Bernhard Hennen Elfenlicht

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Inhaltsangabe zu „Elfenlicht“ von Bernhard Hennen

Sie sind die Herrscher Albenmarks und die mächtigsten Wesen der Welt: die Elfen. Doch langsam beginnt ihr strahlendes Licht zu erlöschen. Als ein riesiges Heer von Trollen Albenmark bedroht, sind die Elfenkönigin Emerelle und ihr Schwertmeister Ollowein die Einzigen, die sich dem übermächtigen Feind entgegenstellen. Emerelle ist bereit, alles zu tun, um ihr Volk vor den Trollen zu retten, und begeht eben genau deshalb einen fatalen Fehler ...

Ein sehr spannender 3. Band, bei dem endlich auch andere Völker wie die Lutin und die Kobolde zur Sprache kommen.

— Sardonyx

etwas schlechter, als Vorgägner, aber immer noch sehr gut

— inloveofbooks

Wurde sehr langwierig und ist längst nicht so gut wie der erste Teil!

— Fantworld

Muss man gelesen haben

— Brivulet

Eine schön gezeichnete Welt mit großen Helden zum anfeuern

— Funkelsinlas

Einfach fabulös! Mitreißend, spannend und interessant: Hennen wie er leibt und lebt.

— Findu

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  • Gutes Buch, düsterer und grenzwertiger mit mehr Intrigen bzw. Machtspielen als die beiden Vorgänger

