Bernhard Giersche Das letzte Sandkorn

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Inhaltsangabe zu „Das letzte Sandkorn“ von Bernhard Giersche

„Du hast zehn Tage Zeit, die Welt zu retten, bevor ich sie zertrete mit allem Gewürm darauf. Zehn Tage und Nächte gebe ich Dir, Dir alleine, um die Welt zu retten. Nutze sie oder vergehe zusammen mit allen anderen Deiner Art." Alle Menschen auf der Erde erhalten zur gleichen Sekunde die gleiche Botschaft. Und jeder wird zum Retter der Welt. Augenblicklich brechen alle Gesellschaften auf dem Erdball zusammen, denn jeder Mensch wird zum alleinig auserkorenen göttlichen Werkzeug und jedes menschliche Individuum findet die Ursache von Gottes Zorn woanders. Und sie handeln so, wie Menschen stets handeln. Nur Wenige werden den zehnten Tag erleben. Aber wird es einen elften Tag geben?

Wenn die Welt wie hier beschrieben untergeht, will ich auf einer einsamen Insel sein. Gänsehaut pur. Albträume garantiert.

— FayEllison
FayEllison

Bemerkenswerter Plott - fesselden Spannung garantiert. Ein wirklicher Giersche mit Charakter. Mein Kompliment!

— Lichtinspektor
Lichtinspektor

Weltuntergang mal anders! Ein Buch welches zum Nachdenken anregt. Selten und einzigartig und tolle Charaktere!!! LESEN!!!

— Amelien
Amelien

Besondere Protagonisten und ein Thema, mal völlig anders aufgezogen! Der Giersche begeistert! Frisch und unverbraucht!

— superkeks94
superkeks94

Endzeit mal anders: Das letzte Sandkorn weiß zu unterhalten: Tiefgründig, spannend und voller Überraschungen.

— Legeia
Legeia

»Du hast zehn Tage Zeit, die Welt zu retten, bevor ich sie zertrete mit allem Gewürm darauf. Zehn Tage und Nächte gebe ich Dir, Dir alleine,

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Wenn man von kleineren und größeren Schwächen absieht, ist das Buch durchaus besser, als man glaubt! Petra/Meine Buchtipps

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ich habe es verschlungen! gibt es wohl einen 2. Teil? Ich wünsche es mir!

— Tintenfass
Tintenfass

Eine der außergewöhnlichsten Romanideen, die mir begegnet sind!

— JordisLank
JordisLank

Zu derbe Sprache mag auch ich nicht. Toller Plot, bzw. originelle Ausgangssituation!! Lesen! :-)

— burkhard_tomm-bub
burkhard_tomm-bub

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  • Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche

    Das letzte Sandkorn
    BernhardGiersche

    BernhardGiersche

    Anlässlich des morgigen "Tag des Buches" fühle ich mich bewogen, ein Printexemplar zu verlosen. Es handelt sich bereits um die 2. Auflage und hat in der Vergangenheit die Leserschaft zu angeregten Diskussionen verführt. Für viele hatte die Geschichte noch einen längeren Nachhall, denn dieser Plot ist durchaus ungewöhnlich und sorgt für Nachdenklichkeit.  Was ihr tun müsst, um dieses signierte Exemplar zu bekommen? Einfach melden und mitteilen, warum Euch dieses Buch interessiert.....

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    • 73
  • Und wüsste ich, dass morgen die Welt untergeht ...

    Das letzte Sandkorn
    progue

    progue

    ... würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen. Seit ich das erste Mal über eine Rezension zu diesem Buch gestolpert bin, geht mir dieser Satz nicht mehr aus dem Kopf. Genau das hätten vielleicht die Menschen tun sollen, als ihnen plötzlich eine Stimme in ihrem Kopf mitteilt, dass in 10 Tagen Feierabend mit der Welt ist. Aus. Ende. Finito. Gott/Allah/Manitou/diverse Entitäten ist/sind auf Sendung und er teilt jedem Menschen auf der ganzen Welt in seinem eigenen Geist mit, dass er auserkoren ist, die Welt zu retten, und nur er allein. Jetzt stehen also für eine Minute sieben oder acht Milliarden Leute auf der Welt dümmlich in der Gegend herum und hören sich das Wort zum Sonntag an, dieses Mal von der höchsten Instanz persönlich. Und was machen also diese ganzen Leute, nachdem sie vom Gottestrip wieder runter sind? Setzen sie sich hin und überlegen, wo sie ein Apfelbäumchen herbekommen, das sie pflanzen können? Natürlich nicht. Sie haben nichts Besseres zu tun als loszuziehen und die Welt abzufackeln. Die einen mit einem Feuerzeug in der Hand, die anderen spielen den 11. September nach. Die Folgen sind verheerend. Die Großstädte werden zerstört, jeder geht auf jeden los und nach den ersten paar Stunden gibt es nicht mehr allzu viele Leute auf der Welt, ganz sicher jedenfalls nicht mehr allzu viele Leute, die noch alle Tassen im Schrank haben. Einer von ihnen ist Adam, der so nett ist, als Ich-Erzähler zu fungieren, jedenfalls die meiste Zeit über. Adam ist ein Versicherungsheini mit einer relativ bewegten Vergangenheit, ein rundherum nüchterner Typ. Er hat keineswegs die Absicht, die Welt zu retten, indem er die Menschheit im Alleingang ausrottet. Viel eher tut er das, was ich noch besser finde als ein Apfelbäumchen zu pflanzen: Er versucht, sich in Sicherheit zu bringen. Auf seiner Flucht vor mordenden Heckenschützen und einer in Flammen aufgehenden Heimat findet er ein Baby, ein kleines Mädchen, dessen Mutter tot ist und die Adam aufgrund ihres vom Schreien roten Gesichtchens Tomate nennt. Adam nimmt Tomate in seine Obhut und tut alles, um sie und sich selbst am Leben zu erhalten. In diesem Chaos überleben auch Leute, deren Tassen im Gehirn einen gewaltigen Sprung bekommen haben. Einer von ihnen ist Laurenz, ein Banker, der leider zu lange der Hitze ausgesetzt war. Er fühlt sich als Messias, scharrt ein paar Verlorene um sich und beginnt mit ihnen zusammen die Jagd auf noch andere Flüchtlinge, die sie an Pfähle binden und verbrennen. Er wird nicht nur zu einer tödlichen Gefahr für Adam und Tomate, sondern auch andere Überlebende, die wir kennenlernen dürfen, zum Beispiel dem semipsychopathischen Fred und der blinden (Hey! Ich bin nicht blind, ich kann nur nicht sehen, du Ignorant! - Ups? Entschuldige!) Becki, die Senioren Gregor und Agnes und Eva 2.0, die einen leichten Dachschaden hat, seit die Sache angefangen hat, aber harmlos ist und niemandem etwas antun möchte. Anstatt sich also darauf zu konzentrieren, irgendwo ein Apfelbäumchen zu finden und die restliche Zeit so stressfrei wie möglich zu erleben, sind alle damit beschäftigt zu töten (Laurenz und Konsorten) oder zu überleben (Adam und Co.). Und was genau passiert denn eigentlich am 10. Tag? Ich werde euch das nicht verraten, denn dieses Buch ist es wert, gelesen zu werden. Es hat - meiner Meinung nach - gerade am Anfang ein paar Schwächen (und das Lektorat, na ja ^^), doch wenn man darüber hinwegsieht, wird man mit einem bewegenden Buch belohnt. Giersche kümmert sich nicht um stur vorgebetete (Wortwitz, komm raus, sonst knallt's!) Dogmen, wie man ein Buch zu schreiben hat, er tut es einfach. Er wechselt die Perspektiven der Protagonisten und gelegentlich sogar zwischen Ich- und Er-Erzähler hin und her, und das funktioniert. Funktioniert deshalb, weil er es drauf hat, Menschen zu entwickeln, die man zu kennen glaubt, die nahe und authentisch sind, selbst die durchgeknallten Zündler von Laurenz. Seine Geschichte berührt und bewegt und schafft es, dass man sich auch nach dem Weglegen des Buches Gedanken macht: Wie würde ich reagieren? Was könnte passieren? Und die alles entscheidende Frage: Wo treibe ich sicherheitshalber auf die Schnelle ein Apfelbäumchen auf? ;)

