Berndt Feuerbacher

 5 Sterne bei 2 Bewertungen

Neue Bücher

Planeten

Neu erschienen am 30.08.2018 als Hardcover bei Motorbuch.

Alle Bücher von Berndt Feuerbacher

Mission Rosetta

Mission Rosetta

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Erschienen am 26.07.2016
Planeten

Planeten

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Erschienen am 30.08.2018
Vom All in den Alltag

Vom All in den Alltag

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Erschienen am 28.09.2007
Materials Sciences in Space

Materials Sciences in Space

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Erschienen am 31.07.2012

Neue Rezensionen zu Berndt Feuerbacher

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Sommerregens avatar

Rezension zu "Mission Rosetta" von Berndt Feuerbacher

Sehr interessant für alle Weltrauminteressierten!
Sommerregenvor 2 Jahren

Am 2. März 2004 startete die Rosetta-Mission der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), bei welcher die Raumsonde auf den Kometen 67P, dem Tschurjumow-Gerassimenko (kurz: „Tschuri“), landete und damit das Projekt der Weltraumforschung am 30. September 2016 beendete. Dieser Bildband bringt einem die zehn Jahre andauernde Mission zum Greifen nah, da sie auf 192 Seiten mit zahlreichen Abbildungen dokumentiert und vom Physiker Berndt Feuerbacher erläutert wird. Besonders ist dabei, dass viele der 170 Bilder durch die passende beiliegende Brille auf eindrucksvolle Weise dreidimensional scheinen.
Dank der verständlichen Erklärungen ist dieses Werk für jeden interessierten Leser geeignet. In den Kapiteln „Kometen“, „Vision Rosetta“, „Philae“, „Der lange Weg durch das All“, „Die Ankunft“, „Kometen-Landschaft“, „Ein Komet wird aktiv“, „Die Landung“, „Philaes 64 Stunden“, „Forschung mit Rosetta“ und „Mission erfüllt“ wird das Weltraumprojekt aus unterschiedlichen Perspektiven von der Planung über die Ausführung bis zum Erfolg genau und einleuchtend beschrieben. So erfährt man beispielsweise auch etwas über die verwendeten Instrumente oder – ein kleines persönliches Highlight – den Namen „Quietscheentchen“.

Mir hat das Buch zum Kometen-Rendezvous sehr gefallen, da man mit zahlreichen anschaulichen Informationen versorgt und die Neugierde noch weiter geweckt wird. Da die Erklärungen stets in einem solchen Maße gehalten werden, dass einem nicht der Kopf schwirrt. So wird immer genug Wissen mit tollen Abbildungen gespickt, dass man den Bilderband kaum aus der Hand zu legen vermag. Darüber hinaus ist das Buch auch keineswegs trocken, aber dennoch sachlich geschrieben. Natürlich sind die 3-D-Bilder zudem sehr ansprechend.

Von mir gibt es daher an alle Weltrauminteressierte eine Lese- beziehungsweise Schmökerermpfehlung!

Kommentare: 3
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EvyHearts avatar

Rezension zu "Professionell Präsentieren in den Natur- und Ingenieurwissenschaften" von Berndt Feuerbacher

Gut geschrieen, Bilder mau
EvyHeartvor 3 Jahren

Inhalt in Kürze


Das Buch beschreibt den Aufbau und die Durchführung einer Präsentation von der Stoffsammlung bis zur Diskusion. Außerdem gibt es ein Kapitel darüber, wie man als Vorsitzender eine Konferenz möglichst gut für die Vortragenden vorbereitet.

Die Natur- und Ingenieurswissenschaften werden für Beispiele genutzt, das Buch versteht man aber auch ohne Kenntnisse in diesem Fachgebiet.



Inhalt en detail

 

1. Präsentationen im Medienzeitalter
Auf 5 Seiten erklärt der Autor, wie sich Präsentationen verändert haben und wie das Buch aufgebaut ist. Außerdem zieht er eine klare Grenze: Die Beispiele beziehen sich auf Fachvorträge mit (mehr oder weniger...) fachkundigem Publikum, nicht auf Vorträge, die primär unterhalten oder überzeugen sollen oder bei denen sich der Sprecher selbst darstellt.

2. Rhetorisches Handwerkszeug
Im ersten Teil führt der Autor auf, was in einer Präsentation schief gehen kann und versucht, dem Leser die Angst davor zu nehmen. Es wirkt wie eine zweite Einleitung, aber ich fühlte mich ernst genommen.

Danach erklärt der Autor den Unterschied zwischen einer schriftlichen Veröffentlichung und einem Vortrag. Sprachtipps z.B. "Verben nutzen" habe ich oft gehört, aber es war gut, sie in diesem Kontext nochmals zu hören. Nicht zustimmen kann ich dem Tipp "Mehr Bilder" - ein gutes, übersichtliches Schema hilft mir manchmal mehr als eine Folie voller Bilder.

Im folgenden Abschnitt werden Denkmodelle und rhetorische Modelle vorgestellt. Das war sehr abstrakt und nicht genügend mit Beispielen hinterlegt. Ich glaube, für Laien war dieses Thema zu tief aufbereitet.

Ein Abschnitt über Hard- und Software fand ich nur bedingt passend. Aber er ist informativ. Der Autor gibt erste Einblicke in PowerPoint, zeigt, wie man Grafiken und Diagramme nutzt und eine Materialsammlung erstellt. Den Unterschied zwischen Vektor- und Pixelgrafik fand ich sehr interessant!

