Elfenkönigin

von Bernhard Hennen 
4,4 Sterne bei216 Bewertungen
Elfenkönigin
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Kat_mos avatar

Erst kürzlich zu Ende gelesen und es hat mir sehr gut gefallen. Habe mir nicht zu viel erwartet. Bernhard Hennen ist mein Lieblingsautor!

Funkelsinlass avatar

Spannung pur!

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Inhaltsangabe zu "Elfenkönigin"

Das Elfenreich Albenmark liegt unter einem dunklen Schatten: Die Trolle haben die Herrschaft an sich gerissen, und die Elfenkönigin Emerelle wurde von ihrem Thron vertrieben. Unerkannt reist sie durch das Land, nur begleitet von Ollowein und dem wiedergeborenen Helden Falrach, der ihr in den Drachenkriegen das Leben rettete. Einst liebte Emerelle Falrach, doch als sie in der Stunde höchster Gefahr erkennt, dass es Ollowain ist, dem ihr Herz gehört, ist es beinahe zu spät ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453315693
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:960 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:08.09.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.11.2009 bei DHV Der HörVerlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Sarwens avatar
    Sarwenvor 5 Monaten
    Das Finale der Elfen-Saga

    Der letzte Band der Reihe.hat mich wie die vorigen Bücher im Bann geschlagen.

    Diesmal erlebt man alles über die Elfenkönigin Emerelle und ihre wieder erweckte Liebe Falrach in Ollowins Körper.

    Die beiden sind auf Flucht vor den Trollen und Kobolden,die seitdem in Burg Elfenlicht herrschen.

    Emerelle sucht geminsam mit Falrach das Orakel Samur aus dem Volk der Gazala auf.

    Als ein Shi-Handan die beiden bedrohen,fliehen sie in einem Albenstern.

    Dabei vergehen 12.Jahren,es war schön wieder in diese Welt der Albenkinder einzutauchen.

    Auch das Bonuskapitel über Ganda war schön.

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    C
    Conan08vor 8 Monaten
    wiedererstarkt, spannender, humorvoller, charakterstärker, ereignisreicher, atmossphärischer denn je

    „Elfenkönigin“ hat mir durch das Buch weg einen Stern besser gefallen als sein Vorgänger „Elfenlicht“. Ein absolut sehr gut geschriebener Roman von Bernhard Hennen der volle 5 Sternen verdient. In Elfenkönigin hatte ich trotz der vielen Handlungsstränge deutlich mehr das Gefühl eine zusammenhängende und spannende Geschichte zu lesen. Nicht nur der Spannungsbogen selbst, auch die Cliffhangar waren sehr gut gesetzt, und das besser als in allen drei großen Elfenromanen zuvor. Elfenkönigin ist wieder viel mehr eine lebendige Abenteuergeschichte. Die Schauplätze, die Szenarien, die Atmosphäre, die Charaktere, der Humor, die beschriebene Action individuell oder in den Schlachten, all das fand ich eine Klasse besser gelöst. Elfenkönigin knüpft in vielen Punkten an den starken Roman Elfenwinter an.

    Was halt wirklich sehr viel Spaß gemacht hat zu lesen, war wie die Elfen Emerelle und Falrach zusammen Abenteuer erlebt haben. Die Geschichte, Personen, Ereignisse und Orte um den Charakter Adrien empfand ich auch als absoluten Volltreffer megagelungen. Weiter fand ich das Szenario rund um das verbrannte Land, hat mir bestes Kopfkino beschert, diese Einöde und trockene Wüste, usw., und dass Kennenlernen neuer Völker, Personen Kulturen, Riten und Orte. Ein absoluter Volltreffer wie viel neue Dinge Herr Hennen in das Buch aufgenommen hat, so viele neue Ideen, und das an allen Fronten, wie zuvor beschrieben. Ich liebe alle Elfenromane, und bin doch sehr froh, dass „Elfenkönigin“ ganz anders geworden ist als „Elfenlicht“. „Elfenlicht war in einigen Dingen nicht ganz Fisch und nicht ganz Fleisch, ein „Zubringer-Roman“, ein „Entwicklungs-Roman“ aber trotzdem ein Guter mit einigen Höhen.

