Bernhard Aichner Totenfrau

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Inhaltsangabe zu „Totenfrau“ von Bernhard Aichner

Warum musste ihr Mann sterben? War es wirklich ein Unfall mit Fahrerflucht, wie alle behaupten? Blum beginnt Fragen zu stellen und als sie die Antworten gefunden hat, schlägt sie zu. Erbarmungslos. "Sie denken, Lisbeth Salander ist tough? Warten Sie, bis Sie die Totenfrau gelesen haben " francesca Cristoffanini, rizzoli, italien

Ist nix für mich zu heftig ....

— ManuelaKraberger

Spannend. Beunruhigend. Lebensnahe. Bernhard Aichner bringt über seine Figur Blum eine real wirkende Geschichte über Familie und Tot nahe.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine Serienkillerin die man versteht und mag!

— gybis_buchinsel

Ein Thriller im typischen Aichner-Stil - makaber, überzeichnet, in speziellem Schreibstil u.noch speziellerer Dialogführung u.sowas von gut!

— Ambermoon

Wahnsinn! Gewöhnungsdürftiger Schreibstil aber spannend bis zum Ende.

— Larili

Es hat mich für immer verdorben. Bernhard Aichner versteht es perfekt, den harmlosen Leser zum Mörder bzw. zum Mittäter zu machen. Genial.

— dklaser

Bernhard Aichner ein Traum für alle Thriller Liebhaber!

— svenskaflicka

Schreibstil sehr interessant, gut gemacht. Thema: Eine Frau rächt sich, ist nicht meins :-(

— Acima

Leichter, flüssiger Stil - spannende Story. Faszinierend, wie man die Mörderin mag.

— Icelegs

sehr spannend nur leider nicht mein Schreibstil

— HannahTizia

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  • Totenfrau

    Totenfrau

    mamenu

    01. December 2017 um 17:42

    KlapptextBlum ist Bestatterin. Sie ist liebevolle Mutter zweier Kinder, sie besticht durch ihr großes Herz, ihren schwarzen Humor und ihre Coolness. Blum fährt Motorrad, sie trinkt gerne und ist glücklich verheiratet. Blums Leben ist gut. Doch plötzlich gerät dieses Leben durch den Unfalltod ihres Mannes, eines Polizisten, aus den Fugen. Vor ihren Augen wird Mark überfahren. Fahrerflucht. Alles bricht auseinander. Blum trauert, will sich aber mit ihrem Schicksal nicht abfinden. Das Wichtigste in ihrem Leben ist plötzlich nicht mehr da. Ihr Halt, ihr Glück. Durch Zufall findet sie heraus, dass mehr hinter dem Unfall ihres Mannes steckt, dass fünf einflussreiche Menschen seinen Tod wollten. Blum sucht Rache. Was ist passiert? Warum musste Mark sterben? Als sie die Antworten gefunden hat, schlägt sie zu. Erbarmungslos. Warum sie das tut? Warum sie dazu fähig ist? Die Antwort darauf liegt Jahre zurück.Meine MeinungDies ist mein erstes Buch von diesem Autor. Das Buch habe ich schon länger bei mir im Regal stehen,doch irgendwie konnte ich mich nicht entscheiden, ob ich es lesen soll. Jetzt habe ich es getan und ganz ehrlich, ich bin echt begeistert,hätte ich nicht gedacht das es mir so gut gefällt.Doch, ich muss sagen, am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten in die Geschichte rein zu kommen, da ich mit dem Schreibstil nicht gleich zurecht kam. Ich versuche trotzdem nicht gleich aufzugeben und somit habe ich dann auch weiter gelesen. Ich empfand die ersten Seiten etwas komisch weil die Sätze doch sehr kurz gehalten sind und ich immer das Gefühl hatte das sie abgehackt waren.Doch je mehr ich gelesen habe, umso mehr verging dieses Gefühl und ich konnte richtig in diese Geschichte eintauchen, was sich dann echt gelohnt hat.In dieser Geschichte geht es darum das Blum Rache nehmen möchte und der Autor hat echt alles brutal beschrieben, was die Spannung auf höchstem Niveau hält. Ich muss sagen, das dies nichts für schwache Nerven ist, was mir wieder sehr gut gefallen hat.Auch von den Charakteren, so wie der Autor sie beschrieben hat, hat es mir gut gefallen. Die meiste Zeit geht es ja um Blum und hier konnte ich mich dann sehr rein versetzten, warum sie so einen Rache Feldzug geplant hat.Eigentlich sollte man so einem Menschen keine Sympathie entgegenbringen, aber ich muss sagen, irgendwie konnte ich sie gut verstehen, was nicht heißen soll das ich so etwas für gut finde.Also mir hat der erste Teil recht gut gefallen, auch wenn ich erst am Anfang Schwierigkeiten damit hatte, werde ich auf jeden Fall Blum weiter verfolgen.

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  • Spannend. Beunruhigend. Lebensnahe.

