Bernhard Hagemann

 3,6 Sterne bei 27 Bewertungen
Autor von Jakob und Mara, Emma und die Weihnachtsväter und weiteren Büchern.
Autorenbild von Bernhard Hagemann (©Dino Corell)

Lebenslauf von Bernhard Hagemann

Bernhard Hagemann, geboren 1956, hatte schon immer Spaß daran, andere elegant zu beeinflussen und aufzumotzen. So wurde er Fotograf, um fast täglich für ein gutes Foto seine Mitmenschen zu pimpen. Später fing er an, Bücher zu schreiben, denn auch in Büchern kann man Figuren beeinflussen, sie mal glücklich, mal traurig, gut oder böse sein lassen. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis er das Buch „Pimp deine Eltern“ verfassen würde. Denn sein Leben weist ihn dafür eindeutig als Spezialisten aus.

Alle Bücher von Bernhard Hagemann

Cover des Buches Emma und die Weihnachtsväter (ISBN: 9783570175835)

Emma und die Weihnachtsväter

 (4)
Erschienen am 01.10.2018
Cover des Buches Patenkuh Polly (ISBN: 9783570163337)

Patenkuh Polly

 (3)
Erschienen am 24.08.2015
Cover des Buches Die Pensionsspiele von Oberammergau (ISBN: 9783944596235)

Die Pensionsspiele von Oberammergau

 (2)
Erschienen am 16.12.2020
Cover des Buches Kommissarin Pelutti und das Pizza-Geheimnis (ISBN: 9783473523481)

Kommissarin Pelutti und das Pizza-Geheimnis

 (2)
Erschienen am 01.06.2007
Cover des Buches Sarah und der Findekompass (2. Klasse) (ISBN: 9783737335706)

Sarah und der Findekompass (2. Klasse)

 (1)
Erschienen am 20.07.2006
Cover des Buches Bernhard Hagemann: Mit Vollgas in die Kurve (ISBN: 9783473980192)

Bernhard Hagemann: Mit Vollgas in die Kurve

 (1)
Erschienen am 01.10.2004
Cover des Buches Superstar gesucht! (ISBN: 9783473522873)

Superstar gesucht!

 (1)
Erschienen am 01.03.2011

Neue Rezensionen zu Bernhard Hagemann

Cover des Buches Die Pensionsspiele von Oberammergau (ISBN: 9783944596235)
SuEdelmanns avatar

Rezension zu "Die Pensionsspiele von Oberammergau" von Bernhard Hagemann

Erfahrungen eines Gästehaus-Betreibers
SuEdelmannvor 5 Monaten

https://www.susanne-edelmann.de/2022/07/die-pensionsspiele-von-oberammergau/

Im April war ich auf dem Münchner Olympiaturm bei der Premierenlesung der Krimi-Anthologie „Mordsgipfel“, einer Sammlung von 14 Krimis, die in den bayerischen Bergen spielen. Ein Autor, der an diesem Nachmittag zwar nicht selber las, aber immerhin auch vor Ort war, war Bernhard Hagemann. Als er vom Verleger vorgestellt wurde, wurde erwähnt, dass er ein Buch namens „Die Pensionsspiele von Oberammergau“ geschrieben hat und da wurde ich gleich hellhörig, denn in wenigen Wochen ist es endlich soweit und wir werden selbst zum ersten Mal die berühmten Passionsspiele in Oberammergau besuchen. Klar, dass ich mir daraufhin dieses Buch sofort besorgen musste, schien es mir doch die perfekte Einstimmung auf unseren Kurzurlaub zu sein.

Die Geschichte handelt vom Ehepaar Simon und Carola, das sich dank einer Erbschaft einen alten romantischen Traum erfüllen will, den vor allem Carola hegte: eine eigene Frühstückspension. Da auch Simon beruflich gerade an einem Wendepunkt steht, gehen die beiden das Wagnis ein und kaufen eine Pension in Oberammergau – einem Ort, den sie zuvor noch nie besucht haben. Sie sind also nicht nur „Zugroaste“, die von den Einheimischen erstmal skeptisch beäugt werden, sondern ihre mangelnden Ortskenntnisse machen es ihnen auch schwer, ihren Gästen gute Ausflugstipps zu geben.

Doch bis es soweit ist, müssen die beiden erst einmal einen Crashkurs in Sachen Pensionsführung bei den bisherigen Besitzern machen und sich dann mit den Behörden auseinandersetzen, schließlich muss man schon den einen oder anderen Nachweis erbringen, bevor man berechtigt ist, ein Hotelgewerbe zu betreiben. Dabei übernimmt das Paar die Pension im laufenden Betrieb, wird also komplett ins kalte Wasser geschmissen.

Ich-Erzähler Simon berichtet von den vielen Pannen, die den beiden passieren, von den Herausforderungen, denen sie sich stellen müssen wie z.B. die schier unüberwindbaren Wäscheberge und die Personalsorgen. Er erzählt auch von den vielen lustigen und weniger lustigen Erlebnissen mit seinen Gästen. Und eines kristallisiert sich dabei sehr schnell heraus: Romantisch ist am Führen einer Pension so gut wie gar nichts!

Auf amüsante Art erzählt, liest sich der recht kurze Roman ruckzuck durch. So manches Mal musste ich schmunzeln, sehr oft aber auch den Kopf schütteln. Zunächst hat mir der Wortwitz des Autors gut gefallen, aber für meinen Geschmack driftete die Erzählung recht schnell in eine Art Slapstick ab, allzu überspitzt dargestellt – wobei ich nicht anzweifeln möchte, dass Hoteliers all so etwas und noch viel mehr tatsächlich erleben, nur die Art, wie es geschildert wurde, war mir dann irgendwann doch zu viel. Und auch die Naivität von Simon und Carola hat mich dann doch etwas genervt.