3. Einen Vortrag vorbereiten
Das Kapitel beginnt mit der Zieldefinition "Was will ich mit dem Vortrag erreichen?" und zeigt, dass sich das Ziel vom Thema des Vortrages unterscheidet. Danach schärft es den Blick für die Zielgruppe und zeigt, wie man ein Vortragsniveau festlegt. Auch hier schafft es der Autor gut, Ängst abzubauen. Ich hätte aber gern mehr über die sprachlichen Unterschiede zwischen einem Vortrag für Fach- und Laienpublikum gelesen.

Komplizierter wird es beim Aufbau von Kurz- und Standartvortrag. Da der Autor hier mit vielen Schemata, aber wenig Beispielen, arbeitet, fand ich das nicht übersichtlich, sondern verwirrend.

Am Ende des Kapitels widmet sich der Autor der Sprechzeit. Was gut klingt ist leider sehr zahlen-lastig ausgeführt. "Faustregeln" wären mir lieber gewesen.

4. Die perfekte PowerPoint-Präsentation
In diesem Kapitel kommt der Autor zum Kern des Buches - PowerPoint. Der Abschnitt ist prägnant und enthält viele Tipps bzw. Stolperfallen. Hilfreich für mich war die Arbeit mit der Masterfolie und wie man Titel für Folienüberschriften formulieren kann. Neu war für mich, dass man nicht die komplette Gliederung auf den Folien notieren muss, sondern nur eine grobe Gliederung. Sätze dürfen auf eine Folie, Aufzählungen weniger. Ich denke, hier muss man auf das richtige Maß achten.

Da der Autor PowerPoint Schritt für Schritt erklärt, fühlte ich mich gut informiert.

5. Vor dem Vortrag
Dieser Abschnitt beschäftigt sich mit der Vorbereitung des Vortrages, wenn man im Vortragsraum angekommen ist. Dabei geht es oft zum Technik - man sollte sich mit ihr vertraut machen und sie effektiv nutzen.

Interessant waren für mich die Unterkapitel 4 und 5. Hier erklärt der Autor, wie man einen Vortrag in einer Fremdsprache hält und wie man mit Lampenfieber umgeht.

6. Auf dem Podium   In diesem Kapitel geht es überwiegend um Rhetorik und Körpersprache. Der Autor erklärt, wie man zum Publikum spricht, wie man sich über das Podium bewegt und welche Floskeln man vermeiden sollte. Am Ende gibt es wieder einen Abschnitt zur Technik.

Für mich ist dieses Kapitel das Herzstück, weil ich darin gelernt habe, mit dem Publikum umzugehen. Es macht Mut, auf das Publikum zuzugehen und gibt Sicherheit, wenn jemand den Vortrag stört oder schläft.

7. Diskusionen
Bei Vorträgen in der Schule wurde wenig diskutiert - stattdessen herrschte die Kombi "Gibt es noch Fragen?" und "Schweigen". Bei der Wahlhelferschulung sieht es anders aus - es gibt Menschen, die inhaltlich etwas nicht verstanden haben und es gibt Menschen, die gerne die Wahlordnung ändern wollen und deswegen fragen. Und das in einem Raum, in der der Schall König ist. Wie man mit diesen Problemen umgeht, klärt dieses Kapitel.

Der Autor zeigt, wie man die Fragesteller aufruft, mit schlechter Akustik umgeht und was man macht, wenn man die Frage nicht beantworten kann. Außerdem geht es um unterschiedliche Frage-Typen.

Mir hat dieses Kapitel das Schuldbewusstsein genommen. Auf einer Bühne fühlt man sich manchmal wie Freiwild, das angegriffen werden kann. Man will vor dem Publikum kompetent wirken und zeigen, dass man da ist. Wenn jemand aber mit einer Frage Macht demonstrieren will, dann ist das nicht mein Problem, sondern seines.

8. Die Leitung einer Fachsitzung
Dieser Abschnitt betrifft mich noch nicht, weil ich keine Konferenz plane :-) Aber es war interessant, die andere Seite zu hören und ich nehme einiges mit.

Im Kapitel beschreibt alle Vorgänge von der Vorbereitung bis zur Diskusion und nimmt auch hier viele Ängste.

9. Literaturverzeichns
Das Besondere ist hier, dass der Autor alle Werke kurz beschreibt und der Leser weiß, was ihn erwartet. Fand ich gut :-)

Gestaltung


Das Buch arbeitet mit gelben und blauen Kästchen für Abschnittsüberschriften und rote für Merksätze. Anekdoten (leider zu wenige) werden durch Einrückungen und kleine Schrift hervorgehoben. Ich verstand nicht immer den Sinn der Farben und das Design wirkte ein bisschen klobig. Andererseits lockerte es gut auf.

Eine gute grafische Gestaltung wird im Buch wiederholt betont - die Beispiele spiegeln oft das Gegenteil wider. Die Folien wirken überladen, die Bilder unruhig und nicht wie 2009, sondern wie Ende der 90iger. Die Worte sind gut, aber die Bilder sprechen nicht für sich. Weniger ist manchmal doch mehr...

Schreibstil


Feuerbacher schreibt sachlich, verliert sich aber (meistens) nicht in Details. Dadurch wirkt das Buch vertauenserweckend und nah am Leser, ohne in die "Kumpel-Spur" zu geraten.

Fazit


Feuerbachers Vorteil ist, dass er nicht aus der Kommunikationswissenschaft kommt, sondern das Wissen "nur" anwedet. Daher beschreibt das Buch es vieles praxisnah und verständlich. Die Sprache war meistens einfach und Grafiken lockerten auf. Ich habe aus diesem Buch viel mitnehmen können!

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