Bernhard Aichner Totenhaus

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Inhaltsangabe zu „Totenhaus“ von Bernhard Aichner

Eine Mörderin auf der Flucht. Brünhilde Blum wacht eines Tages in einem Albtraum auf. Einer der fünf Menschen, die sie umbringen musste, taucht plötzlich wieder auf. Bei einer Exhumierung auf einem Innsbrucker Friedhof werden in einem Sarg zwei Köpfe und vier Beine gefunden. Nur eine Person kommt als Täterin in Frage: die Bestatterin, die die Toten damals eingebettet hat. Blum muss fliehen, und sie muss ihre Kinder zurücklassen. In einem seit zwanzig Jahre leerstehenden Hotel findet sie Zuflucht, an einem Ort, den sie besser gemieden hätte. Bei Menschen, denen sie besser nie begegnet wäre.

Zweiter diesmal etwas gruseliger Lesespaß

— gybis_buchinsel

Blum ist einfach großartig 😁

— Larili

Spannender zweiter Teil

— sandra97

Rasanter, teils schockierender Thriller mit überraschenden Wendungen.

— TharinaWagner

Das war gar nicht meins! Zuviele Wiederholungen! Kein Vergleich zu Band 1!

— Mira20

Fesselnder Stil aber suspekte Geschichte die mich mehr befremdete als faszinierte.

— Icelegs

Ein guter 2. Teil dieser Reihe, der mich leider nicht so überzeugen konnte wie der erste Teil.

— BettinaForstinger

Spannend und mitreißend wie der erste Band. Unverwechselbarer Schreibstil, einfach ein Lesegenuß!

— BettinaLausen

Spannend geschrieben in unverwechselbarem Schreibstil, leider nur ein "Sandwichband", das schlüssige Ende findet sich wohl erst in Band 3.

— petrahillebrand

Anfang lahm aber dann... Wow

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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Was das Buch zu einem Thriller macht leider erst am Schluß dazu gekommen.

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  • Blum 2.0

    Totenhaus

    gybis_buchinsel

    19. November 2017 um 11:19

    Das Totenhaus ist im Gegensatz zu Band 1 gruseliger.
    Band 1 Totenfrau hat mir persönlich besser gefallen, da ich mir bei Band 2 immer dachte "Mensch Blum so blöd kannst Du doch nicht sein."
    Ich habe mich mehrfach geärgert das Blum so leichtgläubig ist.
    Na ja am Ende... nene das verat ich nicht. Jetzt bin ich auf Teil 3 Totenrausch gespannt.

  • Totenhaus!!

    Totenhaus

    Lisa0312

    26. June 2017 um 19:02

    Zum Inhalt:Blum macht Urlaub mit ihren Kindern.Als sie entspannt am Strand in einer Zeitschrift blättert und plötzlich in ihr eigenes Gesicht blickt.Tot sitzend auf einem Zebra. Blum macht sich sofort auf den Heimweg um Nachforschungen zu der toten zu stellen. Kann es sein das Blum eine Zwillingsschwester hatte? Während Blum auf Spurensuche ist,wird auf dem Innsbrucker Friedhof eine Exhumierung vorgenommen, in dem Sarg werden zwei Köpfe und vier Beine gefunden. Schnell wird klar das es sich um die Leichenteile des vor einem Jahr spurlos verschwundenen Schauspielers handelt.Die Täterin kann nur Blum sein,die sich damals um die Beerdigung gekümmert hat.Aber Blum ist unauffindbar.......Meine Meinung:Schnell war ich wieder in Blum's Welt. Der Schreibstil war wie in Band eins. Die Kapitel waren wieder schön kurz,so das ich schnell vor ankam.Leider war für meinen Geschmack etwas zu wenig Blut dabei,dafür war eine ziemlich düstere Stimmung die mir ab und an einen kleinen Schauer bescherte.Ich habe auch wieder mit Blum gelitten, obwohl ich ja weiss das sie selbst keine Unschuld vom Lande ist.Zum Ende hin kam auch kurz auch wieder die Blum aus Band eins zum Vorschein. Der Schluss bleibt offen,so das man schon auf den dritten und letzten Teil gespannt sein darf.

