Bernd Volkens , Kay Amtenbrink Vom Kiez zum Kap

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Inhaltsangabe zu „Vom Kiez zum Kap“ von Bernd Volkens

Mit dem Bulli zur Fußball-WM nach Kapstadt „Ein Donnerstagabend im FC Sankt Pauli-Clubheim, kurz nach dem Training der Achten Herren, unserer Fußballmannschaft. Kay erzählt begeistert von seinem letzten Besuch in Kapstadt bei seiner Schwester. Wir reden uns bei ein paar Bier in Rage und sind uns sicher: Wir müssen sie unbedingt mal zusammen in Südafrika besuchen. Fliegen? Nein, mit dem VW Bulli wäre doch viel lustiger. Abenteuer, Land und Leute locken. Und dann ist da noch diese Fußball-WM. Eine Schnapsidee, die schnell ins Rollen kommt.“ Bernd Volkens, AUTO BILD Technikredakteur, erzählt in diesem Buch nicht nur die Geschichte einer großen Reise mit einem VW T3 Synchro. „Vom Kiez zum Kap“ ist auch ein Bericht darüber, wie es ist, plötzlich einen Traum leben zu können, den so viele träumen: Endlich ausbrechen aus dem Alltag, ganz andere Probleme bewältigen, aber auch scheitern: Denn so einfach, wie die beiden Fußballfans Bernd Volkens und Kay Amtenbrink sich ihre Reise zur Fußball-WM 2010 nach Kapstadt vorgestellt haben, wird es nicht. Der Motor brennt, der Bulli bleibt im Fluss stecken. Und trotzdem machen sie weiter. Vom Hamburger Kiez bis zum Kap der Guten Hoffnung in Südafrika. Glattrasiert los, bärtig zurück. Und um ein Vielfaches reicher.

Mit dem Bulli quer durch Afrika! Auf gehts in ein Abenteuer der besonderen Art!

— kassandra1010
kassandra1010

Reiseabenteuer der nicht alltägliche Art.

— oztrail
oztrail

Schönes Buch mit tollen Fotos!

— Sommerregen
Sommerregen

Spannendes Roadmovie in Buchform!

— Janosch79
Janosch79

Leicht zu lesen, schon interessant - aber merkwürdig unterkühlt in der Erzählung.

— wandablue
wandablue

Ein sehr spannendes Abenteuer - und wir sind direkt dabei:)

— Diana182
Diana182

Empfehlenswert, für alle die, die für ein Ticket bei einer Fußball WM Alles machen würden, für Abenteurer und Globetrotter, Reiselustige...

— HikoWb
HikoWb

Ein Reiseabenteuer für große Jungs

— Bibliomarie
Bibliomarie

Wie eine Schnapsidee zum großen Abenteuer wird. Ein wunderschöner Reiseführer und Bildband, teilweise spannend wie ein Krimi.

— karinka
karinka

Dieser, so to speak "Reiseführer" ist ein absolutes Muss und eine Superlektüre bei der Reisevorbereitung - und auch während der Reise!

— RubyKairo
RubyKairo

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  • Mit dem Bulli unterwegs

    Vom Kiez zum Kap
    Landkartenleser

    Landkartenleser

    02. June 2016 um 12:48

    Inhalt: In "Vom Kiez zum Kap" begleitet man Bernd Volkens und Kay Amtenbrink auf eine Reise vom Hamburger Kiez quer durch Europa, kleine Teile von Asien und dann immer im Osten Afrikas entlang bis zuletzt in den Südwesten zum "Kap der guten Hoffnung". Ihr Ziel: die Fussball WM 2010 in Südafrika. Und das wohl außergewöhnlichste daran, obwohl natürlich schon die Reise an sich etwas ganz besonderes ist, sie sind unterwegs mit einem VW T3 Syncro, denn mit einem Bulli ist es doch viel aufregender. Cover und Aufmachung: Das Cover sieht super aus, man hat gleich Fernweh und die Abenteuerlust ist auf jeden Fall geweckt. Die Bilder im Inneren, wie auch das Coverbild sind wunderschön und beeindruckend und zeigen die bereisten Orte von bekannten, aber auch ganz unbekannten Seiten. Auch die Karte, die man im Buch findet ist schön, so kann man die Reiseroute beim Lesen stets ganz einfach verfolgen. Meine Meinung: Eine unglaubliche Reise mit einer tollen Schilderung des Erlebten. Es werden sehr gut die jeweiligen Situationen beschrieben und die Länder mit ihren Landschaften, Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps vorgestellt. Man fühlt sich, als säße man selbst mit im Bulli. Dies liegt vor allem an dem lockeren, witzigen Schreibstil von Bernd Volkens, der mir in der Leseprobe noch nicht ganz so zusagte, beim Lesen des gesamten Buches aber umso mehr. Man fühlt sich sofort eingeladen die Beiden zu begleiten. Es ist unglaublich spannend all diese unterschiedlichen Länder mit Bernd Volkens, Kay Amtenbrink und ihren Reisebegleitern zu entdecken. Man erfährt so viel Neues über die Menschen, ihre Kulturen und Gewohnheiten und es wird nie langweilig. Es liest sich super schnell. Dieses Buch zeigt aber auch die schlechten Seiten - Armut, Gewalt, Kriminalität - und dies macht es unglaublich authentisch. Es weist aber vor allem auf die Herzlichkeit und Neugierde hin, mit der man empfangen wird und welche wunderbaren Erfahrungen man machen kann, wenn man sich auf solch ein Abenteuer einlässt. Und es macht deutlich, dass man sich selbst dabei von einer ganz anderen Seite kennen lernt. Doch nicht nur die Protagonisten wachsen einem ans Herz, sondern auch der Bulli und dieser musste so einiges durchmachen und bereitete seinen Haltern öfters mal Sorgen, trotzdem war er immer ein treuer Freund. Wer sich für Afrika interessiert, wird von diesem Erfahrungsbericht und der Vielzahl der Bilder beeindruckt sein. Ich habe nach beenden dieses Buches auf jeden Fall Lust mein eigenes Abenteuer zu starten. Fazit: Ein tolles Buch für Reisebegeisterte, die zwei Fußballfans auf ihrer faszinierenden Reise mit dem Bulli von Hamburg bis Südafrika begleiten wollen und dabei viel Geheimtipps erhalten und spannende Aktionen miterleben möchten. Dieses unglaublich unterhaltsame Buch, welches man so schnell nicht vergisst, erhält von mir 5 Sterne.

