlagzeilenträchtige Story.Doch was die beiden herausfinden,verschlägt ihnen die Sprache und sie erkennen,das die Welt in grosser Gefahr ist,denn ein skrupelloser Wissenschaftler führt Experimente durch,die nicht nur zu Wahrnehmungsstörungen und Migraäneattacken an Menschen führt,sondern die die Erde in Kürze zerstören werden.Gelingt es den beiden,mit Hilfe von Fachleuten,die Welt zu retten oder kommen sie zu spät? Dem Autor ist es gelungen,eine wahnsinnig rasante Story vom Anfang bis zum Schluss zu schreiben.Ich war vom ersten Kapitel gefesselt von der Geschichte,die einem ab und zu Gänsehaut erzeugt,wenn man liest,wie fanatisch dieser Mensch,Doyle,der sich Wissenschaftler nennt,seine Experimente durchzieht,ohne an die Folgen zu denken.Erschreckend,wenn man sich vorstellt,so was passiere in der Realität!Nachdenklich macht auch,wenn man das Nachwort liest,wo der Autor schreibt,welche Forschungsprogramme aus seinem Buch wirklich betrieben werden.Man kann nur hoffen,das die Staaten,die dies tun,verantwortungsvoller damit umgehen,wie in dieser Geschichte.

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  • Rezension zu "Impact" von Bernd Steinhardt

    Impact

    smartie05

    26. August 2010 um 22:53

    Bernd Steinhardt hat hier wirklich einen superspannenden Thriller geschaffen. Aber es ist mehr als das: Es ist auf der einen Seite die Vorstellung einer ganz neuen, furchteinflößenden Technologie, die viele Menschen wahrscheinlich für unmöglich halten, die aber dennoch existiert, wenn auch nicht in dem hier beschriebenen Ausmaß. Auf der anderen Seite zeigt dieses Buch eine erschreckende Erkenntnis, oder vielmehr eine Vorahnung, was eines Tages passieren könnte, wahrscheinlich sogar passieren wird, wenn die Wissenschaft weiter versucht, mit immer neuen Errungenschaften nicht mehr und nicht weniger als die gesamte Natur mit allem was dazugehört zu kontrollieren. Zum Inhalt: Mitten im April versinkt Neuseeland im Schnee, und nicht nur dort häufen sich merkwürdige Wetterphänomene und Leuchterscheinungen am Himmel, die ganze Südhalbkugel ist davon betroffen. Die Krankenhäuser sind total überfüllt mitLeuten, die unter unerklärlichen Kopfschmerzen leiden, andere haben Halluzinationen. Und das ist erst der Anfang... Unter mysteriösen Umständen stirbt der Wissenschaftler Nathan Cole, der viele Jahre lang nach einer Möglichkeit geforscht hat, durch technische Mittel das Bewusstsein der Menschen zu beeinflussen, um so vielleicht psychische Krankheiten heilen zu können. Doch seine Entdeckungen auf diesem Gebiet rufen mächtige Gegner auf dern Plan, die diese Technologie für ihre eigenen Zwecke missbrauchen wollen; und als Cole merkt, welche furchtbaren Folgen seine bahnbrechenden Entdeckungen haben könnten, ist es schon zu spät. Durch einen anonymen Anruf findet der Journalist Jon Foster die Leiche des Wissenschaftlers, zu dem er schon früher Kontakt hatte und er stellt schließlich fest: Es gibt vielleicht eine Verbindung zu rätselhaften Gedächtnislücken in seinem Leben... Eigentlich war die Journalistin Kate Ryan nur auf der Jagd nach der sensationellen Story, auf die sie schon immer gewartet hat. Doch dann lernt sie eineige Agenten einer hochgeheimen Abteilung der neuseeländischen Regierung kennen, die eine Katastrophe verhindern wollen, und sie gewinnt Einblick in eine ungeheure Veerschwörung. Auch der etwas verrückte Albin Olsen, der überzeugt von der Existenz außerirdischer Lebnsformen ist, gerät in den Strudel der Ereignisse. Und schon bald merken alle Beteiligten: Es geht ums nackte Überleben, nicht nur einiger Leute, sondern der gesamten Erdbevölkerung. Denn der machthungrige Duncan Doyle hat ein wahnsinniges Experiment mit der Erdatmosphäre gestartet, das nun außer Kontrolle zu geraten droht. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt... Bis zum Schluss ist der Thriller hochspannend und hinterlässt nicht nur die Frage, was Doyle am Ende bezwecken wollte, sondern auch die sehr Frage, was es auf sich hat mit den Vorgängen im menschlichen Bewusstsein, und ob die Realität, wie wir sie zu kennen glauben, in Wirklichkeit gar nicht existiert. Ob der Mensch vielleicht zu weit geht in seinem Forscherdrang, alles wissenschaftlich erklären zu können... Das Buch ist zu keinem Zeitpunkt langweilig. Am Anfang scheint alles immer verworrener zu werden. Zeitweilig fragt man sich, wer hier der "Gute" und wer der "Böse" ist. Im Laufe des Buches erscheinen immer neue Bruchstücke der Lösung, die direkt wieder neue Fragen aufwerfen. Erst gegen Schluss wird das ganze Ausmaß eines großangelegten Komplotts und eines wahnwitzigen Experiments offensichtlich. Dieses Buch will man nicht mehr aus der Hand legen, obwohl es wahrscheinlich am ehesten für diejenigen interessant ist, die sich für physikalische und neuronale Prozesse interessieren.

