Bernhard Hennen , Robert Corvus Die Phileasson Saga - Nordwärts

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Inhaltsangabe zu „Die Phileasson Saga - Nordwärts“ von Bernhard Hennen

Raubeinige Helden, gefährliche Magie und eine atemberaubende Queste – Nordwärts ist der geniale Auftrakt zu einer großen neuen Fantasy-Serie
Sagen und Mythen ranken sich um die legendäre Rivalität zwischen Asleif Phileasson, den sie nur den Foggwolf nennen, und Beorn dem Blender. Nun soll eine Wettfahrt entscheiden, wer von beiden der größte Seefahrer aller Zeiten ist und sich König der Meere nennen darf. In achtzig Wochen müssen die beiden Krieger den Kontinent Aventurien umrunden und sich dabei zwölf riskanten Abenteuern stellen. Abenteuern, die nur die abgebrühtesten Helden zu bestehen vermögen. Es ist der Beginn des größten und gefährlichsten Wettlaufs aller Zeiten ...

Wundervoller Auftakt für die Reihe. Ich bin dem Buch wirklich verfallen*-* Kann ich wärmstens jedem empfehlen:)

— Tsuki_no_Kage

Dieses Buch ist ein großartiger Auftakt einer Suche nach Mut, Antworten und Freundschaft.

— quatspreche

Schöne Geschichte, aber ich hatte mehr Spannung erwartet.

— LillySj

Toller Einstieg in eine neue Triologie. Spannend mit neuen Charakteren. Werd mich gleich nach Teil 2 umschauen.

— Sternchenschnuppe

Mein persönliches Highlight 2017!!

— LenaBook-O-Holic

Ich war von der ersten Seit an gefesselt vom Buch, bin schon auf Band 2 gespannt

— xxxSunniyxxx

Tolles und spannendes Buch! Wirklich nur zum empfehlen! Bin gespannt auf Teil 2!

— shavachan

Mein Freund ist ein Fan des Buches, er hat es regelrecht verschlungen. Er ist ein Bernhard Hennen Fan und wurde hier nicht enttäuscht.

— houseofanimanga

Fantastisch!

— Sardonyx

Spannend!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Die Phileasson Saga - Nordwärts

    quatspreche

    01. September 2017 um 13:15

    Fasziniert von Wikinger- und Schifffahrtromanen, fing mich dieser Fantasyroman zuerst über das Cover. Auch der Titel ‚Nordwärts‘ versprach eine Storyline im nordischen Eismeer und ich begann zu lesen. Dieser tolle Abenteuer-Fantasy-Roman von Bernhard Hennen von Heyne ist ein MUSS für alle Hennen Fans, aber auch für alle Liebhaber von magischen Geschichten und Seefahrten. Phileasson ist ein bekannter und mutiger Schiffführer. Er ist dafür berüchtigt sich in Gewässern zu bewegen, die bisher kaum erforscht sind. In der mittelalterlichen Welt Aventurien gibt es die verschiedensten Völker, einige von ihnen sind vergangenen Kulturen angelehnt, andere wiederum nicht. Phileasson gehört eindeutig den Seefahrern an und gleicht am Ehesten einem Wikinger. Doch die Geschichte begleitet nicht, wie zu erwarten, nur den Schiffsführer, sondern beginnt mit einem erhofften Seeunglück und einer moralisch verwerflichen Tat in einem kleinen Ort an der Küste. Dort lernt der Leser Tylstyr, einen außergewöhnlichen jungen Mann, kennen, der sich von seinem Leben los sagt um ein Magier an der Akademie zu werden. Nach 10 Jahren heuert der nun selbst lehrende Magier Tylstyr auf Phileassons Schiff an, um den Nachwirkungen der schrecklichen Nacht des Unheils zu entgehen und damit womöglich sein Schicksal zu erfüllen. Denn Phileasson ist nicht auf irgend einer Fahr, sondern er nimmt an einem Wettrennen teil. Es soll zwischen ihm und seinem Erzfeind entgültig darüber entschieden werden, wer der beste seines Faches ist. Das diese Geschichte, und die weiteren Teile, adaptiert sind von Plots des Rollenspiels Das Schwarze Auge, war mir zuerst nicht bewusst. Da ich nie in den Genuss kam selbst einmal dieses Spiel zu erleben, kann ich wenig zu der Umsetzung sagen. Jedoch funktioniert die Story auch ohne diese Information. Hier könnt ihr euch trotzdem etwas mehr zu der Welt informieren. Die Handlung ist schnell, mysteriös, abenteuerlustig und wild. Es gab Momente, in denen ich angewidert war, dann wieder Moment, in denen ich die Abenteuerlust und den Seewind auf meiner Nase spürte. Dieses Buch ist ein großartiger Auftakt einer Suche nach Mut, Antworten und Freundschaft. Originalbeitrag: Nordwärts

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  • Ich bin überraschend begeistert

    Die Phileasson Saga - Nordwärts

    Schoki-Shake-Rita

    28. May 2017 um 16:37

    Ich finde nicht mal annähernd die richtigen Worte, um zu beschreiben, wie fantastisch ich das Buch finde. Dennoch möchte ich versuchen meine Begeisterung als Lesermeinung auszudrücken.Anfangs war ich skeptisch, ob mir die Geschichte gefallen würde. Schon im ungewöhnlichen Prolog geht es mächtig zur Sache. Die Brutalität hat mir zugesetzt und doch war ich durch den großartigen Schreibstil gefesselt. Ich war also bis zum allerletzten Satz eine Gefangene der Geschichte und konnte dem einfach nicht entfliehen. Umso erfreuter bin ich natürlich, dass ich mich herangewagt habe und dass die Reise noch weitere elf Bände lang weitergeht. Nicht nur die Story an sich ist unglaublich gut durchdacht, spannend und interessant. Mich begeistern auch die authentischen, egal ob vermeintlich "gut" oder "böse", Charaktere und das gesamte Aventurien, als hätte es das alles wirklich mal gegeben.Es ist einfach Wahnsinn, wie die beiden Autoren ihre Leser mit Worten aus der Realität holen und in eine fremde, andere realistische, Welt entführen. Für mich weichgespülte Leserin ist es ein überraschend lohnenswertes High-Fantasy-Lesevergnügen, das ich sehr gerne weiterverfolge.

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  • toller Auftakt!