    Elfenlicht

    Conan08

    30. December 2017 um 16:49

    Das dritte Buch der Elfenreihe hebt sich eindeutig von den beiden Vorgängern ab, je nachdem was man erwartet. Besser gefallen haben mir die Passagen aus der Sicht der Trolle, bzw. aus der Sicht der Trollschamanin Skanga. Als Leser verstehe ich die Bedürfnisse, Sitten, Bräuche und die Gefühle der Trolle viel besser als zuvor. Insgesamt sind die Erzählperspektiven rund um die Trolle mit viel mehr Leben erfüllt, und nicht mehr vergleichsweise „einsilbig“ wie noch in Elfenwinter“. Dabei habe ich mich auch ertappt, immer öfter Tränen zu vergießen und mitzufühlen, wenn die Trolle schwere Schicksalsschläge erleiden mussten, bzw. große freudige Ereignisse, die mit Hoffnung, Willen und Lebenskraft erfüllt waren, ihren Anteil dazu beitrugen. Die emotionale Seite der Trolle hat sehr viel Empathie in mir entwickelt und ich habe in meiner bildhaften Vorstellung ein deutlich klareres Bild zu Ihnen und den Ereignissen und Orten um sie herum.   Ein weiteres großes Plus dieses Romans ist der deutlich mehr in den Vordergrund auftretende Humor. Ebenfalls werden Konversationen deutlich ausführlicher geführt und von den zuvor geschehenen Ereignissen wird ausführlicher berichtet. Das gedrosselte Tempo und die länger werdenden Dialoge in der Erzählung sind angenehm zu verschmerzen, da die Charaktere, Spannung, Humor und überraschende Wendungen dies alles wettmachen. Klaves fand ich zum Ende des Buches mit seiner kindlichen Naivität und den Begriffen, die er quasi nachgeplappert in seinen Wortschatz aufgenommen hat, eine weitere sehr erfrischende humorvolle Bereicherung.   Vor allem die Passagen mit dem Elfenschwertmeister Ollowain und der zauberbegabten Lutin (fuchsköpfiges Koboldvolk) Ganda sind sehr unterhaltsam. Hier treffen zwei absolut unterschiedliche Charaktere aufeinander, die zunächst nur wenig voneinander halten und wegen vieler Vorurteile sich gegenseitig oberflächlich necken, anzicken, abwertend behandeln. Aber dank ihrer von der Elfenkönigin Emerelle auf den Weg mitgegebenen Aufgabe und dank ihrer „Menschlichkeit“ und anderen Tugenden finden die beiden besser zueinander. Frei nach dem Motto, „was sich neckt, das liebt sich“. Es ist immer wieder sehr erfrischend zu lesen, wie unterschiedlich die beiden an ihre Aufgabe herangehen, und zu welch unterschiedlichen Methoden und Lösungswegen sie sich entscheiden. Dabei zeigen sie beide all ihre Schwächen und Stärken und ergänzen sich deshalb hervorragend. Ihre Beweggründe sind unterschiedlich. Sie kämpfen nicht für die gleiche Sache, aber gegen den gleichen Feind, die Yingiz, den Schatten aus dem Nichts der verlorenen Welt. Sie sind beide überrascht, wie selbstlos und mit welcher Hingabe der andere sich verpflichtet fühlt die Aufgabe zu erledigen und dabei dem jeweils anderen zu beschützen und zu helfen, sprich von der Menschlichkeit des jeweils Anderen. Sie stellen fest, dass sie bedeutend weniger naiv und einseitig gestrickt sind, wie sie dachten. Genau diese Art von Humor, und der dabei regelmäßig entstehenden Situationskomik, und mit den daraus resultierenden Auseinandersetzungen untereinander und gegen ihre Mitmenschen, die sie treffen, macht das Buch zu einem ganz anderen Buch als es der 2. Band „Elfenwinter“ war. Es ist längst nicht mehr so brutal und mit Actionszenen gefüllt wie jenes Buch. Es ähnelt in dieser Hinsicht wieder deutlich mehr dem 1. Elfenroman „Die Elfen“ mit dem Menschen Mandred. Was das anbelangt haben alle Bücher ihre Stärken. Ich wüsste jetzt nicht, was mir besser gefällt. Ich würde sogar eindeutig sagen, dadurch dass diese Schemata von Buch zu Buch wechseln, macht die Elfenserie insgesamt interessanter und besser. Als Leser bleibt der Appetit stets erhalten, weitere Bücher von Bernhard Hennen zu kaufen, lesen und zu würdigen.   Es hat ca. 100 bis 150 Seiten gedauert, um sich in diesem Buch voll und ganz mit Leidenschaft der neuen Geschichte hinzugeben, bzw. einzulassen. Somit hat es etwas länger gedauert, als in den ersten beiden Elfenbüchern. Dies hatte zwei Gründe. Zunächst wurde ein neuer Plott gesponnen, der neben den Trollen auch die Yingiz enthält. Und alles was mit Geistern und schattenhaften Wesen in einer dunklen zerstörten Welt zu tun hat, dem ist es schwerer Leben einzuhauchen, bzw. diese Dinge kann ich mir nicht so gut vorstellen, weil es dunkel und undefiniert, bzw. weniger bekannt ist. Zudem wurden die Gefühle und Beweggründe der verschiedenen Parteien zu Beginn des Buches ausführlicher geschildert. Außerdem gab es eine ausführliche Rückblende was die Ereignisse des Trollkrieges in der Elfenwelt und der Menschenwelt anbelangt aus „Elfenwinter“. Dies ist perfekt für diejenigen, die sich nicht mehr an alle Ereignisse aus dem Vorgängerroman erinnern können. Im Vergleich zu anderen Autoren, die sich fast alle dem gleichen Stilmittel bedienen, das ein Fortsetzungsroman eröffnen lässt, schreibt Bernhard Hennen deutlich konstruierter und produktiver. Er bringt seine neuen Geschehnisse und Spielfiguren, sowie die zuvor bekannten Charaktere und Ereignisse neu in Position und baut ein solides starkes Fundament mit vielen Stärken und wenig Schwächen. Den kleineren Völkern, bzw. „Albenkindern“, ganz egal ob den Kobolden oder eben auch den fuchsähnlichen Lutin wird eine deutlich größere Aufmerksamkeit geschenkt. Die Kinder Alfadas werden mehr in die Erzählstränge mit eingebunden. Ganz egal, ob es die Jägerin Kadlin ist oder der Räuberhauptmann Melvyn. Beide bringen eine erfrischend neue Note in die Geschichte.   Mit der Bibliothek von Iskendria ist ein sehr atmosphärisches Szenario, bekannt aus „Die Elfen“ wieder neu aufgenommen worden, wo diesmal auch ganz andere Bereiche der Bibliothek eingeführt wurden.  Diese riesengroßen Regale, beschwörte Bücher und der überall drohende „Bücherschlag“ rufen eine ganz neue Art von Gefahr und Ängsten hervor, die ich so noch nicht kannte. Einfach genial wie eine neue beklemmende Atmosphäre entsteht. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass alle Orte, die der Autor inszeniert eine lebendige Atmosphäre erschaffen, wie sie kaum ein zweiter Autor bewerkstelligen kann. Und das mit relativ einfachen Mitteln. Das Falrach-Spiel wäre ein schönes Fantasybrettspiel unserer Zeit. Nach den Schilderungen der Funktion, bzw. den Regeln, den Figuren und den Würfeln hätte ich Riesenlust auf dieses Brettspiel.   Die Jagd nach Wissen, um die dämonischen Yingiz besiegen zu können, entwickelt sich in der Bibliothek von Iskendria zu einem schaurig düsternen Krimi, der einige Rätsel aufwirft.    Nicht nur die Yingiz machen unseren Helden zu schaffen, auch die Shihandan und der Devanthar, bekannt aus „Die Elfen“, treibt sein Unwesen. Er ist der Kopf der Tjured-Kirche, bzw. des Tjured-Glaubens. Mehr wird nicht verraten.    