Berndt Schulz Eine Liebe im Krieg

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Inhaltsangabe zu „Eine Liebe im Krieg“ von Berndt Schulz

Es ist Liebe auf den ersten Blick, als de russische Agent und Wissenschaftler Yuri Safin und die Berliner Widerstandskämpferin Maria Lasser sich begegnen. Safin hat den Auftrag, den Nazis einen einzigartigen Schatz zu entreißen: das handschriftliche Testament einer untergegangenen Hochkultur, das noch niemand entziffern konnte. Den täglichen Kriegsgefahren und Anschlägen von Gestapo und SD trotzend, entschlüsselt er die faszinierenden Rätsel der 'Handschrift von Berlin'. Doch er ahnt nicht, welche tödlichen Ränkespiele er damit entfesselt. Während er und seine junge Geliebte in einen Strudel internationaler Verwicklungen hinabgerissen werden, erscheint ihnen ihre Liebe zueinander wie ein rettender Anker. Aber wird sie stark genug sein, um gegen die Schrecken des Krieges zu bestehen?

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  • Leider wenig Liebe, aber viel Historie

    Eine Liebe im Krieg
    SchwarzeFee

    SchwarzeFee

    10. August 2015 um 14:22

    Vor einiger Zeit wurde dieses Buch hier bei einer Leserunde verlost und hatte mich sehr interessiert. Da ich leider zu diesem Zeitpunkt keinen e-reader hatte, konnte ich nicht teilnehmen. Inzwischen hat mein Mann einen und so habe ich mir dieses Buch gekauft und war sehr gespannt.  Leider hält es nicht, was es verspricht -- ich hatte eine emotionale Liebesgeschichte inmitten der Wirren des 2. Weltkriegs erwartet. Und ein wenig Spannung bezüglich des Schriftstückes der Maya.  Bekommen habe ich unheimlich viele Daten und Fakten bezüglich des Krieges und des Verhaltens Russlands und Deutschlands. Sicherlich sehr interessant, aber eben nicht das Erwartete. Die "Liebesgeschichte" passiert eher am Rande, die Personen bleiben leider total eindimensional, man würde oft soviel gern mehr erfahren, aber das bekommt man nicht.  Ich finde, man merkt deutlich, dass der Autor auch Sachbücher schreibt, dies tut er sicherlich sehr gut, aber als Romanautor sehe ich ihn nicht. Dennoch zwei Sterne, einmal, weil ich niemals nur einen Stern geben wollen würde und zum zweiten aufgrund des gegebenen Geschichtskurses. 

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  • Leserunde zu "Eine Liebe im Krieg: Roman" von Berndt Schulz

    Eine Liebe im Krieg
    BerndtSchulz

    BerndtSchulz

    Hallo liebe Lesefreunde! Ich möchte euch zu einer Leserunde zu meinem neuen Roman „Eine Liebe im Krieg“ einladen! Diese Originalausgabe ist – nach mehreren Krimis und Historischen Romanen – mein erstes Werk ohne die Zwänge dieser Genres. Es ist ein Liebesroman, der in den letzten Kriegsmonaten im untergehenden Berlin spielt. Ziemlich dramatisch und spannend, aber auch gefühlvoll und romantisch. Es geht darum, dass der russische Offizier Yuri Safin nach Berlin kommt, um den Nazis einen Schatz zu entreißen, nämlich das letzte handschriftliche Testament der untergegangenen Mayas. Er lernt unter abenteuerlichen Umständen die junge Edelweiss-Piratin Maria Lasser kennen, die im Widerstand gegen die Nazis lebt. Ihr könnt euch vorstellen, dass auf den folgenden 380 Seiten des Romans ziemlich viel passiert! Den Roman habe ich weitgehend in Berlin geschrieben, jedenfalls an allen vorkommenden Originalschauplätzen - fünfzig Jahre nach den Ereignissen. Wenn ihr mich fragt, warum ich dieses Buch geschrieben habe, dann würde ich antworten: Ich wollte ein wahres historisches Geschehen mit einer fiktiven Liebesgeschichte verbinden, also einen Wissenschafts-Thriller mit einer romantischen Erzählung. Das Nebenthema – die Entzifferung der letzten Maya-Handschriften  - wollte ich dadurch so spannend darstellen, dass man sich als Lesender der Handlung nicht entziehen kann. Die fiktive Hauptfigur, die junge Edelweiss-Piratin Maria Lasser ist eindeutig meine Lieblingsgestalt – ich war geradezu verliebt in sie. Die Biografie meiner Familie hat viel mit dem Nazi-Widerstand zu tun und ich fand es reizvoll, meine eigene politische Haltung auf eine junge Frau zu übertragen. Yuri Safin hat es tatsächlich gegeben – eine Art „Jäger verlorener Schätze“, der in der Nazi-Hauptstadt beeindruckenden Mut zeigt und unglaubliche Abenteuer besteht. Die beiden Personen in ein lebensgefährliches Liebesverhältnis zu schicken, war für mich unwiderstehlich. Ich würde mich über eure Beteiligung sehr freuen, auch über Kritik und Anregungen! Bewerbt euch bis zum 14.5. und gewinnt mit etwas Glück eins von 10 eBooks vom dotbooks Verlag! Bis bald! Eurer Berndt Schulz