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  • Auch für Lesemuffel

    Vom Kiez zum Kap
    amena25

    amena25

    03. February 2016 um 20:37

    Aus einer Bierlaune nach einem Fußballspiel heraus entsteht die Idee, vom Hamburger Kiez zum Kap nach Südafrika zu reisen – aber nicht auf dem üblichen Weg per Flieger, sondern mit einem VW- Bus. Aus der Bierlaune wird Ernst. Zunächst muss ein passendes Fahrzeug und das entsprechende Zubehör für ein solches Unternehmen gefunden werden. Und dabei wird schon auch mal ein Schrotthändler aufgesucht. Die weiteren Vorbereitungen wie Impfungen, Visa usw. werden nur knapp beschrieben. Schon nach den ersten Seiten befindet man sich mit den beiden „auf Tour“ und erfährt, wie ihnen schon Österreich recht fremd erscheint. Die Route führt sie über  Kroatien, Serbien, Bulgarien, Türkei, Syrien, Jordanien, Ägypten, Sudan, Äthiopien, Kenia, Tansania, Malawi, Sambia, Botswana bis nach Südafrika. Nicht alle Länder nehmen gleich viel Raum ein. Mal bleiben sie länger, weil es viel zu entdecken und zu bestaunen gibt, mal aber auch, weil nichts mehr geht. So erfährt man von schönen und beeindruckenden Erlebnissen, aber auch von so manchen Pannen oder unerfreulichen Begegnungen. Beschreibungen von diversen Details bei Pannen und Reparaturen finde ich weniger spannend, spricht aber wahrscheinlich technikinteressierte Leser an. Sehr schön und beeindruckend sind die Fotos, vor allem diejenigen von den Menschen Afrikas. Hier macht sich auch die Qualität des Papiers bezahlt. Nicht so ansprechend finde ich die Sprache. Sie wirkt sehr tagebuchartig, mit knappen oder unvollständigen Sätzen. Die Reiseeindrücke wirken oft flapsig und umgangssprachlich. Das ist manchmal auch lustig („Scheiße, ist das teuer“), wirkt teilweise aber auch etwas eilig. Ich hätte mir eine etwas „poetischere“ Sprache gewünscht, ausführlichere Beschreibungen und nicht nur so Sätze wie „alles ist wunderschön“. Störend sind auch manche Rechtschreibfehler. Hier hätte ein Lektor sich etwas mehr Mühe geben können. Insgesamt aber auf jeden Fall ein lohnenswertes Buch (auch für Nichtfußballfans), wenn man sich für Reisen, andere Länder, Kulturen und Menschen interessiert. Aufgrund der kurzen Texte auch für absolute Lesemuffel geeignet.

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  • Toller Reisebericht

    Vom Kiez zum Kap
    La_Stellina

    La_Stellina

    07. January 2016 um 13:02

    "Vom Kiez zum Kap" hatte ich in einem Tag ausgelsen - ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Durch die vielen schönen Bilder, der bereisten Länder und kennen gelernten Menschen, ist das Buch recht abwechslungsreich geworden. Der Schreibstil wirkt zwar etwas schnörkellos, beschreibt aber sehr treffend das Erlebte. Der Sprachstil, passt also gut zum Inhalt, einer Reise quer durch Afrika ohne großen Komfort. Man fiebert richtig mit, wenn wieder einmal etwas am Bus kaputtgegangen ist und versucht sich vorzustellen, wie es wohl sein mag, 5 Tage lang keine Menschenseele als seine Mitreisenden zu sehen. Die Beiden Autoren und ihre Mitreisenden auf Zeit, haben viele gefährliche Situationen auf ihrem Weg zum süd-westlichsten Punkt Afrikas, meistern müssen. Doch ganz gleich was es war, ein festgefahrener Bulli, ein abgebrannter Motor oder ein Autofahrer der die Kontrolle über sein Auto verliert und an einer Stelle zu stehen kommt, an der vor wenigen Minuten noch die beiden Abenteurer standen. Ich finde das Unterfangen vom Norden Deutschland bis in den Süden Afrikas zu reisen ist in Zeiten wie diesen mit Terror, Entführungen, etc. wirklich ein Abenteuer, von dem man im Vorhinein nicht wissen kann, wie es ausgeht. Ich bewundere die beiden Männer, dass sie sich das zugetraut haben und finde das Buch äußerst gelungen. Ich werde es bei beginnendem Fernweh sicher wieder vom Regal nehmen und darin schmökern.

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  • Um eine große Erfahrung reicher

    Vom Kiez zum Kap
    kassandra1010

    kassandra1010

    06. January 2016 um 13:44

      Ich finde es immer unglaublich spannend, wenn Menschen ihre kurzfristigen Fantasien in die Tat umsetzen und dann ohne Wenn und Aber einfach losziehen! Kay und Bernd machen sich auf, dank ein paar Bier zuviel mit einem tollen Plan, vom Kiez zum Kap zu reisen und das mit einem VW Bulli um pünktlich bei der WM in Kapstadt zu sein. Das Abenteuer beginnt und es wird lehrreich! Ein fantastischer Reiseroman mit tollen Bildern und unglaublichen Begebenheiten, die einem ein Land so jenseits unserer Vorstellungskraft aufzeigen! Macht Lust auf mehr!

