Bernhard Aichner Für immer tot

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Inhaltsangabe zu „Für immer tot“ von Bernhard Aichner

Um sie herum ist alles dunkel. Sie hat keine Ahnung, wo sie sich befindet. Neben ihr nur zwei Flaschen Saft und ein Handy – ihre einzige Verbindung zur Außenwelt, zur Polizei und zu ihrem Stiefsohn, dem Totengräber Max Broll. Ihre letzte Erinnerung: Ein Mann ist in ihre Wohnung eingedrungen, hat sie überwältigt, in eine Kiste gepfercht und irgendwo im Wald vergraben. Und sie erinnert sich auch, wer der Mann war: Leopold Wagner, der „Kindermacher“. Das Problem ist nur: Wagner kann es nicht gewesen sein, denn er sitzt seit achtzehn Jahren hinter Gittern.

spannend, brutal und typische Dialoge von Aichner

— Petra1984
Petra1984

Großartig!

— Sahani88
Sahani88

In der Formel 1 nennt man es Start Ziel Sieg. Hier: vom Beginn bis zum Ende spannend und mehr als lesenswert !!!

— Newcomer
Newcomer

Start Ziel Sieg in der Formel 1 nennt man es. Hier: vom Beginn bis ans Ende spannend und mehr als lesenswert! Ein Vergnügen !!!

— Newcomer
Newcomer

Start Ziel Sieg in der Formel 1 nennt man es. Hier: vom Beginn bis ans Ende spannend und mehr als lesenswert! Ein Vergnügen !!!

— Newcomer
Newcomer

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— Newcomer
Newcomer

Start Ziel Sieg in der Formel 1 nennt man es. Hier: vom Beginn bis ans Ende spannend und mehr als lesenswert! Ein Vergnügen !!!

— Newcomer
Newcomer

Kurz, knackig und unvorhersehbar - gepaart mit einem gewöhnungsbedürftigen, aber absolut fesselnden Schreibstil - ein Buch mit Suchtfaktor!

— Rabarbara
Rabarbara

Tolle Story, tolle Protagonisten. Aber bitte vorher Band 1 lesen!

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Bernhard Aichner bringt frischen Wind ins Genre: Tolle Figuren, saucoole Storyideen, außergewöhliche Schreibe... Hier kommt die Spannung von ganz allein...

— Zwischen.den.Zeilen
Zwischen.den.Zeilen

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  • spannend, brutal und typische Dialoge von Aichner

    Für immer tot
    Petra1984

    Petra1984

    21. June 2017 um 07:23

    Man kann gar nicht viel sagen zu diesem Buch. Man muss es einfach lesen. Allein die Ausgangssituation ist wahnsinn. Max's Stiefmutter wurde lebend mit einem Seniorenhandy und zwie Dreh und Drink (typisch Ö) eingegraben.

    Ich muss ehrlich sage, dass mit die Max Broll Reihe besser gefällt, als die Totenhaus Reihe, aber das ist diskutieren auf hohem Niveau.

  • Begraben

    Für immer tot
    MelE

    MelE

    23. November 2016 um 06:27

    Durch die Thrillerreihe "Totenfrau" und "Totenhaus" (Abschluss der Reihe "Totenrausch" erscheint im Januar 2017) war mir der Autor Bernhard Aichner schon bekannt und ich wusste eigentlich schon zuvor, worauf ich mich einlassen werde. Auch "Für immer tot" begeisterte durch einen außergewöhnlichen Schreibstil. "Für immer tot" ist der zweite Krimi einer Buchreihe, die ich als recht gelungen empfunden habe. Max Broll, ein Totengräber und sein bester Freund, ein ehemaliger Fußballstar sind die Helden dieses Krimis und wenn ich ehrlich bin, brillieren sie durch reichlich Alkoholkonsum, wobei sie dabei die besten Ideen zu entwickeln scheinen. Es ist leicht gewöhnungsbedürftig, gibt der Stimmung aber einen gewissen Charme. Max, der sich mit Toten umgibt, ist längst nicht so abgestumpft, wie es auf den ersten Blick erscheint. In diesem Krimi bekämpft Max einen sehr starken Gegner. der ihm immer einige Schritte voraus zu sein scheint. Es ist ein Wettlauf mit dem Tod, denn  Tilda wurde lebendig begraben und erhofft sich nun die Hilfe ihres Sohnes. Trotz großem Wirbel in den Medien und großen Suchaktionen drängt die Zeit, denn Tilda wird irgendwann nicht mehr atmen. Max ist verzweifelt und greift nach sehr ungewöhnlichen Mitteln. Man  mag mitunter die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, denn es ist wirklich nicht ernst zu nehmen. Natürlich ist Max irgendwie ein kreativer Kopf, aber dennoch sind seine Methoden doch recht ungewöhnlich.  "Für immer tot" ist auf der einen Seite sehr spannend, auf der anderen Seite aber fast schon Comedy.  So ganz ernst nehmen kann man die Story leider nicht. Die Dialoge werten auf, sind aber diesmal etwas flacher als im ersten Band, obwohl hier ein klein wenig mehr Action im Spiel ist, weil Max selbst involviert ist und seine Stiefmutter retten will. Scheinbar sind ihm die Methoden der Polizei zu langsam und langwierig. Er setzt sein Leben aufs Spiel und wäre im Zweifelsfall "Für immer tot".Auch mit "Für immer tot" beweist Bernhard Aichner, das er seine großartige Gabe des Schreibens nutzen konnte, auch wenn natürlich Ernsthaftigkeit fehlt, die durch beschriebene Situationskomik durch seine beiden Protagonisten einiges wieder wett machen konnte, was ich vermisst hätte. Letztendlich ist die Story rund und hat mich mehrere Stunden beschäftigen können. Gerne eine Leseempfehlung für einen wirklich außergewöhnlichen Krimi in dem der Alkohol in Strömen fließt und Protagonisten in ihrem Rausch zu echter Kreativität in der Verbrechensbekämpfung versetzt. 