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    • 149
  • Eine Geschichte über die Maya und weniger über den Krieg

    Eine Liebe im Krieg
    Binichen90

    Binichen90

    30. July 2015 um 13:01

    Es ist Liebe auf den ersten Blick, als der russische Agent und Wissenschaftler Yuri Safin und die Berliner Widerstandskämpferin Maria Lasser sich begegnen. Safin hat den Auftrag, den Nazis einen einzigartigen Schatz zu entreißen: das handschriftliche Testament einer untergegangenen Hochkultur, das noch niemand entziffern konnte. Den täglichen Kriegsgefahren und Anschlägen von Gestapo und SD trotzend, entschlüsselt er die faszinierenden Rätsel der „Handschrift von Berlin“. Doch er ahnt nicht, welche tödlichen Ränkespiele er damit entfesselt. Während er und seine junge Geliebte in einen Strudel internationaler Verwicklungen hinabgerissen werden, erscheint ihnen ihre Liebe zueinander wie ein rettender Anker. Aber wird sie stark genug sein, um gegen die Schrecken des Krieges zu bestehen? Mich konnte das Buch leider auch nicht so recht überzeugen, da ich mir viel mehr Liebesgeschichte und weniger Wissenschaft vorgestellt hatte. Auch für mich setzt das Buch nicht ganz um, was es im Klappentext versprach. Es erscheint auch etwas unglaubwürdig, dass zwei Menschen, die sich zwar in einer schweren Zeit kennenlernen, wo jeder ja sowieso enger zusammenrückt, sich dann jedoch nach ein paar Sätzen als Liebespaar zusammentun. Wie bereits mehrere Leser angedeutet haben, bleibt das Buch sehr an der Oberfläche, vor allem, wenn es um den Zweiten Weltkrieg und seine Ausmaße geht. Maria macht beim Widerstand mit, aber wieso? Welche Intention hatte sie? Das alles bleibt im Verborgenen und verlangt dem Leser einfach zu viel Fantasie ab. Generell wird der Zweite Weltkrieg historisch kaum aufgegriffen, sondern vielmehr über die Geschichte der Maya "philosophiert". Man hätte aus dem Titel inhaltlich mehr herausholen können.

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  • Was haben Maya-Kultur und drittes Reich gemeinsam?

