Bernd Stiegler Spuren, Elfen und andere Erscheinungen

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Inhaltsangabe zu „Spuren, Elfen und andere Erscheinungen“ von Bernd Stiegler

Was haben Sherlock Holmes und Spiritismus gemeinsam?

Conan Doyle kennt man vor allem als Autor der Sherlock Holmes-Geschichten. Sein Werk ist allerdings weitaus umfangreicher und verzweigter: Es umfasst historische Romane, politische Pamphlete, historische Studien, Science-Fiction-Romane und nicht zuletzt zahlreiche Publikationen zum Spiritismus. Die Photographie spielt dabei eine zentrale Rolle und lässt eine höchst eigentümliche Vorstellungswelt erstehen. Sie erlaubt es zugleich, die Welt um 1900 mit all ihren Merkwürdigkeiten in den Blick zu nehmen: Für die Zeitgenossen war Sherlock Holmes eine real existierende Figur, für seinen Autor aber bezeugten Photographien von Elfen, Verstorbenen und Geistern deren Existenz. Ihre Photos und die anderer merkwürdiger Wesen sammelt dieses Buch mitsamt dem Imaginarium, das sich um sie rankt.

'Stiegler holt […] sein eigenes Fach aus dem Elfenbeinturm hermetischer Textanalysen und demonstriert, was Literaturwissenschaft zu leisten vermag.'

Deutschlandfunk

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  • Leserunde zu "Die tödlichen Talente des Mr. Diehl" von Bradford Morrow

    Die tödlichen Talente des Mr. Diehl

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Als Adam Diehl schließlich starb, war zusammen mit ihm alles dahin, was er über den Überfall hätte aussagen können ... ... denn Zeugen gab es in diesem merkwürdigen Kriminalfall keine. Zwar wurden die kostbaren Manuskripte des vereinsamten Bücherfanatikers verwüstet. Gestohlen wurde aber anscheinend nichts; nur die abgetrennten Hände des Opfers bleiben weiterhin unauffindbar. Doch schon bald beginnen sich die Hinweise auf das abgründige Verbrechen zu verdichten. Habt ihr Lust auf einen atemberaubenden literarischen Thriller? Dann lasst euch von Bradford Morrow mit "Die tödlichen Talente des Mr. Diehl" in die Welt seltener Bücher, obsessiver Sammler und anderer exzentrischer Bibliomanen entführen! Zum Inhalt Die Gemeinschaft der Bücherliebhaber ist geschockt, als Adam Diehl, ein zurückgezogen lebender Sammler seltener Bücher, ermordet in seinem Haus in Montauk gefunden wird. In den Wochen danach gelingt es seiner Schwester Meghan nur schwer, zur Normalität zurückzukehren. Unterstützung findet sie bei ihrem Freund Will, der selbst Sammler ist, aber auch ein gewiefter Fälscher von Autographen - seine Spezialität: Sir Arthur Conan Doyle. Da die Polizei keinen Verdächtigen ausmachen kann, wird der Fall bald zu den Akten gelegt - bis Will plötzlich Drohbriefe erhält, scheinbar handgeschrieben von längst verstorbenen Autoren. Und der mysteriöse Absender weiß verstörend viel über den Mord an Adam Diehl ...  Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe! Zum Autor Bradford Morrow wurde 1951 in Baltimore geboren und studierte an der Universität von Colorado und in Yale englische Literatur. Seit 1981 gibt er die Zeitschrift „Conjunctions“ heraus und ist zudem Dozent am Bard College. Zu den Veröffentlichungen Morrows zählen zahlreiche Romane und Lyriksammlungen. Heute lebt er in New York. Mehr über Bradford Morrow könnt ihr auf Twitter, Facebook und der persönlichen Homepage des Autors erfahren! Zusammen mit dem Insel Verlag verlosen wir im Rahmen dieser Leserunde 35 Exemplare von "Die tödlichen Talente des Mr. Diehl" von Bradford Morrow. Bewerbt euch bis zum 09.03.2016 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und beantwortet folgende Frage: Welches literarische Sammlerstück würdet ihr gerne euer Eigen nennen? Ich bin auf eure Antworten gespannt und wünsche euch viel Glück! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken.

