Bernhard Hennen Drachenelfen - Die Windgängerin

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Inhaltsangabe zu „Drachenelfen - Die Windgängerin“ von Bernhard Hennen

Die Rückkehr in die atemberaubende Welt der Elfen

Noch herrschen die mächtigen Drachen über Elfen, Zwerge und die anderen Völker Albenmarks. Doch ein unglaublicher Verrat in ihren eigenen Reihen beginnt zu wirken – und plötzlich müssen sich die Drachenelfen entscheiden: Dienen sie weiter ihren Herren oder kämpfen sie für eine neue Zeit, eine Zeit der Elfen. Nach dem großen Besteller Drachenelfen legt Bernhard Hennen den heiß ersehnten neuen Roman um die magische Welt der Elfen und Drachen vor.

Die Welt bebt. Während sich im geheimnisvollen Nangog dunkle Geschehnisse häufen und der Unsterbliche Aaron vor der Schlacht seines Lebens steht, ist im Land der Drachen und Elfen das Unglaubliche geschehen: Eine Gruppe findiger Zwerge hat einen der mystischen Drachen getötet. Für seine Drachenbrüder bedeutet dies Rache um jeden Preis, und ein Plan nimmt Gestalt an, der eine Metropole der Zwerge, die Tiefe Stadt, in Schutt und Asche legen soll. Doch damit ist auch das Leben der jungen Elfenkriegerin Nandalee in Gefahr. Auf geheimen Befehl Nachtatems hat sie sich als Spionin unter die Zwerge gemischt, um dort ihre letzte Prüfung zur Drachenelfe zu erfüllen. Nandalee ahnt nicht, dass ihr auch von ganz anderer Seite tödliche Gefahr droht. Laut einer Prophezeiung ist sie es, die den Untergang der Drachen besiegeln wird – und der Drachenelf, der ihr am nächsten steht, wurde bereits als Assassine ausgesandt.

Im zweiten Band der fesselnden Drachenelfen-Saga beweist Bernhard Hennen einmal mehr, dass er der Meister epischer Fantasy im Stil von J. R. R. Tolkien und George R. R. Martin ist.

Einfach eine fantastische Fortsetzung, in der weitere Spannung, Freud' und Leid der Charaktere wunderbar zum Leser getragen wird.

— Amarill

Nicht so gut wie das erste Buch, teilweise sehr langatmig, aber nach wie vor ein solides Buch.

— shavachan

Ganz gut. Aber mehr auch nicht. Ich finde Teile des Buches irgendwie "uninspiriert".

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Manchmal etwas lahm zum lesen, dafür aber immer wieder gelungene Überraschungen und Wendungen!

— Tausendstern

Magisch!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Drachenelfen - Die Windgängerin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. November 2016 um 21:06

    Verrat! Eine Gruppe von Zwergen unter der Leitung Hornboris hat es gewagt, einen Drachen zu töten. Dies können die Himmelsschlangen, die Statthalter der Alben, nicht ungesühnt auf sich beruhen lassen und schicken daher ein Heer von Drachen und ihre Drachenelfen aus, um die Tiefe Stadt auszulöschen. Nandalee, die sich zu diesem Zeitpunkt in der dem Untergang geweihten Stadt befindet, weiß nicht, dass auch ihr dabei von einigen der Drachen ein übles Schicksal angedacht ist. Gleichzeitig muss sich Artax in der Gestalt des Unsterblichen Aaron auf den Krieg gegen Muwatta vorbereiten und sieht sich dabei vielerlei Hürden gegenüber. Er ahnt nicht, dass seine Geliebte Shaya an seinen Kontrahenten als Bettgespielin verschachert wird.Hennen verwendet wieder einmal sehr viel Zeit darauf, seine Welt auszubauen und ihr Leben und Details zu verleihen. Er hat einige besonders liebenswerte Charaktere im Gepäck, die immer wieder für ein Schmunzeln gut sind. Allen voran Volodi mit seinen Sprachproblemen und seiner rauen aber doch herzlichen Art, aber auch die Zwerge um Hornbori Drachentöter.Sehr anrührend geschrieben ist auch, wie Artax mit den Bauern in seinem Heer interagiert. Er weiß, dass einige darunter seine alten Freunde aus seiner Heimat sind, fürchtet aber gleichzeitig, dass sie entdecken könnten, dass er nun der Unsterbliche Aaron ist. Nichtsdestotrotz fühlt er sich ihnen noch immer sehr verbunden und geht wider aller Vernunft vertraulich mit ihnen um.Die Liebe zum Detail ist in diesem Band jedoch Fluch und Segen zugleich. Ein wenig merkt man es bereits an der Zusammenfassung der Handlung. Man kann die Kernhandlung des fast 900 Seiten starken Buches in ungelogen drei Sätzen zusammenfassen. Die Drachen wollen die Zwergenstadt auslöschen. Nandalee schwört Rache an den Trollen für das, was diese ihrem Clan angetan haben. Artax bereitet sich auf die Schlacht gegen Muwatta vor.Insbesondere die Handlungen um Artax herum ziehen sich enorm. Es werden zwar teils wirklich sehr kreative Lösungen gefunden, um sein völlig unterlegenes Bauernheer auf die Schlacht vorzubereiten, aber im Grunde passiert den Großteil über kaum etwas Anderes. Das über ein knapp 900 Seiten starkes Buch zu verteilen, war gelinde gesagt nicht die beste Idee.Spannender geht es da bei Nandalee zu. Hier passiert etwas, hier geht es auch mal actiongeladen zu und vor allem geht die Handlung voran und kommt vom Fleck.Während man noch im ersten Teil das Gefühl hatte, dass im Hintergrund eine große Intrige abläuft, von der nicht einmal alle Drachen etwas wissen, wird auf sie im zweiten Teil kaum bis gar nicht Bezug genommen. Hennen konzentriert sich hier viel mehr auf die persönlichen Geschichten der Charaktere, wobei eine Verbindung der Handlungen um Nandalee und Artax fehlen. Beide laufen parallel und so ganz ist noch immer nicht klar, wohin die Reise gehen soll. Dass zudem die Intrige aus dem ersten Teil nicht wieder aufgegriffen wurde, ist recht schade, denn das wäre doch wirklich interessant. Immerhin scheint es dabei um das Schicksal gleich dreier Welten zu gehen.Alles in allem kann man sagen, dass das Buch nicht das allerbeste ist. Es ist nett und erweckt zudem immer noch den Eintrug, dass sich auch ein Griff zu den weiteren Teilen in der Reihe lohnt. Allzu unspannend ist es zudem auch nicht, auch wenn es deutliche Längen hat.