    Eine Liebe im Krieg
    mabuerele

    mabuerele

    28. June 2015 um 20:40

    „...Ich glaube, man muss sauber bleiben, sonst verliert man sein Recht, gegen die Unmenschen zu kämpfen...“ Berlin 1939. Die 16jährige Maria gehört zu den Edelweißpiraten. Sie weigern sich, sich von den Jugendorganisationen der Nazis vereinnahmen zu lassen. Deshalb drucken sie heimlich Flugblätter. Noch lässt sie die Gestapo in Ruhe. Moskau 1939. Yuri hat soeben seinen Doktor in Altamerikanisch abgelegt. Sein Interesse gilt dem Volk der Maya. In Berlin soll es eine Maya-Rolle geben. Yuri bekommt den Auftrag, nach Deutschland zu reisen. Er soll die Maya-Rolle besorgen. Doch er fährt in erster Linie nicht als Wissenschaftler, sondern im Auftrag und als Mitglied der Roten Armee. Der Autor hat einen abwechslungsreichen historischen Roman geschrieben. Nur der Titel ist etwas unglücklich gewählt. Wer in erster Linie einen Liebesroman erwartet, wird über weite Strecken enttäuscht sein. Die Protagonisten sind hinreichend charakterisiert. Ein paar mehr Worte zu ihrer Entwicklung bis 1939 hätte ich mir gewünscht. Wenige Jahre später treffen Maria und Yuri in Berlin aufeinander. Maria hat die Auflage, sich als Flakhelferin und in der Industrie zu bewähren. Yuri verbringt seine Tage in der Bibliothek in der Hoffnung, eine Möglichkeit zum Erwerb der Maya-Rolle zu finden. Es liest sich wie ein Zweckbündnis, dass die beiden miteinander eingehen. Dass dem nicht so ist, dass sehr tiefe Gefühle eine Rolle spielen, habe ich als Leser erst im dritten Teil des Romans nachvollziehen können. Einen großen Teil des Buches nimmt Yuris Forschungsgebiet ein. Ausführlich wird der Wert der Rolle dargestellt. Vergleichende Betrachtungen zwischen dem Volk der Maya und der Nazidiktatur fand ich interessant. Auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Diktaturen in Deutschland und in der Sowjetunion werden häufig thematisiert. Der Schreibstil des Buches ist gut lesbar. Die Situation in Deutschland wird ausführlich dargestellt. Allerdings setzt der Autor gewisse Kenntnisse des Lesers voraus. Um Marias Situation einschätzen zu können, muss man über die Jugendgruppe Edelweißpiraten und Navajos Bescheid wissen, denen sie angehörte. Obiges Zitat stammt von Maria. Das Buch hat mir gut gefallen. Das lag insbesondere daran, dass mich die wissenschaftlichen Zusammenhänge interessiert haben. Die eigentliche Liebesgeschichte geht in den ersten beiden Teilen fast unter. Gerade zur Maya-Schrift hätte ich mir allerdings ein Nachwort gewünscht, in dem Realität von Fiktion getrennt werden.

