Bernhard Aichner Leichenspiele

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Inhaltsangabe zu „Leichenspiele“ von Bernhard Aichner

Die Dorfidylle trügt: Totengräber Max Broll und sein bester Freund, der ehemalige Fußballstar Johann Baroni erhalten ein unmoralisches Angebot. Man bietet den beiden viel Geld – wenn sie dafür eine Leiche vom Friedhof verschwinden lassen. Da Baroni vor dem finanziellen Ruin steht, lassen sie sich darauf ein. Die beiden geraten auf immer dunklere Abwege, als wenig später zwei weitere Leichen vor Baronis Tür liegen. Nicht nur die beiden Freunde, sondern auch die Polizei fragen sich, woher die unbekannten Toten kommen und warum ihnen mehrere Organe fehlen.

Absolut crazy genial!

— Weltenwandler
Weltenwandler

Großartig!

— Sahani88
Sahani88

Typischer Krimi, typischer Aichner. Liest sich schnell weg mit Spannung und Drama.

— ClaraOswald
ClaraOswald

Mir fehlen die Worte...

— ThePassionOfBooks
ThePassionOfBooks

Auch der dritte Band konnte mich begeistern

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

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  • Absolut crazy genial!

    Leichenspiele
    Weltenwandler

    Weltenwandler

    06. April 2017 um 16:03

    Rezension zu »Leichenspiele« Von Bernhard Aichner Erschienen: 13.06.2016 Verlag: btb Beschreibung: Die Dorfidylle trügt: Totengräber Max Broll und sein bester Freund, der ehemalige Fußballstar Johann Baroni erhalten ein unmoralisches Angebot. Man bietet den beiden viel Geld – wenn sie dafür eine Leiche vom Friedhof verschwinden lassen. Da Baroni vor dem finanziellen Ruin steht, lassen sie sich darauf ein. Die beiden geraten auf immer dunklere Abwege, als wenig später zwei weitere Leichen vor Baronis Tür liegen. Nicht nur die beiden Freunde, sondern auch die Polizei fragen sich, woher die unbekannten Toten kommen und warum ihnen mehrere Organe fehlen. Max Broll und sein Kumpel Baroni bringen wieder einmal das Dorf zum Leben, mit ihren Sauforgien und schrägen Ideen. Besonders die Handlungen, die aus diesen Exessen entstehen, führen zu katastrophalen Situationen. Schräger und durchgeknallter als die beiden kann man kaum seinn, wenn man erpresst wird. Da wird Gunther von Hagen und dessen Ausstellungen, zum Vorbild für die beiden, nur das sie ihre »Kunst« im Supermarkt zelebrieren und nicht im Museum. Da stellt sich eine Kuh ihnen in den Weg, und zeigt den beiden, wie beschissen sie die Idee findet, sich von den beiden wegschieben zu lassen. Und modisch haben die beiden auch ihre ganz eigenen Ansichten. Dabei kommt die Spannung nie zu kurz, gerade weil man sich beim Lesen fragt, in welchen Mist sich die beiden wieder bringen und wie sie mit ihrer einzigartigen Art und Weise, den Fall lösen. Ihr dürft euch auf einen hoch amüsanten Krimi freuen, den Bernhard Aichner da wieder fabriziert hat. Vielleicht sollte man Bernhard manchmal auch die Schnapsrationen kürzen, denn so ein Krimi schreibt man doch nur im Vollrausch, daher wohl auch seine Handschrift.  Zum Schreibstil muss ich nicht viel schreiben, der ist typisch Bernhard Aichner, und oft beschrieben in meinen anderen Rezensionen zu Bernhard Aichner’s Büchern. Bernhard Aichner schafft es immer wieder, mich zu unterhalten, und ich freue mich schon auf das nächste Buch der Broll-Reihe, welches hier in meinem neuen Lesezimmer, bereit liegt. Ich weiss es klingt langweilig aber es ist nun mal so: 5 verdiente Sterne  Liebe Grüße Euer Weltenwandler

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  • Max Broll und Johann Baroni in Höchstform