    Die Phileasson Saga - Nordwärts

    xxxSunniyxxx

    24. April 2017 um 13:18

    Zum InhaltRaubeinige Helden, gefährliche Magie und eine atemberaubende Queste – Nordwärts ist der geniale Auftrakt zu einer großen neuen Fantasy-SerieSagen und Mythen ranken sich um die legendäre Rivalität zwischen Asleif Phileasson, den sie nur den Foggwolf nennen, und Beorn dem Blender. Nun soll eine Wettfahrt entscheiden, wer von beiden der größte Seefahrer aller Zeiten ist und sich König der Meere nennen darf. In achtzig Wochen müssen die beiden Krieger den Kontinent Aventurien umrunden und sich dabei zwölf riskanten Abenteuern stellen. Abenteuern, die nur die abgebrühtesten Helden zu bestehen vermögen. Es ist der Beginn des größten und gefährlichsten Wettlaufs aller Zeiten ...Meine MeinungDurch das Cover und den Klapptext bin ich erst auf dieses Buch aufmerksam geworden und ich muss sagen ich wurde nicht enttäuscht. Der Prolog mit rund 80 Seiten hatte es auch schon in sich, er war echt spannend geschrieben und macht Lust auf mehr. 2 Kapitäne, Asleif Foggwulf Phileasson und Bearn der Blender streiten sich darum wer der König der Meere ist. Der eine ein Entdecker der andere ein Freibeuter und unterschiedlicher hätten sie nicht sein können. Nun soll dieser streit in einem Wettkampf geklärt werden und jeder stellt sich eine Mannschaft aus freiwilligen zusammen. Sie sollen unbekannte Gegenden reisen und 12 Aufgaben erledigen bevor verkündet wird wer der König der Meere ist. Natürlich wird diese Reise sehr lang und die erste Aufgabe muss im ersten Band gemeistert werden.Der Schreibstil der Autoren ist locker und flüssig und man findet sich schnell in die Geschichte ein und kann sie kaum aus der Hand legen.Man lernt jeden Charakter ein wenig kennen, man merkt ihnen ihre Ängste und Sorgen an sowie ihren Machthunger. Es ist wirklich spannend gestaltet den man weiß nicht welche Geheimnisse sie noch alle verbergen.Ich mochte den Kapitän Phileasson sofort, er hat sich in mein Herz geschlichen.Er besitzt viel Ehre und setzt vor allem auf Loyalität. Beorn dagegen ist der "hau drauf" Typ und ich hoffe sehr das er noch seine Quittung bekommt. Ich bin sehr gespannt was da alles noch auf einem zukommt und welches Geheimnis noch ans Tageslicht kommt, es könnte aber auch sehr gut sein das die Lösungen erst im Band 12 der Reihe aufgezeigt werden.Alles in allem ist es eine tolle und packende Geschichte und freu mich jetzt schon auf drauf Band 2 zu lesen.

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  • Gutes Buch. Gespannt auf den nächsten Teil. ^^

    Die Phileasson Saga - Nordwärts

    LeloLovesBooks

    01. April 2017 um 00:24

    Ich finde dieses Buch gut.Es lässt sich gut lesen und die Handlung ist sehr spannend. [auch wenn sie mich etwas an 'In achzig Tagen um die Welt' erinnert...]Es gibt einige Charaktere, die will man einfach nur an die Wand klatschen, aber dafür gibt es auch mindestens genauso viele, die liebenswürdig und bewundernswert sind. xDNicht so gut finde ich nur, dass die Kämpfe, die es gibt teilweise sehr genau beschrieben werden, was ich persönlich nicht so gerne mag...Eine komplette Rezension habe ich auf meinem Blog veröffentlicht, wenn du möchtest, schaue gerne vorbei und lies die ganze Rezension. :D[nicht erschrecken, mein Blog ist sehr, sehr klein und auf Englisch, ich hoffe das stört dich nicht]Liebe  Grüße Leonie=^.^=

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  • Gelungener Auftakt

    Die Phileasson Saga - Nordwärts

    thebookpassion

    06. March 2017 um 14:59

    Zwei realisierende Kapitäne Foggwolf und Beorn der Blender starten in ein gefährliches und aufregendes Abenteuer. Eine Wettfahrt zwischen den beiden soll entscheiden, wer der beste Kapitän ist und den Titel König der Meere tragen darf. Doch eine einfache Wettfahrt wäre natürlich zu einfach und so müssen die beiden in achtzig Wochen den Kontinent Aventurien umrunden und dabei zwölf riskante und absolut gefährliche Aufgaben lösen. Ein gefährlicher Wettlauf beginnt…Ich muss gestehen, dass ich weder das Rollenspiel gespielt habe auf dem die Geschichte des Romans beruht und zudem noch nie etwas von dem Spiel gehört habe, sodass ich absolut unbefangen an die Geschichte heran gegangen bin. Ich wollte mir einfach die Wartezeit bis zum neuen Elfenroman verkürzen. Insgesamt erinnerte mich die Geschichte relativ schnell an die Story von “ 80 Tage um die Welt“, da die beiden konkurrierende Drachenschiffs Kapitäne in einer vorgegebener Zeit das Land umreisen müssen und sie natürlich versuchen sich das Leben gegenseitig schwer zu machen. Ich habe mich daher auf einen spannenden Abenteuerroman gefreut. Die recht lange Einleitung dämpfe leider zunächst meine Begeisterung, diese spielt ungefähr 10 Jahre vor dem eigentlichen Abenteuer. Die Einleitung war sehr ausgeschmückt und absolut brutal und manchmal empfand ich die Brutalität einfach als unangebracht, da es der Geschichte einfach nichts gegeben hat. Bis zur letzten Seite war mir nicht klar, warum es den Prolog gab und ich bin gespannt, ob die Folgebände etwas Licht ins Dunkle bringen. Nachdem ich den Prolog jedoch erfolgreich gemeistert hatte, ging es endlich mit dem Abenteuer los. Das Wettrennen und die Aufgaben gingen Stellenweise absolut knapp aus, sodass ich nicht umhin kam mitzufiebern und für meinen bevorzugten Kapitän zu hoffen. Nach wie vor spielt der Tod und die Gewalt eine wichtige Rolle, doch diese scheint mir nicht, wie zuvor im Prolog, einfach unnötig, da sie die Geschichte in gewisser Weise weiter bringt.Die Welt rund um das Abenteuer ist bis ins kleinste Detail absolut gut und authentisch aufgebaut und so wurde sich beispielsweise auch Gedanken zu den verschiedenen Sprachen gemacht und haben bestimmte Regeln wie z.B., dass es im thorwalschen Sprache keine Höflichkeitsanrede wie „Sie“ gibt. Oft wirkt die Sprache der Figuren recht derb, dies passt jedoch einfach perfekt zu dem rauen Umgangston auf hoher See.Mich hat bei den Protagonisten vor allem gestört, dass schnell klar war welcher Kapitän der Böse und welcher Kapitän der Gute sein soll, sodass man nicht um hin kommt Foggwolf zu mögen und Beorn hingegen eher weniger. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass ich mir grade zu anfange einfach selbst ein Bild von den beiden machen kann. Dennoch haben die Figuren durchaus auch Ecken und Kanten, sodass sie authentischer wirken und ich nicht immer einschätzen konnte wie sie sich in manchen Situationen verhalten werden.Insgesamt konnte mich „Nordwärts“ super unterhalten, dafür musste ich mich jedoch leider erst durch den zähen und brutalen Prolog durchquälen. Die restliche Geschichte war jedoch ein spannender Abenteuerroman, der Lust auf mehr macht. (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Buch Review: Die Phileasson-Saga Band 1: Nordwärts von Fuma