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  • Bernd Stiegler - Spuren, Elfen und andere Erscheinungen

    Spuren, Elfen und andere Erscheinungen

    JoBerlin

    "Was ist Spiritismus?" heißt ein Buch Arthur Conan Doyles, in dem er um die Anerkennung dieser für ihn lebensbestimmenden "Offenbarung" wirbt. Wie?? Der weltbekannte Autor und Schöpfer des Sherlock Holmes, der sich gern über naive Leser, die seinem fiktiven Detektiv Briefe schreiben, mokierte, sollte ein Esoteriker sein? Kaum zu glauben, doch interessant und ungewöhnlich. Bernd Stiegler legt nun mit "Spuren, Elfen und andere Erscheinungen“ ein sehr gut recherchiertes, exzellent geschriebenes Sachbuch zum Thema vor. Er porträtiert den Augenarzt Doyle zunächst als Hobbyfotografen, der die neue Technik später geschickt zur Illustration und Vermarktung seines Science-Fiction-Romans "Die vergessene Welt" nutzt und mit manipulierten Aufnahmen die tatsächliche Existenz einer wissenschaftlichen Expedition in die südamerikanische Wildnis für den Leser zu belegen sucht. Nur wenige Jahre später bekennt Doyle sich bereits zum Spiritismus und finanziert weltweite Kampagnen, Lesungen und einen Buchladen mit den Einkünften aus seinen Detektivromanen. "Zu wissen ist besser als zu glauben" ist ein Motto und so werden Fotografien von Geistern und Elfen herangezogen, um Ungläubige zu überzeugen. Man müsste fassungslos lachen, wenn nicht die Ernsthaftigkeit, die Mühen, die Kosten von der tiefen Überzeugung Doyles sprächen. Auch in diesem Punkt zeigt sich das Können Stieglers. Der Autor, an manchen Stellen durchaus ironisch formulierend, verrät doch seinen Protagonisten nie und kommt zum Fazit: "Nicht Neuentwurf und Neukonstruktion wie bei den Avantgarden ist Conan Doyles Programm, sondern Konsolidierung, Bewahrung und Rettung. Er ist bei aller Originalität seiner Figuren und bei aller Merkwürdigkeit seiner narrativen Räume ein zutiefst konservativer Schriftsteller, der mit immer neuen, narrativen Erfindungen eine alte, verlorene Welt zu restituieren sucht.“

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    Gruenente

    20. April 2015 um 07:40
  • Der Konfabulist

    Der Illusionist

    JoBerlin

    Unter Konfabulation bzw. konfabulieren (von lat. fabula „Fabel, Geschichte, Märchen“) versteht man in der Psychopathologie die Produktion objektiv falscher Aussagen oder Erzählungen, die in verschiedenen Formen auftritt. Einzelne beruhen auf falschen Wahrnehmungen, andere auf Fehlfunktionen des Gedächtnisses –so Wikipedia. „The Confabulist“ ist der Originaltitel des Buches „Der Illusionist“, einer romanhaften Biografie des Magiers Harry Houdini, gut geschrieben und interessant. Etwas zu ausführlich wird dabei Houdinis Spionagetätigkeit in England und Russland geschildert, dafür gefallen Kapitel über seine Tricks und über seinen Kampf gegen den zu dieser Zeit äußerst populären Spiritismus umso mehr. Dabei steht sein zunächst freundschaftliches Verhältnis zu Arthur Conan Doyle, einem Anhänger und Förderer des Spiritismus, im Mittelpunkt. Später kommt es zum Bruch, da Doyle, trotz vieler Fälschungsbelege nicht von seinem Irrglauben ablassen will. So glaubte er weiterhin an die Echtheit eines Fotos, das kleine Elfen zeigt. In diesem Zusammenhang möchte ich auf das exzellente Buch von Bernd Stiegler „Spuren, Elfen und anderer Erscheinungen“ verweisen, das Cover zeigt eben dieses Foto.. „Der Illusionist“ - ein gut konfabulierter Roman über Täuschung und Wahrheit, über Magie und Realität und über das Leben eines Zauberers.

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