Bernhard Aichner Totenhaus

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Inhaltsangabe zu „Totenhaus“ von Bernhard Aichner

Ein seit zwanzig Jahren leerstehendes Hotel. Eine Mörderin auf der Flucht. Eine liebevolle Mutter, die ihre Kinder zurücklassen muss. Brünhilde Blum wacht eines Tages in einem Albtraum auf. Einer der fünf Menschen, die sie umgebracht hat, taucht plötzlich wieder auf. Bei einer Exhumierung auf einem Innsbrucker Friedhof werden in einem Sarg zwei Köpfe und vier Beine gefunden. Nur eine Person kommt als Täterin in Frage: die Bestatterin Blum, die die Verstorbenen damals eingebettet hat. Doch sie ist wie vom Erdboden verschluckt ...

Leider nicht so überzeugend wie der erste Band

— SusySpoerler
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  • Im Totenhaus

    Totenhaus
    NiWa

    NiWa

    Es geschieht, was geschehen musste. Die Totenfrau ist zurück gekehrt.Am Innsbrucker Friedhof werden bei einer Exhumierung zu viele Leichenteile in einem Sarg entdeckt. Es liegt auf der Hand, dass es sich hierbei um ein Verbrechen handeln muss und es kommt nur eine Person als Täter in Frage. Brunhilde Blum. Die Totenfrau.Die Totenfrau Blum habe ich bereits im 1. Teil der Trilogie kennengelernt. Blum ist eine Psychopathin der höchsten Stufe. Sie ist Bestatterin, hat eine grausame Kindheit hinter sich und sieht den Tod nicht nur als Geschäft sondern vor allem als Lösung für ihre Probleme an.Der Anschluss an den Vorgänger „Totenfrau“ ist dem Autor ausgezeichnet gelungen. Der Band schließt kurze Zeit später an und man merkt, wie sich die Handlung zuzuspitzen beginnt.Blum. Es geht weiter mit Blum, der Totenfrau. Brunhilde Blum ist der unsympathischste Charakter, mit dem ich es jemals zutun hatte. Anfangs fand ich sie noch faszinierend, doch mittlerweile nur mehr verstörend. Als Dreh- und Angelpunkt der Reihe, wird man mit ihrem abstoßenden Gefühlsleben, ihren Ausbrüchen und Kurzschlusshandlungen konfrontiert. Obwohl ich mich einfach nicht für sie erwärmen kann, ist es doch so, dass dem Autor mit dieser erbarmungslosen Figur ein Trumpf gelungen ist, auf den man sich einfach nur einlassen muss, um ihren abstoßenden Charme zu spüren.Während ich beim 1. Teil vom mitreissenden Stil gepackt wurde, konnte mich der Autor diesmal nur schwer bei der Stange halten.Die Handlung an sich konnte mich leider gar nicht überzeugen, weil sie überkonstruiert, richtig an den Haaren herbeigezogen wirkt und eigentlich am Klappentext vollkommen vorbeigeht. Ich hatte mir doch erwartet, dass sich ein Katz- und Maus-Spiel zwischen Blum und Ermittlungsbeamten ergibt. Allerdings geht es in eine völlig andere Richtung, die mir, aus den bereits genannten Gründen, eher nicht gefallen hat.Bernhard Aichner setzt einen sehr bildhaften Erzählstil ein, der wunderbar zu lesen bzw. zu hören ist und stellt dabei den Tod mit all seinen makabren Facetten in den Vordergrund: ausgestopfte Menschen, blutige Kunst auf Leinwänden und eine Bestatterin, die sich nicht nur beruflich um den Tod zu kümmern hat.Sein berüchtigter Stakkato-Stil - aus kurzen Sätzen, teilweise nur Wörter oder gar Fetzen davon - wird auch in diesem Folgeband angewandt. Beim Vorgängerband habe ich diesen Stil als rasant und tempogeladen empfunden, bei diesem Band in der Hörbuchversion hat es auf mich eher störend gewirkt.Zusammengefasst ist „Totenhaus“ zwar handlungsarm, aber dank der Totenfrau doch noch auf abscheuliche Weise faszinierend, und wer wissen möchte, wie es Brunhilde Blum in der Fortsetzung ergeht, sollte sich unbedingt selbst ein Bild machen.Bisher erschienen:1) Totenfrau 2) Totenhaus