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  • Der Zweck heiligt die Mittel

    Für immer tot
    Lilli33

    Lilli33

    11. November 2016 um 22:18

    Taschenbuch: 240 SeitenVerlag: btb Verlag (9. Mai 2016)Sprache: DeutschISBN-13: 978-3442713677Preis: 9,99€auch als E-Book erhältlich Der Zweck heiligt die Mittel Inhalt:Ein lustiger Filmabend von Max Broll und seinem Freund Baroni – sie schauen einen Zombiefilm im Totengräberhäuschen – endet mit einem Schock. Auf der Kommode in Max’ Wohnung liegt plötzlich ein fremdes Handy. Die letzte der eingespeicherten Nummern führt zu Tilda, Max’ Stiefmutter und Polizistin. Sie berichtet, dass sie entführt und in einer Kiste begraben wurde. Und sie hat den Täter erkannt: Leopold Wagner, den sie vor 18 Jahren des Mordes überführt hat. Doch Wagner hat ein wasserdichtes Alibi. Er sitzt nämlich immer noch im Gefängnis. Doch Tilda ist sich sicher, und so kommt es, dass Max und Baroni sich Wagner vorknöpfen …Meine Meinung:„Für immer tot“ ist der 2. Band der Max-Broll-Reihe. Man muss den ersten nicht kennen, die Fälle sind in sich abgeschlossen, und die Hintergründe der Charaktere ergeben sich nebenbei. Bernhard Aichners Schreibstil ist allerdings gewöhnungsbedürftig. Kurze, knappe Sätze, Halbsätze, Satzfragmente, einzelne Wörter, Wiederholungen. Wörtliche Rede ohne Anführungszeichen, nur durch Bindestriche am Anfang der Zeile markiert. Ich kann verstehen, dass nicht jeder damit klarkommt. Wer sich unsicher ist, ob das etwas für ihn ist, sollte einen Blick in die Leseprobewerfen. Ich persönlich finde Aichners Schreibstil einfach genial. Er drückt dieses Gefühl des Gehetztseins, des Getriebenen perfekt aus. Man kann dadurch sehr schön nachvollziehen, wie Max sich in seiner Machtlosigkeit fühlt, wie er versucht, das Richtige zu tun und doch auch mal das Falsche dabei herauskommt. Wie ihn die Wut packt, die Hoffnung, die Verzweiflung, die Liebe. Wie sich die Gedanken in seinem Kopf überschlagen oder auch mal auf der Stelle treiben. Hier ist kein Wort zu viel, jedes ist wohlplatziert. Und es ist einfach toll, mal etwas anderes zu lesen, nicht immer dieselben Formulierungen, wie andere Autoren sie ständig benutzen. Ab und zu ist auch eine Prise Humor eingestreut. Das liebe ich auch bei Krimis. Genauso eigenwillig wie Bernhard Aichners Schreibstil ist auch sein Protagonist Max. Max, der abgebrochene Journalistik-Student und jetzige Totengräber in dem kleinen österreichischen Dorf. Max, der sich einen Dreck darum schert, was andere über ihn denken. Max, der seine Stiefmutter über alles liebt (und sie ihn). Max, der tut, was er will und was er für richtig hält. Auch wenn er es später bereut. Auch sein Freund Baroni, der ehemalige Fußballstar, ist alles andere als ein mittelmäßiger Charakter, ebenso wenig wie Hanni, Max’ Freundin. Schnell erhält man ein detailliertes Bild der beteiligten Personen. Ihre Handlungen sind logisch, wenn auch nicht immer legal. Aber der Zweck heiligt die Mittel, wenn es um das Leben einer geliebten Person geht. In puncto Spannung kann dieser Krimi es mit manchem Thriller aufnehmen. Die Handlung ist dermaßen rasant, dass man beim Lesen schon mal das Luft holen vergessen kann. Das Gebiet, in dem Tilda vergraben sein könnte, ist groß, zu groß, um es auf gut Glück zu durchsuchen. Wie lange kann sie aushalten, ohne Wasser, ohne Nahrung? Der Täter spielt ein perfides Spiel mit Max und Tilda. Durch etliche überraschende Wendungen in der Handlung wird die Spannung kontinuierlich hoch gehalten. Fazit:Wer sich gerne auf Neues, Ungewöhnliches einlässt und auch mal abseits der eingefahrenen Gleise lesen will, ist mit diesem spannenden Krimi bestens bedient. Gegenüber dem 1. Band der Reihe ist er noch spannender und irgendwie runder. Die Reihe:1. Die Schöne und der Tod2. Für immer tot3. Leichenspiele4. Interview mit einem Mörder ★★★★★ Der Verlag btb hat mir über das Bloggerportal freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dafür ganz herzlichen Dank!

