Die Phileasson-Saga - Himmelsturm

von Bernhard Hennen und Robert Corvus
4,6 Sterne bei31 Bewertungen
Die Phileasson-Saga - Himmelsturm
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Felicitas_Brandts avatar

sehr gruselig und unglaublich spannend! Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Wahnsinnig tolle Figuren! Ich bin so gespannt auf Band 3 ♥

quatspreches avatar

Es lädt zu einem wunderbaren, gefährlichen und mitreißenden Abenteuer ein.

Alle 31 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Die Phileasson-Saga - Himmelsturm"

Der zweite Band des großen Phileasson-Epos

Sagen und Mythen ranken sich um die legendäre Rivalität zwischen Asleif Phileasson, den sie nur den Foggwolf nennen, und Beorn dem Blender. Nun soll eine Wettfahrt entscheiden, wer von beiden der größte Seefahrer aller Zeiten ist und sich König der Meere nennen darf. In achtzig Wochen müssen die beiden Krieger den Kontinent Aventurien umrunden und sich dabei zwölf riskanten Abenteuern stellen. Abenteuern, die nur die abgebrühtesten Helden zu bestehen vermögen. Es ist der Beginn des größten und gefährlichsten Wettlaufs aller Zeiten ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453317529
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:08.08.2016

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,6 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne21
  • 4 Sterne9
  • 3 Sterne1
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Felicitas_Brandts avatar
    Felicitas_Brandtvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: sehr gruselig und unglaublich spannend! Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Wahnsinnig tolle Figuren! Ich bin so gespannt auf Band 3 ♥
    Nicht hinter allem, das wir nicht sogleich verstehen, lauert ein Ungeheuer

    Zitat:

     

    „Nicht hinter allem, das wir nicht sogleich verstehen, lauert ein Ungeheuer.“ Seite 196

     

    Inhalt:

    Die erste Prüfung ist bestanden, doch der Himmelsturm, verborgen im ewigen Eis, birgt das nächste Abenteuer für die berühmten Kapitäne Beorn und Phileasson. Wer sein Geheimnis lüftet, besteht die nächste Prüfung und hat die Chance den Wettstreit zu gewinnen, mit dem der Kampf um den Titel „König der Meere“ entschieden werden soll. Doch dieser Turm beheimatet schreckliche Dinge und bald schon geraten die beiden Mannschaften in tödliche Gefahr.

     

    Meinung:

     

    Der Epilog führt keine der Erlebnisse aus Band I fort, sondern führt den Leser in eine Welt, die an 1001 Nacht und Indiana Jones erinnert – nur gruseliger. Es geht um den Magier Abdul, der sich mit gefährlichen Dingen auseinander setzt und miterleben muss, wie seine Nichte von Sklavenhändlern entführt wird. Gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester macht er sich auf den Weg, sie zu retten und gerät dabei in größte Gefahr.

     

    Irgendetwas Größeres war hier am Werk. Bei dieser Reise ging es um viel mehr als den Titel König der Meere. Seite 119

     

    Im ersten Kapitel geht es dann mit Beorn weiter. Seine Mannschaft braucht eine Motivation, darum haben sie sich aufgemacht, um ein geheimes Grab mitten im Eis zu plündern, von dem ihm der Elf Galayne erzählt hat. Die Szenen in dem Eisgrab sind ultra gruselig und ich war wirklich froh, als es wieder mit Phileasson weiterging.

    Der Himmelsturm ist schnell gefunden und die Aufgabe besteht darin ihn zu erforschen und seine Geheimnisse aufzudecken. Die Beschreibungen sind wirklich großartig, der ganze Aufbau des Turms erscheint mehr, wie eine völlig neue Welt, als ein einfacher Turm. Obwohl alles an einem Ort spielt, fühlt es sich an, wie eine Reise. Es gibt Magie, Geister und Dunkelheit. Es hat ein bisschen was von Supernatural oder einer Geisterbahn. Immer wieder geschehen seltsame Dinge.

    Der Raubzug von Beorns Männern hat blutige Folgen und auch zwischen den Rivalen gibt es böses Blut. Wer hat im Himmelsturm gelebt? Und was ist aus ihnen geworden?