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  • Leserunde zu "Totenhaus" von Bernhard Aichner

    Totenhaus

    Buchgeborene

    ✨Die Thrillercafé Leserunden gehen in die zweite Runde mit "Totenhaus".    🔹Thrillercafé? Was ist das?Wir sind eine großartige Gruppe voller absolut netter Leute, die vorwiegend aber nicht nur Thriller liest. Gegründet hab ich damals die Gruppe aus der Thrillergruppe der Krimi gegen Thriller Challenge hier auf LB. Aber wir haben schnell gemerkt, dass wir eigentlich viel zu viel lesen, um es nur auf Thriller zu beschränken. Deswegen sind wir offen für alle. Wir lieben Bücher! Du auch? Dann werde doch einfach Teil unserer Gruppe! 📚Worum geht es in "Totenhaus"? Klappentext : Eine Mörderin auf der Flucht. Brünhilde Blum wacht eines Tages in einem Albtraum auf. Einer der fünf Menschen, die sie umbringen musste, taucht plötzlich wieder auf. Bei einer Exhumierung auf einem Innsbrucker Friedhof werden in einem Sarg zwei Köpfe und vier Beine gefunden. Nur eine Person kommt als Täterin in Frage: die Bestatterin, die die Toten damals eingebettet hat. Blum muss fliehen, und sie muss ihre Kinder zurücklassen. In einem seit zwanzig Jahre leerstehenden Hotel findet sie Zuflucht, an einem Ort, den sie besser gemieden hätte. Bei Menschen, denen sie besser nie begegnet wäre.🦋Kann ich auch teilnehmen, wenn ich nicht im Thrillercafé bin? Ja. 🍀Wird hier ein Buch verlost? Nein, wir sind nur ein paar Leute, die unbedingt zusammen lesen wollen. Leider funktionierte das Erstellen einer Leserunde ohne Angabe einer eins nicht. Sollte das Verbot eines Erstellens einer Leserunde ohne Verlosung in den Lovelybooks FAQs oder AGB am Tag der Erstellung der Leserunde bevor Erstellung, aber nicht nach, ausdrücklich festgelegt sein, werde ich das Buch in gebrauchten Zustand innerhalb Deutschlands verlosen.

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    • 62
  • Totenhaus

    Totenhaus

    BettinaForstinger

    25. June 2017 um 16:20

    Blum entdeckt in einer Zeitschrift ein Bild einer Frau die ihr wahnsinnig ähnlich sieht, ja alles sehe sie in einen Spiegel.Am Friedhof in Innsbruck wird ein Sarg ausgegraben mit 2 Köpfen und 4 Beinen.Ja Blum hat ein Problem und ist auf der Flucht, doch flüchtet sie zu den richtigen Menschen, oder rennt sie direkt in Ihr Unglück?Der 2. Teil um die Reihe der Bestatterin Blum lässt sich wie der Vorgänger gut und flüssig lesen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen, die Verknüpfungen zum ersten Teil sind kurz aber aussagekräftig. Auch für Leser die den ersten Teil noch nicht kennen. Die Kapitel sind wieder sehr kurz gehalten, was mir persönlich beim lesen sehr gut gefallen hat.Die Atmosphäre ist das ganze Buch über sehr düster und unheimlich. Man leidet beim lesen mit Blum, schließlich kann sie nicht mehr nach Hause, nicht mehr zu ihren Kindern.Manchmal konnte ich dennoch ihre Handlungen überhaupt nicht nachvollziehen.Das Buch braucht sehr lange um Spannung aufzubauen, richtig spannend wird es erst zum Ende hin.Im großen und ganzen ein solider Thriller, der für mich aber leider bei weitem nicht so stark war wie der erste Teil. 3* 

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  • Ein spannender Zwischenband mit billiger Überleitung zu Band drei