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    • 9
  • Was würdest du tun, wenn du nur noch zehn Tage zu leben hättest?

    Das letzte Sandkorn
    LaurenceHorn

    LaurenceHorn

    27. March 2014 um 23:03

    Zum Inhalt: Den Klappentext kann wie immer jeder selbst lesen. Nur soviel sei gesagt: "Du hast zehn Tage Zeit, die Welt zu retten, bevor ich sie zertrete mit allem Gewürm darauf. Zehn Tage und Nächte gebe ich Dir, Dir alleine, um die Welt zu retten. Nutze sie oder vergehe zusammen mit allen anderen Deiner Art." Das dumme an der Sache ist nur, dass Gott diese Botschaft jedem Bewohner auf der Erde mit auf den Weg gibt. Und schon beginnt der Schlamassel. Der Mensch tut das, was er am besten kann. Zerstören. Denn jeder ist als alleiniger Retter auserkoren und jeder sieht den Grund für Gottes Zorn woanders. Innerhalb von Minuten brechen sämtliche Regierungen, Ordnungssysteme sowie alle religiösen Organe zusammen. Jegliche Hierarchie wird ausgelöscht. Doch das ist erst der Anfang der Apokalypse. Doch keine Angst, sie dauert nur zehn Tage … Das Buch: Bernhard Giersche schickt uns nicht einen Retter der Welt, nein er schickt uns sieben Milliarden Retter. Denn jeder Mensch erhält die gleiche Botschaft. Und damit sind wir schon beim besonderen dieses Buches. Im weiteren Verlauf begleitet der Leser die Schicksale von mehreren Personen: allen voran der Ich-Erzähler, die blinde Brigitta (Becki), Fred, der aggressive Psychopath, das Model Evelyn und der Banker Laurenz Beck, der sich als selbsternannter Messias sieht und der die Rettung der Menschheit in der Opferung derselben vollzieht. (Mit Ausnahme der eigenen Jünger natürlich.) Bernhard Giersche gelingt ein erschreckender Blick in die Abgründe der menschlichen Seele. Die Charaktere sind Authentisch und gekonnt werden ihre Schicksale miteinander verwoben. Schön finde ich das Setting, das mit Kiel, Hamburg, Fehmarn und eben Norddeutschland gewählt wurde. Das merkt man auch deutlich am Sprachgebrauch. Sehr gut gefallen haben mir die Sprüche am Anfang eines jeden Kapitels (Zitate, Weisheiten und Textauszüge von Liedern und aus Bibel, Koran usw.). Fazit: Ein spannendes Buch, welches völlig anders ist, als man es erwartet und welches wirklich zum Nachdenken anregt. Denn: Wo stehen wir mit unserer Umwelt, den Ressourcen, der Ausbeutung? Wann fällt unser letztes Sandkorn? Und noch interessanter: Wird es dann einen elften Tag geben? Wer nicht so lange warten will, bis das letzte Sandkorn fällt, der sollte dieses Buch lesen. Wenn es dann soweit ist, könnte man es besser machen als die meisten der sieben Milliarden Menschen in diesem Buch. Vielleicht mit etwas mehr Menschlichkeit?

