Bernd Zeller

 4,3 Sterne bei 34 Bewertungen

Lebenslauf von Bernd Zeller

Bernd Zeller ist seit 1993 Cartoonist für »zitty«, »Süddeutsche Zeitung«, »Die Welt«, »Berliner Zeitung«, »Die ­Presse« u.a. Seit 1994 arbeitet er als Gag-Autor für die »Harald-Schmidt-Show« mit Auftritten in Sketchen als »Unser Ossi«. 1999 war er kurzzeitig Redakteur beim »Eulenspiegel«, danach bei der »Titanic«. Er war außerdem Neugründer der Satirezeitschrift »pardon«. Bernd Zeller lebt in Jena.

Alle Bücher von Bernd Zeller

Cover des Buches Überraschung!: Das ultimative Geschenkbuch (ISBN: B00PFY45UC)

Überraschung!: Das ultimative Geschenkbuch

 (6)
Erschienen am 09.11.2014
Cover des Buches Überraschung! (ISBN: 9783943650716)

Überraschung!

 (6)
Erschienen am 02.12.2014
Cover des Buches Lost Merkel (ISBN: 9783932927560)

Lost Merkel

 (3)
Erschienen am 04.03.2013
Cover des Buches Furcht und Elend des Grünen Reiches (ISBN: 9783960790969)

Furcht und Elend des Grünen Reiches

 (2)
Erschienen am 30.12.2021
Cover des Buches Hat sich die Wende überhaupt gelohnt? (ISBN: 9783932927874)

Hat sich die Wende überhaupt gelohnt?

 (2)
Erschienen am 02.09.2014
Cover des Buches Alle Jahre wieder Schöne Bescherung (ISBN: 9783943650877)

Alle Jahre wieder Schöne Bescherung

 (1)
Erschienen am 24.06.2016
Cover des Buches Kochen, Kinder, Katastrophen (ISBN: 9783943650914)

Kochen, Kinder, Katastrophen

 (1)
Erschienen am 12.09.2016
Cover des Buches Merkelokratie (ISBN: 9783960790785)

Merkelokratie

 (1)
Erschienen am 16.06.2020

Neue Rezensionen zu Bernd Zeller

Cover des Buches Furcht und Elend des Grünen Reiches (ISBN: 9783960790969)
Dr_Ms avatar

Rezension zu "Furcht und Elend des Grünen Reiches" von Bernd Zeller

"Muss es Hamsterinnenkäuferinnen heißen oder Hamsterkaufende?"
Dr_Mvor 10 Monaten

Der grüne Irrsinn hat diverse Facetten. Der Frosch im Topf merkt nicht gleich wie das Wasser immer heißer wird. Vielleicht hat er sich anfangs sogar wohlgefühlt. Sein Gewissen war rein, das Wasser schön warm. Er war sich nicht hundertprozentig sicher, aber er wollte mit seiner Meinung nicht den Falschen nützen, wie es so schön in einem dieser Cartoons heißt.

Unterricht brauchen die Klima-Hüpfer nicht, sie hören schließlich auf die Wissenschaft, steht woanders. Man muss eben nur den richtigen Klassenstandpunkt, äh die richtige Haltung, haben, dann wird das Leben einfach. Das war schon früher so.

"In der Demokratie hat man die Regierung, die man verdient. Genau, ich bin auch froh, dass das endlich vorbei ist, selber schuld zu sein."

Bernd Zeller kennt den Sozialismus gut, schließlich ist er in ihm aufgewachsen. Dass der sich nun grün tarnt und sich für die Weltrettung verantwortlich fühlt, mag raffiniert sein und nicht für jeden durchschaubar, dem Zellers Lebenserfahrungen fehlen. Wenn es nur noch eine einzige richtige Meinung gibt, die dann Haltung genannt wird, dann kommt das Ostdeutschen sehr bekannt vor. Ebenso bekannt wie die typischen Umerziehungsmaßnahmen, die Sprachverhunzungen, die Realitätsverweigerung, das Schönreden von Mißständen, das Fälschen von Zahlen und die Demagogie.

