Bernhard Albrecht Patient meines Lebens: Von Ärzten, die alles wagen

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Inhaltsangabe zu „Patient meines Lebens: Von Ärzten, die alles wagen“ von Bernhard Albrecht

VON MENSCHEN OHNE HOFFNUNG. VON ÄRZTEN, DIE AN GRENZEN GEHEN. GESCHICHTEN AUF LEBEN UND TOD. Der Arzt und preisgekrönte Wissenschaftsjournalist Bernhard Albrecht erzählt von Patienten, deren Fälle aussichtslos erscheinen, und von Ärzten, die alles daransetzen, die Krankheit gegen alle Wahrscheinlichkeit zu heilen und Leben zu retten. Und er zeigt, wozu die Medizin imstande wäre, wenn jeder Patient einen Arzt fände, der alles für ihn gibt. 'Medizin ist Wissenschaft und Kunst zugleich. Bernhard Albrecht hat diese Doppelbegabung: tiefe Recherche als Arzt und einen packenden Stil als kunstvoller Autor.' Eckart von Hirschhausen

Wenige wissenschaftliche Informationen, extrem viel Lobhudelei und Privates von den "Göttern in Weiß". Für mich etwas am Thema vorbei.

— FrauWunder

unfassbar, unbeschreiblich gut! Liest sich in einem Zug...

— dieFlo

Ich war völlig bewegt! Liest sich wie ein Krimi und doch ist es Realität.Hut ab vor solchen Menschen! Hut ab vor dem Autor!

— Tintenfass

Ein Buch mit beeindruckenden Fallgeschichten - es sollte mehr Ärzte dieser Art geben!

— chaosbaerchen

Ich schätze Bernhard Albrecht sehr. Er ist ein hervorragender Autor. Er ist selbst Arzt und forschend, was die Geheimnisse der Heilung sind.

— UweWalter

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    Patient meines Lebens: Von Ärzten, die alles wagen

    melli.die.zahnfee

    14. September 2015 um 13:26

    in Patient meines Lebens erzählt Bernhard Albrecht von verschiedenen aussichtslosen Fällen, die dank der Kreativität und Entschlossenheit der Ärzte gerettet oder denen besser geholfen werden konnte. Ich fand die Fälle schön erzählt. Es war wenig Fachchinesisch dabei man konnte alles gt verstehen. Der Autor erzählt sehr empatisch über die Patienten und Ärzte, man merkt dass er Hintergrundwissen besitzt. Ein bisschen Lobhudelei war auch dabei, was aber angesichts der Fälle auch verständlich ist. Schön fand ich dass auch die Ärzte kurz mit Biografie erwähnt wurden. Fazit: Mal ein etwas anderes Buch über Medizin :)

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  • Leserunde zu "111 Gründe, an die große Liebe zu glauben" von Mara Braun

    111 Gründe, an die große Liebe zu glauben

    Wortpiratin

    Kein Thema ist so allgegenwärtig wie die Liebe. Das Buch beschäftigt sich in zwölf thematischen Kapiteln mit dem größten aller Gefühle: Es geht um die erste Liebe, die Menschen hinter Liebesliedern, um Partnerschaften, Filme und um die Personen, mit denen uns neben dem Partner besondere Beziehungen verbinden. Es geht um die Liebe im Alltäglichen ebenso wie um ihr Scheitern und Liebeskummer, außerdem erzählen Paare, was sie am anderen so besonders finden und was ihre Liebe ausmacht. Ihr wollt bei der Leserunde dabei sein? Dann sagt mir bis 2. Juni, warum ausgerechnet ihr dieses Buch unbedingt lesen müsst, um ein signiertes Exemplar zu gewinnen. Wer mit einem eigenen Buch teilnehmen mag, ist natürlich ebenso herzlich willkommen. Die Leserunde startet dann am 9. Juni. Ich freue mich auf eure Beiträge!