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  • Großartig

    Drachenelfen - Die Windgängerin

    thebookpassion

    11. May 2015 um 15:20

    Noch immer besitzen die Drachen große Macht über die Völker Albenmarks. Doch die Drachen fangen an sich in ihre Intrigen zu verstricken. Treffen sie wirklich die richtigen Entscheidungen oder bedeuten sie den Untergang für die Drachen? Der unsterblichen Aron bereitet sich auf eine große Schlacht vor. Niemand glaubt an einen Sieg, doch vielleicht schafft Aron das unmögliche? Die Zwerge haben ihre mörderische Waffe verbessert. Feuer und Flamme testet das ungleiche Zwergen Gespann die Armbrust gleich an einem Drachen und niemand denkt über die möglichen Konsequenzen nach, denn eins ist klar, dies lassen die Drachen nicht durchgehen. Und so planen die Drachen einen schrecklichen Racheplan. Doch Nandalee befindet sich im Auftrag von Nachtatem in der Zwergenstadt, da sie ausgesandt wurde um Informationen zu sammeln und auch von anderer Seite warten schlimme Bedrohungen auf sie, denn laut einer Prophezeiung soll Nandalee zum Untergang der Drachen beitragen. Der Goldene versucht dies um jeden Preis zu verhindern und so sendet er den Elf, der Nandalee am nächsten steht, um ihr Leben zu beenden. Der erste Band ,,Drachenelfen“ war vor allem eine Einführung in die fremde und geheimnisvolle Welt Nangogs. Der zweite Band wartet mit wesentlich mehr Aktion auf und das Erzähltempo wird deutlich angezogen. Stand im ersten Band vor allem die Welt Nangos im Fokus und die sich anbahnenden Konflikte. Steht im zweiten Band vor allem die Reaktion im Vordergrund: Wie reagieren die einzelnen Parteien und so gibt es beispielsweise wesentlich mehr Kampfszenen. Die Konflikte die sich immer mehr verschärfen, sei es der Versuch der Drachen ihren Untergang abzuwenden oder der Hass der Zwerge auf die Drachen, wirken allesamt authentisch und nicht zu aufgesetzt oder zu gewollt. Bernhard Hennen schafft es die Gefühle und die Gründe für das Handeln und die Intrigen schlüssig darzustellen und auch wenn ich das Verhalten der verschiedenen Völker nicht unbedingt gut heiße, habe ich sie doch immer bis zu einem bestimmten Punkt verstanden. Die Handlungsstränge vom ersten Band werden wieder aufgenommen und weitererzählt. Jedoch schafft Bernhard Hennen auch noch Raum für neue Handlungen ohne sich dabei zu verzetteln. Erneut konnte mich der Autor mit seinem atmosphärischen Schreibstil begeistern. Die Kampfszenen werden realistisch dargestellt und keinesfalls beschönigt. Jedoch wirken die Kämpfe nicht zu brutal. Schon nach einigen Seiten war mir nicht mehr klar wer eigentlich gut oder böse ist. Kann man die einzelnen Völker überhaupt in gut oder böse unterteilen? Kein Protagonist ist wirklich glücklich. Jeder Figur sind nur kurze Momente des Glücks beschieden und so wirken sie alle samt unglaublich tragisch. Die Drachen verlieren sich immer mehr in ihren Intrigen und scheinen einfach keine Prinzipien zu haben. Sie sind bereit alles zu tun um an ihr Ziel zu gelangen. Sie werden mehr und mehr zu ihrem eigenen Untergang. Die Zwerge nehmen grade im zweiten Band eine wesentlich wichtigere Rolle ein. Die Entscheidungen die der Schmied, der Feigling und der Krieger getroffen haben haben schwerwiegende Konsequenzen für alle Zwerge ihrer Stadt. Das Schicksal der Zwerge ist wirklich tragisch. Mir haben die drei wirklich leid getan, obwohl sie zum größten Teil schuld an diesem wahllosen morden sind. Ich habe mich schon im ersten Band gefragt, wie lange es Artax, oder auch Aron, schafft sich treu zu bleiben und nicht der Macht zu verfallen. Stellenweise gibt er den Verlockungen auch nach, doch erschafft es immer wieder sich zu besinnen und versucht moralisch richtig zu handeln. Nandalee und Gonvalon werden immer mehr zur Spielfiguren der Drachen. Die wilde Nandalee fügt sich langsam und wird immer mehr zu einer Drachenelfen, dennoch behält sie etwas von ihrer wilden und unbeugsamen Art bei. Von Anfang an war mir Nandalee unglaublich sympathisch, denn sie folgt den Drachen nicht blind und hört auf ihr Herz. Auch,,Die Windgängerin“ konnte mich restlos überzeugen. Der zweite Band ist voller Aktion und Tragik. Die Konflikte verschärfen sich und es gibt einfach keine stereotypischen Protagonisten.  (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Drachenelfen - Die Windgängerin