    Totenfrau

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. November 2017 um 14:19

    Bernhard Aichner bringt über seine Figur Blum eine Figur nahe, die trotz Tendenzen zum Mord an mehreren Menschen eine zugängliche Seite hat. Diesen Zugang findet der Leser über ihre Beziehung zu ihrem Mann und ihren Kindern sowie über ihre Lebensgeschichte und Kindheit. Sie erweckt kein Mitleid, sondern bringt den Leser dazu, nachzuvollziehen und sich hineinzuversetzen in eine Mörderin, die trotz alledem immer wieder auch Opfer ist.

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  • Spannung pur!

    Totenfrau

    gybis_buchinsel

    11. November 2017 um 13:35

    Der Roman hat mich gefesselt und ich konnte ihn kaum aus der Hand legen.
    Brünhilde Blum ist definitiv meine Lieblingsserienkillerin. ;)
     Wie gut das der zweite Teil schon in meinem SuB liegt.

  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1263
  • Die Rache einer Frau sollte man nie unterschätzen - schon gar nicht Blums

    Totenfrau

    Ambermoon

    25. September 2017 um 13:04

    Blum ist Bestatterin. Sie ist liebevolle Mutter zweier Kinder, sie besticht durch ihr großes Herz und ihre Coolness. Blum fährt Motorrad, sie trinkt gerne und ist glücklich verheiratet. Blums Leben ist gut. Doch plötzlich gerät dieses Leben durch den Unfalltod ihres Mannes aus den Fugen. Vor ihren Augen wird Mark überfahren. Fahrerflucht. Alles bricht auseinander. Blum trauert, das Wichtigste in ihrem Leben ist plötzlich nicht mehr da. Ihr Halt, ihr Glück. Durch Zufall findet sie heraus, dass mehr hinter dem Unfall ihres Mannes steckt, dass fünf einflussreiche Menschen seinen Tod wollten.Blum sucht Rache. Vor allem aber stellt sie Fragen. Was ist wirklich passiert? Warum musste Mark sterben? Als sie die Antworten gefunden hat, schlägt sie zu. Erbarmungslos. Warum sie dazu fähig ist? Die Antwort darauf liegt Jahre zurück....(Klappentext)                                      -------------------------------Hier taucht man in das Leben der Bestatterin Blum ein. Bis vor Kurzem noch ein Leben wie aus dem Bilderbuch - glückliche Ehe mit ihrer großen Liebe Mark, zwei süße Töchter, eine schöne Villa und ein eigenes Bestattungsunternehmen.Doch von einer Sekunde auf die andere fällt alles wie ein Kartenhaus in sich zusammen, als Mark bei einem Motorradunfall ums Leben kommt. Von einem schwarzen Rover wird er überfahren und dieser begeht Fahrerflucht.Nach anfänglicher Schockstarre und Trauer beginnt sie dann Marks Arbeitszimmer aufzuräumen. Mark war Polizist und war etwas Ungeheurlichem auf der Spur und es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass Marks Tod kein Unfall war, sondern kaltblütiger Mord.Blum taucht immer mehr in diesen Fall ein und schwört Rache. Dabei agiert sie kaltblütig und äußerst organisiert. Denn was keiner weiß - dies sind nicht die ersten Morde Blums und als Bestatterin hat man ganz andere Möglichkeiten Leichen verschwinden zu lassen.Für schwache Nerven ist dieser Thriller definitiv nichts. Der Fall, den Blum aufdeckt, ist schon hart, aber hier wird gefoltert, zerstückelt und geköpft - unter Anderem.Und trotzdem sympathisiert man mit dieser Bestatterin auf Rachefeldzug, fiebert mit, wenn sie knapp daran ist erwischt zu werden und atmet erleichtert auf, wenn sie doch noch die Kurve kriegt und den nächsten auf ihrer Liste im Visier hat.Im Grunde kennt man den Verlauf derGeschichte, aber hier steht das "Wie" im Vordergrund und lässt einen immer weiterlesen. Schafft sie es? Wie macht sie es diesmal? Wer ist der "Endboss"?Zugegeben, manchmal ist es etwas überzeichnet, aber das ist Aichners Stil.Genauso wie sein Schreibstil, der aus kurzen und knackigen Sätzen wie Pistolenschüsse besteht und seiner ganz speziellen Dialogführung.Aber daran gewöhnt man sich schnell und im Grunde passt dieser Stil perfekt zu der Story.Trotzdem bleiben die Charaktere keineswegs blass, sondern sind durchaus detailliert beschrieben.Einziges Manko ist für mich die manchmal fehlende Logik. Blum deckt den Fall in kürzester Zeit auf, während Mark sich als Polizist daran die Zähne ausbiss, oder dass sie trotz Zeuge nicht erwischt wird und dieser sich scheinbar in Luft auflöst.Komischerweise kann ich darüber aber hinwegsehen und sobald Blum wieder wütet ist es vergessen.Fazit:Ein toller Auftakt einer Thriller-Serie, die mal eine Frau zu einer Serienkillerin werden lässt und mit der man trotzdem sympathisiert.Makaber und nichts für schwache Nerven und hat genau deswegen meinen Lesenerv getroffen.Daher eine absolute Leseempfehlung meinerseits und ich freu mich schon auf die weiteren Teile.© Pink Anemone

