Berndt Schulz Moderholz

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Inhaltsangabe zu „Moderholz“ von Berndt Schulz

„Der Mörder ist immer der Gärtner?“ Zumindest liegt der Schluss nahe, als im Frankfurter Bethmannpark eine Leiche in einem Teich treibt. Denn die Gärtner sind allesamt entlassene Strafgefangene … Aber welche Rolle spielt die geheimnisvolle Schönheit aus besten Kreisen? Max Horner, Kriminalhauptkommissar a.D., Witwer und leidenschaftlicher Kleingärtner, verbringt einen großen Teil seiner Zeit im Bethmannpark. Er liebt die Schönheit des Parks, die besondere Atmosphäre und die Pflanzenvielfalt. Ein Mord in seinem Arkadien, das ohnehin durch den gefräßigen Eichenprozessionsspinner bedroht ist! Das lässt ihm keine Ruhe – und außerdem zeigt er seinen nassforschen jungen Exkollegen nur zu gerne, was ein alter Stöberhund wie er noch draufhat.

Fazit: Ein beschaulicher, mit viel Lokalkolorit versehener Krimi, der sehr viel Wert auf die Flora und die Besucher des Bethmannparks in Frankfurt legt und die Krimihandlung hier zumeist nur am Rande stattfinden lässt.

— Bellexr
Bellexr

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    Moderholz
    abuelita

    abuelita

    02. June 2013 um 15:52

    Ein Krimi, der in Frankfurt spielt und dazu noch sehr viel mit Botanik, Gärten etc. zu tun hat?Normalweise genau „mein Fall“ …. Leider aber stellte sich heraus, dass es hier mehr um philosophische Betrachtungen handelt… und die gärtnerischen sehr exakten Details überwiegen….und von Krimielementen nicht so sehr arg viel zu spüren war. Und das war mir momentan einfach zu langweilig, so dass ich den Roman nur bis zur Hälfe gelesen habe und dann wieder zur Seite legte. Von daher ist meine Beurteilung also sicher nicht massgebend…vielleicht greife ich mal zu einer anderen Zeit dazu und dann werde ich die Rezension ggf. ergänzen….

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  • Berndt Schulz - Moderholz

    Moderholz
    Talia

    Talia

    02. April 2013 um 13:03

    Ein Garten-Krimi aus Frankfurt am Main Ein nahezu beiläufiger Absturz eines Baumschneiders dient zum Einstieg in das Buch. Doch einen Toten gab es hier keineswegs. Die Verbindungen zum Buch lassen sich erst um einiges später ziehen. Der Autor geht stark ins Detail was für meinen Geschmack schon ein wenig "too much" sein könnte und die Gefahr zur Langeweile steigt. Die beiden Blätter auf dem Cover tauchen immer wieder als kleine Markierung innerhalb der Kapitel auf. Ein kleines Highlight, welches als Symbol für einen Garten-Krimi optimal gewählt ist. Auch ein ständiger Gast im Frankfurter Bethmannpark ist Max Horner, pensionierter Kriminalhauptkommisar. Seine Frau Terttu ist 4 Jahre zuvor verstorben doch hin und wieder verbringt er in seinen Gedanken noch etwas Zeit mit ihr. So führen sie Gespräche und er nimmt langsam Witterung auf. Zweideutigkeit und ein erstklassiges Zitat: "Arbeit im Garten ist wie richtiges Leben" "Wie man es anfängt, so wird es. Alles kommt auf die Vorbereitung an. Man ist selbst dafür verantwortlich, was dann rauskommt." Es passt perfekt zu den Hilfsgärtnern aus dem Park, welche durch ein Projekt als Ex-Häftlinge einen Neustart beginnen dürfen. Nach gut über der Hälfte des Buches kommt sogar etwas Spannung auf aber der große Kick lässt vergeblich auf sich warten. Ein ausbaufähiger Start für diese neue Serie. Zum Ort des Geschehens: http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2793&_ffmpar[_id_inhalt]=101664

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  • Rezension zu "Moderholz" von Berndt Schulz