    Leichenspiele
    Lilli33

    Lilli33

    04. December 2016 um 14:32

    Taschenbuch: 257 Seiten Verlag: btb Verlag (13. Juni 2016) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3442713684 Preis: 9,99€ auch als E-Book erhältlich Max Broll und Johann Baroni in Höchstform Inhalt: Baroni ist am Ende. Er hat sein ganzes Vermögen verspielt. Da kann er nicht wegschauen, als plötzlich ein Umschlag mit 20.000 Euro vor seiner Tür liegt. Doch schließlich ist eine Bedingung an das Geld geknüpft. Baronis Freund Max soll eine Leiche verschwinden lassen. Für den Totengräber kein großes Problem. Doch als noch zwei weitere Leichen auftauchen, wird es den beiden zu haarig. Sie ermitteln auf eigene Faust und bringen sich selbst mal wieder in höchste Gefahr. Meine Meinung: Der vorliegende Kriminalroman ist der 3. Band der Reihe um den Totengräber Max Broll in einem kleinen österreichischen Dorf. Er lässt sich unabhängig von den übrigen Bänden lesen. Zwar entwickeln sich die Protagonisten weiter, doch auf den Kriminalfall hat das keinen Einfluss und die wichtigsten Zusammenhänge werden hier noch einmal wiederholt. Der Schreibstil von Bernhard Aichner ist sicher gewöhnungsbedürftig, und man muss diesen kurzen, knappen Stil mögen, um Gefallen an seinen Büchern zu finden. Aber wenn man diese Art zu schreiben mag, kann man sich mit „Leichenspiele“ herrlich amüsieren. Ich empfehle zur Entscheidungsfindung einen Blick in die Leseprobe. Max und Baroni laufen in diesem Roman zur Höchstform auf, wenn es um die Verbrechensbekämpfung geht. Dabei fließt wie immer reichlich Alkohol, der den beiden allerhand skurrile Ideen ins Hirn pflanzt – sehr zur Freude der Leser. Zwar bleibt dabei zuweilen die Pietät etwas auf der Strecke, aber man sollte eben nicht alles so ernst nehmen. Die Handlung wechselt zwischen beschaulichen und hochspannenden Szenen und ergibt am Ende eine runde Geschichte. Bernhard Aichner brilliert mit genialen Einfällen und zwei sympathisch-chaotischen Protagonisten, denen man einfach nichts übelnehmen kann. Für mich bisher der beste Band dieser Reihe. Fazit: Ein herrlich unterhaltsames und spannendes Lesevergnügen – schwarzer Humor vom Feinsten. Die Reihe: 1. Die Schöne und der Tod 2. Für immer tot 3. Leichenspiele 4. Interview mit einem Mörder ★★★★★ Herzlichen Dank an btb und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar, das mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde.

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  • Makaberer dritter Band der Krimireihe um Max Broll

    Leichenspiele
    MelE

    MelE

    27. November 2016 um 07:34

    Durch die Thrillerreihe "Totenfrau" und "Totenhaus" (Abschluss der Reihe "Totenrausch" erscheint im Januar 2017) war mir der Autor Bernhard Aichner schon bekannt und ich wusste eigentlich schon zuvor, worauf ich mich einlassen werde. Auch "Leichenspiele" begeisterte durch einen außergewöhnlichen Schreibstil. "Leichenspiele" ist der dritteKrimi einer Buchreihe, die ich als recht gelungen empfunden habe. Alle Bände können unabhängig voneinander gelesen werden, da sie nicht aufeinander aufbauen.Max Broll, ein Totengräber und sein bester Freund, ein ehemaliger Fußballstar sind die Helden dieses Krimis und wenn ich ehrlich bin, brillieren sie durch reichlich Alkoholkonsum, wobei sie dabei die besten Ideen zu entwickeln scheinen. Es ist leicht gewöhnungsbedürftig, gibt der Stimmung aber einen gewissen Charme. In "Leichenspiele" fehlt mir allerdings etwas die Ernsthaftigkeit, bzw. die Wertschätzung im Umgang mit Toten. Das unmoralische Angebot, welches Max und Baroni erhalten ist verwerflich und dies führt zu einigen größeren und kleineren Katastrophen. Selbst Tilda ist sprachlos und wird im weiteren Verlauf der Story nicht hinter ihrem Sohn stehen können. Was herausragend ist, ist die hanebüchene Story die Max zu erzählen weiß, was die Leichen betrifft. Es klingt so an den Haaren herbeigezogen, dass es einfach unglaubwürdig erscheint. Letztendlich behält Max Recht und kann wieder einmal beweisen, dass er doch den richtigen Riecher hatte. Hier wird ein sehr wichtiges Thema eingeflechtet, welches aber dennoch eine leichte Oberflächlichkeit aufweist. So ganz überzeugt bin ich dieses Mal nicht, obwohl es natürlich wieder einmal amüsant und auch leichte Spannung spürbar war. Mir war es doch zu makaber und leicht überladen. Auch mit "Leichenspiele" beweist Bernhard Aichner, das er seine großartige Gabe des Schreibens nutzen konnte, auch wenn natürlich Ernsthaftigkeit fehlt, die durch beschriebene Situationskomik durch seine beiden Protagonisten einiges wieder wett machen konnte, was ich vermisst hätte. Letztendlich ist die Story rund und hat mich mehrere Stunden beschäftigen können. Gerne eine etwas eingeschränkte Leseempfehlung für einen wirklich außergewöhnlichen Krimi in dem der Alkohol in Strömen fließt und Protagonisten in ihrem Rausch zu echter Kreativität in der Verbrechensbekämpfung versetzt. 