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  • Hochspannung

    Totenfrau

    TharinaWagner

    23. May 2017 um 23:35

    Blum ist Bestatterin. Sie hatte eine alles andere als einfache Kindheit: Statt Liebe und Zuneigung boten ihr ihre Adoptiveltern eine, bereits im Kindesalter vorbestimmte Zukunft. Eben die als Bestatterin. Und wenn sie schon keinen Jungen adoptieren konnten, musste eben ein Mädchen als Erbin herhalten. Blum gewöhnte sich schnell an die Gesellschaft der Toten. Sie begann sogar so etwas wie Gefallen an ihrem Job zu finden. Das änderte jedoch nichts an der Beziehung zu ihren Eltern. Doch dann lernt sie Mark kennen. Damit wird alles gut. Spät aber doch, erfährt sie was es heißt geliebt zu werden und selbst zu lieben. Die beiden heiraten, bekommen zwei Töchter. Noch Jahre nach ihrem Kennenlernen erscheint Blum ihr Familienglück wie ein Traum. Dass dieser mit einem Schlag zu Ende sein kann, wird ihr erst bewusst, als es tatsächlich so weit ist: Mark wird auf seinem Motorrad überfahren. Und das vor ihren eigenen Augen. Eben noch gab er ihr den alltäglichen Abschiedskuss und nun ist er tot. Dem Autor ist es gelungen diese Szene so realitätsnah und dramatisch darzustellen, dass er mich damit an einem wunderschönen Sommernachmittag zum Weinen brachte. Allzu lange am Stück konnte ich "Totenfrau" nicht lesen, mit meinen schwachen Nerven. Blums Welt bricht zusammen. Es fällt ihr immer schwerer, den Alltag zu ertragen. Plötzlich liegt ihr geliebter Mark vor ihr, auf dem Leichentisch. Es ist nicht irgendein Fremder, den sie erst als Toten kennenlernt. Sondern Mark, mit dem sie die schönsten Stunden ihres Lebens verbrachte. Sie hat Schwierigkeiten damit, für ihre Töchter da zu sein. Zumindest steht ihr Massimo, der Ex-Kollege ihres Mannes, mit Rat und Tat zur Seite. Als es Blum nach einiger Zeit gelingt, sich zumindest wieder einigermaßen aufzurichten, begibt sie sich in Marks Büro. Durch Zufall stößt sie auf seine letzten Ermittlungen, die ihre Neugierde erwecken. Ihr Interesse an diesen kreiert gleichzeitig eine seltsame Nähe zwischen ihr und ihrem toten Mann. Fast, als wäre er immer noch am Leben. Blum gräbt weiter und stößt auf entsetzliche Verbrechen. Diese beanspruchen bald ihre gesamte Aufmerksamkeit. Je weiter sie bohrt, desto öfter stellt sie sich die Frage, ob der vermeintliche Unfall ihres Mannes wirklich einer war. Sie beschließt Marks Ermittlungen zu Ende zu führen – auf ihre eigene Art. Ich habe seit längerer Zeit keinen so mitreißenden Thriller mehr gelesen. Das liegt bestimmt vor allem am Schreibstil des Autors: Er hält seine Sätze meist kurz – trotzdem gelingt es ihm Situationen wunderbar detailgetreu zu beschreiben und Stimmungen auf den Leser zu übertragen. Aufgrund einiger Kritiken hätte ich mir eine blutrünstigere Geschichte erwartet – unnötiges Blutvergießen fällt allerdings weg. Viel mehr setzt der Autor auf Nervenkitzel. Klare Leseempfehlung.

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  • Ein dramatischer Thriller

    Totenfrau

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. May 2017 um 18:57

    Warum musste ihr Mann sterben? War es wirklich ein Unfall mit Fahrerflucht, wie alle behaupten? Blum beginnt Fragen zu stellen – und als sie die Antworten gefunden hat, schlägt sie zu. Erbarmungslos..... Bis zur Mitte dachte ich, es würde eher in die Kategorie Drama passen, aber dann schlug es zum Thriller um und packte mich richtig. Innerhalb von paar Tagen hatte ich es durch. Band 2 und 3 müssen aufjedenfall hinterher. 

