Für immer tot

von Bernhard Aichner 
4,4 Sterne bei49 Bewertungen
Für immer tot
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K

Spannend gut!

Petra1984s avatar

spannend, brutal und typische Dialoge von Aichner

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Inhaltsangabe zu "Für immer tot"

Um sie herum ist alles dunkel. Sie hat keine Ahnung, wo sie sich befindet. Neben ihr nur zwei Flaschen Saft und ein Handy – ihre einzige Verbindung zur Außenwelt, zur Polizei und zu ihrem Stiefsohn, dem Totengräber Max Broll. Ihre letzte Erinnerung: Ein Mann ist in ihre Wohnung eingedrungen, hat sie überwältigt, in eine Kiste gepfercht und irgendwo im Wald vergraben. Und sie erinnert sich auch, wer der Mann war: Leopold Wagner, der „Kindermacher“. Das Problem ist nur: Wagner kann es nicht gewesen sein, denn er sitzt seit achtzehn Jahren hinter Gittern.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442713677
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:btb
Erscheinungsdatum:09.05.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Petra1984s avatar
    Petra1984vor einem Jahr
    Kurzmeinung: spannend, brutal und typische Dialoge von Aichner
    spannend, brutal und typische Dialoge von Aichner

    Man kann gar nicht viel sagen zu diesem Buch. Man muss es einfach lesen. Allein die Ausgangssituation ist wahnsinn. Max's Stiefmutter wurde lebend mit einem Seniorenhandy und zwie Dreh und Drink (typisch Ö) eingegraben.

    Ich muss ehrlich sage, dass mit die Max Broll Reihe besser gefällt, als die Totenhaus Reihe, aber das ist diskutieren auf hohem Niveau.

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    MelEs avatar
    MelEvor 2 Jahren
    Begraben

    Durch die Thrillerreihe "Totenfrau" und "Totenhaus" (Abschluss der Reihe "Totenrausch" erscheint im Januar 2017) war mir der Autor Bernhard Aichner schon bekannt und ich wusste eigentlich schon zuvor, worauf ich mich einlassen werde. Auch "Für immer tot" begeisterte durch einen außergewöhnlichen Schreibstil. "Für immer tot" ist der zweite Krimi einer Buchreihe, die ich als recht gelungen empfunden habe. 

    Max Broll, ein Totengräber und sein bester Freund, ein ehemaliger Fußballstar sind die Helden dieses Krimis und wenn ich ehrlich bin, brillieren sie durch reichlich Alkoholkonsum, wobei sie dabei die besten Ideen zu entwickeln scheinen. Es ist leicht gewöhnungsbedürftig, gibt der Stimmung aber einen gewissen Charme. Max, der sich mit Toten umgibt, ist längst nicht so abgestumpft, wie es auf den ersten Blick erscheint. In diesem Krimi bekämpft Max einen sehr starken Gegner. der ihm immer einige Schritte voraus zu sein scheint. Es ist ein Wettlauf mit dem Tod, denn  Tilda wurde lebendig begraben und erhofft sich nun die Hilfe ihres Sohnes. Trotz großem Wirbel in den Medien und großen Suchaktionen drängt die Zeit, denn Tilda wird irgendwann nicht mehr atmen. Max ist verzweifelt und greift nach sehr ungewöhnlichen Mitteln. Man  mag mitunter die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, denn es ist wirklich nicht ernst zu nehmen. Natürlich ist Max irgendwie ein kreativer Kopf, aber dennoch sind seine Methoden doch recht ungewöhnlich.  "Für immer tot" ist auf der einen Seite sehr spannend, auf der anderen Seite aber fast schon Comedy.  So ganz ernst nehmen kann man die Story leider nicht. Die Dialoge werten auf, sind aber diesmal etwas flacher als im ersten Band, obwohl hier ein klein wenig mehr Action im Spiel ist, weil Max selbst involviert ist und seine Stiefmutter retten will. Scheinbar sind ihm die Methoden der Polizei zu langsam und langwierig. Er setzt sein Leben aufs Spiel und wäre im Zweifelsfall "Für immer tot".