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  • Rezension zu "Impact" von Bernd Steinhardt

    Impact

    Arwen10

    26. August 2010 um 17:06

    Impact und was wird aus der Erde ? Impact von Bernd Steinhardt erscheint als Hardcover im List Verlag. Auf dem Schutzumschlag zu sehen, ein Teil der Erde aus dem Weltraum gesehen und Lichtzeichen an der Erdoberfläche. Genau das ist auch Thema des Buches. Auf der Innenseite des Buches findet man eine Karte von Neuseeland und die nähere Umgebung, so kann man sich da, wenn man will den Schauplatz des Buches vor Augen führen. Zuerst ein Zitat, dass das der Autor dem Roman als Leitsatz oder Einführung mit auf den Weg gibt, ich zitiere: " Forschung und Technik scheinen allzu oft nur von dem Ziel beseelt, die Natur zu beherrschen, während sie gleichzeitig immer bedrohlichere Waffensysteme erfinden, die alles Leben auf der Erde mit einem Schlag auslöschen könnten. Wir müssen herausfinden, welche Motive Menschen dazu bewegen, solchen wahnsinnigen Zielen hinterherzulaufen und ihre eigene Vernichtung zu betreiben " (Elizabeth Rauscher und William van Bise) Zitatende Nun kurz zum Inhalt: Mitten im Sommer gibt es in Neuseeland einen Wintereinbruch mit Schnee und Eis, dazu ist es bitterkalt. Es gibt unerklärliche Wetterphänomene und außerdem erkranken viele Menschen an unerklärlichen Kopfschmerzen, verlieren das Bewußtsein oder sterben gar. Auch der Wissenschaftler Nathan Cole stirbt in seinem Haus in seinem Versuchslabor. War es Mord, Selbstmord, ein Unfall ? Der Roman ist in mehre Handlungsstränge unterteilt. Da ist einmal Jon Foster, der früher mal mit Nathan Cole zusammengearbeitet hat, nun ist er Wetterexperte beim Fernsehsender NZ24. Dann gibt es da noch Kate Ryan, Fosters Chefin, sie ist ziemlich ehrgeizig und immer auf der Suche nach einer guten Story und zuletzt Albin Olsen, der in seinem Messwagen, Messungen durchgeführt hat und dabei einer geheimen Sache auf die Spur gekommen ist. Jon Foster findet den toten Nathan Cole, Olsens Messwagen wird von einem unbekannten Flugobjekt zerstört und Kate Ryan bekommt brisante Informationen aus Coles Nachlaß zugespielt. Jeder ermittelt auf eigene Faust und nach und nach wird das ganze Ausmaß der Katastrophe sichtbar.... Das Buch ist spannend geschrieben und besonders für die interessant, die sich für Technik, Forschung, Wetterphänomene interessieren. Leider kann man nicht sagen, dass es Sience Fiction ist, denn es beruht auf einer Technik, die es leider schon gibt. Im Nachwort geht der Autor noch näher auf die Quellen ein und jeder Leser kann sich selbst über die Thematik ein Bild machen. Versuche mit dieser Technik gibt es schon lange und man kann davon ausgehen, dass auch schon am Menschen ausprobiert wurde... Worum es geht ? Es geht um elektromagnetische Wellen, die in der Lage sind auf Menschen einzuwirken, das Bewußtsein zu manipulieren, auf das Wetter Einfluss nehmen, ja, die sogar töten können.... Nun ist jedem klar, dass das eine gefährliche Angelegenheit ist. Wer sie beherrscht und die "Waffe" besitzt, hat die Macht. Außerdem ist in diesem Roman noch von Bewußseinsverändernden Drogen, Medikamenten die Rede. Mit Hilfe dieser Mittel erhält man Informationen von Menschen, die einem sonst nichts sagen würden. Auch eine "Waffe" die großen Schaden anrichten kann, bis zum Tod und was für eine Vorstellung, dass man nicht mehr Herr seiner Sinne ist.... Die drei Hauptpersonen Foster, Ryan und Olsen erleben haarsträubende Abenteuer, hat mich ein wenig an James Bond erinnert. Der Anfang ist etwas langatmig nach der rasanten Einführung, aber dann wird es so spannend, dass man bis zum Ende, zum Happy End gut unterhalten wird. Dabei darf man nicht vergessen, dass verschiedene Techniken schon auf Wahrheit beruhen und uns hier ein Szenario vor Augen geführt wird, wie es passieren könnte, wenn diese Technik im großen Stil eingesetzt wird. Im Roman verschwinden plötzlich die unerklärlichen Wetterphänomene, der Schnee und das Eis, es wird wärmer, man weiß nicht warum. Überall auf der Welt haben sich die Menschen zusammengetan um zu beten, meditieren.....beherrscht der Geist doch die Technik ? Mein einziger Kritikpunkt. Es werden sehr viele Fachwörter benutzt, es fehlt mir eine Liste der Begriffe und ihrer Erklärung. So weiß ich von manchem nicht, was es genau bedeutet. Es ist ein hochbrisanter Roman mit einem für alle Menschen wichtigen Thema. Wohin führt das, wenn wir schon soweit gekommen sind ? Hoffen wir, dass diese Technik nicht eines Tages zur Katastrophe führt !