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  • Leserunde zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche

    Das letzte Sandkorn
    BernhardGiersche

    BernhardGiersche

    Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser, auf vielfachen Wunsch hin, eröffne ich nun doch eine Leserunde zu meinem Buch "Das letzte Sandkorn". Sinn der Runde soll es sein, von den Teilnehmern zu erfahren, wie sie einzelne Protagonisten bewerten, die Grundidee finden und einzelne Einzel-Plots empfunden haben.  Auch würde ich gerne darüber diskutieren, wie es weitergehen könnte...sollte es einen elften Tag geben. Dazu wird es zum Beginn der Diskussion natürlich einen konkreten Fragekatalog geben, an dem sich alle Teilnehmer beteiligen dürfen. Selbstverständlich sind auch all jene eingeladen, die das Buch bereits besitzen/oder so gelesen haben.  Verlost werden zunächst 6 Taschenbücher und 6 Ebooks.  Teilnahmevoraussetzung ist: 1. Entweder Du betreibst einen Buchblog oder Ähnliches oder: 2. Du kannst mindestens zehn Rezensionen an anderer Stelle (hier oder Amazon/Thalia,Hugendubel,Bol,Weltbild etc.) nachweisen. 3. Nichts von dem trifft auf Dich zu, aber Du möchtest unbedingt an der Leserunde teilnehmen und sagst mir das ausdrücklich :-) Ich möchte einfach vermeiden, dass sich Leute bewerben, die wie die Nomaden von Verlosung zu Verlosung ziehen, um kostenlos an die Bücher zu kommen und sich anschließend nicht beteiligen.. Ich wünsche mir natürlich Teilnehmer, die Interesse daran haben, über die vielen Facetten des Buches mit mir und miteinander zu reden, zu diskutieren oder zu streiten.  Und weil ich es Euch nicht zu einfach machen will, gibt es natürlich vorab eine Frage, nach deren, gerne auch öffentlichen Beantwortung, Ihr in den Lostopf wandert: "Du hast zehn Tage die Welt zu retten, Du alleine. Nutze sie, oder vergehe zusammen, mit allen anderen Deiner Art" Alle Menschen erhalten zur gleichen Zeit die gleiche Botschaft. Nun meine Frage: Wie würdest DU versuchen, die Welt zu retten, wenn Gott Dir so einen Auftrag gäbe? Sehr gerne können Bewerbungen auch über meine Emailadresse:  bernhard.giersche@gmx.de eingereicht werden. Und los gehts....Für Fragen stehe ich hier oder bei FB jederzeit zur Verfügung :-) Eine Leseprobe gibt es auf meiner Seite:  http://bernhardgiersche.wordpress.com/ Euer Bernhard Giersche

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    • 379
  • Lesung aus "Das letzte Sandkorn"

    Das letzte Sandkorn
    BernhardGiersche

    BernhardGiersche

    29. November 2013 um 11:24

    Auf dem YouTube Kanal des Verlages kann nun jeder, der mag, die Lesung aus meinem ersten Buch ins Wohnzimmer holen. Viel Spaß dabei :-)
     https://www.youtube.com/channel/UC_utxeOiCpGZrXzBuGtVFRQ

  • Und Gott sagte...

    Das letzte Sandkorn
    Litis

    Litis

    12. November 2013 um 17:26

    Zunächst einmal vielen lieben Dank an Bernhard, dass ich bei der Leserunde dabei sein durfte. Die regen Diskussionen haben viel Spaß gemacht.  Zum Inhalt:  Was würdest du tun, wenn Gott dir den Auftrag gibt, innerhalb von 10 Tagen die Welt zu retten? Und dir ankündigt, wenn du es nicht schaffst, dich und all die anderen Bewohner der Erde auszulöschen?  Genau dieses Ultimatum erhalten die Menschen in diesem Buch. Ein jeder reagiert anders, viele aber ähnlich. Aber welcher Weg ist der Richtige?  Meine Meinung:  Das Cover zeigt eine riesige Sanduhr auf der Weltkugel. Man erkennt, dass die letzten Sandkörnchen bereits durchgefallen sind. Ein aussagekräftigeres Cover hätte man nicht wählen können.  Man begleitet in dem Buch mehrere Protagonisten auf der Reise durch das Chaos, das Gott/Jahwe/Buddha/Manitu/o.ä. mit seinem Auftrag angerichtet hat. Jeder Mensch auf der Erde bekommt diesen Auftrag und ein jeder deutet ihn anders.  Der Leser begleitet Adam, den einzigen Ich-Erzähler mit dem Baby Tomate - Fred, der Narzisstisch-Schizophrene mit der blinden Brigitta - Laurenz Beck, den Versicherungsangestellten - Evelyn, die ihr Gedächtnis verliert - und Gregor und Agnes, das greise Lehrer-Pärchen. Immer wieder wechseln die Geschehnisse von einer Person zur anderen, wobei Herr Giersche nicht mit festgefahrenen Kapiteln arbeitet. Irgendwann verbinden sich die einzelnen Erzählstränge miteinander, was für mich ein sehr spannendes Element ist. Adam z.B. lernt man gleich zu Anfang kennen, wobei Gregor und Agnes erst zum Schluss auftreten.  Die Protagonisten besitzen, ein jeder für sich, ihren eigenen Charakter und Wesenszug. Alle sind liebevoll gestaltet.  Die Erzählweise ist anspruchsvoll und das Gelesene plätschert nicht dahin, sondern man muss sich als Leser durchaus Gedanken über den Inhalt machen. Das stellte für mich eine gelungene Abwechslung zum sonstigen Lesealltag dar.  Wer in diesem Buch actiongeladene Szenen erwartet, der ist hier allerdings an der falschen Adresse. Ab und an gibt es die ein oder andere nervenaufreibendere Sequenz, aber grundsätzlich lebt das Buch von den detailierten, nahezu ruhigen Erzählmomenten. Auch der Humor kommt trotz des Themas nicht zu kurz - er schleicht sich von hinten an und überrumpelt einen des öfteren unerwartet.   Das Ende ist in der Art und Weise nicht vorhersehbar für mich gewesen und hat mich sehr nachdenklich zurück gelassen. So wird auch das Buch noch lange in meinem Gedächtnis nachhallen.