    Die Phileasson Saga - Nordwärts

    houseofanimanga

    08. February 2017 um 09:29

    Auf unserem gemeinsamen Blog hat mein Freund eine Review zu dem Buch verfasst, die ich euch nicht vorenthalten möchte! Seit ich damals bei Release „Die Elfen“ von Bernhard Hennen gelesen habe, ist er mein absoluter Lieblingsautor und mein absolutes Idol was seinen Schreibstil angeht. Über die Jahre habe ich einige seiner Werke gelesen. Von Alica über Rabensturm bis hin zu seiner neuen und aktuellen Reihe Die Phileasson-Saga. Ich muss zwar gestehen das ich die letzten Jahre nicht mehr wirklich so aktiv zum lesen kam und mich höchstens auf Heftromane wie etwa Professor Zamorra konzentrierte, aber jetzt nachdem ich den 1. Band dieser Saga gelesen habe und aktuell am 2. bin werde ich auf jeden Fall einige seiner Bücher die ich noch ungelesen hier liegen habe lesen. Story: Aventurien ist ein wundersamer Kontinent wie er unterschiedlicher nicht sein könnte, während der Norden in ewiges Eis gehüllt ist, ziert die Südspitze heiße Wüstengebiete. So unterschiedlich die Landschaften dieses Kontinentes sind, so unterschiedlich sind auch dessen Bewohner. Die beiden Drachenboot-Führer Asleif Phileasson und sein ewiger Konkurrent Beorn, der Blender, wetteifern schon lange darum wer von ihnen der bessere Drachenbootführer sei. Die beiden Nordmänner könnten aber unterschiedlicher nicht sein. Während sich Phileasson als Entdecker einen Namen gemacht hat und schon manch einen Ort erkundet hat an den sich noch nie ein anderer Seefahrer gewagt hat, hatte sich Beorn als Plünderer vor allem im Süden einen Namen gemacht. Als er vor Jahren durch einen Sklavenhändler ein Auge verlor, hatte er es sich zur Aufgabe gemacht einem jeden Sklavenhändler dem er begegnet die Augen aus zu stechen. So gelangte er auch zu seinem Beinamen. Die oberste Hetfrau schickt diese beiden nun auf eine abenteuerliche Reise, auf der für immer geklärt werden solle, wer von beiden der bessere Seefahrer ist und den Titel des Königs der Meere tragen dürfe. Ihre Aufgabe ist es den Kontinent ein mal zu umrunden und auf der Reise zwölf Aufgaben zu erledigen. Eine spannende aber auch gefährliche Reise beginnt, deren Geschichte und Ausgang noch in Jahrhunderten von den Skalden weitergetragen wird. Meinung: Ich war ja zu Beginn etwas skeptisch was das ganze Setting an sich anging. Ich persönlich war noch nie so wirklich der nordische Fan, was anfangs auch bei die Elfen etwas anstrengend für mich war. Allerdings fiel es mir bei den Elfen um einiges leichter in die Story zu kommen als hier. Denn auch die Seefahrt war nie so ganz mein Metier. Aber ich hatte Lust auf diesen Roman und auch wenn ich mit dem Setting meine Anlaufschwierigkeiten hatte, so war es doch der Schreibstil der es schaffte mich an das Buch zu fesseln. Die Abenteuer und vor allem auch die Herangehensweise der beiden doch so unterschiedlichen Ottajaskos haben mich absolut fasziniert, das es mich ein wenig an ein Spiel erinnerte. In letzter Zeit gibt es ja häufiger Spiele wie etwa Mass Effect oder Dragon Age in denen man die Option hat sich für eine Spielart zu entscheiden. Will man wie ein mordender Barbar durch die Lande laufen oder ist doch eher Diplomatie angebracht? Mit Phileasson und Beorn hat man genau diese beiden alternativen in einem Buch geboten, was mich wirklich gefällt. Auch wen Beorn häufig unsympathisch rüber kommt, und das ist er mir auf jeden Fall auch, so muss ich dem Autorenduo doch das Lob aussprechen, dass ich dennoch wissen will wie seine Reise weiter geht. Klar heißt die Buchreihe Die Phileasson-Saga und er wird auch eindeutig als der strahlende Held dargestellt und dennoch finde ich Beorn mindestens genauso interessant. Allerdings frage ich mich doch wie sich das Autorenduo den Fortgang der Geschichte auf 12 Bände vorgestellt hat. Denn diese Buchreihe geht nicht unbedingt zimperlich mit seinen Charakteren um. Einige Charaktere haben zwar einen ganz offensichtlichen Plot-Armor an, allerdings gibt es dann auch solche die einfach nicht tot zu kriegen sind und scheinbar alles Pech der Welt gepachtet haben, da ihre Death-Flag gefühlt 100 mal ganz deutlich zu lesen war. Was wohl aus den einzelnen Ottajasko´s wird sollten doch zu viele Mitglieder das zeitliche segnen? Ich habe aber auch etwas das Gefühl das es für die eine Gruppe etwas zu gut und für die andere Gruppe etwas zu ruppig läuft. Ja es ist eine Heldensaga, aber auch Anti-Helden sind irgendwo Helden oder?^^ Fazit: Ich hatte trotz des Setting´s das so gar nicht mein Ding war wirklich Spaß an dem 1. Band der Saga und bin aktuell ja schon am 2. Band. Der 3. ist auch schon erschienen, aber ich denke ich werde mir etwas Zeit lassen und erst das ein oder andere Buch von meinem Idol noch lesen. Vielleicht fange ich die Elfen noch mal an?^^“ Naja die Kapitäne müssen zwölf Aufgaben bestehen und es sind zwölf Bücher. Also wird wohl jedes Buch eine Aufgabe beinhalten und jeweils 3 Bücher werden sich dann ja vermutlich einem „Bereich“ widmen. Also die ersten drei Bücher im schneeigen Norden, die zweiten drei Bücher im tropischen(?) Osten, die dritten drei Bücher im heißen wüsten reichen Süden und die letzten drei Bücher im gemäßigten(?) Westen der dann wohl das Mittelreich abdeckt? Solch eine Thematik finde ich aber auch nicht schlecht da jede Trilogie dann doch wieder was eigenes hat. Ich hatte auf jeden Fall richtig Spaß und freue mich jetzt schon darauf wo die Reise der beiden Drachenboot-Führer wohl hin geht.

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  • Wenn einer eine Reise macht ...