Die Athmosphäre ist in „Elfenlicht“ um einiges düsterer im Vergleich zu den Vorgängern. Die wahrhaft Bösen sind der Devanthar und die Yingiz, die in jederlei Hinsicht gefühllos und skrupellos sind, ohne Gnade und mit Freude am Zerstören und Quälen der Anderen.   Was mir an Herrn Hennen‘s Schreibstil sehr gut gefällt,  ist sein großer Wortschatz den er in einfach zu lesenden Sätzen zum Ausdruck bringt. Sein Schreibstil ist sehr direkt, ohne zu sehr auszuschweifen innerhalb der Sätze und auch ganz allgemein. Was mir sehr gut gefällt, dass er nicht auf Teufel komm raus, die einzelnen Szenarien und Charaktere so lange umschreibt bis diese abgehandelt sind, sprich vorgestellt sind. Meistens umschreibt er alles in wenigen Sätzen, wie z.B. das Aussehen und die Ausrüstung eines Charakters, stellt er einen Ort vor, mit ein paar Merkmalen und lässt es dabei erst einmal bewenden. So können sich die selbst erzeugten Bilder im eigenen Kopfkino erst einmal festsetzen. Die Absätze werden hierbei auch sehr geschickt gesetzt. Dann lässt er uns wieder mit den Gedanken der Charaktere, bzw. den allgemeinen Geschehnissen weiterlesen. Irgendwann später im gleichen Kapitel oder im nächsten Kapitel umschreibt er den Charakter bzw. den Ort dann weiter, bzw. danach die Gedankengänge weiter usw.. Ich finde es Klasse, dass Bernhard Hennen hier nicht in die 0815-Schublade wie die meisten Autoren greift. Ich finde großartig, dass der Auto so sein „Schießpulver“ nicht gleich zu Beginn verschießt, sondern alles Schritt für Schritt aufbaut und dabei die Szenarien, Charaktere und Geschichten regelmäßig wechselt und erweitert. Das Alles gefällt mir außerordentlich gut. Wenn ich ein Buch schreiben würde, ich könnte es nicht besser machen, auf gar keinen Fall. Ich würde es genauso lieben. Der Autor trifft genau meinen Geschmack beim Lesen und das in meinem Lieblingsgenre, bzw. Thema, Fantasy.   Insgesamt lernen wir sehr viel über die ganzen Koboldvölker, aber auch über die kleinen Mauslinge. Ich finde die Kobolde sind die wahren Helden und Guten dieses Romans, egal auf wessen Seite sie sich gerade befinden. Sehr erfrischend und lebendig erschienen sie mir. Ihr Auftreten und Verhalten bringt etwas ganz Neues in die Elfenromane hinein.   Die Intrigen und Machtspiele deutlich zugenommen. Die Motivlage anderen Schaden zuzufügen ist deutlich niederträchtiger und böser als in den beiden Vorromanen. Die Elfen sind längst nicht mehr die Guten, Perfekten, Fehlerlosen und Unnahbaren. Sie werden den Menschen immer ähnlicher, egal ob es Ollowain ist, der seit dem Tod von Lyndwyn, nicht mehr der Gleiche ist, weil er sie über Alles liebte. Unter den Elfen gibt es genauso skrupellose Figuren, wie unter den anderen Völkern auch. Shandral ist auf Seiten der Elfen der beste Beweis für Skrupellosigkeit und Machtbesessenheit. Jules ist das menschliche Pendant zum elfischen Shandral. Hinter Jules verbirgt sich noch etwas ganz Anderes, was ich jedoch an dieser Stelle nicht verrate. Endlich lernen wir Emerelle auch deutlich besser kennen als in den beiden Büchern zuvor. Sie vertraut ihre private Liebe und Vorlieben der bekannten Elfin Obilee an. Krasse Gegensätze, viele Intrigen, krasse Gegensätzliche Gefühle begleiten uns in diesem Roman. So weit wie der Verstand und das Herz hier getrennt unterschiedlichste Entscheidungen treffen mussten, erleben wir dies in „Elfenlicht“ besonders krass. Das kann man mit den beiden Büchern zuvor überhaupt nicht mehr miteinander vergleichen. Man braucht als sensibler Gerechtigkeit liebender Mensch schon ein dickes Fell, um das ertragen zu können. Eigentlich mag ich so was nicht so Besonders, wenn diese Aspekte in den Vordergrund einer Geschichte treten. Aber Bernhard Hennen ist ein begnadeter Erzähler und Schreiber, und die ganzen  anderen guten Punkte des Romans machen dies wett. Trotzdem ist dieser Roman deutlich düsterer, niederträchtiger und trauriger. Dabei gehtes mir nicht darum irgend eine Seite hart ins Gericht zu nehmen. Ich kann die Motive der Menschen, Elfen, Trolle und Kobolde durchaus verstehen und nachvollziehen. Wir bekommen halt die knallharte Realität deutlicher unter die Nase gebunden. Der Wind wird rauer. Vielleicht bin ich auch einfach nur vom Elfenvolk selbst enttäuscht, bzw. von Emerelle, auch wenn ich sie verstehen kann. Aber gerade Emerelle und auch andere Elfen haben so viele Fehler gemacht, dass nichts aus „Die Elfen“ und „Elfenmacht“ so krass hingedeutet hätte. Das Gute daran ist, dass ich im Gegenzug alle anderen Völker, bzw. Albenkinder viel besser verstehen kann, bzw. über sie viel mehr erfahren habe, und alle anderen Völker außer den Elfen viel mehr in mein Herz geschlossen habe als in den beiden Büchern zuvor. Bei den Elfen herrscht jetzt Stillstand und Demut.   Wieso das Buch einen Stern Abzug von mir erhält, liegt daran: Über größere Strecken ist das Buch etwas rumgedümpelt und das mit bedeutend weniger Tempo als seine Vorgänger. Gerade zu Beginn des 3. Teils „Der Enthauptete“ von „Elfenlicht“. Aber dieser Abschnitt war auch wichtig für die Geschichte. Waren mir aber im Großen und Ganzen zu viele Intrigen, Ränke- und Machtspiele diesmal. Die Schicksale und die Ängste die die Protagonisten am eigenen Leib erfahren hatten, waren diesmal noch grenzwertiger als den Büchern zuvor. Der Autor hat den Ängsten und anderen Gefühlen ein deutlich größeres Augenmerk geschenkt als zuvor. Für mich an manchen Stellen ein bisschen viel übertrieben. Insgesamt haben die Ereignisse zu schnell gewechselt in Form von zu vielen Erzählsträngen und zu vielen Figuren, die sich in den Vordergrund gedrängt hatten. Ich bin zwar gut mitgekommen, aber über weite Strecken hatte ich nur noch das Gefühl einen Bericht zu lesen, anstatt in die Geschichte weiter abtauchen zu können. Dieses Manko wurde vor Allem dem dritten Teil des Buches zum „Verhängnis“. Überall bekam ich Häppchen serviert, die mich nur schwer gesättigt haben. Zu schnell wechselten die Szenen und Ereignisse. Es gab jedoch auch viele schöne Höhepunkte und einmalige atmosphärische Passagen. Der Kampf der Bogenschützen in der Felswand oder aber auch die Schleichfahrt durch den halb zugefrorenen Fjord. Das hatte für kurze Zeit etwas von „Das Boot“ an sich gehabt. Schön zu Lesen waren die Liebegeschichten und -abenteuer in der freien Natur in diesem Buch. Das Bonusmaterial „Die Schlangenkönigin“ fand ich auch noch einmal ein abschließendes Highlite, was sehr schön zu lesen war, und mir von allen Bonusgeschichten bisher am besten gefallen hat.   Ich denke, die Punkte, die ich als Kritik angeführt habe, sind einzeln auch ganz gut zu verschmerzen, weil sie etwas Neues und Schönes beim Lesen erschaffen. Die Kombination mit den vielen Zeitsprüngen, Erzählsträngen und Intrigen machen es mir nur so schwer das Ganze vollkommen zu mögen. Einen Tick zu düster für mich.