    Das Ende in diesem Buch, fand ich auch mit eines der besten, was ich bisher von Bernhard Hennen gelesen habe, ein absoluter Volltreffer wie sich alle Ereignisse am Ende zuspitzen und aufeinander treffen, ohne vorhersehen zu können wie alles ausgeht, welche Schicksale ihren Lauf nehmen.

    Die Zusatzgeschichte um die Lutin Ganda „Der Weg zurück“ hat mir auch wieder viel Freude bereitet, in der ich als Leser, viel über die älteste Vergangenheit des damaligen Lutin-Kleinkindes Ganda aufgeklärt wurde, wieso Ganda verfolgt wurde, trotz der ebenfalls gut erzählten Geschichte „Elfenlied“ = kleiner Roman über Ganda weitere Vergangenheit, der zusätzlich mit Gedichten und Fotoabbildungen geschmückt ist und zwischen Elfenlicht und Elfenkönigin liegt, was die geschichtlichen Ereignisse anbelangt.

    Sehr witzig  und an einigen Stellen schon sehr sympathisch fand ich, wie der Tjured-Priester Jules mit Adrien umgeht, gerade die Zeit, wo er als Pferd zu Jenem spricht. Tolle Unterhaltung der Beiden mit Lach-Garantie. Als die beiden Abschied nehmen, wird Jules fast sentimental, fast menschlich. Und das obwohl in ihm eine sehr böse Natur steckt, wie alle Leser wissen, die die anderen Romane gelesen haben. Auch Emerelle und Falrach haben in ihren Erzählsträngen eine gute Brise Unterhaltung und Humor mit hineingebracht. Das Verhalten der verschiedenen Trolle und Kobolde fand ich diesmal auch viel unterhaltender. Die Ereignisse rund um Cabezan, Adrien, Elodia und Jules in der „Menschwelt“ waren ein guter Ausgleich zu den Ereignissen in Albenmark. An diesen verschiedenen Erzählsträngen und Wechseln der Szenarien erkennt man als Leser auch eine positive Weiterentwicklung von Bernhard Hennen als Autor, die ihm seine Erfahrung mit dem Schreiben von Büchern, einschließlich seiner Vorkenntnisse, gebracht hat. Ich konnte zu jeder Zeit die Geschichte gut weiterverfolgen und nachvollziehen.

    Ich fand auch die Geschichten bzw. Erinnerungen über die alte Zeit, dem „Zeitalter der Drachen(kriege)“ sehr spannend. An vielen Stellen wurde lebhafte Werbung gemacht auf das, was den Leser in den Drachenromanen erwarten könnte. Genauso wurde sehr viel Appetit für die Elfenritter-Romane gemacht, der Gründung der Festigung der „Tjured-Kirche“ und der ersten Berufung von gläubigen Priestern, die zu kämpfenden Rittern wurden. Werbung ist das falsche Wort und ein „Überleitungs-„ bzw. „Verbindungs-Roman“ hört sich so gezwungen an. Der Roman ist viel mehr. Ich kann nur wärmstens empfehlen, dieses Buch vor den Elfenritter- und Drachenelfen-Romanen zu lesen.  Und davor sollte man die anderen drei großen Elfenbücher gelesen haben.

    Ich habe gerade mit viel Freude und Leidenschaft angefangen „Die Ordensburg“ den ersten Elfen-Ritter-Roman zu lesen.

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    Monika_Grasls avatar
    Monika_Graslvor einem Jahr
    Der nächste Band rund um die Elfen

    Man hätte es ja kaum für möglich gehalten, aber tatsächlich verliert Emerelle durch die Kobolde und Trolle ihren Thron. Sie reist also jetzt durch das Land und fragt sich, was sie mit ihrem Leben anfangen soll.

    Zu Beginn des Buches fragte ich mich als Leser dies ebenfalls. Elfenkönigin ist von der Schreibweise her wieder einmal ausgezeichnet, allerdings kam es mir vor als würde die Story mit einem Mal ab der Hälfte ungefähr an Spannung verlieren. Es fiel mir dadurch nicht gerade leicht der Handlung zu folgen. Manches war, um ehrlich zu sein, ein wenig zu schnell abgehandelt, als hätte man die Geschichte einfach nur noch zu einem Ende bringen wollen.