    Totenhaus

    petrahillebrand

    17. May 2017 um 22:58

    Bernhard Aichner ist ein Könner, der seinen individuellen Schreibstil konstant weiterführt. Er versteht es, die Spannung voranzutreiben. Seite für Seite wird der nichts Gutes ahnende Leser tiefer hineingeführt in eine verstörende Welt, die Schreckliches bereithält. Gekonnt arbeitet der Autor mit Assoziationen, die Geborgenheit vermitteln und lullt Leser wie Protagonistin damit ein, um dann gnadenlos zuzuschlagen. Ein Gräuel nach dem anderen verbreitet eine Gänsehaut - nirgends ist man sicher. Am wenigstens dort, wo man es fälschlicherweise vermutet. Durch gezielte Rückblenden gewährt Bernhard Aichner Einblicke in die düstere Vergangenheit der hier handelnden Personen, macht nachvollziehbar, warum sie jetzt so "krank" agieren. Zur Handlung: Blum, die Leichenbestatterin, die im Band 1 zur 7-fachen Mörderin wurde und damals ungeschoren davonkam, weil sie die Leichen so genial verschwinden ließ, verbringt mit ihren zwei Töchtern, die für sie "Zauberwesen" sind, einen unbeschwerten Urlaub am Meer. Mitten in dieser Idylle mit den spielenden Mädchen am Strand findet sie einen Zeitungsartikel, der sie zutiefst beunruhigt. Wer ist diese Frau, deren toter Körper auf einer Ausstellung für Körperkunst auf einem Zebra reitet? Und vor allem: wieso sieht deren Gesicht genauso aus, wie ihr eigenes? Verstört fährt Frau Blum nach Nürnberg, um Herrn Kuhn, der seine Leichen im Sinne der Kunst so entartet hat, zur Rede zu stellen und ist entsetzt, als sie erfährt, welche Verbindung es zwischen ihr und der Frau gibt. Obwohl sie ahnt, dass sie sich da ev. auf etwas Gefährliches einlässt, fährt sie mit Herrn Kuhn zur Familie von Björk, ihrer Zwillingsschwester, die ebenfalls wie Blum nach der Geburt zur Adoption freigegeben wurde. Ihre tiefe Sehnsucht nach familiärer Geborgenheit führt sie direkt in das imposante Hotel, in dem Björk zusammen mit ihrem Halbbruder Ingmar aufgewachsen und schließlich gestorben ist. Das Hotel ist riesengroß und beherbergt seit 20 Jahren keine Gäste mehr. Warum das so ist, erfährt Blum erst im Laufe der Zeit. Auch die düsteren Geheimnisse, der Personen, die dort wohnen und die sich alle auf ihre Art um Blum kümmern, kommen erst schrittweise zu Tage. Vertrauend auf ihr ungutes Bauchgefühl will Blum Abstand zwischen sich und die Bewohner des leerstehenden Hotels bringen und kehrt wieder in den Schoß ihrer Familie zurück. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Die sorgsam in den Gräbern anderer Personen versteckten Leichenteile werden gefunden und schon ist Blum die Hauptverdächtige, nach der fieberhaft gesucht wird. Sie, die Jägerin, wird zur Gejagten. Da bietet Björks Halbbruder Ingmar ihr an, sich bei ihnen im Hotel zu verstecken. Kurz glaubt Blum, dass damit alles gut wird, doch ehe sie es sich versieht, ist das geniale Versteck für sie zur tödlichen Falle geworden.  Aber das ist beileibe noch nicht das Ende aller Schrecken.... Fazit: Ein Buch, das sein Lesepublikum gekonnt von Trugschluss zu Trugschluss führt, es in Sicherheit wiegt, um es dann umso mehr zu schocken. Ein Autor, der mit Worten, kurzen Sätzen und bedeutungsschweren Hinweisen eine Realität schafft, die die Gänsehaut hervortreibt. Eine Protagonistin, die so ganz anders agiert, als die vorausdenkende Bestatterin im ersten Band. Als Gejagte wirkt sie in diesem Buch leider längst nicht so pfiffig und klar denkend wie im ersten Band. Kinder werden eingeführt, um das Grauen und das Ausgeliefertsein von Blum auf den Höhepunkt das treiben, was für mich persönlich eine Grenzüberschreitung darstellte, die mir nicht gefallen hat. Und dann noch (leider!) ein relativ offenes Ende, das als neugierig machende Überleitung für den Band drei eingesetzt wurde.

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  • Ein typischer Zwischenband

