Berndt Schulz Novembermord

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Inhaltsangabe zu „Novembermord“ von Berndt Schulz

Begleiten Sie Kommissar Martin Velsmann bei seinem Aufsehen erregenden ersten Fall: in Berndt Schulz‘ „Novembermord“ jetzt als eBook bei dotbooks. Hauptkommissar Martin Velsmann ist ratlos: Eigentlich war er sich sicher, dass ihn nach 37 Dienstjahren nichts mehr überraschen könnte. Doch dann geschieht ein Mord, der alles in den Schatten stellt, das dem erfahrenen Polizist bisher begegnet ist. Am Stausee wird ein Meteorologe auf bestialische Weise getötet. Am Tatort finden die Ermittler eine mysteriöse Nachricht. Wird es Velsmann gelingen, die Botschaft zu entschlüsseln und den Täter zu finden, bevor er ein zweites Mal zuschlagen kann? Jetzt als eBook kaufen und genießen: „Novembermord“ von Berndt Schulz. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.

Ein Krimi, in dem der sehr desillusionierte Kommissar in die unterschiedlichsten Richtungen ermitteln muss. So düster wie Titel.

— Tigerlily04
Tigerlily04

Spannend,aber etwas holprig zum Ende hin.

— tobias_liebert
tobias_liebert

November in der Eifel, früher Wintereinbruch - da wird in einer Wetterstation ein Meteorologe grausam ermordet. Kommissar Velsmann und sein

— Luzisky
Luzisky

Durchaus empfehlenswert es ist oder war ein interessanter Krimi.

— Reneesemee
Reneesemee

Das Buch insgesamt konnt mich nicht packen, ich fand es nicht spannend, es war stellenweise zu langatmig und die Protagonisten waren unsympa

— trollchen
trollchen

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  • Themen
  • Krimi mit Längen und Schwächen

    Novembermord
    Stephanus

    Stephanus

    Mitten in einer eigenen Lebenskrise beginnt im beschaulichen Kinzigtal ein Mord an einem Metereologen die Polizei um Kommissar Velsmann und sein Team in Atem zu halten. Spuren gibt es zunächst keine zum Mörder bis auf die bestialische Tötungsart mit 33 Stichen eines Stiletts. Alle Ermittlungen im Umfeld des Toten ergeben zunächst nichts und der in der Nähe lebende Grundschullehrer Petry gerät in Verdacht. Als dann ein weiterer Mord geschieht scheint sich ein Serientäter am Werk zu befinden und nur durch Zufall gerät das Ermittlertrio auf die Spur eines merkwürdigen Mittelalterklubs bei dem die Spuren zusammenlaufen. In einer wilden Verfolgungsjagd werden die beiden Täter gestellt, wenn da nicht noch Fragen offen blieben und Herr Petry wäre. Sprache und Stil des Autors sind routiniert und ein wenig hölzern, was den Stil anbetrifft. Die Krimihandlung ist nicht immer so ganz schlüssig und so manches mal hatte ich den Eindruck, dass der Zufall zu stark die Handlung weiterführt. Als einzige Figur wird detaillierter und klarer der Kommissar beschrieben während alle anderen Figuren mehr oder weniger leblose Staffage bleiben. Selbst die beiden Assistenten bleiben oberflächlich beschrieben und wenig lebendig. Hinzu kommt dann noch, dass zunächst keine Spannung aufkommt und erst ab ca. 2/3 des Buches ein wenig Spannung entsteht. Die ganze Rolle von Petry erschien mir nicht nur rätselhaft sondern auch aufgesetzt. Vom Grundgedanken eine interessante Krimihandlung die nur leider nicht optimal umgesetzt wurde und daher so manche Schwäche und Länge aufweist.

