Bernhard Bueb

 3.7 Sterne bei 39 Bewertungen
Autor von Lob der Disziplin, Von der Pflicht zu führen und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Bernhard Bueb

Bernhard BuebLob der Disziplin
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Lob der Disziplin
Lob der Disziplin
 (26)
Erschienen am 13.03.2008
Bernhard BuebVon der Pflicht zu führen
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Von der Pflicht zu führen
Von der Pflicht zu führen
 (10)
Erschienen am 11.11.2009
Bernhard BuebDie Macht der Ehrlichen
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Die Macht der Ehrlichen
Die Macht der Ehrlichen
 (3)
Erschienen am 27.09.2013
Bernhard BuebDie Macht der Ehrlichen: Eine Provokation
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Die Macht der Ehrlichen: Eine Provokation
Die Macht der Ehrlichen: Eine Provokation
 (0)
Erschienen am 27.09.2013
Bernhard BuebVon der Pflicht zu führen
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Von der Pflicht zu führen
Von der Pflicht zu führen
 (0)
Erschienen am 01.10.2008
Bernhard BuebLob der Disziplin
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Lob der Disziplin
Lob der Disziplin
 (0)
Erschienen am 23.09.2008
Bernhard BuebNietzsches Kritik der praktischen Vernunft
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Nietzsches Kritik der praktischen Vernunft
Nietzsches Kritik der praktischen Vernunft
 (0)
Erschienen am 01.08.1988

Neue Rezensionen zu Bernhard Bueb

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Lob der Disziplin" von Bernhard Bueb

Nicht alle Thesen passen, aber nachdenken schadet nicht
Bellis-Perennisvor 3 Jahren

Mit dieser „Streitschrift“ (copyright B. Bueb) hat der Autor wahrlich in ein Wespennest gestochen.
Das Buch teilt die Leserschaft in zwei Lager: in diejenigen die dem langjährigen Direktor der Eliteschule Salem beinahe uneingeschränkt recht geben und in jene, die das Buch und seine Erkenntnisse vehement ablehnen.
Ich selbst stehe ein wenig in der Mitte. Abhängig ob es sich um einen Taferlklassler oder einen Schüler knapp vor der Matura handelt, muss man seine Ansichten differenziert betrachten. Nicht alles kann man ausdiskutieren. Ich bin für klare und eindeutige Anweisungen. Bitte nicht falsch zu verstehen: keine Befehle, aber klare Strukturen.

Manche Passagen in diesem Buch habe ich mit einem Augenzwinkern gelesen.

Mir wurde das Buch empfohlen und ich habe es als leicht zu lesen empfunden. Über manche Aussagen kann man geteilter Meinung sein, dennoch lassen sich (bei ehrlicher Betrachtungsweise) Tipps für den Umgang mit Schülern finden. Ohne provokante Thesen gibt es keine Entwicklung.

Kommentare: 1
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Jacynthes avatar

Rezension zu "Von der Pflicht zu führen" von Bernhard Bueb

"Von der Pflicht zu führen" von Bernhard Bueb
Jacynthevor 4 Jahren

Klappentext


Es geht nicht ohne Führung, nicht in der Kindererziehung und auch nicht in der Erwachsenenwelt. Denn die Art und Weise, wie wir geführt werden, bestimmt unser Leben. Diese Erkenntnis hat sich in deutschen Unternehmen durchgesetzt, aber nicht im Bereich der Bildung und Erziehung - mit alarmierenden Auswirkungen.

Meine Meinung


Buebs Standpunkt ist klar: es geht nicht ohne Führung. Vor allem nicht in der Bildung. Und das ist ein Bereich, in dem sich "gute Führung" noch nicht so etabliert hat wie in Unternehmen.

In sogenannten neun Geboten führt Bueb auf, was eine gute Führungspersönlichkeit ausmacht und wie wichtig eine solche gerade in der Schule ist. Seiner Meinung nach müssen Kinder geführt werden, um zu ganzheitlicher Bildung zu gelangen und sich so in der Welt behaupten zu können.

Nach den Eltern sind es die Lehrer, die diese Führung übernehmen müssen und Bueb bemängelt zu recht, dass die meisten Lehrkräfte keine Führungspersönlichkeiten sind, weil sie im Grunde nicht führen wollen. Das Unterrichtssystem sei wenig transparent und jeder Lehrer nehme sich als Einzelkämpfer wahr, so dass es schlichtweg nicht möglich sei, einen Lehrer nach dem Studium auf seine Führungsfähigkeit hin und auch allgemein zu prüfen.

Ich kann dem voll und ganz zustimmen! Rückblickend war meine Schulzeit geprägt von Ungerechtigkeiten, gegen die man als Schüler einfach nicht ankam. Zum Beispiel war unsere Stufe in drei Englischkurse unterteilt, mit drei verschiedenen Lehrern. Der Leistungsdurchschnitt der drei Kurse hätte, trotz eigentlich gleicher Inhalte, unterschiedlicher nicht sein können. Das stört natürlich die Schüler des besten Kurses nicht weiter. Ich befand mich allerdings im "schlechtesten" Kurs...