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  • Weltuntergang mal anders

    Das letzte Sandkorn
    Amelien

    Amelien

    02. November 2013 um 16:59

      „Du hast zehn Tage Zeit, die Welt zu retten, bevor ich sie zertrete mit allem Gewürm darauf. Zehn Tage und Nächte gebe ich Dir, Dir alleine, um die Welt zu retten. Nutze sie oder vergehe zusammen mit allen anderen Deiner Art.“ Dieses Buch beschreibt den Weltuntergang mal anders. Es gibt nicht nur den einen typischen Helden, sondern jeder Mensch wurde zum retten der Welt auserkoren. Ein riesiges Chaos ist da wohl vorprogrammiert. Schon von Anfang an, wird man mitten in die Geschichte rein geworfen. Explosionen, Feuerstürme und tausend Tote. Was sich zu Beginn wie ein abgedrehter Actionfilm liest, wird nach und nach immer tiefgründiger. Bernhard Giersche hat die Fähigkeit, einer sehr bildgewaltigen Sprache. Die Charaktere wirken authentisch und jeder reagiert auf seine eigene Art, was wohl der unterschiedlichen Motivation zu Grunde liegt. Was ich außerdem besonders hervorheben muss, es gibt nicht nur schwarz und weiß. Gut und böse. Nein, die Charaktere sind vielschichtig und so kristallisieren sich aus so genannten „Gutmenschen“, die tiefsten menschlichen Abgründe heraus. Zieht sich der Anfang etwas in die Länge, da einem auch schon nach wenigen Seiten klar ist, dass hier jeder jeden zerstört. Wird man aber nach den ersten 50 Seiten, mit einer überaus spannenden Geschichte belohnt. Ein Spannungsbogen wird hier geschaffen, der es schafft den Leser einzufangen. Die Wege der Charaktere kreuzen sich, was wie zufällig scheint, hat wohl einen tieferen Sinn. Auch das Ende ist überaus gut gelungen, überraschend und einfallsreich. Ein sehr tiefgründiges Buch, welches auch noch lange danach zum nachdenken anregt.

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  • Packendes Enzeitdrama mit Tiefgang

    Das letzte Sandkorn
    marielu

    marielu

    24. October 2013 um 18:04

    Hallo, ich bin es, Gott (Allah, Jahwe, Mami Wata, Manitu). Keine Sorge, ich spreche jetzt so wie du sprichst, damit du mich verstehen kannst. Das ist wie im wahren Leben, meine Lieben. Auf den Inhalt kommt es an, nicht auf die Sprache. Du solltest wissen, dass genau jetzt in dieser Sekunde in jedem menschlichen Hirn auf diesem Planeten dasselbe passiert. In Australien, in Afrika auf den Bahamas und im tiefsten Dschungel des Kongo. Es gibt keinen Menschen auf diesem Planeten, in dessen Hirn jetzt etwas anderes dominiert als meine Worte. Nehmt es hin, nimm du es hin und akzeptiere es.   Du hast zehn Tage Zeit, die Welt zu retten, bevor ich sie zertrete mit allem Gewürm darauf. Zehn Tage und Nächte gebe ich dir, dir alleine, um die Welt zu retten. Nutze sie oder vergehe zusammen mit allen anderen Deiner Art. Diese Worte hört jeder Mensch auf der Welt zur gleichen Zeit und damit bricht das Chaos aus. Denn jeder einzelne Mensch macht sich auf um die Welt zu retten. Doch wie? Erst werden die Politiker, Könige und Vorgesetzten vernichtet, die Kirchen, die Nachbarn…. Jeder meint der Andere trägt die Schuld daran, dass der/die Höchste nicht zufrieden ist mit den Menschen. Schon nach kurzer Zeit bricht das gesamte Versorgungsnetz zusammen, kein Strom, kein Wasser, keine Kommunikation. In diesem Chaos begleiten wir  einige Haupt-Personen: Adam, einen Versicherungskaufmann, der nicht versteht warum alle plötzlich los stürmen und wohin überhaupt? Er selbst setzt sich ins Auto und versucht die letzten Tage an einem schönen Ort zu überleben, dabei findet er  das Baby „Tomate“ dessen er sich annimmt. Die blinde Brigitta Becker, die von sich sagt, dass sie keine Welt retten kann, da sie Blind ist. Sie trifft auf den aus der forensischen Klinik geflohenen Fred Linder, dem die Welt egal ist gemeinsam machen sie sich auf den Weg den Gräueltaten der Anderen zu entkommen. Den Bankmanager Laurenz Beck, der das Abbrennen seiner Bank im Tresorraum überlebt und sich als wahren Retter der Welt sieht. Sein Bestreben Gott zu besänftigen ist nicht gerade gesund für Andere. Die traumatisierte Evelyn, die nicht versteht was um sie herum passiert. Das Rentnerehepaar Gregor und Agnes die sich auf einem Campingplatz in Fehmarn eingerichtet haben und ihren Lebensabend noch genießen wollen. Wir erfahren was sie schreckliches Sehen und durch machen müssen, bis sie sich zufällig in Fehmarn begegnen und zusammen erleben, wie das letzte Sandkorn fällt. Bernhard Giersche schreibt hier fesselnd ein ganz neues Endzeitdrama mit Tiefgang, welches Einen nicht mehr los lässt und massiv zum Denken anregt. Die einzelnen Personen sind detailliert beschrieben und man fühlt sich sofort in das Geschehen hineingezogen. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe eine Lesenacht eingelegt nur um zu erfahren was nun endlich am 10. Tag passiert und wurde überrascht. Fazit: Klare Kaufempfehlung. Wer nicht nur ein Buch zum Abschalten sondern zum Mitfiebern und Nachdenken lesen möchte ist hier genau richtig. Ein Buch das ich ruhigen Gewissens weiter empfehlen kann.

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  • Klassedebüt, Tipp!