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  • Die Reise in einem unglaublichen Bulli - geglückt

    Vom Kiez zum Kap
    oztrail

    oztrail

    26. November 2015 um 11:12

    Aus einer Fußballlaune heraus wird eine Reise Quer durch den schwarzen Kontinent um bei der WM 2010 in Südafrika dabei zu sein. Es gibt sicher bequemere Arten um zu so einer Veranstaltung zu reisen. Die Autoren Bernd Volkens und Kay Amtenbrink, wollen diese Laune verwirklichen. Einzige Bedingung, mit dem Bulli T3 Syncro soll es sein. Das Ziel ist klar definiert . Die beiden bereiten sich auf diese abenteuerliche Reise vor. Nicht wie auf eine normale Urlaubsreise, sondern eher wie auf eine Expedition ins Ungewisse. Die ersten Hürden sind  zu meistern, hier hätten schon sehr viele aufgegeben, die beiden nicht.  Das Reisetagebuch, nennen wir es mal so, ist mit sehr tollen Fotos geschmückt, Fotos die nichts mit einer normalen Urlaubsreise zu tun haben. Dazwischen, na klar kurze Episoden der Geschehnisse rund um den Trip. Geschichten die einen zum Lachen brachten aber auch nachdenklich machten. Das Reisetagbuch  ist mehr als Blog aufgebaut. Diese Idee ist nicht mal schlecht. Was ich persönlich vermisse, zu den Kilometerangaben, das jeweilige Datum.  Würde ich schicker finden.  Das Cover hätte ich etwas anders gestaltet. Ich kann mir denken, dass tausende von Fotos auf dem Trip entstanden sind, da hätte ich mir etwas anderes als Titelbild ausgesucht.  Auch Afrika ist farbenprächtig nicht nur Sand und Sand.  Obwohl Sand auch bunt sein kann. Wer von den Lesern schon mal einen Kontinent oder auch ein Land durchquert hat, kann sich in die Lage der Abenteurer versetzen. Es ist aber schlichtweg nicht so einfach, durch einen Kontinent zu fahren der mehr aus Improvisation und Gefahren aller Art besteht.  Wobei man hofft, lebend aus diesem Abenteuerland rauszukommen. Fazit: Eine nette Reisegeschichte die man nicht tagtäglich erlebt. Falls man Fußballgeschichten erwartet, die sind nicht auf der Tagesordnung. Kann das Buch für Abenteurer oder die es werden wollen empfehlen.  Aber bitte nicht eins zu eins nachmachen.

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  • "WÜSTENABENTEUER"

    Vom Kiez zum Kap
    Gral

    Gral

    08. November 2015 um 22:13

    Hut ab vor den Autoren und Akteuren dieses wunderschönen Buches. Von Hamburg geht die Reise nach Afrika. Und das ausgerechnet in einem VW-Bulli Synchro, der mittlerweile auch schon als geländegängiger Oldtimer in die motorisierte Geschichte eingegangen ist. Über Sand und Dünen. Den Sandstürmen trotzen und mit regelrechten Schiffswracks über den Nil übersetzen. Dabei einen Teil der Kultur und die Menschen in fremden Ländern kennen lernen. Polizisten und Zöllner fordern hier anständige Geldsummen, damit die Freunde weiter reisen dürfen. Und überall der Tenor: Andere Länder, andere Sitten. Farbenprächtige Fotos runden diesen abenteuerlichen Lesegenuss zusätzlich ab.

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  • Auf zu neuen Ufern...

    Vom Kiez zum Kap
    Aspasia

    Aspasia

    08. November 2015 um 13:49

    Wenn er eine Reise tut… mit dem Ziel Südafrika, dann möglicherweise um im Indischen Ozean unter der gleißenden Sonne von Durban neben Haien zu surfen. Auch ganz nett, aber wenn zwei Hamburger Jungs eine solche tun, dann geben sie sich mit diesem Nervenkitzel nicht zu frieden, sondern lassen es so richtig krachen. Vom Kiez zum Kap, das Reisetagebuch eines “große Jungs Abenteuer” hat auch mir als Mädchen die Neidgeifer wachsen lassen. Die Fußballverrückten St Paulianer Kai und Bernd kommen eines schönen Nachts auf die Astra seelige Idee die Fußball Weltmeisterschaft am Kap der guten Hoffnung live und in Farbe zu erleben. Da der Weg das Ziel sein sollte, beschließen sie die 20.000 Kilometer von der schönsten Stadt der Welt zur Zweitschönsten, nämlich Kapstadt, im VW Bulli zurückzulegen. Aus der nächtlichen Spinnerei wird ein Plan, der immer konkretere Formen annimmt. Nach der Devise “Nicht lang schnacken, einfach mal packen”, reisen sie mit wechselnder Begleitung über die Türkei, Syrien, Jordanien über den Sudan in Richtung Südafrika. Wunderbar beschrieben und ausgezeichnet bebildert lassen sie mit diesem Buch den Leser teilhaben an ihrem persönlichen “Wenn nicht jetzt, wann dann”-Abenteuer, das pauschaltouristische “Must haves” behandelt, aber noch viel mehr exotische Sightseeing-ziele beschreibt, das aber vor allem von den persönlichen Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen dieser Welt erzählt. Meine uneingeschränkte Leseempfehlung an alle Reisewütigen, vor der Übertragung des “Ich mach das jetzt auch”-Virus wird ausdrücklich nicht gewarnt!

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  • Wie eine Schnapsidee zu einer abenteuerlichen Reise werden kann...