    Moderholz
    Lene1277

    Lene1277

    31. July 2012 um 06:56

    Der Krimi rund um den pensionierten Hauptkomissar Max Horner besticht nicht unbedingt durch Spannung und rasantem Tempo. Es geht eher beschaulich und ruhig zu - vielleicht auch so, wie im Frankfurter Bethmannpark. Dieser spielt in Berndt Schulz' Krimi die Hauptrolle. Es wird sehr viel Zeit verwendet mit der Beschreibung der Natur, der Menschen und der Geschichte des Parks. Und der Kriminalfall - der Mord, passiert erst nach vielen, gelesenen Seiten. Vielleicht ist genau das, was mir das Lesen hier ein wenig schwer gemacht hat. Es war mir hier zuviel Beschreibung der Natur, der Pflanzen, Gehölze und daneben zu wenig Raum für den Krimi an sich. Es dauerte wirklich lange, bis der eigentliche Mord geschieht und die Ermittlungen für den kauzigen ehemaligen Komissar Horner richtig beginnen. Die Hauptfigur Horner ist schon auf gewisse Weise sympatisch, allerdings konnte ich bei ihm und auch bei anderen Figuren keinen richtigen Zugang kriegen - alle Figuren bleiben irgendwie oberflächlich und blass. Ganz anders ist es bei der Beschreibung des Parks - hier fühlt man sich, als säße man mitten drin und könnte fast schon die Pflanzen riechen... und genau das ist glaube ich für mich das Problem bei dieser Geschichte: der Krimi rückt in den Hintergrund und es wird sehr viel Wort und Zeit dafür verwendet, den Park und seine Eigenarten zu beschreiben. Leider habe ich mich dadurch wirklich durchkämpfen müssen - es fehlte mir einfach die Spannung, die man bei einem Krimi irgendwo erwartet. Auch wenn ich den Bethmannpark kenne und schätze, war mir doch genau das zuviel hier - weniger Park, mehr Beschreibung für die Charaktere und mehr Augenmerk auf den Mordfall wäre für mich hier besser gewesen. Normalerweise bin ich ein Fan der Krimis vom Sutton Verlag, aber dieser hier war leider aus besagten Gründen überhaupt nicht mein Fall. Auch wenn er nicht viel Seiten besitzt, hat es lange gedauert, bis ich diese gelesen hatte.

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  • Rezension zu "Moderholz" von Berndt Schulz

    Moderholz
    Schnuffelchen

    Schnuffelchen

    11. July 2012 um 07:27

    Inhalt: Im Bethmannpark sterben nicht nur Bäume. "Der Mörder ist immer der Garten?" Zumindest liegt der Schluß nahe, als im Frankfurter Bethmannpark eine Leiche in einem Teich treibt. Den die Gärtner sind allesamt entlassene Strafgefangene ... Doch welche Rolle spielt die Schöne aus den besten Kreisen? Max Horner, Kriminalhauptkommissar a.D., Witwer und leidenschaftlicher Kleingärtner, verbringt einen großen Teil seiner Zeit im Bethmannpark. er liebt die Schönheit des Parks, die besondere Atmosphäre und die Pflanzenvielfalt. Aber dann geschieht ein Mord in seinem Arkadien, das ohnehin durch den gefrässigen Eichenprozessionsspinner bedroht ist! Das läßt ihm keine Ruhe - und außerdem zeigt er seinen nassforschen jungen Exkollegen nur zu gern, was ein alter Störberhund noch drauf hat. Meine Meinung: Ich fürchte, ich hab noch nie so lange für 192 Seiten gebraucht. Die Sprache des Autors ist wundervoll blumig, dabei leider auch sehr ausschweifend. Herr Schulz verliert sich immer wieder in den Ausführungen der Umgebung. Mich würde nicht wundern, wenn er selbst ein riesen Fan des von ihnen beschriebenen Parks ist. Leider kommt dadurch kein flüssiger Erzählstil auf. Ich hatte ziemlich zu kämpfen, beim Versuch mich durch die Geschichte zu kämpfen. Wirklich positiv ist nur die Figur des Max Horner zu erwähnen. Dieser ist mit viel Liebe zu Detail vom Autor gestaltet worden. Ein liebevoller Großvater, der sich für seinen Enkel immer wieder Fabelwesen ausdenkt und baut. Ein leidenschaftlicher Kleingärtner (in diesem Fall hat er mich stark an meinen Opa erinnert). Und er ist ein liebender Ehemann, der sich auch nicht vom Tod seiner Frau von ihren Gesprächen abbringen lässt. Süß fand ich die Idee, den Hund von Max Horner Wallander zu nennen. Eine Krimifigur die ich sehr mag. Die Beschreibung der Umgebung ist wie bereits erwähnt sehr gelungen, fast schon zu gut, da dies den Autor immer wieder von der eigentlichen Geschichte abhielt. Auch die weiteren Figuren sind mir sehr suspekt geblieben. Die Auflösung des Mörders und der Zusammenhänge der einzelnen Personen ist viel zu oberflächlich geblieben und für mich auch nicht logisch genug begründet worden. Mein Fazit ist daher leider nicht sehr gut. Eine interessante Idee, welche leider in der Ausführung an zuviel Liebe am Detail an den falschen Stellen scheitert. Falls jemand eine Lektüre zum Einschlafen sucht, ist hier genau richtig – wer Spannung und Rafinesse sucht, leider nicht.