     

    „Der eine, der die Wege der Schatten nur studierte, um gegen das Dunkel in dieser Welt anzutreten.“ Seite 49

     

    Es geht etwas mehr um Galayne, man erfährt, dass er irgendein Geheimnis hat, etwas verbirgt was mich total neugierig gemacht hat. Außerdem hegt Tylstyr, der Magier einen schrecklichen Verdacht, der ihn und seinen Freund das Leben kosten könnte. Auch hier bin ich super gespannt, ob sich das bewahrheiten wird, das wäre echt stark. Die Elfen stehen allgemein etwas mehr im Mittelpunkt, es gibt aber auch eine Andeutung zu den beiden Kapitänen und ihre Vergangenheit, die darauf hoffen lässt, dass sich einer der nächsten Bände etwas mehr damit befassen wird.

     

    Die Spannung, lässt in diesem Buch nicht nach, so dass man es gut und gerne einfach am Stück durchsuchten kann. Allerdings wurde es irgendwann dann doch reichlich gruselig, düster und auch ein wenig zu ekelig für meinen Geschmack. Ich bin absolut kein Fan von irgendwelchem Horrorgedöns und das war mir hier etwas zu viel, weswegen ich ein Buch in der Wertung abziehen werde. Ich denke aber, dass Fans von Wolfgang Hohlbein oder vielleicht Steven King und ähnlichem, sehr begeistert sein werden.

     

    Ich habe immer wieder Rezensionen gelesen, über Bücher in denen „zu wenig passiert“. Möglicherweise könnte das hier auch dem ein oder anderen so gehen, denn für meinen Geschmack passiert schon einiges, aber im Endeffekt, erforschen die halt zu 70% in diesem Buch den Himmelsturm. Ich fand es aber trotzdem keineswegs langweilig und kann die Fortsetzung kaum erwarten!

     

    „Wir werden zusammenhalten, wir werden das Rätsel des Himmelsturms lösen, und wir werden diese Wettfahrt gewinnen, ganz gleich, wer uns letzten Endes auf diese Reise geschickt hat.“ Seite 198

     

    Urteil: Eine Fortsetzung, an der es bis auf ein bisschen viel Horrorfeeling nichts zu meckern gibt. Man reiche mir Band III ♥

     

    Die Reihe:

    Die Phileasson-Saga

    Band 1: Nordwärts

    Band 2: Himmelssturm

    Band 3: Die Wölfin

    Band 4: Silberflamme

    Band 5: Schlangengrab

    Band 6: Totenmeer (erscheint im September 2018)

     

     


     

     

     

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    quatspreches avatar
    quatsprechevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Es lädt zu einem wunderbaren, gefährlichen und mitreißenden Abenteuer ein.
    Der Himmelsturm

    Die aufregende Jagd um die Titel ‚König der Meere‘ geht in die zweite Runde. Nachdem Asleif Phileasson und sein Gegner Beorn in einem rasanten Auftakt Nordwärts segelten, fanden sie nun den sagenumwobenen Himmelsturm. Die Aufgabe bestand darin dessen Geheimnis zu ergründen.

    Die beiden Mannschaften, die in das Rennen gingen, treffen im Turm aufeinander. Doch es stellt sich schnell heraus, dass dieses Monument mehr als ein Rätsel enthält. Mit dem Versuch sich einerseits gegenseitig zu behindern, andererseits aus dem Wege zu gehen, durchstreifen die Abenteurer die Räume des Turms. Die Größe überwältigt sie, offenbar wurde hier eine vertikale Stadt gebaut, die mehrere Paläste beinhaltet.

    Doch neben der Gefahr, die die Mannschaften für einander darstellen, schreckt die Suche nach den Geheimnissen andere Kreaturen auf. Obwohl der Turm seit Jahrtausenden als Legende angesehen wurde, ist er weiterhin bewohnt und dies auf eine grausame und fast schon unwirkliche Art. Phileasson und seine Mannschaft können Schlussendlich entkommen, jedoch trifft das nicht auf alle Mitglieder der Gemeinschaft zu. Auch Beorn, der schrecken der Südmeere scheint verschollen.