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    • 2
    Floh

    Floh

    22. August 2015 um 04:37
  • spannender Krimi mit ein paar Hängern

    Novembermord
    tobias_liebert

    tobias_liebert

    12. July 2015 um 21:05

    In dem Roman "Novembermord von Berndt Schulz wird das idyllische Kinzigtal durch einen brutalen Mord an einem Meteorologen aus dem Herbstblues gerissen. die hessische Polizei schickt ihren erfahrensten Mann ins Rennen. Doch Hauptkommisar Martin Velsmann hat zunächst keine Spur und tappt im Dunklen. Dann geschieht ein weiter Mord, der wie der erste Mord, auf ein rituelles Motiv hinweisen könnte. Die Ermittlungen führen zu einem unscheinbaren Lehrer, den die Staatsanwaltschaft  für den Täter hält. Aber Velsmann ist nicht überzeugt und ermittelt gegen einen Ritterclub. Der Roman ist spannend und flüssig geschrieben. Die Hauptcharaktere sind schön herausgearbeitet. Kurz vorm Ende wird es etwas holprig und passt nicht mehr so richtig zum vorherigen Schreibstil. Das end ist aber wieder spannend. Aber keine allzu große Überraschung mehr.

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  • Leserunde zu "Novembermord: Martin Velsmann ermittelt - Der erste Fall" von Berndt Schulz

    Novembermord
    BerndtSchulz

    BerndtSchulz

    „Es sollte lebendig aussehen …“ Hallo, liebe Krimi-Fans!  Ich möchte euch zu einer Leserunde einladen! Und ich freue mich sehr, dass ich euch mit meinem Kriminalroman „Novembermord“ bekannt machen darf! Er ist der erste Krimi der Reihe um den hessischen Ermittler Martin Velsmann (außerdem: („Engelmord“, „Regenmord“ und „Frühjahrsmord“).  In „Novembermord“ bekommt es Hauptkommissar Velsmann mit einem bizarren Mordfall zu tun: In einer Wetterstation auf dem Land wurde ein Meteorologe brutal zugerichtet und getötet. Kurz darauf ereignet sich ein weiterer Mord – die Leiche weist über dreißig Stichverletzungen auf. Hat es die Kripo Fulda mit einem Ritualmord zu tun? Verdächtigungen, Angst und Panik machen sich in der idyllischen Ferienregion Kinzigtal breit. Und während das Ermittlerteam um Martin Velsmann alles gibt, muss dieser auch noch privat diverse bittere Pillen schlucken. Alle Fälle des Kriminalhauptkommissars spielen übrigens in der Region zwischen Fulda im Osten und dem Rheingau im Westen Hessens. Und ich habe diesen Krimi auch genau dort geschrieben. Ein wirklich idyllischer Ort – mit einer bedrohlichen Atmosphäre. Denn stellt euch vor, ihr habt eine kleine Dienstwohnung in einem sehr alten Gemäuer bezogen – in einem Renaissanceschloss aus dem 14. Jahrhundert. Der Ort, in dem es steht, ist eine verträumte, aber auch leicht befremdliche Märchenstadt in der hessischen Provinz. Ihr allein habt Schlüssel und Zutritt. Ihr wisst also, niemand stört euch und niemand hört euch, ihr fühlt euch sicher. Mitten in tiefster Nacht nähern sich plötzlich Schritte, die auf den alten Steinstufen des Treppenturms hallen … Ich habe diesen Moment erlebt, und es öffnete sich für mich eine Pforte, hinter der Räume für seltsame Ereignisse und Phantasien liegen. So entstanden auch die Ideen zu „Novembermord“ und Martin Velsmanns anderen Fällen. Mehr Infos findet ihr hier: http://www.dotbooks.de/e-book/280250/novembermord Dotbooks verlost 20 eBooks für diese Leserunde. Bewerbt euch bis zum 28.12.2014 - das Los entscheidet! Ich freue mich über eure Beteiligung, über Kritik, Austausch und Anregungen! Bis bald! Euer Berndt Schulz  

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    • 170
  • Guter, solider Krimi mit einigen Längen und Schwächen!