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  • Eine Liebe im Krieg

    Eine Liebe im Krieg
    Svarta

    Svarta

    26. June 2015 um 00:25

    Inhalt:"Es ist Liebe auf den ersten Blick, als der russische Agent und Wissenschaftler Yuri Safin und die Berliner Widerstandskämpferin Maria Lasser sich begegnen.  Safin hat den Auftrag, den Nazis einen einzigartigen Schatz zu entreißen: das handschriftliche Testament einer untergegangenen Hochkultur, das noch niemand entziffern konnte. Den täglichen Kriegsgefahren und Anschlägen von Gestapo und SD trotzend, entschlüsselt er die faszinierenden Rätsel der „Handschrift von Berlin“. Doch er ahnt nicht, welche tödlichen Ränkespiele er damit entfesselt. Während er und seine junge Geliebte in einen Strudel internationaler Verwicklungen hinabgerissen werden, erscheint ihnen ihre Liebe zueinander wie ein rettender Anker. Aber wird sie stark genug sein, um gegen die Schrecken des Krieges zu bestehen?" Seit ich das Buch beendet habe, ist schon einige Zeit vergangen... und eine Rezension ist noch immer nicht erschienen. Zum einen, weil ich nicht recht wusste wie ich meine Meinung in Worte fassen soll und zum anderen, weil ich in der letzten Zeit viel unterwegs war. Aber nun ist es endlich so weit! ;) Der Einstieg in das Buch hat mit grundsätzlich gut gefallen. Die beiden Charaktere werden jeweils vorgestellt, sie erzählen abwechselnd aus ihrer Sichtweise, und auch ihre jeweilige Situation in der sie sich befinden. Yuri mochte ich gleich, vor allem die Tatsache, dass er sich für seine Arbeit und die Mayas im Allgemeinen so begeistert und enthusiastisch ist, machte ihn in meinen Augen sehr sympathisch. Maria fand ich etwas schwierig, ich konnte ihre Gedanken und ihre Entscheidungen oft nicht wirklich nachvollziehen. Dennoch respektiere ich sie sehr dafür, dass sie so für ihre Vorstellungen und Prinzipien kämpft und auch die daraus entstehenden Folgen einstecken kann. Die Thematik ist sehr ernst und der Autor schafft es die angespannte und auch niedergeschlagene Stimmung der damaligen Zeit bzw. der Gesellschaft wiederzuspiegeln. Durch Marias Konflikte mit der Regierung und Yuris Auftrag war es anfangs durchaus spannend, doch leider flachte der Spannungsbogen nach ungefähr der Hälfte wieder ab und stieg selten wieder an. Denn allgemein ist für mich zwischendrin zu wenig passiert, das Buch entwickelte leider einige Längen... ich musste mich manchmal wirklich motivieren das Buch wieder in die Hand zu nehmen und weiter zu lesen. Ein Grund dafür ist die - im Laufe der Story überhandnehemde - Maya-Thematik, von der ich dachte, dass diese neben der Liebesgeschichte von Yuri und Maria behandelt wird. Zu Anfang empfand ich es noch als interessant und passend, dem Autor gelang es Yuris Arbeit stimmig in die Handlung miteinzubeziehen... doch leider nehmen "die Mayas" irgendwann einfach zu viel Platz ein und verdrängen andere interessante Themen. Auch wird es mir manchmal zu konfus und zu komplex, so dass ich manchmal den Faden verlor oder Passagen nur noch überflog, bei denen es mir zu viel wurde. Ich muss auch leider sagen, dass die Beziehung der beiden sich viel zu schnell entwickelte. Außerdem fand ich manches was sie gegenüber dem anderen sagten oder taten einfach nur seltsam... es war einfach irgendwie "unnatürlich", es fühlte sich für mich als Leser nicht gut an. Die Liebe kam im Verlauf der Geschichte nicht wikrlich rüber. Auch bleiben beide leider zu oberflächlich, vor allem Maria kam mir bis zum Ende eher unnahbar und kalt vor. Leider hat mir das Ende auch nicht so gut gefallen, es gab zwar schöne Momente, aber generell empfand ich vieles - vor allem was Maria passiert ist - als unrealistisch und etwas abgehoben. Was ich aber noch kurz erwähnen möchte ist das Cover! Das gefällt mir total gut und deswegen bin ich überhaupt auf das Buch aufmerksam geworden. Aber das nur am Rande. ;) Fazit: Das Buch hat leider meine Erwartungen nicht erfüllen können, es ging statt um Liebe - wie es der Titel eigentlich suggeriert - mehr um die Mayas und die Handschrift. Ich vergebe deshalb 3 Sterne (2,5 ;))  und würde das Buch nur bedingt weiterempfehlen... vielleicht gibt es jemanden den die Mayas und auch der zweite Weltkrieg im allgemeinen brennend interessiert, denn in diesem Buch wird dieser mal von einer etwas anderen Seite beleuchtet.