    Totenhaus

    sinaslesewelt

    13. April 2017 um 09:12

    Der erste Teil „Totenfrau“ konnte mich wirklich begeistern. Ich mochte den speziellen Schreibstil, die Protagonistin und die Geschichte. Zwischen den ganzen üblichen Thrillern war dieses Buch wirklich mal etwas Erfrischendes. Doch der zweite Teil „Totenhaus“ konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Doch fangen wir beim Schreibstil an. Dieser ist wie schon in Teil 1 sehr speziell und gewiss nicht jedermanns Sache. Kurze, beinahe abgehackte Sätze. Keine Beschönigungen, keine Umschreibungen, purer Klartext. Dialoge finden immer nur zwischen zwei Personen statt und die wörtliche Rede wird nur mit Spiegelstrichen angezeigt. Aichner hält sich nicht lange mit irgendwelchen Dingen auf, sondern schreibt die Geschehnisse in einem schnellen Tempo. Wie schon in Teil 1 gibt es zwischen den Kapiteln viele Blankoseiten, was das Buch äußerlich gewaltig streckt. Mir persönlich macht das nichts aus, aber ich möchte dennoch darauf hinweisen. Was den Inhalt angeht, wurde ich leider sehr enttäuscht. Alles, was ich an Teil 1 gemocht habe ist hier verloren gegangen. Unsere Protagonistin Blum ist nicht länger die Jägerin, sondern die Gejagte. Sie ist zu einer weinerlichen Frau mutiert, die im Selbstmitleid förmlich versinkt. Sie sitzt meistens tatenlos herum und jammert pausenlos vor sich hin. Wo ist die Blum geblieben, die ich im ersten Teil so sehr mochte? Die teilweise eine richtige Draufgängerin war und nicht einmal mit der Wimper gezuckt hat, wenn es darum ging, jemanden umzubringen? Die alles dafür tat, um ihre Familie zu beschützen und den Tod ihres Mannes unbedingt rächen wollte? Diese taffe, konsequente Blum fehlt mir hier sehr. Schade! Auch die Geschichte an sich ist alles andere als rund. Im Grunde hat dieses Buch für mich überhaupt keine richtige Daseinsberechtigung, denn es bringt den Leser eigentlich kaum weiter. Der rote Faden fehlt mir hier komplett, der Plot lässt ein richtiges Konzept vermissen. Auch die Spannung lässt zu wünschen übrig. Generell sehe ich „Totenhaus“ nicht als Thriller, sondern eher als Psychogramm. Fazit Der Zwischenband einer Trilogie, welcher echt nicht nötig gewesen wäre. Die Protagonistin hat sich massiv zum negativen entwickelt, die Geschichte macht für mich keinen Sinn. Der einzige Pluspunkt bleibt für mich weiterhin der außergewöhnliche Schreibstil.

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  • Leider keine gelungene Fortsetzung

    Totenhaus

    Petra1984

    20. March 2017 um 08:12

    Ich habe mir von diesem Buch mehr erwartet. Der erste Teil war echt spannend. Mir haben vor allem die knackigen kurzen Dialoge im ersten Band sehr gut gefallen. Diese haben aber leider in diesem Band gefehlt. Das Buch ist gut zu lesen und sehr flüssig geschrieben, aber leider fehlte total die Spannung. Ich fand es auch teilweise sehr unglaubwürdig. Zu viele Zufälle auf einmal. Bin gespannt, wie der letzte Teil ist.

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  • Band zwei der Totenfrautrilogie

    Totenhaus

    HEIDIZ

    19. February 2017 um 20:00

    Das "Totenhaus" und die "Totenfrau" von Bernhard Aichner sind mir neulich wieder in die Hände gekommen, als ich "Totenrausch" ins Regal stellte. Ich möchte euch gern heute "Totenhaus" als zweiten Band der Totenfrautrilogie vorstellen.   kurze Inhaltsangabe: ===============   Brünhilde Blum hat fünf Menschen umgebracht. Eines Tages werden während einer Exhumierung auf einem Innsbrucker Friedhof vier Beine und zwei Köpfe entdeckt. Die Bestatterin kommt in Verdacht, sie hat die Toten seinerzeit eingebettet. Brünhilde flieht und lässt ihre Kinder zurück - es bleibt ihr nichts anderes übrig. Sie schlüpft unter in einem zwei Jahrzehnte leer stehenden Hotel und begegnet Menschen, die sie am besten nie kennen gelernt hätte. Dann ist da noch das Foto in der Zeitung ... viel mehr möchte ich eigentlich gar nicht verraten.   Interessant für die Spannung innerhalb der Handlung fand ich die Idee des Autors, den Kollegen von Gunther von Hagens aus "Totenfrau" auch in Band zwei zu involvieren. Er  nennt sich Leo Kuhn. Finde ich clever gemacht. Dramatische Wendungen und psychologischer Tiefgang haben mir außerdem sehr gut gefallen, alles ergibt ein schlüssiges Bild und ergänzt sich gegenseitig.   Leseprobe: ========   Lange war da nur Blums offener Mund. Das Entsetzen in ihrem Gesicht, ihre Ohnmacht. Weil sie nicht verstand, was passierte. Dass da diese roten Flecken waren auf der Leinwand, Blut, das n ach unten rann. Immer wieder das Kaninchen, das durch die Luft flog.   Atemberaubend spannend hat mich Band 2 der Trilogie extrem gefesselt. Die dichte Handlung hat mich gefangen genommen, hat mich davon getragen und mir Gänsehaut verursacht. Extrem bildhaft und authentisch lebendig, konnte ich mich zu 100 Prozent in die Handlung und Charaktere hinein versetzen.   Ich habe es genossen, diesen spannungsintensiven Thriller zu lesen und empfehle ihn Thriller- und Aichner-Fans.