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  • Max und "Moritz"

    Leichenspiele
    Zwischen.den.Zeilen

    Zwischen.den.Zeilen

    26. August 2016 um 14:13

    Der mit dem Burgdorfer Krimipreis ausgezeichnete dritte Teil der Broll-Reihe, "Leichenspiele", ist wohl bis zum Release von Teil IV, Bernhad Aichners bestes Broll-Werk Wie gewohnt, kreiert er auch diesmal wieder aus einem total abgedrehten Plot, eine Aichner-Eigenkomposition, die sich wirklich sehen lassen kann. In klassischer "Dick und Doof" Manier, lässt er seine Protagonisten durch aberwitzige/völlig ausweglose Szenarien navigieren und setzt diesmal vermehrt auf Humor und Slapstick-Comedy; ganz anders als in den Vorgängerteilen. Durch diesen etwas andersartigen Zugang zur Aufteilung der Gesamtkonzeption (Teil 1-4), bekommt das ganze "Drama" um Max Broll damit noch einen netten Sidekick, der übrigens dem restlichen Einheitsbrei im Genre durchaus mal guttun würde. Einziges Manko: ES GIBT NOCH KEINE VERFILMUNG! - Diese skurrile Männerfreundschaft zwischen Totengräber und Ex-Fussballstar schreit ja fast schon danach. Ganz klare Empfehlung meinerseits! ---------------------------------------------- Pressestimmen: „Da werden Erinnerungen wach an den bärbeißigen Kommissar Bärlach, an die großartigen Kriminalromane Dürrenmatts!“(WIENER ZEITUNG) „Schwarzer Humor, Gruselstimmung und Spannung auf höchstem Niveau“(WOMAN) „Ein grosses Lesevergnügen“(KURIER) „Bernhard Aichners Max-Broll-Krimis sind ein düsterer und abgründiger Spaß, (...) sie adeln die Krimiabteilung von Haymon.“(BUCHMARKT) „Herausragend gut geschriebener & origineller Dorfkrimi. Leichenspiele macht süchtig, auf sehr gekonnte, subtile Art. Weil Aichner ein glorios guter Autor ist.“(README.DE) „Mit erzählerischer Brillanz versteht es Bernhard Aichner in klaren prägnanten Bildern Spannung aufzubauen und dabei trotzdem tief zu berühren. "Leichenspiele" stellt mit dem Totengräber Max Broll eine Randfigur in den Mittelpunkt einer eher gruseligen Geschichte und wird dabei auch zu einem ergreifenden Plädoyer für das Leben. Leichespiele ist ein spannender Krimi voller Lebensweisheiten!“(KRONEN ZEITUNG) „Ein fesselnder Krimi, den man nicht mehr aus der Hand legen will. Aichner versteht sein Handwerk.“(TIROLER TAGESZEITUNG) „Ein origineller Dorfkrimi mit eindeutig zweideutigem Humor, und das mit Niveau.“(KLEINE ZEITUNG)

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  • Mein Leseeindruck

    Leichenspiele
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    19. August 2016 um 07:19

    Wie bereits in den beiden Vorgängerbänden erwähnt, zeichnet sich der Autor durch seinen ganz besonderen Schreibstil aus. Die kurzen, abgehackten Sätze gleichen Gedankensplittern, die der ganzen Geschichte aber den richtigen Pfiff geben. Der Leser erlebt sozusagen jeden einzelnen Gedanken der Protagonisten mit. Dieses machen die Bücher von Bernhard Aichner meines Erachtens, zu etwas ganz besonderem. Die beiden Protagonisten scheinen charakterlich perfekt aufeinander abgestimmt zu sein. Sie ergänzen sich und sind scheinbar beide auf eine ganz eigene Art und Weise ziemlich skuril. Abschließend kann ich sagen, dass mir auch dieser Band sehr gut gefallen hat und ich sehnsüchtig auf eine Fortsetzung mit Max und Baroni warte.  