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  • Bestatterin Brünhilde Blum

    Totenfrau

    niknak

    25. April 2017 um 15:54

    Inhalt:Brünhilde Blum ist Bestatterin und liebevolle Mutter zweier Kinder. Sie besticht durch ihr großes Herz und ihre Coolness. Sie ist glücklich bis ihr Mann an einem Unfall mit Fahrerflucht stirbt, vor ihren Augen. Ihr Leben bricht auseinander, sie hat keinen Halt mehr.Durch Zufall findet sie heraus, dass mehr hinter dem Unfall ihres Mannes steckt und fünf einflussreiche Menschen seinen Tod wollten.Blum sinnt auf Rache und will ein paar wichtige Fragen beantwortet bekommen. Warum musste Mark sterben? Was ist wirklich passiert?Als sie Antworten findet, schlägt sie erbarmungslos zu. Warum sie dazu fähig ist, liegt in ihrer Vergangenheit begraben.Mein Kommentar:Dies ist das erste Buch der Trilogie um die Bestatterin Brünhilde Blum und auch das erste Buch welches ich von Berhnard Aichner gelesen habe. Ich bin ganz begeistert von seinem Schreibstil. Der Leser wird ab der ersten Seite ins Geschehen involviert und kommt nicht mehr los. Die Seiten fliegen nur so dahin. Der Schreibstil ist etwas ungewöhnlich, gefällt mir aber sehr gut und lässt sich leicht lesen.Die Charaktere werden sehr genau und tiefgründig beschrieben. Man kann sich als Leser ein sehr gutes Bild von allen machen und erfährt auch viel von ihren Gedanken. Da das Buch eine Erzählperspektive hat, erfährt man auch von den anderen Protagonisten recht viel. Trotzdem geht es hauptsächlich um Blum und man lernt sie im Laufe des Buches immer besser und genauer kennen und versteht auch ihre Handlungsweise. Die Gedanken werden kursiv dargestellt und unterscheiden sich so sehr gut vom Rest der Geschichte. Dadurch sind sie auch klar abgrenzbar und sorgen für keinerlei Verwirrung.Zu Beginn des Buches wird Blum ein wenig genauer beschrieben, sodass man sie als Leser kennenlernt und auch beginnt sie zu verstehen. Erst nach ein paar Kapiteln beginnt sich die Spannung langsam aufzubauen und es beginnt der eigentliche Thriller. Das Buch hat einen tollen Spannungsbogen welcher sich bis zum Schluss erstreckt. Es kommen immer wieder Überraschungen auf den Leser zu, sodass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen will. Man will immer wissen, wie es weitergeht und was als nächstes passiert.Mein Fazit:Ein gelungener Auftakt der Trilogie und ich bin jetzt schon gespannt auf den zweiten und den dritten Band, welche ich mit Sicherheit auch noch lesen werde.Ganz liebe Grüße,Niknak

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    • 2
  • Blum's Rache!!!!

    Totenfrau

    Lisa0312

    14. April 2017 um 07:29

    Klapptext: Blum ist Bestatterin. Sie ist liebevolle Mutter zweier Kinder, sie besticht durch ihr großes Herz und ihre Coolness. Blum fährt Motorrad, sie trinkt gerne und ist glücklich verheiratet. Blum's Leben ist gut.Doch plötzlich gerät dieses Leben durch den Unfalltod ihres Mannes aus den Fugen. Vor ihren Augen wird Mark überfahren. Fahrerflucht. Alles bricht auseinander. Blum trauert,das Wichtigste in ihrem Leben ist plötzlich nicht mehr da.ihr Halt,ihr Glück. Durch Zufall findet sie heraus, dass mehr hinter dem Unfall ihres Mannes steckt,das fünf einflussreiche Menschen seinen Tod wollten.Blum sucht Rache. Vorallem stellt sie aber Fragen. Was ist wirklich passiert? Warum musste Mark sterben? Als sie die Antworten gefunden hat,schlägt sie zu.Erbarmungslos. Warum sie dazu fähig ist?Die Antwort darauf liegt Jahre zurück.....Meine Meinung:Nach anfänglichen Schwierigkeiten, mit dem Schreibstil,an den ich mich aber schnell gewöhnt hatte und Blum selbst,die ich auf den ersten Seiten des Buch's einfach nur als eiskalt empfand,flog ich dann nur noch von Kapitel zu Kapitel, wie im Rausch,was aber auch an den kurzen, knackigen Kapiteln lag.Der Autor hält sich nicht lang mit Schnickschnack auf und kommt gleich zur Sache.Stellenweise musste ich auch schmunzeln.Mit der Zeit, konnte ich mich mit Blum anfreunden und ihre Rache an den Männern nachvollziehen. Die Ausführung, ihrer Rache ist wohl nicht jedermanns Ding,da es dann doch mal etwas heftiger zur Sache ging,was mir persönlich aber gefiel, obwohl ich mir so ein-zweimal dachte,jetzt warste aber zu schnell Blum und bist nicht schlauer.Durch Blum's Erinnerungen an ihre Kindheit, wurde so einiges erklärt,wo ich dann mit ihr gefühlt habe und dachte, kein Wunder das du so skrupellos bist.Am Ende, gab's für mich ne kleine Überraschung,mit der ich nicht gerechnet hätte.Wer Hannibal und Dexter mochte,der wird auch Blum ins Herz schliessen.Ich freue mich schon auf Band 2 und bin schon ganz gespannt,wie's mit Blum weitergeht.