    Erst fand ich nicht in die Geschichte, da er ausführliche Prolog erst nichts mit der Geschichte der Mannschaften zu tun hatte. Ich verfolgte plötzlich eine Geschichte, die ich nicht so recht verstand und war sehr irritiert. Doch als dann das Buch richtig begann, war ich sofort wieder mit dem Foggwolf auf Abenteuerfahrt.

    Die Geschichte, wie die Gemeinschaft durch den Turm streift und auf immer wüstere Geheimnisse stößt, ist absolut fesseln und spannend erzählt. Die Charaktere sind vielschichtig, schillernd und beherbergen mehr geistige Tiefe, als so manchen realen Menschen, den ich kenne.

    Durch die verschiedenen Ebenen des Turms kommt zwischendurch das Feeling des Pen-&-Paper Games auf. Es passt hervorragend zu dem Erzählstil und erinnerte mich daran, was eigentlich hinter der ganzen Geschichte steckte. Dafür, dass ich das Gefühl habe, dass Geschichten mit dieser speziellen Grundlage als minderwertig abgetan werden, bin ich absolut begeistert von dem Ergebnis.

    Ich wurde grandios unterhalten und kann mit gutem Gewissen dieses Buch weiterempfehlen. Es lädt zu einem wunderbaren, gefährlichen und mitreißenden Abenteuer ein.

    Originalbeitrag: Der Himmelsturm

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    quatspreches avatar
    quatsprechevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Es lädt zu einem wunderbaren, gefährlichen und mitreißenden Abenteuer ein.
    Der Himmelsturm

    Die aufregende Jagd um die Titel ‚König der Meere‘ geht in die zweite Runde. Nachdem Asleif Phileasson und sein Gegner Beorn in einem rasanten Auftakt Nordwärts segelten, fanden sie nun den sagenumwobenen Himmelsturm. Die Aufgabe bestand darin dessen Geheimnis zu ergründen.

    Die beiden Mannschaften, die in das Rennen gingen, treffen im Turm aufeinander. Doch es stellt sich schnell heraus, dass dieses Monument mehr als ein Rätsel enthält. Mit dem Versuch sich einerseits gegenseitig zu behindern, andererseits aus dem Wege zu gehen, durchstreifen die Abenteurer die Räume des Turms. Die Größe überwältigt sie, offenbar wurde hier eine vertikale Stadt gebaut, die mehrere Paläste beinhaltet.

    Doch neben der Gefahr, die die Mannschaften für einander darstellen, schreckt die Suche nach den Geheimnissen andere Kreaturen auf. Obwohl der Turm seit Jahrtausenden als Legende angesehen wurde, ist er weiterhin bewohnt und dies auf eine grausame und fast schon unwirkliche Art. Phileasson und seine Mannschaft können Schlussendlich entkommen, jedoch trifft das nicht auf alle Mitglieder der Gemeinschaft zu. Auch Beorn, der schrecken der Südmeere scheint verschollen.

    Erst fand ich nicht in die Geschichte, da er ausführliche Prolog erst nichts mit der Geschichte der Mannschaften zu tun hatte. Ich verfolgte plötzlich eine Geschichte, die ich nicht so recht verstand und war sehr irritiert. Doch als dann das Buch richtig begann, war ich sofort wieder mit dem Foggwolf auf Abenteuerfahrt.

    Die Geschichte, wie die Gemeinschaft durch den Turm streift und auf immer wüstere Geheimnisse stößt, ist absolut fesseln und spannend erzählt. Die Charaktere sind vielschichtig, schillernd und beherbergen mehr geistige Tiefe, als so manchen realen Menschen, den ich kenne.

    Durch die verschiedenen Ebenen des Turms kommt zwischendurch das Feeling des Pen-&-Paper Games auf. Es passt hervorragend zu dem Erzählstil und erinnerte mich daran, was eigentlich hinter der ganzen Geschichte steckte. Dafür, dass ich das Gefühl habe, dass Geschichten mit dieser speziellen Grundlage als minderwertig abgetan werden, bin ich absolut begeistert von dem Ergebnis.

