Bernhard Albrecht

 4.6 Sterne bei 42 Bewertungen

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Bernhard AlbrechtPatient meines Lebens: Von Ärzten, die alles wagen
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Patient meines Lebens: Von Ärzten, die alles wagen
Bernhard AlbrechtPostaufgabestempel im Generalgouvernement 1949 - 45
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Patient meines Lebens: Von Ärzten, die alles wagen

Neue Rezensionen zu Bernhard Albrecht

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melli.die.zahnfees avatar

Rezension zu "Patient meines Lebens: Von Ärzten, die alles wagen" von Bernhard Albrecht

Schön unterhaltsam
melli.die.zahnfeevor 3 Jahren

in Patient meines Lebens erzählt Bernhard Albrecht von verschiedenen aussichtslosen Fällen, die dank der Kreativität und Entschlossenheit der Ärzte gerettet oder denen besser geholfen werden konnte. Ich fand die Fälle schön erzählt. Es war wenig Fachchinesisch dabei man konnte alles gt verstehen. Der Autor erzählt sehr empatisch über die Patienten und Ärzte, man merkt dass er Hintergrundwissen besitzt.
Ein bisschen Lobhudelei war auch dabei, was aber angesichts der Fälle auch verständlich ist. Schön fand ich dass auch die Ärzte kurz mit Biografie erwähnt wurden.
Fazit: Mal ein etwas anderes Buch über Medizin :)

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Buecherspiegels avatar

Rezension zu "Patient meines Lebens: Von Ärzten, die alles wagen" von Bernhard Albrecht

vom wunder, einen guten arzt zu finden
Buecherspiegelvor 4 Jahren

Die Überschrift könnte auch heißen: Geschichten die das Leben schreibt. Manche gehen gut aus, manche enden bitter. Was der Journalist und studierte Arzt Bernhard Albrecht beispielhaft zusammengetragen hat, lässt erahnen, welche Vielfalt in Deutschland möglich war beziehungsweise ist, wenn Ärzte wagen, einen nicht konventionellen Weg zu beschreiten. Allerdings wird ebenfalls aufgezeigt, welche Steine beziehungsweise Vorschriften und Regeln dem im Wege stehen können. Und das Krankenkassen sehr wohl unterschiedlich entscheiden.

Regeln und Vorschriften schützen aber auch und sind nicht nur aus Langeweile entstanden. Falsche Hoffnungen sollte sich keiner machen, nur ein engagierter Arzt macht noch lange keinen gesund, und kann einen Arzt an den Rand des wirtschaftlichen Ruins treiben. Aber Albrecht zeigt zurecht auf, welche neuen Wege, welche Erfolge die Wissenschaft vorzuweisen hat, die weiterverfolgt werden sollten beispielsweise in der Schmerztherapie.

In lockeren und nachvollziehbarem Schreibstil erstellt, dem jeder folgen kann, ohne dass es zu pathetisch wirkt. Vor allem zeigt es, dass, wenn wir die Folgen unseres Handelns nicht bis zu einem gewissen Grad überblicken können, mit diesen Leben müssen, und diese können für alle Beteiligten äußerst unangenehm werden. Trotz des Erfolges.



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Arizonas avatar

Rezension zu "Patient meines Lebens: Von Ärzten, die alles wagen" von Bernhard Albrecht

Medizinische Fälle abseits der Schulmedizin
Arizonavor 5 Jahren

In diesem Tatsachenbericht erzählt der Autor Bernhard Albrecht (der auch selbst Arzt ist) von 9 besonderen Fälle, bei denen die Ärzte quasi Pfade abseits der Schulmedizin eingeschlagen haben, um ihren Patienten zu helfen. Dabei schildert er neben der medizinischen Seite auch immer die persönliche Seite des Patienten. So berichtet er z.B. über einen Fall eines Patienten, der eine künstliche Luftröhre bekommt, einer Frühgeburt in der 21. Schwangerschaftswoche, und einer Schmerzpatientin. Bei allen diesen Patienten gehen die Ärzte bis an ihre Grenzen, bzw. eigentlich sogar schon darüber hinaus. Ich fand es sehr faszinierend, zum einen den Lebenswillen der Patienten und zum anderen die Bereitschaft der Ärzte sich über Widerstände hinweg zu setzen. Wirklich unglaublich was teilweise möglich ist. Auf der anderen Seite waren die Fälle doch auch schon teilweise etwas abschreckend. Also für Hypochonder auf jeden Fall nicht so geeignet...