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  • Leserunde zu "Totenfrau" von Bernhard Aichner

    Totenfrau

    Buchgeborene

    Die Thrillercafé Leserunden starten mit "Totenfrau". Thrillercafé? Was ist das? Wir sind eine großartige Gruppe voller absolut netter Leute, die vorwiegend aber nicht nur Thriller liest. Gegründet hab ich damals die Gruppe aus der Thrillergruppe der Krimi gegen Thriller Challenge hier auf LB. Aber wir haben schnell gemerkt, dass wir eigentlich viel zu viel lesen, um es nur auf Thriller zu beschränken. Deswegen sind wir offen für alle. Wir lieben Bücher! Du auch? Dann werde doch einfach Teil unserer Gruppe! Worum geht es in "Totenfrau"? Hardcover- Klappentext : Blum ist Bestatterin. Sie ist liebevolle Mutter zweier Kinder, sie besticht durch ihr großes Herz, ihren schwarzen Humor und ihre Coolness. Blum fährt Motorrad, sie trinkt gerne und ist glücklich verheiratet. Blums Leben ist gut. Doch plötzlich gerät dieses Leben durch den Unfalltod ihres Mannes, eines Polizisten, aus den Fugen. Vor ihren Augen wird Mark überfahren. Fahrerflucht. Alles bricht auseinander. Blum trauert, will sich aber mit ihrem Schicksal nicht abfinden. Das Wichtigste in ihrem Leben ist plötzlich nicht mehr da. Ihr Halt, ihr Glück. Durch Zufall findet sie heraus, dass mehr hinter dem Unfall ihres Mannes steckt, dass fünf einflussreiche Menschen seinen Tod wollten. Blum sucht Rache. Was ist passiert? Warum musste Mark sterben? Als sie die Antworten gefunden hat, schlägt sie zu. Erbarmungslos. Warum sie das tut? Warum sie dazu fähig ist? Die Antwort darauf liegt Jahre zurück. Kann ich auch teilnehmen, wenn ich nicht im Thrillercafé bin? Ja. Wird hier ein Buch verlost? Nein, wir sind nur ein paar Leute, die unbedingt zusammen lesen wollen. Leider funktionierte das Erstellen einer Leserunde ohne Angabe einer eins nicht. Sollte das Verbot eines Erstellens einer Leserunde ohne Verlosung in den Lovelybooks FAQs oder AGB am Tag der Erstellung der Leserunde bevor Erstellung, aber nicht nach, ausdrücklich festgelegt sein, werde ich das Buch in gebrauchten Zustand innerhalb Deutschlands verlosen.

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    • 227
  • Totenfrau von Bernhard Aichner - Ein fesselndes Buch, das mich nicht mehr losgelasen hat

    Totenfrau

    petrahillebrand

    08. April 2017 um 11:44

    Kurze, prägnante Sätze ziehen den Leser sofort in die Geschichte hinein. Obwohl die Hintergründe für die Taten grausam sind und ich einiges lieber nicht so genau gewusst hätte, konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Die Art, wie hier Dialoge eingebaut wurden, finde ich, die ich selber schreibe, faszinierend. Frau Blum, die hauptberuflich als Bestatterin arbeitet und im Roman einen brutalen Rachefeldzug beginnt, bleibt einem bis zum Schluss sympathisch. Mehr noch, phasenweise konnte ich mir sogar vorstellen, ihr helfend zur Hand zu gehen... Dass Herr Aichner für seine Recherche ein halbes Jahr bei einem Bestatter ein Praktikum gemacht hat, war gut investierte Zeit. Obwohl ich glaube, dass er für Hebetätigkeiten kaum eingesetzt wurde. Sonst hätte er Frau Blum nicht so viel alleine machen lassen. Denn dass sie mit ihrer zarten Gestalt z.B. einen bewusstlosen, erwachsenen Mann durch den Wald schleift und dann auch noch alleine ins Auto bekommt, das wage ich zu bezweifeln. Ihren Namen Blum mochte ich. Brünhilde fand ich "too much" und war froh, dass der Autor den Vornamen nur sehr sparsam eingesetzt hat. Fazit: ein spannendes Buch, das ganz ohne Schnörkel auskommt. Kein Wort zu viel. Jeder Satz, und sei er noch so kurz, ein Treffer. Fesselnd bis zum Schluss. Für Thriller-Fans absolut zu empfehlen. Aber Vorsicht: der Roman ist nichts für Leser mit schwachen Nerven!  

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  • Totenfrau

    Totenfrau

    BettinaForstinger

    01. April 2017 um 19:39

    Könnte ich 6 Sterne vergeben, dieses Buch hätte sie verdient.Schon lange habe ich nicht mehr so ein tolles Buch gelesen. Ich bin durch die Seiten gerast konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Blum, sie ist Bestatterin, hat einen wundervollen Ehemann und zwei entzückende Töchter. Das Unternehmen floriert, ihr geht es blenden, sie ist rundum zufrieden.Bis eines Tages ihr Mann bei einem Autounfall ums Leben kommt, dann ist nichts mehr so wie früher, nichts mehr ist gut.Blum findet Aufzeichnungen, sie fängt an zu bohren und nachzuforschen und vor allem beginnt sie den Tod ihres Mannes zu rächen.Denn Blum ist nicht einfach nur Bestatterin, nein sie ist anders, sie hat ein dunkles Geheimnis, eine dunkle Vergangenheit.Dieses Geheimnis, diese Vergangenheit, kommen ihr bei ihrem Vorhaben zu Gunsten. Nichts fällt ihr schwer, nicht einmal das morden, ja sogar das geht ihr leicht von der Hand....Ich fand die Art wie diese Geschichte geschrieben ist hervorragend, kurze knappe Kapitel, ein kurzer Satzbau und wahnsinnig tolle Dialoge.Ein Thriller der etwas anderen Art, der unbedingt gelesen werden sollte!