Sehr enttäuschend fand ich das Ende des Romans. Achtung Spoiler! Im letzten Kapitel überlegen Carola und Simon, ob sie sich mit der Pension nicht doch zu viel zugemutet haben und ob es nicht sinnvoll wäre, den Betrieb wieder zu verkaufen. Doch dann werden sie schwankend, als sie hören, wie viel Geld sich während der Passionsspiele mit einem Beherbergungsbetrieb in Oberammergau verdienen lässt, wenngleich das auch sehr viel Arbeit bedeutet, aber es seien ja schließlich „Leidensspiele“, wie ein Einheimischer sie belehrt. Wie sich Simon und Carola daraufhin entscheiden, ob sie ihre Pension nun behalten oder nicht, bleibt am Ende offen – und der/die Leser/in entsprechend etwas ratlos zurück.

Zur Einstimmung auf unseren eigenen Besuch in Oberammergau eignete sich das Buch nur sehr bedingt, aber zumindest empfinde ich nun noch mehr Demut als zuvor schon vor Hoteliers und Betreibern von Gästehäusern. Und jeder, der mit dem Gedanken spielt, selbst eine Pension zu eröffnen, der sollte unbedingt vorher dieses Buch lesen und dann nochmal gründlich in sich gehen. Für alle anderen ist dies eine nette kleine Lektüre für zwischendurch, aber leider auch nicht mehr.

Bernhard Hagemann arbeitet hauptberuflich als Fotograf und als Autor, vornehmlich von Kinder- und Jugendbüchern sowie Kurzgeschichten. „Die Pensionsspiele von Oberammergau“ ist sein erster Roman.

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Cover des Buches Die Pensionsspiele von Oberammergau (ISBN: 9783944596235)
katikatharinenhofs avatar

Rezension zu "Die Pensionsspiele von Oberammergau" von Bernhard Hagemann

Mikro-Kosmos Frühstückspension - brüllend komisch
katikatharinenhofvor 2 Jahren

Ja, so eine Frühstückspension inmitten der Ammergauer Alpen ist schon ein Traum und genau diesen setzen Simon und Carola mit Ahnungslosigkeit und Herzblut um, als die Tinte auf dem Kaufvertrag für das grüne Kleinod in Oberammergau noch nicht ganz trocken ist , dafür die Zimmer aber ausgebucht sind. Doch von beschaulicher Alpenidylle und netten Gästen ist ihr Alltag meilenweit entfernt...

Herzlich willkommen im Wahnsinn...und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn diese Komödie ist wahnsinnig komisch, wahnsinnig skurril und wahnsinnig unterhaltsam.

Der Autor integriert  den  Leser als Gast im Mikro-Kosmos Frühstückspension, die  zum Theater für Selbstdarsteller, Eigenbrötler, kuriose Mitarbeitende und eine schillernd bunte Gästeschar wird.

Mit Wortwitz, einem sicheren Händchen für Szenekomik und eigenartigen Erlebnissen führt der Autor als Gastgeber durch die Leidensgeschichte von Simon und Carola, die doch so vielversprechend und mit Aussicht auf der große Geld beginnt.

Allein das Beantworten der Fragen zum sach- & ordnungsgemäßen Umgang mit der Wurstaufschnittschneidemaschine sorgt für heiteres Schenkelklopfen, aber der Schreibende kann in jedem Kapitel noch einen drauf setzen und strapaziert die Lachmuskeln bis zum Anschlag.  Egal ob es die mehr als fragwürdigen Nebentätigkeiten des Reinigungspersonals oder die unglaublichen Hinterlassenschaften seiner Gäste auf dem Duschkopf sind, der horrend gestiegene Verbrauch an Toilettenpapier, als eine Jugendgruppe in der Pension weilt oder exquisite Fahrräder, deren ungeklärte Herkunft einfach totgeschwiegen und als "Ersatz" mal eben weiterverliehen werden - hier wird der Alltag mit abstrusen Szenen, Ironie und einer Prise Galgenhumor gewürzt und für den Leser in kurzweiligen Kapiteln ansprechend serviert.

Der gelungene Mix aus Absurditäten und romantischer Kulisse mit Kofel, Laber und Königsschlössern ist eine kleine Liebeserklärung an den Passionsspielort und seine Bewohner und bekommt eine absolute Leseempfehlung !!

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Cover des Buches Emma und die Weihnachtsväter (ISBN: 9783570175835)
Steffi_the_bookworms avatar

Rezension zu "Emma und die Weihnachtsväter" von Bernhard Hagemann

Unterhaltsame Weihnachtsgeschichte
Steffi_the_bookwormvor 4 Jahren

"Emma und die Weihnachtsväter" ist eine unterhaltsame Weihnachtsgeschichte, die den Schwerpunkt auf die Familie legt. Emma ist enttäuscht, weil ihr Vater erst an Heiligabend von seiner Arbeit im Ausland zurückkehrt. Ihr Freund Gregor hat es aber noch viel schlechter, denn sein Vater darf sich nur auf 50 Meter nähern, dabei wünscht er sich nichts mehr als Weihnachten mit seinem Vater zu feiern.

Unterhaltsam wird die Geschichte von Emma und Gregor erzählen und wie sie die Zeit bis Weihnachten verbringen. Die winterliche und weihnachtliche Atmosphäre kommt hier sehr gut rüber. Es gab einige schöne Momente und Traditionen und Familie und Freundschaft sind zentrale Themen des Buches. Mir haben jedoch manchmal etwas die Emotionen in der Geschichte gefehlt.

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