    Ich wurde grandios unterhalten und kann mit gutem Gewissen dieses Buch weiterempfehlen. Es lädt zu einem wunderbaren, gefährlichen und mitreißenden Abenteuer ein.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    xxxSunniyxxxs avatar
    xxxSunniyxxxvor einem Jahr
    düster und rasant


    Nachdem ich den ersten gelesen habe und begeistert war musste unbedingt der zweite her. Und was soll ich sagen ich bin begeistert.


    Es beginnt wieder mit einem sehr spannenden Prolog der einen kaum los lässt und noch mehr lust macht auf diesen abenteuerlichen Wettkampf. 
    Natürlich geht es in der Haupthandlung spannend und rasant weiter das man manchmal gern auf die Pause taste drücken möchte um Atmen zu können. Die beiden Kapitäne haben mit ihren Mannschaften noch viel vor sich und das ein oder andere Abenteuer müssen sie noch überstehen. 
    Im ersten Teil war alles noch locker und doch freundlich gestimmt aber in diesem Teil ist sozusagen der Spaß langsam vorbei und es geht ins eingemachte. "Himmelsturm" wirkt düster, bedrohlicher und mysteriös und das bis zur letzten Seite aber das macht es so klasse. Die Charaktere gewinnen immer mehr an tiefe und müssen sich den neuen Herausforderungen stellen die ihnen in den Weg bis ins Ziel gelegt werden. 


    Ich möchte auch nicht zuviel vorwegnehmen ausser das man auf keinen der Charaktere mehr verzichten möchte, was wahrscheinlich ein Wunschdenken ist und im nächsten Teil bestimmt schon eine sich verabschiedet( was ich nicht hoffe).


    Der Schreibstil ist locker und flüssig und man taucht schnell in die Geschichte ein und kann sie bis zur letzten Seite nicht loslassen. Es gibt viele spannende und mitreißende Szenen aber auch vieles lädt zum gruseln ein.
    Joar und was soll ich zu diesem Ende sagen? Dieser Cliffhanger ist einfach mega mies und ich bin sehr gespannt wie es weitergeht. 


    Wie beim ersten Teil kann ich dieses Buch nur wärmstens Empfehlen wer spannende und facettenreiche Fantasy mag. Zudem haben die Charaktere in diesem Band an mehr tiefe gewonnen und auch der düstere Schauplatz hat mich sehr beeindruckt. Klare Leseempfehlung!

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    L
    LeloLovesBooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr gutes Fantasybuch mit kleineren Mängeln. :3
    Sehr gutes Fantasybuch mit kleineren Mängeln

    Die Handlung, die Charaktere, der Prolog [ich habe ablsout keine Ahnung warum, aber der Prolog dieses Buches hat mich so gefesselt, der Hammer] gefallen mir sehr gut.  ^^

    Es gibt jedoch wie bei fast jedem Buch kleinere Dinge, die mich stören, wie zum Beispiel die nicht so ganz überzeugende Sprache und die sich streckenweise wie Kaugummi ziehende Handlung. :o

    Im Großen und Ganzen ein gutes Buch.
    Ich werde mir auf jeden Fall den zweiten Teil kaufen. :D

    EIne komplette Rezension zu diesem Buch habe ich auf meinem Blog geschrieben... wenn es dich interessiert, schaue gerne vorbei, ich würde mich freuen. :D 
    [nicht erschrecken, mein Blog ist sehr, sehr klein und auf Englisch, ich hoffe das stört dich nicht]

    Liebe Grüße 
    Leonie
    =^.^=

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    thebookpassions avatar
    thebookpassionvor einem Jahr
    Tolle Fortsetzung


    Zwei rivalisierende Kapitäne Foggwolf und Beorn der Blender starten in ein gefährliches und aufregendes Abenteuer. Eine Wettfahrt zwischen den beiden soll entscheiden, wer der beste Kapitän ist und den Titel König der Meere tragen darf. Doch eine einfache Wettfahrt wäre natürlich zu einfach und so müssen die beiden in achtzig Wochen den Kontinent Aventurien umrunden und dabei zwölf riskante und absolut gefährliche Aufgaben lösen. Die zweite Aufgabe führt die Rivalen in das ewige Eis des Nordens, denn dort steht der Himmelsturm, dessen Geheimnisse von den beiden Kapitänen endlich gelüftet werden sollen.