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  • Leider ein Buch, das mich in allen Bereichen enttäuscht hat

    Eine Liebe im Krieg
    schafswolke

    schafswolke

    Maria engagiert sich schon als junge Frau während des zweiten Weltkrieges im Widerstand bei den Edelweißpiraten. Die geheimnisvollen Maya-Schriften führen in dieser Zeit den russischen Wissenschaftler Yuri nach Berlin. Als sich die beiden das erste mal treffen, ist es eine Liebe auf den ersten Blick. Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut. Als ich dann mit der Geschchte anfing, wurde ich nicht so recht warm mit ihr. Die Figuren Maria und Yuri fand ich recht farblos und uninteressant. Ich konnte keine Beziehung zu ihnen aufbauen, denn das was man von ihnen erfahren hat, war wenig und nicht so spannend, Gerade Marias Geschicht im Untergrund hätte mich sehr interessiert, aber leider bleibt alles sehr oberflächlich, auch von Yuri erfährt man nicht so viel. Ein Großteil des Buches beschäftigt sich mit den Mayas und Yuris wissenschaftliche Arbeiten darüber. Ich fand diese Abschnitte nicht uninteressant, aber irgendwie nahmen sie für mich vom Verhältnis her zuviel Raum ein, denn im Gegensatz dazu erfährt man z.B. über die Edelweißpiraten kaum etwas. Und dann passt für mich auch der Titel nicht, denn bei "Eine Liebe im Krieg", habe ich auch eine Liebesgeschichte erwartet. Es muss nicht eine rosa-rote kitschige Geschichte sein, in der die beiden dauernd übereinander herfallen, aber so ein kleiner Einblick in das Gefühlsleben von Maria und Yuri hätte dem Buch gut getan. Hier war es für mich sehr pragmatisch und unnahbar. Ich habe das Buch zwar zu Ende gelesen, denn ich wollte dann doch wissen, wie sich alles zusammenfügt, aber begeistert hat mich das Buch nicht. 1 Stern ist wirlich sehr wenig und ich habe da auch lange drüber nachgedacht, aber ich habe mich nicht für 2 Sterne entscheiden können. Ich hatte ganz andere Erwartungen an das Buch, die leider nicht erfüllt worden sind. So richtig überzeugt hat mich an diesem Buch nichts, da war kein Erzählstrang der mir gefallen hat dabei und mir erschien das Ganze auch nicht rund genug.

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    • 2
  • Titel und Klappentext evozieren völlig falsche Erwartungen

    Eine Liebe im Krieg
    Moep

    Moep

    Wir befinden uns im Berlin zur Zeit des Nationalsozialismus und lernen die junge Frau Maria Lasser kennen, die sich durch die so genannten Edelweißpiraten im Widerstand engagiert. Sie lernt den russischen Wissenschaftler für Altamerikanistik Yuri kennen und aus den beiden wird ein leiden-schaftliches Liebespaar, das sich gemeinsam durch die letzten Kriegsjahre kämpft. Yuri hat jedoch eine ganz besondere und gefährliche Mission nach Berlin verschlagen, da er zusammen mit einem russischen Agenten-Team nach einer alten Handschrift der Maya sucht, um diese zu entschlüsseln. Wir begleiten ihn bei diesem Vorhaben. Irgendwie blieb mir dieses Buch zu sehr auf der Oberfläche und konnte mich nicht begeistern. Vor allem würde ich dies darauf zurückführen, dass der Titel und der Klappentext etwas völlig anderes versprechen als man letztendlich bekommt. „Eine Liebe im Krieg“ war dies jedoch in meinen Augen nicht, da sich Yuri und Maria unter den seltsamsten Bedingungen kennen lernen, sich vertrauen, obwohl alles dagegen spricht und naja nach zwei miteinander gewechselten Sätzen sind sie mal eben schnell ein Liebespaar. Es steht viel mehr Yuris wissenschaftliche Arbeit an den Handschriften der Maya im Vordergrund und man erfährt als Leser mehr über die Kultur und Geschichte der altamerikanischen Völker als über den Nationalsozialismus und den zweiten Weltkrieg. Über weite Strecken nahm diese Nebensächlichkeit des Krieges ein in meinen Augen unangebrachtes Ausmaß an. Es wurde zwar z.T. angesprochen, dass es Konzentrationslager gibt und dass Widerständler gequält werden, doch so richtig klar wurden die Schrecken des Krieges nie. Man erfuhr auch nicht, mit welchem Motiv Maria in den Widerstand gegangen ist, was sie an dem System stört, man weiß es nicht. Besonders absurd wurde es, als Yuri in einer Nacht der Bombardierung darüber philosophiert, dass der Nachthimmel eigentlich auch ganz schön aussieht, wenn Bomben herunter fallen. Der Krieg wird hier auf eine kleine Unannehmlichkeit reduziert, die er sicherlich nicht war und mir als Leserin fehlen dort die spannenden historischen Infos, die man in solchen Romanen immer erwarten darf, die hier jedoch leider nur über das Reich der Maya angeboten werden. Das ist allemal schade, denn die Idee des Autors ist einfach super, eine Geschichte von einer Liebe im Krieg hat sehr viel Potential für etwas Kraftvolles, Berührendes und einfach Gewaltiges, das mich als Leserin erschüttert und nachdenklich zurück lässt. Auch am Schreibstil des Autors wäre es nicht gescheitert, denn dieser liest sich angenehm und lässt anschauliche Bilder entstehen. Es mangelt schließlich einfach über weite Teile an Schlüssigkeit, an Logik und Nachvollziehbarkeit. So richtig versteht man nicht, was diese Geschichte um den Russen mit seinen Maya im zweiten Weltkrieg verloren hat und das ist schade.