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  • vom wunder, einen guten arzt zu finden

    Patient meines Lebens: Von Ärzten, die alles wagen

    Buecherspiegel

    27. April 2014 um 17:27

    Die Überschrift könnte auch heißen: Geschichten die das Leben schreibt. Manche gehen gut aus, manche enden bitter. Was der Journalist und studierte Arzt Bernhard Albrecht beispielhaft zusammengetragen hat, lässt erahnen, welche Vielfalt in Deutschland möglich war beziehungsweise ist, wenn Ärzte wagen, einen nicht konventionellen Weg zu beschreiten. Allerdings wird ebenfalls aufgezeigt, welche Steine beziehungsweise Vorschriften und Regeln dem im Wege stehen können. Und das Krankenkassen sehr wohl unterschiedlich entscheiden. Regeln und Vorschriften schützen aber auch und sind nicht nur aus Langeweile entstanden. Falsche Hoffnungen sollte sich keiner machen, nur ein engagierter Arzt macht noch lange keinen gesund, und kann einen Arzt an den Rand des wirtschaftlichen Ruins treiben. Aber Albrecht zeigt zurecht auf, welche neuen Wege, welche Erfolge die Wissenschaft vorzuweisen hat, die weiterverfolgt werden sollten beispielsweise in der Schmerztherapie. In lockeren und nachvollziehbarem Schreibstil erstellt, dem jeder folgen kann, ohne dass es zu pathetisch wirkt. Vor allem zeigt es, dass, wenn wir die Folgen unseres Handelns nicht bis zu einem gewissen Grad überblicken können, mit diesen Leben müssen, und diese können für alle Beteiligten äußerst unangenehm werden. Trotz des Erfolges.

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  • Medizinische Fälle abseits der Schulmedizin

    Patient meines Lebens: Von Ärzten, die alles wagen

    Arizona

    29. December 2013 um 16:41

    In diesem Tatsachenbericht erzählt der Autor Bernhard Albrecht (der auch selbst Arzt ist) von 9 besonderen Fälle, bei denen die Ärzte quasi Pfade abseits der Schulmedizin eingeschlagen haben, um ihren Patienten zu helfen. Dabei schildert er neben der medizinischen Seite auch immer die persönliche Seite des Patienten. So berichtet er z.B. über einen Fall eines Patienten, der eine künstliche Luftröhre bekommt, einer Frühgeburt in der 21. Schwangerschaftswoche, und einer Schmerzpatientin. Bei allen diesen Patienten gehen die Ärzte bis an ihre Grenzen, bzw. eigentlich sogar schon darüber hinaus. Ich fand es sehr faszinierend, zum einen den Lebenswillen der Patienten und zum anderen die Bereitschaft der Ärzte sich über Widerstände hinweg zu setzen. Wirklich unglaublich was teilweise möglich ist. Auf der anderen Seite waren die Fälle doch auch schon teilweise etwas abschreckend. Also für Hypochonder auf jeden Fall nicht so geeignet...

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  • Leserunde zu "Patient meines Lebens: Von Ärzten, die alles wagen" von Bernhard Albrecht