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  • Max, Baroni und das Chaos ...

    Leichenspiele
    SharonBaker

    SharonBaker

    23. July 2016 um 19:45

    Max und Baroni führen eine wahre Männerfreundschaft, aber diesmal wird sie sehr auf die Probe gestellt. Baroni steht vor dem finanziellen Ruin und weiß nicht mehr ein noch aus, ganz Österreich weidet sich an seinem Skandal. Hilfe und Trost sucht er bei Max, doch dieser, ist nach den letzten Geschehnissen, noch nicht wieder der Alte, aber er versucht zu helfen. Nachdem sich eine Lösung gefunden hat und die Unruhen der letzten Tage gelegt haben, steht Baroni ganz kleinlaut und verzweifelt vor Max und muss ihm was beichten. Jemand hat ihn Geld vor die Tür gelegt und am Tag darauf hat er ein Paket bekommen, was jetzt verschwinden muss. Max rät ihm, das Geld und das Paket zurück zugeben, aber Baroni hat das Geld nicht mehr. Nun steht Max seinen Freund wieder bei und tut etwas, was ihn wieder einzuholen droht, denn wird es bei einem Paket bleiben? Worin sind die beiden wieder gelandet? Was steckt dahinter? Kann das die Freundschaft verkraften? Und wird Max sein Dorfidyll wieder finden? Also, ganz ehrlich, wenn die vielen Leichen nicht wären, könnte man hier wirklich sagen, zwei Männer, eine Freundschaft und bloß nicht erwachsen werden. Max und Baroni, zwei die sich gesucht und gefunden haben, gehen durch dick und dünn und erleben wirklich die wildesten Dinge. Hier nimmt uns Bernhard Aichner mit auf eine wilde Fahrt und Verwicklungen, die am Anfang nicht zu ahnen waren.Max geht es nicht gut, das Schicksal hat es im letzten Band nicht gut mit ihm gemeint und er sucht Zuflucht in der Einsamkeit auf einer Insel in Thailand. Dort klebt er förmlich in seinem grünen Plastikstuhl fest und glaubt, dass seine Wunden niemals heilen würden und das keiner ihn auf seinem Friedhof zurückbringt. Bis Baroni vor ihm steht und um Hilfe bittet. Zuerst will Max nichts hören und auch nicht helfen, aber dann fällt ihm ein, das Baroni ihm immer zu Seite stand, immer alles mitgemacht hat und so hört er der Beichte seines besten Freundes zu und beschließt zu helfen. Es wird kein leichter Weg zurück in die Welt des Dorfes, alles erinnert ihn, alles berührt ihn und die Leere im Inneren ist immer noch nicht geheilt. Aber er hat eine Idee ihm beizustehen und diese setzt er direkt um, Baroni wird jetzt Würstchenverkäufer. Tja, und je mehr er sich wehrt, um so mehr treibt Max ihn dazu an. Er genießt es schon, ein bisschen, ihn leiden zu sehen.Aber dann schlägt die Geschichte um und das Pech der beiden, immer in skurrile Abenteuer hinein zugeraten, ist wieder da. Zuerst Baroni, der das Geld verzockt und dann kommt die Leiche, die vergraben werden muss. Keiner der beiden will es wahr haben, keiner der beiden kann es glauben und trotzdem tun sie es und verschließen die Augen, bis zum nächsten Paket. Da überrollt sie die Neugier und da passiert was Dummes, und Max und Baroni wollen Abbitte leisten und den armen Toten die letzte Ehre erweisen. Was sie vorher nicht wussten, ist, dass es immer noch Schlimmer kommen kann.Max und Baroni, diese beiden verbindet so vieles, sie sind einsam in der Gesellschaft, mögen ihre Abgeschiedenheit, sind der Tatenlosigkeit nicht abgeneigt und genießen gern, das eine oder andere Bier. Für beide ist es eine ganz wichtige Freundschaft, sie stehen sich bei, helfen einander und lieben es, sich in wilde Gespräche mit vielen Lachern zustürzen, dass da auch mal ein guter Tropfen Traubensaft rinnt, ist beiden nur recht. Ich finde diese beiden Kerle wirklich amüsant und herzallerliebst, auf was sie immer ihren Kosmos richten, und wie sie sich immer unterhalten, zum brüllen. Das nimmt oft der Geschichte die Schärfe und lässt einem beim Lesen selber hoffen, alles wird gut. Außerdem fragt man sich immer, wie schaffen es zwei erwachsene Mannsbilder, in solche Schwierigkeiten zugeraten. Dazu noch ihr oft jugendlicher Übermut, ihre überbrodelnde Leichtigkeit und ihr grenzenloses Vertrauen ineinander, eben eine wahre Männerfreundschaft.Bernhard Aichner schafft es auch hier mich in die Geschichte zu ziehen, mich nicht vorher aufhören zu lassen zu lesen, bis die letzte Seite erreicht ist. Es ist eine wahre Gaudi den beiden Protagonisten zu folgen, wenn da nicht die Leichen gewesen wären, die dem allen nochmals eine andere Richtung geben. Der Autor beweist wieder einmal sein Talent, für ungewöhnliche Fälle und trotzdem sind sie aktuell, und zeigt überall ist das Geschäft mit dem Leben und Tod zu Hause, selbst in dem kleinsten Dorf. Herr Aichner kann einfach fantastisch Unterhalten, sein Erzählstil lässt einen nur so dahin fliegen und seine Figuren wachsen einem so sehr ans Herz. Was mir auch immer besonders, aber auch wirklich immer gefällt, sind seine Dialoge und sein darin enthaltener Humor, das kann ich gar nicht oft genug erwähnen. Außerdem liebe ich dieses Kopfkino, was automatisch beim ersten Wort bei mir ausgelöst wird, diese Bücher, sind einfach besser als jeder Blockbuster. Zudem finde ich es auch immer klasse, das seine Geschichten immer was vermitteln, denn Glaube, Freundschaft, Liebe und Hoffnung, tut unserer Welt verdammt gut und ich bin dann mal in Teil vier versunken.