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  • Die Geschichte der Elfen geht weiter

    Elfenlicht

    Monika_Grasl

    17. May 2017 um 19:25

    In Elfenlicht ist eines sehr deutlich. Es schließt nahtlos an Elfenwinter an und wir werden mit den üblichen Zeitsprüngen konfrontiert, die sich schon mal ergeben, wenn man ein Portal falsch öffnet. In manchen Abschnitten hat man kurzzeitig das Gefühl den Überblick zu verlieren, was den momentanen Stand der Dinge angeht und von welcher Zeitrechnung gerade die Rede ist. Allerdings macht das auch den Charme der Handlung aus, da man somit quasi vom Autor genötigt wird a) mitzudenken und b) an der Story dran zu bleiben, will man den Überblick nicht verlieren. Gekonnt verbindet Hennen zudem wieder einmal die verschiedensten Handlungsstränge um uns dem Ziel aus dem Hauptbuch "Die Elfen" näher zu bringen. An mancher Stelle überkommt einem das Gefühl, dass der Autor absichtlich eine Abzweigung eingebaut hat, um die Nebengeschichten in den Vordergrund zu spielen und somit die Story am Leben zu erhalten.  Interessant bei Elfenlicht ist, wie der Autor es schafft das aus Feinden unverhofft und aus der Not der Sache geboren plötzlich Verbündete werden. Als Leser traut man dem Frieden nicht ganz, aber man lässt sich darauf ein und tritt somit einem gelungenen Buchende entgegen. Fazit: Irrungen und Wirrungen haben in Elfenlicht ihre wahre Geburtsstunde. Zugleich fiebert man mit den Figuren mit und hofft darauf, dass es nicht enden mag.