    Patient meines Lebens: Von Ärzten, die alles wagen

    Bernhard_Albrecht

    "Mehr können wir nicht tun." Dieser Satz eines Arztes stand oft am Anfang der Geschichten, denen ich vier Jahre hinterhergespürt habe. Die neun Fallgeschichten in diesem Buch erzählen, wie dann ein anderer Arzt doch noch die Lösung findet. In den Erzählungen geht um alles, was das Leben ausmacht: Hoffnung, Liebe, Treue, Todesangst - und immer auch um einen Meilenstein im Leben des Arztes. Als ich das Buch geschrieben habe, habe ich mir immer vorgestellt, dass es auch am Strand gegen einen Krimi bestehen muss - obwohl darin auch viel Wissen vermittelt wird. Von euch will ich erfahren, ob das gelungen ist und freue mich, wenn viele mitdiskutieren. Wer mehr erfahren will, youtube-Video anklicken oder meine website www.bernhard-albrecht.de besuchen - dort auf "Buch" klicken. Nachtrag 3.11.2013 - Leseprobe Pater  Raphael  trug  eine braune Kutte  mit Kapuze und  um die Hüfte eine  Kordel. Er  war  stolz  auf  sein  Habit – so nannten die  Brüder das  Gewand –, denn es gemahnte an den Gründer des Franziskanerordens, Franziskus von Assisi, der im 13. Jahrhundert als Mönch in einem Wollsack  herumlief, weil er jegliche Symbole  des Reichtums ablehnte. Am späten Vormittag  des 28. Oktober 2010 betrat Pater Raphael  den Fahrstuhl des Klinikums Fulda.  Hinter ihm schoben zwei Rettungssanitäter eine  junge  Frau  auf einer Trage in die Kabine. Nie würde er vergessen, wie sich ihre Augen  vor Angst  weiteten,  als ihr Blick an seinem Habit entlang zu seinem Gesicht emporwanderte. »Wer hat denn den Pater gerufen?«,  flüsterte sie, aus ihrer Stimme klang Entsetzen. Pater Raphael arbeitete seit sechs Jahren als katholischer Seelsorger am Klinikum. Täglich besuchte er Menschen in Todesangst,  doch er war gewohnt,  dass sein Erscheinungsbild sie eher beruhigte als verängstigte. Diese Frau aber war offensichtlich gerade  mitten aus dem  Leben  gerissen  worden,  und  sein  Habit bedeutete ihr  nur  eines: Sterben  und Tod. »Ich  mache  hier  nur  meine Besuche auf den  Stationen und stehe ganz zufällig im Fahrstuhl«, versuchte er ruhig zu antworten. »Und Sie?« Er  erfuhr,  dass sie schwanger  war,  Zwillinge.  Dass  ihr niedergelassener Frauenarzt wohl soeben ein Problem am Muttermund entdeckt hatte. »›Sie bleiben gleich hier liegen, ich hole den Notarzt‹, hat er zu mir gesagt.« Dann  öffnete sich auch schon  die Fahrstuhltür, und sie war weg. Der  Pater  aber blieb zurück, verwirrt und  aufgewühlt. (aus dem Kapitel: "21 Wochen, fünf Tage". Es geht um die jüngste Frühgeburt Europas. Soeben nominiert für den "Deutschen Reporterpreis" unter dem Titel "Und Frieda lebt noch", SZ-Magazin, gekürzte Fassung, www.reporter-forum.de. Dieser Kapitelauszug fiel durch die Kürzung weg...) Ich bin begeistert von den persönlich geschriebenen Bewerbungen und verspreche, diese Runde möglichst täglich zu begleiten. Die Auswahl wird schwer! Schön, dass sich sowohl Krimileser melden, die mit Medizin nichts am Hut haben, als auch vom Thema Betroffene und fachlich Interessierte. Das Buch ist für alle geeignet, behaupte ich - so wie einst die Bücher von Oliver Sacks ("Awakenings"), der das Genre begründete und den ich als Abiturient verschlungen habe. Wie bei Sacks handelt es sich um wahre Geschichten. Gruß Bernhard

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    • 384

    Winterzauber

    20. December 2013 um 13:22
    Bernhard_Albrecht schreibt Schöne Rezi als Weihnachtsgeschenk für mich. Ich wünsche denen, die sich noch hierher verirren, schöne Feiertage. @Winterzauber: nehme ich als Auftrag, über ein neues Buch nachzudenken. Euer Bernhard

    Das wär toll !!

  • Sensationell

    Patient meines Lebens: Von Ärzten, die alles wagen

    Winterzauber

    18. December 2013 um 22:17

    Ich habe selten so ein interessantes, emontionales Sachbuch gelesen. Die Geschichten sind gut recherchiert, absolut glaubhaft rübergebracht und lassen nichts an Information vermissen. Beim Lesen habe ich auch einiges gelernt und empfehle das Buch inzwischen oft weiter. Es gibt viele Themengebiete und alle Geschichten haben ihre eigene Tragik, jeder kann die Gefühle der Patienten nachvollziehen, alle Ängst und auch auch die Schmerzen. Super gut gefallen hat mir auch, dass die Lebensläufe nicht nur der Patienten, sondern auch der Ärzte zu lesen sind, das gibt allen Menschen ein Gesicht. Ich werde jedes Buch, welches in Zukunft von Berhard Albrecht erscheint, gerne lesen.