    Der zweite Roman der Reihe entführt mich ein kaltes und magisches Abenteuer. Dem Autorenduo gelingt es geschickt die kalte und unnachgiebige Atmosphäre des eisigen Nordens einzufangen, sodass ich die Kälte förmlich spüren konnte. Der Himmelsturm wird von vielen Sagen und Geschichte umrankt, sodass die Geschichte von Anfang an auch eine gewisse mythische Atmosphäre ausstrahlt.
    Der zweite Band hat mir schon nach den ersten zehn Seiten deutlich besser gefalle, da der Prolog absolut spannend ist und nicht voller sinnloser Gewalt, wie im ersten Band, ist. Vor allem die absolut unnötige Gewalt hat mich im ersten Band sehr gestört. Zudem wirkt der zweite Band wesentlich harmonischer als der erste, sodass ich mich deutlich besser auf die Geschichte einlassen konnte.

    Ich stelle mir den Himmelsturm, eine Stadt, die von mächtigen Elfen erbaut wurde, absolut eindrucksvoll und überwältigend vor. Die Ankunft der beiden Kapitäne war mir daher deutlich zu schlicht. Beide schienen zunächst nicht sehr beeindruckt und ich habe leider auch keine wirkliche Beschreibung des Turms erhalten. Erst nach und nach beschreibend die beiden Autoren das innere des Turmes, sodass ich wenigstens einen kleinen Einblick von der Pracht des Gebäudes erhalten habe.
    Schnell wird klar, dass der Turm voller dunkler Magie ist und an jeder Ecke dunkle Gefahren lauern können, sodass eine gewisse Grundspannung aufgebaut wurde und ich mich praktisch bei jedem nächsten Schritt der Figuren gefragt habe, was für eine dunkle Überraschung nun auf sie warten wird.

    Der zweite Band wird wesentlich ausgeglichener erzählt, denn beide Gegner erhalten fast gleich viel Raum, um ihre unterschiedlichen Abenteuer zu erleben. Dadurch wirkten die beiden Protagonisten wesentlich authentischer und man kann sich von beiden ein noch genaueres Bild machen. Überraschender Weise konnte vor allem Beorn der Blender einige Pluspunkte bei mir sammeln, da er in diesem Band, wesentlich facettenreicher wirkt und er vor allem für seine Leute einsteht und auf eine gewisse Art und Weise beschützt.

    Insgesamt ist „Himmelstürme“ eine gelungene Fortsetzung und hat mir noch besser als der erste Band gefallen. Die Figuren wirken weniger eindimensional und weisen mehr Ecken und Kanten auf. Zudem hat mich der düstere Himmelsturm fasziniert, auch wenn ich mir eine deutlichere Beschreibung des düsteren Schauplatzes gewünscht hätte.


    (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Marnys avatar
    Marnyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Im Himmelsturm warten finstere Entdeckungen, düstere Szenen und furchtbare Kreaturen - aber nicht nur ... Sehr faszinierend!
    Bernhard Hennen, Robert Corvus - Himmelsturm (Phileasson-Saga 2)

    Die zweite Aufgabe führt die beiden Rivalen um den Titel König der Meere ins ewige Eis des Nordens zum sagenumwobenen Himmelsturm, dessen Geheimnis sie erforschen sollen. Es zeigt sich, dass in den Legenden Wahrheit steckt, sie jedoch nicht von den finsteren Gefahren erzählen, die auf die beiden Drachenführer und ihre Gefährten warten. Welchen Preis müssen sie zahlen, um das Rätsel des Himmelsturms zu lösen?

    Der epische Prolog führt uns diesmal bis nach Al’Anfa, einer reichen Stadt im Süden Aventuriens. Wir lernen Abdul kennen, einen novadischen Magier mit einem besonderen Interesse an den untergegangenen Echsenvölkern, der versucht, seine von Sklavenjägern entführte Nichte Selime zu befreien. Es ging also gleich spannend los, und mit dunklen Mächten …

    Die Haupt-Geschichte spielt überwiegend im Himmelsturm, also in einem Gebäude. So eine Konstellation hat für mich immer einen besonderen Reiz, weil die Handlung sich an einem Ort abspielt und die Figuren (meistens) zwangsläufig mehr miteinander interagieren. So kommt es hier auch öfter zu Begegnungen zwischen den beiden Gruppen bzw. einzelnen Mitgliedern. Durch die vielen Ebenen hatte ich aber auch das Gefühl, mich in einer Art Stadt aufzuhalten – nur dass diese eben in die Höhe gebaut wurde.