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  • Bestatterin, Witwe, Mutter... Opfer, Rachegöttin, Mörderin

    Totenfrau

    Floh

    Autor Bernhard Aichner begibt sich mit seinem Thriller in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele...Ich bin noch immer geschockt und erschüttert... Ein Thriller, der nachwirkt. Inhalt: "Blum ist Bestatterin. Sie ist liebevolle Mutter zweier Kinder, sie besticht durch ihr großes Herz, ihren schwarzen Humor und ihre Coolness. Blum fährt Motorrad, sie trinkt gerne und ist glücklich verheiratet. Blums Leben ist gut. Doch plötzlich gerät dieses Leben durch den Unfalltod ihres Mannes, eines Polizisten, aus den Fugen. Vor ihren Augen wird Mark überfahren. Fahrerflucht. Alles bricht auseinander. Blum trauert, will sich aber mit ihrem Schicksal nicht abfinden. Das Wichtigste in ihrem Leben ist plötzlich nicht mehr da. Ihr Halt, ihr Glück. Durch Zufall findet sie heraus, dass mehr hinter dem Unfall ihres Mannes steckt, dass fünf einflussreiche Menschen seinen Tod wollten. Blum sucht Rache. Was ist passiert? Warum musste Mark sterben? Als sie die Antworten gefunden hat, schlägt sie zu. Erbarmungslos. Warum sie das tut? Warum sie dazu fähig ist? Die Antwort darauf liegt Jahre zurück." Schreibstil: Der Schreibstil des Autors in diesem Werk ist ein völlig neuer. So habe ich noch nie ein Buch gelesen. Ich kenne den Begriff für diesen Stil und diese Art des Schreibens nicht, aber eines kann ich sagen: Es haut rein! Es erschüttert, es trifft Mark und Seele...kurz, knackig, tief! In diesem Buch behandelt der Autor eine ganz finstere Thematik, er provoziert, erregt, erschüttert, gibt aber dennoch Stoff für Spekulationen und Mutmaßungen. Eine sehr gelungene neue Art, der Autor besitzt Wiedererkennungswert! Autor Bernhard Aichner besitzt eine ganz besondere Note. Ihm ist es gelungen, durch was auch immer er es schafft, den Leser in seine Welt zu versetzen, sie an die Schauplätze zu bringen, sich mit den Charakteren zu identifizieren und zu schockieren. Der Leser hat bis zum Schluss das Gefühl, unter ständiger Spannung und Anspannung zu stehen, dieses Spitzt sich bis zum Ende zu. Allein hierfür würde ich gerne 5 Sterne vergeben! Charaktere: Die Charaktere sind das Kernstück des Thrillers. So viel Leid, Störung, Schändung, Verzweiflung, Schicksal, Mitleid usw. habe ich noch nie mit Charakteren mitempfunden. Blum, die Bestatterin, die Witwe, die Mutter, das geschundene Kind, die Rachegöttin... Mark, der Ehemann, Opfer eines Unfalls, Polizist mit einem Plan: Dunja Dunja, der Schlüssel zu allem. Der Stein, der alles ins Rollen bringt Massimo, der Freund und Kollege, der Helfer, der Anker Reza, der Illegale, der Dankbare, die helfende Hand, der Stille Verdiente 5 Sterne vergebe ich für die raffinierte Auswahl der Charaktere, die in ihren Rollen voll aufgehen und einen Platz in der Story finden, der nicht wegzudenken ist! Manche davon nehmen im Verlauf der Handlung eine ganz andere Seite ein, diese gekonnten und raffinierten Wendungen zeugen von großem Talent und Geschick des Autors. Hier ist "Schubladendenken" sicherlich nicht angebracht, denn hier erlebt der Leser einige Überraschungen. Autor Aichner besticht hier mit sehr detailliert beschriebenen Charakteren, auch jene Nebendarsteller werden mit einer ganz besonderen Macke oder Eigenschaft in dem Geschehen platziert. Die Darstellung der handelnden Personen ist authentisch und personifiziert geschildert. So bekommt der Leser die Möglichkeit Handlungen zu verstehen und sich zu