    Novembermord
    Marlene-Menzel-Autorin

    Marlene-Menzel-Autorin

    08. February 2015 um 14:04

    Meine Kritik: Einstieg: Es beginnt mit der blutigen Tat des Mörders und seiner Gedanken, die so verworren sind, dass man erschauern könnte. Schnell vermutet man einen Racheakt, doch das ist bloß der Anfang. Der Beginn ist gut gewählt und macht Lust auf mehr. Hauptteil: Man lernt die verschiedenen Protagonisten, allen voran Martin Velsmann, kennen, der streng und direkt mit seinen Kollegen umgeht, wobei er bei Tosca Poppe, der Polizeiaspirantin, gerne mal ein Auge zuzudrücken scheint. Ziemlich schnell verzwickt sich die Geschichte in zu viele Runden im Kreis, fand ich beim Lesen. Langeweile kam auf und nur selten wurde es noch mal spannend. Die Verdächtigen sind gut ausgesucht, aber einige von ihnen tauchen später gar nicht mehr auf, weshalb ich sie von der Liste strich, die immer kleiner wurde. Gut war, dass man als Leser nicht viel voraus hatte, also sich auf etwa gleicher Ebene wie die Ermittler befand. Ende: Hier kam endlich die lang ersehnte Spannung auf und rettete das Ganze wieder heraus. Der solide, nette Abschluss gefiel mir dann ausgesprochen und ich blieb mit einem angenehmen Gefühl zurück, als ich das eBook "zuschlug". Personen: Velsmann war mir meistens dann doch etwas zu grob zu seinen Kollegen, auch seinem Chef gegenüber wirkte er seltsam. Kein Vorgesetzter würde sich solche Sprüche bieten lassen, denke ich. Selbst, wenn man auf einen guten Ermittler wie ihn nicht verzichten kann. Das war noch ein Punkt, der mich störte: Soooo gut, wie immer gesagt wurde, war der Kommissar nun auch wieder nicht. Er drehte sich viel zu oft im Kreis, stolperte über gleiche Fragen und kam eher durch Zufall auf die Lösung. Andererseits ist der Krimi gerade dadurch realitätsnah und nicht zu abgehoben. Auch seine beiden jungen Kollegen zanken sich den gesamten Tag lang wie Kleinkinder. Dennoch gab es auch lustige Momente mit ihnen. Schön ist, dass jede Figur noch ausbaufähig in den nächsten Teilen der Reihe ist. Sie wirken nicht zu festgefahren in ihrer Rolle und könnten sich theoretisch verändern. Die Verdächtigen waren gut ausgesucht und interessant gezeichnet. Schreibstil: Manchmal wurden zu viele Hauptsätze direkt aneinandergereiht, dann folgten wieder schön ausfomulierte längere. Alles in allem flog man durch die Geschichte und kam nicht ins Holpern. Gesamtes Werk: Ein solider Krimi, der einige Schwächen besitzt, jedoch als guter Anfang der Reihe gesehen werden kann. Interessante Dialoge, eine schaurige Stimmung inmitten von Schnee und manchmal nervende Kollegen: Alles in allem gut, aber ausbaufähig! Meine Bewertung: 3 / 5 Sterne

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  • Novembermord

    Novembermord
    Selfesteem

    Selfesteem

    04. February 2015 um 19:49

    Als ich das Buch begonnen habe, muss ich sagen, dass es mir gar nicht soo gut gefallen hat. Ich fand die Geschichte in Ordnung und alles war für mich solide. Aber ungefähr in der Hälfte fand ich das Buch richtig genial. Die Charaktere bekommen persönlichkeit und sind nachvollziehbar. Vorallem die beiden Assistenten finde ich soo toll. Und die Geschichte wird richtig spannend. Denn man bekommt am Anfang jedes Abschnitts einige Seiten aus sicht des Täters und das hat mich aus den Socken gerissen, der Teil war richtig gut geschrieben und richtig brutal. Die Ermittlungen wurden ab dem Moment auch viel spannender für mich und haben mir richtig gut gefallen. Der Schreibstil ist durchweg gut, wird aber auch wie die Geschichte besser und auch leichter zu lesen. Spannung baut sich richtig gut auf. Auflösung des Falls ist zum Teil auch überraschend. Gut hat mir gefallen, dass nicht nur der Fall gelöst wurde, sondern auch die privaten Probleme des Kommissars. Absolut empfehlenswert!:)

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  • Keine Indizien, kein Tatmotiv - Kommissar Velsmann und Kollegen tappen im Dunkeln