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    • 3
  • Erwartung an Drama, Leidenschaft & Abenteuer wurde leider nicht erfüllt

    Eine Liebe im Krieg
    Gwenliest

    Gwenliest

    Berlin 1943... Maria Lasser, eine Edelweißpiratin lernt den russischen Wissenschaftler Yuri Safin kennen und lieben. Die beiden verbringen gemeinsam die letzten beiden Kriegsjahre miteinander. Yuri ist mit einer Gruppe von Agenten in Berlin, um eine Maya-Schrift von den Nazis zu stehlen und sie zu entschlüsseln. Nach Kriegsende macht die Geschichte nicht Halt sondern führt den Leser bis in die Mitte der 50er Jahre hinein. Mehr verrate ich zum Inhalt nicht. Mich hat das Buch leider nicht erreicht. Ich fange mal mit dem Schreibstil an, der locker, flüssig und angenehm zu lesen ist. Es bietet auch einen Grad an Unterhaltung. Und dann geht es aber leider auch schon los. Manche Situationsbeschreibungen /Wortwahl des Autors hat mich irritiert zurückgelassen. Wie zum Beispiel die explodierenden Bomben die Yuri schön findet, das ist jetzt natürlich etwas brutal aus dem Zusammenhang herausgerissen, aber solche Beispiele gibt es leider ein paar. Der Autor baut einige Zeitsprünge ein, meistens genau dann wenn es spannend werden würde und der Leser findet sich an einem völlig anderen Zeitpunkt wieder, ohne zu erfahren wie die Figur es dorthin geschafft hat und wenn man es doch in einem Schnelldurchlauf erfährt, ist die Geschichte dazu in meinen Augen sehr einfach konstruiert bis unrealistisch. Dann kommen wir zur Maya-Schrift, hier hatte ich mir ein wirkliches Abenteuer à la Indiana Jones erwartet, aber Yuri ist sehr passiv und es passiert nur etwas von außen und der Bezug zur Maya Kultur und warum sie so wichtig ist, kann mir Yuri das ganze Buch hindurch nicht erklären, außer dass er zu vergleichenden philosophischen Vorträgen neigt, die mich abschweifen lassen. Dann zur Liebesgeschichte die für mich sehr vorhersehbar und naiv, blümchenmäßig ist. Dabei hätte sie so viel Potenzial gehabt. Nun zu dem für mich persönlich größtem Manko der Beschreibung des Kriegs. Hier wird die Geschichte einer Widerstandskämpferin, einer Edelweißpiratin erzählt, da erwarte ich dann auch Konflikte mit den Befürwortern, Diskussionen, mehr Aktionen als die Erwähnten und nicht eine Kasperletheateraufführung für ihren Freund. Nur in kurzen Augenblicken bekommt man die Not, Angst, Verwirrung in der Bevölkerung mit und auch die Beschreibung Berlins zu der Zeit kommt leider zu kurz. Themen wie die Judenverfolgung werden fast völlig außen vor gelassen oder nach Kriegsende protokollartig nebenbei erwähnt. Das Buch konnte mich auch emotional leider nicht berühren, was für mich bei dem Thema Liebe im Krieg eigentlich eine Selbstverständlichkeit gewesen wäre … Die Idee des Autors war wirklich sehr gut, die Charaktere hätten viel Potenzial zum Ausbau gehabt, aber sowohl die Geschichte als auch die Figuren wie sie hier skizziert wurden konnten mich leider aus oben genannten Gründen nicht überzeugen. Hier wurden meiner persönlichen Meinung nach sehr viele Chancen vertan. Aber wie gesagt das ist meine Sicht, der nächste Leser empfindet es vielleicht völlig anders.