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  • Rezension zu "Moderholz" von Berndt Schulz

    Moderholz
    sala83

    sala83

    24. March 2012 um 18:09

    Ein bisschen hat es mich an die Eifel-Krimis von Jacques Berndorf erinnert: ein Kriminalfall mit leicht lokalpatriotischem Hintergrund wird gelöst von einem nicht mehr ganz so jungen Herren, der schon einige Ecken und Kanten hat. Der Schreibstil ist sehr angenehm und liest sich flüssig weg. Allerdings passiert die ersten 94 Seiten erst einmal gar nichts außer ein paar detaillierten Beschreibungen des Parkes und ein paar Charakterisierungen der Hilfsgärtner, die allerdings auch schon bestimmte Mutmaßungen auslösen. Dann plötzlich ist ein Mord geschehen – wui da ist eine Leiche, warum wieso weshalb weiß man nicht, aber die Spannung will trotzdem nicht so recht aufkommen. Es gibt ein paar potentielle Täter, wobei man den offensichtlichsten irgendwie gleich ausschließt, weil es sonst etwas zu platt wäre. Die anderen Verdächtigen wurden entweder nicht ausreichend in der Geschichte gewürdigt, so dass man sie auch ausschließen kann oder sie haben ein Alibi. Logischerweise bleibt dann nur noch einer übrig und der war es dann auch. Also insgesamt ist die Story recht lahm und leider auch extrem vorhersehbar. Leichtes Geplänkel, das man gut in der Bahn lesen kann, aber mehr ist es auch nicht. Ich mag die Art zu schreiben und auch die Hauptfigur inklusive tierischem Begleiter eigentlich, aber da muss für künftige Krimis noch einiges mehr her lieber Herr Schulz. Wenn das Ende mies ist, dann behalte ich ein Buch selten in guter Erinnerung. Also bitte einen spannenden Abgang konstruieren ;) Es muss jetzt keine actiongeballte Story sein, denn im Gegenteil das leicht naive der jetzigen hat etwas angenehm Echtes, aber dennoch fehlt meiner Meinung nach ein bisschen mehr Schmackes.