    Das letzte Sandkorn
    unclethom

    unclethom

    24. October 2013 um 12:50

    Der Klappentext: „Du hast zehn Tage Zeit, die Welt zu retten, bevor ich sie zertrete mit allem Gewürm darauf. Zehn Tage und Nächte gebe ich Dir, Dir alleine, um die Welt zu retten. Nutze sie oder vergehe zusammen mit allen anderen Deiner Art." Alle Menschen auf der Erde erhalten zur gleichen Sekunde die gleiche Botschaft. Und jeder wird zum Retter der Welt. Augenblicklich brechen alle Gesellschaften auf dem Erdball zusammen, denn jeder Mensch wird zum alleinig auserkorenen göttlichen Werkzeug und jedes menschliche Individuum findet die Ursache von Gottes Zorn woanders. Und sie handeln so, wie Menschen stets handeln. Nur Wenige werden den zehnten Tag erleben. Aber wird es einen elften Tag geben? Quelle: www.lovelybooks.de Der Autor: Hallo liebe Leser/Innen und Kollegen, nun hat es mich auch hierhin verschlagen und ich möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Bernhard Giersche und seit einiger Zeit bin ich als Schriftsteller tätig. Ursprünglich sollte mein Erstlingswerk eine Kurzgeschichte zu einer Weltuntergangs-Anthologie werden, doch das Ganze verselbstständigte sich und wurde letztlich zu einem eigenen Buch. Es besteht über das Genre etwas Uneinigkeit im Kreise der Leser...so ganz präzise lässt es sich wohl nicht einordnen. "Das letzte Sandkorn", so der Titel des Buches, liegt da irgendwo zwischen Thriller, Horror und Fantasie, manche ordnen es auch dem SF zu. Prinzipiell allerdings bin ich wohl eher in der "Horror-Familie" zu Hause, wobei ich mich sehr auf den "menschlichen" Horror konzentriere, ohne mich diverser Monster und Geister zu bedienen. "Das letzte Sandkorn" erschien im Juni 2013 im Begedia-Verlag und ist in allen gängigen (und ungängigen) Buchhandlungen online und offline, als E-Book oder Print, zu haben. Etwas zu meiner Person: Ich wurde als dritter von insgesamt vier Söhnen 1967 in Duisburg geboren. In der Jugend trat ich der Pfadfinderschaft St.Georg bei und engagierte mich ehrenamtlich für Kinder in der 3. Welt. Nach der Schulzeit absolvierte ich eine handwerkliche Ausbildung und trat als Wehrpflichtiger im Alter von 20 Jahren in die Bundeswehr ein, in der ich mich später für zwölf Jahre als Zeitsoldat verpflichtete. Ich nahm von 1995 bis zum Ende meiner Dienstzeit an Auslandseinsätzen in Bosnien und dem Kosovo teil. In den letzten Jahren meiner Dienstzeit war ich weitgehend vom militärischen Dienst freigestellt und plante und organisierte die humanitäre Hilfe in den Einsatzgebieten der Bundeswehr, die auf meine Initiative hin, einsatzbegleitend durchgeführt wurde. Ich war Gründer der humanitären Hilfsorganisation »Lachen Helfen e.V.« die ich als Vorsitzender führte. Für meine Verdienste in der Hilfe für Kinder in Kriegs, und Krisengebieten wurde ich mit der Ehrenmedaille des Heeresführungskommandos ausgezeichnet. Nach Ausscheiden aus der Armee war ich als Reiseleiter, aber auch Reisebusfahrer in ganz Europa unterwegs. Meine Reisen führten mich jährlich in über 15 europäische Staaten, vom Nordkap bis nach Montenegro. Derzeit absolviere ich eine Umschulung zum staatlich geprüften Altenpfleger mit dem Schwerpunkt auf psychiatrische Pflege und gleichzeitig werde ich als Stipendiant vom »Europäischen Netzwerk für das psychobiographische Pflegemodell nach Professor Erwin Böhm« zum Dozenten ausgebildet.Ich werde 2015 meine Dozententätigkeit dort aufnehmen. Aus zwei Ehen gingen vier Kinder im Alter von neun bis einundzwanzig Jahren hervor, mit denen ich einen regen Kontakt pflege. Die älteste Tochter Laura studiert bei der FU Berlin Veterinärmedizin und der älteste Sohn absolviert derzeit eine Informatikausbildung. Die achtjährigen Zwillinge verbringen soviel Zeit wie möglich mit mir und meiner Lebensgefährtin, mit der zusammen ich in Lippstadt lebe und arbeite. Über mich als Autor: Schreiben war schon immer meine Passion. Gedanken in Worte fassen und der Fantasie freien Lauf lassen, das zeichnete mich bereits während der Schulzeit aus. Während der Bundeswehrzeit arbeitete ich als Journalist bei der Feldzeitung »New Naval Tribune« und bei diversen Onlinezeitschriften. Als ich Gelegenheit erhielt, eine Kurzgeschichte für eine Anthologie zu schreiben, brach sich mein Talent Bahn und ich verfasste das Buch »Das letzte Sandkorn«, mein erstes, veröffentlichtes Buch. Der Erfolg des Buches und die Fülle von Ideen, die sich angesammelt hatten, sorgen heute dafür, dass es von mir noch viele Bücher zu lesen geben wird. So erscheint 2014 unter anderem, die Fortsetzung des Weltuntergangsszenarios. Ein Psychothriller ist in Arbeit und auch an der beliebten "Armageddon" Reihe des Begedia-Verlages werde ich in Form eines Spin-Off-Romans mitwirken. Aber noch viele andere, spannenden Buchprojekte warten auf ihre Realisierung. Quelle. www.lovelybooks.de Meine Rezension: Dieses Buch fiel mir zuerst durch sein schönes blaue Cover auf, was bei mir nur sehr selten vorkommt. Als ich dann den Klappentext gelesen hatte wusste ich, das Buch musst Du lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht! Bernhard Giersche legt mit seinem Debüt eine Klasse geschriebene Geschichte der Menschheit am Ende Ihrer Tage vor, die, zugegeben nicht immer ganz nachvollziehbar war, aber dies kann man getrost der künstlerischen Freiheit zuschreiben. Seine Protagonisten sind ebenso so wie die Schauplätze seines Buches so plastisch geschrieben, dass man nicht nur als Leser dabei ist, sondern auch mitten in der Story steht. Man bangte auf jeder Seite um die Protagonisten, man hoffte mit ihnen, dass es sich vielleicht doch noch zum Guten wenden könnte, dass dies vielleicht ein Alptraum sein könnte. Von der ersten Seite an wurde ich aufs allerbeste unterhalten, wartete gespannt was noch kommen könnte. Und wurde letztlich vom Ende völlig überrascht. Ich bin überzeugt dass man von Bernhard Giersche in Zukunft noch einiges erwarten kann. Von mir 5 von 5 Sternen.