    Vom Kiez zum Kap
    Sommerregen

    Sommerregen

    Eigentlich ist es eine einfache Schnapsidee, an einem Donnerstagabend im FC Sankt Pauli-Clubheim, nach dem Fußballtraining, geäußert: Nach dem ein oder anderen Bier wird die Idee weitergesponnen: Einmal nach Afrika zu reisen, genauer gesagt nach Kapstadt, um dort 2010 beim Fußballspiel dabei sein zu können. Doch wäre die Reise mit einem Flugzeug viel zu unspektakulär.. Da wäre so eine Reise mit einem Bulli viel abenteuerlicher.. Und so ist das Ganze ins Rollen gekommen.. Über das Auto waren sich die Freunde schnell einig, das passende Gefährt nach einiger Suche auch zu einem annehmbaren Preis gefunden: Ein 1992 gebauter T3 Syncro soll zu ihrem Begleiter werden. In vielen mühsamen Nachtschichten wird die Route geplant, Visabestimmungen geprüft, der Impfschutz kontrolliert und aufgebessert. Auch der Bus muss aufgerüstet werden, da er auf der langen Reise einiges durchzumachen haben wird. Schon hier wird immer klarer, mit wie viel Aufwand eine solche Unternehmung verbunden ist, aber Bernd Volkens und Kay Amtenbrink lassen sich in keinster Weise entmutigen. Nachdem der eigentliche Starttermin etwas verschoben werden musste, geht es am 15. Februar 2010 endlich los. Kurzfristig musste aufgrund von Unruhen und Terrorgefahr in einigen Gebieten noch die Route verändert werden. Nun soll es also von Hamburg aus über Österreich, Kroatien, Serbien, Bulgarien und der Türkei über Syrien, Jordanien, Ägypten, den Sudan und Äthiopien nach Kenya nach Tansania. Von dort aus dann weiter über Malawi, Sambia und Botswana bis nach Südafrika zum Kap. Auf dieser langen Reise durchleben die Freunde Höhen und Tiefen: Sie erzählen von der Gastfreundlichkeit und Offenheit, aber auch von anstrengenden Grenzbeamten, von beeindruckenden Landschaften und Pannen, die einen zum Verzweifeln bringen.. Außerdem lernen sie bei ihrem Abenteuer immer wieder neue Menschen kennen, von denen sie zeitweise begleitet werden. Das Buch ist sehr hochwertig gestaltet: Eine die rund 20.000 Kilometer veranschaulichende farbige Karte leitet das Buch ein. Darüber hinaus gewähren zahlreiche Fotos Einblicke in verschiedene Städte und Landschaften, sodass man sich beim Lesen dem Abenteuer und den Reisenden ein gutes Stück näher fühlt. Zumalen eine solche Reise heute gänzlich unmöglich wäre.. Manchmal hatte ich wirklich das Gefühl, dass es sich hierbei wirklich am ehesten um eine Schnapsidee handelt und sie nicht viel weiter ausgearbeitet ist.. Kay und Bernd wirkten manchmal ein wenig blauäugig. Und dann, ein paar Seiten weiter, versteht man wieder, was die beiden so fasziniert: Andere Kulturen und Landschaften kennenzulernen. Auch wenn ich mich so gar nicht für Fußball begeistern kann, ist es schön zu sehen, wie sich die Freunde einen Traum erfüllen, dabei einige Strapazen über sich ergehen lassen und dabei nie den Mut verlieren. Sie halten zusammen und werden mit jedem zurückgelgten Meter ein besseres und eingespielteres Team. Die Kapitel sind so geordnet, dass sie immer eine Etappe beschreiben. Sie lassen sich locker lesen, was auch an der Sprache, die Tagebuch-Charme hat, liegt. Jedoch ist diese einfach gehaltene Sprache auch manchmal etwas ermüdend… Und Rechtschreib- und Grammatikfehler sind auch keine Seltenheit… Auch wenn der Bulli wiedereinmal eine Panne hat, Ersatzteile besorgt werden müssen und dann am Auto herumgewerkelt wird, lässt die Spannung etwas nach.. Nichtsdestotrotz hat mir dieses Buch gefallen, da es den Leser an dem Erfüllen von Wünschen teilhaben lässt, die zeitweise unglaublich weit in die Ferne rücken, sodass man beinahe aufgeben möchte. Außerdem ist “Vom Kiez zum Kap” ein Buch darüber, wie man zusammen mit seinen Freunden über seine Grenzen gehen kann. “Es findet sich immer eine Lösung, ein Ausweg. Also los, lebt Eure Träume!” — Kay, Seite 221