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    • 4
  • langweilige (Liebes) Geschichte

    Eine Liebe im Krieg
    spozal89

    spozal89

    1939 - Die sechszehn jährige Maria ist während des zweiten Weltkrieges als Rebellin bei einer Untergrundorganisation - den Edelweißpiraten- aktiv. Yuri ein junger Russe ist Wissenschaftler und ungemein an der Maya Kultur interessiert. Die Nazis haben eine Maya Handschrift gestohlen, die sich Russland nun beschaffen will. Yuri wird mit einem Team nach Deutschland geschickt um die Schrift zu besorgen. Vier Jahre später ist Yuri der Schrift noch keinen Schritt weitergekommen. Eines Tages lernt er Maria kennen, die immer noch für die Edelweißpiraten aktiv ist. Die beiden verlieben sich in einander und erleben die letzten Kriegsjahre zusammen. Yuri versucht natürlich weiterhin an die Maya Handschrift zu kommen. Ob es ihm gelingt und wie das Buch zu Ende geht will ich allerdings hier nicht verraten. Leider konnte mich "Eine Liebe im Krieg" nicht wirklich überzeugen. Der Autor schreibt meines Erachtens eher langweilig und langatmig und die Personen hatten für mich keinen Charakter. Auch war die Geschichte immer wieder ein bisschen zu einfach gestrickt. Ich habe schon sehr viele Bücher über den zweiten Weltkrieg gelesen und hier kommt es mir so vor als wäre der Krieg nur etwas oberflächliches gewesen. Es gibt keine direkten Fakten und alles ist ohne Tiefgang hingeklatscht. Beispielsweise findet Yuri die Bomben über Berlin faszinierend und schön an zu sehen - ich denke niemand hätte das damals und auch heute schön gefunden. Außerdem finde ich die Liebesgeschichte der beiden zu platt. Nach nur zwei kurzen Sätzen ist es für Yuri gleich Liebe und Maria fühlt sich sofort geborgen bei ihm. Mal im Ernst....Maria ist Deutsche und Yuri Russe, er spricht sie an weil er einen Propagandazettel von ihr bekommen hat - sie hat kurz Angst vor ihm und kurze Zeit drauf liebt sie ihn? Hallo? Das ist in meinen Augen totaler Schwachsinn und absolut nicht realistisch. Leider gab es noch ein paar solcher Szenen und darum fand ich das ganze Buch eher ermüdend. Auch die massiven Zeitsprünge haben mich verwirrt und Yuri war vier Jahre in Deutschland ohne das er aufgeflogen ist bzw. ohne das großartig was passiert ist .Zum Schluss habe ich mich nur noch durch das Buch gequält und ich bin froh das ich nun fertig bin.

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    • 5
  • Die Mayas im 2. Weltkrieg...