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  • Rezension zu "Impact" von Bernd Steinhardt

    Impact

    bine525

    25. August 2010 um 13:02

    Dieser mich auf 515 Seiten fesselnder Triller war für mich von den ersten Seite an ein echter Page-turner. Die vielen und oftmals nur kurzen Kapitel mit Zeit- und Ortsangabe endeten meistens so spannend, dass es mir unmöglich war mit dem Lesen aufzuhören. Das Buch nimmt den Leser mit auf eine Reise ins fröstelnde Neuseeland, wo nicht nur das Klima verrückt spielt, sondern auch plötzlich immer mehr Menschen an unerklärlichen Symptomen leiden. Nach dem Tod eines zurückgezogen lebenden Forschers überschlagen sich schier die Ereignisse. Immer wieder springt der Autor in der Ich-Erzählform aus der Sichtweise der verschiedenen Personen und Aktionen umher und gibt Stück für Stück die Verknüpfung der Akteure preis. Gewürzt ist dieser Thriller mit einer kleinen Portion Liebe und einer grösseren Portion skuriller Personen, wie Albin Olsen, dessen Glauben an Aliens fest verankert ist. Das gesamte Buch und der Autor lassen sich von mir am ehesten mit Frank Schätzing vergleichen. Und für mich ganz klar das mit am Abstand beste Buch, welches ich in diesem Jahr gelesen habe!

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  • Rezension zu "Impact" von Bernd Steinhardt

    Impact

    Gospelsinger

    23. August 2010 um 14:08

    Der Neuseeländer Hank Hansen ist sauer. Denn sein Neffe Jon Foster, der als Wetterfrosch bei einer Fernsehstation arbeitet, jagt ihn bei ungewöhnlich kaltem Wetter mit dem Boot hinaus, und erst kurz vor dem Ziel rückt Foster mit der Sprache heraus: Er will zum Haus des wegen seiner Experimente umstrittenen Hirnforschers Nathan Cole. Hätte Hansen das vorher gewusst, wäre er nicht losgefahren. Erst recht nicht, wenn er geahnt hätte, dass ihm am Ziel eine Leiche und unheimliche Lichtereignisse erwarten. Zur gleichen Zeit ist der Ufologe Albin Olsen aus dem Häuschen vor Freude. Nach jahrelangem Horchen ins All hat er endlich das ersehnte Signal empfangen und mit Außerirdischen Kontakt aufgenommen. Denkt er. Und das denkt er auch noch, als alles für eine ganz andere Ursache des Signals spricht. Inzwischen wird das Wetter immer extremer. Und die Fernsehjournalistin Kate Ryan macht sich auf, um herauszufinden, was oder wer dahintersteckt. Eine Folge des Klimawandels? Eine Waffe, die das Wetter ändern kann? Eine Waffe, die das Bewusstsein der Menschen manipuliert? Das hätte ein spannender Thriller werden können, aber leider bin ich enttäuscht worden. Nicht nur, dass ich mit den Charakteren nicht richtig warm werden konnte und die Actionelemente der Handlung allzu bekannt und schablonenhaft waren. Vor allem hat mich gestört, dass die physikalischen und neurobiologischen Theorien und Fachbegriffe, die für die Handlung des Buches zentral sind, als bekannt vorausgesetzt wurden. Sorry, aber selbst für eine naturwissenschaftlich interessierte Leserin mit soliden Grundkenntnissen war das anstrengend. Ein Glossar hätte dem Buch sehr gut getan.