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  • Fesselnd, sarkastisch, skurril und makaber. Absolutes Lese-Highlight!

    Leichenspiele
    mordsbuch

    mordsbuch

    15. June 2016 um 09:20

    BuchinfoLeichenspiele - Bernhard AichnerTaschenbuch - 272 Seiten - ISBN-13: 978-3442713684Verlag: btb Verlag - Erschienen: 13. Juni 2016 - EUR 9,99KurzbeschreibungDie Dorfidylle trügt: Totengräber Max Broll und sein bester Freund, der ehemalige Fußballstar Johann Baroni erhalten ein unmoralisches Angebot. Man bietet den beiden viel Geld – wenn sie dafür eine Leiche vom Friedhof verschwinden lassen. Da Baroni vor dem finanziellen Ruin steht, lassen sie sich darauf ein. Die beiden geraten auf immer dunklere Abwege, als wenig später zwei weitere Leichen vor Baronis Tür liegen. Nicht nur die beiden Freunde, sondern auch die Polizei fragen sich, woher die unbekannten Toten kommen und warum ihnen mehrere Organe fehlen.BewertungLeichenspiele ist der dritte Teil aus der Max-Broll-Reihe von Bernhard Aichner. Endlich geht es weiter mit dem sympathischen Totengräber Max Broll. Und auch diesmal konnte mich der Autor mit seiner eigenen Art zu schreiben, komplett begeistern. Bernhard Aichner versteht es die Geschichte so aufzubauen, dass sich die Spannung kontinuierlich aufbaut. Schwarzer Humor und Sarkasmus lassen einen reichlich schmunzeln und verleihen dem Buch seine persönliche Note. Natürlich konnten mich auch diesmal die sympathischen, zum Teil skurrilen Charaktere überzeugen. Nachdem mich Teil 1 & 2 schon gefesselt haben, schaffte es jetzt auch der dritte Teil. Es ist ein Krimi, der durch Bernhard Aichners einmaligen Schreibstil etwas besonderes wird. Freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung.Fazit: Fesselnd, sarkastisch, skurril und makaber. Absolutes Lese-Highlight!

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  • Rasant und spannend zu lesen

    Leichenspiele
    leserin

    leserin

    25. January 2016 um 20:17

    Max Broll, der Totengräber einer kleinen Gemeinde in Österreich, kommt über den Tod seiner geliebten Hanni, nicht hinweg und flüchtet nach Thailand zur Trauerbewältigung. Baroni, sein Freund und ehemaliger Fußballstar, ständig in Geldnöten, da er ein Spieler ist, bittet Max um Hilfe in einer schwerwiegenden Angelegenheit. Baroni wird ein größerer Geldbetrag angeboten, wenn er eine Leiche im Friedhof verschwinden läßt. Es kommt zu weiteren Leichenfunden, Verwicklungen und Verwirrungen. B. Aichner hat seinen eigenen Schreibstil, dem man rasant folgen muß, die Geschichte ist phantasievoll und spannend. Ich freue mich schon auf ein neues Krimiabenteuer mit diesem Autor.