    Auch mit "Für immer tot" beweist Bernhard Aichner, das er seine großartige Gabe des Schreibens nutzen konnte, auch wenn natürlich Ernsthaftigkeit fehlt, die durch beschriebene Situationskomik durch seine beiden Protagonisten einiges wieder wett machen konnte, was ich vermisst hätte. Letztendlich ist die Story rund und hat mich mehrere Stunden beschäftigen können. Gerne eine Leseempfehlung für einen wirklich außergewöhnlichen Krimi in dem der Alkohol in Strömen fließt und Protagonisten in ihrem Rausch zu echter Kreativität in der Verbrechensbekämpfung versetzt. 

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    Lilli33s avatar
    Lilli33vor 2 Jahren
    Der Zweck heiligt die Mittel

    Taschenbuch: 240 Seiten
    Verlag: btb Verlag (9. Mai 2016)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-13: 978-3442713677
    Preis: 9,99€
    auch als E-Book erhältlich

    Der Zweck heiligt die Mittel

    Inhalt:
    Ein lustiger Filmabend von Max Broll und seinem Freund Baroni – sie schauen einen Zombiefilm im Totengräberhäuschen – endet mit einem Schock. Auf der Kommode in Max’ Wohnung liegt plötzlich ein fremdes Handy. Die letzte der eingespeicherten Nummern führt zu Tilda, Max’ Stiefmutter und Polizistin. Sie berichtet, dass sie entführt und in einer Kiste begraben wurde. Und sie hat den Täter erkannt: Leopold Wagner, den sie vor 18 Jahren des Mordes überführt hat. Doch Wagner hat ein wasserdichtes Alibi. Er sitzt nämlich immer noch im Gefängnis. Doch Tilda ist sich sicher, und so kommt es, dass Max und Baroni sich Wagner vorknöpfen …

    Meine Meinung:
    „Für immer tot“ ist der 2. Band der Max-Broll-Reihe. Man muss den ersten nicht kennen, die Fälle sind in sich abgeschlossen, und die Hintergründe der Charaktere ergeben sich nebenbei.

    Bernhard Aichners Schreibstil ist allerdings gewöhnungsbedürftig. Kurze, knappe Sätze, Halbsätze, Satzfragmente, einzelne Wörter, Wiederholungen. Wörtliche Rede ohne Anführungszeichen, nur durch Bindestriche am Anfang der Zeile markiert. Ich kann verstehen, dass nicht jeder damit klarkommt. Wer sich unsicher ist, ob das etwas für ihn ist, sollte einen Blick in die Leseprobewerfen.

    Ich persönlich finde Aichners Schreibstil einfach genial. Er drückt dieses Gefühl des Gehetztseins, des Getriebenen perfekt aus. Man kann dadurch sehr schön nachvollziehen, wie Max sich in seiner Machtlosigkeit fühlt, wie er versucht, das Richtige zu tun und doch auch mal das Falsche dabei herauskommt. Wie ihn die Wut packt, die Hoffnung, die Verzweiflung, die Liebe. Wie sich die Gedanken in seinem Kopf überschlagen oder auch mal auf der Stelle treiben. Hier ist kein Wort zu viel, jedes ist wohlplatziert. Und es ist einfach toll, mal etwas anderes zu lesen, nicht immer dieselben Formulierungen, wie andere Autoren sie ständig benutzen. Ab und zu ist auch eine Prise Humor eingestreut. Das liebe ich auch bei Krimis.