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    Impact

    Scylla

    15. August 2010 um 14:32

    Wirre Jagd nach Verschwörungen Das Cover und der Klappentext dieses Buches versprechen einen spannenden Wissenschaftsthriller, die Realität sieht leider komplett anders aus. Von Anfang an konnte ich mich nicht richtig in die Geschichte einfinden, der Schreibstil war unpersönlich und wenig mitreißend. Ich hatte gehofft, dass sich das im Verlauf des Buches noch ändert, aber diese Hoffnungen wurden enttäuscht. Der Eindruck verfestigte sich und es wurde sogar noch schlimmer. Nach und nach wurden immer mehr Personen in die Geschichte eingeführt, die allerdings alle recht oberflächlich beschrieben wurden, sodass ich kaum eine Beziehung zu ihnen aufbauen konnte. Dazu kommt, dass die meisten dieser Personen mir äußerst unsympathisch waren und mir mit der Zeit immer mehr auf die Nerven gingen. Da wäre beispielsweise die TV-Reporterin Kate Ryan. Allein der Name ist schon unglücklich gewählt, denn ich hatte jedes Mal bei ihrer Erwähnung die gleichnamige Sängerin vor Augen. Ob diese Analogie nun gewollt war oder nicht, kann ich nicht beurteilen, jedoch fand ich sie eher störend. Außerdem ist ihre ständige Ausrichtung auf Skandale und die neuste brandheiße Story kaum auszuhalten und ihr quotengeiles Verhalten mit der Zeit kaum noch zu ertragen. Die nächste schräge Person ist Albin Olsen; ein UFO-Fanatiker, der den lieben langen Tag in einem speziell ausgebauten Wagen sitzt und die Atmosphäre nach elektromagnetischen Wellen von Außerirdischen abscannt. Er scheint dann auch wirklich einer echten Verschwörung auf die Spur gekommen zu sein, denn sein Wagen wird zerstört und er von einer dubiosen Gruppe von Agenten mit äußerst lächerlichen Namen entführt. Die vermeintlichen Actionszenen wirken jedoch sehr überzogen und wenig realistisch. Überhaupt legt der Autor viel Wert auf die Aufklärung einer vermeintlichen Verschwörung, in die natürlich wieder Mal die amerikanische Regierung, Geheimdienste, skrupellose Wissenschaftler und sektenartige Verbindungen involviert sein sollen. Vermittelt werden soll dieser Ansatz durch pseudo-mysteriöse Gestalten und wirre, seltsame Handlungsabläufe, deren Sinn schwer nachzuvollziehen ist. Dadurch wirkt das Buch eher wie ein schlechter Science-Fiction Roman als ein Thriller. Im Mittelpunkt der Theorie stehen dabei elektromagnetische Wellen, die das Bewusstsein der Menschen verändern sollen. Wie das aber genau geschehen soll, ist leider nicht nachvollziehbar, denn der Autor wirft mit so vielen physikalischen Fachbegriffen um sich, dass die Erläuterungen völlig unverständlich werden. Auch sonst spart er nicht mit hauptsächlich englischen Begriffen, die die Handlung schwerer verständlich machen. Alles in allem fand ich das Buch undurchsichtig und sehr langweilig, weil es kaum eine sinnvolle Handlung gab und die immer gleichen Theorien in immer wieder denselben Gesprächen immer und immer wieder behandelt wurden. Fazit: Ich bin sehr enttäuscht von dem Buch, da sich der Klappentext so vielversprechend angehört hat. Ich habe mich durch das Buch gequält und nicht wenige Kapitel konnten mir nur noch ein resignierendes Kopfschütteln entlocken. Weder Handlung noch Personen konnten mich überzeugen, sodass ich das Buch auf keinen Fall weiterempfehlen kann.

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