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Gespräche aus der Community

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B
"Mehr können wir nicht tun." Dieser Satz eines Arztes stand oft am Anfang der Geschichten, denen ich vier Jahre hinterhergespürt habe. Die neun Fallgeschichten in diesem Buch erzählen, wie dann ein anderer Arzt doch noch die Lösung findet. In den Erzählungen geht um alles, was das Leben ausmacht: Hoffnung, Liebe, Treue, Todesangst - und immer auch um einen Meilenstein im Leben des Arztes.
Als ich das Buch geschrieben habe, habe ich mir immer vorgestellt, dass es auch am Strand gegen einen Krimi bestehen muss - obwohl darin auch viel Wissen vermittelt wird. Von euch will ich erfahren, ob das gelungen ist und freue mich, wenn viele mitdiskutieren.
Wer mehr erfahren will, youtube-Video anklicken oder meine website www.bernhard-albrecht.de besuchen - dort auf "Buch" klicken.

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Nachtrag 3.11.2013 - Leseprobe

Pater  Raphael  trug  eine braune Kutte  mit Kapuze und  um die Hüfte eine  Kordel. Er  war  stolz  auf  sein  Habit – so nannten die  Brüder das  Gewand –, denn es gemahnte an den Gründer des Franziskanerordens, Franziskus von Assisi, der im 13. Jahrhundert als Mönch in einem Wollsack  herumlief, weil er jegliche Symbole  des Reichtums ablehnte.

Am späten Vormittag  des 28. Oktober 2010 betrat Pater

Raphael  den Fahrstuhl des Klinikums Fulda.  Hinter ihm schoben zwei Rettungssanitäter eine  junge  Frau  auf einer Trage in die Kabine. Nie würde er vergessen, wie sich ihre Augen  vor Angst  weiteten,  als ihr Blick an seinem Habit entlang zu seinem Gesicht emporwanderte.

»Wer hat denn den Pater gerufen?«,  flüsterte sie, aus ihrer

Stimme klang Entsetzen.

Pater Raphael arbeitete seit sechs Jahren als katholischer Seelsorger am Klinikum. Täglich besuchte er Menschen in Todesangst,  doch er war gewohnt,  dass sein Erscheinungsbild sie eher beruhigte als verängstigte. Diese Frau aber war offensichtlich gerade  mitten aus dem  Leben  gerissen  worden,  und  sein  Habit bedeutete ihr  nur  eines: Sterben  und Tod.

»Ich  mache  hier  nur  meine Besuche auf den  Stationen

und stehe ganz zufällig im Fahrstuhl«, versuchte er ruhig zu antworten. »Und Sie?«

Er  erfuhr,  dass sie schwanger  war,  Zwillinge.  Dass  ihr

niedergelassener Frauenarzt wohl soeben ein Problem am Muttermund entdeckt hatte. »›Sie bleiben gleich hier liegen, ich hole den Notarzt‹, hat er zu mir gesagt.«

Dann  öffnete sich auch schon  die Fahrstuhltür, und sie

war weg. Der  Pater  aber blieb zurück, verwirrt und  aufgewühlt.


(aus dem Kapitel: "21 Wochen, fünf Tage". Es geht um die jüngste Frühgeburt Europas. Soeben nominiert für den "Deutschen Reporterpreis" unter dem Titel "Und Frieda lebt noch", SZ-Magazin, gekürzte Fassung, www.reporter-forum.de. Dieser Kapitelauszug fiel durch die Kürzung weg...)

Ich bin begeistert von den persönlich geschriebenen Bewerbungen und verspreche, diese Runde möglichst täglich zu begleiten. Die Auswahl wird schwer! Schön, dass sich sowohl Krimileser melden, die mit Medizin nichts am Hut haben, als auch vom Thema Betroffene und fachlich Interessierte. Das Buch ist für alle geeignet, behaupte ich - so wie einst die Bücher von Oliver Sacks ("Awakenings"), der das Genre begründete und den ich als Abiturient verschlungen habe. Wie bei Sacks handelt es sich um wahre Geschichten.
Gruß Bernhard
Winterzaubers avatar
Letzter Beitrag von  Winterzaubervor 5 Jahren
Das wär toll !!
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Samy86s avatar
Ich arbeite in einem Krankenhaus als Krankenschwester und muss sagen man kann aus dem Buch auch wirklich vieles annähernd im alltäglichen Arbeitsalltag mit erleben, wenn tot geglaubte ihre schwere Krankheit überleben oder gar mit einer erhöhten Lebenserwartung mit einem Lächeln die Station verlassen und alles nur wenn im richtigen Moment die richtige Therapie angestrebt wird. Leider bekommt man auch die traurigen Seiten mancher kämpfe von Patient,Arzt und nicht zu vergessen Pflegepersonal mit. Den ich glaube, dass das Pflegepersonal die stützende und auch rechte Hand eines Arztes ist.

Tolles Buch! Würde echt gern mehr darüber erfahren! 

Sorryihr Lieben aber mir ist hier ein Fehler unterlaufen! Ich verlose das Buch nicht, sondern wollte an der Leserunde teilnehmen und irgendwie ist es dann als neu Runde geöffnet worden! Tut mir leid für die Missverständnisse die dadurch aufgekommen sind!!!
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