    Die Phileasson Saga - Nordwärts

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. January 2017 um 18:22

    Hallo und herzlich Willkommen zu der gigantischsten Schiffsreise die Aventurien je gesehen hat! In Nordwärts beschreibt das Autoren-Duo Bernhard Hennen & Ropert Corvus die Geschichte zweier Männern, die sich selbst als der größte Seefahrer ihrer Zeit sehen. Die daraus kristallisierende Feindschaft soll nun durch einen Wettbewerb beendet werden. In 80 Wochen sollen sie den Kontinent Aventurien umsegeln und dabei Aufgaben lösen, die ihren Mut, ihre Führungsqualitäten und ihren Einfallsreichtum beweisen sollen.Eine fantastische Reise, von der Nordwärts nur der Anfang ist.Die Idee: Asleif "Foggwulf" Phileasson ist Entdecker und steht in ständiger Rivalität zu Beorn dem Blender, einem Räuber, der ihn in Sachen Segeln in Nichts nachsteht. Als ihre Streiterein zu eskalieren drohen, sendet die Führerin ihres Dorfes die beiden aus, eine Reise zu unternehmen, die sie zu den entlegensten Winkeln des Kontinents führen wird. Dazu werden ihnen immer wieder Aufgaben gestellt und auch dürfen sie nicht mit ihrer eingespielten Mannschaft segeln, sondern müssen ihre Mannschaft neu wählen.Ihre erste Aufgabe schickt sie zum nördlichsten Punkt Aventuriens, wo sie eine alte Legende erforschen sollen und zudem Mammuts jagen.Nebenbei werden aber nicht nur der Foggwulf und Beorn vorgestellt, sondern auch die Menschen, die mit ihnen segeln. Und zwei davon laufen vor einer dunklen Vergangenheit davon, die sie einzuholen droht.Auch trifft man hier auf alle möglichen fantastischen Gestalten, wie zum Beispiel Elfen und Orks. Auch verschiedene Schichten der menschlichen Geschichte werden angerissen, so zum Beispiel die Jäger und Sammler, obwohl es gleichzeitig auch Händler und Sklavenhalter gibt. Je nachdem wo man sich in Aventurien befindet, ändert sich der soziale Aufbau der Gemeinschaft, was spannend zu werden verspricht, sobald die Wettfahrer an den jeweiligen Orten anlanden müssen.Die Realistik: Ich bin in Sachen Wikinger und Seefahrt nicht sehr bewandert, und auch, wenn man diese Welt wohl mit den Wikingern vergleichen kann, hat sie doch einige Unterschiede aufzuweisen, die sie faszinierend und gefährlich macht. Die Kunst des Seefahrend wird hierbei schön ausgeleuchtet und dabei nicht zu kompliziert erklärt, sodass man auch als "Landmensch" einen Eindruck von Schiffen und deren Tücken bekommt. Auch die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet, sie hatten schon ein Leben bevor die Handlung einsetzt und so fühlte es sich beim lesen manchmal an, als ob man plötzlich in das Leben der Figuren katapultiert wurde. Auch der Antagonist (Beorn der Blender) hat seine menschliche Seite und ich kann nicht umhin als zu bekunden, dass er sich gut um seine Mannschaft kümmert. (Die, die er wirklich als seine Mannschaft sieht.) Da es ein High-Fantasy-Roman ist kommen in dieser Welt auch Legenden und Sagen vor und auch diese sind ausgesprochen gut ausgearbeitet und haben mich persönlich sehr fasziniert.Die Komplexität: Startet das Buch doch mit etwas gänzlich anderem als erwartet, so fängt es doch sehr einfach an. Es werden die Personen vorgestellt und der Konflikt dargelegt. Sobald die Handlung sich aber auf den Wettbewerb konzentriert, tauchen neue Figuren auf, die erahnen lassen, dass diese Wettfahrt nicht nur zu Beilegung eines Konflikts zwischen zwei Sturköpfen ist, sondern auch andere Mächte diese Fahrt beeinflussen wollen und ihr eigenes Ziel verfolgen.Der Schreibstil: Da es sich um ein Werk zweier Autoren handelt ist der Schreibstil relativ neutral. Intelligent und sehr bildlich, aber immer aus der Beobachterperspektive.Persönliches Gefallen: Die Brutalität des Buches hat mich doch sehr überrascht. Zwar war es mir nichts neues, doch dass es Aspekt in diesem Buch sein würde war mir (als Nicht-Hennen-Kenner) nicht klar. Ich habe mich auf eine Abenteuergeschichte zu Schiff gefreut und weit mehr bekommen als erwartet. Auch wenn das ganze neue Vokabular, dass mit dieser Welt kommt am Anfang schwierig ist und ich oft im Glossar nachgucken musste, was das denn nun heißt, so hat die Handlung mich definitiv gepackt. Ich mag den Foggwulf als Hauptfigur sehr gerne und kann ihn definitiv zu meinem Favoriten der beiden Seefahrer küren, doch auch Beorn scheint seine guten Eigenschaften zu haben. Da dieses Buch aber erst der Auftakt einer Reihe ist, kann sich da im Verlauf der Bücher noch einiges ändern. Auf jeden Fall macht es Lust auf mehr und ich freue mich schon Himmelsturm zu lesen.

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  • Unendlich spannend, ein großes Abenteuer in Buchformat und mit noch größerer Suchtgefahr!

    Die Phileasson Saga - Nordwärts

    Sardonyx

    14. December 2016 um 09:33

    Thorwal, ein raues Land im Norden von Aventurien, ist berüchtigt für sein Volk von unumstritten wagemutigen Drachenschiffkapitänen. Jedes ihrer Abenteuer ist von Mythen umrankt und Heldenlieder besingen sie - doch wer darf sich wirklich der König der Meere nennen? Asleif Phileasson, auch der Foggwulf genannt mit seinem in zahlreichen Abenteuern bewährten Schiff Seeadler, und Beorn der Blender sind die besten Krieger, die Thorwal je gesehen hat und pflegen eine starke Rivalität. Um festzustellen, wer von ihnen der beste Seefahrer aller Zeiten ist, sollen sie in 80 Wochen den Kontinent Aventurien umrunden und 12 Aufgaben erfüllen. Was aber zuerst ,,nur" nach einer gefährlichen Wettfahrt durch die eisigen Meere des Nordens klingt, entwickelt sich zum größten Abenteuer für Seefahrer, Magier, Göttergeweihte und Elfen ...Bernhard Hennen ist einer der wichtigsten Namen der deutschen Fantasy - und trotzdem habe ich erst jetzt an Bord von Phileassons Ottajasko (bedeutet so viel wie Familie und Schiffgemeinschaft) mein erstes Buch, enstanden in Zusammenarbeit mit Robert Corvus, gelesen. Mein erster Eindruck? Gebt mir bitte mehr, ich will die nächsten Bände ASAP! Gott sei Dank ist, so habe ich mal gesehen, der zweite Band bereits draußen und die nächsten werden auch bald folgen; ich bin also gerettet 😄Der Einstieg beginnt mit einem ungewöhnlich langen - und brutalen - Prolog, der in das Leben von Tylstyr einführt, ein Magier, der von seiner Heimat verstoßen wird. Bei dem riesigen Umfang des Prologs war ich erst mal eine Weile verwirrt und musste bei einer extrem offensichtlichen Game of Thrones-Anspielung einfach nur mit den Augen rollen: ein junges Mädchen, das jeden Tag die Namen derer vor sich hin sagt, die sie töten will?! Mit der eigentlichen Handlung verlor sich bei mir auch schon das Interesse an dem benachteiligten Magierlehrling (bis auf ein paar, sagen wir mal so, magisch-brenzelige Situationen), aber dafür beginnt eine richtig epische Seefahrt!Ich habe schon unzählige Fantasy-Bücher verschlungen und betone immer wieder gerne, dass es mir besonders die Geschichten angetan haben, bei denen die Fantasy-Welt in all ihren komplexen Facetten beschrieben wird. In ,,Nordwärts" ist das tatsächlich nicht unbedingt der Fall und ich habe trotzdem das Buch die ganze Zeit über genossen, sogar in weniger als 4 Tagen beendet!Phileasson und Beorn sind klassische Rivalen, der eine der mutige, sich für seine Leute einsetzende Entdecker und der einäugige, eigensüchtige Räuber - irgendwie ahne ich jetzt schon, wie nach 12 Bänden der Sieger heißen wird (Denn wenn Beorn siegen würde, hieße es wohl kaum die Phileasson-Saga ...!); eigentlich sind es die kleinen Nebencharaktere wie der junge Elf Salarin und Shaya, die mich in dieser fantastischen Welt am meisten fasziniert haben. Die Traviageweihte Shaya ist die schlüssigste Figur und macht die beste Entwicklung durch. Nicht auf eine unrealistische Art, dass aus der schüchternen Frau plötzlich eine toughe Kriegerbraut wird - Shaya ist eher so im Stile von: ,,Oh, sorry, wir durchwandern gerade eine wilde Eiswüste, ich kämpfe zwar nicht, aber jemand muss hier auch eine verlässliche Stütze für Ruhe und Teamgeist sein!"Auch wenn die Geschichte nicht immer voller packender Geschehen steckt, haben Hennen und Corvus durch ihren bildhaften, detaillierten Schreibstil die Spannung meisterhaft balanciert - ich konnte immer exakt nachfühlen, wie es den einzelnen Charakteren geht - und erst die Kampf- und Landschaftsbeschreibungen, das verdient meinen größten Respekt!Auf der Suche nach völlig überzeugenden, fantastischen Abenteuerbüchern? Mit dem Pageturner ,,Die Phileasson-Saga - Nordwärts" kann man eigentlich nichts falsch machen, im Gegenteil, ihr werdet nach der letzten Seite genau wie ich sofort nach der Fortsetzung, ,,Himmelsturm", Ausschau halten!