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  • Österreichischer Nervenkitzel

    Für immer tot
    Rabarbara

    Rabarbara

    18. September 2016 um 21:38

    Für immer tot - aus der Max Broll Serie zeigt wieder einmal - der Österreicher hat's drauf! Bernhard Aichner bleibt auch mit diesem Roman im Land Österreich und zeigt, dass sich der spannendste Kriminalfall direkt vor unserer Haustüre abspielen kann. Der Schreibstil ist, wie auch in seinen anderen Krimis, absolut einzigartig und unverwechselbar. Am Anfang etwas befremdlich - aber mit jedem Wort verleiht der Stil der Geschichte Charakter und Flair.Besonders imponiert mir die Unvorhersehbarkeit der Story und das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Die Affinität des Autors für das Thema "Tod" zeigt sich auch in dieser Geschichte. Max Broll, der Protagonist, ist Totengräber, ein Einzelgänger und bester Freund seines Nachbarn Baroni - zusammen, Seite an Seite gehen sie einen gefährlichen Weg  der ins Ungewisse führt. Ihnen auf jeder Seite zu folgen, ist eine Versuchung, der man nicht widerstehen kann.Der erste Teil der Max Broll Serie ist meiner Meinung nach keine Voraussetzung, um ohne Probleme diesen Band zu lesen. Jede Geschichte steht für sich. In diesem Sinne, kann ich nur zum Lesen auffordern - ein düsterer Herbstabend, eine Tasse heißen Tee und ein spannender Krimi.Viel Spaß! 

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  • Mein Leseeindruck

    Für immer tot
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    19. August 2016 um 06:13

    Und wieder habe ich zu einem Krimi von Bernhard Aichner gegriffen. Es handelt sich dieses Mal um den zweiten Band der Max-Broll Reihe. Bereits im ersten Band sind mir ja besonders was den Schreibstil anbelangt, doch einige Besonderheiten aufgefallen. (siehe hierzu meine Rezension). Ob sich nun etwas verändert hatte? Das Cover jedenfalls hatte mich etwas nachdenklich zurück gelassen. Was war das, das mit den Worten verschlungen war? Plötzlich hatte ich es erkannt. Der Griff eines Spaten.  Der Spaten des Bestatters? Nun gab es nur noch eines ... lesen. Schon nach dem ersten Satz "Wie sich die Erde bewegt." war klar, dass der Autor seinem Schreibstil treu geblieben war. Offensichtlich ist dieses das Markenzeichen von Bernhard Aicher: kurze, knappe Sätze. Oftmals nur ein Wort. Beinahe so, als wären es nur Gedankensplitter. Ein Schreibstil, an den man sich erst gewöhnen muss. Aber kommen wir kurz zum Inhalt. Maxi findet ein fremdes Handy auf seinem Nachttisch. Nachdem er kurzerhand alle gespeicherten Nummer durchprobiert, hört er plötzlich nach einem Klingelton Tildas Stimme. Sie ist Max' Stiefmutter und seine beste Freundin. Jemand hat sie in einer Holzkiste eingesperrt und vergraben. Tilda glaubt den Täter zu kennen: Leopold Wagner, ein Arzt, der kinderlose Frauen heimtückisch betrogen hat. Statt einer Fremdbefruchtung hatte er sein eigenes Sperma verwendet und so viele Kinder gezeugt. Aber wie kann es sein, dass Wagner das getan hatte? Er ist doch noch im Gefängnis! Max und Baroni begeben sich auf Spurensuche gegen die Zeit. Auf beeindruckende Weise schafft es der Autor immer wieder den Leser stets mitfiebern zu lassen. Bedingt durch den bereits außergewöhnlichen Schreibstil, fließt die Geschichte in einem fort, ohne jegliche Einbuße. Selbst die kleinen Liebesplänkeleien von Baroni tun der Spannung keinen Abbruch. Man rätselt bis zum Ende mit und erlebt dann den großen Showdown. Obwohl ich vor Band 1 sehr skeptisch war, sind mir die beiden Protagonisten inzwischen sehr ans Herz gewachsen. Ich lebe, liebe und fiebere mit. Abschließend kann ich sagen, dass ich nach diesem zweiten Band Fan des Bestatters Max Broll geworden bin und anschließend gleich zu Band 3 greifen werde.

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1088
  • Temporeich & so spannend ...

