Bernd Zeller

 4,2 Sterne bei 27 Bewertungen

Lebenslauf von Bernd Zeller

Bernd Zeller ist seit 1993 Cartoonist für »zitty«, »Süddeutsche Zeitung«, »Die Welt«, »Berliner Zeitung«, »Die ­Presse« u.a. Seit 1994 arbeitet er als Gag-Autor für die »Harald-Schmidt-Show« mit Auftritten in Sketchen als »Unser Ossi«. 1999 war er kurzzeitig Redakteur beim »Eulenspiegel«, danach bei der »Titanic«. Er war außerdem Neugründer der Satirezeitschrift »pardon«. Bernd Zeller lebt in Jena.

Alle Bücher von Bernd Zeller

Cover des Buches Überraschung!: Das ultimative Geschenkbuch (ISBN: B00PFY45UC)

Überraschung!: Das ultimative Geschenkbuch

 (6)
Erschienen am 09.11.2014
Cover des Buches Überraschung! (ISBN: 9783943650716)

Überraschung!

 (6)
Erschienen am 02.12.2014
Cover des Buches Lost Merkel (ISBN: 9783932927560)

Lost Merkel

 (3)
Erschienen am 04.03.2013
Cover des Buches Hat sich die Wende überhaupt gelohnt? (ISBN: 9783932927874)

Hat sich die Wende überhaupt gelohnt?

 (2)
Erschienen am 02.09.2014
Cover des Buches Merkelokratie (ISBN: 9783960790785)

Merkelokratie

 (1)
Erschienen am 16.06.2020
Cover des Buches Die Sprache des Grünen Reiches (ISBN: 9783960790655)

Die Sprache des Grünen Reiches

 (1)
Erschienen am 30.03.2019
Cover des Buches Presseshow (ISBN: 9783960790075)

Presseshow

 (1)
Erschienen am 04.05.2016

Neue Rezensionen zu Bernd Zeller

Cover des Buches Merkelokratie (ISBN: 9783960790785)R_Mantheys avatar

Rezension zu "Merkelokratie" von Bernd Zeller

"Ist das jetzt das Ende, von dem her die Kanzlerin immer gedacht hat?"
R_Mantheyvor 9 Monaten

Um den Niedergang der parlamentarischen Demokratie in Deutschland zu begreifen, braucht es nicht viel: Man sehe sich alte Bundestagsdebatten vor 1990 an und danach irgendeine Fragestunde mit der gegenwärtigen Bundeskanzlerin. Offenbar ist niemand ist dieser Frau gewachsen. Die einen wollen nicht, und die anderen können es offensichtlich nicht. Und als schockierend kann man dabei die Infantilität betrachten, die dem Beobachter dabei weitestgehend entgegenschlägt. Über Stil und Würde in diesem "Hohen Haus" muss man danach erst gar nicht nachdenken. Ein Blick in die Befragung des Premiers im britische Unterhaus verdeutlicht die ganze Peinlichkeit des deutschen Bundestags.

Bernd Zeller kennt die "sozialistische Demokratie" noch sehr gut, denn in ihr ist er aufgewachsen. Was damals "unser Staat" hieß, nennt sich heute "unsere Demokratie". Und auf die eine oder andere Weise kehrt alles andere auch zurück. Viele Westdeutsche wissen in ihrer Wohlstandsillusion noch nicht, was auf sie zukommt. Älteren Ostdeutschen geht es da ganz anders. Was früher der "Klassenstandpunkt" war hat sich in "Haltung zeigen" umdefiniert. Und der Bundestag, denkt man sich mal die allgemeiner Verachtung ausgesetzte Igitt-Partei weg, erinnert immer mehr an die Volkskammer. Man ist sich weitestgehend einig unter den "Demokraten". Auch mit der x-mal umbenannten SED geht wieder was. Zeller benutzt für diese Zustände den Begriff Merkelokratie. Was wohl so eine Art Übergangsphase vom Kapitalismus in die lichte Zukunft zu sein scheint, von der man dachte, sie sei mit der DDR untergegangen.

"Hat nicht Kohl die Wahl nach der Wiedervereinigung gewonnen? Ja, aber das hat die Kanzlerin rückgängig gemacht."

"Ich habe einen Merkeldeutschkurs belegt, und deshalb sage ich, dass die gemeinsamen Anstrengungen, zu denen wir uns zusammen bereitgefunden haben, auch in Zukunft im Rückblick auf unser Heute von dem Erfolg getragen werden, für den wir uns die Grundlagen gelegt haben. Dafür stehe ich."