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  • *+* Fast alles ist möglich *+*

    Patient meines Lebens: Von Ärzten, die alles wagen

    Irve

    10. December 2013 um 22:19

    *+* Fast alles ist möglich *+* Inhaltsangabe: Wer wünscht ihn sich nicht: Einen Arzt, der alles, wirklich ALLES daransetzen würde, um einen vor dem sicheren Tod zu retten. Da ist der Kinderarzt, der ein Baby durchbringt, das nach Expertenmeinung keine Chance auf Leben hat - das jüngste Frühgeborene der Welt, entbunden nach 21 Wochen und fünf Tagen. Da ist das Medizinerpaar, dessen aufsehenerregende Mission es ist, eine künstliche Luftröhre zu erschaffen, um einem todgeweihten Patienten ein normales Leben zu ermöglichen. Und da ist der Stationsarzt, dem es erstmals weltweit gelingt, einen Patienten von Aids zu heilen. Sie alle standen an einem Punkt, wo man entweder den Patienten aufgeben oder mit ungewöhnlichen Methoden weiterkämpfen kann - und sie sind das Wagnis eingegangen und haben den Kampf gewonnen. Der Arzt und Wissenschaftsjournalist Bernhard Albrecht hat zehn solcher Mediziner und ihre außergewöhnlichen Fallgeschichten aufgespürt. (Quelle: lovelybooks.de) Das Cover: Es ist sehr nüchtern gestaltet und unterstreicht damit gut das medizinische Thema des Buches. Das gesamte Cover ist weiß, in schwarzen Buchstaben wird der Leser über Autor und Titel informiert. Im unteren Teil sieht man einen Arzt von hinten, wie er mit wehendem Kittel davoneilt. Er sieht zielstrebig aus....so, wie die Ärzte der hier vorgestellten Fälle! Meine Meinung: Ich bin tief beeindruckt, wie gekonnt der Autor die medizinischen Fälle in interessante Geschichten verwandelt hat. Die Patienten sind nicht irgendwelche Nummern, sondern jeweils ein einzigartiges Individuum, bei denen nicht nur Raum und Zeit für die Beschwerden ist, sondern auch für den Menschen, der dahinter steckt. Bei der Lektüre erfuhr ich ganz nebenbei viele medizinischen Dinge. Das Hintergrundwissen, das man braucht, um die Fallstudien zu verstehen, hat Herr Bernhard Albrecht leicht verständlich dargelegt. Die Patienten wurden ebenso ausführlich in den einzelnen Geschichten bedacht. Herausgekommen ist eine wirklich runde Sache. Das Buch liest sich leicht wie ein Roman. Man sympathisiert mit den Betroffenen, hofft für sie, freut sich mit ihnen und schüttelt vielleicht auch mal den Kopf über sie. Das ging mir bei einigen der Behandelten so. Nach der Heilung bzw. nach der Beseitigung der Einschränkung, starteten alle in ein neues Leben und kamen unterschiedlich gut zurecht damit. In einem der Fälle bemerkt der Arzt, er sei nur für die Behandlung der Füße verantwortlich, nicht für den Rest. Was er damit meinte, zeigte sich nach der Heilung. Ausgehungert nach einigen Dingen des Leben, die jahrzehntelang nicht oder nur eingeschränkt möglich waren, sind die Patienten teilweise überfordert mit ihren neuen oder wieder erworbenen Fähigkeiten. Nach der erfolgreichen Behandlung sind die Menschen noch nicht „fertig“, auch die Psyche muss an das neue Leben gewöhnt werden. Nicht jeder kann den Schalter von krank auf gesund vernünftig umlegen und so kann es sein, dass das neue Leben wider Erwarten genauso viele Probleme bringt wie das alte Leben, nur andere. Körper und Geist gehören halt zusammen! Vor den vorgestellten Ärzten kann ich nur den Hut ziehen und bin begeistert über ihr Engagement, ihren unermüdlichen Einsatz und auch über ihren unerschütterlichen Optimismus, denn sonst hätten sie die teilweise riskanten Behandlungen nicht in dieser Form gewählt. Alles geben und alles gewinnen, so lautet die Devise. Ich wünsche mir mehr Ärzte mit dieser Einstellung. Und ich wünsche mir mehr Autoren wie Herrn Albrecht, die den Laien auf unterhaltsame und gut erklärende Weise über die Möglichkeiten informiert, die es gibt. Mein Fazit: Tolle Fälle, informative und zugleich unterhaltende Umsetzung....Ich hätte gerne mehr davon und vergebe 5 Sterne. Infos zum Buch: “Patient meines Lebens“ von Bernhard Albrecht ist unter der ISBN-Nr. 9783426275948 im Droemer Knaur-Verlag erschienen. Es umfasst 272 Seiten und ist auch als eBook und Hörbuch erhältlich.