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    • 2
  • spannende fantasy

    Die Phileasson Saga - Nordwärts

    DasBuchmonster

    26. September 2016 um 11:48

    Der Inhalt: Der Kapitän Phileasson, auch der Foggwulf genannt, ist sagenumwoben und unschlagbar. Oder? Beorn der Blender möchte ihm Gegenteiliges beweisen und gemeinsam liefern die beiden Kapitäne sich ein Rennen in 80 Wochen um die Welt, mit 12 göttlichen Aufgaben betraut. Der Sieger wird zum König der Meere. Beorn, der Blender, ist dabei ein skrupelloser, hartnäckiger Gegner.  Das Cover: Das Cover ist ein typisches Fantasy- Cover. Das Eismeer und das Schiff haben mich angesprochen. Die Seeabenteuer- Fantasy Geschichte war für mich Grund, warum ich dieses Buch lesen musste, ich hatte einfach mal lust darauf. Der Stil:  Der Stil besticht durch eine wunderbar detaillierte und flüssige Sprache. Die Welt ist vielfältig und am Anfang prasseln jede Menge Informationen auf den Leser ein, mit denen man nach und nach aber gut zurecht kommt. Das Buch ist aus den verschiedenen Perspektiven der Helden bzw. Feinde geschrieben, dies führt jedoch nicht zu Verwirrung, sondern steigert die Spannung, man weiß auch immer sofort, um welche Person es sich in den jeweiligen Kapiteln handelt. Mit der Zeitrechnung bin ich anfangs überhaupt nicht zurecht gekommen, am Ende gibt es noch einen Informationsteil, in dem die Zeitrechnung erklärt wird (selbstverständlich habe ich das zu spät entdeckt -.-). Ich habe es aber irgendwann hingenommen und mich haben die Zeitangaben auch nicht großartig gestört.  Die Geschichte: Das Geschichte war der Hauptgrund, warum ich das Buch unbedingt lesen musste. Ich hatte so Lust auf ein Seeabenteuer mit fantastischen Elementen. Und ein richtig gutes Fantasybuch habe ich auch schon lange nicht mehr gelesen. Die Geschichte ist vor allem eins: spannend, spannend, spannend. Von der ersten bis zur letzten Seite, Phileasson ist dabei ein charmanter Protagonist, aber auch Tylstyr hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Jeder Held hat eine eigene Geschichte, die dem Leser gut wiedergegeben wird und man einerseits eine Bindung zu den Helden hat und andererseits die Welt besser kennen lernt. Dann ist da noch das Seeabenteuer mit den Aufgaben, wovon in dem Buch die erste angegangen wird ist ja grundsätzlich der Part, weswegen ich das Buch unbedingt lesen wollte. Mein Fazit: Eine spannende Fantasygeschichte, die ich sehr gerne gelesen habe. Man bekommt als Leser immer genau den richtigen Informationsfluss an Spannung, Kampf, Mysterium, sodass das Buch für mich zu einem Genuss wurde. Endlich mal wieder eine richtig gute Fantasy, die mich begeistern konnte!Von mir gibt es daher die volle Punktzahl und eine Empfehlung an alle, die gerne Fantasy lesen. 

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  • Sehr vielversprechender Auftakt von meisterlichen Autoren

    Die Phileasson Saga - Nordwärts

    Sandra1978

    01. September 2016 um 19:12

    Rezension: Die Phileasson Saga: Himmelwärts – von Bernhard Hennen & Robert Corvus Inhalt: Mit diesem Band beginnt die Fantasy-Saga um den Kapitän Phileasson, die jedem Nordland-Fan das Herz höher schlagen lässt. Er und sein Rivale Beorn, der Blender, sollen eine Wettfahrt mit Ihren Mannschaften, denn sogenannten Ottajaskas, machen. Um zu entscheiden, wer sich danach „der König der Meere“ nennen darf, müssen die beiden sich jeweils neue Mannschaften zusammenstellen und während der Landumsegelung 12 Aufgaben lösen, von denen sie aber zu Beginn nur die ersten Beiden kennen. Durch die neue Zusammenstellung der Mannschaften ist jede Aufgabe eine Herausforderung, da die Gruppen erst zusammenwachsen müssen. Diese sind bunt gemischt: Menschen, Elfen, Magier, Kämpfer, Gelehrte und Geweihte reisen hier miteinander und versuchen jeweils, ihr Bestes in die Gruppe einzubringen. Wer wird die erste Aufgabe meistern und werden beide Kapitäne diese ohne Verluste bestehen?   Beurteilung Ich bin absolut positiv überrascht. Auf der einen Seite hat mich der Klappentext inhaltlich nicht wirklich angesprochen. Die Leseentscheidung habe ich aufgrund der Autoren, vor allem Bernhard Hennen, getroffen. Bisher war alles, was aus seiner Feder kam, bombastisch (ich habe z.B. die kompletten Drachenelfen, die Elfen und Elantris von ihm gelesen), und somit ist Bernhard Hennen für mich eine sichere Bank. Und ich bin froh. Schon auf den ersten Seiten ging es ganz anders los, als ich befürchtet habe. Man wird sofort in die Welt der Nordlichter hineingezogen. Die „Vorgeschichte“ zieht einen sofort in ihren Bann, und die Protagonisten sind lebensecht und haben Tiefe. Die Geschichte ist absolut ausgereift geschrieben, ohne komplex oder anstrengend zu sein, man fliegt durch die Seiten. Bernhard Hennen und auch Robert Corvus haben hier – mal wieder – eine einzigartige Mischung aus Realität und Fantasie, Vergangenheit und Gegenwart zu einem neuen Schauplatz zusammengewürfelt, wie es nur wenige Autoren verstehen. Obwohl ich fest davon ausgegangen bin, dass es vermutlich bei Teil 1 der Saga bleibt, kann ich es jetzt kaum erwarten, mich dem zweiten Band „der Himmelsturm“ zu widmen. Phileasson und seine Crew sind mir jetzt schon ans Herz gewachsen, und spätestens nachdem die Schneeschrate auf der Bildfläche erschienen sind, habe ich meine Sympathien und Antipathien fürs erste fest verteilt J Die Phileasson Saga bietet eine neue Welt, in der man sich komplett verlieren kann – ich bin auch mal sehr gespannt wie viele Bände es werden. Da 12 Aufgaben zu lösen sind und das erste Buch mit knapp 500 spannenden Seiten gerade mal die erste Aufgabe beinhaltet, hoffe ich auf mindestens 11 weitere Bände ! Hier gibt’s die volle Punktzahl, müsst ihr unbedingt lesen.    