    Novembermord
    Leschen

    Leschen

    31. January 2015 um 12:01

    Ein verfrühter Kälteeinbruch im November und ein Toter in der Wetterstation am Stausee im ländlichen Kinzigtal. In dieser eingeschneiten, frostigen Landschaft finden sich auf den ersten Blick wenige Spuren und Indizien, denen der Fuldaer Hauptkommissar Martin Velsmann mit seinem Team Polizeiassistent Alfons Freygang und Polizeianwärterin Tosca Poppe nachgehen kann. Die wenigen Spuren und Indizien lassen nur wage Schlüsse zu, in welche Richtung das Polizeiteam im Mord an dem alleinstehenden Meteorologen ermitteln soll. Viele Fragen wirft der Tod des jungen Mannes mit großen Interessen an alten Waffen auf, der mit einer großen Anzahl an Stichverletzungen getötet wurde. Die Polizisten gehen vielen Indizien-geleiteten Ermittlungswegen auf der Suche nach dem Mörder nach. Die Präsentation des Toten, so drapiert als würde er noch Leben, wirft auch einige Fragen auf. Währenddessen verfällt Hauptkommissar Velsmann immer mehr in eine Sinnkrise, hadert mit seinem Beruf, der Mutlosigkeit, die dieser mit sich bringt. Auf mehr als dreißig Dienstjahre zurückblickend, erkennt er mittlerweile in seinem Tun ein ernüchterndes Muster, welches ihm auf seine Gesundheit schlägt: „Haben sie einen Täter gefasst, der grundlos Leben auslöscht, dann ist das damit nicht zuende. Denn ein erneuter Ausbruch von Gewalt folgt bestimmt.“ Meinung: Schnell war der Leser mittendrin in einer Mordermittlung. Die eigentliche Mordtat hat den Leser tief blicken lassen in den Kopf des Täters, ungefiltert folgt der Leser immer wieder den Gedankengängen des Täters. Die drei Polizisten verfolgen Spuren, die noch mehr davon offenbaren, wie Menschen mit dem Leben anderer Menschen umgehen. Mord und Gewalt schlagen auf Velsmanns Stimmung, genauso wie das Wetter und seine nicht abgeschlossenen privaten Angelegenheiten. Stellenweise haben sie mich etwas im Lesefluss gestört. Doch am Ende der Geschichte war ich aufgrund eines interessanten, informativen und spannenden Abstechers in Velsmanns Privatleben mehr als versöhnt. Die drei Hauptprotagonisten „zeichnet“ der Autor Berndt Schulz als eigenständige, selbstsichere Protagonisten in ihrem polizeilichen Tun, die als Team gut funktionieren. Was Freygang an arrogantem stichelndem Verhalten gegenüber Poppe an den Tag legt, kann diese wunderbar wegstecken. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und eine forsche Persönlichkeit mit guten Ermittlungsansätzen ist sie außerdem. Mit Kommissar Velsmann hat sie ein fast väterliches Verhältnis, zumindest was ihre Sichtweise angeht. Für Freydank und Poppe ist Velsmann auch der Mentor, von dem sie viel lernen können und wollen. Alle drei Hauptprotagonisten durchlaufen in diesen Wochen bis zur Ergreifung des Täters eine persönlich und beruflich auffallende Persönlichkeitsentwicklung. Besonders Velsmann lässt diese Mordermittlung auch in seinem Privatleben stolpern und zurückblicken. Das Wetter spielt in diesem Regionalkrimi auch eine große Rolle. Diese Kälteperiode hat bei den Ermittlungen den einen oder anderen, kleinen oder großen Einfluss auf die Mordermittlung. Sprache: Die Geschichte liest sich gut und ist flüssig. Ich finde, dass man gut und verstehend den Ermittlungswegen des DreierTeams folgen kann. Die Sprache ist bildhaft, besonders die Szenen im Schnee sind für den Leser gut vorstellbar. Fazit: Am Ende bekam der Krimi etwas von einem Psychothriller. Aber können wir wirklich die Gedankengänge des Täters verstehen? Wollen wir das? Es ist unfassbar, unvorstellbar, wenn wir erfahren, warum er mordet. Und doch habe ich das Gefühl, es ist nicht abwegig, unrealistisch, was hier in Novembermord geschrieben steht. So richtig gepackt hat mich der Krimi am Schluss.Wegen der letzten 50 Seiten der Geschichte gebe ich dem Krimi gute drei Punkte. Runde also auf 4 Punkte auf. Es war ein spannendes Finale.