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    • 4
    clary999

    clary999

    31. October 2015 um 19:25
  • Mit dem Totenkopf auf dem Weg zum Kap!

    Vom Kiez zum Kap
    Janosch79

    Janosch79

    Ein Reisebericht der besonderen Art, der sich mehr als lohnt! Inhalt: „Ein Donnerstagabend im FC Sankt Pauli-Clubheim, kurz nach dem Training der Achten Herren, unserer Fußballmannschaft. Kay erzählt begeistert von seinem letzten Besuch in Kapstadt bei seiner Schwester. Wir reden uns bei ein paar Bier in Rage und sind uns sicher: Wir müssen sie unbedingt mal zusammen in Südafrika besuchen. Fliegen? Nein, mit dem VW Bulli wäre doch viel lustiger. Abenteuer, Land und Leute locken. Und dann ist da noch diese Fußball-WM. Eine Schnapsidee, die schnell ins Rollen kommt ...“ Ganz ehrlich: Solch eine Idee kann eigentlich nur von Fans des FC St. Pauli stammen. Mit dem VW-Bulli vom Kiez bis ans Kap zu fahren. Ein wirklich gefährliches Abenteuer. Doch die beiden Hamburger Bernd Volkens und Kay Amtenbrink begeben sich auf eine außergewöhnliche Reise quer durch Afrika.  Was mir besonders gefallen hat, ist der Stil des Buches. Es ist sehr locker aber auch gleichzeitig interessant geschrieben. Ein besonderer Pluspunkt sind natürlich die zahlreichen Bilder, die eigentlich erst so richtig vermitteln, wie unglaublich die Reise eigentlich war. Die Autoren vermitteln auch wichtige Tipps für solch eine außergewöhnliche Auto-Expedition, doch es verbirgt sich kein wirklicher Reiseführer hinter diesem Buch. Wer sich jedoch für Geographie interessiert, wird viel über Afrika erfahren. Einige Besonderheiten im Klima werden auf humorvolle Weise von den beiden Autoren beschrieben. Sprachbarrieren waren auch ein Thema in diesem Reisebericht. Beide Autoren klagten darüber, dass man sich oftmals sogar auf Englisch nicht verständigen konnte. Mein persönlicher Eindruck bei Reisen in englischsprachige Länder ist meist, dass die Touristen der englischen Sprache oder der jeweiligen Landessprache gar nicht mächtig sind und hoffen, dass man ihre Sprache dort schon spricht. Auf meiner Irland-Reise musste ich als Deutscher sehr oft als Übersetzer herhalten, da die englische Sprache nicht verstanden wurde. Immer wieder ein interessantes Phänomen. Je länger man dieses Buch aber liest, umso mehr fühlt man sich, als ob man selbst am Steuer sitzt. Als Leser kommt man selbst ins Grübeln, wie man in dieser oder jeder Situation reagiert hätte.  Ich ziehe den Hut vor den beiden Autoren, dass sie die Reise bis zum Schluss durchgezogen haben und in diesen wirklich authentischen Reisebericht gepackt haben.  Ich kann diesen Reisebericht absolut empfehlen!  Hat sehr viel Spaß gemacht.

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    • 2
  • Das Gesamtpaket ist nicht ganz überzeugend!

    Vom Kiez zum Kap
    wandablue

    wandablue

    Das Gesamtpaket enttäuscht. Wenn man das Buch „Vom Kiez zum Kap“ in die Hand nimmt, spürt man sofort, man hat ein aufwändig zusammen gestelltes Buch in der Hand. Auf der allerersten Seite findet man die bunte Karte mit der Routenzeichnung durch alle Länder, von Hamburg über die Türkei und Syrien, entlang der Ostseite Afrikas bis zu dessen südwestlichster Spitze, dem Kap der Guten Hoffnung, alles mit dem Bulli und eigentlich, um Fußball zu gucken (2010). Doch das wird immer nebensächlicher! Danach erfolgt eine kurze Vorstellung der menschlichen Akteure samt des fahrbaren Untersatzes, des Bulli und wie er zu den Akteuren gelangte. Spitze! Ursprünglich war ja einmal die Westseite Afrikas als Route angedacht, durchgeplant sogar, aber wie es im Leben so ist, es kommt immer anders. So auch unterwegs oft. Ganz viele Bilder machen diesen Reisebericht zu Lese-Wohlfühlmomenten und animieren zu Träumerein. Wenn man dann den Text liest, der frisch von der Leber weg geschrieben ist, merkt man allerdings, dass die Fotos nicht immer so richtig zum Text passen. Auf den zweiten Blick enttäuschen mich auch die Fotos, die sind bunt, ja, viele eingeborene Menschen, doch kaum Städtebilder und nichts Spektakuläres. Dafür legt der Fotograf liebevoll Wert auf Details und aufs Auto. Nun ja, sind ja Autonarren. Im Text ist viel zu viel Spezifisches zum Flicken des Autos nach diversen Pannen. Zwar nahm die Technik einen großen Raum ein im Unternehmen, aber so genau muss es der Nichtmechaniker auch wieder nicht wissen. Dafür fehlt Emotione hinten und vorne. Die Emotionen waren vorhanden, sie scheinen durch und es ist witzig, wenn der Fotograf, um sich abzureagieren, ins Dickicht geht, um loszubrüllen und seinem Frust Luft zu machen. Aber meist wird unterkühlt berichtet. Und zu viel Banales. Ständig wiederholtes Lamenti über lästige Formalitäten, die von Land zu Land flexibel gehändelt werden und unerwartet Geld und Zeit kosten. Der Text ist stilistisch spritzig, doch inhaltlich dürftig. Er lässt sich leicht und rasant weglesen. Und trotzdem, da fehlt Tiefgang. Sollte es von solch einer tollen Reise nicht mehr Interessantes zu erzählen geben? Es gibt nichts, was nachklingt. Atmosphäre fehlt und Persönliches. Leidenschaft lag immer in der Luft, kam aber selten mit aufs Papier. Ausserdem hat man den Eindruck, dass die Protagonisten ohne Bier nicht existieren könnten. Shit. Dieser Reisebericht hätte sehr viel besser werden können! Abgesehen von vielen Fotos, die das Buch fast zu einem Bildband machen, unterscheidet sich dieser Reisebericht nicht positiv von anderen. Sehr viele Schreib- und Grammatikfehler beeinträchtigen den Text zudem. Mehr Sorgfalt, meine Herren! Fazit: Trotz spritziger Ansätze enttäuscht mich das Gesamtpaket ein wenig, dabei hatte ich mir so viel erhofft, vielleicht, wenn Kay Amtenbrink mehr Anteil an der Texterstellung bekommen hätte? Kategorie: Reisebericht Verlag: Delius Klasing, 2015

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    • 2
  • Spannendes Abenteuer