Zellers Cartoons funktionieren immer auf die von ihm inzwischen bekannte Weise, nämlich als kurzer Dialog, wobei die Zeichnungen nebensächlich sind. Oft benutzt er dabei Ironie und versucht, den Irrsinn mit dialektischem Wortwitz zu entlarven. Bekanntlich betritt man dabei schweres Terrain, denn zum Verständnis solcher Dialoge sind gelegentlich ein wacher Geist und andere nicht gleichmäßig verstreute Fähigkeiten nötig. Vom Um-die-Ecke-denken muss man dabei erst gar nicht reden.

Ich kenne Zeller noch als Verfasser von Cartoons in einer DDR-Studentenzeitung. Abgesehen vom etwas anderen Klientel, das er nun bedient, muss er sich doch inzwischen wie im falschen Film vorkommen, denn nach über 30 Jahren beginnt der ganze Irrsinn von vorne, nicht mehr rot, sondern grün. Grün ist eben das neue Rot.

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Cover des Buches Merkelokratie (ISBN: 9783960790785)
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Rezension zu "Merkelokratie" von Bernd Zeller

"Ist das jetzt das Ende, von dem her die Kanzlerin immer gedacht hat?"
Dr_Mvor 2 Jahren

Um den Niedergang der parlamentarischen Demokratie in Deutschland zu begreifen, braucht es nicht viel: Man sehe sich alte Bundestagsdebatten vor 1990 an und danach irgendeine Fragestunde mit der gegenwärtigen Bundeskanzlerin. Offenbar ist niemand ist dieser Frau gewachsen. Die einen wollen nicht, und die anderen können es offensichtlich nicht. Und als schockierend kann man dabei die Infantilität betrachten, die dem Beobachter dabei weitestgehend entgegenschlägt. Über Stil und Würde in diesem "Hohen Haus" muss man danach erst gar nicht nachdenken. Ein Blick in die Befragung des Premiers im britische Unterhaus verdeutlicht die ganze Peinlichkeit des deutschen Bundestags.

Bernd Zeller kennt die "sozialistische Demokratie" noch sehr gut, denn in ihr ist er aufgewachsen. Was damals "unser Staat" hieß, nennt sich heute "unsere Demokratie". Und auf die eine oder andere Weise kehrt alles andere auch zurück. Viele Westdeutsche wissen in ihrer Wohlstandsillusion noch nicht, was auf sie zukommt. Älteren Ostdeutschen geht es da ganz anders. Was früher der "Klassenstandpunkt" war hat sich in "Haltung zeigen" umdefiniert. Und der Bundestag, denkt man sich mal die allgemeiner Verachtung ausgesetzte Igitt-Partei weg, erinnert immer mehr an die Volkskammer. Man ist sich weitestgehend einig unter den "Demokraten". Auch mit der x-mal umbenannten SED geht wieder was. Zeller benutzt für diese Zustände den Begriff Merkelokratie. Was wohl so eine Art Übergangsphase vom Kapitalismus in die lichte Zukunft zu sein scheint, von der man dachte, sie sei mit der DDR untergegangen.

"Hat nicht Kohl die Wahl nach der Wiedervereinigung gewonnen? Ja, aber das hat die Kanzlerin rückgängig gemacht."

"Ich habe einen Merkeldeutschkurs belegt, und deshalb sage ich, dass die gemeinsamen Anstrengungen, zu denen wir uns zusammen bereitgefunden haben, auch in Zukunft im Rückblick auf unser Heute von dem Erfolg getragen werden, für den wir uns die Grundlagen gelegt haben. Dafür stehe ich."

Dieses Büchlein enthält 58 Cartoons von Bernd Zeller, deren treffsicherer Sarkasmus es wohl zu einer seiner besten Veröffentlichungen macht.

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Cover des Buches Wir sind das Volk, das sich so was gefallen lässt! (ISBN: 9783960790716)
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Rezension zu "Wir sind das Volk, das sich so was gefallen lässt!" von Bernd Zeller

"Wir sind die Demokraten. Wer uns abwählen will, …, ist antidemokratisch"
Dr_Mvor 3 Jahren

Das ist, entlarvend auf den Punkt gebracht, der propagandistische Standardtrick der Verunglimpfung, den man in vielen Variationen täglich in Deutschland hören oder lesen kann. Bei Zeller taucht er in diesem Buch gleich im zweiten Cartoon auf. Wenn man eine Gesellschaft spalten will, sind Verunglimpfungen und Ausgrenzungen bewährte Mittel.