    Genauso eigenwillig wie Bernhard Aichners Schreibstil ist auch sein Protagonist Max. Max, der abgebrochene Journalistik-Student und jetzige Totengräber in dem kleinen österreichischen Dorf. Max, der sich einen Dreck darum schert, was andere über ihn denken. Max, der seine Stiefmutter über alles liebt (und sie ihn). Max, der tut, was er will und was er für richtig hält. Auch wenn er es später bereut. Auch sein Freund Baroni, der ehemalige Fußballstar, ist alles andere als ein mittelmäßiger Charakter, ebenso wenig wie Hanni, Max’ Freundin. Schnell erhält man ein detailliertes Bild der beteiligten Personen. Ihre Handlungen sind logisch, wenn auch nicht immer legal. Aber der Zweck heiligt die Mittel, wenn es um das Leben einer geliebten Person geht.

    In puncto Spannung kann dieser Krimi es mit manchem Thriller aufnehmen. Die Handlung ist dermaßen rasant, dass man beim Lesen schon mal das Luft holen vergessen kann. Das Gebiet, in dem Tilda vergraben sein könnte, ist groß, zu groß, um es auf gut Glück zu durchsuchen. Wie lange kann sie aushalten, ohne Wasser, ohne Nahrung? Der Täter spielt ein perfides Spiel mit Max und Tilda. Durch etliche überraschende Wendungen in der Handlung wird die Spannung kontinuierlich hoch gehalten.

    Fazit:
    Wer sich gerne auf Neues, Ungewöhnliches einlässt und auch mal abseits der eingefahrenen Gleise lesen will, ist mit diesem spannenden Krimi bestens bedient. Gegenüber dem 1. Band der Reihe ist er noch spannender und irgendwie runder.

    Die Reihe:
    1. Die Schöne und der Tod
    2. Für immer tot
    3. Leichenspiele
    4. Interview mit einem Mörder

    ★★★★★

    Der Verlag btb hat mir über das Bloggerportal freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dafür ganz herzlichen Dank!

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    Rabarbaras avatar
    Rabarbaravor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Kurz, knackig und unvorhersehbar - gepaart mit einem gewöhnungsbedürftigen, aber absolut fesselnden Schreibstil - ein Buch mit Suchtfaktor!
    Österreichischer Nervenkitzel

    Für immer tot - aus der Max Broll Serie zeigt wieder einmal - der Österreicher hat's drauf! Bernhard Aichner bleibt auch mit diesem Roman im Land Österreich und zeigt, dass sich der spannendste Kriminalfall direkt vor unserer Haustüre abspielen kann. 
    Der Schreibstil ist, wie auch in seinen anderen Krimis, absolut einzigartig und unverwechselbar. Am Anfang etwas befremdlich - aber mit jedem Wort verleiht der Stil der Geschichte Charakter und Flair.
    Besonders imponiert mir die Unvorhersehbarkeit der Story und das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. 
    Die Affinität des Autors für das Thema "Tod" zeigt sich auch in dieser Geschichte. Max Broll, der Protagonist, ist Totengräber, ein Einzelgänger und bester Freund seines Nachbarn Baroni - zusammen, Seite an Seite gehen sie einen gefährlichen Weg  der ins Ungewisse führt. Ihnen auf jeder Seite zu folgen, ist eine Versuchung, der man nicht widerstehen kann.Der erste Teil der Max Broll Serie ist meiner Meinung nach keine Voraussetzung, um ohne Probleme diesen Band zu lesen. Jede Geschichte steht für sich. In diesem Sinne, kann ich nur zum Lesen auffordern - ein düsterer Herbstabend, eine Tasse heißen Tee und ein spannender Krimi.
    Viel Spaß! 

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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Tolle Story, tolle Protagonisten. Aber bitte vorher Band 1 lesen!
    Mein Leseeindruck

    Und wieder habe ich zu einem Krimi von Bernhard Aichner gegriffen. Es handelt sich dieses Mal um den zweiten Band der Max-Broll Reihe. Bereits im ersten Band sind mir ja besonders was den Schreibstil anbelangt, doch einige Besonderheiten aufgefallen. (siehe hierzu meine Rezension).