    Vom Kiez zum Kap
    Diana182

    Diana182

    14. October 2015 um 10:50

    Das Cover zeigt den Bulli und eine Pyramide und man bekommt dadurch schon mal einen schönen ersten Eindruck vom Buch und der dahinter steckenden Geschichte. Ich muss allerdings sagen, dass mir das Coverbild hier nicht so wirklich gefallen hat. Es wirkt auf mich, wie ein Buch, welches bei meinen Eltern schon gute 30 Jahre im Regal stehen könnte. Es hat etwas Nostalgisches an sich und würde im Buchhandeln nicht auf Anhieb mein Interesse wecken. Mein erster Gedanke bei dieser Reise war: Ist das nicht gefährlich? Ich würde mir so eine Fahrt durch die einzelnen Länder nicht zutrauen- bin aber gespannt, was die beiden Autoren auf ihrem Weg so erleben werden. Dieser Reisebericht, welcher von 2 Hamburgern(Bernd und Kay) verfasst wurde, ist locker, lustig und anregend geschildert. Wunderschöne Bilder von Land und Leuten belegen noch zusätzlich, wieviel Spaß diese Reise gemacht haben musst. Hier und da werden wertvolle Tipps gegeben, auf was man achten muss, wenn man eine Autoreise durch diese Länder plant. Allerdings fehlen genauere Angaben, wenn z.B. Lokale (Name, genaue Straßenbezeichnungen etc) besucht werden. Wer hier also einen Reiseführer für die eigene Afrikarreise vermutet hat, ist bei diesem Buch sicherlich etwas enttäuscht. Allerdings lernt man auch einiges an Landeskunde dazu: Für mich neu- Schnee und Hagel in der Wüste. Ich wusste zwar, dass die Nächte bitter kalt sind und hier und da sogar Minusgrade herrschen können, aber dass es genauso Regnen und stürmen kann, wusste ich bisher nicht. Wieder etwas dazu gelernt. Das nehmen die beiden Jungs aber mit gewohntem Humor: „Hamburger bringen das Schietwetter sogar mit in die Wüste“ Jedoch muss ich leider sagen, dass mir der Autor in der Mitte des Buches ein wenig unsympathisch wurde und ich dann teilweise nur noch mit rollenden Augen weiterlesen konnte. Es wird mehrfach geschrieben, dass einige Leute in den Städten, die sie auf ihrer Reise durchquerten, nicht mal Englisch sprachen, was für die beiden die Tour manchmal erschwert hat. Dies erinnerte mich am Mallorca-Touristen, die es nicht verstehen können, dass da nicht alle Spanier deutsch sprechen können. Noch dazu bezweifle ich auch, dass hier in Deutschland jeder perfekt Englisch kann. Wenn ich ins Ausland fahre, wo eine fremde Sprache gesprochen wird, nehme ich eben ein Wörterbuch mit. Weiterhin wird sich auch mehrmals über die bürokratische Sinnlosigkeit an Grenzübergängen ausgelassen. Aber dies wiederum finde ich verständlich, dass in Ländern, wo seit Jahren Krieg und Terrorismus auftreten, schon mal genauer geschaut wird, wen man sich da ins Land holt. Diese Missstimmung änderte sich dann aber wieder. Irgendwann ist man mit beiden Charakteren vertraut, sitzt quasi im Bus und fiebert bei jedem Unglück, welche die beiden Abenteurer durchleben müssen, mit. Teilweise hab ich das Buch auch regelrecht verschlungen, weil es so intensiv und authentisch beschrieben wurde. Als der Bulli im Schlamm stecken blieb, hab ich geistig mit geschoben und gekurbelt und gehofft, dass sie ihn bald wieder unversehrt aus dem Park heraus bekommen. Die beiden haben auf ihrer Tour so einiges einstecken müssen, viel Lehrgeld gezahlt aber auch gezeigt, was sie für einen Biss haben. Es wurde nie aufgegeben und notfalls auch improvisiert. Wo manch einer den Bulli einfach beim nächsten Schrotthändler stehen gelassen hätte und den Rest im bequemen Zug weiter gereist wäre, haben sich die beiden nicht von ihrem Ziel abbringen lassen und haben den liebgewonnenen VW wochenlang repariert und akribisch nach benötigten Ersatzteilen gesucht. Nun bin ich am Ende des Buches angelangt und die Jungs sind somit auch am Ziel ihrer Reise angekommen. Ein wenig Sentimentalität steigt auf. „Nun ist die Reise leider vorbei.“ Danke Jungs, dass wir mit dabei sein durften- es hat Spaß gemacht euch zu begleiten!

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  • Wer einmal eine Reise tut...

    Vom Kiez zum Kap
    HikoWb

    HikoWb

    07. October 2015 um 21:38

    Wer einmal eine Reise tut, der kann was erleben und im Idealfall sogar ein spannendes, interessantes und informatives Buch darüber schreiben. So geschehen im Buch Vom Kiez zum Kap von Bernd Volkens und Kay Amtenbrink. Die beiden Hauptakteure haben eine in Bierlaune geborene verrückte Idee. Mit dem Buli vom Kiez nach Kapstadt um dort die Fußball WM zu besuchen. Und im Gegensatz zu manchen unausgegorenen alkoholisierten Ideen, setzen die beiden zusammen mit drei Teilzeitbegleitern diese Idee in die Tat um. Heraus gekommen ist ein spannendes und informatives Buch das mit seinen vielen Reisefotografien die Reisesehnsucht und Abenteuerlust weckt. Die Autoren nehmen den Leser mit in eine Abenteuerwelt der Männerträume. In klaren, prägnanten Sätzen und Beschreibungen werden alle Facetten von der tollen Landschaft, den Problemen auf der Reise, korrupten Grenzposten, schönen und weniger schönen Begegnungen mit allerlei verschiedenen Menschen beschrieben und auch klare Worten über die politische und gesellschaftliche Lage der durchreisten Länder finden hier Raum. Einzig auszusetzen ist, dass private Informationen und Zusammenhänge über die einzelnen Globetrotter fehlen, so dass es manchmal schwierig zu verstehen ist, wie die Personen und Begegnungen zusammen hängen und leider hat man beim Lesen der letzten Etappen das Gefühl, der Autor hat versucht alle Eindrücke noch in ein paar letzte leere Seiten zu quetschen. Dem Buch hätten sicherlich noch ein paar Seiten mehr nicht geschadet und das Lesevergnügen wäre noch größer gewesen. Auf alle Fälle ist das Buch aber empfehlenswertes, für alle die, die für ein Ticket bei einer Fußball WM Alles machen würden, für Abenteurer und Globetrotter die nach dem besonderen Kick suchen und für alle Reiselustigen. Leider muss man aber sagen, dass die momentane weltpolitische Lage eher nicht geeignet ist, die Reise ebenfalls zu wagen. Aber wer weiß, eines Tages ist es doch vielleicht wieder möglich.