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  • Wahre Geschichten, die sachlich, aber berührend sind, berührender, als manch ein Liebesroman...

    Patient meines Lebens: Von Ärzten, die alles wagen

    JojoMaus

    03. December 2013 um 16:55

    Meine Meinung:   Das Cover ist sehr schlicht gehalten, was sehr zum Thema passt, besonders das viele weiß. Dadurch sticht beim ersten Blick der Titel in den Vordergrund, was ich sehr schön finde, da es neugierig macht und man nicht wirklich weiß ob es ein Sachbuch ist oder vielleicht doch ein Roman. Gerade dieses eher untypische Cover hat mich aufmerksam gemacht und natürlich auch der Titel, denn ich interessiere mich sehr für Medizin und Ärzte, weil ich es selber auch zukünftig studieren möchte (nur so nebenbei erwähnt :)). Trotz der Tatsache, dass ich eigentlich schon vorher wusste, dass mir dieses Buch auf jeden Fall gefallen wird, so sachlich es geschrieben sein wird, weil mich solche wahren Patientenfälle sehr interessieren, vor allem, weil man sich selber durch recherchieren weiterhin, unabhängig vom Buch, damit beschäftigen kann. Bei diesem Buch ist mir klar geworden, dass ich sehr froh bin, dass es Ärzte gibt, die auch alles versuchen und es auch Patienten gibt, die diese mit allen Mitteln dazu begeistern wollen alles für sie zu tun und über die eigenen Grenzen zu gehen. Den Schreibstil, der sachlich und faktenorientiert, aber trotzdem wie eine Geschichte geschrieben, finde ich sehr schön zu lesen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Nach jedem einzelnen Fall musste ich mich regelrecht davon kurz emotional "erholen", weil man so sehr von jedem Patienten berührt wird, von den Ärzten und besonders der Schreibstil zieht einen sehr tief in jede Geschichte hinein, sodass man am Ende erstmal alles verarbeiten muss. Das ein oder andere Mal kamen dann natürlich auch mal die Tränen. Ich denke, das ist das schönste im Job eines Arztes: den Menschen zu helfen und ihnen die schönsten und kleinsten Sachen des Lebens wieder zu schenken. Aber für mich wurde es allmählich immer deutlicher, dass es die ganze Zeit durchgängig Krankheiten gibt, die die Menschheit noch gar nicht kennt und gerade das ist so gefährlich. Alle Krankheiten, die man schon kennt, mussten ja auch irgendwie "gefunden" werden, also können wir alle eigentlich gar nicht wissen, wie viele Millionen von Krankheiten es noch geben kann. Diese Ungewissheit ist echt schrecklich. Man sieht dennoch auch, dass am Ende dann doch das Schicksal entscheidet und das letztendliche Überleben eines Menschen dann doch in den Händen irgendwelcher Höher Kräfte liegt. Fazit: Ich habe einfach keine passenden Worte, die dieses Buch beschreiben könnten und ihm gerecht werden könnten. Es war einfach unbeschreiblich gut. Berührend. Wundervoll und gleichzeitig schrecklich, vor allem wenn man beim Lesen bedenkt, dass das alles wirklich passiert ist. Zu wissen, dass so viel dem Schicksal überlassen ist, ist wirklich heftig. Denn jedem von uns könnte etwas passieren mit den Folgen, dass wir ums Überleben kämpfen müssen und Ärzte finden müssen, die sich sogar scheinbar aussichtslosen Fällen annehmen. Ich hoffe, dass es mehr Ärzte geben wird, die über ihre Grenzen gehen, als diejenigen, die sich aus Angst der Herausforderung nicht stellen. Ich hoffe auch für mich, dass, wenn ich mein Medizinstudium schaffe, eine Ärztin der ersten Sorte sein werde. Ein wundervoll tiefgründiges Buch, das ich absolut und ohne Bedenken jedem empfehle! PS: Könnte ich, würde ich ganze 6 Sterne vergeben…