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  • Spannende Wettfahrt

    Die Phileasson Saga - Nordwärts

    Nenatie

    03. July 2016 um 14:52

    InhaltAsleif Phileasson, genannt Foggwulf, und Beorn der Blender sind große Abenteurer und Entdecker. Zahlreiche Sagen und Mythen ranken sich um die beiden und deren Rivalität. Aber in Thorwal kann es nur einen König der Meere geben und so werden die beiden auf eine Wettfahrt geschickt. 80 Wochen um den Kontinent Aventurien zu umrunden und zwölf Aufgaben lösen. Die Reise ist riskant und schwer, möge der Bessere gewinnen!MeinungDSA Spielern ist die Phileasson-Saga wahrscheinlich ein Begriff. Die Saga gehört mit zu den größten Abenteuern die man spielen kann. Und diese Reihe handelt genau davon, mit einem kleinen Zusatzplot.Die Geschichte startet spannend und etwas brutal mit einem Zusatzplot. Dann wird die erste Aufgabe bekannt und die Wettfahrt geht los. Ich mochte die Beschreibungen der Welt und der Umgebung, man ist mitten drin. Die Handlung plätschert so vor sich hin und bietet keinen sonderlich überraschenden Wendungen. Trotzdem bleibt das Buch interessant und lässt sich wirklich gut lesen. Trotz der über 800 Seiten ist das Buch schnell gelesen und macht Lust auf mehr. Das Buch behandelt nur die erste Aufgabe und endet zwar mit dieser abgeschlossenen ersten Aufgabe, trotzdem wollte ich am liebsten sofort weiterlesen. Band 2 erscheint zum Glück bald!Ich hoffe ja dass das Tempo etwas anzieht, für jede Aufgabe ein Buch wäre dann doch ein bisschen zu viel des Guten!Die Charaktere wirken sehr klischeehaft und es gibt nur Gut und Böse. Die Mannschaft von Phileasson die zusammenhält und freundlich ist und die Mannschaft von Beorn bei der man den Eindruck hat das jeder eher ans sich selbst denkt. Das ist aber wohl der Vorlage geschuldet. Man hat recht schnell seine Lieblinge in der Mannschaft von Phileasson. Aber auch in Beorns Mannschaft gibt es einige interessante Charaktere.Der Schreibstil ist sehr bildgewaltig und trotzdem flüssig zu lesen. Man merkt nicht das zwei Autoren am Werk waren, es gibt keine Stilbrüche oder ähnliches.4 Sterne. Ein solider DSA Roman der auch für nicht Kenner geeignet ist! Wer High-Fantasy und Seefahrten mag sollte einen Blick in das Buch werfen.

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  • Toller Auftakt!

    Die Phileasson Saga - Nordwärts

    Lilyfields

    22. June 2016 um 07:15

    Titel: Die Phileasson Saga - Nordwärts: Die Phileasson Saga Band 1  Autor: Bernhard Hennen, Robert CorvusAusführung: Paperback, Klappenbroschur, 496 Seiten  Verlag: Heyne  Erschienen am: 11.04.2016Preis: 14,99 €Inhalt:Raubeinige Helden, gefährliche Magie und eine atemberaubende Queste – Nordwärts ist der geniale Auftakt zu einer großen neuen Fantasy-Serie Sagen und Mythen ranken sich um die legendäre Rivalität zwischen Asleif Phileasson, den sie nur den Foggwolf nennen, und Beorn dem Blender. Nun soll eine Wettfahrt entscheiden, wer von beiden der größte Seefahrer aller Zeiten ist und sich König der Meere nennen darf. In achtzig Wochen müssen die beiden Krieger den Kontinent Aventurien umrunden und sich dabei zwölf riskanten Abenteuern stellen. Abenteuern, die nur die abgebrühtesten Helden zu bestehen vermögen. Es ist der Beginn des größten und gefährlichsten Wettlaufs aller Zeiten ...Meine Meinung:"Die Phileasson-Saga" von Bernhard Hennen (und Robert Corvus) ist der erste Band einer Trilogie, welche die berühmte Geschichte der Wettfahrt zweier Kapitäne rund um Aventurien erzählt, um zu klären, wer sich fortan König der Meere nennen darf. Aventurien ist der Kontinent, auf dem die wohl bekannteste und erfolgreichste Rollenspielreihe Deutschlands, Das schwarze Auge, spielt. Seit dem Beginn der Spielreihe, 1984, wurden 5 Regeleditionen, knapp 24 Regional- und Volksbeschreibungen, über 240 Abenteuerbände und mehr als 160 Romane veröffentlicht. 1990 ist die Phileasson-Sage erstmals als drei bändige Abenteuerreihe erschienen und ist seitdem eine der beliebtestens Kampagnen geworden. Es ist also nur naheliegend, das sie nun als Roman veröffentlicht wird (natürlich von dem Autor, der auch damals schon die Abenteuer verfasst hat).Der erste Band gefällt durch die schöne Covergestaltung und die ausklappbare Vorder- und Rückseite des Buches, auf welcher man eine Karte des Kontinents Aventurien findet. Das macht es vor allem für Nicht-DSA-Kenner etwas einfacher, sich mit den Örtlichkeiten zu befassen, schließlich geht es ja um eine Weltumrundung. DSA-Spieler werden es natürlich von Beginn an leichter haben, in die Geschichte des Buches einzutauchen. Es wird nicht wenige Leser geben, die wahrscheinlich die Saga gespielt haben und deswegen auch die Story schon kennen. Ich kann zwar nicht in die Zukunft schauen, aber ich würde auch stark darauf wetten, das es keine großartigen Storyänderungen geben wird in den folgenden beiden Bänden. Ist aber auch nicht nötig, denn exotischen Schauplätze, fremde Kreaturen und Orte, eingepackt in eine dramatische Wettfahrt mit Drachenbooten, was will man mehr? Jedoch kann man soviel verraten, das es trotzdem so einiges "Neues" zu lesen gibt und die Geschichte einen schnell in ihren Bann zieht, was nicht zuletzt auch an dem typischen hervorragenden und mitreißenden Schreibstil von Bernhard Hennen liegt.Fazit: Fantasyfreunden kann man dieses Buch also bedenkenlos empfehlen und man muss auch gar nicht mehr lange auf den zweiten Band warten, welcher am 8. August veröffentlicht wird.

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  • Spannung, Abenteuer und Fantasy - eine Mischung, die mir sehr gut gefallen hat