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  • Rezension zu "Moderholz" von Berndt Schulz

    Moderholz
    Carol-Grayson

    Carol-Grayson

    10. March 2012 um 14:48

    Hinter dem minimalistischen Cover verbirgt sich eine Geschichte aus dem Frankfurter Raum, die im Gärtnermilieu spielt. Mit feinsinniger Beobachtungsgabe skizziert der Autor Menschen, ihren Alltag, ihre kleinen Macken und Eigenheiten. Der pensionierte Kriminalkommissar und Pflanzenliebhaber Max Horner ist einer davon. Dieser wiederum beobachtet ebenfalls, und zwar besonders gern seine Mitmenschen und die Natur. Außerdem liebt er seinen Kleingarten und die Reiseberichte alter Entdecker. Und er hängt an seiner verstorbenen Frau, mit der er regelmäßig stille, vertraute Zwiegespräche führt. Zu seinem täglichen Ritual gehört es, den Bethmannpark aufzusuchen, der u.a. von Hilfsgärtnern, ehemaligen Strafgefangenen, gepflegt wird. Als eben dort ein Mord geschieht, erwachten seine kriminalistischen Instinkte und er geht der Sache auf eigene Faust nach. Der alternde Polizist weiß: In allen Gärten blühen Nutzpflanzen neben Unkraut, ganz so wie in Gottes Garten Gut und Böse nebeneinander existieren. Aber weder Unkraut noch das Böse darf Überhand nehmen. Ganz plötzlich ist das Leben des Pensionärs wieder spannend. Außerdem erwacht sein Ehrgeiz, es den jüngeren Kollegen nochmal zeigen zu können. Der cholerische Neuzugang unter den Hilfsgärtnern im Park erscheint auf den ersten Blick nur allzu verdächtig, doch der Schein könnte trügen. Zudem kannte der Kommissar den Ermordeten flüchtig und er war es, der die Leiche entdeckt hat. Der Tote war ihm zu Lebzeiten durchaus sympathisch gewesen. In Gesprächen und durch alte Kontakte findet Horner schnell heraus, dass die Lösung in dessen Vergangenheit liegt, in der eine aufregende Frau eine große Rolle gespielt hat, die auch der neue Hilfsarbeiter zu kennen scheint. Fazit: Eine eher stille Geschichte, ein philosophischer Krimi mit "echten" Menschen und ohne überzogene Action, schnörkellos geschrieben mit vielen gärtnerischen Details und regionalen Bezugspunkten. Gut zu lesen, auch wenn man selbst nicht aus der Frankfurter Region stammt. Einige Szenen hätte man vielleicht noch weiter ausarbeiten können.

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  • Rezension zu "Moderholz" von Berndt Schulz

    Moderholz
    Bellexr

    Bellexr

    06. March 2012 um 12:21

    Der Garten ist immer der Mörder … . … oder ist doch der Gärtner immer der Mörder? Mit dieser Frage beschäftigt sich Kriminalhauptkommissar a.D. Max Horner. Der Bethmannpark in Frankfurt nimmt langsam sein Herbstkleid an, die Gärtner, ehemalige Gefängnisinsassen, bereiten den Park auf den Winter vor. Da treibt eines Tages im Teich eine Leiche und mit der Ruhe in dem beschaulichen Park ist es vorbei. Horner verbringt einen Großteil seiner Freizeit im Park, genießt die Ruhe, beobachtet die Hilfsgärtner und bewundert die Pflanzenwelt. Doch als die Leiche gefunden wird, weckt dies seinen alten Schnüfflerinstinkt und er begibt sich selbst auf Spurensuche, der alte Stöberhund ist zurück. . Gemächlich und beschaulich, wie auch sein Protagonist selbst, erzählt Berndt Schulz seinen Frankfurt-Krimi. Und hierbei lässt er sich wirklich sehr viel Zeit bis es zu dem Mord kommt. Eigentlich liegt sowieso die ganze Zeit der Bethmannpark im Fokus, der Mord ist eher nur ein Nebenprodukt. . Anschaulich und durchaus auch bildhaft beschreibt der Autor den Park mit seinen Pflanzen, Gehölzen und Bäumen. Er zeigt auf, wie die Anwohner diesen nutzen, ihn teilweise als ihren verlängerten Garten ansehen und sich für ihn verantwortlich fühlen. Er geht sehr auf das Projekt der Stadt ein, den Park durch ehemalige Straftäter pflegen zu lassen und natürlich auch auf seinen Protagonisten, den ehemaligen Kriminalkommissar Max Horner und was ihn mit dem Park verbindet. Dies alles schildert Berndt Schulz jedoch durchweg informativ, ruhig und einnehmend, sodass man den Krimi problemlos in einem Rutsch durchlesen kann und sich dabei zumeist gut unterhalten fühlt. . So ist allerdings von Spannung während des gesamten Buches wenig zu spüren. Auch als der Mord dann geschehen ist, fehlt diese fast komplett. Zwar gibt es einige Verdächtige und man rätselt zusammen mit Horner, wer denn nun ein Motiv hätte, das Opfer zu töten, doch fesselnd ist dies nicht. Allerdings ist der Krimi zu jederzeit interessant, wenn man sich für Botanik interessiert. Denn hier liegt eindeutig der Schwerpunkt und man merkt, dass der Autor sich in der Flora von Parkanlagen und hier speziell des Bethmannparks bestens auskennt. . Obwohl Berndt Schulz schon sehr intensiv auf seinen Protagonisten, dessen Gedankenwelt wie auch sein Privatleben eingeht, bleibt der kauzige, eigenwillige Kommissar a.D. doch seltsam blass. Auch die weiteren Beteiligten sind jetzt nicht sehr detailreich beschrieben, was jedoch auch den Vorteil hat, dass man in Bezug auf Mörder und Motiv lange rätselt. . Fazit: Ein beschaulicher, mit viel Lokalkolorit versehener Krimi, der sehr viel Wert auf die Flora und die Besucher des Bethmannparks in Frankfurt legt und die Krimihandlung hier zumeist nur am Rande stattfinden lässt.