    Ob sich nun etwas verändert hatte?

    Das Cover jedenfalls hatte mich etwas nachdenklich zurück gelassen. Was war das, das mit den Worten verschlungen war? Plötzlich hatte ich es erkannt. Der Griff eines Spaten.  Der Spaten des Bestatters? Nun gab es nur noch eines ... lesen.

    Schon nach dem ersten Satz "Wie sich die Erde bewegt." war klar, dass der Autor seinem Schreibstil treu geblieben war. Offensichtlich ist dieses das Markenzeichen von Bernhard Aicher: kurze, knappe Sätze. Oftmals nur ein Wort. Beinahe so, als wären es nur Gedankensplitter. Ein Schreibstil, an den man sich erst gewöhnen muss.

    Aber kommen wir kurz zum Inhalt. Maxi findet ein fremdes Handy auf seinem Nachttisch. Nachdem er kurzerhand alle gespeicherten Nummer durchprobiert, hört er plötzlich nach einem Klingelton Tildas Stimme. Sie ist Max' Stiefmutter und seine beste Freundin. Jemand hat sie in einer Holzkiste eingesperrt und vergraben. Tilda glaubt den Täter zu kennen: Leopold Wagner, ein Arzt, der kinderlose Frauen heimtückisch betrogen hat. Statt einer Fremdbefruchtung hatte er sein eigenes Sperma verwendet und so viele Kinder gezeugt. Aber wie kann es sein, dass Wagner das getan hatte? Er ist doch noch im Gefängnis! Max und Baroni begeben sich auf Spurensuche gegen die Zeit.

    Auf beeindruckende Weise schafft es der Autor immer wieder den Leser stets mitfiebern zu lassen. Bedingt durch den bereits außergewöhnlichen Schreibstil, fließt die Geschichte in einem fort, ohne jegliche Einbuße. Selbst die kleinen Liebesplänkeleien von Baroni tun der Spannung keinen Abbruch. Man rätselt bis zum Ende mit und erlebt dann den großen Showdown.

    Obwohl ich vor Band 1 sehr skeptisch war, sind mir die beiden Protagonisten inzwischen sehr ans Herz gewachsen. Ich lebe, liebe und fiebere mit.

    Abschließend kann ich sagen, dass ich nach diesem zweiten Band Fan des Bestatters Max Broll geworden bin und anschließend gleich zu Band 3 greifen werde.

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    SharonBakers avatar
    SharonBakervor 2 Jahren
    Temporeich & so spannend ...

    In Max Leben ist Ruhe eingekehrt und er fühlt sich wie angekommen. Er ist fest mit seiner Hanni glücklich und genießt seinen Männerabend mit seinem besten Freund Baroni. Beide trinken Wein und amüsieren sich über den Horrorfilm, der über die Leinwand flimmert. Beim herumalbern und gegenseitig aufziehen bemerken sie ein unbekanntes Handy, und weil der Abend spaßig ist, probieren sie die eingespeicherten Nummern aus und plötzlich steht die Welt Kopf. Bei der letzten Wahl erreicht er Tilda, seine Stiefmutter und diese, sitzt in einer Kiste vergraben irgendwo fest und hat nur dieses Handy als Kontakt zu der Außenwelt. Max will helfen, aber wie? Die Zeit rennt und das Unausweichliche kommt immer mehr auf ihn zu, aber aufgeben gibt es nicht. Soll er es selbst in die Hand nehmen? Wird er sie finden können? Und wird er es in der Zeit schaffen?
    Max Broll die Zweite und was für ein zweiter Teil, ich fand diesen sogar noch besser als den Ersten und habe es an einem Stück verschlungen. Absolut spannend, rasant und lässt einen nicht los. Ein typischer Bernhard Aichner und ich liebe einfach diese Art von Geschichten.