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  • besser als erwartet

    Totenhaus

    Engelchen07

    03. February 2017 um 20:51

    Totenhaus ist die Fortsetzung von Totenfrau. Totenfrau hat mir überhaupt nicht gefallen, weil aber so viele die Bücher gelobt haben, habe ich mich an den 2. Teil gewagt. Auf einem Friedhof wird eine Exhumierung vorgenommen. Doch in dem Sarg liegt nicht nur der erwartete Tote, sondern ein 2. Kopf und weitere zwei Beine. Von ihrem Freund und Angestellten Reza gewarnt, flüchtet Brünhilde Blum ohne ihre Kinder. Zuvor mußte Blum einiges mitmachen, in einer Zeitung hat sie ein Exponat des Künstlers Kuhn entdeckt. Er stellt Leichen aus und eines seiner Exponate zeigt die tote Blum, wie sie auf einem Zebra reitet. Als sie den Künstler über dieses Exponat ausfragen will, erfährt sie, dass sie eine Zwillingsschwester hat und lernt die Familie ihrer Zwillingsschwester kennen. Blum flüchtet mit bzw. zu dem Bruder von ihrer Zwillingsschwester. Doch in dem Haus sind und werden noch schreckliche Dinge vor sich gehen. Nachdem der erste Teil Totenfrau sehr überzogen war, war ich gespannt auf den zweiten Teil der Reihe um Brünhilde Blum. Er ist immer noch sehr überzogen, aber schon um einiges besser wie der erste Teil. Ich bin nun schon auf Band 3 gespannt, ob es der Autor schafft Spannung aufzubauen und in einem einigermaßen unüberzogenen Schreibstil zu enden.  

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  • Fluch der Vergangenheit

    Totenhaus

    twentytwo

    13. January 2017 um 15:58

    Zu leicht sind die Spuren zurückzuverfolgen, die sie bei der Entsorgung der Mordopfer vor zwei Jahren hinterlassen hat. Und so bleibt der Bestatterin und Mörderin Brünhilde Blum nichts anderes übrig als Hals über Kopf ihre Sachen zu packen und zu fliehen. Dabei gerät sie allerdings vom Regen in die Traufe, denn in ihrem kopflosen Verhalten vertraut sie ihr Leben Menschen an, die sie eigentlich nicht kennt, die ihr aber ein trügerisches Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermitteln. Die ersten Tage nach ihrer Flucht, verlebt sie wie in einem Dämmerzustand und viel zu spät kommen ihr erste Zweifel an der Aufrichtigkeit ihrer vermeintlichen Retter. Dieser Irrtum, den sie beinahe mit ihrem Leben bezahlen muss, wird zum Wendepunkt ihrer Flucht. Sie will kämpfen. Sie will endlich ihre Kinder wiedersehen und irgendwo mit ihnen ein normales Leben führen. Dazu ist ihr jedes Mittel recht und ohne lange nachzudenken, lässt sie sich auf eine abenteuerliche Flucht ein, die nicht nur sie in Gefahr bringt.FazitEin unrealistischer und überzogener Plot, bei dem sich mehrere Psychopathen versuchen gegenseitig den Rang abzulaufen. Mit etlichen Ungereimtheiten und Schwächen im Handlungsablauf gelingt es dem Thriller nicht zu überzeugen.

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  • Wenn dich die Vergangenheit einholt...