    Für immer tot
    SharonBaker

    SharonBaker

    12. July 2016 um 18:51

    In Max Leben ist Ruhe eingekehrt und er fühlt sich wie angekommen. Er ist fest mit seiner Hanni glücklich und genießt seinen Männerabend mit seinem besten Freund Baroni. Beide trinken Wein und amüsieren sich über den Horrorfilm, der über die Leinwand flimmert. Beim herumalbern und gegenseitig aufziehen bemerken sie ein unbekanntes Handy, und weil der Abend spaßig ist, probieren sie die eingespeicherten Nummern aus und plötzlich steht die Welt Kopf. Bei der letzten Wahl erreicht er Tilda, seine Stiefmutter und diese, sitzt in einer Kiste vergraben irgendwo fest und hat nur dieses Handy als Kontakt zu der Außenwelt. Max will helfen, aber wie? Die Zeit rennt und das Unausweichliche kommt immer mehr auf ihn zu, aber aufgeben gibt es nicht. Soll er es selbst in die Hand nehmen? Wird er sie finden können? Und wird er es in der Zeit schaffen? Max Broll die Zweite und was für ein zweiter Teil, ich fand diesen sogar noch besser als den Ersten und habe es an einem Stück verschlungen. Absolut spannend, rasant und lässt einen nicht los. Ein typischer Bernhard Aichner und ich liebe einfach diese Art von Geschichten.Max Broll hat also zu sich selbst gefunden, seine Jugendliebe und sein Leben in Wien für immer begraben und fühlt sich im Jetzt und Hier gefestigt und angekommen. Er hat alles, was er sich wünscht, eine Familie mit Tilda, seiner Stiefmutter, eine wunderbare Beziehung mit seiner Hanni und die beste Männerfreundschaft mit Baroni, den Ex-Profifußballer. Er macht seinen Job als Totengräber gern, liebt die Ruhe und genießt gern ein Bad in der Sauna zum Leidwesen des ansässigen Geistlichen. Sprich es geht ihn gut, nach der dramatischen Zeit aus dem ersten Band und jetzt nimmt ihn jemand Tilda weg. Max bricht förmlich zusammen, diese Frau hat ihn sein ganzes Leben lang beschützt, ihn gehalten und war immer für ihn da. Die beiden haben schwere Zeiten hinter sich und das hat sie umso mehr zusammengeschweißt. Tilda ist mehr für Max, als nur die Frau seines Vaters, sie hat die Rolle der Mutter und guten Freundin eingenommen. Wenn man sie Max wegnimmt, hat er keine Familie mehr. Also dreht unser Held durch und nimmt es wieder Mal selbst in die Hand.Bernhard Aichner hat es wieder geschafft und mich an die Seiten gefesselt, man kann diese Geschichte einfach nicht loslassen und muss weiterlesen. Diesmal hat er sich Tilda als Opfer vorgeknöpft, sie ist Kommissarin und hat schon viele Fälle ermittelt und gelöst, aber jetzt holt sie die Vergangenheit ein. Aus den ersten Teil erfahren wir noch nicht so viel über Tilda, außer das sie Max gern mal rückt und doch mit einem Augenzwinkern dabei anlächelt. Sie ist eine starke Persönlichkeit und weiß, wie sie mit ihrer Umwelt umgehen muss und auch für sie, ist Max die einzige Familie, die sie hat. So schreibt Bernhard Aichner die Verzweiflung von den beiden nieder, lässt uns beim Lesen selbst in rasender Unruhe die Seiten umschlagen und den Puls schneller beschleunigen, man verspürt regelrecht den Drang mit zu suchen und zu finden und genau das, macht die Bücher so einzigartig. Man ist einfach in dem Buch mittendrin, leidet, lacht, verzweifelt und ermittelt mit.Außerdem liebe ich ja seine Dialoge, bissig, spritzig und extrem ausdrucksstark. Er spielt hier wieder ganz klasse mit unseren Gefühlen und vermischt das Zusammenspiel von ausgelassener Heiterkeit, mit dramatischen Wendungen perfekt miteinander. Wir lachen über die zwei Männer, die es nicht lassen können, sich gegenseitig aufs Korn zunehmen und erschauern im nächsten Moment, über die Bösartigkeit der Menschen. Denn nicht nur Tilda kämpft um ihr Überleben, nein, Max muss auch lernen, wie weit er für seine Lieben gehen würde und ob er danach damit leben kann. So locker Bernhard Aichners Bücher auch immer anfangen, so brenzlig an Menschlichkeit enden sie. Großartige Unterhaltung, und ich lese dann Mal weiter mit dem dritten Band.

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  • Spannung, Witz, noch mehr Spannung, tolle Charaktere und noch mehr Spannung :)