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  • Unterwegs nach Afrika

    Vom Kiez zum Kap
    Bibliomarie

    Bibliomarie

    04. October 2015 um 18:13

    Ein Fußballabend, einiges an Bier und schon ist die Idee geboren: auf zur WM in Südafrika, aber nicht mit dem Flugzeug, das kann ja jeder. Nein, wenn schon, dann soll ein Traum in Erfüllung gehen, mit dem VW Synchro über die Balkanroute und Ostafrika bis Südafrika. Es ist ein schönes Buch geworden, die Softcoverausgabe hat eine angenehme Haptik, ein schönes Layout, die vielen persönlichen Bilder bieten viel fürs Auge und eigenes Fernweh ist vorprogrammiert. Von der Vorbereitung an, die erst mal mit dem Kauf eines gebrauchten Fahrzeugs anfängt, der Suche nach Ersatzteilen, Impfungen und vieles mehr bis hin zur Abfahrt macht es schon Spass dabei zu sein. Die Reise ist abenteuerlich, ob es seltsame Gebühren an den Grenzen, Pannen oder fehlendes Werkzeug ist, gemeinsam und mit Hilfe von vielen netten Menschen unterwegs wird jede Hürde genommen. Es ist schon bemerkenswert, was das Auto alles mitmachen muss und wie jedes Mal wieder die Reparatur gelingt, ein Hoch auf das afrikanische Improvisationstalent. Seit der Reise sind 5 Jahre vergangen und manches ist von der Gegenwart eingeholt worden. So die Reise durch Syrien und die Begegnung mit den Menschen, in deren Ort sie ihr Nachtlager aufschlugen und freundlich behandelt worden sind und sie sich fragen, wie in Deutschland Syrer behandelt würden, wäre die Situation umgekehrt. Nun kann sich jeder selbst die Antwort geben. Jedem Land wird ein Kapitel gewidmet, man reist mit den Männern mit und Ein Fußballabend, einiges an Bier und schon ist die Idee geboren: auf zur WM in Südafrika, aber nicht mit dem Flugzeug, das kann ja jeder. Nein, wenn schon, dann soll ein Traum in Erfüllung gehen, mit dem VW Synchro über die Balkanroute und Ostafrika bis Südafrika. Es ist ein schönes Buch geworden, die Softcoverausgabe hat eine angenehme Haptik, ein schönes Layout, die vielen persönlichen Bilder bieten viel fürs Auge und eigenes Fernweh ist vorprogrammiert. Von der Vorbereitung an, die erst mal mit dem Kauf eines gebrauchten Fahrzeugs anfängt, der Suche nach Ersatzteilen, Impfungen und vieles mehr bis hin zur Abfahrt macht es schon Spass dabei zu sein. Die Reise ist abenteuerlich, ob es seltsame Gebühren an den Grenzen, Pannen oder fehlendes Werkzeug ist, gemeinsam und mit Hilfe von vielen netten Menschen unterwegs wird jede Hürde genommen. Es ist schon bemerkenswert, was das Auto alles mitmachen muss und wie jedes Mal wieder die Reparatur gelingt, ein Hoch auf das afrikanische Improvisationstalent. Seit der Reise sind 5 Jahre vergangen und manches ist von der Gegenwart eingeholt worden. So die Reise durch Syrien und die Begegnung mit den Menschen, in deren Ort sie ihr Nachtlager aufschlugen und freundlich behandelt worden sind und sie sich fragen, wie in Deutschland Syrer behandelt würden, wäre die Situation umgekehrt. Nun kann sich jeder selbst die Antwort geben. Jedem Land wird ein Kapitel gewidmet, man reist mit den Männern mit und man muss kein Fußballfan sein um an dieser Reise mit Spaß dabei zu sein. Allerdings je weiter südlich die Jungs kommen, umso kürzer werden die Kapitel. Liegt es daran, dass Kenia, Sambia etc schon touristisch besser erschlossen sind?  Die WM in Südafrika kommt sogar ein bisschen zu kurz, es sind die letzten Seiten und man merkt deutlich: der Weg war das Ziel und jetzt ist die Spannung raus, man guckt noch ein paar Spiele, genießt die Gastfreundschaft und erholt sich. Ein schöner, abenteuerlicher Reisebericht, aber auch das Nachwort am Schluß kann mir nicht erklären, warum dieses Buch erst 5 Jahre nach der Reise erschienen ist. man muss kein Fußballfan sein um an dieser Reise mit Spaß dabei zu sein. Allerdings je weiter südlich die Jungs kommen, umso kürzer werden die Kapitel. Liegt es daran, dass Kenia, Sambia etc schon touristisch besser erschlossen sind?  Die WM in Südafrika kommt sogar ein bisschen zu kurz, es sind die letzten Seiten und man merkt deutlich: der Weg war das Ziel und jetzt ist die Spannung raus, man guckt noch ein paar Spiele, genießt die Gastfreundschaft und erholt sich. Ein schöner, abenteuerlicher Reisebericht, aber auch das Nachwort am Schluß kann mir nicht erklären, warum dieses Buch erst 5 Jahre nach der Reise erschienen ist.