Zeller kennt diese Tricks, denn er stammt aus Ostdeutschland. Sein Lebenslauf beginnt jedoch auch in diesem Buch wieder erst nach der Wende. Ich kenne ihn allerdings schon als Autor einer ostdeutschen Studentenzeitung. Auch in dieser Sammlung nimmt er die linke Sprachverhunzung wieder aufs Korn. Nichts Neues eigentlich, denn schon in der verblichenen atheistischen DDR hießen Weihnachtsengel natürlich nicht so, vielmehr wurden sie als geflügelte Jahresendfiguren angeboten. Der moderne linke Zeitgeist im vereinigten Deutschland sorgt wieder für ähnliche Lacher, auch wenn einige das nicht merken. Ältere Ostdeutsche erkennen in diesen linguistischen Verrenkungen dagegen Altbekanntes im neuen Kleid: "In der DDR sprach man von Bremsern, die das Neue nicht verstehen. Wir sagen natürlich Bremsende."

In einem Vorgängerband dieser Zeller-Serie hatte ich die gelegentlich etwas komplizierten Pointen kritisiert. Diesmal gelingt es Zeller viel besser, den wunden Punkt kurz und knackig zu treffen. Auf der Rückseite diesen schmalen Bandes steht: "Vor dreißig Jahren waren wir das Volk, dann ein Volk und jetzt gibt es so was wie Volk gar nicht, jedenfalls ist es Politikern und Journalisten völlig unbekannt. Das muss eine Demokratie aushalten. Manche haben aber den Eindruck, als müsse das Volk viel mehr aushalten als die Demokratie."

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Gespräche aus der Community

Wir ziehen Ostern einfach vor.

Die Pax et Bonum® - Verlags- und Mediengruppe

lädt herzlich zur Leserunde ein. Wir freuen uns über rege Diskussionsbeiträge.

Teilnahmebedingung an der Leserunde ist eine anschließende Rezension des Buches.

Über das Buch:

Überraschung!

Das ultimative Geschenkbuch

Wussten Sie, dass das Wort »Überraschung« zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert bedeutete, dass man rasch (plötzlich) über jemanden herfällt oder ihn überfällt – und »Geschenk« von einschenken, also der Bewirtung eines Gastes abstammt? Muss man am Sinn und Zweck von Überraschungen oder Geschenken zweifeln?

Nein. Zum Glück hat sich das geändert. Heute sollen Überraschungen und Geschenke erfreuen und Glück bringen. Nur – wie erreicht man das am besten?

Bernd Zeller hat hinreißend illustrierte Tipps und Ideen parat, mit denen ein Geschenk zur Überraschung und eine Überraschung zum Geschenk wird.


Mit 31 Illustrationen auf Fotobrillant gedruckt.

Vorwort             Leseprobe

  • Einbandart: Paperback / Seiten:72 / Maße: 17 x 17 cm / Gewicht:230g
  • Buch: ISBN 978-3-943650-71-6 Preis 13,90 €
  • Epubformat : ISBN 978-3-943650-70-9 Preis 2,99 €
  • Kindleformat: Preis 2,99 €


Über den Autor:

Bernd Zeller, Zeichner, Satiriker, Autor,

Gagmacher u.a. für Harald-Schmidt-Show und ähnliche Formate

seit 1993 Cartoonist für zitty Berlin,

Karikaturist u.a. für Die Welt, Berliner Zeitung, Die Presse, Eulenspiegel, Thüringer Allgemeine, Süddeutsche Zeitung, huffingtonpost.de,

1999 Buch "101 Gründe, nicht zu studieren"

2000 Buch "101 Gründe, kein Ossi zu sein"

2000 Titanic-Redakteur

2004 Wiedergründung von pardon

weitere Bücher: "Trockenzonen", "Lost Merkel", "Warum Kinder nicht einschlafen und Eltern nicht aus-", "Robin Kruhse", "Welches Tier passt zu mir?", "Hat sich die Wende überhaupt gelohnt? Der große Vergleich DDR - EU", "Fantoma und der Vampirbuddha"

Bernd Zeller gestaltete unter anderem  die Cover- und Buchillustrationen zum Buch:
Twitter, Splitter, Spaßgewitter ― Kurze Tweets gegen lange Gesichter
(Aus dem Hause Pax et Bonum®)


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Herzlichen Dank für die schönen Worte. Ingolf und der Pax et Bonum Verlag.

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