    Die Phileasson Saga - Nordwärts

    Heimfinderin

    19. June 2016 um 23:37

    InhaltDie beiden Drachenschiff-Kapitäne Asleif Phileasson, Foggwulf genannt, und Beorn, der Blender, sind harte Rivalen auf See. Beide machen reiche Beute auf ihren Fahrten und scheuen keine Gefahren. Eine Wettfahrt, so die Weisung der Göttin Travia, soll ein für alle Mal klären, wer von den beiden den Titel „König der Meere“ tragen darf. In 80 Wochen sollen sie das Land Aventurien umrunden und dabei 12 gefährliche Aufgaben lösen, wie sie noch nie vorher ein Mensch gestellt bekam. Beide Kapitäne stellen sich ihre Mannschaft zusammen, mit der sie hoffen, für alle Situationen gewappnet zu sein und stechen in See. Ihr erstes Ziel: die Insel der Schneeschrate weit oben im Norden, wo sie Eis und Kälte erwarten ... Meine Meinung Bevor es im Hauptteil mit der Wettfahrt losgeht, führt der Prolog erst einmal zehn Jahre zurück zu einem grausigen Ereignis, das seine Spuren bis in die Gegenwart zieht. Ein Handelsschiff strandet unfreiwillig bei dem Ort Steinakr und sein Schicksal ist damit besiegelt. Was jedoch die junge Händlertochter Fianna ertragen muss ist richtig schrecklich und liegt wie ein Schatten über dem Rest der Handlung. So schockierend und düster ich den Prolog auch empfand, so war es doch gut gemacht von den Autoren, denn es erzeugte eine ganz besondere Stimmung und Erwartungshaltung beim Lesen, besonders auch, weil man einen Teil der Figuren im Hauptteil wiedertrifft.Doch erst einmal geht es im Hauptteil los mit der Wettfahrt. Man lernt die beiden Kontrahenten kennen und es fällt vorerst nicht schwer, seine Sympathie zu verteilen. Kapitän Asleif Phileasson, Foggwulf genannt, hatte für mich sofort eine positive Ausstrahlung, während Beorn, der Blender, nicht lange brauchte, um mir unsympathisch zu werden. Doch ich bin sicher, dass sich das im Laufe der Buchreihe noch ändern bzw. hin- und herschwanken wird, denn zum einen weiß ich von beiden Autoren, dass sie keine eindimensionalen Figuren in ihren Büchern beschreiben und zum anderen hat der Foggwulf gerade als ich dachte, er ist zu gut, um wahr zu sein, eine negative Eigenschaft gezeigt, die mich wütend gemacht hat. So gesehen wird es also noch spannend werden um die beiden Kontrahenten. Die anderen Figuren gefallen mir auch überwiegend sehr gut. Sie sind alle nicht nur schwarz oder weiß, sondern haben Ecken und Kanten, Stärken und Schwächen und bei einigen weiß man nicht, wie man sie greifen soll, welche Geheimnisse sie wohl in sich verbergen. Selbst böse erscheinende Charaktere, z. B. ein uralter geheimnisvoller dunkler Elf, üben eine besondere Faszination aus. Die Szenen mit ihm wirkten gruselig und grausam, ich spürte eine unterschwellige Gefahr voll dunkler Magie, aber andererseits zeigte er in einer anderen Situation Menschlichkeit. Was hat dieser Elf vor? Warum beteiligt er sich gerade auf Beorns Schiff an der Wettfahrt? Eine sehr geheimnisvolle Figur!Tylstyr der junge Magier dagegen (eine der Hauptfiguren), der Phileasson begleitete, konnte mich nicht so packen, da er streckenweise auf mich zu apathisch und selbstbemitleidend wirkte. Sein Verhalten konnte ich zwar wohl oft auch nachvollziehen und er entwickelt sich auch langsam weiter, aber er machte mich ungeduldig und ich konnte bisher einfach keinen Draht zu ihm finden. Als einer der Figuren aus dem Prolog verfolgte ich seine Handlungen aber trotzdem mit erwartungsvoller Spannung. Andere Besatzungsmittglieder des Foggwulfs wirkten auf mich dagegen schnell interessant und erhielten meine Sympathie, so z. B. die junge Geweihte aus dem Traviatempel, die als Schiedsrichterin mitfuhr und im Laufe der Reise zeigte, dass ihr mehr zuzutrauen war, als zuerst angenommen. Auch der Elf Salarin, der auf der Suche nach den Göttern immer ein bisschen unnahbar wirkte, konnte mich bald einfangen, auch weil er für einige humorvolle Szenen sorgte. Skurril war auch Irulla, eine Waldmenschenfrau mit einer Vorliebe für Spinnen und dem Tod. Und ebenfalls spannend war das Mädchen Leomara, das in Begleitung ihres Onkels, eines mysteriösen Nandusgeweihten, auf das Schiff kam und regelmäßig von Visionen bzw. einer fremden Stimme befallen wurde.Insgesamt bietet gerade Phileassons Besatzung viele interessante Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Fähigkeiten, die für die Lösung der Aufgaben noch sehr wichtig sein könnten. Alle bieten interessante Hintergründe und viel Potential für die weitere Handlung. Beorns Schiff lernen wir dagegen nicht so detailliert kennen und seine Besatzung wirkt insgesamt brutaler und nicht so vielschichtig. Einzig der schon erwähnte dunkle Elf und eine junge Fechterin, die zu Spekulationen einlädt, konnten mich hier neugierig machen. Aber da die Wettfahrt auf 12 Romane angelegt ist, werden wir sicherlich auch von Kapitän Beorn und seinen Leuten noch mehr erfahren, worauf ich sehr gespannt bin.Sehr gut beschreiben ist neben der Handlung auch die Umgebung. Die Fahrt im nebligen Eismeer ließ mich frösteln, die Fahrt durch stürmisches Gewässer ließ mich schwanken und die Szene auf einem geheimnisvollen Plateau ließ mich fast die Magie spüren, die dort erwachte. Die beiden Autoren bieten somit nicht nur eine spannende Handlung, sondern auch viel Atmosphäre. Das mag mir sehr.Die Idee der Wettfahrt mit 12 Aufgaben, für die jeweils ein Buch erscheinen soll, gefällt mir sehr gut und ich hoffe, dass dies auch realisiert wird. Ich mag derartige Rätsel und Wettkämpfe und gerade die Mischung aus Abenteuer, Fantasy und ein bisschen Seefahrergeschichte trifft da genau meinen Geschmack und ist sehr gut umgesetzt worden. Bemerkenswert finde ich dabei auch die tolle Zusammenarbeit der beiden Autoren, die einen Roman geschrieben haben, der wie aus einem Guss wirkt und keine Brüche, Stilunterschiede oder ähnliches aufweist. Ich freue ich jetzt schon auf Teil zwei und die damit verbundene Suche nach dem Geheimnis des Himmelsturms. 

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  • Bernhard Hennen, Robert Corvus - Nordwärts