    Eine Liebe im Krieg
    Miamou

    Miamou

    Es ist Liebe auf den ersten Blick, als der russische Agent und Wissenschaftler Yuri Safin und die Berliner Widerstandskämpferin Maria Lasser sich begegnen. Safin hat den Auftrag, den Nazis einen einzigartigen Schatz zu entreißen: das handschriftliche Testament einer untergegangenen Hochkultur, das noch niemand entziffern konnte. Den täglichen Kriegsgefahren und Anschlägen von Gestapo und SD trotzend, entschlüsselt er die faszinierenden Rätsel der „Handschrift von Berlin“. Doch er ahnt nicht, welche tödlichen Ränkespiele er damit entfesselt. Während er und seine junge Geliebte in einen Strudel internationaler Verwicklungen hinab gerissen werden, erscheint ihnen ihre Liebe zueinander wie ein rettender Anker. Aber wird sie stark genug sein, um gegen die Schrecken des Krieges zu bestehen? ******************************************************** Der Titel und der Klappentext haben mich eigentlich sofort angesprochen, weil ich dachte, dass hier der 2. Weltkrieg einmal aus einer anderen Perspektive beleuchtet wird. Maria ist Edelweißpiratin und ich ging daher davon aus, dass man mehr über diese Widerstandsgruppe erfahren würde. Mit Yuri trifft man auch auf einen Widerständler, der aber eher nur passiv dabei ist. Er möchte unbedingt uralte Schriften der Maya finden und würde dafür so ziemlich alles tun. Alles in allem erschien es mir als sehr spannende Geschichte. Und das hätte sie auch durchaus werden können, denn eine Liebesgeschichte in Zeiten eines Krieges, in diesem Fall sogar in einem Weltkrieg, hätte großes Potential gehabt. Leider war diese „Liebe im Krieg“ für mich nicht wirklich eine. Yuri und Maria treffen einander und obwohl Maria zuerst ein gesundes Misstrauen Yuri gegenüber an den Tag legt, vergeht dies sehr schnell und im nächsten Moment beschließt sie ihm einfach zu vertrauen. Für mich kam die Beziehung der beiden eher wie eine Zweckgemeinschaft herüber, um den Krieg zu überstehen. Erst gegen Ende des Buches, wurde doch klarer, dass es mehr war. Man erfährt über weite Teile mehr über die Geschichte der Maya (die der Autor außergewöhnlich gut recherchiert hat), als über die Nazis und ihren Schrecken. Zudem wird der Krieg meines Erachtens an einigen Stellen zu sehr verharmlost (bspw. als Yuri während einer Bombardierung philosophiert, dass der Nachthimmel währenddessen so wunderschön aussieht und er deswegen lieber in seiner Wohnung bleibt, als sich in einen Schutzkeller zu verschanzen). Nur in einem Kapitel, kurz bevor die Russen in Berlin einmarschieren, erhält der Leser einen kurzen und prägnanten Einblick, wie das Alltagsleben in Berlin ausgesehen hat. Der Schreibstil des Autors war nicht schlecht. Ganz im Gegenteil, er liest sich sehr gut und flüssig. Es gab natürlich auch gewisse Längen, aber auch diese konnten aufgrund des Schreibstils gut gelesen werden, obwohl er mir an manchen Stellen dann auch wieder fast zu emotionslos war. Schlussendlich fehlen aber logische Zusammenhänge und damit auch eine gewisse Nachhaltigkeit des Buches. Mir war bis zum Schluss nicht klar, warum es für die Russen so wichtig war die alte Handschrift der Maya zu übersetzen. Irgendwie blieb das einfach so in der Luft hängen. Diese Geschichte hätte eigentlich in jeder Zeit spielen können und hätte deswegen nicht die Kulisse des zweiten Weltkriegs gebraucht. Der Autor hat den Zeitraum zwischen 1939 und 1955 für das Buch gewählt, hat aber die geschichtlichen Gegebenheiten und deren Auswirkungen auf die Charaktere für mich eigentlich zu wenig herausgearbeitet. Die Entwicklungen der Charaktere konnte man daher nicht so richtig mit verfolgen, weswegen sie auch blass blieben. Ich kann keine uneingeschränkte Leseempfehlung geben. Wer sich aber im Besonderen für die Hochkultur der Maya interessiert, kann in diesem Buch aber bestimmt Etwas finden.

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    • 4
    spozal89

    spozal89

    28. May 2015 um 09:36