Bernd Zeller Lost Merkel

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Inhaltsangabe zu „Lost Merkel“ von Bernd Zeller

Es gibt Satire, die ist staatstragend, und es gibt Satire, die richtig wehtut! Pünktlich zum Bundestagswahljahr legt der ehemalige Pardon-Herausgeber und Titanic-Redakteur Bernd Zeller einen satirischen Thriller vor, der sich wohltuend von üblicher politikkabarettistischer Anbiederung abhebt. Seine aberwitzige Story über die Entführung der Bundeskanzlerin ist so heftig, dass sich die betroffenen Politiker ärgern dürften, dass mit der Justiz Satire nur schwer beizukommen ist. Denn er spart nicht mit expliziten Kommentaren zur aktuellen Politik. In seinem schrägen, spannenden Thriller sind sie alle dabei: Von Stoiber bis Bettina Wulff, von Schäuble bis Claudia Roth. Eine prominente Detektivin ermittelt bei von der Leyen und anderen Verdächtigen. Ob sie den Fall lösen kann? Und warum fällt Christian Wulff die Kuchengabel aus der Hand? Spannender und unterhaltsamer als das Tagebuch des Ehemanns der Kanzlerin. Ausgestattet mit 20 frechen Illustrationen aus der Feder des Autors. Dass Zeller richtig zulangen kann, hat er u. v. a. bereits durch „Trockenzonen“ bei Carlsen unter dem Pseudonym Charles Roch oder mit der offiziellen Autobiographie von Osama bin Laden, „Ein Leben für den Terror“, demonstriert. Das perfekte Mitbringsel für Freunde mit Niveau und Sinn für schrägen Humor. Und für die, die sich noch ein wenig Skepsis gegenüber der vermeintlichen Alternativlosigkeit aktueller Politik bewahrt haben.

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  • Freches Büchlein für zwischendurch

    Lost Merkel
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    22. September 2013 um 16:07

    Die Kanzlerin wurde entführt. Wer könnte diesen Fall besser lösen, als eine verheiratete Frau, deren Mann pensioniert ist, und die zwar auffällt, dann aber sogleich Desinteresse weckt, so dass sie ungestört Informationen sammeln kann? Bettina Wulff wird also von Wolfgang Schäuble beauftragt, dem ein Erpresserfoto zugesandt wurde, so dass er jetzt mit dem Schlimmsten rechnet, „nämlich, dass sie noch lebt“. Bettina Wulff hat bei ihren Ermittlungen viel auszuhalten. Sie muss das Video von Merkels letztem Auftritt wieder und wieder (genau gesagt, zum zweiten Mal) ansehen und wird fast von einer Vampirin gebissen. Oder einem Zombie. Egal, denn die haben Gleichstellung durchgesetzt. Auch der entführten Kanzlerin geht es schlecht, denn sie muss eine besonders perfide Foltermethode ertragen: Der Entführer liest ihr „Shades of Grey“ vor… Ich fand dieses freche Büchlein für zwischendurch ganz witzig. Es liest sich schnell und der Autor hatte schön skurrile Einfälle, z.B. wenn er Anti-Kant-Kämpfer auf Sokrates-Gegner treffen lässt. Der Text wird durch Zeichnungen ergänzt, auf denen ich allerdings teilweise nicht viel erkennen konnte. Heute abend wird sich zeigen, ob die im Buch erstellte Prognose zutrifft: „FDP draußen, Piraten draußen, es gibt entweder ein Linksbündnis, unter Steinbrück, oder eine große Koalition“.

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  • Durchwachsene Polit-Satire

    Lost Merkel
    World_of_tears91

    World_of_tears91

    02. June 2013 um 14:11

    Satire lese ich ja für mein Leben gern und wenn es dann noch Politik-Satire ist, sowieso. Der verrückte Fall um die entführte, noch verrücktere Kanzlerin hat es mir deshalb gleich von Anfang an angetan. Trotzdem das Büchlein mit knapp 100 Seiten wirklich rasend schnell gelesen ist, braucht der Plot am Anfang eine ganze Weile, bis er so richtig in Fahrt kommt und deshalb war ich am Ende auch leider dann gar nicht mehr so begeistert davon. Die Geschichte hat zwar wirklich einige, herrliche Stellen, mit bösartigem Humor und den fiesesten Seitenhiebe auf bekannte deutsche Politiker, wie ich es schon lange nicht mehr gelesen habe, aber leider ist es so, dass diese Stellen halt nur ein paar Mal vorkommen. Den größten Teil über wird die Story irgendwie voran getrieben und das leider nicht gerade sonderlich spannend. Manche Wendungen waren mir dann auch wirklich zu sehr an den Haaren herbeigezogen und für manchen Witz war ich wohl auch nicht geeignet. Aber man muss auch dazu sagen, dass dieses Buch halt reinrassige Satire ist und man nicht erwarten sollte, dass man hier eine durch und durch ausgereifte Story vorgesetzt bekommt, die einen gigantischen Spannungsbogen hat, usw. Aber, was ich dem Buch ganz klar lassen muss und was mich auch dazu bringt, dem Ganzen eine mehr oder weniger gute Bewertung zu geben: die Satire ist bösartig und trifft den Nagel auf den Kopf, auch wenn man manche Sachen zwei Mal lesen muss, um den Witz dahinter zu verstehen und obwohl man doch besser ein bisschen Ahnung vom aktuellen Politikgeschehen und den dazugehörigen Gestalten haben sollte. Dieser Humor ist sicherlich nichts für jedermann, aber mich hat es für Zwischendurch recht gut, aber leider auch viel zu kurz unterhalten! Bewertung Etwas durchwachsen, mit ein paar richtig guten Stellen. Allerdings wohl eher für Leute interessant, die Polit-Satire etwas abgewinnen können.

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