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  • Eine nicht genutzte Chance

    Novembermord
    karinka

    karinka

    29. January 2015 um 11:00

    Das Buch „Novembermord“ von Berndt Schulz ist der Anfang einer neuen, vierbändigen Reihe mit dem Kommissar Martin Velsmann. Es hätte ein toller Auftakt mit vielen Möglichkeiten werden können, die aber meiner Meinung nach überhaupt nicht genutzt wurden. Der Kommissar Martin Velsmann ist recht eigenartig und mir nicht sehr sympathisch. Er ist so sehr mit sich und seinen Eheproblemen beschäftigt, dass es manchmal schon peinlich wird und nicht viel Zeit zum Ermitteln bleibt. Seine Kollegen Freygang und Poppe bleiben ziemlich blass. Die Kapitel des Buches sind zu lang. Spannung kommt immer mal wieder auf, kann aber leider nicht gehalten werden. Schade, aber ich fand das Buch langweilig und glaube kaum, dass ich die anderen drei Bände lesen werde.

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  • Mord im Kinzigtal

    Novembermord
    Booky-72

    Booky-72

    21. January 2015 um 23:39

    Aus der Inhaltsangabe: Während eines extremen Kälteeinbruchs im November geschieht im idyllischen Kinzigtal ein brutaler Mord: Der Meteorologe Roman Gut wird in seinem Haus an der Wetterstation tot aufgefunden - grauenhaft entstellt. Kommissar Martin Velsmann stößt auf die Spur einiger mysteriöser Sektenanhänger... Ein toter Meteorologe. Er wurde brutal ermordet. Kommissar Velsmann steht vor einem Rätsel. War es ein Ritualmord oder geschah der Tod doch aus Rache? Doch es gibt schon bald den nächsten Toten  und neue Verdächtige geraten ins Visier der Ermittler. Doch erst der dritte Mord bringt sie auf die evtl. richtige Spur, die zu einer religiösen Gemeinschaft führt, satanistische Sektenanhänger. Gute Arbeit der Ermittler, auch das Privatleben des sympathischen Kommissars wird etwas in die Handlung eingebaut. Spannender geschriebener Auftakt zu einer Krimiserie. Am Ende bleiben doch ein paar Fragen offen, die evtl. in einem 2. Teil weiter geklärt werden könnten. 3 Sterne dazu von mir.

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  • Verworrene Ermittlung ohne Sinn und Plan