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  • Rezension zu "Leichenspiele" von Bernhard Aichner

    Leichenspiele
    RitaLeseviel

    RitaLeseviel

    10. January 2013 um 00:06

    Vor den Toren Wiens. Ex-Profifußballer Baroni, Max Brolls bestem Freund, wird eines Tages ein Umschlag mit 20.000 € vor die Tür gelegt. Da der Herr sich gerade ein wenig in finanziellen Nöten sieht, nimmt er dieses gerne ungefragt an. Es folgt ein weiterer Umschlag, jedoch ohne Geld, dafür aber mit Anweisungen. Als kurze Zeit später ein recht großes und schweres Paket vor der Tür steht, bittet Baroni Max, der seines Zeichens Totengräber ist, um Hilfe bei dessen Beseitigung. Gesagt getan. Alles scheint in bester Ordnung bis zu dem Tag als ein neuer Umschlag vor Baronis Tür liegt. Inhalt 40.000 €. Anweisungen und zwei Pakete folgen. Ein Spiel auf Leben und Tot nimmt seinen Lauf und zieht die Freunde in einen gefährlichen Strudel. Retro, schießt es mir durch den Kopf, als ich das Buch zum ersten Mal in der Hand halte. Ein Taschenbuch mit abgerundeten Ecken, vielleicht ein wenig schmaler und mit einer markanten Farbgebung. Der obere Teil ist in gelbgrün gehalten, aus dem sich das regungslose Profil eines Frauengesichts herausschält, welches auf einem dunkleren Untergrund zu liegen scheint. Vielleicht liegt es an der Farbe oder auch einfach nur an dem Titel des Romans, der in plakativen weißen Buchstaben dem Leser ins Auge fällt und den Eindruck vermittelt, dass es der Dame an Leben fehlt. Leichenspiele - eine klare Ansage, dass das hier kein Kindergeburtstag wird. Man stelle sich eine Bahnreise vor. Am Anfang noch steht der Zug im Bahnhof und der Gast kann entspannt auf die Handlungen und Tätigkeiten um sich herum schauen. Ist der Sitzplatz gefunden, nimmt der Zug allmählich Fahrt auf. Die Landschaften wechseln und ziehen vorbei und es wird einem erst nach und nach bewusst mit welcher Geschwindigkeit man unterwegs ist. Erst wenn der nächste Bahnhof naht, bremst die Lok ein wenig ab um alsbald wieder loszusausen. Mit kurzen eindringlichen und nachdrücklichen Sätzen beginnt Bernhard Aichner seinen dritten Max Broll Krimi. Situationen werden klar beschrieben, Gefühle bildlich geschildert. Sie ziehen einen in die Geschichte hinein und nehmen den Leser gefangen. Starke Emotionen prägen den Anfang des Romans und schon befindet man sich im ersten von vielen folgenden Dialogen, die den Stil des Buches deutlich von anderen unterscheiden und ihm immer wieder Tempo geben. Frage – Antwort. Aussage – Kommentar. Gesprächsszenen, wie von einem Maschinengewehr abgefeuert bringen die ansonsten nur mäßig beschriebenen Personen näher an den Leser. Mit wiederholende Satzanfängen, wie „… aus diesem Leben, aus ihrem Beruf, aus ihrem Alltag …“ oder „… wie hoch er steigen konnte und wie tief fallen … wie sehr er sich dabei … wie lebendig er sich …“, intensiviert Bernhard Aichner einzelne Sequenzen, welche dadurch weitaus plastischer wirken. Jederzeit schafft er es, das Tempo des Textes zu regulieren um nicht gehetzt zu wirken, so dass ein steter Lesefluss entsteht. Für mich war es schwer, dass Buch nach den ersten Seiten aus der Hand zu legen. Gegenüber den letzten gelesenen Büchern, ist dieses so … anders. Möglich, dass meine persönliche Verbundenheit zu Wien und seiner Umgebung für mich hier eine Rolle gespielt haben und doch bin ich der Auffassung, das Bernhard Aichner hier einen sehr eigenen Schreibstil geprägt hat und in meinen Augen auch bitte weiterhin kultivieren soll. Leseempfehlung? Ja, ja, ja! Für wen? Für Leser mit dem richtigen Verständnis für den durchaus vorhanden morbiden Wiener Charme. Max Broll ist kein Krimi für jedermann, aber ein Krimi, den man unbedingt an sich heranlassen und genießen sollte.