    Für immer tot
    mordsbuch

    mordsbuch

    02. June 2016 um 12:33

    BuchinfoFür immer tot - Bernhard AichnerTaschenbuch - 240 Seiten - ISBN-13: 978-3442713677Verlag: btb Verlag - Erschienen: 9. Mai 2016 - EUR 9,99 KurzbeschreibungUm sie herum ist alles dunkel. Sie hat keine Ahnung, wo sie sich befindet. Neben ihr nur zwei Flaschen Saft und ein Handy – ihre einzige Verbindung zur Außenwelt, zur Polizei und zu ihrem Stiefsohn, dem Totengräber Max Broll. Ihre letzte Erinnerung: Ein Mann ist in ihre Wohnung eingedrungen, hat sie überwältigt, in eine Kiste gepfercht und irgendwo im Wald vergraben. Und sie erinnert sich auch, wer der Mann war: Leopold Wagner, der „Kindermacher“. Das Problem ist nur: Wagner kann es nicht gewesen sein, denn er sitzt seit achtzehn Jahren hinter Gittern. Bewertung„Für immer“ ist der zweite Teil der Max-Broll-Reihe von Bernhard Aichner. Auch diesmal überzeugt der Autor durch seinen Schreibstil der anderen Art, was mich schon im ersten Teil beeindruckt hat. Es ist rasant und spannend und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Durch überraschende Wendungen reißt die Spannung auch bis zum Ende nicht ab und lässt einen fleißig miträtseln. Natürlich sind auch wieder die sympathischen Charaktere des Vorgängers vertreten, von denen man viel Neues erfährt. Bernhard Aichner gelingt es auch diesmal sie so detailliert darzustellen, dass man sich gut in ihr Denken und Handeln hineinversetzen kann. Und zu meiner Freude, ist auch diesmal der Schwarze Humor des Autoren wieder gut mit in die Geschichte eingebracht worden.Fazit: Spannung, Witz, noch mehr Spannung, tolle Charaktere und noch mehr Spannung :) In einem Wort: „Genial!

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  • Ein Wolf im Schafspelz, der sich als Psychothriller entpuppt.

    Für immer tot
    Weltenwandler

    Weltenwandler

    28. May 2016 um 16:22

    „Für immer tot“ Tilda, die Stiefmutter von Max Broll, wird entführt und an einem unbekannten Ort lebendig begraben. Der einzige Kontakt zur Aussenwelt, ist ein Mobil-Telefon, welches zu Tilda gelegt wurde und dessen Pendant, vom Entführer in Max Broll’s Wohnung platziert wurde. Tilda glaubt, Leopold Wagner als Entführer erkannt zu haben. Diesen hatte Tilda Jahre zuvor hinter Gitter gebracht und vermutet einen Racheakt. Doch Paul, Tilda’s Kollege bei der Polizei, berichtet das Leopold Wagner noch einsitzt, und es unmöglich gewesen sein könnte. Da die Ortung des Handys von Tilda, ein sehr grosses Gebiet umfasst, entschliesst sich Max mit seinem besten Freund Baroni, zu dem Gefängnis in dem Leopold Wagner einsitzt, zu fahren, um Tilda’s und Pauls Aussagen zu prüfen. Denn er glaubt Tilda, im Gegensatz zur Polizei. Da Tilda berichtet das sie nur wenig zu trinken hat, und keine Nahrung, läuft die Zeit ab, um sie noch lebend zu finden. Max und Baroni ist fast jedes Mittel recht, sie müssen an Ihre Grenzen gehen, doch das hat auch Konsequenzen. Es geht um das Leben und den Tod, nicht nur von Tilda. Dieser zweite Teil der Max Broll Reihe ist eine grandiose Steigerung, zu dem klasse Start der Reihe. Zu dem Schreibstil muss ich, da sich Bernhard Aichner hier treu bleibt, wohl nichts mehr schreiben. Ich mag diese einzigartige Schreibe. Was ich für fast unmöglich gehalten habe, ist die enorme Wucht von Spannung, die in diesem Buch auf mich zukam. Als Krimi kann man es nicht bezeichnen, es ist ein hochgradiger Psycho-Thriller. Eine spannende Szene nach der anderen, Ereignisse überschlagen sich. Bedeutet, die rasante Story, plus dem Schreibstil von Bernhard Aichner, machen diesen Psycho-Thriller zu einem Formel 1 Buch, Vollgas am Limit. Das Wort Langeweile, ist hier in dieser Welt nicht vorgesehen. Die Geschichte zog mich in Ihrem Bann, ich fühlte alles mit, als hätte ich Max begleitet, nicht als Leser sondern als Protagonist. Und das alles, obwohl ich, als ich zu Beginn las worum es gehen wird, sehr skeptisch war. Denn ich habe schon einige Crime Serien und einen Film, mit ähnlicher Szenerie gesehen, in denen ein Mensch lebendig begraben wurde, und gefunden werden musste. Die waren alle mittelmässig bis schlecht. Doch schon nach einigen Seiten, war ich sehr überrascht und begeistert, was Bernhard Aichner hier wieder hinbekommen hat, eben anders zu schreiben, einzigartig. Obwohl ich schon einige Bücher von ihm gelesen habe, ist das Erlebnis immer wieder neu. Dieses Buch ist spitze, der Hammer. Ich bin süchtig nach Max Broll und Baroni. Ich kann nur empfehlen, wenn man spannende Krimi’s und Thriller mit Tempo mag, diese Reihe unbedingt zu lesen. Bewertung: 5 Sterne+ und nicht weniger, denn dieses Buch hat alles, was mir Spaß macht, plus den Überraschungsfaktor! LG Euer Weltenwandler

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  • Für immer tod.....EIn Max Broll Krimi