    Drachenelfen - Die Windgängerin

    Themistokeles

    07. January 2015 um 11:37

    Nach dem ersten Teil »Drachenelfen« war ich schon sehr neugierig, wie die Saga wohl weitergehen wird und muss sagen, dieser Band ist auch wieder richtig gut. Es ist ehrlich erstaunlich, wie viel Detailtiefe Bernhard Hennen wirklich in diese Bücher hineinbringt, wie viel Zeit er sich für die einzelnen Geschichten seiner Charaktere und natürlich das Gesamtgefüge lässt und es trotzdem nicht passiert, dass es langweilig oder langatmig wird. Zwar ist es so, dass man manche Handlungsverläufe immer etwas mehr herbeisehnt, als andere, denn ich bin ein großer Fan der Handlung um Gonvalon, da ich ihn als Charakter sehr mag. Jedoch sind alle Einzelhandlungen sehr interessant und spannend. Richtig gelungen finde ich unter anderem, wie sich die Situation zwischen den Menschen, vor allem Artax und Muwahtta, immer mehr zuspitzt, in diesem Krieg, den sie gegeneinander, von den Devanthar beschlossen, führen müssen. Allein die Beschreibungen, wie sich langsam alles sammelt und alles vorbereitet wird, Strategien durchgesprochen und angegangen werden, ist einfach genial beschrieben und auch wenn man denken könnte, dass diese Abschnitte langatmig sein könnten, werden sie es nicht. Unter anderem auch sicher, weil immer mal wieder etwas Unerwartetes passiert und zudem auch noch die Brüche enthalten sind, bei denen man in der Handlung zu anderen Charakteren spring. Ebenso ist es in diesem Teil der Handlung auch so interessant, da man allein durch Artax, Volodi und Datames gleich drei sehr unterschiedliche Sichten hat und es für mich auch immer sehr spannend ist, wie es mit Datames und seiner Rolle wohl weitergehen wird. Auch, was die Drachen mit der Tiefen Stadt der Zwerge angestellt haben und diese Schlacht, fand ich sehr interessant, zumal man sie immer wieder aus mehreren Perspektiven verfolgt hat, gibt es ja sowohl relevante erzählende Zwergencharaktere, als auch natürlich welche unter den Drachenelfen. Bei einigen der Charakter merkt man auch langsam immer mehr, wie sie anfangen sich etwas in ihrer Persönlichkeit zu verändern, durch das was ihnen alles wiederfährt, auch wenn es bei Nandalee, starrköpfig, wie sie von Beginn an war, sichtbar langsam geht. In diesem Teil der Geschichte fand ich es auch sehr spannend, dass sich endlich aufgelöst hat, wer von den Drachen derjenige ist, der versucht die alte Ordnung zu untergraben und welche List er noch so alles anwendet. Jedoch weiß man immer noch nicht so richtig um dessen Motivation, was alles für mich noch sehr spannend macht und wodurch es mir auch schwer fällt, weitere Schritte seinerseits vorauszuahnen. Es bleibt also auch dort sehr spannend. Zudem scheinen auch noch andere Charaktere mehr an Relevanz zu gewinnen, wie unter anderem Eleborn, den man zwar schon kennenlernen durfte, bisher aber noch keine so große Rolle in diesem Spiel hatte und ich bin nur zu neugierig, wo er seinen Platz jetzt finden wird. Ich bin ehrlich begeistert von dieser Fantasy-Reihe und schon sehr auf den dritten Band gespannt! Wer also High-Fantasy mag, dem kann ich diese Reihe nur ans Herz legen!

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  • Eine Offenbarung der Vergangenheit Albenmarks

    Drachenelfen - Die Windgängerin

    Tausendstern

    Noch herrschen die mächtigen Drachen über Elfen, Zwerge und die anderen Völker Albenmarks. Doch ein unglaublicher Verrat in ihren eigenen Reihen beginnt zu wirken – und plötzlich müssen sich die Drachenelfen entscheiden: Dienen sie weiter ihren Herren oder kämpfen sie für eine neue Zeit, eine Zeit der Elfen . . . Die Geschichte führt langsam und mit vielen Wendungen zu ihrem Ende, und trotz aller Ereignissen treffen nur wenige Überraschung einen unerwartet, aber die, die es tun, sitzen tief und lösten bei mir während des Lesen tiefe Empörung aus. Immer wieder gelingt es Hennen unglaublich gut, dass durch die distanzierte Selbstverständlichkeit einiger seiner Figuren, mit der sie ihre selbstherrlichen und gierigen Ziele verwirklichen, sich mir die Nackenhaare erschrocken und verdutzt zugleich aufstellen. Wenn Nandalee die Protagonistin dieses Buches darstellt, so finde ich dass dafür doch sehr viele Nebenrollen in der Handlung auftauchen, die von der Geschichte der eigensinnigen Bogenschützin ablenken und diese für meinen Geschmack nicht ausreichend, oder nur nach sehr langen Pausen, zur Geltung kommt. Wer sich also hauptsächlich für die Geschichte der Drachenelfen ergötzen kann, wird sich an dem vielfältigen Angebot von Schauplätzen weniger erfreuen. Mehr verwirrend als erfreulich fand ich ebenfalls die Darstellung der großen Schlacht zwischen den Unsterblichen Muwatta, Herrscher von Luwien und Aaron, Herrscher Arams. Aus zu vielen Perspektiven beschrieben, so dass es mir schwer fiel den Überblick zu behalten wo sich was in dieser Geschichte gerade abspielte. Wenn Hennen es darauf anlegte, den Eindruck vom Chaos einer Schlacht zu vermitteln, so ist ihm das gelungen. Ein ganz anderer, aber für mich wesentlicher Spannungspunkt des Romans waren all die Hinweise, die auf Ereignisse in der Zukunft Albenmarks anspielen und viele Offenbarungen zu Fragen, sagenumwobenen Geheimnissen und Legenden, die in Hennens Elfenserie aufgetaucht sind. Alles in Allem bin ich zufrieden mit dem Buch, auch wenn mich ab und zu der Eindruck ereilt, dass der Humor ein wenig zu wünschen übrig lässt. Mit einer Mischung aus klaren, eher trockenen Darstellungen und Umschreibungen, und elfisch verdrehten, blumigen Sätzen, lassen sich für mich Hennens Romane vor allem spätabends besonders gut lesen, was auch auf diesen Roman zutrifft. Wer die anderen Romane von Hennen gelesen und Gefallen an ihnen gefunden hat, dem kann ich diesen Roman sehr ans Herzen legen, für alle anderen Fans eigensinniger, stolzer Krieger jeden Ursprungs, die für die Sache ihres Herzens niemals aufgeben, auch eine dringende Empfehlung. Allerdings ist dieser Roman nicht als Einzelband zu betrachten, "Drachenelfen" zuvor zu lesen lohnt sich also auf jeden Fall!

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    • 3
  • Toll!

    Drachenelfen - Die Windgängerin

    fastreader

    18. July 2014 um 12:35

    Auch Band zwei der Trilogie ist super, aber vielleicht teilweise nichts für schwache Nerven. 
    Nandalee und Gonvalons Liebesgeschichte wird immer tragischer, bin schon gespannt, wie das ausgeht.
    Und was Shaya passiert ist auch nicht gerade schön.
    Auch die Schlacht von Kush fordert einige Opfer

  • Von lauten Schlachten und leisen Intrigen

    Drachenelfen - Die Windgängerin

    Nabura

    23. February 2014 um 16:39

    In der Albenmark ist es den Zwergen gelungen, den schwebenden Meister zu töten. Sie feiern ihren Sieg, nichtsahnend, dass die Rache der Drachen verheerend sein wird. Im Körper eines Zwerges wird Nandalee von Nachtatem als Spionin in die tiefe Stadt geschickt, um die Namen der Mörder in Erfahrung zu bringen. Doch kurz darauf überzeugt der Goldene seine Nestbrüder, mit allen Drachen und Drachenelfen die Tiefe Stadt zu vernichten. Die Elfen Nador und Gonvalon brechen mit Spezialaufträgen in den Angriff auf – einer soll Nandalee retten, der andere soll sie töten… In Daia bereitet man sich währenddessen auf die Schlacht bei Kush vor, in welcher sich der Unsterbliche Aaron und der Unsterbliche Muwatta gegenüberstehen. Zahlen- und ausrüstungsmäßig ist Aaron klar unterlegen. Doch ein Aufgeben lässt der Löwenhäuptige nicht zu – dann wird er Artax, der momentan Aaron verkörpert, ersetzen. Wer wird am Ende als Sieger aus der Schlacht hervorgehen? Mir ist es zu Beginn des Buches recht leicht gefallen, wieder in die Handlung hineinzufinden. Seit dem ersten Teil ist nur eine kurze Zeitspanne vergangen, und es wird immer wieder auf die bisherigen Ereignisse verwiesen, sodass ich schnell wieder im Bilde war. Die bereits bekannten Charaktere erwarten neue Herausforderungen und ich war gespannt, wie sie diese meistern werden. In der Albenmark steht erneut Nandalee im Zentrum der Geschichte. Der Angriff auf die Tiefe Stadt wird jedoch aus vielen weiteren Elfen- und Zwergen-Perspektiven beschrieben, sodass man als Leser ein umfassendes Bild erhielt und die entscheidenden, spannenden Momente hautnah miterleben konnte. Besonders fesseln konnte mich die Perspektive des Zwergs Galar, der gemeinsam mit Nyr und Hornbori für den Tod des Drachen verantwortlich ist. Mehr erfahren hätte ich gerne über die Drachen, die in diesem Buch nur selten selbst zu Wort kommen. Die Handlung in Daia ist in diesem Buch gänzlich von der in Albenmark getrennt. Hier spielen sich fast alle Szenen in der Ebene von Kush ab. Als neuer Charakter wird hier Narek eingeführt, der die Erlebnisse eines einfachen, angeworbenen Bauerns bei Kush schildert. Dies war eine interessante Ergänzung zu den Perspektiven von Artax, Datamas und Volodi. Der Leser muss sich allerdings in Geduld üben, bis es endlich zur Schlacht kommt. Sehr lange werden die Vorbereitungen geschildert, und hier hatte ich leider ein wenig das Gefühl, als käme die Handlung nicht richtig von der Stelle. Am stärksten hat mich Bernhard Hennen in diesem Buch mit den von ihm erschaffenen Charakteren begeistern können. Diese sind absolut unterschiedlich, facettenreich und immer für eine Überraschung gut. Dabei konnte ich ihre Motivation und ihr Handeln stets nachvollziehen und habe mit ihnen gefiebert. In zahlreichen dramatischen Szenen waren meine Nerven zum Zerreißen gespannt, wenn es darum ging, ob sich ein Charakter noch aus der absolut verzwickten Situation befreien kann oder welche Wahl er im entscheidenden Moment trifft. Über Nangog erfährt man in diesem Buch nur sehr wenig Neues, da gleich zwei große Schlachten in anderen Welten im Mittelpunkt stehen. Doch der Untertitel des Folgebandes lautet „Die gefesselte Göttin“, und daher freue ich mich schon sehr, bald auch nach Nangog zurückzukehren. „Drachenelfen: Die Windgängerin“ konnte mich mit seinen starken, toll ausgearbeiteten Charakteren überzeugen. Gleich zwei große Schlachten und einige weitere Abenteuer sorgten für Spannung. Die Ereignisse in der Albenmark haben mich aber noch ein kleines bisschen besser gefallen als das Geschehen in Daia, das sich fast ausschließlich auf der Ebene bei Kush abspielt. Wer vom Auftakt „Drachenelfen“ begeistert war, sollte in diesem Buch unbedingt weiterlesen!

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  • Drachenelfen – Die Windgängerin

    Drachenelfen - Die Windgängerin

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. January 2014 um 08:31

    Alleingelassen mit teilweise sehr erdrückenden Gesichtspunkten und einem verzweigten Netz an Kultur, Politik, Krieg, Mord, Attentat und anderen unerwarteten Wendungen, begeben wir uns erneut nach Nangog, Albenmark und dem Menschreich in Herr Hennens Reihe die Drachenelfen – Windgängerin. Genauso, wenn nicht so gar packender geht es nahtlos weiter. Der Konflikt zwischen den Menschenreichen hat sich ebenso zugespitzt wie zwischen den Devanthar und den Drachen, wie auch zwischen den Drachen und Zwergen. Alle gegen alle, jeder gegen jeden und das mit vorher zurechtgelegten Argumenten, dass man dies für den Frieden und das Gleichgewicht der Welt tut und natürlich zum Wohl der Allgemeinheit. Da ist es kaum verwunderlich, dass kein Fleckchen in der Welt nicht im Ausnahmezustand zu sein scheint und neben den bekannten und liebgewonnenen Charakteren, die sich im ersten Band weiterentwickelt haben und neue Erkenntnisse gewonnen haben, erneut auf ungewohnte Weise konfrontiert werden und dabei niemals versuchen zu vergessen, wer sie sind und welche Motivationen und Utopien sie sich verschrieben haben. Um gleich darauf zu erkennen, dass sie erneut ein Stück von sich aufgeben müssen, nur um zu überleben oder ein Stück weiter zu kommen. Auf ganz hohem Niveau werden die Handlungsstränge und Charaktere zu einem neuen Konstrukt zusammen gewoben, nur um Raum für neue Nebenhandlungen zu schaffen, welche sich gegen den eigentlichen Faden aufbäumen. Jeder Charakter versucht für sich seine alten Fehler wieder auszubügeln. Vorneweg die dickköpfige Nandalee, die sich sogar in die Höhle der Trolle wagt, nur um ihr Versprechen einem alten Freund, den sie unerwartet in den tiefen Bergen der Zwerge getroffen hat, einzuhalten und eventuell ihre Einsamkeit abzulegen. Trotz verlustreichen Kämpfen sind die Zwerge rund um den Schmied und Techniker Galar nicht gewillt sich zu beugen und das obwohl ihre Welt schon längst zu Asche verfallen ist. Artax' Zeit scheint abzulaufen, und die Geduld der Devanthar ist auch auf Messers Schneide. Diesen Widrigkeiten zum Trotz greift er zu Mitteln, die für einen Herrscher ungewöhnlich scheinen. Wer würde sonst, wenn nicht ein Bauer, nach jedem Halm greifen, der einem übrig bleibt und selbst dann, wenn der Halm mit Dornen gespickt ist. So ist verwunderlich, dass die fanatischen Jaguarmänner sich ihm anschließen und dass selbst eine Horde Piraten unter seinem Kommando dienen. Ein Bauer, der versucht die Welt zu verändern. Alles läuft aus dem Ruder, in einem Boot voller Intriganten und Leute, die glauben zu wissen was sie tun. Dabei schildert Herr Hennen unerwartet detailliert die Brutalität des Krieges punktuell und nicht übertrieben, jedoch in genau der richtigen Portion, um sich den Schrecken, den solche folgenschweren Entscheidungen mit sich bringen, nicht aus den Augen zu verlieren. Doch wer mag gewinnen in diesem Spiel, wo die Spieler nicht von den Spielleitern zu unterscheiden sind und was passiert, wenn ein Spieler Grauzonen findet, in denen er ungestraft agieren darf? All diese Fragen werden hoffentlich im bald erscheinenden dritten Band „Die gefesselte Göttin“ (November 2013) beantwortet werden. Diungo

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  • Großartiger zweiter Teil