Dieses Büchlein enthält 58 Cartoons von Bernd Zeller, deren treffsicherer Sarkasmus es wohl zu einer seiner besten Veröffentlichungen macht.

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Cover des Buches Wir sind das Volk, das sich so was gefallen lässt! (ISBN: 9783960790716)R_Mantheys avatar

Rezension zu "Wir sind das Volk, das sich so was gefallen lässt!" von Bernd Zeller

"Wir sind die Demokraten. Wer uns abwählen will, …, ist antidemokratisch"
R_Mantheyvor einem Jahr

Das ist, entlarvend auf den Punkt gebracht, der propagandistische Standardtrick der Verunglimpfung, den man in vielen Variationen täglich in Deutschland hören oder lesen kann. Bei Zeller taucht er in diesem Buch gleich im zweiten Cartoon auf. Wenn man eine Gesellschaft spalten will, sind Verunglimpfungen und Ausgrenzungen bewährte Mittel.

Zeller kennt diese Tricks, denn er stammt aus Ostdeutschland. Sein Lebenslauf beginnt jedoch auch in diesem Buch wieder erst nach der Wende. Ich kenne ihn allerdings schon als Autor einer ostdeutschen Studentenzeitung. Auch in dieser Sammlung nimmt er die linke Sprachverhunzung wieder aufs Korn. Nichts Neues eigentlich, denn schon in der verblichenen atheistischen DDR hießen Weihnachtsengel natürlich nicht so, vielmehr wurden sie als geflügelte Jahresendfiguren angeboten. Der moderne linke Zeitgeist im vereinigten Deutschland sorgt wieder für ähnliche Lacher, auch wenn einige das nicht merken. Ältere Ostdeutsche erkennen in diesen linguistischen Verrenkungen dagegen Altbekanntes im neuen Kleid: "In der DDR sprach man von Bremsern, die das Neue nicht verstehen. Wir sagen natürlich Bremsende."

In einem Vorgängerband dieser Zeller-Serie hatte ich die gelegentlich etwas komplizierten Pointen kritisiert. Diesmal gelingt es Zeller viel besser, den wunden Punkt kurz und knackig zu treffen. Auf der Rückseite diesen schmalen Bandes steht: "Vor dreißig Jahren waren wir das Volk, dann ein Volk und jetzt gibt es so was wie Volk gar nicht, jedenfalls ist es Politikern und Journalisten völlig unbekannt. Das muss eine Demokratie aushalten. Manche haben aber den Eindruck, als müsse das Volk viel mehr aushalten als die Demokratie."

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Cover des Buches Die Sprache des Grünen Reiches (ISBN: 9783960790655)R_Mantheys avatar

Rezension zu "Die Sprache des Grünen Reiches" von Bernd Zeller

"Wir machen uns nicht mit einer guten Sache gemein. Wir sind die gute Sache."
R_Mantheyvor 2 Jahren

Aus dem Kopf einer Dame, die eine nicht zu leugnende Ähnlichkeit mit einer Moderatorin besitzt, die im öffentlich-rechtlichen Bezahlfernsehen Haltung zeigt, tritt dieser Grundgedanke des linken Journalismus. Obwohl Bernd Zeller mit diesem ersten Cartoon einmal nicht seine üblichen immer gleichen Figuren zeichnet, sondern offenbar eine real existierende Person, wird hier sein Stil deutlich. Die Zeichnungen spielen eine eher nebensächliche Rolle, besonders einprägsam sind sie nämlich nicht. Vielmehr geht es wie immer bei politischen Karikaturen um die kurzen Aussagen, die in ihnen stecken.

Bei Zeller treffen viele davon genau ins Schwarze, manchmal allerdings neigt er zu komplizierten Sätzen und hat offensichtlich Spaß dabei. Vielleicht war das ja der Grund, warum sein Verleger im Buch die Zellerschen Cartoons als "nicht hilfreich" bezeichnet. So etwas ist schon merkwürdig. Mir haben die meisten von ihnen jedenfalls gefallen. Mit beißendem Sarkasmus entlarvt Zeller die Phrasen der politischen Elite, etwa so: "Wir sind ein reiches Land; man muss nur mal sehen, wieviel Verfall wir uns leisten können." Oder so: "Von Kanzlerin Merkel wird bleiben, dass sie aus der Bundesrepublik ein Auswanderungsland gemacht hat." Das klingt witzig, ist es aber nicht, denn die Abwanderungsquote hochqualifizierter Fachkräfte (Ärzte beispielsweise) ist tatsächlich hoch.