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  • 9 Sterne - für jede Geschichte einen extra!

    Patient meines Lebens: Von Ärzten, die alles wagen

    Sunreading

    03. December 2013 um 16:19

    Bernhard Albrecht hat es geschafft, ein für mich einzigartiges Buch zu schreiben - bewegend in seinen Krankengeschichten, informativ und lehrreich auf medizinischer Ebene, beeindruckend in dem, was möglich ist. In neun gänzlich verschiedenen Krankenschicksalen ermöglicht der Autor es dem Leser durch seine demütige, aber klare und informative Weise der Erzählung, Anteil zu nehmen an beeindruckenden, realen Kranken- und Heilungs-Schicksalen von Patienten. Ich war ständig berührt, bewegt, erstaunt, beeindruckt, hatte viele Aha-Erlebnisse. Es ist absolut beeindruckend, was Helfer und Ärzte zu tun in der Lage sind, wenn ihr Beruf zu ihrer Berufung geworden ist und sie dadurch bereit und fähig sind, über eigentliche Grenzen hinaus zu therapieren und völlig neue Wege zu gehen. Dazu gehören Patienten, die parallel ihr Vertrauen und ihr Schicksal völlig in die Hände dieser Ärzte zu legen bereit sind. Gleichzeitig ist es hier und da ernüchternd, was durch bloße Bürokratie hierzulande den Möglichkeiten und Chancen für Steine in den Weg gelegt werden. Dass leider nicht alle Betroffenen dieser Geschichten ihre Odyssee überlebt haben, macht das Buch umso authentischer. Eine absolute Leseempfehlung von mir!!!