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  • Rezension zu "Moderholz" von Berndt Schulz

    Moderholz
    dark_angel

    dark_angel

    16. February 2012 um 13:00

    Max Horner, Hauptkommissar a.D. und leidenschaftlicher Kleingärtner, verbringt viel Zeit im Frankfurter Bethmannpark. Er kann sich an der Schönheit und Vielfalt der Pflanzenwelt nicht satt sehen. Und auch die Besucher des Parks tragen zur besonderen Atmosphäre bei, deren Max Horner sich nicht entziehen kann. Doch eines Tages geschieht in seinem geliebten Park ein Mord. Der Gärtner ist immer der Mörder? Auf den ersten Blick scheint jeder dieser Meinung zu sein, denn die Hilfsgärtner sind allesamt entlassene Strafgefangene... Mit "Moderholz" legt Berndt Schulz den Grundstein für eine neue Kimi-Reihe rund um den kauzigen Gartenliebhaber Max Horner, der trotz Pensionierung nicht die Finger von einer Ermittlung lassen kann. Es ist ein Garten-Krimi der besonderen Art. Der Einstieg in die Handlung vollzieht sich ohne große Einführung. Man befindet sich gleich mittendrin im Bethmannpark begleitet von Max Horner und seinem Hund Wallander. Die Charaktere bleiben ein wenig oberflächlich und distanziert, obwohl der Autor über Dialoge versucht, ihnen mehr Glaubwürdigkeit und Vergangenheit zu verleihen. Und auch der zu erwartende Mord geschieht erst sehr viel später, so dass die Ermittlungen erst ab der Mitte des Buches losgehen. Das Augenmerk des Autors liegt ganz deutlich beim Park. Denn der Bethmannpark in Frankfurt am Main erwacht vor den Augen des Lesers zum Leben. Mit großer Hingabe und Detailreichtum wird dieser Park beschrieben. Es wirkt wie eine Liebeserklärung an den Bethmannpark, dem nicht nur der Ermittler Max Horner verfallen ist. Der Autor gibt auch viel zum Nachdenken mit, wenn er die Garten- und Pflanzenwelt mit dem Miteinander des Menschen zu vergleichen versucht. Zudem wird der Leser mit kleinen Anekdoten und Tipps rund um Garten und Pflanzen versorgt, so dass der Krimi an sich fast in den Hintergrund gerät. Ist das schlimm? Nicht, wenn man sich selbst für die Pflanzenwelt und/oder den Bethmannpark interessiert. Möchte man am Ende noch einen kleinen Mord nebenbei lösen, so hat der Leser gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

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