Dirty Dancing ist ein moderner Klassiker und wird verehrt und geliebt. Jennifer Grey ist als Baby echt fantastisch und in Patrick Swayze war wohl jeder verliebt. Die Musik steht für sich und die Story ist echt schön. Ach, herrlich. Das Buch greift dies auf und man erfährt noch einmal alles von Dirty Dancing.
Berndt Schulz

Lebenslauf
Neue Bücher
Elsbeth erwachte, sie lag nackt auf der Straße
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Novembermord
Moderholz
Eine Liebe im Krieg
Wildwuchs
Die verzauberten Frauen
Engelmord
Frühjahrsmord: Martin Velsmann ermittelt – Der vierte Fall
Thor Heyerdahl
Neue Rezensionen zu Berndt Schulz
Shakespeares „Romeo und Julia“ gilt noch immer als das Liebesdrama überhaupt. Eine Mehrzahl der Leser liest es heute vielleicht als seltsam faszinierendes, aber auch befremdliches Stück aus einer lange vergangenen Zeit, mit allzu leidenschaftlich und absolut fühlenden Charakteren, wie sie schon lange nicht mehr zeitgemäß sind. Das in die heutige Zeit versetzt, neu „hochgeladen“ wie eine Internetseite – kann das gutgehen?
Der Erzähler des Romans „Romeo und Julia. Reloaded“ von Berndt Schulz, im Mai in der edition federleicht erschienen, überlegt nicht lange und legt einfach los. Diesem Text merkt man von den ersten bis zu den letzten Absätzen an, dass der Autor in Sachen Spannung mit allen Wassern gewaschen ist. Schon die Eröffnung ist grandios. Der Romeo des 21. Jahrhunderts rast mit seinem Auto sieben Stockwerke eines Frankfurter Parkturms hinauf, um sich aus enttäuschter Liebe hinunterzustürzen. Der mal atemlose, mal tastende Sprachrhythmus zieht den Leser in seinen Bann, bevor er begreift, worum es eigentlich geht, und quer durch alle Kapitel bis zum Schluss wird diese Spannung so geschickt am Leben erhalten, dass dem eine breite Zielgruppe folgen wird, ob krimibegeistert, lovestoryverliebt, historisch interessiert oder nichts von alledem.
Neben die Story aus der heutigen Zeit baut Schulz eine zweite, erzählerisch gewagtere Erzählebene: die des Paares im Jahr 1594, also die Shakespeare-Geschichte. Hier lässt er sich ganz bewusst auf das Abenteuer ein, heutigen Lesern Teile der alten Sprach- und Denkwelt zuzumuten und übernimmt viele Bilder und Formulierungen des Originals. Auch wenn, je nach Hintergrund und Interesse, manche Leser überfordert sein werden, hat mir dieser Mut gefallen. Warum am Anfang des 4. Tages, in der Zeitebene des 16. Jahrhunderts, Shakespeare den modernen Titel nennt – Romeo und Julia. Reloaded – hat sich mir nicht erschlossen. Ansonsten werden die Erzählstränge aber immer wieder locker und einfach schön miteinander verflochten, zum Beispiel, wenn das Resümee der Geschichte erst vom Romeo des Jahres 2014, dann von Shakespeare auf dem Dichterfest in Mantua formuliert wird:
„Nein. Liebe vergeht nicht. Und auch wir Menschen vergehen nicht. Wir bleiben, und wenn auch nur in der Erinnerung der Überlebenden und Hinterbliebenen. In ihrer Erinnerung sind wir unsterblich – weil wir geliebt haben.“
So gelingt es dem neuen Roman von Berndt Schulz tatsächlich, eine Liebe im Jahr 2014 im Geiste Shakespeares zu erzählen: kompromisslos, schwärmerisch und unterhaltsam, mit glaubwürdigen, modernen Charakteren. Die beiläufig-witzigen Dialoge tragen dazu ebenso bei wie eine differenzierte Menschensicht und die fein gezeichnete Psychologie der Hauptfiguren. Ein doppelt spannender Roman also, bis zum Ende, auch wenn das für meinen Geschmack etwas zu dick ausgefallen ist. Andererseits: Vielleicht muss das – für diesen Roman – genau so sein, weil auch hier keine Kompromisse gemacht werden dürfen?
Berndt Schulz, Romeo und Julia. Reloaded. edition federleicht, Fuldatal, 24 €.
Als großer Fan hätte ich mir einen Roman zum Film erhofft.
Leider war es nur eine Zusammenfassung dessen, was gerade auf dem Bildschirm gesagt wird, ohne großartiges Einfühlungsvermögen. Es handelt sich wohl eher um einen Bericht als einen Roman. Der Autor ist männlich, schenkte meiner Ansicht nach textlich gesehen den weiblichen Darstellerinnen etwas mehr Aufmerksamkeit, als dem lieben Johnny. Am Meisten störte mich einfach, dass es so sachlich zu lesen war. Auf die Gedanken und Gefühle wurde so gut wie nicht eingegangen, was ich sehr befremdlich fand, weil es einfach ein so ergreifender Film ist. Der Film lebt halt nicht durch die Texte sondern durch seine Musik, die mehr spricht, als tausend Worte. Da hätte sich der Autor mehr anstrengen müssen. Was Bastei Lübbe in den 80ern nicht alles zu Geld machen konnte. Die Interviews am Ende des Buches waren auch eher befremdlich. Insgesamt ein eher katastrophales Werk. Nicht zum Empfehlen.