    Drachenelfen - Die Windgängerin

    Tallianna

    22. November 2013 um 17:45

    Der Glanz der Drachen beginnt zunehmend zu schwinden als ihre Rachgelüste die Oberhand nehmen. Der Glaube der Drachenelfen an die Weisheit ihrer Herren ist zerstört. Die Alben machen sich mit ihrer Passivität keine Freunde. Nandalee und ihr Geliebter Gonvalon werden immer tiefer in diesem Strudel verstrickt, denn der Goldene verlangt ihren Tod und trachtet selbst danach, der erste unter den Drachen zu werden. Für den Unsterblichen Aaron ist der Moment gekommen, in dem sein Heer dem des Unsterblichen Muwatta gegenübersteht und sich entscheiden wird, wer der stärkere ist. Tausende geben dafür ihr Leben und die Erde in Garagum wird mit Blut getränkt. Ich gebe zu, ich hege Fortsetzungen gegenüber einen leichten Groll. Sie sind nie so gut und überzeugend wie der erste Teil. Nicht bei diesem Buch. Hennen schafft es, die Geschichte in dem zweiten Teil so fortzuführen, als hätte es nie eine Unterbrechung gegeben. Die Charaktere gewinnen an noch größerer Tiefe, die Geschichte verdichtet sich immer weiter und als Leser bleibt man atemlos zurück. Man quält sich mit dem Gedanken daran, wie es weitergehen wird, ob weiterhin sinnlos Blut vergossen wird, oder ob es noch zu einer positiven Wendung kommt. Als Narek, eine eher untergeordneter Figur, im Kampf stirbt, hatte ich Tränen in den Augen, weil ich so sehr gehofft hatte, dass er nach Haus zurückkehren würde, um seiner Frau und seinem Sohn seine Heldengeschichten zu erzählen. Meine Bemängelung des ersten Teils, nämlich dass es nur die Karte von Daia gibt, hat sich aufgelöst, denn in diesem Band gibt es eine Karte von Daia und der Albenmark. Wieder einmal muss ich gestehen, dass mir keine negative Kritik einfällt. Die Charaktere wurden konsequent weiter beschrieben, es sind dem Autor keinerlei Fehler unterlaufen. Ich bin gespannt, ob der dritte Teil genauso überzeugen kann, wie die ersten beiden.

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  • Jede Legende hat ein Geheimnis...

    Drachenelfen - Die Windgängerin

    MiniKampfkeks

    22. November 2013 um 11:52

    "Der Wind hatte gedreht. Das Wispern der Blätter änderte den Ton. Es erschien ihr drängender, als wollten die Geister des Waldes sie warnen. Ein neuer Geruch lag in der Luft." (S.19) Inhalt: Es geht weiter! Beinahe nahtlos schließt der zweite Teil der Triologie an das Ende des ersten an. Die große Schlacht zwischen den Unsterblichen steht bevor, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Wir treffen viele alte Bekannte wieder: Nandalee, die Rebellische unter den Drachenelfen, Artax, der Bauer im Körper eines Unsterblichen, Shaya, Volodi, Gonvalon, Galar, Nyr, Hornbori und natürlich die Drachen, allen voran Nachtatem. Doch es wird spannend! Nachdem die Zwergenläger den Schwebenden Meister vom Himmel geholt und getötet haben, sinnen seine Brüder nach Rache. Die Tiefe Stadt wird nicht nur überfallen, sie wird massakriert. Viele der Drachenelfen verlieren hier ihr grenzenloses Vertrauen in die Richterqualitäten ihrer Herren. Alte Ordnungen lösen sich auf. Viele neue Charaktere treten in die Welt ein und verändern sie. Einige meine liebsten waren Narek, Ashot und Amalaswintha. Viele Geheimnisse werden geklärt, neue Rätsel aufgeworfen. Nandalees Welt steht Kopf. Wieder einmal eine sehr spannende Handlung. Sprache & Aufbau: Was soll man zu Bernhard Hennens Schreibstil noch groß sagen? Wie immer schreibt er bildhaft, abwechslungsreich und voller Zauber. Man taucht in die Welt ein und wird beinahe nicht mehr losgelassen. Das einzige, was ich an diesem Teil zu bemängeln hätte, wäre, dass meiner Meinung nach am Anfang etwas Atmosphäre fehlt, die aber danach schlagartig wieder da ist - beinahe greifbar düster und doch mit einem Funken Hoffnung. Indem der Autor in viele verschiedene Charaktere schlüpft, erhält man ein gutes Bild von den Welten, verschiedene Sichtweisen auf ein und dieselbe Sache. Es gibt kein direktes Gut und Böse. Persönliches Fazit: Klare Leseempfehlung! Ich bin Fan der ersten Stunde. Seit "Die Elfen" in meine Hand gelangt ist, gibt es für mich keinen Zweifel mehr daran, dass ich dieser Welt folgen muss. Auch der zweite Teil von Drachenelfen ist wunderbar gestaltet und man muss schon ein wenig mitleiden, wenn man wissen will, wie es weitergeht. Ich freue mich schon sehr auf den dritten Teil und hoffe, dass "Die gefesselte Göttin" nicht das letzte Buch ist, welches in diesem Epos erscheinen wird. :)

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  • Elfen, Elfen, Elfen

    Drachenelfen - Die Windgängerin

    frankson

    22. October 2013 um 12:02

    Nachdem der erste Band viel mit Erklären und Kennen lernen zu tun hatte, kann im Gegensatz dazu die Fortsetzung gleich durchstarten. Nachdem einer ihrer Nestbrüder offensichtlich von Zwergen ermordet wurdet, ersinnen die Himmlischen Schlangen einen Plan zur Vergeltung, welche an Grausamkeit und Rasendem Zorn kaum zu überbieten ist. Natürlich werden auch die Drachenelfen aufgeboten, doch gerade dieser Einsatz bringt erste Risse in die treue Verbundenheit zwischen den Elfen und Drachen, sahen sie sich doch sonst immer als Werkzeug der Gerechtigkeit und nun sollen sie einfach nur den willkürlichen Rachedurst der Drachen stillen? Ebenfalls involviert ist Nandalee, welche vezweifelt einen Weg sucht, die Fehde mit den Trollen zu beenden und aber auch endlich Gonvalon an ihrer Seite hat, doch hat alles seinen Preis. Artax indes hatte seine eigene Schlacht zu schlagen, nicht nur mit den Stimmen in seinem Kopf, doch für die Devanthar scheint alles nur ein Spiel zu sein gegen die Langeweile der Unsterblichkeit. Alles in allem eine wirklich gelungene Fortsetzung und ich bin gespannt wie sich im dritten Band die Handlungsstränge vereinen und das Finale bilden.