    Max Broll hat also zu sich selbst gefunden, seine Jugendliebe und sein Leben in Wien für immer begraben und fühlt sich im Jetzt und Hier gefestigt und angekommen. Er hat alles, was er sich wünscht, eine Familie mit Tilda, seiner Stiefmutter, eine wunderbare Beziehung mit seiner Hanni und die beste Männerfreundschaft mit Baroni, den Ex-Profifußballer. Er macht seinen Job als Totengräber gern, liebt die Ruhe und genießt gern ein Bad in der Sauna zum Leidwesen des ansässigen Geistlichen. Sprich es geht ihn gut, nach der dramatischen Zeit aus dem ersten Band und jetzt nimmt ihn jemand Tilda weg. Max bricht förmlich zusammen, diese Frau hat ihn sein ganzes Leben lang beschützt, ihn gehalten und war immer für ihn da. Die beiden haben schwere Zeiten hinter sich und das hat sie umso mehr zusammengeschweißt. Tilda ist mehr für Max, als nur die Frau seines Vaters, sie hat die Rolle der Mutter und guten Freundin eingenommen. Wenn man sie Max wegnimmt, hat er keine Familie mehr. Also dreht unser Held durch und nimmt es wieder Mal selbst in die Hand.

    Bernhard Aichner hat es wieder geschafft und mich an die Seiten gefesselt, man kann diese Geschichte einfach nicht loslassen und muss weiterlesen. Diesmal hat er sich Tilda als Opfer vorgeknöpft, sie ist Kommissarin und hat schon viele Fälle ermittelt und gelöst, aber jetzt holt sie die Vergangenheit ein. Aus den ersten Teil erfahren wir noch nicht so viel über Tilda, außer das sie Max gern mal rückt und doch mit einem Augenzwinkern dabei anlächelt. Sie ist eine starke Persönlichkeit und weiß, wie sie mit ihrer Umwelt umgehen muss und auch für sie, ist Max die einzige Familie, die sie hat. So schreibt Bernhard Aichner die Verzweiflung von den beiden nieder, lässt uns beim Lesen selbst in rasender Unruhe die Seiten umschlagen und den Puls schneller beschleunigen, man verspürt regelrecht den Drang mit zu suchen und zu finden und genau das, macht die Bücher so einzigartig. Man ist einfach in dem Buch mittendrin, leidet, lacht, verzweifelt und ermittelt mit.

    Außerdem liebe ich ja seine Dialoge, bissig, spritzig und extrem ausdrucksstark. Er spielt hier wieder ganz klasse mit unseren Gefühlen und vermischt das Zusammenspiel von ausgelassener Heiterkeit, mit dramatischen Wendungen perfekt miteinander. Wir lachen über die zwei Männer, die es nicht lassen können, sich gegenseitig aufs Korn zunehmen und erschauern im nächsten Moment, über die Bösartigkeit der Menschen. Denn nicht nur Tilda kämpft um ihr Überleben, nein, Max muss auch lernen, wie weit er für seine Lieben gehen würde und ob er danach damit leben kann. So locker Bernhard Aichners Bücher auch immer anfangen, so brenzlig an Menschlichkeit enden sie. Großartige Unterhaltung, und ich lese dann Mal weiter mit dem dritten Band.

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    mordsbuchs avatar
    mordsbuchvor 2 Jahren
    Spannung, Witz, noch mehr Spannung, tolle Charaktere und noch mehr Spannung :)


    Buchinfo
    Für immer tot - Bernhard Aichner
    Taschenbuch - 240 Seiten - ISBN-13: 978-3442713677
    Verlag: btb Verlag - Erschienen: 9. Mai 2016 - EUR 9,99
     