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  • Spannend geschrieben

    Elfenlicht

    °bluemoon°

    13. April 2016 um 20:59

    Im dritten Teil der Reihe um die Elfen geht es immer noch um den Krieg der Elfen gegen die Trolle. Die Trolle versuchen, ihre Heimat, die Snaiwamark, vollständig zurückzuerobern und die Elfenkönigin Emerelle von ihrem Thron zu stoßen. Um direkt zu ihrer Burg zu kommen, begeben sich die Trolle mit Hilfe ihrer Schamanin Skanga auf die Albenpfade, die einen durch Raum und ggf. auch Zeit transportieren können. Emerelle weiß sich nicht anders zu helfen und zerstört den Pfad, auf dem das riesige Heer der Gegner unterwegs ist, und löscht dadurch die sich auf dem Pfad befindenden Trolle aus. Somit hat sie ihre Burg erstmal gerettet. Allerdings wurden die Albenpfade durch eine Art Netz vor den bösen Yingiz geschützt, die das Lebenslicht und die Seelen anderer fressen. Durch den zerstörten Pfad hat nun auch dieses Netz ein Loch erhalten, und einige der Schattenwesen können sich nach Albenmark und die Burg der Elfen durchschlagen. Die Königin weiß selbst leider nicht, wie sie diese bekämpfen kann. Daher schickt sie ihren treuen Schwertmeister Ollowain und die Lutin (Kobold mit Fuchskopf) Ganda in die Bibliothek von Iskendria, in der man auf alles eine Antwort erhalten können soll. Dort begegnen die beiden einem angeblichen Aufseher der Bibliothek, der allerdings Ollowain in den Wahnsinn treiben will. Wie sich später herausstellt, ist dies der Devanthar, also der Dämon, der schon im ersten Band sein Unwesen trieb. Er kann seine Gestalt ändern und begegnet auch Ulric, dem Sohn von Alfadas. Das Ziel des Devanthars ist es, alle anderen Wesen gegen die Elfen aufzuhetzen. Um dies zu erreichen, will er Shi-Handan erschaffen, eine noch mächtigere Form der Yingiz. Das Buch, dem er dieses Wissen entnehmen will, kann er selbst jedoch nicht öffnen. Und für Ollowain und Ganda scheint es die Lösung zu sein, die ihre Königin sucht. Ganda schafft es, das Buch heimlich der Bibliothek zu entwenden, doch der Devanthar greift sie und Ollowain an. Sie schaffen es, zu entkommen, allerdings verlieren sie auf den Albenpfaden 15 Jahre, in denen die Trolle einige Eroberungen schaffen, und Ganda wird schwer verletzt. Ollowain lässt sie zur Heilung zurück und nimmt das Buch an sich. Vor seiner Königin gibt er an, das Buch gestohlen zu haben, um seine Freundin Ganda zu retten. Aufgrund seines Standes hoffte er auf Gnade. Diese kam ihm die Königin trotz ihrer heimlichen Liebe zu ihm nicht gewähren und befiehlt ihm, in der kommenden Schlacht gegen die Trolle zu kämpfen und nicht mehr lebend davonzukommen.... Wird Ollowain, der legendäre Schwertmeister, es noch irgendwie schaffen, die Macht der Elfen zu retten? Und muss er wirklich dabei sterben? Oder wird die Welt vielleicht nicht von den Trollen, sondern von den Yingiz zerstört? Auch dieser Band war wieder wirklich spannend und gut geschrieben. Was mir allerdings etwas nervend aufgefallen ist - ich hatte während des Lesens immer wieder das Gefühl, Dinge der vorherigen Bände noch mal lesen zu müssen, damit ich manche Details noch mal genauer in Erinnerung hatte, und mich der Geschichte besser gewappnet stellen konnte. Trotz allem vergebe ich fünf Sterne, da ich das Buch echt kaum weglegen konnte.

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  • High Fantasy

    Elfenlicht

    Brivulet

    19. January 2016 um 18:25

    Das Ende des Klassikers, berührend, fesselnd - auf jeden Fall viele spannende Lesestunden.

  • Leserunde zu "Kobrin - Die schwarzen Türme" von Caroline G. Brinkmann

    Kobrin - Die schwarzen Türme

    Papierverzierer_Verlag

    Kobrin - Die schwarzen Türme Kobrin hat keinen Zugang zur Magie, wie andere Elfen in ihrem Alter, denn sie kann sie weder sehen noch lenken. Als ihre Heimat Argorn, das friedliche Lichtbaumreich, von einem unbekannten Feind angegriffen wird, muss ausgerechnet sie den Gegenstand behüten, der ihre Welt retten soll.   Zur gleichen Zeit infiltriert der Mensch Daidalor das Heer des Feindes. Seine Mission führt ihn nach Argorn, wo die Schatten unheilvolle Türme errichten und mit dunkler Magie experimentieren. Um sie aufzuhalten, muss er mehr als nur sein Leben riskieren. Sie folgte den Rufen. Alles um sie herum wirkte grau und irgendwie verschwommen. Hilfe! Es klang wie ein Kind, das um Hilfe rief. Es musste ganz in der Nähe sein, doch sie konnte es nirgends entdecken. Die Stimmen kamen von überall, seltsam verzerrt, nah und gleichzeitig fern. Schlitternd kam Kobrin zum stehen, um nach Atem zu ringen, und der Geruch von verbranntem Holz stieg ihr in die Nase. Ein Schmerz in ihren Beinen riss sie zu Boden. Sie schrie und sah an sich herunter. Schwarze Flammen fraßen sich gierig wie kleine Bestien an ihren Beinen empor und bohrten ihre Zähne tief ins Fleisch. Kobrin schrie und versuchte die garstigen Biester abzustrampeln. Doch die Flammen lachten und sprangen auf Kobrins Arme über. Worum geht es in "Kobrin - Die schwarzen Türme"? Das Leben der Elfen im Lichtbaumreich scheint in Gefahr zu sein. Überall brechen Feuer aus und Schatten fallen in das von der Waldkönigin geschützte Reich ein. Kobrin, eine der wenigen Elfen, die keine magischen Fähigkeiten besitzen, muss fliehen. Doch sie begegnet nicht nur geflügelten Pferden, Schlangenkreaturen und Wolfsmenschen. Das Schicksal einer ganzen Welt liegt in ihren Händen. Wollt Ihr dabei sein? Der Papierverzierer Verlag verlost für die Leserunde 30 Exemplare von "Kobrin - Die schwarzen Türme" von Caroline G. Brinkmann - 10 Print, 10 epub und 10 mobi. Wenn Ihr eins dieser Exemplare ergattern wollt, dann postet, warum Ihr Euch für "Kobrin - Die schwarzen Türme" interessiert*. Bitte vergesst dabei das gewünschte Format nicht. Aktionsende ist der 27.04.2014. (weitere Infos unter http://papierverzierer.de/kobrin---die-schwarzen-tuerme.html ) Wir freuen uns auf Eure Beiträge! Viele Grüße Euer Papierverzierer Verlag * Im Gewinnfall verplichtet Ihr Euch zur Teilnahme an der Leserunde und abschließender Rezension

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    • 648
  • Das Ende eines langen Krieges

    Elfenlicht

    Nurija

    03. March 2014 um 17:39

    Das strahlende Licht der Elfen droht zu verlöschen. Die Trolle sammeln sich für einen letzten großen Aufmarsch mitten ins Herzland. Durch einen Albenstern wollen sie direkt in das Schloss der Elfenkönigin Emerelle einfallen und den endgültigen Sieg davontragen. Doch noch hat Emerelle nicht aufgegeben. Mit Hilfe der Kraft ihres Albensteins gelingt es ihr, den Albenpfad, auf dem das Trollheer marschiert, zu zerstören und ihre Gegner in das schwarze Nichts stürzen zu lassen, wo diese den bösartigen Schattenwesen namens Yingiz zum Opfer fallen. Doch dieser Sieg hat einen hohen Preis. Durch das Zerstören des Albenpfads entstand eine Lücke im Gefüge der Welten durch das immer mehr Yingiz nach Albenmark gelangen. Und auch die Trolle haben noch nicht aufgegeben und sammeln wieder ihre Kräfte, angeführt von der großen Trollschamanin Skanga... Das Buch knüft nahtlos an Elfenwinter an. Auch in Elfenlicht sind wieder viele ausführlich geschilderte Schlachten zu finden, die nahezu epische Ausmaße annehmen. Auch einige neue Charaktere tauchen auf um frische Luft in die altgediente Protagonistenschar bringen. So werden durch die Lutin Ganda beispielsweise ganz neue Charakterzüge bei Ollowain sichtbar und auch Emerelle macht eine Veränderung durch die man nicht für möglich gehalten hätte. auch hier werden wieder einige Einblicke mehr in die Leben verschiedener Figuren gewährt und langsam fügen sich die verschiedenen Fäden zusammen. Durch Hennens einzigartige Fähigkeit den Leser mit den Gefühlen der Protagonisten zu „infizieren“ baut sich erneut eine Brücke zu den Protagonisten auf, die einen sofort mitfiebern lässt. Das Ende fällt mit dem Ende der zweiten TRiologie von Hennen "Die Elfenritter" zusammen, so dass man es zwar schon kennt, aber nochmla aus einer anderen Perspetive liest und manch eine Ungeklärtheit jetzt auch versteht. auf jeden Fall sollte man alle sechs Bücher gelesen haben, damit man nicht das Gefühl hat, irgendwas wäre noch offen

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  • Rezension zu "Elfenlicht" von Bernhard Hennen

    Elfenlicht

    buechertraum11

    27. October 2012 um 12:35

    Dieser Band hat mir am wenigsten gefallen, was vermutlich daran liegt, dass ich um gewisse Charaktere aus "Elfenwinter" trauere. Die Geschichte, die Schreibweise und die Charaktere sind auch hier wieder toll und ich freue mich, dass Ollowain erneut eine Rolle spielte, aber das ganze Setting und der Verlauf des Vorgängers, vor allem aber auch des ersten Bandes "Die Elfen" gefielen mir einfach besser. Trotzdem ist Bernhard Hennen ein tolles Werk gelungen, das bestimmt viele begeistern kann.

