Das ewige Gelübde

von Bernhard Görg 
4,0 Sterne bei1 Bewertungen
Das ewige Gelübde
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Ein Krimi aus der schönen Wachau, der weit in die Vergangenheit zurückgereicht ...

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Inhaltsangabe zu "Das ewige Gelübde"

Eine Gemeindesekretärin, die heimlich die Beichtgewohnheiten ihrer Mitbürger protokolliert, ein Politiker, der um seinen guten Ruf besorgt ist, eine Ehefrau, die auf erotischen Abwegen wandelt, ein junger Spitzenanwalt, der das Kloster seiner attraktiven Geliebten vorzieht. Und zwei Morde inmitten der romantischen Wachau, die Doris Lenhart, Chefin der niederösterreichischen Mordkommission, vor ein Rätsel stellen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783990012024
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:edition a
Erscheinungsdatum:24.11.2016

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Krimi aus der schönen Wachau, der weit in die Vergangenheit zurückgereicht ...
    Die Schuld und Sühne ....

    Während der Weihezeremonie zum Ordensmitglied der Benediktiner stirbt der ehemalige Anwalt Lukas an einer Vergiftung.

    Eine untreue Religionslehrerin wird erhängt am Jauerling, dem Wachauer Hausberg, aufgefunden. 
    Die örtliche Polizei will den Akt bereits als Selbstmord zu den Akten legen, doch der sechste Sinn Lenharts lässt sie ermitteln, was Felix Frisch, dem interimistischen Chef der Polizeidienststelle Spitz an der Donau, gar nicht schmeckt. 
    Frauen in Chefpositionen bei der Polizei? Geht für ihn gar nicht!

    Was ursprünglich zusammenhanglos aussieht, entpuppt sich als komplexe Geschichte, die weit in die Vergangenheit zurückreicht.

    Meine Meinung:

    Bernhard Görgs zweiter Wachau-Krimi liest sich flüssig und ist als Sommerlektüre gut geeignet.

    Die Charaktere aus dem ersten Band haben ein paar Ecken und Kanten dazu bekommen. Vor allem Doris Lenhart ist nicht immer ganz so souverän. Immerhin ist sie Mutter zweier Töchter, von denen eine gerade sechzehn Jahre alt ist und Doris einige knifflige Nüsse zum Knacken gibt.

    Gut gefallen hat mir der Abt, den ich mir als wertschätzenden Humanisten vorstelle, während der Prior für mich eher den schleimigen Typen verkörpert. Doch der wirklich hinterfotzige Klosterbruder verbirgt sich hinter einer umgänglichen Maske.

    Herrlich schräg, die Josefa Machherndl, die ehemalige Gemeindesekretärin, die aus der Länge der Beichten der Kirchenbesucher die Schwere der Sünden ableiten will.

    Da der Krimi in der wild romantischen und für ihre ausgezeichneten Marillen bekannten Wachau angesiedelt ist, darf der hochprozentige Marillenschnaps, dem Josefa häufig zuspricht, nicht fehlen. Die intrigante „Ratsch-Kathl“ (mit zwei langen Haaren auf einer dicken Warze) glaubt doch allen Ernstes, von Gott berufen zu sein, den Sünden Einhalt zu gebieten. 
    Dass sie die ganzen Jahre zu einem falschen Heiligen gebetet hat, geschieht ihr Recht. Darüber habe ich herzlich lachen müssen.
    Wieder gibt es einen kleinen Seitenhieb auf Politiker, die um ihren guten Ruf besorgt sind und bei der Polizei zu intervenieren versuchen. Da kommt der Dürnsteiner Bürgermeister allerdings an die Falschen: Weder der Spitzer Polizist noch Doris Lenhart lassen sich auf solche Spielchen ein.
    Richtig österreichisch passend finde ich auch, dass oftmals der „kleine Dienstweg“ also persönliche Bekanntschaften und/oder informelle Informationsquellen angezapft werden. Ja, so ist es eben auch im wirklichen Leben.

    Fazit:

    Ein netter Krimi, der die Schönheiten der Wachau beschreibt und mich gut unterhalten hat.

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