Manchmal sind Zellers Sprüche aber auch zu diffus, weil er zu weit ins Absurde abdriftet, etwa bei: "Wir tragen die historische Schuld gegenüber den Randgruppen, die von der Mehrheit und von Einzelnen immer mit Mindestanforderungen konfrontiert werden." Das sitzt nicht, sondern verpufft. Und schließlich ist da auch noch der Titel dieser Sammlung. Von der Sprache des Grünen Reiches bleibt in diesem Band nicht viel hängen, weil es darum nicht wirklich geht. Eigentlich widerlegt Zeller viele der Phrasen, mit denen man täglich beworfen wird, wenn man sich die mehrheitlich linken Medien antut. Er macht das nicht immer gleich gut, aber das ist wohl auch normal. Kurze Sätze, die man sofort versteht, bringen mehr als komplizierte Konstruktionen wie etwa: "Die Hetze gegen Grüne hat dieselbe Struktur wie Antisemitismus. Womit wir uns nicht mit zionistischen Besatzern vergleichen wollen."

Besser ist da dann schon: "Helene Fischer ist doch eigentlich reich genug, um sich mal klar grün zu positionieren." Ob die Zellerschen Cartoons nun subversive Werke sind (steht so in der Vorstellung des Buches), mag ich nicht zu beurteilen, entlarvend sind sie jedenfalls zum großen Teil auf alle Fälle.

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Die Pax et Bonum® - Verlags- und Mediengruppe

lädt herzlich zur Leserunde ein. Wir freuen uns über rege Diskussionsbeiträge.

Teilnahmebedingung an der Leserunde ist eine anschließende Rezension des Buches.

Über das Buch:

Überraschung!

Das ultimative Geschenkbuch

Wussten Sie, dass das Wort »Überraschung« zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert bedeutete, dass man rasch (plötzlich) über jemanden herfällt oder ihn überfällt – und »Geschenk« von einschenken, also der Bewirtung eines Gastes abstammt? Muss man am Sinn und Zweck von Überraschungen oder Geschenken zweifeln?

Nein. Zum Glück hat sich das geändert. Heute sollen Überraschungen und Geschenke erfreuen und Glück bringen. Nur – wie erreicht man das am besten?

Bernd Zeller hat hinreißend illustrierte Tipps und Ideen parat, mit denen ein Geschenk zur Überraschung und eine Überraschung zum Geschenk wird.


Mit 31 Illustrationen auf Fotobrillant gedruckt.

Vorwort             Leseprobe

  • Einbandart: Paperback / Seiten:72 / Maße: 17 x 17 cm / Gewicht:230g
  • Buch: ISBN 978-3-943650-71-6 Preis 13,90 €
  • Epubformat : ISBN 978-3-943650-70-9 Preis 2,99 €
  • Kindleformat: Preis 2,99 €


Über den Autor:

Bernd Zeller, Zeichner, Satiriker, Autor,

Gagmacher u.a. für Harald-Schmidt-Show und ähnliche Formate

seit 1993 Cartoonist für zitty Berlin,

Karikaturist u.a. für Die Welt, Berliner Zeitung, Die Presse, Eulenspiegel, Thüringer Allgemeine, Süddeutsche Zeitung, huffingtonpost.de,

1999 Buch "101 Gründe, nicht zu studieren"

2000 Buch "101 Gründe, kein Ossi zu sein"

2000 Titanic-Redakteur

2004 Wiedergründung von pardon

weitere Bücher: "Trockenzonen", "Lost Merkel", "Warum Kinder nicht einschlafen und Eltern nicht aus-", "Robin Kruhse", "Welches Tier passt zu mir?", "Hat sich die Wende überhaupt gelohnt? Der große Vergleich DDR - EU", "Fantoma und der Vampirbuddha"

Bernd Zeller gestaltete unter anderem  die Cover- und Buchillustrationen zum Buch:
Twitter, Splitter, Spaßgewitter ― Kurze Tweets gegen lange Gesichter
(Aus dem Hause Pax et Bonum®)


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Herzlichen Dank für die schönen Worte. Ingolf und der Pax et Bonum Verlag.

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