    Totenhaus

    Booklove91

    03. January 2017 um 09:10

    Autor: Bernhard Aichner Titel: TotenhausInhalt: Bei einer Exhumierung auf einem Innsbrucker Friedhof werden in einem Sarg zwei Köpfe und vier Beine gefunden. Schnell wird klar, dass es sich um ein Verbrechen handeln muss, dass hier die Leichenteile eines vor einem Jahr spurlos verschwundenen Schauspielers liegen. Nur eine Person kommt als Täterin in Frage: die Bestatterin, die die Verstorbene damals versorgt und eingebettet hat. Es gibt keinen Zweifel daran, dass Brünhilde Blum den Schauspieler getötet hat. Doch die ist wie vom Erdboden verschluckt …Meine Meinung:Auch mit dem zweiten (!) Buch der Reihe aus der Totenfrau-Trilogie (Band 1= "Totenfrau", Band 3 = "Totenrausch") fesselt mich Bernhard Aichner. Das Buch habe ich innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Absolute Hochspannung garantiert.Diese  unscheinbare  Frau,  diese  Bestatterin  aus  der  Provinz, die beobachten musste,  wie  ihre  Welt  zusammenbrach und  sie  selbst  dem  Ende  entgegenraste. Wer sich fragt, ob das erste Buch der Reihen gelesen werden muss, kann ich dies zwar verneinen, da eine wirklich gute Zusammenfassung im zweiten stattfindet, jedoch empfehle ich jedem, auch "Totenfrau" zu lesen.Tolles Cover, super Schreibstil, übersichtlicher Text-/Kapitelaufbau und spannungsgeladene Story.Ich freue mich sehr auf "Totenrausch".

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  • Totenhaus. Bernhard Aichner (2)

    Totenhaus

    miissbuch

    15. December 2016 um 11:17

    Totenhaus oder die Fortsetzung von Totenfrau. Beide Teile warten auf das Ende, welches sich in Totenrausch ergeben wird. Auch ich warten gespannt auf das neue Buch, dass Anfang nächsten Jahres erscheint. Totenfrau konnte mich damals erst zum Ende hin packe, bei Totenhaus war es diesmal ganz anders. Ich glaube, dass es wichtig ist Totenfrau im Vorhinein gelesen zu haben, da die Bücher zwar in direkter Verbindung, im zweiten Teil aber eher wenige direkte Ereignisse aus dem ersten Teil geschildert werden. Ich glaube auch, dass man total verwirrt ist, wenn man die Vorgeschichte nicht kennt. Die Formatierung des Buches ist leider mit der, des ersten Buches identisch. Viele leere Seiten oder verschwendete Seiten durch Platzverschwendung. Das ist wirklich etwas, dass mich sehr stört – gerade weil Papier ein so wertvoller Rohstoff ist. Aber die Formatierung hat dem Inhalt keinen Abbruch getan. Ich wusste diesmal ja auch, worauf ich mich einlasse. Der Inhalt ist interessant. Die Bestatterin Blum ist mit ihren Töchtern Nela und Uma in Griechenland im Urlaub, während die Kinder am Strand spielen entdeckt Blum in einer Zeitschrift ein Kunstwerk von Leo Kuhn. Leo Kuhn präpariert Leichen und stellt diese aus. Und eines seiner neuen Werke zeigt eine Frau, die Blum wie aus dem Gesicht geschnitten ähnelt. Blum kann sich das Ganze nicht erklären, auch wenn sie damals adoptiert wurde hat sie von einer (Zwillings-)Schwester nichts gewusst. Sie macht sich auf die Suche. Doch während ihre Kinder bei Karl und Reza bleiben und Blum durch Deutschland reist, werden auf einem Friedhof 2 Köpfe und 4 Beine in einem Sarg gefunden – es kann nur eine Möglichkeit geben, wie diese darein gekommen sind – BLUM. Blum wird des Mordes verdächtigt und ist auf der Flucht. Flucht vor sich selbst, der Polizei, der Vergangenheit und gerät auf dieser Flucht in Gefahr. Ich fand besonders den Einstieg in das Buch sehr spannend. Er gibt einen Ausblick auf das, was in 3 Wochen ist. Während die eigentliche Handlung 3 Wochen vorher beginnt und sich zum Inhalt des Prologs hinarbeitet. Es ist schwer in den Kopf der anderen Menschen zu schauen und ich find es schwer mich in Blum hineinzuversetzen, aber auf die eine oder andere Art ist mir Blum trotzdem sympathisch. Ich hatte Angst um sie uns konnte nicht entscheiden er gut und wer böse ist. Die Sache mit Kuhns Kunst ist eine Sache, die ich nicht ganz verstanden habe. Es hätte sicher auch andere Wege gegeben, wie Aichner eine Fortsetzung zu Teil 1 geschaffen hätte. Das Cover und den Titel finde ich sehr gut gewählt. Den das Haus spielt eine zentrale Rolle im Buch. Das Cover passt sehr gut zum 1. und sieht im Regal sehr passend aus. Ich bin wirklich gespannt, ob Blum die Flucht gelingt, oder ob sie im 3. Teil doch noch von der Polizei gefasst wird. Wer Freund und wer Feind ist, wem man vertrauen kann und wer noch lebt. Denn wenn es eines in diesem Buch gab, dass zahlreiche Tote. Ich fand den 2. Teil um einiges besser als den 1. und vergebe 4 Stern. 