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  • Bernhard Hennen - Die Windgängerin (Drachenelfen 2)

    Drachenelfen - Die Windgängerin

    Marny

    16. April 2013 um 11:39

    Nachdem ein Drache von einer Gruppe Zwerge getötet wurde, fordern seine Brüder Rache und beschließen den Untergang der Tiefen Stadt, an dem natürlich auch ihre Krieger, die Drachenelfen, beteiligt sind. Durch diesen Auftrag erkennen einige von ihnen jedoch auch, dass die Himmelsschlangen nicht die gerechten Herrscher sind, für die sie sie bisher gehalten haben. Währenddessen hat der Unsterbliche Aaron keine andere Wahl, als in eine aussichtslos erscheinende Schlacht gegen Muwatta zu ziehen, wenn er Daia, die Welt der Menschen, zu einem gerechteren Ort machen will. Auf die Fortsetzung der Drachenelfen-Reihe hatte ich voller Vorfreude, aber auch mit etwas Bauchschmerzen, gewartet. Diese Andeutungen über Schicksale und Dinge, an denen Charaktere zerbrechen werden, haben mich da doch ziemlich mitgenommen. Aber was will man machen? Ich musste einfach weiterlesen, das ging gar nicht anders. Und meine ultimative Lieblingsfigur könnte ich ja sowieso nie alleine lassen. Also habe ich mir vorsorglich Taschentücher bereit gelegt und los ging es! Nach dem Prolog hatte mich das Buch dann auch gleich wieder erwischt, ich steckte mitten in der Geschichte und habe alles intensiv miterlebt. Man wird von den Ereignissen mitgerissen, erhält durch die verschieden Erzählperspektiven detaillierte und abwechslungsreiche Eindrücke, die sich miteinander verbinden. Alles wirkte auf mich tiefgründig und lebendig, war voller Bilder und Emotionen. In dieser Geschichte gibt es aber auch so einige brutale Szenen, es wird viel gestorben und gelitten. Überhaupt hatte ich den Eindruck, dass dort niemand glücklich wird. Als erstes hat es dann auch noch eine meiner Lieblings-Nebenfiguren erwischt, auf grausame Weise. Und sie sollte nicht der einzige Verlust bleiben. An anderer Stelle wurde dafür dann nicht gestorben, aber die Ereignisse und das angedeutete weitere Schicksal haben mich da nicht weniger leiden lassen, vielleicht sogar noch mehr. Beides zusammen hat mich dann irgendwann an einen Punkt gebracht, an dem ich fast nur noch gelitten habe und sogar Angst vor dem Weiterlesen hatte. Die Geschichte hat mich fasziniert und gleichzeitig abgeschreckt, wobei sich letzteres immer mehr steigerte und mich irgendwann nur noch deprimiert hat. Furchtbar fies! Das ging sogar soweit, dass ich ernsthaft überlegt habe, ob ich diese Reihe überhaupt weiterlesen soll bzw. kann. Trotz Lieblingsautor und ultimativer Lieblingsfigur, das sagt sicher schon einiges… Allerdings bin ich da auch ein Weichei und leide immer sehr mit den Charakteren, manchmal ist mein emotionales Lesen dann doch eher ein Fluch. Aber ich will es nicht anders haben. Davon abgesehen war “Die Windgängerin” für mich eine sehr komplexe Geschichte mit überraschenden Entwicklungen und tollen Figuren, die ich einfach nicht aus der Hand legen konnte. Sie ist ein wenig anders als der erste Teil, temporeicher und auch weniger magisch. Mir fehlte da einfach Nangog, aber dort soll es ja im nächsten Band weitergehen. Eine Kleinigkeit war für mich nicht ganz stimmig, aber ansonsten kann ich nur bewundern, wie dort ein Puzzlestück in das andere greift und Szenen oder Gedanken, die bei mir erstmal “untergegangen” sind, bei bestimmten Ereignissen wieder hochkommen. Daher ist es auch kein Wunder, dass mich dieses Buch mit seinen zahlreichen Eindrücken und Möglichkeiten noch länger beschäftigt hat – und es immer noch tut!

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  • Rezension zu "Drachenelfen - Die Windgängerin" von Bernhard Hennen

    Drachenelfen - Die Windgängerin

    scarlett-oh

    17. March 2013 um 13:34

    Top Fantasy! Mehrere Handlungsstränge perfekt miteinander verknüpft. Super spannend, hat mir fast noch besser gefallen alst die Elfen.

  • Rezension zu "Drachenelfen - Die Windgängerin" von Bernhard Hennen

    Drachenelfen - Die Windgängerin

    Buchbinder

    08. February 2013 um 10:11

    Ein typischer Hennen, sehr geil gemachte High-Fantasy der Extraklasse. Viele Dinge die einem in "die Elfen" auffielen werden hier herauskristallisiert und erklärt. Die Geschichte und der Kampf um Aram und Shayas Liebe sind einfach spitze !
    Auch die Rache der Drachen war einfach beeindruckend ! Ein muss für Fans der High-Fantasy und der Elfensaga