Der Mensch sei ein Herdentier, meint Bueb weiter, und brauche Anführer, um überleben zu können. Daher sei es auch an Schulen wichtig, einen kompetenten Schulleiter zu haben, der seinerseits die Lehrer führt. Meiner Meinung nach reitet Bueb ein wenig zu viel auf den Schulleitern herum, was wohl daher kommt, dass er selbst jahrelang Leiter einer Schule war. Irgendwann gegen Ende des Buches dachte ich mir dann auch: "Ist ja guhuuut, aber ich will erstmal Lehrerin werden, dann sehen wir weiter."

Man kann sich natürlich über seinen Standpunkt, dass die Menschen nicht ohne Führung können, streiten, wie es auch bereits vielerorts geschehen ist. Bueb sagt im Vorwort, dass er weiß, wie negativ das Wort "führen" im Deutschen behaftet ist. Er belegt seine These aber auch an verschiedenen logischen Beispielen. So zum Beispiel der Tatsache, dass Menschen zeitgeschichtliche Epochen nach Menschen benennen, die Großes geleistet haben oder dass bei Wahlen häufig die einzelnen Politiker eine größere Rolle spielen als deren Parteien.

Trotz des vielschichtigen Themas hat sich Bueb an das Wesentliche gehalten und ist einem gut sichtbaren roten Faden gefolgt. Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich, und immer wieder führt Bueb ausgewählte Beispiele an, die das jeweilige "Gebot" noch vertiefen. Gelegentlich hatte ich jedoch das Gefühl, dass Bueb sich wiederholt, was aber auch daran gelegen haben könnte, dass sich die "Gebote" inhaltlich oft überschneiden.

Insgesamt halte ich das Buch für sehr gelungen und hilfreich, vor allem für angehende Lehrerinnen und Lehrer. In wie weit man Bueb zustimmt, muss wohl jeder für sich entscheiden. Mir hat das Buch aber sehr geholfen und mir die Augen für verschiedene Aspekte des Lehrberufs geöffnet, an die ich bisher noch nicht gedacht hatte. An den Pflichten der Lehrer gegenüber den Schülern, die Bueb sehr deutlich heraus arbeitet, lässt sich nämlich schlichtweg nicht rütteln. Egal, ob man diese nun "führen" nennen will oder nicht. Ich vergebe 4 von 5 Wolken.

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Goldstueck90s avatar

Rezension zu "Lob der Disziplin" von Bernhard Bueb

Unglaublich schlecht
Goldstueck90vor 4 Jahren

Bernhard Bueb war Dreißig Jahre lang Leiter des Eltieinternats Salem. In diesem sehr provokanten Buch schildert er seine Erfahrungen und löst eine hefitge Erziehungsdebatte aus. Auf seine Streitschrift gab es schoon einige vernichtende Antworten...

Für die Vorbereitung auf eine Prüfung, und auch aus eigenem Interesse, habe ich mir dieses sehr provokante Buch vorgenommen.....und muss den Kritikern recht geben. Ich habe noch nie so ein schlechtes Buch gelesen. Und damit spiele ich nicht etwa auf den Schreibstil an, die 170 Seiten lassen sich flüssig, gut und schnell weglesen. Sprachlich finde ich es gut. Aber der Inhalt ist ein Witz....bei welchem man sich nicht vorstellen mag, dass der Autor seine Äußerungen Ernst meint.

Zwischenzeitlich hat man den Eindruck, dass er sich mehrfach widerspricht, was einfach daran liegt, dass er das Wort Disziplin nicht eindeutig benutzt. Am Ende bleibt die Frage, was ist denn nun für ihn Disziplin? Es handelt sich hauptsächlich nur um die Aneinanderreihung plakativer Phrasen, ohne genaue Erklärung wie er sich das in der Praxis vorstellt. Disziplin scheint für ihn ein Geheirezept zu sein, in Anbetracht der Tatsache, dass er sein Leben lang nur mit Schülern aus "gutem Hause" zu zun hatte und die wahren Erziehungsbrennpunkte nie erfahren hat, erscheint dies alle eher lächerlich. Außerdem ist das Buch bespickt mit unglaublichen Metaphern, so vergleich er beispielsweise die Erziehung eines Kindes mit der konsquenten Erziehung eines Hundes.....Alles was man in diesem Buch über das Internatsleben in Salem erfährt lässt mich nur laut ausrufen: "Oh Gott, da will ich niemals hin, die armen Kinder." - Drogentests, Gerichtsverhandlungen, Kontrollen..etc.....anscheinend wird keinerlei Vertrauen in die eigenen Schüler gesetzt. Kann man dann sein Geheimrezept als wirksame Erziehung betrachten? - wohl eher nicht.

Zu guter Letzt, enthält dieses Buch keine einzige Literaturangabe, obwohl mit vermeintlichen Zitaten nur so um sich geschmissen wird - woher genau stammen sie? Auf welche erziehungswissenschaftlichen Theorien bezieht er sich?

Fazit: ein wirklich nicht lesenswerter "Erfahrungsbericht"!

*Bernhard Bueb: Lob der Disziplin. Eine Streitschrift. Ullstein 2008. 174 S. 8,95€.*

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