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  • Totenhaus - Bernhard Aichner

    Totenhaus

    zickzack

    21. July 2016 um 20:10

    Ich habe mich ja bereits über den ersten Band ausgelassen und trotzdem habe ich mich an den zweiten gewagt, da ich diesen von einer Freundin zur Ausleihe bekommen habe. Leider wurde es nicht besser, eher schlechter. Das einzige was sich meiner Meinung verbessert hat, ist die Sprache. Es wiederholen sich die Name nicht in jeder Zeile dreimal. Liegt wahrscheinlich daran, dass sie nicht mehr andauernd an Mark denkt. Das macht das Buch erträglicher, wenn auch nur unwesentlich. Die kurzen Sätze sind immer noch abgehackt, aber nach meinem Empfinden nicht mehr so schlimm wie im ersten Band oder ich habe mich daran gewöhnt, das kann ich nicht sagen. Die Dialoge sind immer noch gut geschrieben und auch etwas mehr in diesem Band vertreten, allerdings ist es mit dem Bindestrich immer noch gewöhnungsbedürftig und ohne Zwischensätze seltsam. Es wirkt auf mich immer noch wie ein heruntergerasselter Filmtext. Aber das war nicht das Hauptproblem an diesem Buch. Inhaltlich hatte das Buch wirklich starke Schwächen und starke Charakterschwächen und unlogische Denkweisen, aber Blum hat ja sowieso einen verquerten Kopf. Ich verkünde an dieser Stelle: SPOILERWARNUNG Erstens, wie kann sie es als Mutter sich leisten, einfach abzuhauen und ihren Kindern den Reportern auszusetzen. Sie hat diesen Trubel nicht erwartet, aber das ist nicht nur blauäugig, sondern naiv. Und überhaupt, ein Leben mit den Kindern auf der Flucht, dass ist nicht nur feige, sondern dumm. Stark wäre gewesen, wenn sie zu ihren Taten stehen würde, aber dann könnte man wohl kein Buch darüber schreiben. Allgemein war sie in diesem Buch sehr naiv. Der gute Ingmar... der handelt ja auch aus reiner Nächstenliebe so, weil im Menschen ja nur das Gute steckt und ach... weil er ihr das ja so sagt. Das der die ganze Zeit der Übeltäter ist, dass habe ich schon nach dem seinem ersten Auftreten bemerkt bzw. spätestens dann als er um den Unfall ging und wie eng sein Vater und Blums Schwester waren. Klar war der eifersüchtig, was auch sonst? Na ja und dann hat Blum ein ziemliches Aggressionsproblem. Auch wenn sie in diesem Band, man soll es kaum glauben, aber es ist so, niemand umgebracht hat, tritt sie doch tatsächlich auf bereits tote Menschen ein, weiß sich nicht besser zu helfen als Leutezu knebeln, damit sie die Wahrheit erfährt und war immer wieder kurz davor jemand umzubringen. Die gehört nicht in den Knast, sondern in die Psychatrie. Aber Ingmar verurteilen, weil er Kaninchen an die Wand schmeißt. Klar ist das nicht toll, aber in ihrer Position hat sie gar nicht das Recht ihn zu verurteilen, denn dass ihre Taten besser sind, nur weil sie bessere Absichten hat, ist ja nun lachhaft. Selbstjustiz ist nie gut. Noch ein Punkt, der mich extrem an Blum gestört hat, war der ihr rumgejammer und geheule und dass sie sich immer wieder an ein männliches Objekt werfen muss. Das war schon in Band 1 schlimm. Da war es eben Reza und der war nun nicht da, da musste Ingmar herhalten. Ich dachte Herr Aichner wollte eine starke Frau beschreiben und kein Dauerheulsuse, die sich nach dem Schutz eines Mannes sehnt? Daher war wahrscheinlich auch ihr selbstständiges Denken abhanden gekommen. Der gesamte Plot war für mich zu voraussehbar und dann noch der letzte Satz: "Ich komme zurück." Ich konnte nur mit den Augen rollen, denn das soll die Garantie darstellen, dass man auch den letzten Band liest, aber ich glaube, davon will ich lieber Abstand nehmen, nicht das meine Frustration weiter steigt und das Buch bei einem Stern landet. Ach ja und mich haben die vielen Leerseiten in dem Buch gestört, noch schlimmer als in Band 1. Ich habe sie nicht gezählt, aber ein anderer Kommentator hat von 67 Leerseiten geschrieben (+ die Seiten wo nur die Kapitelzahl steht), glaube ich. Das ist schon enorm, wenn man das auf die Gesamtzahl an Seiten sieht. Zum Glück habe ich den Band selbst nicht gekauft, hätte mich darüber tierisch geärgert. Fazit: Für mich ist das kein Thriller, da keine Spannung da ist, da der Plot zu einfach ist und die Figuren insbesondere Blum zu abstrus handeln. Deshalb noch zwei Sterne, da in diesem Band der Schreibstil für meinen Geschmack angenehmer war als im ersten und die Dialoge gut sind.

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    • 2
  • Ein sehr spannender Thriller

    Totenhaus

    margit83

    11. June 2016 um 14:39

    Sehr spannend geschrieben. Man kann nicht aufhören zu lesen. Nachdem ich Totenfrau noch nicht gelesen habe, interessiert es mich jetzt noch mehr, was da wohl im 1. Teil alles geschehen ist.

  • Schwächerer zweiter Band der Reihe

    Totenhaus

    rokat

    Der zweite Band um die Bestatterin Brünhilde Blum - Diese Rezension kann Spoiler zum ersten Band "Totenfrau" enthalten! Blum ist endlich wieder in ihrem Leben angekommen. Die Mörder ihres Mannes sind tot, sie geniesst Ferien mit ihren Töchtern. Doch da ziehen Wolken auf: Sie entdeckt in einem Magazin eine Frau, die ihr aus dem Gesicht geschnitten scheint. Hatte sie eine Schwester? Sie macht sich auf die Suche, und entdeckt eine weitere Familie mit einer tragischen Geschichte. Und dann werden die Körperteile der von ihr ermordeten Männer durch einen Zufall entdeckt. Blum muss ihre Familie verlassen und untertauchen. Doch auch hier scheint sie verfolgt und verraten zu werden... Der spezielle Schreibstil von Bernhard Aichner zieht sich auch durch den zweiten Band. Atmosphärisch sehr dicht und in den Bann ziehend wirkt die Geschichte dadurch, ich konnte mich kaum von den Seiten lösen. Man leidet einmal mehr mit Blum mit, und hofft, dass sich endlich wieder alles zum Guten wendet - spürt jedoch bereits dass sie immer weiter in diese Negativspirale hineingerät. Ein Schreibstil, der ganz bestimmt nicht jedem Leser gefällt, an den man sich zuerst gewöhnen muss, der mir jedoch durch diese Eigenart sehr gefällt. Ein grosser Kritikpunkt hingegen: Blums Verhalten. Während sie im ersten Band zwar immer wieder schwankt, aber als starke Frau auftritt, wirkt sie hier total verloren. Und vor allem unglaublich naiv. So naiv, dass es ein oder zweimal schon sehr unglaubwürdig wirkt. Ein Wort und sie lässt sich von jemandes Schuld oder Unschuld überzeugen, ohne auch nur eigene Überlegungen anzustellen. Schütteln möchte man sie - und glaubt dem Autor hier leider doch nicht mehr alles. Schade! Alles in allem einmal mehr ein gutes Buch, aber bei weitem nicht an den ersten Band heranreichend. Da es mich trotz allem sehr in Bann gezogen hat gibt es aufgerundete 4 Sterne von mir. Und ich freue mich auf einen dritten Teil - hoffentlich wieder überzeugender!

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    • 9

    parden

    28. May 2016 um 11:20
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