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  • Rezension zu "Leichenspiele" von Bernhard Aichner

    Leichenspiele
    Solifera

    Solifera

    16. September 2012 um 19:02

    Nachdem im Vorgängerband „Für immer tot“ Hanni, Max Brolls geliebte Hanni, gestorben ist, ist der Totengräber nach Thailand geflüchtet. Und eigentlich gefällt es ihm dort mit Strand und Sonnenuntergängen so gut, dass er gar nicht mehr in die Heimat zurück will. Erst als sein Kumpel, Ex-Fußballstar Johann Baroni, finanziell komplett ruiniert ist und ihn um Hilfe bittet, lässt Max mit sich reden. Daheim unterbreitet man den beiden, anonym natürlich, ein unmoralisches Angebot: Cash! Im Gegenzug dazu sollen nur ein paar Leichen „zufällig“ auf dem Friedhof „verschwinden“. Baroni kann das Geld gut gebrauchen. Auf welch dunkle Machenschaften sich die beiden allerdings da einlassen, hätten sie auch nicht gedacht! Nepper, Schlepper, Organhandel und mittendrin: Max und Baroni. Dass bei den polizeilichen Ermittlungen Max‘ Stiefmutter Tilda dabei ist, macht die Sache nicht einfacher. Nach „Für immer tot“ war ich von Herrn Aichner schon schwer begeistert und auch diesmal hat er es mit seinem Roman wieder schwer begeistert. Mit eigentümlichen Charakteren, die nicht perfekt, dafür aber umso liebenswerter sind. Mit seinem ganz besonderen, teils tiefschwarzen Humor, wie er den Leser gleichzeitig in atemlose Spannung und gruselige Stimmung gleichzeitig versetzt. Kann man das noch toppen? Ich glaube nicht. Trotzdem freue ich mich schon auf den nächsten Fall für Max Broll und Baroni!

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  • Rezension zu "Leichenspiele" von Bernhard Aichner

    Leichenspiele
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. September 2012 um 09:35

    Kurzbeschreibung: Johann Baroni, der ehemalige Fußballstar, steht vor dem finanziellen Ruin. Um das Schlimmste abzuwenden, lassen er und sein bester Freund, der Totengräber Max Broll, sich auf ein unmoralisches Angebot ein: Man bietet den beiden viel Geld – wenn sie dafür eine Leiche am Friedhof verschwinden lassen. Gesagt, getan. Doch wenig später liegen zwei weitere Leichen vor Baronis Tür – und nicht nur die beiden Freunde, sondern auch die Polizei beginnt sich zu fragen, woher die unbekannten Toten kommen – und warum ihnen mehrere Organe fehlen. Zum Autor: Bernhard Aichner, geboren 1972, lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck. Mehrere Literaturpreise und -stipendien. Zahlreiche Theaterstücke, Hörspiele sowie Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. Zuletzt erschienen im Skarabæus Verlag die Romane Das Nötigste über das Glück (2004), Nur Blau (2006) und Schnee kommt (2009) sowie der Text-Bild-Band A. Hofer (zus. mit Ursula Aichner, 2009). Bei HAYMONtb erschienen die Max-Broll-Krimis Die Schöne und der Tod (2010) und Für immer tot (2011) und der Roman Nur Blau (2012). Rezension: Der Totengräber Max Broll hat noch sehr am Tod seiner Freundin Hanni zu knabbern und gönnt sich in Thailand eine Auszeit vom Alltag. Als sein Freund Johann Baroni, ehemaliger Fußballprofi, auf einmal vor ihm steht und um seine Hilfe bittet, bleibt Max nichts anderes übrig als nach Hause zurückzukehren, denn Johann steckt in tiefen Schwierigkeiten. Er hat sein gesamtes Vermögen verspielt und ist pleite. Dazu werden die beiden von Unbekannten erpresst: Gegen viel Geld sollen sie Leichen verschwinden lassen, denen vorher Organe entnommen wurden. Zuerst spielen beide dieses makabre Spiel mit, doch da es kein Ende nimmt, drehen Max und Johann den Spieß um und gehen auf ungewöhnliche Weise an die Öffentlichkeit. Jetzt liegt es an ihnen, herauszufinden, wer hinter diesem Organhandel steckt und das wird alles andere als ungefährlich... Mit Leichenspiele legt Bernhard Aichner nunmehr den 3. Fall von Max Broll und Johann Baroni vor. Und wiederum wimmelt es von sarkastischen und skurrilen Szenen und Personen, sodass der Leser kaum zum Atmen kommt. Max und Johann sind ein eingespieltes Team, sei es in ihrer bedingungslosen Freundschaft, aber auch als ungewöhnliches Ermittlerduo machen die beiden eine gute, wenn auch sehr außergewöhnliche Figur. Gut gefällt mir immer wieder die Freundschaft zwischen Max und Johann, die nichts erschüttern kann. Selbst, als Johann sein gesamtes Vermögen in Casinos verspielt hat, hält Max zu ihm und verschafft ihm einen neuen Job, mit dem Johann zwar anfangs nicht besonders glücklich ist, sich aber nach und nach gut einarbeitet und arrangiert. In ihrem neuen Fall werden sie in Organhandel verwickelt, aber nicht nur das, auch Menschenhandel spielt eine große Rolle. Wer hinter allem steckt, bleibt bis zum Schluss gut verborgen und die Lösung des Falls ist schlüssig und stimmig. Bernhard Aichner schaffte es wieder einmal, mich zu begeistern. Leichenspiele strotzt nur so von skurrilen und auch sarkastischen Momenten, selbst der Kriminalfall wartet mit sehr schwarzem Humor auf, der eventuell nicht jedermanns Geschmack treffen wird, meinen aber definitiv! Kurze, prägnante Sätze bringen die überspitzte Geschichte sehr schnell auf den Punkt und es wird sich nicht mit Nebensächlichkeiten aufgehalten. Der Roman bietet auch einiges an Lokalkolorit auf, für den ich immer zu haben bin, und auch die teils skurrilen Charakter tun ihr Weiteres dazu. Leichenspiele konnte mich erneut überzeugen, und ich bin gespannt auf viele weitere Fälle des ungewöhnlichen Ermittlerduos Max und Johann! Fazit: Leichenspiele unterhält hervorragend durch teilweise sehr schwarzen Humor, Sarkasmus und Skurrilität. Max Broll und Johann Baroni sind ein ungewöhnliches Ermittlerduo, das man schnell ins Herz schließt und von dem ich mir noch viele weitere Erlebnisse erhoffe.