    Erstaunlicherweise gewinnt die Geschichte in den letzten Kapiteln noch mal an Fahrt und man ist regelrecht froh, sich durch die vorangegangen Seiten gekämpft zu haben.

    Im Fokus dieses Buches stehen ganz klar Emerelle und Ollowain. Ein interessanter Aspekt, der an manchen Stellen, wie zuvor bereits erwähnt sich jedoch ein wenig zu sehr in die Länge zieht und damit das Lesevergnügen doch einschränkt. Nichtsdestotrotz kann man sagen, dass "Elfenkönigin" eine gute Umsetzung ist und man somit einen weiteren Einblick in die Welt der Elfen erhält.

    Fazit: Bildgewaltig wie immer. Ab der Mitte fiel der Spannungsbogen für mich unverhofft ab, aber sonst ein sehr solides Werk, bei dem man bis zum Ende dranbleiben sollte, um die ganze Geschichte rund um die Hauptfiguren zu erfahren - es lohnt sich, da die Story noch mal an Fahrt gewinnt.

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    °bluemoon°s avatar
    °bluemoon°vor 2 Jahren
    Ganz andere Blickwinkel

    Der vierte Teil der Reihe um die Elfen beginnt mit Emerelle,  der gefallenen Elfenkönigin. 


    Sie und Falrach (ehemals Ollowain, doch von diesem blieb nur der Körper,  während seine frühere Seele diesem innewohnt) leben frei und ohne sich Gedanken machen zu müssen.  Sie versuchen, einander wieder näher zu kommen, immerhin ist es mehrere Jahrhunderte her, dass sie beide ein Paar waren. 
    Doch die beiden können nicht umhin, die Folgen der Trollherrschaft mitzubekommen. Diese sind grausam,  willkürlich und ihr König Gilmarak setzt Änderungen durch, die im Laufe der Zeit unumkehrbar sein werden....
    Emerelle stellt sich daher immer wieder die Frage,  ob sie doch wieder Königin werden sollte, doch sie will auch ihr eigenes Leben haben, zusammen mit ihrem früheren Geliebten.

    Währenddessen versuchen die Kobolde, die zusammen mit den Trollen an der Macht sind, deren Herrschaft auszuhöhlen. Elija Glops, der Anführer der Kobolde, hatte die Trolle nur als Mittel zum Zweck genutzt, nun will er ihre Herrschaft beenden und seine Weltordnung durchsetzen. Dafür geht er über viele Leichen und setzt sich auch des Öfteren der Gefahr durch die Trolle aus. 

    Der Devanthar, der weiterhin als Bruder Jules der Tjured-Kirche unterwegs ist, bildet seinen Sohn Adrien als Kämpfer seiner Religion aus. Dieser soll seine Pläne in der Welt der Menschen durchsetzen. 

    Wie kommen diese Handlungsstränge zusammen und gelingt es den Trollen, die Herrschaft zu behalten?


    Das Buch war an sich spannend geschrieben und hat mich, einmal im Fieber, kaum mehr losgelassen. 
    Allerdings muss ich sagen, dass der Anfang mich jetzt nicht so in den Bann gezogen hat. Unterwegs mit Emerelle,  die völlig planlos ist, hat mich nicht so packen können. Sie erscheint einem am Anfang so, wie viele ihrer früheren Untertanen sie immer gesehen haben. Kühl und kaltherzig. Nicht die beste Variante, um die Sympathie des Lesers zu erhalten. Allerdings wird ihr Charakter später greifbarer und man liest auch aus vielen anderen Sichtweisen und Charakteren, die die Geschichte und den Aufbau besser zum Lesen machen. 

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    franksons avatar
    franksonvor 8 Jahren
    Rezension zu "Elfenkönigin" von Bernhard Hennen