Gespräche aus der Community
Hallo liebe Lesefreunde!
Ich möchte euch zu einer Leserunde zu meinem neuen Roman „Eine Liebe im Krieg“ einladen! Diese Originalausgabe ist – nach mehreren Krimis und Historischen Romanen – mein erstes Werk ohne die Zwänge dieser Genres. Es ist ein Liebesroman, der in den letzten Kriegsmonaten im untergehenden Berlin spielt. Ziemlich dramatisch und spannend, aber auch gefühlvoll und romantisch.Es geht darum, dass der russische Offizier Yuri Safin nach Berlin kommt, um den Nazis einen Schatz zu entreißen, nämlich das letzte handschriftliche Testament der untergegangenen Mayas. Er lernt unter abenteuerlichen Umständen die junge Edelweiss-Piratin Maria Lasser kennen, die im Widerstand gegen die Nazis lebt. Ihr könnt euch vorstellen, dass auf den folgenden 380 Seiten des Romans ziemlich viel passiert! Den Roman habe ich weitgehend in Berlin geschrieben, jedenfalls an allen vorkommenden Originalschauplätzen - fünfzig Jahre nach den Ereignissen.
Wenn ihr mich fragt, warum ich dieses Buch geschrieben habe, dann würde ich antworten: Ich wollte ein wahres historisches Geschehen mit einer fiktiven Liebesgeschichte verbinden, also einen Wissenschafts-Thriller mit einer romantischen Erzählung. Das Nebenthema – die Entzifferung der letzten Maya-Handschriften - wollte ich dadurch so spannend darstellen, dass man sich als Lesender der Handlung nicht entziehen kann.
Die fiktive Hauptfigur, die junge Edelweiss-Piratin Maria Lasser ist eindeutig meine Lieblingsgestalt – ich war geradezu verliebt in sie. Die Biografie meiner Familie hat viel mit dem Nazi-Widerstand zu tun und ich fand es reizvoll, meine eigene politische Haltung auf eine junge Frau zu übertragen. Yuri Safin hat es tatsächlich gegeben – eine Art „Jäger verlorener Schätze“, der in der Nazi-Hauptstadt beeindruckenden Mut zeigt und unglaubliche Abenteuer besteht. Die beiden Personen in ein lebensgefährliches Liebesverhältnis zu schicken, war für mich unwiderstehlich.
Ich würde mich über eure Beteiligung sehr freuen, auch über Kritik und Anregungen! Bewerbt euch bis zum 14.5. und gewinnt mit etwas Glück eins von 10 eBooks vom dotbooks Verlag!
Bis bald!
Eurer Berndt Schulz
„Es sollte lebendig aussehen …“
Hallo, liebe Krimi-Fans!
Ich möchte euch zu einer Leserunde einladen! Und ich freue mich sehr, dass ich euch mit meinem Kriminalroman „Novembermord“ bekannt machen darf!
Er ist der erste Krimi der Reihe um den hessischen Ermittler Martin Velsmann (außerdem: („Engelmord“, „Regenmord“ und „Frühjahrsmord“).
In „Novembermord“ bekommt es Hauptkommissar Velsmann mit einem bizarren Mordfall zu tun: In einer Wetterstation auf dem Land wurde ein Meteorologe brutal zugerichtet und getötet. Kurz darauf ereignet sich ein weiterer Mord – die Leiche weist über dreißig Stichverletzungen auf. Hat es die Kripo Fulda mit einem Ritualmord zu tun?
Verdächtigungen, Angst und Panik machen sich in der idyllischen Ferienregion Kinzigtal breit. Und während das Ermittlerteam um Martin Velsmann alles gibt, muss dieser auch noch privat diverse bittere Pillen schlucken.
Alle Fälle des Kriminalhauptkommissars spielen übrigens in der Region zwischen Fulda im Osten und dem Rheingau im Westen Hessens. Und ich habe diesen Krimi auch genau dort geschrieben. Ein wirklich idyllischer Ort – mit einer bedrohlichen Atmosphäre. Denn stellt euch vor, ihr habt eine kleine Dienstwohnung in einem sehr alten Gemäuer bezogen – in einem Renaissanceschloss aus dem 14. Jahrhundert. Der Ort, in dem es steht, ist eine verträumte, aber auch leicht befremdliche Märchenstadt in der hessischen Provinz. Ihr allein habt Schlüssel und Zutritt. Ihr wisst also, niemand stört euch und niemand hört euch, ihr fühlt euch sicher. Mitten in tiefster Nacht nähern sich plötzlich Schritte, die auf den alten Steinstufen des Treppenturms hallen … Ich habe diesen Moment erlebt, und es öffnete sich für mich eine Pforte, hinter der Räume für seltsame Ereignisse und Phantasien liegen. So entstanden auch die Ideen zu „Novembermord“ und Martin Velsmanns anderen Fällen.
Mehr Infos findet ihr hier: http://www.dotbooks.de/e-book/280250/novembermord
Dotbooks verlost 20 eBooks für diese Leserunde. Bewerbt euch bis zum 28.12.2014 - das Los entscheidet!
Ich freue mich über eure Beteiligung, über Kritik, Austausch und Anregungen!
Bis bald! Euer Berndt Schulz
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