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  • Vom Kiez zum Kap

    Vom Kiez zum Kap
    RobinBook

    RobinBook

    01. October 2015 um 15:32

    Titel: Vom Kiez zum Kap Autoren: Bernd Volkens und Kay Amtenbrink Ein lebendiger, leider von Fehlern strotzender Reisebericht zweier Hamburger St. Pauli-Fans anläßlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 über die Strecke Hamburg-Kapstadt in einem Bulli: In einem Kneipengespräch unter St. Pauli-Fans entstand die Idee, mit einem Bulli zur Fußball-WM 2010 nach Kapstadt zu fahren. Diese Geschichte wird flott erzählt und man fiebert richtig mit den beiden Männern mit, wenn auch die Schilderungen der technischen Probleme mit dem Auto für meinen persönlichen Geschmack etwas zu sehr ins Detail gingen. Die von tollen Fotos begleiteten Schilderungen dieser bemerkenswerten Reise lassen neben interessanten Erlebnissen und Begegnungen auch leise Töne erkennen, beispielsweise, wenn ein zu früh von der Mutter getrenntes und daher dem Tod geweihtes Pavianbaby zum Kauf angeboten oder eine geistig behinderte Frau brutal zusammengeschlagen wird und die beiden Männer nicht wissen, wie sie sich angesichts der schwer einschätzbaren Überzahl von potentiellen Gegnern verhalten sollen. Ein riesengroßes Minus ist aber das leider massenhafte Auftreten von Fehlern aller Art: Die Interpunktion wurde anscheinend nach dem Streubüchsenverfahren und entschieden zu gering ausgeteilt. Negativhighlight war der "Nachna*H*me" von Kemal Atatürk - wir sind hier doch nicht bei der Post! Bestenfalls als "originell" bezeichenbare Satzstellungen waren an der Tagesordnung, beispielsweise S. 40: "Allerdings fühlt sich das extrem salzige Wasser - der Salzanteil liegt bei knapp 30 Prozent - die Nordsee hat gerade mal 3, auf der Haut ziemlich merkwürdig an." Gegenvorschlag: "Allerdings fühlt sich das extrem salzige Wasser - der Salzanteil liegt bei knapp 30 Prozent, die Nordsee hat gerade mal 3 - auf der Haut ziemlich merkwürdig an." Dann gibt es Sätze, in denen das Hilfsverb ohne erkennbaren Sinn mehrfach vorkommt, dann wieder Wörter, denen der letzte Buchstabe abhanden kam. Originell auch in zwei aufeinander folgenden Sätzen: "Der Funke spingt zumindest dieses mal nicht auf den Bulli über." - "Zum wiederholten Male beweisst der Synchro Nehmerqualitäten". Primitivste Regeln wie '"Das" mit einem "s" immer dann, wenn man "dieses" od. welches" dafür setzen kann' werden missachtet ("Ein Pärchen, dass wir...."), zusammengesetzte Substantive oft gemieden oder entweder mit Bindestrich geteilt oder gleich in einmal kleingeschrieben und einmal großgeschrieben verunstaltet. Auch sollte man von Hamburgern eigentlich statt einer "steifen Bri*e*se" eine "steife Brise" erwarten dürfen. Die Reihe ließe sich endlos fortsetzen. Ich bin ganz gewiss nicht fehlerfrei, bei mir heisst es aber auch nicht "Lektorat: XY"! Schade, das wertete das Buch für mich massiv ab!

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  • Abenteuer pur

    Vom Kiez zum Kap
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    28. September 2015 um 14:12

    Ein Fußballabend, natürlich mit ein paar Bier, und schon kommt man auf verrückte Ideen. Doch die Freunde Bernd und Kay lassen es nicht bei der Idee, sondern machen sich an die Planung. Und dann geht es auf die Reise – mit einem VW-Bus über den Balkan nach Afrika. Wir dürfen mit diesem Buch dabei sein bei dem Abenteuer; denn ein Abenteuer wird es wirklich. Das Buch ist sehr schön. Die Bilder lassen einen die Reise miterleben, so dass man Lust bekommt, es den Freunden gleich zu tun. Aber auch die Beschreibungen der Planung und der Reise sind informativ und unterhaltsam. Vor einer Reise gibt es tausend Sachen zu bedenken, bei einer solchen abenteuerlichen Reise wie die Freunde sie planen, gilt das umso mehr. Daher kann das Buch sogar als Ratgeber verwendet werden, wenn man selbst eine etwas ungewöhnliche Reise plant. Die Fahrt führt die beiden abseits von Touristenrouten durch das Land. Begegnungen mit Einheimischen sind gewollt, nachhaltig und freundschaftlich. Auch die Landschaftsaufnahmen sind wunderschön und sehr beeindruckend. All das lässt uns teilhaben an dieser Reise. Dass das nicht alles ohne Komplikationen abgeht, ist ja klar. Aber ein bisschen Improvisieren, die gute Laune nicht verlieren und vor allem nicht die Geduld – schon geht’s weiter. Der Schreibstil ist locker und sehr flüssig zu lesen. Die Karte im Buch gibt die Möglichkeit diese Reise nachzuvollziehen. Alles ist authentisch und gut geschildert. Ich hätte mich am liebsten gleich auf den Weg gemacht. Ein toller Reisebericht - absolut zu empfehlen.

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