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    • 11
    parden

    parden

    16. May 2016 um 12:03
  • Blum ist zurück!

    Totenhaus
    Spatzi79

    Spatzi79

    22. January 2016 um 13:32

    Eigentlich dachte ich nach dem Ende von „Totenfrau“ dass die Geschichte der Bestatterin Brünhilde Blum erzählt sei. Doch sie geht weiter. Auf einem Innsbrucker Friedhof wird bei einer Exhumierung eine schockierende Entdeckung gemacht. In einem Sarg werden Leichenteile von mehr als einer Person gefunden! Schnell ist klar, dass dafür nur eine verantwortlich sein kann, nämlich die Bestatterin: Blum. Währenddessen ist Blum auf dem Weg nach Wien, zu einer Ausstellung, von der sie im Urlaub in einer Zeitschrift gelesen hat. Schockiert hat sie ihr eigenes Gesicht als plastinierte und auf einem Zebra hergerichtete Leichenskulptur gesehen. Wie kann das sein? Wer war die Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht? Und wie kam ihre Leiche in diese Ausstellung, auf dieses Zebra? Blum spürt, dass sie dieses Rätsel lösen muss, es lässt sie nicht los. Gleichzeitig muss sie flüchten und sich verstecken. Sie findet eine Verbindung zu der Zebrafrau und damit durch Zufall auch ein Versteck – doch ist sie hier nicht ebenfalls in großer Gefahr? Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, genau wie den ersten Teil. Der Stil ist ungewöhnlich, viele kurze Sätze, oft nur aus einem Wort bestehend. Wolfram Koch liest entsprechend, man muss sich hier hineinhören und sicher ist es auch eine Geschmacksfrage. Ich fand es nach einer gewissen Eingewöhnung irgendwie faszinierend. Viele Rezensenten schreiben, man müsse den ersten Teil nicht zwingend kennen. Einerseits stimme ich da zu, die wichtigsten Handlungspunkte werden wiederholt, so dass man sich ein Bild davon machen kann, was geschehen ist und was Blum getan hat. Doch um die ungewöhnliche Figur Blum und ihre Handlungsweise auch nur ansatzweise zu verstehen, sollte man meiner Meinung nach zuerst „Totenfrau“ lesen oder hören. Die Geschichte selbst ist wieder keine leichte Lektüre. Es wird grausam und blutig, manche Beschreibungen waren regelrecht ekelhaft, dennoch wollte ich immer weiterhören. Streckenweise sank das Spannungslevel leider etwas ab, aber ich war zwischendurch eher dankbar für kleine Erholungspausen in all dem Grauen. Insgesamt ein sehr besonderer Roman, der sicher nicht allen gefallen wird. Auch ich war mir lange nicht sicher, im Rückblick hat er mir aber eigentlich sogar noch besser gefallen als der erste Teil. Und es wird einen dritten Band geben, noch ist Blums Geschichte nicht beendet!

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  • Leider teilweise zu viel des Guten

    Totenhaus
    SusySpoerler

    SusySpoerler

    17. September 2015 um 08:20

    Totenhaus - die Geschichte um Blum geht weiter. Leider war ich zu Beginn ein kleinwenig enttäuscht, da es nicht mehr derselbe Sprecher wie beim ersten Hörbuch ist. Christian Berkel hat für mich bei "Totenfrau" die Stimme wahnsinnig gut und emotional dargestellt, wobei Wolfram Koch manche Charaktere, wie die Kinder oder teilweise auch Blum selbst in etwas anderer Art und Weise gesprochen hat und mir somit ein wenig der Bezug zum ersten Teil gefehlt hat. Wenn man die Hörbücher allerdings nicht in kurzer Zeit hintereinander hört, denke ich macht Wolfram Koch einen ebenso guten Hörbuchsprecher aus. Zu Beginn gibt es einen Prolog, durch den man sich denken kann, dass Blum vielleicht für ihre Taten, die sie in dem ersten Teil begangen hat zur Rechenschaft gezogen wird. Oder verübt jemand Rache an ihr? Da die Leichenteile in den Särgen durch einen Zufall gefunden wurden zählt ab jetzt jede Sekunde. Blum und Resa müssen sich auf etwas gefasst machen. Ihre einzige Sorge sind ihre Kinder und das Resa doch nicht ins Gefängnis kommen kann, da er nichts damit zu tun hat. Ihr bleibt nichts anderes übrig als zu verschwinden. Aber wohin? Kurz vorher befindet sich aber Blum in einer persönlichen Krise, da sie durch einen Zufall im Urlaub auf ein Bild gestoßen ist, bei dem es um präparierte Leichen geht, die in eine Art Kunst dargestellt werden. Durch dieses Bild macht sie sich alleine auf eine Reise auf der Suche nach ihrer Identität. Da man noch aus Band 1 weiß, dass Brünhilde Blum von Pflegeeltern aufgezogen wurde, könnte das ganze mit dieser Entdeckung zusammenhängen. Als sie an dem Ort angekommen ist, der ihr ihre Vergangenheit näherbringen soll, hat sie keine andere Wahl mehr als dort zu bleiben um den Polizisten, den Reportern und dem ganzen Trubel zu entfliehen, da sie durch die gefundenen Leichenteile im Sarg auf der Suche nach ihr sind. Blum kommt in diesem leerstehenden Hotel im Schwarzwald an und alles verändert sich. Vertraute werden zu Lügnern und es beginnt eine Geschichte voller Intrigen, Lügen und absurder Geschehnisse. Es beginnt eine Raserei zwischen Kapiteln, die teilweise so unglaubwürdige und skurrile Entdeckungen aufzeigen, dass der Leser/Hörer nur noch mit dem Kopf schütteln kann. Manchmal wurde es mir zuviel und ich musste eine Pause einlegen, da sich die Geschichte in so kuriose Richtungen entwickelte. Das Ende bleibt offen, jedoch wissen wir, dass der Autor bereits an einer weiteren Fortsetzung schreibt. Bernhard Aichner hat eine Protagonistin geschaffen, die es schafft dem Leser zwiegespaltene Eindrücke zu übermitteln. Ihre Art, und ihre Fürsorge für ihre Kinder macht sie sehr sympathisch, während man sich hingegen überlegt, dass sie auch eine brutale und durchtriebene Killerin sein kann. Teilweise war mir die Geschichte zu abstrus und zu viel des Guten. Trotzdem bin ich sehr gespannt auf den weiteren Teil um Brünhilde Blum.

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