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  • Dystopie der anderen Art

    Das letzte Sandkorn
    burnedeyez

    burnedeyez

    “Das letzte Sandkorn” von Bernhard Giersche ist eines dieser Bücher, die man auf diversen Plattformen in höchsten Tönen lobt. Das ist prinzipiell ja gut, auf der anderen Seite aber auch mitunter schon schwer verdächtig und fordert enttäuschte Erwartungen geradezu heraus. Dank einer Leserunde auf Lovelybooks bestand nun also die Chance, sich selbst von den Qualitäten des Romans zu überzeugen. Ruhigen Gewissens kann ich aber gleich von Anfang an Entwarnung geben: zwar gehe ich nicht mit den vielen Meinungen konform, die “Das letzte Sandkorn” mitunter als das beste Buch des Jahres titulieren, ich kann aber auf der anderen Seite auch nicht sagen, dass es eine maßlose Enttäuschung gewesen wäre, eher im Gegenteil: das Buch hat sich, besonders hinsichtlich meiner eher vorsichtigen Herangehensweise, als erstaunlich gut erwiesen. Giersche gelingt es vom Start weg, den Leser mit einem konstanten Spannungsbogen einzufangen, der ihn auch bis zum Ende der Geschichte nicht mehr los lässt. Kleinere Einbrüche fand haben sich für mich dabei lediglich in den Kapiteln mi der Figur Evelyn eingestellt, welche für mich mitunter etwas wie “Füllmaterial” wirkten, auch wenn der Charakter am Ende schon eine nicht unwichtige Rolle eingenommen hat. Er verzichtet dabei auf großes Geplänkel und lässt die Apokalypse, beziehungsweise das, was die Menschen aus dieser göttlichen Ansage machen, direkt los. Dabei entsteht eine sehr gute und dichte Atmosphäre, die sehr niederschmetternd erscheint, dabei aber nicht darauf verzichtet, mit einer ganz bestimmten Figur auch immer wieder so etwas wie Hoffnung auszustrahlen. Wer den Film “Children of Men” kennt, wird sicherlich nach dem Lesen des Buches mit mir konform gehen. “Das letzte Sandkorn” verfolgt dabei diverse Handlungsstränge, die sich zwar auf den ersten Blick offensichtlich alle in komplett unterschiedliche Richtungen bewegen, dabei aber im Finale zusammenlaufen und unter dem Strich ein rundes Gesamtbild ergeben. Interessant auch der Wechsel zwischen der Ich-Perspektive der Figur Adam (welche ich aber dennoch nicht als den Hauptcharakter ansehen würde) und der dritten Person, in welcher die anderen Fäden verfolgt werden. Besonders das Ende des Romans ist dabei im Speziellen erwähnenswert: es fällt in die Kategorie “Packend” und wird den Leser vermutlich auch noch einige Zeit über das Beenden der Lektüre hinaus beschäftigen. Es wirft Fragen auf, zwingt den Leser, sich mit der Situation und der Geschichte auseinander zu setzen. In diesem Punkt hat Giersche also definitiv einen Volltreffer gelandet. Die Charaktere sind, wie aus dem bisherigen Text wohl ersichtlich werden dürfte, ohnehin das, was “Das letzte Sandkorn” ausmachen. Bernhard Giersche hat hier unterschiedlichste Figuren mit völlig unterschiedlichen Hintergründen geschaffen, die durch die Bank authentisch wirken und dabei in ihren Handlungsweisen, zumindest soweit es einem Leser, der wohl nie in eine solche Situation kommen wird, dabei immer glaubwürdig und nachvollziehbar. Sie alle haben ganz unterschiedliche Motivationen, ganz unterschiedliche Hintergründe und sind dabei erfreulich klischeefrei. Wie oben schon erwähnt bildet hier einzig Evelyn eine Ausnahme, mit der ich bis zum Schluss nicht warm geworden bin, auch wenn sie am Ende eben einen gewissen Anteil an der Nachdenklichkeit trägt, mit der der Autor den Leser zurück lässt. Ich denke jedoch, dass er das auch anders, wie zum Beispiel etwas ausführlicher mit Agnes hätte lösen können, ohne dabei die Spannungseinbrüche in der Geschichte hinnehmen zu müssen. Alle anderen werden jedoch sehr schön in ein Wechselspiel aus unterschiedlichsten Emotionen eingebunden. Stilistisch kann man nichts gegen Giersche sagen. Er hat eine sehr bildliche Art, seine Apokalypsenvision zu beschreiben, die dem Leser das Geschehen sehr grafisch in die Synapsen brennt. Er schreibt anspruchsvoll, jedoch nicht hochgestochen oder ausschweifend, bleibt dabei jedoch zu jeder Zeit gut zugänglich. Eigentlich also ein gesunder Lesefluss… … wären da nicht die Korrektoratsfehler, die sich in der Erstauflage des Romans noch recht häufig finden. Das geht über fehlende Buchstaben, kleine grammatikalische Fehler oder falsch platzierte Absätze. Während die ersten Punkte noch relativ problemlos zu überlesen waren, kam ich während der Lektüre speziell bei letzterem doch öfters mal ins stocken, was natürlich schon ärgerlich ist. Da die Kommunikation in der Leserunde jedoch sehr offen und von der Leber weg erfolgte und auch Autor Bernhard Giersche hier sehr aktiv und sympathisch dabei war und glaubhaft versichern konnte, dass diese Fehler in der zweiten Auflage behoben worden sind, möchte ich diesen Punkt hier nicht überbewerten, sondern dem interessierten Leser, welcher sich an so etwas jedoch stört, nahelegen, auf die zweite Auflage zu warten. Fazit: “Das letzte Sandkorn” ist für mich eindeutig nicht das beste Buch des Jahres, hierfür finden sich in der Erstauflage noch zu viele Lektoratsfehler und kleinere Spannungseinbrüche. Der Roman ist jedoch davon ab eine runde und gelungene Sache mit toll ausgearbeiteten und glaubwürdigen Charakteren. Zumeist spannend, atmosphärisch dicht und vor allem mit einem Ende, welches vermutlich von jedem Leser etwas anders interpretiert wird und dafür sorgen dürfte, dass man sich auch nachdem man das Buch zur Seite gelegt hat noch mit “Das letzte Sandkorn” beschäftigt.

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    • 3
  • Weltuntergang, mal ganz anders!

    Das letzte Sandkorn
    wadelix

    wadelix

    18. October 2013 um 11:21

    Dieses Buch zeigt einmal ein ganz neues Endzeitszenario. Das hat mir gefallen und zugleich diffuse Ängste geweckt - es könnte ja..... Die klare Sprache und die gut beschriebenen Protagonisten, machten das Lesen leicht und ich mag dieses Buch.