    Kurzbeschreibung
    Um sie herum ist alles dunkel. Sie hat keine Ahnung, wo sie sich befindet. Neben ihr nur zwei Flaschen Saft und ein Handy – ihre einzige Verbindung zur Außenwelt, zur Polizei und zu ihrem Stiefsohn, dem Totengräber Max Broll. Ihre letzte Erinnerung: Ein Mann ist in ihre Wohnung eingedrungen, hat sie überwältigt, in eine Kiste gepfercht und irgendwo im Wald vergraben. Und sie erinnert sich auch, wer der Mann war: Leopold Wagner, der „Kindermacher“. Das Problem ist nur: Wagner kann es nicht gewesen sein, denn er sitzt seit achtzehn Jahren hinter Gittern. 
    Bewertung
    „Für immer“ ist der zweite Teil der Max-Broll-Reihe von Bernhard Aichner. Auch diesmal überzeugt der Autor durch seinen Schreibstil der anderen Art, was mich schon im ersten Teil beeindruckt hat. Es ist rasant und spannend und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Durch überraschende Wendungen reißt die Spannung auch bis zum Ende nicht ab und lässt einen fleißig miträtseln. Natürlich sind auch wieder die sympathischen Charaktere des Vorgängers vertreten, von denen man viel Neues erfährt. Bernhard Aichner gelingt es auch diesmal sie so detailliert darzustellen, dass man sich gut in ihr Denken und Handeln hineinversetzen kann. Und zu meiner Freude, ist auch diesmal der Schwarze Humor des Autoren wieder gut mit in die Geschichte eingebracht worden.
    Fazit: Spannung, Witz, noch mehr Spannung, tolle Charaktere und noch mehr Spannung :) In einem Wort: „Genial!

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    Weltenwandlers avatar
    Weltenwandlervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Als ich las, worum es geht, wollte ich es schon wieder weg legen. Als ich dann weiter las, wollte ich es nie wieder hergeben. Sau Spannend!
    Ein Wolf im Schafspelz, der sich als Psychothriller entpuppt.

    „Für immer tot“ Tilda, die Stiefmutter von Max Broll, wird entführt und an einem unbekannten Ort lebendig begraben. Der einzige Kontakt zur Aussenwelt, ist ein Mobil-Telefon, welches zu Tilda gelegt wurde und dessen Pendant, vom Entführer in Max Broll’s Wohnung platziert wurde. Tilda glaubt, Leopold Wagner als Entführer erkannt zu haben. Diesen hatte Tilda Jahre zuvor hinter Gitter gebracht und vermutet einen Racheakt. Doch Paul, Tilda’s Kollege bei der Polizei, berichtet das Leopold Wagner noch einsitzt, und es unmöglich gewesen sein könnte. Da die Ortung des Handys von Tilda, ein sehr grosses Gebiet umfasst, entschliesst sich Max mit seinem besten Freund Baroni, zu dem Gefängnis in dem Leopold Wagner einsitzt, zu fahren, um Tilda’s und Pauls Aussagen zu prüfen. Denn er glaubt Tilda, im Gegensatz zur Polizei. Da Tilda berichtet das sie nur wenig zu trinken hat, und keine Nahrung, läuft die Zeit ab, um sie noch lebend zu finden. Max und Baroni ist fast jedes Mittel recht, sie müssen an Ihre Grenzen gehen, doch das hat auch Konsequenzen. Es geht um das Leben und den Tod, nicht nur von Tilda. Dieser zweite Teil der Max Broll Reihe ist eine grandiose Steigerung, zu dem klasse Start der Reihe. Zu dem Schreibstil muss ich, da sich Bernhard Aichner hier treu bleibt, wohl nichts mehr schreiben. Ich mag diese einzigartige Schreibe. Was ich für fast unmöglich gehalten habe, ist die enorme Wucht von Spannung, die in diesem Buch auf mich zukam. Als Krimi kann man es nicht bezeichnen, es ist ein hochgradiger Psycho-Thriller. Eine spannende Szene nach der anderen, Ereignisse überschlagen sich. Bedeutet, die rasante Story, plus dem Schreibstil von Bernhard Aichner, machen diesen Psycho-Thriller zu einem Formel 1 Buch, Vollgas am Limit. Das Wort Langeweile, ist hier in dieser Welt nicht vorgesehen. Die Geschichte zog mich in Ihrem Bann, ich fühlte alles mit, als hätte ich Max begleitet, nicht als Leser sondern als Protagonist. Und das alles, obwohl ich, als ich zu Beginn las worum es gehen wird, sehr skeptisch war. Denn ich habe schon einige Crime Serien und einen Film, mit ähnlicher Szenerie gesehen, in denen ein Mensch lebendig begraben wurde, und gefunden werden musste. Die waren alle mittelmässig bis schlecht. Doch schon nach einigen Seiten, war ich sehr überrascht und begeistert, was Bernhard Aichner hier wieder hinbekommen hat, eben anders zu schreiben, einzigartig. Obwohl ich schon einige Bücher von ihm gelesen habe, ist das Erlebnis immer wieder neu. Dieses Buch ist spitze, der Hammer. Ich bin süchtig nach Max Broll und Baroni. Ich kann nur empfehlen, wenn man spannende Krimi’s und Thriller mit Tempo mag, diese Reihe unbedingt zu lesen. Bewertung: 5 Sterne+ und nicht weniger, denn dieses Buch hat alles, was mir Spaß macht, plus den Überraschungsfaktor! LG Euer Weltenwandler