    Im Turm erwartet uns eine bedrückende und sehr dichte Atmosphäre, die mit jeder Ebene beklemmender wird. Es gibt mysteriöse Entdeckungen und unheimliche Begegnungen, furchtbare Kreaturen und uralte Tücke. Manche Szenen waren für mich ein echter Alptraum (ganz besonders wenn man dann auch noch davon träumt), finster und gruselig. Dabei ist die Geschichte aber auch so unglaublich spannend, dass man kaum zum Luft holen kommt – oder dazu, sich Gedanken darüber zu machen, ob man noch genug Mut zum Weiterlesen hat.

    Es gab aber auch Stellen, die mich sehr fasziniert haben. Vor allem, wenn es um die vergangene Kultur ging – da waren dann plötzlich so viele Fragen in mir. Es ist schon ein Fluch mit der Neugier! Und die verloren gegangene Kunst hat fast so etwas wie Trauer in mir ausgelöst, woran man auch sieht, wie nah und eindringlich diese Beschreibungen auf mich gewirkt haben.

    Der Himmelsturm hat seine ganz eigene Magie – und die Erlebnisse dort hatten auf jeden Auswirkungen, mal mehr und mal weniger. Es gibt Figuren, die ihre Furcht und auch ihren Mut zeigen. Die viel empfänglicher für Magie sind als andere. Bei denen bestimmte Charaktereigenschaften deutlicher hervortreten oder sich ganz neue Facetten zeigen. Oder die etwas anderes finden, als sie gesucht hatten.

    Zu manchen Figuren haben ich durch ihre Verhaltensweisen nun ein etwas distanzierteres Verhältnis – und ich bin gespannt, wie sich das im nächsten Band entwickelt. Es gibt aber auch welche, die mir noch mehr ans Herz gewachsen sind. Und genau das Gegenteil: Auf meine Lieblingsfigur aus dem ersten Band bin ich ja voll reingefallen, auch wenn ich leichte Bedenken hatte. So fies! Und am Ende des Romans bin ich ja fast schon panisch geworden, weil ich dachte, dass es mit Lieblingsfigur #2 nun zu Ende geht … Ein auf und ab der Emotionen!

    „Himmelsturm“ war für mich eine extrem fesselnde Lektüre, die mich trotz der düsteren Szenen sehr fasziniert hat. Am unheimlich fiesen Epilog hatte ich noch eine Weile zu knabbern und musste mich von dem Buch auch etwas erholen, allerdings meide ich normalerweise auch alles, was irgendwie nach Horror aussieht. Und zumindest gefühlt habe ich mich dafür ganz gut geschlagen … Diese dunkle Atmosphäre hatte aber auch ihren Reiz. Und mit etwas Abstand überwogen auch andere Eindrücke, die zu den Figuren. Selbst Beorn ist mir ja näher gekommen, das wohl! Ich freue mich also schon riesig auf den nächsten Band „Die Wölfin“, der zumindest teilweise wieder eine ganz andere Atmosphäre verspricht.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    Sandra1978s avatar
    Sandra1978vor 2 Jahren
    Die 2. Aufgabe wartet mit vielen Geheimnissen

    Inhalt 

    Beorn der Blender und Asleif Phileasson, die beiden um den Titel "König der Meere" konkurrierenden Seefahrer, machen sich auf zur zweiten der 12 Aufgaben der Wettfahrt: Die Erkundung des Himmelsturms.

    Dieser liegt weiter im Norden als je ein Mensch gewesen ist, in unerforschtem Gebiet.

    Im Himmelsturm angekommen, müssen sich die beiden notgedrungen einigen, um sich nicht gegenseitig ständig in die Quere zu kommen - und so erforscht der eine die oberen Stockwerke, während der andere mit seiner Ottajasko in die unteren Gefilde absteigt.