identifizieren und vor allem: die Thematik tief in das Bewusstsein zu holen!!! Schauplätze: Die Schauplätze sind eher nebensächlich, werden aber dennoch sehr nah geschildert und ausgeformt. Wichtige Sequenzen werden in passender Weise vorgehoben. Auch hier weiß es der Autor zu glänzen. Aichner entführt seine Leserschaft an unterschiedlichste Schauplätze und Begebenheiten. Allein dafür nochmals 5 Sterne! Die einzelnen Schauplätze sind so vielzählig wie die Charaktere in dem Buch. Bizarre Orte, tiefe Abgründe, neue Welten, entsetzliche Kulissen, aber auch die gute biedere Gemütlichkeit und Geborgenheit einer heilen Familie kommen nicht zu kurz. Bernhard Aichner bietet dem Leser einen Blick in die Welt von geschundenen Seelen und kranken Psychen und in die Welt des Bestatters, bzw. der Bestatterin. Diese schildert er authentisch, ohne zu übertreiben und geschmacklos zu wirken. Gewürzt werden die Handlungsorte mit einer Brise Schock und bitterer Wahrheit, aber auch mit den alltäglichen Normalitäten wie sie die Welt "noch" zu bieten hat. Meinung: Dieser (Psycho-)Thriller verdient es hoch gelobt zu werden!!!! Und ich frage mich: ist das der Ernst? Und ich muss gestehen: Ja! Gerade wenn dann noch der Buchinhalt nachwirkt, dann hat der Autor mehr erreicht als einfach nur ein gutes Buch abzuliefern. Aichners "Totenfrau" macht nachdenklich und wirkt lange nach. Fragen stellen sich, Antworten werden geliefert. Was macht die Qual aus einem Menschen? Wieviel Leid kann eine Seele verkraften? Kann man trotzdem Mutter sein? Wen darf man trauen? Wer ist Freund? Gibt es Gerechtigkeit? All das geistert dem Leser anschließend im Kopf herum... Ich jedenfalls habe das Buch binnen weniger Stunden gelesen und eine gefühlte Ewigkeit nachsinniert. Dieser (Psycho-) Thriller bedient alle Emotionen. Er wandert nicht nur auf der Schiene von Abscheu, Ekel und Schock, nein dieser Thriller ist trotz der schockierenden Momente tiefsinnig und bewegend. Das Buch zog mich von Beginn an in das Geschehen und ich konnte das Buch ungern aus der Hand legen. Schock, Empörung, Leid und Neugier packen den Leser und fesseln ihn an die Ereignisse. Das Buch schwächelt in keinem einzigen Moment und ich als Leserin war immer gespannt darauf, was mich als nächstes erwartet und verblüffen wird. Der Autor: "Bernhard Aichner (geb. 1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck/Österreich. Aichner schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet. Nach den Spannungsromanen Nur Blau (2006) und Schnee kommt (2009) erschienen bei Haymon die Max-Broll-Krimis Die Schöne und der Tod (2010), Für immer tot (2011) und Leichenspiele (2012). Totenfrau ist der erste Thriller, der bei btb erscheint. Für die Recherche dazu arbeitete Aichner ein halbes Jahr bei einem Bestattungsinstitut als Aushilfe. http://www.bernhard-aichner.at" Cover / Buch: Das Cover, so besonders wie das ganze Buch. Sehr speziell, einfach anders, aber gekonnt abgestimmt. Das Schriftbild ermöglicht ein einfaches Lesen, auch bei Dämmerung, das Buch liegt gut in der Hand und wirkt absolut edel. Volle Punktzahl. Das Cover ist die letzte Rundung zum rundum gelungenen Buch. Fazit: Da mir der Thriller durchweg mehr als sehr gut gefallen hat und ich das Buch guten Gewissens weiter empfehlen kann, sogar muss, kann ich gar nicht anders, als einen Lesezwang auszusprechen! Es ist ein ganz anderes Werk, als die früheren Bücher, mit einer nicht gerade leicht verdaulichen Thematik, aber sehr intensiv, gut recherchiert, interessant und spannend zugleich.