     

  • Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche

    Das letzte Sandkorn
    BernhardGiersche

    BernhardGiersche

    Geliebt und gehasst. Das Buch beschreibt den Weltuntergang auf eine völlig andere Art und Weise. Die Leserschaft ist sich sehr uneinig, ob man als Autor so eine Idee realisieren darf. Außerhalb des Mainstreams scheint die Story aber mit jedem Leser etwas "zu machen". Hier nun die Gelegenheit, das Buch zu gewinnen und damit die Gelegenheit, sich selbst ein Bild davon zu machen. Eine klitzekleine Frage jedoch sollte beantwortet werden, bevor ausgelost wird, wer die Bücher bekommt: " Wie heisst die Meerenge zwischen der Inseln Fehmarn und der dänischen Küste?" Alle Teilnehmer mit der richtigen Antwort kommen in den Lostopf. Viel Glück !!! Bernhard Giersche, Autor

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    • 117
  • Geheimtipp Giersche!

    Das letzte Sandkorn
    superkeks94

    superkeks94

    21. September 2013 um 12:40

    Als Gott sich mit seinem Auftrag innerhalb von 10 Tagen die Welt zu retten an jeden einzelnen Menschen wendet, bricht das Chaos aus."Du hast zehn Tage Zeit, die Welt zu retten, bevor ich sie zertrete mit allem Gewürm darauf. Zehn Tage und Nächte gebe ich Dir, Dir alleine, um die Welt zu retten. Nutze sie oder vergehe zusammen mit allen anderen Deiner Art."Diese Stimme im Kopf löst bei den Menschen unterschiedlichste Handlungen aus.Bernhard Giersche lässt uns in seinem Roman einige davon begleiten und schnell wird klar, dass er ganz besondere Protagonisten für sein Werk erschaffen hat.Da sind zum Beispiel Brigitta, eine Blinde, die auf sich alleingestellt in dieser neuen Situation nicht weit kommen würde, oder Fred Linder, dem es gelingt, mir nichts dir nichts aus der Psychatrie herauszuspazieren, weil alle anderen aufgebrochen sind - natürlich auch um die Welt zu retten, auf ihre ganze eigene Art und Weise.Es ist ein absoluter Ausnahmezustand und jeder gibt jemand anderem die Schuld, Gottes Zorn erweckt zu haben. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass bald alles "für uns Normale" den Bach runter geht. Telefunk, Strom etc. ist alles nicht mehr verfügbar.Viele drehen auch total durch, beginnen zu morden und Menschenopfer für ihren Gott darzubringen, die Straßen sind voll von Leichen und in diesen Tagen sehr gefährlich geworden. Wie werden sich Fred und die anderen durch dieses Chaos schlagen? Geraten sie auch in Gefahr oder in die Fänge der, die auf ihre Kosten die Welt retten wollen? Und was wird nach Gottes Ultimatum geschehen?Lest selbst "Das letzte Sandkorn"! Meiner Meinung nach ist Bernhard Giersche ein absoluter Geheimtipp und zieht den Weltuntergangstrend ganz neu auf, mit einer frischen und unverbrauchten Idee. Das Buch ist in leichtverständlicher, aber dennoch aufregender Sprache verfasst, die einen förmlich mitreißt. Man möchte wissen wie es weitergeht, besser gesagt auch wie unsere Welt immer mehr im Chaos versinkt und wie sich die Hauptfiguren durchschlagen.Es sind wunderschöne Geschichten einzelner Personen, die in diesen Zeiten zusammenhalten und füreinander da sind.Man kann sich nur für seine eigene Gesellschaft wünschen, dass es sowas im Falle einer solchen göttlichen Aufgabe auch vereinzelt geben würde.Sehr interessant, mitreißend und absolut begeisternd.Nebenbei möchte ich auch anmerken das der Autor privat ein netter Geselle ist. Es ist immer wieder schön, hautnah an Autoren sein zu können. Bernhard Giersche hat sich für uns auch privat Zeit genommen, und wie soll es anders sein, haben wir ihn direkt beim Schreiben ertappt! Wir sind schon sehr gespannt auf sein neues Werk und hoffen nicht zulange darauf warten zu müssen.Wir haben viel gelacht, uns ausgetauscht und erfahren, dass es auch Autoren gibt, die sich wirklich mit ihren Lesern beschäftigen, und dafür möchte ich ein großes Lob aussprechen! Fazit: Der Giersche ist neu, unverbraucht und absolut lesenswert!Überzeugt euch einfach selbst!

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  • Kann jemand alleine die Welt retten?

    Das letzte Sandkorn
    Sunrise11

    Sunrise11

    18. September 2013 um 21:28

    Alle Menschen auf der Welt bekommen gleichzeitig, auf die Sekunde genau, eine Nachricht von Gott, dass in 10 Tagen die Welt untergeht. Nur er oder sie allein, sind in der Lage, die Welt zu retten. Von nun an glaubt jeder, irgendetwas tun zu müssen, aber was? Viele lassen einfach ihren Job liegen, andere wiederum versuchen, die Situation einfach nur zu überleben und einige versuchen, die vermeintlichen Verursacher zu bestrafen. Also, das blanke Chaos bricht aus und die meisten Menschen fühlen sich mit der Situation überfordert. Geregelte Strukturen werden außer Kraft gesetzt und es regiert die Anarchie. Es folgt ein Massensterben und panische Angst vor dem Untergang. In mehreren Handlungssträngen werden Schicksale von unterschiedlichen Charakteren erzählt, wie sie mit der Situation umgehen und wie sie sich verhalten. Später führen diese Handlungsstränge unweigerlich zusammen und der Kampf ums Überleben beginnt. Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Handlungen vor dem drohenden Weltuntergang in Deutschland spielen und nicht wie sonst im spektakulären Amerika. Zudem spielten bekannte Schauplätze in Schleswig-Holstein eine entscheidende Rolle. Ich mochte den Schreibstil des Autors und ich konnte mich gut in die Charaktere hineinversetzen. Das Buch war interessant zu lesen, wie sich diese Situation zum Ende entwickelt.

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  • It's the End of the World ... Meine absolute und unbedingte Empfehlung für dieses Buch!