    Was beide Gruppen im Himmelsturm antreffen, übersteigt ihre Vorstellungskraft, und auch die Elfen, die die beiden Gruppen begleiten, werden mit ihrer ältesten Vergangenheit konfrontiert. 

    Können die beiden Kapitäne und ihre Freunde und Recken den Grauen und den Erkenntnissen, die sie im Himmelsturm erwarten, entgegenstehen und vor allem - können sie den Turm wieder lebend verlassen? 
    Dies scheint nicht so sicher, denn der Turm ist nicht so unbewohnt wie er zuerst scheint, und sie kommen einem schrecklichen Geheimnis aus der Geschichte der Elfen auf die Spur, bei dem es nicht gerade im Interesse der Elfen zu liegen scheint, dass ihre Besucher mit diesem Geheimnis wieder entkommen.

    Beurteilung 

    Ich hatte ja, obwohl ich Hennen sehr mag, am Anfang meine Zweifel, ob so eine Seefahrer-Saga etwas für mich ist. Aber die Wettfahrt ist ja bis jetzt nur der schmückende Rahmen und die Hauptstory dreht sich jeweils um die Aufgaben, die die Kapitäne zu erfüllen haben.

    Bernhard Hennen ist hier voll in seinem Element und spinnt eine detaillierte und sehr plastische, wenn auch nicht immer sehr schöne, Geschichte des Elfenvolks, dem die Besucher des Himmelsturms während ihrer Begehung der Turmebenen immer weiter ins Detail auf den Grund gehen. 

    Die Story wechselt immer wieder zwischen den zwei Ottajaskos auf den verschiedenen Ebenen des Himmelsturms, parallel dazu erschließt sich immer mehr die Vergangenheit der hier wohnhaften Elfen. Mehrere Handlungsstränge und Geschichten werden - gut nachvollziehbar - parallel verfolgt und ich bin sehr gespannt, wie sich diese in den folgenden Bänden noch verknüpfen werden - und ich bin mir sicher, dass dies geschieht. 

    Die Charaktere sind mehr oder weniger sympathisch, aber man lernt sie immer besser kennen und das Interesse an Figuren, die bisher immer eher am Rande eine Rolle gespielt haben, steigt allmählich. Das Buch ist, wie auch schon Band eins, sehr gut geschrieben und flüssig lesbar, trotz der teilweise mehrfachen "Sidestorys" und der vielen Personen blickt man gut durch.

    Auch wer keine Seefahrergeschichten mag, kommt hier auf seine Kosten - hauptsächlich geht es in Himmelsturm um die Geschichte der Elfen aus dieser Welt, und damit kennt sich Hennen ja bekanntlich meisterlich aus.

    Weiterhin kann ich die Lektüre dieser Saga nur empfehlen, die ja immer noch am Anfang steht und wohl noch mindestens so viele Bände wie folgende Aufgaben im Wettkampf haben wird, so dass wir uns noch auf einige Jahre Lesevergnügen mit den Ottajaskos der beiden Kapitäne freuen können.

    Auch der Himmelsturm bekommt heute von uns 5 von 5 Sternchen.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    steijner12s avatar
    steijner12vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: So muss Fantasy sein - ich hätte noch Stunden im Himmelsturm verbringen können.
    Die Phileasson-Saga: Himmelsturm --- unglaublich gut!