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  • bewegendes Buch

    Patient meines Lebens: Von Ärzten, die alles wagen

    hexe2408

    02. December 2013 um 18:41

    Als Patient benötigt man viel Vertrauen zu den Ärzten und Pflegekräften, zu all denen, die daran mitwirken, einen wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Es ist nicht immer leicht, sich in fremde Hände zu begeben, besonders wenn man ein schweres Schicksal vor sich hat und es nur wenig Hoffnung gibt. Wer wünscht sich da nicht einen Arzt, der bereit ist, alles zu geben, um zu helfen? Der über seine Grenzen und die Grenzen der Medizin hinauswachsen will, um nicht hilflos zu bleiben. „Patient meines Lebens“ bringt dem Leser genau solche Personen näher und nimmt einen mit auf eine sehr bewegende Reise.   Mir hat das Buch sehr gut gefallen und es wirkt noch lange nach. Immer wieder muss man an die Betroffenen und Angehörigen denken, die man im Verlauf des Buches kennen lernt. Alle Seiten haben sehr viel Mut bewiesen, ihre Geschichte zu erzählen, mit allen Problemen, die sie beinhalten. Nicht immer wird die Aufopferung belohnt, nicht alle Patienten konnten gerettet werden und dennoch war es unglaublich spannend zu verfolgen, was alles versucht wurde.   Der Schreibstil im Buch hat mich angesprochen. Es ist eine ausgewogene Mischung aus medizinischen Grundlagen, dem Verlauf der Behandlung und den persönlichen Eindrücken von Ärzten, Patienten, Angehörigen und dem Autoren selbst. Man bekommt als Leser einen sehr guten Rundumblick und taucht in verschiedene Bereiche ein. Sehr gut finde ich, dass die medizinischen Abläufe und Begriffe schön erklärt sind, so dass auch Leser, die nicht in diesem Bereich arbeiten oder Vorwissen haben, verstehen werden, um was es geht. Da ich selbst als Krankenschwester auf einer Intensivstation arbeite, habe ich viel mit Schicksalen und schweren Erkrankungen zu tun. Dadurch war es mir manchmal möglich etwas mehr Distanz zu den Geschichten zu wahren und sie vermutlich anders aufzunehmen, als wenn ich damit keine Erfahrung hätte. Trotzdem haben mich die Fälle sehr berührt und sehr nachdenklich gemacht. Wer sich an das Buch wagt, sollte sich möglichst auch ein paar Taschentücher bereit legen, denn in meinen Augen geht es ohne Emotionen zuzulassen nicht wirklich. Dafür sind die Geschichten zu eindrucksvoll und bewegend beschrieben.   Ein Dank an Bernhard Albrecht für dieses tolle Buch, das mir einen anderen Blick auf die Dinge gibt. Selbst als Pflegekraft am Bett zu stehen ist eben doch etwas Anderes, als die Situation von außen zu beobachten und zu erfahren, was Betroffene und Angehörige wirklich in dem Moment denken und empfinden.  

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  • berührende, tolle Geschichten

    Patient meines Lebens: Von Ärzten, die alles wagen

    dieFlo

    01. December 2013 um 18:18

    Dieses Buch entführt den Leser in eine Welt, die wir jeder doch schon einmal mehr oder weniger betroffen, erleben mussten. Es gibt in unserem Bekannten- und Freundeskreis immer wieder Dinge, wo man den Kopf schüttelt und auf Hilfe hofft. Krankheiten, die Familien zerstören oder so tief in deren Leben eingreifen, dass man fragt, wo kommt die Kraft her. Hier in diesem Buch hören wir von Ärzten, die das Unmögliche wagten, die an ihre Grenzen gingen und ihren Ruf auf das Spiel setzten, um Leben zu retten. Die Geschichten gehen unter die Haut, berühren und lassen den Leser nicht los. Beeindruckend beschreibt der Autor, dass aber das Wissen der Ärzte oft nicht ausreicht, dass zu allem auch der Lebensmut gehört. ich habe das Buch verschlungen und bin begeistert. Das Cover passt  wunderbar zu dem Thema.  

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  • Meisterhaft!!!

    Patient meines Lebens: Von Ärzten, die alles wagen

    Tintenfass

    29. November 2013 um 22:13

    Was treibt jemanden an, so ein Buch zu schreiben? Da ist kein Mainstream, kein Unterhaltungs-Genre enthalten und eigentlich ist es ein Themenbuch, das nur wenige, vielleicht Betroffene interessiert. Bernhard Albrecht hat sich trotzdem an dieses Thema gewagt, und was ist dabei herausgekommen? Herausgekommen ist ein unglaublich interessantes Werk, voller lebendiger, dazu noch wahrer Geschichten, die er in professioneller Form von allem allzu Fachlichen befreit hat, und die, jede für sich, betroffen macht, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Es steckt seine Botschaft darin, eine Aufmunterung, auch an das Unmögliche zu glauben, und er vereint in diesem Ansinnen Patienten und Ärzteschaft. Oliver Sachs, der mit » Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte,« ein ähnliches Werk veröffentlichte, hätte das nicht besser gestalten können. Absolute Kaufempfehlung von mir !

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  • Mehr als empfehlenswert!