    Das letzte Sandkorn
    astrid_meryjaine

    astrid_meryjaine

    Kurzbeschreibung: »Du hast zehn Tage Zeit, die Welt zu retten, bevor ich sie zertrete mit allem Gewürm darauf. Zehn Tage und Nächte gebe ich Dir, Dir alleine, um die Welt zu retten. Nutze sie oder vergehe zusammen mit allen anderen Deiner Art.« Alle Menschen auf der Erde erhalten zur gleichen Sekunde die gleiche Botschaft. Jeder Mensch wird zum alleinig auserkorenen göttlichen Werkzeug. Und sie handeln so, wie Menschen stets handeln. Nur Wenige werden den zehnten Tag erleben. Aber wird es einen elften Tag geben? Mein Exemplar habe ich bei einer Aktion des Autoren auf Facebook gewonnen. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank dafür! Meine Meinung: Diesen speziellen Weltuntergang werde ich wohl nicht so schnell wieder vergessen. Spätestens beim nächsten Teekochen werden meine Gedanken unweigerlich wandern. Denn so fängt alles an. Mit der Zubereitung von Tee. Der Ich-Erzähler, nennen wir ihn Mr. Teebeutel, (seine Name taucht erst viel später auf und ich möchte der Geschichte nicht vorgreifen) ist gerade mit seinem Tee beschäftigt, da wird er von Gottes (Allah, Jahwe, Mami Wata, Manitou – erspare ich mir im Nachfolgendem) „Durchsage“ unterbrochen: „Du hast zehn Tage Zeit, die Welt zu retten, bevor ich sie zertrete mit allem Gewürm darauf. Zehn Tage und Nächte gebe ich Dir …“ Tja, da spricht mal eben Gott zu dir, nein zu allen Menschen auf der Erde. So ist es, denn die Apokalypse hat bereits begonnen. Nichts mit Tee kochen, Fernseher geht auch nicht mehr. Prima. Und was nun? Jeder scheint die Lösung zu haben und zu wissen, wer das „Böse“ ist – und das Böse muss vernichtet werden. Sonst kann die Welt doch nicht gerettet werden, oder? Das Chaos ist vorprogrammiert. Nur Mr. Teebeutel ist unschlüssig, was er von der ganzen Sache und von Gottes Botschaft halten soll. Warum flippen nur alle aus? Wenn die Welt eh untergeht – wer soll schon was dagegen ausrichten? – dann kann man auch erst mal in Ruhe überlegen. So begleiten wir ihn und eine Handvoll weiterer Personen im Laufe der Handlung auf ihren schicksalhaften Wegen zur Rettung der eigenen oder anderer Personen oder der Welt. Einige Wege werden sich kreuzen oder verbinden, andere werden vorzeitig enden … Eine Odyssee bis zum Weltuntergang beginnt. Fast alle Figuren habe ich in mein Herz geschlossen, wie menschlich oder unmenschlich sie auch agierten, reagierten. Besonders Tomate hat mein Herz erweicht. Mr. Teebeutel rettet Tomate oder ist es umgekehrt? Nur den Pfahlmann habe ich verabscheut. Na ja, mindestens einen Bösewicht braucht doch jede Story ;-) Am liebsten hätte ich ihn gerüttelt, geschüttelt, nee ausradiert – oh je, meine niederen Instinkte kommen zum Vorschein. So konnte ich wenigstens manch kopflose, völlig verwirrte Tat einigermaßen nachvollziehen. Bis zum Schluss habe ich mit Mr. Teebeutel, Tomate (lest selber), Becki, die blind ist, aber nicht auf den Kopf gefallen, Fred, dem eigenwilligen, vermeintlich irren Glatzkopf und den anderen gekämpft, gelacht, geweint, geliebt und versucht zu überleben. Habe versucht zu begreifen, was um Gottes Willen nur vorgeht, dem Tag X entgegengefiebert. Was passiert nur nach dem zehnten Tag? Geht die Welt wirklich unter? Der Autor bringt den Horror der Apokalypse sehr gut rüber. Überall Zerstörung, Brände, unpassierbare Straßen, kein Strom, kein Wasser. Die Menschen drehen durch und morden, was sich ihnen in den Weg stellt. Mord im Namen "ihres" Glaubens. Man könnte fast meinen, Gott hat das so vorausgesehen, genauso gewollt. Die Menschheit löscht sich selber aus. Neben den hervorragend gezeichneten Charakteren mit ihren Schwächen, neu gewonnenen Stärken, widerstreitenden Gefühlen, Abgründen und Einzelschicksalen, gibt es Einblendungen von anderen Orten in Deutschland und der übrigen Welt. Diese Zwischenspiele lassen den Leser das volle Ausmaß des Weltuntergangs hautnah miterleben. So schafft der Autor ein rundes Bild. Auch wenn ich mir dabei fast die Nägel abgekaut hätte, weil ich doch unbedingt wissen wollte, wie es mit Mr. Teebeutel und Co. weitergeht. Weltuntergang an sich ist ja eigentlich was Ernstes, es kommen auch genug grausame Dinge vor, keine Bange, aber der Autor hat als Gegengewicht immer mal wieder eine Prise Humor, manchmal auch Galgenhumor, eingestreut. Diese trockene Art und sein lockerer Schreibstil haben mich richtig gut unterhalten. Da wird z. B. Fred, der eine Glatze hat, von Becki liebevoll Locke genannt. Ich habe übrigens auch so einen Bekannten, den wir Locke nennen. Da musste ich natürlich sehr schmunzeln. Fazit: Bernhard Giersche hat mit seinem Roman eine einzigartige, unterhaltsame Mischung aus Dystopie, Action und Horror mit philosophischen Zwischentönen hingelegt. Schon während des Lesens ratterten meine Gedanken, aber am Schluss noch viel mehr. Denn das Ende lässt genügend Raum für eigene Interpretationen. Dieses Buch gehört für mich zu den wenigen, welches ich unbedingt noch mal lesen will und werde. Vielen Dank lieber Autor für’s Schreiben, auch für den Ohrwurm von R.E.M. „It's the End of the World as We Know It (and I Feel Fine)” *summ* ;-)

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