    Für immer tot
    amiga

    amiga

    02. April 2016 um 23:18

    Tilda ist entführt worden.Sie liegt in eimem Sarg unter der Erde.Sie hat etwss zu trinken und trägt ein Händy bei sich. Allerdings kann man Sie nur anrufen.Ihr bleibt nur mehr wenig Zeit. Max Broll ist ihr Stiefsohn und Totengräber.Sein bester Freund heisst Baroni.Sie lieben sich wie Brüder und trinken sehr viel Alkohol. Max macht sich grosse Sorgen um Tilda.Eine Polizei Truppe, viele Freunde ein Freund ein Polizist Paul hilft Ihnen Tilda zu finden. Tilda ist der Meinung dass Wagner der Kindermacher sie in den Sarg gesteckt hat. Jedoch Wagner sitzt seit 18 Jahren hinter Gittern. Zwischenzeitlich stirbt Hanni die Freundin von Max.Max ist tief verzweifelt.ER betrinkt sich wie üblich mit Baroni. Werden sie Tilda finden oder wird sie sterben.? Ich habe den Krimi sehr spannend gefunden teilweise mit einem schwarzen Humor. Was mich allerdings sehr störte war die ewige Sauferei von Max und Baroni. Immer wenn es Probleme gab tranken Sie. Anstatt Tilda zu suchen ergab er sich dem Alkohol. Das hat mich mich bald genervt. Ansonsten hat er mir gut gefallen, die Personen wurden sehr gut beschrieben man konnte sich in alle sehr gut hinein versetzen. Das ist mein erster österreichische Krimi den ich von Bernhard Aichner gelesen habe. Von diesem Autor gibt es noch mehrere Max Broll Krimis.

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  • Rezension zu "Für immer tot" von Bernhard Aichner

    Für immer tot
    RobertPreis

    RobertPreis

    19. June 2012 um 16:44

    Sich schon bei der Lese-Halbzeit mit einer Rezension hinauszulehnen ist zwar gewagt, damit will ich aber den Anfang dieses überaus mitreißenden Psychokrimis ins Rampenlicht heben. Die verzweifelte Suche nach einer Polizistin, die von einem Irren lebendig begraben wurde, die perfekte Erzählweise - eine Mischung aus direkter Rede und im Präsens geschriebene Spannungslektüre - kann als Urlaubsklektüre nur einen Haken haben: Man muss sich ein zweites Buch mitnehmen - denn dieses ist gleich verschlungen!

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  • Rezension zu "Für immer tot" von Bernhard Aichner

    Für immer tot
    sugarlady83

    sugarlady83

    28. October 2011 um 13:21

    Inhalt: Um sie herum ist alles dunkel, sie hat keine Ahnung, wo sie sich befindet, neben ihr nur zwei Flaschen Saft und ein Handy – ihre einzige Verbindung zur Außenwelt, zur Polizei und zu ihrem Stiefsohn, dem Totengräber Max Broll. Ihre letzte Erinnerung: Ein Mann ist in ihre Wohnung eingedrungen, hat sie überwältigt, in eine Kiste gesteckt und irgendwo im Wald vergraben. Und sie erinnert sich auch, wer der Mann war: Leopold Wagner, der „Kindermacher“, den sie vor achtzehn Jahren ins Gefängnis gebracht hat. Das Problem ist nur: Wagner kann es nicht gewesen sein, denn er sitzt nach wie vor hinter Gittern. Max Broll weiß: Er muss seine Stiefmutter Tilda finden, koste es, was es wolle. Und er weiß auch: Mehr als ein paar Tage wird Tilda unter der Erde nicht überleben. Während die Polizei versucht, das Handy zu orten, und systematisch das Gebiet durchkämmt, macht er sich gemeinsam mit seinem Freund Baroni auf den Weg zu Wagner. Rezension: Ich muss sagen, dieses Buch war für mich eine große Überraschung. Erstmal zum Cover. Es handelt sich hier um ein Taschenbuch. Hätte ich das Buch einfach so im Buchladen gesehen, muss ich ehrlich zugeben, hätte ich es wahrscheinlich nicht mal in die Hand genommen um zu lesen um was es geht. Aber jetzt bin ich froh das ich das Buch gelesen habe. Geschrieben ist das Buch aus der Erzähl Perspektive. Die Dialoge sind untereinander dargestellt und mit Bindestrichen versehen. Daran hab ich mich aber sehr schnell gewöhnt, und habe nachdem ich mich eingelesen hatte auch immer gewusst, wer was sagtj. Widererwarten hat mich das Buch von den ersten Seiten an gefesselt. Schnell ist man direkt im Geschehen, und möchte wissen wie es weiter geht. Die Story bleibt auch die ganze Lesezeit über spannend und nicht unbedingt vorhersehbar. Das Tempo lässt den ganzen Krimi über auch nicht nach. Ständig habe ich mit gerätselt ob es nun wirklich Leopold Wagner war, und wie falls er war angestellt haben könnte, da er ja die ganze Zeit über im Gefängnis saß. Neben viel Spannung ist das Buch auch mit einigem an Humor gespickt. Aber ich möchte nicht zu viel dazu verraten....in der Inhaltsangabe steht eigentlich alles was man über den Inhalt wissen muss. Der Einzige winzig kleine Minuspunkt ist, das ich finde ganz am Ende zieht sich das Buch ein wenig. Da hätte man doch 2,3 Seiten weg lassen können. Ich kann das Buch jedem Krimi Fan wirklich empfehlen. Fazit: Ein wirklich spannender temporeicher Krimi, der mir mal wieder bewiesen hat* "Auf die inneren Werte kommt es an"*

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  • Rezension zu "Für immer tot" von Bernhard Aichner

    Für immer tot
    Anka2010

    Anka2010

    25. October 2011 um 12:29

    Max Broll und sein Kumpel Baroni sitzen eines Abends zusammen und gucken Zombie-Filme, als sie ein unbekanntes Handy entdecken, dass weder dem einen noch dem anderen gehören zu scheint. Sie drücken die Kurzwahltasten und sind wenig später mit Max Stiefmutter Tilda verbunden. Was Tilda erzählt, lässt den zwei Männern einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Tilda wurde entführt und liegt eingepfercht, lebendig begraben in einer Kiste unter der Erde. Keiner weiß, wo sie steckt. Eine nervenaufreibende Suche nach ihr und dem Täter beginnt. Tildas hat ihren Entführer erkannt, doch ihre Aussage wird von der Polizei als "verwirrtes Gequassel" abgestempelt. Der mutmaßlige Täter Leopold Wagner sitzt seit nunmehr 18 Jahren im Gefängnis und wird rund um die Uhr bewacht. Lediglich Max Broll glaubt seiner Stiefmutter und er setzt alles daran, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Max Broll und Baroni - ein ungewöhnliches aber unheimlich sympatisches Ermittlergespann. Max Broll ist Totengräber. Er mag seine Arbeit und lebt quasi auf dem Friedhof. Baroni ist ein ehemaliger erfolgreicher Fußball-Profi, der noch immer viele Bewunderer hat. Zusammen machen Sie sich erst auf die Suche nach Tilda, schlagen aber dann einen anderen Weg ein. Leopold Wagner, in den Medien bekannt geworden als "Der Kindermacher", sitzt seit vielen Jahren im Gefängnis. Tilda selbst hatte ihn überführt und seine grausamen Straftaten aufgeklärt. Kann es sein, dass er sich nun an ihr gerächt hat? Doch wie soll das funktioniert haben? Wie kann ein Verbrecher aus einem gut bewachten, modernen Gefängnis unbemerkt ausbrechen und nach seiner Tat unbemerkt zurückkehren? Auf den ersten Seiten von "Für immer tot" war mir zum Lachen zumute und ich hätte Bernhard Aichner am liebsten für seinen schwarzen Humor anerkennend auf die Schulter geklopft. Sitzen ein Totengräber und ein ausrangierter Fußballprofi auf einem Friedhof und schauen sich Zombie-Filme an. Max Brolls kühler Kommentar: "Ein sehr schöner, ruhiger Film, Baroni." einfach ein Brüller. Doch schon wenig später blieb mir das Lachen im Halse stecken und aus der anfänglichen schaurig-komischen Atmosphäre wurde ein eiskalter Albtraum. Bernhard Aichner kommt ohne eine große Einleitung aus und baut von Anfang an Spannung auf. Ein temporeicher Start, ohne Verschnaufpausen. Sein einzigartiger Schreibstil macht die Geschichte noch authentischer und lässt den Leser nach Luft schnappen. Kurze abgehackte Sätze, fast schon telegrammartig. Ohne ausschmückende Adjektive oder überflüssige Beschreibungen. Gedankenartig wird von Satz zu Satz gesprungen. Dem Leser fällt es so unheimlich leicht, sich in Max Broll hineinzuversetzen und die Geschehnisse atemlos mitzuverfolgen. Dass die Zeit knapp ist kann der Autor seinen Lesern nicht besser vermitteln als so. Man fühlt sich wie in einem Dauerlauf. Naht eine kleine Verschnaufpause zum Luftholen, stockt einem gleich wieder der Atem. Die Dialoge zwischen Beroni und Max sind mit Spiegelstrichen dargestellt. Keine wörtliche Rede, die in den Text eingebunden wird. Sie wirken authentisch, echt und passen haargenau zu den Charakteren. Zum besseren Verständnis verzichtet Bernhard Aichner nicht komplett auf Beschreibungen und Rückblenden, jedoch hält er sie kurz und knapp, sodass die Geschichte nicht an Geschwindigkeit verliert. So erfährt der Leser mehr über Max Broll, seine Vergangenheit, seine Probleme und seine große Liebe. Er wird noch sympatischer und nahbarer. Obwohl nicht nur die Zeit, sondern auch die Worte knapp bemessen sind, gelingt es dem Autor hervorragend die Emotionen zu transportieren. Die Spannung, die Wut, die Verzweiflung, die Angst - der Schmerz. Alles ist so greifbar. Man riecht sie, man schmeckt sie, man spürt sie. "Für immer tot" ist ein wahrer Pageturner. Eine Geschichte, die fesselt und die die Seiten nur so fliegen lässt. Atemlos, gerädert und am Ende aller Kräfte kommen Max Broll, Baroni und der Leser dem Finale immer näher. Sehr geehrter Herr Aichner, Sie haben einen Fan mehr. Ich habe ihren Krimi regelrecht verschlungen! Perfekte Charaktere, perfekte Handlung, perfekte Spannung, perfektes Lese"vergnügen" - volle Punktzahl für den zweiten Max-Broll-Krimi!!

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  • Rezension zu "Für immer tot" von Bernhard Aichner

    Für immer tot
    sternthaler75

    sternthaler75

    21. September 2011 um 08:56

    Wie kommt nur dieses Handy in sein Wohnzimmer? Max Broll hat keine Ahnung. Bis vor ein paar Momenten hat er mit seinem Freund Baroni diesen dämlichen Zombiefilm geschaut, auf einer riesigen Leinwand auf dem Friedhof. . . wie passend. Auf seinem Friedhof, denn Max ist Totengräber. Und nun dieses Handy. Baroni, dem ehemaligen Fußballstar, gehört es auch nicht. Kurzerhand probiert Max alle Kurzwahltasten aus - und hat plötzlich seine Stiefmutter am Telefon. Und was sie ihm erzählt, kann und will er zunächst nicht glauben. Tilda ist entführt worden, sie liegt in einer Holzkiste, versorgt mit 2 Getränkeflaschen und diesem verflixten Handy. Sie hat keine Ahnung, wo sie ist und wie lange schon. Aber eines weiß sie ganz sicher: Wer sie verschleppt hat: Leopold Wagner, der "Kindermacher"! Ihre Kollegen von der Kripo setzen alles daran, sie zu finden, doch das ist schwieriger als erwartet. Ein Handy zu orten ist nicht das Problem, doch der Radius von ca. 8 km ist einfach zu groß. Max ist sich sicher, dass sie es nicht schaffen werden. Wer ist dieser Leopold Wagner? Er sitzt im Knast seit 18 Jahren, kann es also nicht gewesen sein, aber Tilda ist sich so sicher. . . Und so machen sich Max und Baroni auf die Suche. Meine Meinung Irgendwie fängt es blöd an mit diesem Film auf dem Friedhof. Aber genauso schnell schlägt die Geschichte um, und macht mir innerhalb weniger Seiten Gänsehaut. Die Vorstellung, lebendig begraben zusein, ist der blanke Horror. Nicht zu wissen, wie lange der Akku vom Handy noch hält, keine Ahnung, wo gesucht werden soll. Herr Aichner schaffte es, mich dermassen an dieses Buch zu fesseln, dass ich es kaum beiseite legen mochte. Ziemlich schnell hatte ich die eine oder andere Vermutung, die sich dann auch zügig bestätigte. Das ist aber überhaupt kein Problem gewesen, vielmehr war es sehr spannend zu lesen, wie es weiter geht. Es entwickelt sich eine Art psychologischer Kriegsführung, in der mal die eine, mal die andere Front dominiert. Passend dazu gibt es einige etwas langatmig erscheinende Dialoge. Und zwischendurch fragt man sich als Leser immer wieder, was denn jetzt noch kommen mag. Die Sicherheit, dass es nun doch endlich bald geschafft ist, ist sehr trügerisch, nicht nur für alle Beteiligten, sondern auch für den Leser. Unterm Strich Ein Krimi, der mich gepackt und überzeugt hat. Dabei geht es nicht hauptsächlich darum, wer, sondern mehr um das Wie.

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  • Rezension zu "Für immer tot" von Bernhard Aichner

    Für immer tot
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    19. September 2011 um 18:21

    Max Broll ist Totengräber, und sein Leben ist in Ordnung. Doch dann wird seine Stiefmutter entführt und lebendig in einer Kiste vergraben. Durch ein dünnes Rohr erhält sie Sauerstoff, und zwei Trinkflaschen sowie ein Handy hat der Entführer ihr gelassen. Sie weiß, wer der Täter ist, doch niemand glaubt ihr, denn der Täter sitzt seit 18 Jahren im Gefängnis und kann die Tat unmöglich begangen haben! Doch Max glaubt seiner Stiefmutter und versucht alles, ihren genauen Aufenthaltsort zu ermitteln und sie zu retten… * Meine Meinung * Rein inhaltlich ist das Buch super! Die Geschichte ist spannend und durchdacht, doch leider macht der Schreibstil des Autors vieles kaputt. Die Story könnte viel spannender erzählt werden! Der Schreibstil ist für mich sehr gewöhnungsbedürftig. Die Sätze sind oft kurz und wie abgehackt; manchmal telegrammstilartig. Die Dialoge sind lieblos heruntergeschrieben ohne Ausdruck von Gefühlen. Durch diesen Schreibstil bleiben auch die Figuren etwas auf der Strecke. Sie wirken irgendwie oberflächlich, bekommen kein richtiges Gesicht. Ich gebe dem Buch trotzdem drei Sterne, denn die Story an sich ist wirklich gut, und das Buch läßt sich durchaus auch flüssig lesen. Aber für mich war dieser Roman mehr eine „Erzählung“. Schade!

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