    Novembermord
    MikkaG

    MikkaG

    19. January 2015 um 17:00

    Auf den ersten Seiten, die aus der Sicht des Mörders geschrieben sind, gefiel mir der Schreibstil noch richtig gut: prägnant, einfallsreich und dabei nicht zu übertrieben, mit viel Gefühl für die Schattierungen der menschlichen Psyche. Leider überzeugte mich der Schreibstil im Laufe des Buches dann aber immer weniger - ja, manche Metaphern sind hervorragend und originell, aber es häufen sich zunehmend konstruierte Vergleiche und bemüht intellektuelle Betrachtungen. So erleichtert sich der Kommissar zum Beispiel in den Schnee und philosophiert dann über seinen Exkrementen(!!): "All das steckte in seinem Leib, und in seinem Kopf schwebten schillernde Gedankenblasen." Auch die Dialoge lesen sich zum Teil leider etwas hölzern. Aber besonders Takt und Tempo waren für mich oft überhaupt nicht stimmig. In manchen ruhigen Szenen sind die Sätze auf einmal kurz und abgehackt, während in eigentlich rasanten Szenen philosophische Betrachtungen richtiggehend ausgewalzt werden. Die Charaktere werden mit interessanten, aufschlussreichen Details beschrieben; sie haben alle viel Potential, das aber in meinen Augen nicht ausgereizt wurde. Entweder blieben sie für mich trotz allem blass, oder aber sie waren einfach nicht stimmig oder sympathisch. Besonders der Kommissar funktionierte für mich nicht als Handlungsträger. Er spekuliert ausführlich über die Täterpsychologie, was ich prinzipiell sehr interessant fand und was ja auch zu seinem Beruf gehört. Allerdings schenkt er seinen eigenen psychologischen Problemen mindestens genauso viel Aufmerksamkeit und verrennt sich für mein Empfinden oft zu sehr darin. Überhaupt verhält er sich manchmal sehr ich-bezogen und bewahrt keinerlei professionelle Distanz. So besucht er zum Beispiel eine Zeugin, lädt sie zum Essen ein, weint sich dann bei ihr - einer völlig fremden Frau! - über seine Eheprobleme aus und gesteht sogar Suizid-Gedanken.  Einer der Hauptverdächtigen ist ihm sehr sympathisch, und dessen Zuhause gibt ihm ein Gefühl von Heimat und Geborgenheit. Also besucht er ihn, als er das Gefühl hat, dringend einen männlichen Gesprächspartner zu brauchen, und übernachtet sogar dort! Und weil ihm der Mann so sympathisch ist, weigert er sich lange, ihn auch nur ernsthaft als Verdächtigen zu betrachten... Zu Beginn konnte mich die Spannung noch packen, aber im Verlauf der Geschichte verlief sie für mich mehr und mehr im Sand. Die Ermittlungen der Polizei kamen mir konfus und planlos vor, und der Fall wird im Endeffekt eher zufällig gelöst. Dennoch wird der Kommissar als der große Held gefeiert, was ich wirklich nicht nachvollziehen konnte. Fazit: Leider konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen. Ein sehr selbstbezogener Kommissar schlägt sich hauptsächlich mit seinen persönlichen Problemen herum und wandert eher nebenher durch eine verworrene Ermittlung ohne Sinn und Plan. Die Spannung wird dabei immer wieder ausgebremst durch ausführliche, bemüht psychologische oder philosophische Überlegungen.

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  • Teil eins einer Krimireihe aus dem Norden

    Novembermord
    Reneesemee

    Reneesemee

    "Novembermord" ist der erste Teil. Inhalt:  Hauptkommissar Martin Velsmann ist ratlos: Eigentlich war er sich sicher, dass ihn nach 37 Dienstjahren nichts mehr überraschen könnte. Doch dann geschieht ein Mord, der alles in den Schatten stellt, das dem erfahrenen Polizist bisher begegnet ist. Am Stausee wird ein Meteorologe auf bestialische Weise getötet. Am Tatort finden die Ermittler eine mysteriöse Nachricht. Wird es Velsmann gelingen, die Botschaft zu entschlüsseln und den Täter zu finden, bevor er ein zweites Mal zuschlagen kann?   Der erste teil fing mit einem Mord an und einem Mörder mit dessen Gedankenwelt man als Leser teilhaben Durfte.  Hauptkommissar Martin Velsmann ist in diesem Fall etwas Ratlos und das nach 37 Jahren Dienstzeit. Er muss einen Mord lösen und zwar den eines toten Meteorologe, der wurde brutal getötet und das in einer Wetterstation.  Doch was hat es mit diesem Mord auf sich?                                  Hauptkommissar Martin Velsmann hat nicht viel Zeit um darüber nachzudenken, den kurz darauf findet man schon die nächste Leiche. Doch wird diese Leiche auch die letzte sein?   Für den ersten Teil nicht schlecht er macht neugierig auf die anderen Teile. Er ist ein interessanter Krimi der durchaus spannend beginnt. Gleich mit Mord und Einblicke in die Gedankenwelt  eines Killers.  Bin gespannt wie es mit dem Team weitergeht.  

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    • 9
  • Oft fehlen die Zusammenhänge ...