    Die Phileasson Saga - Nordwärts

    Marny

    12. June 2016 um 09:31

    Um die Rivalität zwischen den beiden berühmten Thorwaler Drachenschiff-Kapitänen Asleif „Foggwulf“ Phileasson und Beorn dem Blender zu beenden, werden die beiden auf eine außergewöhnliche Wettfahrt geschickt, die darüber entscheidet, wer der größte Seefahrer ist. In 80 Wochen müssen sie sich 12 riskanten Aufgaben stellen, die sie rund um den Kontinent Aventurien führen werden. Der Gewinner darf sich fortan König der Meere nennen. Die erste Aufgabe führt die beiden Kapitäne und ihre Gefährten hoch in den Norden zur Insel der Schneeschrate, um dort einen zweizahnigen Kopfschwänzler zu fangen … Der Prolog umfasst stolze 80 Seiten und erzählt von dunklen Taten in dem Dorf Stainakr, in der Vorgeschichte einiger Figuren geht es düster und brutal zu. Manchmal haben mich die Ereignisse entsetzt, aber ich war auch gefesselt und neugierig darauf, wie es mit Tylstyr und Fianna weiter geht. Trotzdem war ich zuletzt ein wenig skeptisch, ob das Buch nicht doch zu düster für mich ist (diese Befürchtung hat sich dann glücklicherweise nicht erfüllt). Im Nachhinein macht der Prolog aber genau so für mich Sinn, da ich einige spätere Szenen sonst ganz anders wahrgenommen hätte – zusammenfassende Rückblenden wären emotional viel schwächer, weil die Intensität einfach eine ganz andere ist. Die eigentliche Geschichte beginnt dann 10 Jahre später und wird überwiegend aus der Sicht von Phileasson und seiner neuen Mannschaft erzählt. Manche seiner Gefährten kennt er schon länger und manche kommen ganz neu dazu. Ich hätte gern etwas mehr über Beorn und seine Leute erfahren, einfach damit das etwas ausgewogener wirkt und der Schwerpunkt nicht so offensichtlich ist. Allerdings kann ich mir auch gut vorstellen, dass es so geplant ist, dass die Sympathien erstmal überwiegend beim Foggwulf liegen und sich das später noch verändert – immerhin war das ja erst der Beginn einer Reihe von geplanten 12 Bänden. Asleif und Beorn unterscheiden sich in ihrem Führungsstil nicht nur darin, dass der eine mehr ein Entdecker und der andere ein Plünderfahrer ist, sondern auch in der Art, wie sie mit ihrer Mannschaft umgehen. In der Geschichte stecken viele spannende und geheimnisvolle Figuren, da dürfte für jeden etwas dabei sein. Mir gefällt, dass sie nicht nur ihre Ecken und Kanten haben, sondern manche von ihnen schon jetzt innere Konflikte zeigen oder einfach eher im grauen Bereich angelegt sind. Die Einblicke in die Vergangenheit sind wie Geschichten in der Geschichte und machen diesen Roman auch sehr facettenreich. Es gibt viele Figuren, die ich mag und/oder die mich reizen, darunter sind auch welche, die ein bisschen ungewöhnlich für mich sind. Wie eine Waldmenschenfrau, die nicht nur vom Tod fasziniert ist, sondern auch fast immer von Spinnen umgeben. Und natürlich meine Lieblingsfigur, die mich gleich am „Haken“ hatte, obwohl ich bei der Andeutung zu ihrer Magie erstmal zurückgezuckt bin. Aber diese vielen spannenden Fragen, die geheimnisvolle Ausstrahlung und nicht zuletzt der Humor … Ich konnte einfach nicht anders! Bernhard Hennen und Robert Corvus schaffen es, eine einheitliche Stimme zu erzeugen. Ich habe keine Brüche gespürt, der Stil wirkte in sich sehr harmonisch. Die dichte Atmosphäre zog sich für mich durch das komplette Buch, genau wie die wunderbaren Beschreibungen der Landschaften und Orte, zu denen vor meinem inneren Auge gleich Bilder entstanden. Mir gefällt auch die Mischung aus actionreichen und ruhigeren Szenen, ich fühlte mich nicht gehetzt und konnte die einzelnen Figuren auch etwas besser kennenlernen. Die Adaption der DSA-Abenteuerkampagne als Romanreihe kann man auch problemlos lesen, wenn man kein Rollenspieler ist. Das Glossar am Ende des Buches beantwortet alle zum Verständnis notwendigen Fragen, allerdings kann es passieren, dass einen bestimmte Themen faszinieren und man gerne mehr darüber wissen würde. So erging es mir beispielsweise mit den Göttern … „Nordwärts“ war für mich eine intensive, abwechslungsreiche und spannende Lektüre mit großer Sogwirkung und vielen Überraschungen. Eine Mischung aus Abenteuerroman und Fantasy, die mich auch durch die gezeichnete Welt und die Tiefe der Figuren beeindruckt hat. Daher will ich die Saga auch unbedingt weiterlesen! Ich würde nur zu gern erfahren, wie die Phileasson-Saga schließlich endet und drücke mir da schon mal fest selbst die Daumen. Ich trauere ja immer noch der frühzeitig beendeten Gezeitenwelt-Reihe hinterher und hoffe, dass ich diesmal mehr Glück habe …

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  • Viel versprechender Auftakt der zwölfteiligen Abenteuerserie

    Die Phileasson Saga - Nordwärts

    odenwaldcollies

    08. June 2016 um 20:30

    Die berühmtesten Kapitäne von Thorwal, Asleif Phileasson, genannt der Foggwulf, und Beorn der Blender sind seit Jahren erbitterte Rivalen. Nun soll ein Wettkampf darüber entscheiden, wer sich König der Meere nennen darf. In 80 Wochen müssen sie den Kontinent Aventurien umrunden und dabei 12 gefährliche Aufgaben bestehen. Umso wichtiger für den Erfolg ist die Auswahl der Mannschaftsmitglieder, die die beiden Kapitäne jeweils begleiten werden. Die erste Aufgabe führt die beiden Seefahrer in den hohen kalten Norden. Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, nicht nur, weil Robert Corvus einer meiner Lieblingsautoren im deutschen Fantasybereich ist, sondern auch, weil es ein umfangreiches Gemeinschaftsprojekt zusammen mit Bernhard Hennen ist, von dem ich bisher noch kein Buch kenne. Eine Serie über zwölf Bände zu schreiben ist ein sehr ehrgeiziges Projekt, die Spannung muss aufrecht erhalten werden, es darf auch nicht an überraschenden Wendungen mangeln – der erste Band muss den Leser so überzeugen, dass er wissen will, wie es weitergeht. Und das ist den Autoren sehr gut gelungen, umso mehr freue ich mich jetzt, dass wir noch einige Bände vor uns haben. Das Buch beginnt mit einem umfangreichen Prolog, der nichts mit der Wettfahrt zwischen den beiden besten Kapitänen Thorwals zu tun hat. Dafür beginnt er mit einem Paukenschlag: der Leser wird Zeuge eines Überfalls auf ein Handelsschiff und des anschließenden dramatischen Schicksals der Besatzung. Im ersten Moment fragt man sich, was der Prolog mit dem restlichen Buch zu tun hat, doch in den nachfolgenden Kapiteln wird schnell klar, dass der Prolog sehr clever platziert wurde, denn seine Ereignisse hängen wie ein Damoklesschwert über ein paar Mitglieder der Schiffsbesatzungen. Der Sprachstil des Buches ist wie seine Figuren und Handlungsorte: raubeinig wie die Thorwaler, sanft wie die Schwestern des Traviatempels und leichtfüßig wie der Elf Salarin Trauerweide. Die Erzählperspektiven wechseln sich ab, dabei finde ich den Wechsel der verschiedenen Erzählstile gut gelungen. Man merkt dem Buch nicht an, dass es von zwei Autoren geschrieben wurde, ich konnte weder Unterschiede im Schreibstil noch störende Umbrüche entdecken. Die Figuren sind spannend und überraschend und ich freue mich darauf, noch mehr von ihnen in den nächsten Bänden zu erfahren. Der Schwerpunkt der Erzählung liegt auf dem Foggwulf und seiner Mannschaft, dadurch wirkt sein Konkurrent Beorn noch etwas einseitig, aber da wir noch ein paar Bücher vor uns haben, wird sich das garantiert noch ändern. Zumal beide Autoren dafür bekannt sind, keine vorhersehbaren und eindimensionalen Charaktere zu schaffen. Spannend fand ich die Zusammensetzung der beiden Schiffsmannschaften, wie jeder der Kapitäne seine Prioritäten bei der Auswahl neuer und alter Mitglieder setzte. Und natürlich bin ich gespannt, wie diese Mannschaften jeweils harmonieren werden. Die Handlung übte eine regelrechte Sogwirkung auf mich aus: sie ist spannend, aber auch immer wieder humorvoll und vor allem wartet sie mit einigen unvorhersehbaren Wendungen und spannenden neuen Figuren auf. Wirklich gut fand ich die realistischen Beschreibungen, wie z.B. die Fahrten auf hoher See, da hatte ich das Gefühl, direkt dabei zu sein. „Nordwärts“ hat mich voll überzeugen können und ich bin in jedem Fall bei den nächsten Bänden wieder mit an Bord – das wohl!

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