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  • Rezension zu "Elfenlicht" von Bernhard Hennen

    Elfenlicht

    Faunee

    14. August 2012 um 21:50

    Rezension kommt bald

  • Rezension zu "Elfenlicht" von Bernhard Hennen

    Elfenlicht

    vormi

    23. May 2011 um 00:59

    Eine sehr zu empfehlende Fantasy-Triologie..
    Und für alle Fans vom "Herrn der Ringe" ein absolutes Muß.
    Ich war einfach nur begeistert und konnte das Buch nicht mehr weglegen.

  • Rezension zu "Elfenlicht" von Bernhard Hennen

    Elfenlicht

    frankson

    18. October 2010 um 09:11

    Band Drei der Elfen Saga Eine große Streitmacht von Trollen ist durch die Pfade auf dem Weg zu Emerelles Schloss, sie wollen die Entscheidung und nur die Königin und der Schwertmeister sind zur letzten Verteidigung zur Stelle. In ihrer Not sieht sie nur eine schreckliche Lösung : Die Zerstörung des gerade benutzten Albenpfads! Viele der Trolle finden im Nichts einen grausamen Tod, doch finden auch einige Yingiz durch Emerelles Tat in die Welt zurück, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis alle dieser dunklen Kraturen durch das Tor treten und die Welt in Dunkelheit stürzen. So beschließt die Königin, ihren Schwertmeister und Ganda, eine Lutin, in die Bibliothek nach Iskendria zu schicken um vor Ort herauszufinden, wie ein Albenpfad wieder herzustellen ist. In der Menschenwelt hat der alternde König Alfadas Mandredson nach Jahren aus Schutt und Asche ein neues starkes Königreich errichten können. Sein Sohn Ulric ist mittlerweile erwachsen und ein gefürchteter Schwertmeister geworden, dessen eigentliche Schwester Kadlin hat aus der Wildnis an den Hof gefunden, um sich dort als Bogenschützin und Jägerin zu beweisen, sein Halbbruder Melvyn, halb Mensch halb Elf und als Kind unter Wölfen aufgewachsen, beweist sich in Albenmark als draufgängerischer Hauptmann einer kleinen, buntgemischten Horde. Lange, schwer und blutig sind die Kämpfe zwischen Elfen und Trollen, doch haben die Trolle noch einen geheimen Verbündeten, der alles zu deren Gunsten richten könnte, darüber hinaus tritt ein überaus mysteriöser Bruder Jules auf den Plan, und an Hand des Falrach Spiels wird Emerelle beinahe zu spät endlich klar wer auf dem Spielfeld steht und wer die Spieler der beiden Seiten eigentlich sind... Eine großartige und spannende Weiterführung von Elfenwinter. Nie wird einem die Geschichte zu zäh, noch wird sie irgendwann langweilig, denn Bernhard Hennen versteht es, immer neue Impulse zu geben, ein großartiges Buch!

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  • Rezension zu "Elfenlicht" von Bernhard Hennen

    Elfenlicht

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. October 2010 um 10:38

    ein tolles Buch und endlich erfährt man mal mehr über Ollowain auch wenn ich traurig find was am Ende mit ihm passiert.

  • Rezension zu "Elfenlicht" von Bernhard Hennen

    Elfenlicht

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. August 2010 um 16:52

    Das strahlende Licht der Elfen droht zu verlöschen. Die Trolle sammeln sich für einen letzten großen Aufmarsch mitten ins Herzland. Durch einen Albenstern wollen sie direkt in das Schloss der Elfenkönigin Emerelle einfallen und den endgültigen Sieg davontragen. Doch noch hat Emerelle nicht aufgegeben. Mit Hilfe der Kraft ihres Albensteins gelingt es ihr, den Albenpfad, auf dem das Trollheer marschiert, zu zerstören und ihre Gegner in das schwarze Nichts stürzen zu lassen, wo diese den bösartigen Schattenwesen namens Yingiz zum Opfer fallen. Doch dieser Sieg hat einen hohen Preis. Durch das Zerstören des Albenpfads entstand eine Lücke im Gefüge der Welten durch das immer mehr Yingiz nach Albenmark gelangen. Und auch die Trolle haben noch nicht aufgegeben und sammeln wieder ihre Kräfte, angeführt von der großen Trollschamanin Skanga... Das Buch knüft nahtlos an Elfenwinter an. Auch in Elfenlicht sind wieder viele ausführlich geschilderte Schlachten zu finden, die nahezu epische Ausmaße annehmen. Auch einige neue Charaktere tauchen auf um frische Luft in die altgediente Protagonistenschar bringen. So werden durch die Lutin Ganda beispielsweise ganz neue Charakterzüge bei Ollowain sichtbar und auch Emerelle macht eine Veränderung durch die man nicht für möglich gehalten hätte. auch hier werden wieder einige Einblicke mehr in die Leben verschiedener Figuren gewährt und langsam fügen sich die verschiedenen Fäden zusammen. Durch Hennens einzigartige Fähigkeit den Leser mit den Gefühlen der Protagonisten zu „infizieren“ baut sich erneut eine Brücke zu den Protagonisten auf, die einen sofort mitfiebern lässt. Das Ende fällt mit dem Ende der zweiten TRiologie von Hennen "Die Elfenritter" zusammen, so dass man es zwar schon kennt, aber nochmla aus einer anderen Perspetive liest und manch eine Ungeklärtheit jetzt auch versteht. auf jeden Fall sollte man alle sechs Bücher gelesen haben, damit man nicht das Gefühl hat, irgendwas wäre noch offen