    Novembermord
    Luzisky

    Luzisky

    17. January 2015 um 17:10

    November in der Eifel, früher Wintereinbruch - da wird in einer Wetterstation ein Meteorologe grausam ermordet. Kommissar Velsmann und sein Team nehmen die Ermittlung aus ... Ein interessanter Mord, ein frisches Ermittler-Team und eine interessante Geschichte, das hätte ein toller Krimi sein können. Leider hat mich dieser Krimi nicht mitgerissen. Die Story schweift immer wieder ab. Es fehlen oft Zusammenhänge, so dass es schwer war, dem eigentlichen Fall zu folgen. Zwichendurch war es durchaus spannend, aber diese verliert sich immer wieder in verwirrenden Aktionen. Dies ist der Auftakt zu einer Serie mit Kommissar Martin Velsmann, mal sehen, wie sich das Team entwickelt

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  • Kriminalroman mit Potential

    Novembermord
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. January 2015 um 16:06

    Kommissar Velsmann und sein Team werden zu einem Mord gerufen. In einer Wetterstation wird ein Mann gefunden – niedergestochen mit 33 Messerstichen durch ein Stiletto. Schnell kommt der Verdacht eines Ritualmordes auf, aber kann sich der erhärten? Oder hat doch Lehrer Petry aus Rache wegen seines gestorbenen Sohnes auf Grund einer falschen Wettermeldung den Mord begangen? Bevor Velsmann und sein Team so richtig in Schwung kommen geschieht der nächste Mord. Ins Visier der Ermittler rückt eine Truppe Männer, welche mittelalterliche Führungen durch die Stadt anbieten. Velsmann tappt weiter im Dunkeln – und wie soll es anders sein – der dritte Mord passiert und dann kommt endlich Leben in die Ermittlungen. Obwohl der Leser immer mal wieder Einblicke in die Gedanken des Mörders erhält, bleibt die wahre Motivation für diese Morde etwas im Dunkeln. Sein wirklicher Charakter kam nicht so klar rüber. Auch die Ermittlungen des Teams fand ich sehr schleppend und die Ermittler waren mir alle drei recht unsympathisch. Velsmann bemitleidet sich von Anfang an selber, Freygang und Tosca benehmen sich recht vorlaut und neigen zu Alleingängen durch welche sie sich natürlich in Gefahr bringen und durch andere gerettet werden müssen. Es handelt sich um einen recht interessanten Kriminalfall, welcher allerdings in der Ausführung mehr Potential hätte. Es sind mir am Ende zu viele Fragen offen geblieben und das Gejammer von Velsmann nahm mir zu viel Platz im Roman ein. Dadurch fiel der Spannungsbogen immer mal wieder in sich zusammen. 

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  • Zu lahm, zu langatmig

    Novembermord
    trollchen

    trollchen

    10. January 2015 um 11:19

    Novembermord Ich durfte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und danke dem dotbooks Verlag für das Leseexemplar. Herausgeber ist dotbooks Verlag; Auflage: 1 (28. Oktober 2014), es hat 288 Seiten und 1216 KB. Kurzinhalt: Begleiten Sie Kommissar Martin Velsmann bei seinem Aufsehen erregenden ersten Fall: in Berndt Schulz‘ „Novembermord“ jetzt als eBook bei dotbooks. Hauptkommissar Martin Velsmann ist ratlos: Eigentlich war er sich sicher, dass ihn nach 37 Dienstjahren nichts mehr überraschen könnte. Doch dann geschieht ein Mord, der alles in den Schatten stellt, das dem erfahrenen Polizist bisher begegnet ist. Am Stausee wird ein Meteorologe auf bestialische Weise getötet. Am Tatort finden die Ermittler eine mysteriöse Nachricht. Wird es Velsmann gelingen, die Botschaft zu entschlüsseln und den Täter zu finden, bevor er ein zweites Mal zuschlagen kann? Meine Meinung: Leider bin ich mit dem Buch und seinen Protagonisten nicht so richtig warm geworden. Die Geschichte plänkelt nur so vor sich hin, es werden nur Alltäglichkeiten beschrieben und dies sehr ausführlich, welche auch nichts mit der Geschichte zu tun haben und die Ermittlung läuft auch nur so am Rande daher. Es sind insgesamt drei Ermittler, die sich alle nicht durch Teamgeist auszeichnen, sondern ihr eigenes Ding durchziehen, Velsmann wird besonders beobachtet und er kann durch plumpes, dummes Verhalten auffallen, was mich aber nicht packen konnte. Denn durch seine langen Betteleien und das Gejammere hätte man noch viel Platz für interessante Dinge gehabt. Das Ende war zwar durchdacht, aber für mich blieben sehr viele Fragen offen, die ich gern beantwortet gehabt hätte. Mein Fazit: Das Buch insgesamt konnt mich nicht packen, ich fand es nicht spannend, es war stellenweise zu langatmig und die Protagonisten waren sehr unsympathisch. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