    Patient meines Lebens: Von Ärzten, die alles wagen

    Isador

    26. November 2013 um 09:38

    Das Buch "Patient meines Lebens" erzählt von 9 verschiedenen Fällen, in denen Menschen zu Patienten wurden - Patienten, für die laut den meisten Ärzten aus den verschiedensten Gründen keine Hoffnung mehr zu bestehen schien. Allen Menschen in diesem Buch gemeinsam ist, dass sie irgendwann den glücklichen Moment hatten, auf welchem Wege auch immer an einen Arzt zu kommen, der neue Behandlungswege wagte. Jede der Geschichten ist irgendwo in Deutschland wirklich so passiert und wurde von dem Autor aufwändig recherchiert. Alle beteiligten Personen werden umfassend vorgestellt, sowohl der Lebensweg der Betroffenen als auch der der handelnden Ärzte wird beschrieben, so dass der Leser die Hintergründe erfährt und dadurch richtig in die Geschichten eintauchen kann. Auch hören die Geschichten nicht im Krankenhaus auf, sondern man erfährt, wie es für die Beteiligten nach der Behandlung weiterging - ein Aspekt, der normalerweise nicht berücksichtigt wird. Somit ergibt sich nicht immer ein Happy End, sondern der Leser erfährt auch, dass es trotz des großen unerwarteten Erfolges meistens auch ein "Aber" gibt. Der Schreibstil ist unterhaltsam, mitfühlend, aber nicht zu emotional. Es wird neben den Lebensgeschichten auch viel medizinisches Fachwissen passend zum jeweiligen Fall vermittelt - und das in einem Stil, der auch für Laien absolut verständlich ist. Das zeigt, dass Medizin auch menschlich und ohne "Fachchinesisch" vermittelt werden kann. Ich bin froh, dass ich dieses Buch lesen durfte und kann es absolut weiterempfehlen!    

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  • fesselnde Geschichten über medizinische Sonderfälle

    Patient meines Lebens: Von Ärzten, die alles wagen

    irismaria

    26. November 2013 um 09:25

    Der Arzt und Wissenschaftsjournalist Bernhard Albrecht erzählt in “Patient meines Lebens” neun Geschichten von Medizinern, die in scheinbar aussichtslosen Situationen alles für ihre Patienten wagen und dabei oft neue Wege beschreiten müssen. Dabei geht es um so unterschiedliche Bereiche wie Frühgeborene, psychische Erkrankungen, Unterkühlung, Transplantation und Schmerztherapie. Immer sind die Seite des Patienten und sein Umfeld ebenso im Blick wie die des Arztes. Die Geschichten sind spannend, gehen ans Herz ohne kitschig zu sein und haben mich mit dem Gefühl der Hochachtung zurückgelassen, aber auch dem Ärger über das manchmal unflexible Gesundheitssystem oder andere Ärzte, die es sich zu leicht machen. Die Geschichten enden nicht mit der erfolgten Behandlung, sondern nehmen auch die manchmal tragische Zukunft der Patienten in den Blick. Mein Fazit: ein wirklich fesselndes Buch mit einem interessanten Thema – unbedingt lesen!

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  • Besser als ein Krimi

    Patient meines Lebens: Von Ärzten, die alles wagen

    Jessy87

    25. November 2013 um 20:07

    Wahnsinns-Buch, ich bin so froh dass ich es hier gewonnen habe, ich war mir nicht sicher ob ich es mir gekauft hätte. Jetzt bin ich so froh, dass ich dieses Buch lesen durfte. Jede Geschichte für sich nimmt einen mit, man fiebert mit den Patienten und den Ärzten mit... wird es ein Happyend geben? Wird es einen Durchbruch geben? Immer weiter lesen war angesagt, das Buch aus der Hand legen? Nur wenn es sein musste ( Arbeit und so ;-)  Gott sei Dank gibt es immer wieder Ärzte die ihren Beruf lieben, leben und hart kämpfen! Kurze Zusammenfassung: Jede Geschichte für sich handelt von einer Krankheit/Unfall/Heilung, die es bis dahin so nicht gegeben hat oder als Unheilbar galt und von Ärzten, die motiviert und kämpferisch sind um eine Lösung zu finden.

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