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  • Rezension zu "Elfenlicht" von Bernhard Hennen

    Elfenlicht

    DesireeSeifert

    20. February 2010 um 23:41

    Ein Zaltalter lang haben sie die Geschicke der Welt bestimmt, doch nun beginnt das Licht der Elfen zu verblassen. Einzig die Königin Emerelle und ihr Schwertmeister Ollowain stellen sich den übermächtigen Trollen. Als Emerelle mit der Kraft ihrer Magie einen der goldenen Albenpfade zerstört und sutausende Trollkrieger ins Nichts stürzen, scheint das Reich der Elfen gerettet. Doch über das zerrissene goldene netz dringen dunke Schatten ins Herzland. Schatten, die das Schicksal aller Völker Albenmarks bedrohen... Nach Die Elfen und Elfenwinter das neue, märchenhafte Epos von Bestsellerautor B. Hennen über die geheimnisvollsten Geschöpfe aller Zeiten.

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  • Rezension zu "Elfenlicht" von Bernhard Hennen

    Elfenlicht

    Kathchen

    06. February 2010 um 01:47

    Der Trollkrieg ist immernoch in vollem Gange und um zu verhindern, dass die Trolle ins Herzland kommen, vernichtet die Elfenkönigin Emerelle einen der Albensteine, mit verheerenden Folgen. Denn nun erscheinen in der Burg seltsame Schattenwesen. Zusammen mit der Lutin Ganda schickt sie Ollowain in die Bibliothek von Iskendria, doch dort ist auch nicht mehr alles so, wie es bei ihrem letzten Besuch war. Im zweiten Teil des Buches steht dann der Trollkrieg wieder mehr im Vordergrund und damit folgt eine Überraschung der Nächsten. Und letztlich der dritte Teil hat mich heulend zurück gelassen… Der dritte Band des Elfenzyklus setzt nach “Elfenwinter” ein. Trotz der dicke des Buches lässt er sich toll lesen und ich war sofort wieder von dieser faszinierenden Elfenwelt gefangen, die Bernhard Hennen erschaffen hatte. Es gibt wiedersehen mit alten Bekannten, wie z.B. Kadlin und Ulric, aber auch neue Figuren werden eingeführt, von denen mir besonders die Lutin Ganda gefallen hatte. Am Anfang wird ihr von der Elfenkönigin gesagt, sie solle sich mit Ollowain auf die Reise nach Iskendria machen. Die Bibliothek dort fand ich bereits in “Elfenwinter” sehr schön und daher habe ich mich sehr gefreut, dort noch einmal sein zu dürfen. Die kleinen Wortgefechte zwischen den beiden fand ich wirklich großartig und hat auch etwas von der eher “angespannten”, traurigen Atmosphäre genommen. Einer meiner anderen Lieblingsfiguren ist auf alle Fälle Melvyn! Aber auch die Trolle und deren Sichtweise kommen hier nicht zu kurz. Und das ist es auch, was mich hier u.a. so fasziniert, auch wenn ich die Trolle nicht leiden kann, dennoch fiebert man mit ihnen mit und kann ihr Handeln verstehen, auch wenn ich ihr Handeln nicht so möchte oder gutheiße. Das Volk der Lutin ist mir in den vorigen Büchern eigentlich nicht so aufgefallen, aber hier spielen sie doch eine recht große Rolle. Vorallem beim Ende. Der dritte Teil des Buches hat mich regelrecht in ein Gefühlschaos geworfen, aus dem ich bisher noch nicht richtig draußen bin. Besonders was meiner Lieblingsperson widerfahren ist, finde ich furchtbar und zum heulen… Insgesamt wieder ein überaus gelungener, fantastischer 3. Band und ich bin froh, dass der nächste Band bereits bei mir ist, damit ich demnächst endlich wieder in die Welt der Elfen eintauchen und viele alte Bekannte wiedertreffen kann. Bernhard Hennen zählt auf alle Fälle zu meinen Entdeckungen 2009 und hat sich auch hiermit wieder in mein Herz geschrieben.

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  • Rezension zu "Elfenlicht" von Bernhard Hennen

    Elfenlicht

    Hendrik

    24. November 2009 um 20:52

    Nicht ganz so toll wie der Vorgänger.Teilweise hatte ich das Gefühl dass es nur geschrieben wurde damit es einen dritten Teil geben kann.

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