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  • Berndt Schulz - Novembermord

    Novembermord
    miss_mesmerized

    miss_mesmerized

    04. January 2015 um 17:04

    Ein Mord in einer Wetterstation, grausam mit 33 Stichen ausgeführt mit einem Stiletto. Kommissar Velsmann und sein Team sind relativ ratlos. War es ein statistischer Ritualmord, wie sein Assistent vermutet? Oder doch Rache, dieses Motiv könnte bei dem Lehrer Petry eines nahegelegenen Bauernhofs passen, dessen Sohn im Jahr zuvor durch eine falsche Wettervorhersage ums Leben kam. Bevor sie die Ermittlungen wirklich aufnehmen können, geschieht ein zweiter Mord mit ähnlichem Muster. Ins Visier rücken auch Schausteller, die das Mittelalter für Touristen wieder auferstehen lassen und mit allerlei Grausamkeiten aufwarten können. Doch es braucht noch einen weiteren Mord, bis langsam Licht ins Dunkel kommt. Der Krimi kann zwar mit interessanten zusammenhängen aufwarten, die sich er langsam auflösen, auch die immer wiederkehrenden Einblicke in die Gedankengänge des Mörders haben ihren Reiz. Insgesamt war mit die Handlung aber zu schleppend und dann wieder überrumpelnd. Einige sachliche Ungereimtheiten störten zudem den Lesefluss, weil man schlicht darüber stolperte. Die drei Ermittler zeichnen sich durch arrogante Alleingänge, die sie in Lebensgefahr bringen und ein insgesamt sehr unsympathisches Auftreten aus. Velsmann bedauert sich die gesamte Handlung hindurch selbst, weil ihm die Ehefrau weggelaufen ist und schreckt auch nicht davor zurück, seine Zeuginnen auf plumpste Art und Weise anzumachen. So kann man mich als Leserin nicht unbedingt packen. Der psychologisch interessante Charakter des Täters kam leider insgesamt etwas zu kurz, um wirklich Einblick in seine Motivation zu geben. Der Fall selbst war insgesamt komplex, aber es bleiben doch viele Fragen am Ende und so manches hätte es verdient gehabt näher ausgeführt zu werden – dafür hätte das Gejammer und Gebettel Velsmanns durchaus deutlich kürzer ausfallen dürfen. Die aufkommende Spannung wurde hierdurch leider immer wieder getötet und abgelenkt.

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  • zu wenig Spannung , konnte mich nicht mitreißen

    Novembermord
    Pelikanchen

    Pelikanchen

    03. January 2015 um 23:17

    Kommissar Velsmann ermittelt mit seinen Kollegen Freygang und Poppe den Mord an einem Meteorologen , der alles in einem sehr merkwürdig ist und viele Fragen offen lässt. Das Ermittlungsteam wird sehr gut beschrieben , stellenweise finde ich den Kommissar ganz in Ordnung und manchmal kommt er mir einfach nur komisch vor. Der Schreibstil hat mich nicht richtig mitgerissen und die Gedankenwelt des Mörders war , wie von einem irren beschrieben , ich konnte mit diesen einblicken gar nichts anfangen. Dies war der Auftakt einer Serie und leider konnte er mich nicht so überzeugen , das ich gleich den nächsten Teil lesen muss. Aber die Story hat mich ganz gut unterhalten und es war stellenweise sogar etwas Spannung vorhanden. Das Ende war sehr plötzlich da und insgesamt war für mich die Aufklärung nicht befriedigend , weil einfach viel zu viele Fragen offen bleiben.

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