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  • Rezension zu "Leichenspiele" von Bernhard Aichner

    Leichenspiele
    dark_angel

    dark_angel

    29. August 2012 um 16:58

    Der Totengräber Max Broll flüchtet ins Ausland und denkt gar nicht daran, in sein altes Leben zurückzukehren. Doch plötzlich steht sein bester Freund Johann Baroni neben ihm am Strand und bittet ihn um Hilfe. Der ehemalige Fußballstar steht vor dem finanziellen Ruin und fürchtet um sein Leben. Deshalb lassen sie sich auf das unmoralische Angebot ein, eine Leiche im Friedhof verschwinden zu lassen. Doch kaum ist der Auftrag erledigt, liegen zwei weitere Leichen vor Baronis Tür mit der doppelten Geldsumme. Max Broll hat genug davon und dreht den Spieß um. Und auch die Polizei fragt sich langsam, woher die unbekannten Toten kommen... Max Broll und Johann Baroni halten zusammen wie Pech und Schwefel - ganz egal, was kommt. Dies können die Leser der vorangegangenen Teile - "Die schöne und der Tod" und "Für immer tot" - nur bestätigen. In "Leichenspiele" scheint es Baroni nun mehr als hart zu treffen. Vorbei soll es sein mit der schönen Villa an der Friedhofsgrenze und dem bunten, teuren Lebensstil? Doch zum Glück kann sich Baroni auf seinen besten Freund verlassen, der eigentlich selbst mit Problemen zu kämpfen hat. "Leichenspiele" handelt diesmal von einem - sagen wir es mal - haarsträubenden Fall, der irgendwie alles auf die Spitze treibt. Geld im Gegenzug dafür, eine unbekannte Leiche im Friedhof zu begraben? Es könnte kaum einen perfekteren Plan geben, wäre da nicht der Totengräber Max Broll, der sich nicht alles gefallen lässt - nicht einmal von Mördern und deren Drohungen. Was den Leser erwartet? Eine Männerfreundschaft, die durch nichts zu erschüttern ist und einen skurrilen Fall. Dies alles garniert mit einer tüchtigen Portion schwarzem Humor und der Tatsache, dass sich hinter dem Bild einer beschaulichen Dorfidylle mehr Abgründe auftun, als auf den ersten Blick ersichtlich ist.

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