    Albenmark wird von den Trollen beherrscht. Der junge und noch unerfahrene König Gilmarak wird von Skanga der Schamanin unter die Fittiche genommen, doch gewinnt Dank seines diplomatischen Geschicks der Anführer der Rotmützen Elija Glops zunehmend an Einfluss und Macht im Reich, denn die Kobolde wollen nicht ewig stets nur an der Seite der Trolle stehen.
    Um Gleichheit im Land zu schaffen ersinnt der König den gewagten Plan den Tauschhandel einzuführen und alles Gold und Silber abzuschaffen. Daher werden gewaltige Karawanen ins Leben gerufen, die die Edelmetalle in die Höhlen der Snaiwamark bringen, doch geben sich die freien Völker der Kentauren noch nicht geschlagen und bekämpfen die Karawanen wo und wie es nur geht.
    Emerelle, nun nicht mehr als eine Verstoßene und ein Flüchtling, begibt sich ins verbrannte Land um das Orakel zu befragen, doch erhält sie dort keine Antworten, sondern nur eine vage Andeutung, dass möglicherweise nicht alle Alben Albenmark verlassen haben könnten, woraufhin sie die gefährliche Reise zum Bergmassiv Albenhaupt auf sich nimmt.
    Währenddessen lässt der letzte Devanthar, alias Wanderpriester Jules, seinen menschlichen Nachkommen Adrien als ersten Ritter Tjureds auf die Menschen los, um Glauben und Gerechtigkeit unter ihnen zu verbreiten um so eine neue Ordnung zu erschaffen, welche mit dem Tod des berühmten Guillaume bereits seinen Anfang nahm.
    Nun rückt jedoch die nächste Königswahl in Albenmark immer näher, doch wer wird siegen, kehrt Emerelle noch einmal zurück oder finden die Intrigen der Kobolde ihr Ziel, oder können sich die Trolle gar wieder behaupten?
    Selbst im vierten Band wird die Geschichte niemals langweilig, vor allem da die einzelnen Charakter so viele Wandlungen durchmachen, dass man sich nie wirklich sicher sein kann wie es weiter geht, doch eins ist klar: Selten haben sich Kobolde, Trolle und Elfen so gut kombiniert wie in Hennens Meisterwerk.

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    Yurelias avatar
    Yureliavor 8 Jahren
    Rezension zu "Elfenkönigin" von Bernhard Hennen

    Ich empfand es als sehr schön, mal wieder ein Buch von Bernhard Hennen zu lesen.
    Dieses Buch schließt direkt an die Geschehnisse von "Elfenlicht" an, wenn ich mich nicht irre. Ollowain ist nicht mehr Ollowain, sondern Falrach, Emerelles Ex, der sein Leben für sie opferte.
    Emerelle hatte sich die ganze Zeit Falrach zurückgewünscht - doch jetzt, wo er zurückgekehrt ist und er sie noch genauso liebt, wie vor seinem Tod, wünscht sie sich ihren Schwertmeister Ollowain zurück.
    Sie ist keine Königin mehr, aber man merkt überdeutlich, dass sie noch immer wie eine denkt.
    Sie ist von Zweifeln durchfressen, was ihre Herrschaft angeht und macht sich Vorwürfe darüber dass sie sich nicht um alle Völker Albenmarks gleich gekümmert hat...
    Wie nicht anders zu erwarten, kriegt sie am Ende ihren Thron zurück. Hoffen wir auf eine bessere Elfenherrschaft als vorher...
    Das Buch handelt zwar von der Elfenkönigin - wie der Titel schon sagt - aber Bernhard Hennen hat nicht nur aus ihrer Sicht geschrieben - was mir sehr gefällt. Er hat auch aus der Sicht der Feinde geschrieben, sodass man alle Beweggründe durchaus verstehen und nachvollziehen konnte.
    Es wird aus der Sicht von den verschiedenen Völkern geschriebeb: Kentauren, Elfen, Kobolden, Trollen, Menschen. Das ist etwas, was mir sehr gefällt und was sehr abwechslungsreich ist.
    Kadlin, Tochter des Alfadas und Enkelin des Mandred, war im letzten Buch schwanger und bringt in diesem Buch ihr Kind zur Welt.
    An einer Stelle des Buches dachte ich schon, der Autor lässt Kadlin und ihre Tochter tatsächlich an der Pest sterben - ich hatte mich schon damit abgefunden... Aber ich war erleichtert, dass Emerelle rechtzeitig kam, um beide zu retten.
    So einen Tod hätte ich mir für Kadlin und ihre geliebte Tochter Swana wirklich nicht gewünscht!
    Auch Bruder Jules taucht wieder auf und gründet durch einen Jungen den Ritterorden der Tjuredkirche. Jules, der Devanthar. Noch immer unentdeckt und wandelnd auf der Erde - im Unwissen der Herren von Albenmark, da diese mit ganz anderen Dingen beschäftigt sind.. Jules beginnt menschliche Gefühle für seinen Schüler zu entwickeln.. Das lässt mich lächeln... Tjaaa... Und was Jules noch verbricht, könnt ihr selber lesen. :P