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    • 9
  • Ein Thriller der etwas anderen Art

    Totenfrau

    sinaslesewelt

    27. March 2017 um 09:17

    Ein Buch, das die Meinungen sicher spaltet. Besonders mit dem Schreibstil muss man zurechtkommen. Die Sätze sind kurz, beinahe abgehackt, der Autor kommt schnell auf den Punkt und hält sich nicht großartig mit Beschreibungen auf. Bei der wörtlichen Rede wird komplett auf die üblichen Zeichen verzichtet, nur simple Spiegelstriche deuten einen Dialog an (ähnlich wie bei Zoran Drvenkar). Damit keine Missverständnisse dadurch entstehen, werden Gespräche stets nur von zwei Personen geführt, die sich mit dem Gesagten abwechseln. Aichner deutet nichts an, beschönigt nichts, sondern spricht Klartext und nennt die Dinge beim Namen. Er beschreibt die Taten, wie sie sind und kann den Leser damit auch mal vor den Kopf stoßen. Ich finde den Schreibstil sehr erfrischend. Sobald man sich daran gewöhnt hat fliegen die Seiten nur dahin und man rast förmlich durch die Geschichte. Ich habe nicht einmal 2 Tage für das Buch gebraucht. Wer sich jedoch unsicher mit dem Schreibstil ist, dem empfehle ich vorher die Leseprobe. Ein Thriller aus der Sicht des Täters ist längst nichts Neues mehr, doch die Tatsache, dass die Täterin eine liebende Ehefrau und Mutter ist gibt dem Ganzen das gewisse Etwas. Man hat Mitgefühl für sie, obwohl sie rigoros andere Menschen tötet. Da sie Bestatterin ist, hat sie keine Angst oder Ekel vor dem Tod, dementsprechend ist sie nicht gerade zimperlich wenn es darum geht ihre Opfer um die Ecke zu bringen und verschwinden zu lassen. Dennoch entwickelt man Sympathien für Blum, hat Verständnis für ihr Handeln und wünscht ihr nur das Beste. Insgesamt bietet die Geschichte eine gute Mischung aus Brutalität und Gerechtigkeit. Dem Leser wird durchaus mal etwas abverlangt, doch auch Emotionen kommen nicht zu kurz. Mich hat es nicht gestört, aber ich möchte es dennoch hier erwähnen: Man bekommen für sein Geld wesentlich weniger Geschichte als man erwartet. Das Buch hat 444 Seiten, allerdings gehören dazu auch die Trennseiten zwischen den Kapiteln. Jedes neue Kapitel wird mit einer kompletten Blankoseite (inklusiver blanker Rückseite) angezeigt. Diese Seite befindet sich IMMER auf der rechten Seite. Endet das Kapitel also ebenfalls auf der rechten Seite, folgen daraufhin 3 Blankoseiten. Da die Kapitel recht kurz und damit ziemlich zahlreich sind, muss man sich also auf viele Blankoseiten gefasst machen. Grob geschätzt hat das Buch um die 100 Blankoseiten. Fazit Ein Thriller der anderen Art, welcher mir sehr gut gefallen hat. Ein Buch, das sich schnell lesen lässt und zwischen den ganzen üblichen Büchern dieses Genres etwas Erfrischendes hat. Gewiss nicht jedermanns Sache, mich konnte es vollkommen überzeugen.

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  • Band 1 der Totenfrau-Trilogie

    Totenfrau

    HEIDIZ

    16. March 2017 um 08:50

    Wir steigen mit dem Prolog acht Jahre vor der eigentlichen Handlung ein. "Totenfrau" ist Band 1 der Totenfrau-Trilogie rund um Brünhilde Blum, die Bestatterin. Sie hat zwei Kinder und wird als liebevolle Mutter dargestellt. Sie ist verheiratet und führt ein gutes und glückliches Leben. Dann verunfallt ihr Mann und ihr Leben ändert sich schlagartig. Sie muss mit ansehen, wie der Unfallverursacher Fahrerflucht begeht und bald findet sie heraus, dass es mehr war als ein Unfall ..... Sein Tod war gewollt ...   Rachengedanken werden in ihr wach. Sie stellt sich immer wieder die Frage, was passiert war und warum. Warum es möglich ist, dass Blum solche Rachegedanken überhaupt schmieden kann und sie dann auch noch umsetzt, das liegt in der Vergangenheit ...   Ich möchte nicht zuviel vorwegnehmen von der Handlung, damit ich nicht die Spannung nehme, ich möchte es dabei belassen und mich nun dem widmen, was ich zum Buch zu sagen habe ...   Leseprobe: ========   Die Nacht. Der Morgen. Karl, der wie immer die Kinder übernimmt. Reza, der Blum fragt, was sie vorhat. Blum sagt nichts, sie lächelt ihn an. So wie Mark Nela angelächelt hat. Mach dir keine Sorgen um mich, Reza. Ich komme wieder. Ja, ich passe auf mich auf. Ja, du kannst dich darauf verlassen. Danke, Reza. Blum auf dem Motorrad, die Einfahrt hinaus auf die Straße.   Dieser erste Teil der Tilogie hat mir sehr gut gefallen. Liest man die intensive und spannende Geschichte mit den tiefgründigen Charakterdarstellungen, dann möchte man unbedingt wissen, wie es mit Blum weitergeht. Der eigene Stil des Autors, den man hier bemerkt, der wird in Band 2 und drei auch weitergeführt, wem er gefällt, dem empfehle ich unbedingt alle drei Bände.   Der Schreibstil Aichners ist wohl gewöhnungsbedürftig, gefällt vielleicht nicht jedem Leser/jeder Leserin, ich bin beeindruckt davon, ist mal gänzlich anders, warum immer im gleichen Schema bleiben, warum nicht einen eigenen Stil entwickeln, der sich von dem der anderen Schreiberlinge unterscheidet, der sozusagen Alleinstellunngsmerkmal hat, ich bin ein Fan seiner Bücher, mag den eigenwilligen Stil und bin immer wieder begeistert, wie klug er seine Bücher konstruiert, wie spannungsintensiv er seine Geschichten sein lässt und wie bildhaft er seine Charaktere beschreibt. Dichte Handlung, es passiert immer wieder etwas, was mich an das Buch gefesselt hat und flüssig zu lesen hat mich das Buch überzeugt - und daher empfehle ich es Thrillerfans.  

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