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    amigas avatar
    amigavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Newcomer Krimi wie man ihn sich nur wünschen kann.
    Für immer tod.....EIn Max Broll Krimi

    Tilda ist entführt worden.Sie liegt in eimem Sarg unter der Erde.Sie hat etwss zu trinken und trägt ein Händy bei sich.
    Allerdings kann man Sie nur anrufen.Ihr bleibt nur mehr wenig Zeit.

    Max Broll ist ihr Stiefsohn und Totengräber.Sein bester Freund heisst Baroni.Sie lieben sich wie Brüder und trinken sehr viel Alkohol.
    Max macht sich grosse Sorgen um Tilda.Eine Polizei Truppe, viele Freunde ein Freund ein Polizist Paul hilft Ihnen Tilda zu finden.
    Tilda ist der Meinung dass Wagner der Kindermacher sie in den Sarg gesteckt hat. Jedoch Wagner sitzt seit 18 Jahren hinter Gittern.
    Zwischenzeitlich stirbt Hanni die Freundin von Max.Max ist tief verzweifelt.ER betrinkt sich wie üblich mit Baroni.

    Werden sie Tilda finden oder wird sie sterben.?

    Ich habe den Krimi sehr spannend gefunden teilweise mit einem schwarzen Humor.
    Was mich allerdings sehr störte war die ewige Sauferei von Max und Baroni.
    Immer wenn es Probleme gab tranken Sie.

    Anstatt Tilda zu suchen ergab er sich dem Alkohol.
    Das hat mich mich bald genervt.

    Ansonsten hat er mir gut gefallen, die Personen wurden sehr gut beschrieben man konnte sich in alle sehr gut hinein versetzen.
    Das ist mein erster österreichische Krimi den ich von Bernhard Aichner gelesen habe.

    Von diesem Autor gibt es noch mehrere  Max Broll Krimis.







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    RobertPreiss avatar
    RobertPreisvor 6 Jahren
    Rezension zu "Für immer tot" von Bernhard Aichner

    Sich schon bei der Lese-Halbzeit mit einer Rezension hinauszulehnen ist zwar gewagt, damit will ich aber den Anfang dieses überaus mitreißenden Psychokrimis ins Rampenlicht heben. Die verzweifelte Suche nach einer Polizistin, die von einem Irren lebendig begraben wurde, die perfekte Erzählweise - eine Mischung aus direkter Rede und im Präsens geschriebene Spannungslektüre - kann als Urlaubsklektüre nur einen Haken haben: Man muss sich ein zweites Buch mitnehmen - denn dieses ist gleich verschlungen!

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