    Einen großen Kritikpunkt habe ich jedoch:
    Es wird beschrieben, dass sich Emerelle Falrach gegenüber als Nandalee ausgibt und er nicht weiß, dass sie die Elfenkönigin ist... Doch allem Anschein nach weiß er, wer sie ist. Das hat mich ziemlich verwirrt und mich hat die Frage gestellt, warum der Autor dieses Kriterium miteingebracht hat... ô.o

    Alles in einem aber mal wieder ein großartiges Buch!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Kurzmeinung: Das fand ich wieder besser. Es kamen einige interessante Sachen vor, aber ich kann mich auch nur noch blass dran erinnern.
    Rezension zu "Elfenkönigin" von Bernhard Hennen

    Ein sehr verwegenes Buch mit einem nicht sehr klaren Ausgang, aber wieder ein Meisterwerk von Hennen.

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    Dragonfighterins avatar
    Dragonfighterinvor 8 Jahren
    Rezension zu "Elfenkönigin" von Bernhard Hennen

    Besser als die letzten beiden "Elfen" Romane, aber wie viele Bücher sollen da denn noch kommen?

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    Kathchenvor 8 Jahren
    Rezension zu "Elfenkönigin" von Bernhard Hennen

    Achtung! Dies ist der letzte Teil einer Reihe, daher wäre es besser, nur weiterzulesen, wenn man die vorherigen Bände kennt! Spoilergefahr!

    Die Herrschaft der Elfen hatte nun sein Ende erreicht. Die gestürzte Elfenkönigin Emerelle muss mit ansehen, wie die Trolle und die Lutin ihr schönes Land ruinieren. Zusammen mit Ollowain, bzw. Falrach, ihrer einstigen großen Liebe, zieht sie durch die Lande um die Alben zu finden und vorallem ein “Heilmittel” für Ollowain…

    Doch nicht nur Ollwain und Emerelle spielen hier eine große Rolle, sondern auch neue Figuren wie Adrien, der währendessen von Jules, der einem noch aus den vorherigen Bänden bekannt ist, zu einem Ritter erzogen wird. Und dann ist da noch das Blumenmädchen Elodia, die in die Dienste des grausamen Königs Cabezan aufgenommen wird.
    Auf das Wiedersehen mit Kadlin, die den Leichnam ihres Vaters sucht und Melvyn habe ich mich sehr gefreut.

    “Elfenkönigin” setzt dort an, wo “Elfenlicht” aufgehört hatte, deswegen ist es sehr wichtig, Kenntnisse aus den vorherigen Bände noch zu haben. Trotz der 900 Seiten, die dieses Buch umfassen, ist es schnell gelesen und man merkt gar nicht, wie schnell die Zeit beim Lesen überhaupt vergeht. Kaum habe ich die erste Seite gelesen, war ich sofort von Hennens wunderschönen, bildhaften Sprache gefangen und ich konnte nicht mehr aufhören mit Lesen. “Elfenkönigin” ist auf alle Fälle ein mehr als würdiger Nachfolger von “Elfenlicht” und zeigt wiedermal was für ein wundervoller Schriftsteller Bernhard Hennen ist.

    Wie der Titel bereits verrät, geht es hier zum großen Teil um die ehemalige Elfenkönigin Emerelle. Aufgrund von Ollowain hatte sie in “Elfenlicht” auf ihren Thron verzichtet und streift nun mit ihm, bzw. Falrach im Verbrannten Land herum. Emerelle wirkte von Anfang an in der Elfensaga ziemlich kaltherzig und auch, wenn man ab und an einen tieferen Blick in ihre Gefühlswert werfen konnte, war sie eher negativ belastet. Doch durch das Gefühlschaos, in dem sie sich gerade befindet, bessert sich dieser Blick doch enorm. Hier konnte ich zum ersten Mal mit Emerelle richtig mitfühlen und -fiebern.

    Aber es gibt nicht nur ein Wiedersehen mit Melvyn und Kadlin, sondern auch mit Orgrim. Trotz meiner großen Abneigung gegenüber Trollen und Lutin, ist Ogrim eine gelungene Ausnahme!

    Die “Elfenkönigin” hat in meinen Augen alles, was ein wunderbarer Fantasyroman braucht! Tolle, glaubwürdige und tiefgründige Charaktere, ein spannendes Setting, das einem schon sehr bekannt ist und man sich beim Lesen wie “daheim” fühlt und viele “Freunde” trifft. Es schaffen sicherlich nicht viele Autoren 900 Seiten zu schreiben, ohne dass Langeweile aufkommt oder man das Buch zur Seite legen möchte. Ich habe “Elfenkönigin“, trotz der Dicke, jeden Tag bei mir gehabt und wirklich jede freie Minute zum Lesen genutzt.

    Mit “Elfenkönigin” ist Bernhard Hennen wieder ein absolut fantastischer Roman gelungen und er zählt nicht umsonst zu meinen absoluten Lieblingsautoren. Trotz meiner gefühlsmäßigen Achterbahn habe ich das Buch überaus gerne gelesen, manche Szenen mehr manche weniger und die Elfenromane von Bernhard Hennen gehören auf alle Fälle zu den Highlights in meinem Regal!

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    Yuvileys avatar
    Yuvileyvor 9 Jahren
    Rezension zu "Elfenkönigin" von Bernhard Hennen

    Ich bin ein Fan der Elfenreihe seit der ersten Stunde. Umso mehr hat es mich gefreut nach 3 Jahren endlich neuen Lesestoff zu haben. Das letzte Band des 3. Trollkrieges ist auf seine eigene Art ruhiger als seine Vorgänger. Verliert aber nichts an seinem Charme oder an seinen Charakteren. Besonders das Emerelle eine der tragenden Figuren, endlich, ist bringt dem Buch seinen ganz eigenen Charme. Vielschichtig, ruhig, aufbrausend, schnell, geheim…. Emerelle wird die Königin der tausend Gesichter genannt. Einen Titel den man dem Buch auch geben könnte. Freundschaft, Liebe, Hass, Aufopferung, Verlust, Rache…. Alles was ein Fantasyroman bieten sollte. Und natürlich die Albenmark mit den vielen verschiedenen Albenkindern. Auch Kadlin und Co. aus der Welt der Menschen sind wieder mit dabei, aber eher Randerscheinungen. Zurecht den die früheren Büchern haben viele Menschen des Nordlandes beheimatet und entscheidende Rollen gehabt, sodass die neue Sichtweise und verlagerung der Geschichte fast nur auf Albenmark erfrischend ist. Das Ende ist im ersten Moment enttäuschend weil man sich erhofft hatte das es vielleicht mit viel Krachbums über die Bühne geht. Doch es ist Emerelles Art und genau dies ist es auch, was dem Buch den Stempel aufdrückt. Einmalig und sollte gelesen werden.

    Leider kann ich mir kaum vorstellen das nicht Kenner der Reihe alles verstehen was in dem Buch geschieht. Zu sehr baut es auf die vorigen Bände auf.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    L
    Lieber Herr Hennen! Ich habe während ihrer Lesung in Heide vergangenes Jahr mit ihnen reden dürfen und sie haben mein Exemplar mit der wundervollen Widmung "Für die, die Ollowain zu ihrem Ritter erkoren hat" versehen. Nun wiederum danke für die neuen tollen Stunden mit Ollowain/Falrach, nachdem ich nach Elfenritter schon dachte, ohne ihn auskommen zu müssen ;) Respekt vor ihrer schier endlosen Fantasie und weiterhin viel Erfolg, sie haben ihn verdient =). Liebe Grüße
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    L
    Sehr geehrter Herr Hennen, Ich würde gerne wissen, ob Sie planen, die Elfenreihe nach "Die Elfenkönigin" mit einem weiteren oder mehreren Büchern fortzusetzen oder sie nach diesem Buch einen Cut machen, Sie planen ja momentan, gemäß den Informationen auf Ihrer Seite für die nächsten zwei Jahre die "Drachenelfen-Reihe". Muss ich, wie auch viele andere faszinierte Fans davon ausgehen, das die fantastische Geschichte um Ollowain und Emerelle nicht fortgestzt wird? Ich hoffe nicht. Mit Hochachtung, Benjamin Hitzig
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