  • Rezension zu "Drachenelfen - Die Windgängerin" von Bernhard Hennen

    Drachenelfen - Die Windgängerin

    fantastic-book-blog

    10. December 2012 um 17:53

    Jede Legende hat ein Geheimnis... Noch immer herrschen die Drachen über die Völker Albenmarks. Als einer der ihren von den Zwergen getötet wird, beginnt der Anfang vom Ende. Die Drachenelfen beginnen zu verstehen, dass auch die Himmelsschlangen nicht frei von Niedertracht und Verrat sind. Die störrische Elfe Nandalee bringt den Stein ins Rollen, indem sie die Taten ihrer Herrscher hinterfragt... In einer anderen zur selben Zeit, braut sich ein riesiges Unwetter zusammen...Ein Krieg der Menschen beschwört eine Macht herauf, die selbst die Weltenschöpfer einst fürchteten...Können die drei Welten diesen Kampf bestehen? Der zweite Teil der Drachenelfen-Trilogie bekommt von mir gute 4 Ahornblätter. Ein ganzes Jahr, lies Herr Hennen seine Anhänger warten. Ein Jahr Ungewissheit, wie es wohl weiter gehen würde. Ein Jahr, in denen die Erwartungen an die Fortsetzung in die Höhen getrieben wurden. Jetzt steht natürlich die große Preisfrage aus: "Hat sich das Warten denn gelohnt?" "Ich weiß, dass ich in Euren Augen nicht mehr bedeute als die Pferdeäpfel, die ich von Deck fege, Licht der Sonne. Nun bedenkt, aus welcher Höhe ein solcher Pferdeapfel für gewöhnlich herabfällt. Wie viel tiefer stürzt die Sonne, wenn sie fällt? Was habe ich schon zu verlieren im Vergleich zu euch?" S. 545 Wer meine Rezension zum ersten Teil, sowie zu der Vorgänger-Reihe des Autors gelesen hat, weiß, dass ich ein absoluter Hennen-Fan bin. Für mich gibt es im deutschsprachigem High-Fantasy-Genre keinen Besseren. Ganz klar. Aber konnte sich Bernhard Hennen mit diesem Buch erneut selbst übertreffen? Ihr werdet es herausfinden, wenn ich weiter lest. Der Einstieg in das Buch fiel sehr leicht, auch wenn es leider keine Rückblende zu den Geschehnissen aus Teil 1 gab. Die Geschichte setzt sich nahtlos fort und so verfolgte ich gebannt das Schicksal der drei Welten. Das Netz aus Verrat, Intrigen, Macht und Liebe wurde hier hervorrangend weiter gesponnen und wieder wirkten die verschiedenen Geschöpfe absolut glaubhaft und nah. Was in diesem Genre keine Selbstverständlichkeit ist. Schnell können Geschichten dieser Art zu überladen, zu fern und ungreifbar auf den Leser wirken und können das Gefühl des Erdrückens vermitteln. Das wiederrum führt dann häufig zur Störung des Leseflusses und kann bei einigen Lesern sogar Langeweile hervorrufen. Dieses Buch jedoch, besitzt trotz seiner Informationsfülle nicht den bekannten "Erdrückungs-Faktor". So kann ich ruhigen Gewissens sagen, dass ich mich über knapp 900 Seiten bestens unterhalten fühlte. Die Vielschichtigkeit, Tiefe und Komplexität mit der Herr Hennen sein Epos erzählt, lies mich immer wieder staunen. "Also gut. Ich gebe dem Schicksal der beiden eine andere Wende. Aber bitte bedenke, dass selbst der größte Poet eine Tragödie im letzten Akt nicht mehr in eine Komödie umzudichten vermag." S. 545 Was mir besonders gut an den Drachenelfen-Büchern gefiel, ist die wechselnde Erzählperspektive der verschiedenen Geschöpfe. Ich freute mich im Vorfeld besonders auf ein Wiedersehen mit den Drachen. Die Macht und Eleganz, die diese austrahlen, üben eine ungeahnte Faszination auf mich aus. In diesem Teil lernen wir die einzelnen Völker der Welten noch besser kennen. Wieder wird die Geschichte aus Sicht einigen Vertretern der Menschen, der Elfen und der Zwerge erzählt. Diese Art des Erzählens, empfinde ich als äußerst schwierig, denn wenn sich der Autor seiner Sache nicht völlig sicher ist, kann das ganze Konstrukt abgehackt wirken, wie viele kleine Puzzleteile, die nicht zusammenpassen. Herr Hennen ist dann so zu sagen ein Puzzle-Meister, denn er schafft es, dass seine Leser zwar die einzelnen Puzzleteile erkennen und betrachten können, jedoch nie das Gesamtbild aus den Augen verloren wird. Einzelnd auf die Protagonisten einzugehen, würde hier den Rahmen sprengen, es sei nur so viel gesagt: Sie alle wären eines eigenen Buches würdig! Die Elfen streben weiterhin nach Perfektion, die sie in die Untergebenheit der Drachen zwingt. Doch in ihren Reihen erhebt sich eine Elfe, die alle Ordnung der Welten zu zerstören vermag. Die Zwerge haben den Zorn der Drachen auf sich gelenkt, in dem sie eine der Himmelsschlangen töteten. Was sie nun erwartet? Die Menscheit steht kurz vor einem Krieg, der alle drei Welten erschüttern könnte...und in den Reihen Drachen macht sich Verrat durch Machtgier breit. Wo wird das alles noch hinführen? Ich muss sagen, dass mir der erste Teil doch etwas besser gefallen hat. Der eine oder andere Handlungsstrang war mir zu vorhersehbar, was mich beim Lesen aber nicht weiter gestört hat. Im Vergleich zu Teil 1, aber leider ein kleiner Kritikpunkt. In der Elfen-Quadrologie, wird bereits angedeutet, welchen Weg die Vorgeschichte, also die der Drachenelfen, genommen hat, trotzdem bin ich sehr auf den nächsten Teil gespannt und es kaum erwarten wieder in die beeindruckende Welt Hennen's abzutauchen! Fazit: Eine absolut würdige Fortsetzung!

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  • Rezension zu "Drachenelfen - Die Windgängerin" von Bernhard Hennen

    Drachenelfen - Die Windgängerin

    Faunee

    14. August 2012 um 22:00

    muss ich unbedingt lesen..

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