    Sagen und Mythen ranken sich um die legendäre Rivalität zwischen Asleif Phileasson, den sie nur den Foggwolf nennen, und Beorn dem Blender. Nun soll eine Wettfahrt entscheiden, wer von beiden der größte Seefahrer aller Zeiten ist und sich König der Meere nennen darf. In achtzig Wochen müssen die beiden Krieger den Kontinent Aventurien umrunden und sich dabei zwölf riskanten Abenteuern stellen. Abenteuern, die nur die abgebrühtesten Helden zu bestehen vermögen. Es ist der Beginn des größten und gefährlichsten Wettlaufs aller Zeiten ...
    Das Rennen um den Titel "König der Meere" geht in die zweite Runde. Asleif Phileasson und Beorn der Blender schenken sich im äußersten Norden Aventuriens nur nichts, sondern bringen ihre Schiffsmannschaften, die Ottojaskos, an den Ran des Zumutbaren - und des Begreifbaren.
    Unsichtbare Rampen, im Eis konservierte Mumien von vor Tausenden Jahren verstorbener Elfen-Könige, schemenhafte Bestien, Chimären, Nachtalben....
    Gerne weitere Stunden dort verbracht
    Ich hätte als Leser noch zig weitere Stunden im Himmelsturm zubringen können - und Bernhard Hennen wären die Ideen dafür wohl auch nicht ausgegangen, aber die Reise muss ja weitergehen. Die Fantasiefülle des Autors tropft regelrecht aus jeder Seite, ist allgegenwärtig, bildhaft greifbar. Hennen beschreibt den Himmelsturm, als wäre er selbst schon zigmal dort gewesen, hätte die Abenteuer selbst erlebt. Klasse!
    Tolle Charaktere
    Die Charaktere werden noch schärfer gezeichnet, Geheimnisse aufgelöst, neue Spannungsfelder geschaffen - stark, welche Tiefe Hennen seinen Protagonisten gibt. Er ist sich auch nicht zu schade, lieb gewonnenen Charaktere sterben zu lassen und dafür auch neue in die Geschichte aufzunehmen.
    Fazit
    Mehr davon und zwar schnell! Das war mein erster Gedanke, als ich die letzte Seite von Himmelsturm aufgeschlagen hatte. Mein zweiter: Leider gibt's nur noch ein Buch - da ich von einer Trilogie ausging. Umso höher war der innerliche Luftsprung, als ich bei der Suche nach dem Veröffentlichungstermin des dritten Bandes merkte, dass es zwölf Romane sein werden. Die Phileasson-Saga kann es ohne Weiteres mit "Das Lied von Eis und Feuer" oder der "Enwor"-Reihe aufnehmen. Bleibt nur zu hoffen, dass Hennen schneller schreibt und publiziert als George R. R. Martin...
    Schaut doch mal in meinen Blog: Bennis Wühlkiste

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Z
    ZappelndeMueckevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Das Abenteuer geht weiter und besticht mit atemberaubender Spannung. Ein Muss für jeden Fantasy-Fan.
    Packende Fortsetzung!

    Das Abenteuer unserer tapferen Recken geht weiter. Die nächste Etappe auf ihrer wagemutigen Reise führt die gegnerischen Mannschaften zum mysteriösen Himmelsturm. Robert Corvus und Bernhard Hennen schaffen eine derart mystische und beklemmende Atmosphäre, dass einem als Leser der Atem stockt. Himmelsturm ist vollgepackt mit unheimlichen Begegnungen, rätselhaften Entdeckungen und Kreaturen, die scheinbar unmittelbar der Hölle entstiegen sind. Dabei lassen uns die Autoren kaum Zeit Luft zu holen, führen uns immer tiefer in ein Labyrinth aus Furcht und jagen uns einen Schauer nach dem anderen über den Rücken. Ich möchte nicht im Detail auf die Handlung eingehen, da ich niemandem die Spannung an diesem großartigen Abenteuer nehmen möchte. Doch was ich sagen kann ist, so mancher Protagonist wächst über sich hinaus, einige entpuppen sich als falsche Spieler oder zeigen neue Facetten von sich. Wo an mancher Stelle ein Rätsel gelöst wird, taucht an anderer Stelle wieder ein Neues auf.

    Mit „Himmelsturm“ überzeugt die Phileasson-Saga wieder mit ihrer Mischung aus Abenteuer-und Fantasyroman. Viel mehr noch, wächst die Phileasson-Saga mit „Himmelsturm“ über den ersten Band weit hinaus. Die Autoren bieten ihr ganzes Können auf und überzeugen auf jeder einzelnen Seite. Die Geschichte zieht einen völlig in ihren Bann und lässt einen nicht mehr los. Eine wirklich gelungene und überzeugende Fortsetzung, die Lust macht auf mehr…viel mehr!

    Robert Corvus & Bernhard Hennen weben ein derart atmosphärisches Abenteuer, dass bei mir als Leser keine Wünsche offenbleiben!

    Für jeden Fantasy-Fan ein absolutes Highlight!

    Kommentieren0
    0
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks