Elfenwinter

von Bernhard Hennen 
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Elfenwinter
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Kat_mos avatar

Ein Buch das ich immer wieder lesen würde. Bernhard Hennen zählt zu meinen Lieblingsautoren!

Moonwishess avatar

So unglaublich spannend! Ich fand diesen Teil sogar besser als den ersten.

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Inhaltsangabe zu "Elfenwinter"

Das sagenumwobene Fest der Lichter ist das wichtigste Ereignis in ganz Albenmark, schließlich versammeln sich zu diesem Anlaß die Fürsten aller Elfenstämme um ihrer ebenso schönen wie kühlen Königin Emerelle die Treue zu schwören. Eigentlich ein Fest der Freude, doch unter der prunkvollen Oberfläche des Hofes regieren Neid und Missgunst. Als ein Mordanschlag auf die Königin verübt wird, flammt ein seit Jahrhunderten gewonnen geglaubter Krieg wieder auf ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453315679
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:928 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:08.09.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 18.05.2007 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Moonwishess avatar
    Moonwishesvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: So unglaublich spannend! Ich fand diesen Teil sogar besser als den ersten.
    Emerelle in großer Gefahr

    Bei der anfallenden Krönungszeremonie von Emerelle, der Königin der Elfen, kommt es zu einem Angriff auf die Elfenvölker. Emerelle, schwer verletzt, wird von ihrem Schwertmeister gerettet. Auf der Flucht vor den Angreifern, den racheerfüllten Trollen, bleibt nur eine Fluchtmöglichkeit: Die Welt der Menschen.
    Während die Trolle die Elfenwelt zerstören, wird ein Heer aus Menschen zusammen gestellt. Dieses zieht Seite an Seite mit den Elfen und den Kentauren in die Schlacht.
    Können sie die Trolle aufhalten? Und wird Emerelle die schweren Verletzungen überleben können?

    Der zweite Band der Elfen-Reihe von Bernhard Hennen wird dominiert von kriegerischen Schlachten und während im ersten Band die Elfen die Hauptakteure waren, nehmen die Hauptrolle dieses mal die Menschen, genauer die Fjordländer, ein.
    Dieser Wechsel gefiel mir persönlich sehr gut. Die Entwicklung von Manderds Sohn, Alfadas, wird in diesem band sehr genau unter die Lupe genommen. Wie ist es als Mensch, welcher von den Elfen aufgezogen worde, wieder in der Menschenwelt zu leben?
    Die Geschichten der einzelnen Hauptcharaktere scheinen in diesem Band viel ausdifferenzierter zu sein. Und das, obwohl mich die Einzelheiten im ersten Band schon begeisterten.

    Dieses Buch, dieser Band, war unglaublich spannend. Mir gefielen die diversen Schlachten, die Interaktionen der Figuren und die Entwicklung die die Geschichten, aber auch die Charaktere durchlebten.

    Ich bin sehr froh, dass ich bereits den nächsten Band im Regal stehen habe. Die Geschichte wird also nicht lange warten müssen, bis sie fortgesetzt wird!

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    Sarwens avatar
    Sarwenvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend,magisch über ein schönes Volk,in der Fantasiewelt.
    Die Elfen ziehen in den Krieg,gegen die Trolle.

    Elfenwinter spielt in den Jahren wo Mandred,Farodin und Nuramon aus Albenmark geflohen sind.

    Ollowain der weiße Schwertmeister der Elfenkönigin spielt mehr und mehr in den Vordergrund.

    Der 2.Band der Elfen-Saga wird immer düsterer,das Buch hat mich wie vor 10.Jahren in den Bann gezogen.

    Das Schicksal von der Magierin Lyndwyn,hätte ich mir gewünscht das es anderes wäre.

    Im Bonuskapitel erfährt man über die Troll-Schamanin Skanga einiges wie sie an Macht gekommen ist.

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    C
    Conan08vor einem Jahr
    Ein wahrhaft meisterliches Werk!

    Mit großer Vorfreude habe ich angefangen den zweiten Roman der Elfen-Reihe, „Elfenwinter“ zu lesen.

    Wie zu erwarten war, schreitet die Geschichte bzw. die Handlung deutlich langsamer voran als im Roman „Die Elfen“. Bernhard Hennen nimmt sich deutlich mehr Zeit den Leser an den Gedanken und Gefühlen der Protagonisten in Form von Freude, Zweifeln und Ängsten teilhaben zu lassen. Die Beschreibungen der Städte, bzw. der einzelnen Orte fallen deutlich ausführlicher aus. Gleiches gilt auch für die Charaktere. Wie erfahren in wesentlich größerem Umfang was die Beweggründe, Ziele und Gedanken der einzelnen Protagonisten sind. So fällt es dem Leser nach dem überwältigendem Epos zuvor von Anfang an deutlich leichter die einzelnen Charaktere in sein/ in ihr Herz zu schließen.

    Die Geschichte nimmt Seite für Seite Fahrt auf. Wir erfahren deutlich mehr über die Sitten und Bräuche der Elfen, Menschen, Trolle und anderen Albenkinder der verschiedenen Welten. Der Autor versteht es sehr gut den Leser in dieser neuen Perspektive an die Hand zu nehmen. Ich habe mich schnell daran gewöhnt, einem klassischen Fantasieabenteuer beizuwohnen, ganz ohne die Zeitsprünge des ersten Romans.

     

    Elfenwinter" fängt mit einem grandiosen Feuerwerk bunter lebhafter Farben, Orte und Ereignisse an. Ein Attentat, ein flammendes Inferno und eine abenteuerliche Flucht. Im Roman "die Elfen" faszinierte mich noch u.a. diese epische große und langandauernde Seeschlacht. Und hier spielen Schiffe zu Beginn wieder eine große Rolle. Hinein mitten ins Abenteuer und auf eine wilde actiongeladene und dramatische Flucht. Drei Erzählstränge aus Menschensicht, Elfensicht und der Sicht der Trolle. Alfadas, Jarl von Firnstayn in der Menschenwelt, der Sohn von Mandred; Ollowain, Schwertmeister von Königin Emerelle, aus der Elfenwelt; die „böse Seite“, in Form vom Troll und Rudelführer, Orgrim.

     

    Insgesamt bekomme ich als Leser einen deutlich umfangreicheren Einblick in die Gedankenwelt und das „Privatleben“ der einzelnen Protagonisten. Wir erfahren in einer ruhigen und trotzdem spannenden Atmosphäre viel über Alfadas, wie er sein Leben in und rund um Firnstayn über all die Jahre führt. Dies betrifft sowohl sein Familienleben, als auch sein Leben im Dienste des Königs und als arbeitender Jarl von Firnstayn.

    Bernhard Hennen beschreibt dies alles sehr ausführlich, aber trotzdem sehr spannend und lebendig in einem Fluss fort, so wie ich es beim Lesen liebe. Die Dialoge der einzelnen Charaktere sind weiterhin eine der Stärken des Autors. Spannend, interessant, die Sätze möglichst kurz gehalten und insgesamt nicht zu lang und fortdauernd. Dies liegt wohl auch an dem authentischen Gefühl, dass einem durch das Lesen vermittelt wird. Alles wirkt sehr zusammenhängend, so dass der Leser kein gezwungenes „robotorhaftes“ Stückwerk vor sich hat, was sich in einer allzu blühmenden Sprache künstlich ausdrückt.

    Mit jedem Ortswechsel, bzw. Szenenwechsel, auch gerade mittendrin in den Kapiteln, schafft es der Autor spielend leicht die Atmosphäre zu wechseln, bzw. anzupassen. Hennen versteht es wie kein zweiter Schriftsteller seiner Branche das Tempo der Erzählung anzupassen, sprich zu beschleunigen und zu entschleunigen. Nirgendwo sonst stellen sich die Charaktere so gut und realistisch auf neue Situationen ein, bzw. überdenken ihre Gedanken und Gefühle so schnell.

    Er schafft es den Leser leicht bei der Hand zu nehmen, und trotzdem zu jeder Zeit ganz überraschende Drehungen, Wendungen und neue Sichtweisen in die Story zu verweben. Dies macht er mal ganz einfach, mal komplexer, so dass ich mich immer unterhalten gefühlt habe.

    Trotz aller Dramaturgie und dem Ernst der Lage in vielen beschriebenen Situationen, übertreibt es Bernhard Hennen in keinem Fall mit seinen Intrigen und dem „Gut und Böse Spiel“ der verschiedenen Charaktere. Ich als Leser, weiß sofort Bescheid, bzw. erfahre schnell um die Unterschiede der Charaktere. Und das gefällt mir so gut an Herrn Hennen. Er hat es nicht nötig, dutzende Male in einer Situation zu beschreiben, wie abartig gut oder böse etwas ist, um uns mit diesem Gefühl zu geiseln, bzw. stehen zu lassen. Er erwähnt Vieles, bzw. wiederholt vieles am Rande, so dass es von mir Leser als erfrischend und nicht als störend empfunden wird. Dazu braucht er allerdings nur wenige kurze Sätze, bzw. Einwände alle paar Kapitel, ohne sich dann weiter darauf zu versteifen. Der Vorteil an dieser Art und Weise des Erzählens ist, dass dem Leser so viel mehr Freiraum und Vielfalt für das eigene Kopfkino bleiben.

    Hennen hat hier genau das richtige Gespür, um dem Leser weder zu leichte noch zu üppige Kost aufzutischen. Dabei bringt er stets die Handlung, bzw. die Ereignisse auf Vordermann. Und trotzdem können wir in seiner beschriebenen Welt immer eine Weile verharren und die Momentaufnahme genießen.

     

    Viele Kapitel, bzw. Szenen lesen sich wie ein sehr spannendes und prickelndes angsteinflößendes geniales Horrorbuch. Wenn die verschiedenen Charaktere ins Ungewisse aufbrechen und nicht wissen was sie erwartet, und das über viele Seiten am Stück. Frei nach dem Motto: „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann...? Und wenn er kommt?“ „Dann rennen wir.“ In dem Fall ist in diesem Buch der „schwarze Mann“, u.a. eine „weiße geisterhafte Tiergestalt“. Mehr verrate ich nicht.

    Einfach super gemütlich an kalten, dunklen und ungemütlich nassen Tagen zu Hause sich in eine Decke lümmeln und gemeinsam mit den verschiedenen Personen vor Spannung und Angst sich fast in die Hose zu machen. Genial geschrieben einfach.

     

    Noch nie habe ich in einem Buch sowohl mit den verteidigenden Parteien, als auch mit der angreifenden Partei in Form von Orgrim mitgefiebert. Die Trolle sind nicht böse. Gerade Orgrim und Skanga beweisen das eindrucksvoll. Er kämpft für seine alte Heimat. Er ist ein ausgezeichneter strategischer Feldherr. Bernhard Hennen versteht es, alle sich wechselnden Handlungsstränge gut miteinander zu verknüpfen. Die Geschichte wird in einem Rutsch weitererzählt, und ständig hat der Autor neue großartige Ideen, überraschende Wendungen herbeizuführen, neue Kampf-und Abenteuerszenen sich auszudenken und niederzuschreiben. Alles ist gut und vielseitig miteinander verflochten, so dass nichts an der Geschichte aufgesetzt konstruiert wirkt. Alle Charaktere und verschiedenen durchlebten Szenarien sind mir als Leser ans Herz gewachsen.

     

    Man kann den zweiten Band wirklich nicht eins zu eins mit dem ersten Band vergleichen. Der 1. Teil war über weite Strecken neben den vielen kürzeren Geschichten und erlebten Abenteuern über einen Zeitraum vieler Jahrhunderte fast  Jahrtausende gestreckt, und hatte viel von einem gewaltig schönen Abenteuerepos.

    Im zweiten Teil „Elfenwinter“ ist alles enger miteinander verknüpft, aber ohne das Tempo und die Spannung zu verlieren. Ganz im Gegenteil. Ich fand Bernhard Hennen hat hier noch mehr Ideen hineinfließen lassen. Die Geschichte wurde tiefgründiger mit viel mehr Gefühlspassagen erzählt, was Gedanken, Empathie, Freude und Trauer anbelangt. Es gab mehr Kämpfe. Es wurde eine ordentliche Schippe blutiger erzählt.

    Der Unterschied ist einfach der: Im zweiten Band gab es mit Mandred, Farodin und Nuramon drei großartige Charaktere, die einem die ganze Zeit begleitet haben, und die man ins Herz geschlossen hat. Das war super, auch wenn die anderen Charaktere relativ blass geblieben sind, weil die Passagen, wo Orte und Personen vorkamen und beschrieben wurden, oft sehr knapp gehalten wurden. Dafür war alles so episch und monumental mit dem gleichen Erfindungsgeist geschrieben, dass das total egal war.

    Hier im zweiten Band gibt es einfach mehr starke Charaktere, die haften bleiben und ideal in die Handlung eingebaut werden, sprich ihre besonderen Rollen in der Geschichte bekommen. Ollowain, Alfadas, Orgrim, Asla, Skanga. Dazu noch weitere große Nebenfiguren, die deutlich stärker wegkommen als zuvor, wie Lambi, Gundar, Ulric, Ole, Horsa Starkschild, Shahondin, Vahelmin, Yilvina, Landoran, Silwyna, Lyndwin, Orimedes, Gondoran, Branbart, Fenryl, Gran, Halgard und viele andere.

    Die geschilderten unterschiedlichen ungebändigten Naturgewalten kamen in diesem Buch auf spektakuläre Weise zu tragen.

     

    Insgesamt ist das Buch so gefühlvoll, so emotional geschrieben worden, dass es mich an vielen Stellen ebenso emotional berührt hat. Die darin vorkommenden Wunder, Sagas von den Göttern und den vergangenen Helden, haben mich beim Lesen im Guten wie im Schlechten genauso zu Tränen gerührt, wie Liebe, Freude, Hoffnung, Tod, Leid und Schicksalsschläge. So glaubhaft und fantastisch sind diese vom Autor geschildert worden.

    Auch die kleine Zusatzgeschichte über die Trollschamanin Skanga, wie sie zu einer Zauberweberin wurde, fand ich sehr gelungen.

    Ein Durch und Durch gelungenes Buch, mit immer wieder neu aufkommender Spannung bis zum Schluss. Der am Ende eingeführte Erzählstrang um Ulric, den 7-jährigen Sohn von Alfadas empfand ich wie viele andere als sehr gelungen, und das auf den Zielgeraden des Buches. Bernhard Hennen hat es, wenn es denn eines Beweises bedarf bis zum Ende sehr viel Geduld bewiesen und die Geschichte mit der gleichen ungezügelten Kreativität weiterentwickelt und erzählt. Der Spannungsbogen wurde aufrecht erhalten und weiterentwickelt.

    Gerade zum Ende eines Buches ist das nicht der „Normalfall“. Viele Autoren lassen ihrer Kreativität am Ende „nur“ noch in Form von mehr Tempo, mehr Action und mehr Drama freien Lauf und verlieren ansonsten all das andere, was sie vorher auf vielfältige Weise in ihrer Erzählung angeboten haben, bzw. was sie stark gemacht hatte. Nicht so Bernhard Hennen. Er erfindet sich quasi neu. Er erfindet die Geschichte quasi neu, und das ohne den roten Fade seines „Elfenuniversums“ zu verlieren. Davor ziehe ich mehrfach meinen Hut und freue mich auf die nächsten Elfenbücher, die ich mit Sicherheit lesen werde.

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    Monika_Grasls avatar
    Monika_Graslvor einem Jahr
    Band 2 der Elfenreihe

    Elfenwinter ist der 2. Teil, der parallel zum Hauptbuch "Die Elfen" spielt. In diesem Band erfährt man, was während der Zeit von Teil 1 in der Welt der Menschen und Elfen vorfällt. Da wäre zum einen Mandreds Sohn, der nun selbst Jarl ist, und sich alsbald einem Heer entgegen stellen muss, dass er so nicht erwartet hätte. Zum anderen erfahren wir mehr über all jene Figuren, die im Hauptbuch angedeutet werden.

    Insbesondere die Trolle nehmen in Elfenwinter einen großen Teil der Handlung ein und das ermöglicht es dem Leser einen tieferen Einblick in die Welt dieser Wesen zu gewinnen. Wie denken sie? Was treibt sie an? Warum sind sie, wie sie sind und woher stammt der Hass auf die Elfen? All diese Fragen beantwortet uns Hennen in diesem umfangreichen Buch bis ins kleinste Detail. Nichts wird dabei ausgelassen, wenig beschönigt und zugleich ist man hin- und hergerissen sich zu fragen, ob die Elfen wirklich immer so tugendhaft handeln, wie sie es gerne darstellen. Eine schwierige Frage, die auch am Ende dieses Buches nicht ganz klar zu beantworten ist.

    Fakt ist jedoch, dass der Autor es versteht aus einem Roman einen Film im Kopf zu gestalten. Zugleich findet man neue Figuren vor, die auf den Leser den Eindruck hinterlassen, als würde man sie bereits ewig kennen und nach diesem Buch freut man sich regelrecht auf den 3. Teil.

    Fazit: Wortreich, bildgewaltig und ein mehr als ausgezeichnetes Nachfolgewerk, das einen Blick abseits der eigentlichen Handlung von "Die Elfen" ermöglicht.

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    Sardonyxs avatar
    Sardonyxvor 2 Jahren
    Der 2. Band von Bernhard Hennens Elfen-Reihe: magisch, episch, frostig!

    Als in Albenmark, in der Stadt Vahan Calyd, das Fest der Lichter zu Ehren von Königin Emerelle beginnen soll, sammelt sich hinter all dem Glanz und Licht der Feierlichkeiten der Schatten einer schrecklichen Zukunft ... Zuerst versucht jemand, genau wie vom Schwertmeister Ollowain befürchtet, ein Attentat auf Emerelle zu verüben, während in derselben Stunde die Häuser von Vahan Calyd in Flammen aufgehen und ein Massaker die Straßen mit Blut überströmt.
    Die Trolle haben sich dazu entschlossen, für ein uraltes Verbechen sich an Emerelle und all ihren Untertanen zu rächen. Keine Methode ist ihnen zu blutig, solange die Elfentyrannin tot ist! Während Ollowain die Wege zurück zu seinem ungeliebten Vater Landoran findet, den Fürsten der Normirga, liegt es am Menschensohn Alfadas, sich den Trollen zu stellen. Wo die Zauberei der Elfen versiegt, hilft nur die rohe Kraft der Menschen - aber was ist, wenn die finsteren Zeiten des Krieges Kreaturen hervorbringen, die sich von nichts einschüchtern lassen?

    Bernhard Hennen entwickelt sich immer mehr zu meinem Lieblingsautoren! Ich habe schon so einige Fantasy-Reihen gelesen, aber seit ich zuletzt ,,Die Elfen" gelesen habe und mich Hals über Kopf in Albenmark und seinen fantastische Geschöpfen verloren habe, steht für mich fest: ich muss so schnell wie möglich die ganze Reihe lesen!

    ,,Elfenwinter" ist das zweite Buch der Reihe und ganz interessant in seiner Story: ,,Die Elfen" hat insgesamt in einem Zeitraum von 200 (?) Jahren gespielt, während denen große Ereignisse und Kriege oft nur am Rande erwähnt wurde. ,,Elfenwinter" greift auf diese Geschehnisse zurück und erzählt vom Überfall der Trolle auf Albenmark und das menschliche Fjordland - und zwar in fesselnder Manier, wie sie typisch für Hennen ist. Tragik des Herzens trifft auf das Klirren von Schwertern, Geheimnisse auf Offenbarungen, Treue und Verrat. Kurz gesagt, es herrscht ein nie langweilig werdendes Gleichgewicht.

    Die Vielzahl von Charakteren könnte hier ganz verwirrend sein, weil das Buch aus zahlreichen Perspektiven erzählt wird - da kommt es ja gerade so gut, dass alle Figuren auf ihre Weise einzigartig sind! Besonders meine Meinung über Alfadas hat sich radikal geändert, weil er im ersten Band ja noch recht langweilige Auftritte hatte, doch hier strotzt er vor bewundernswerter Entschlossenheit.

    Mir ist sofort aufgefallen, dass ,,Elfenwinter" um Einiges brutaler ist als ,,Die Elfen". Ich musste manchmal den Mund verziehen, wenn sich in Hennens blumigen, ausführlichen Schreibstil solch detaillierten Beschreibungen von Gehacke, Geschneide und Zerstümmeln gab - aber dafür die Schlachten von ,,Elfenwinter", Mann, das toppt wirklich jede Schlachtszene in Game of Thrones!
    Der größte Makel sind eigentlich nur die einzelnen zähen Stellen.Die Trollkapitel hätte man ruhig kürzen können, da ich mich beim Lesen dabei erwischt habe, genervt einen Fluch zu grummeln, wenn schon wieder ein Kapitel mit Trollnamen wie Orgrim, Skanga und Branbart angefangen hat.

    Fängt man einmal mit dem Lesen an, lässt ,,Elfenwinter" einen bis zum Schluss nicht mehr los: die Fortsetzung steht größtenteils ihrem Vorgänger in nichts nach und kann von mir gar nicht genug gelobt werden! Jetzt, nach diesem spektakulären Finale, werde ich ,,Elfenlicht" sicher nicht lange auf mich warten lassen 😀

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    Kerstin_Lohdes avatar
    Kerstin_Lohdevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Und wieder ein gut geschriebener Roman von Bernhard Hennen
    Und wieder ein gut geschriebener Roman von Bernhard Hennen

    Als ich Band 1 gelesen habe war ich schon auf den Nachfolgeband sehr gespannt und wurde mal wieder nicht enttäuscht denn auch dieser Band ist sehr spannend und interessant sowie unterhaltsam geschrieben. Das Buch ist neu aufgelegt und so viel es mir jedesmal in der Buchhandlung ins Auge aber ich dachte bisher es wäre nichts für mich. Aber nachdem ich die ersten beiden Bände von George R. R. Martin gelesen habe traue ich mich mehr an andere Bände heran. Unter anderem habe ich mich eben auch an die Elfen Reihe von Bernhard Hennen ran getraut und wurde nicht enttäuscht denn sie gefallen mir. Und nun habe ich Band 2 gelesen und wurde auch wieder nicht enttäuscht denn nicht nur das Cover gefällt mir sehr gut. Auch die Geschichte ist spannend geschrieben und man kann das Buch kaum aus der Hand legen und will immer wissen wie es weiter geht.
    Das Buch ist ein unbedingtes Muss wenn man Bernhard Hennen Fan ist und andre Fantasy Fans sollten es wenigstens mal in die Hand nehmen und reinlesen. Für Fans von George R. R. Martin sollte diese Reihe evtl auch etwas sein.

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    °bluemoon°s avatar
    °bluemoon°vor 3 Jahren
    Gute Geschichte & anderer Blickwinkel

    Der zweite Teil der Elfenreihe erzählt nicht die weitere Geschichte von den Helden des ersten Bandes. Sondern er erzählt einen anderen Geschichtsstrang, den Manfred, Nuramon und Farodin aufgrund ihrer Reisen nicht erlebt haben und sich dennoch zeitgleich abgespielt hat. Man geht also wieder zurück in der Geschichte. 

    Das Buch beginnt mit Ollowain, dem Elfen, der Alfadas, Mandreds Sohn, wie ein Ziehvater war und diesen im Kampf unterrichtete. Dieser ist quasi als Leibwächter der Elfenkönigin Emerelle unterwegs, als die Elfen ein riesiges Fest feiern. Doch sie werden von Trollen überrascht,  die die komplette Stadt Vahan Calyd angreifen und zerstören.  Viele Elfen und deren Freunde sterben, doch Ollowain kann mit einer wie im Koma liegenden Königin und einigen anderen Helfern entkommen.  

    Sie fliehen in die Welt der Menschen, zu Alfadas, der sich mittlerweile ein Leben unter dem Menschenvolk aufgebaut hat mit Frau und Kindern. 
    Der Jarl, wie er als Anführer seines Dorfes heißt,  sammelt ein menschliches Heer um sich, um die Elfen in Albenmark im bevorstehenden Krieg gegen die Trolle zu unterstützen. 

    Doch werden es einige wenige, schlecht ausgebildete Menschen gegen solche riesigen Wesen wie die Trolle schaffen, wenn selbst Elfen gescheitert sind? Sind die Menschen in ihrer Welt sicher vor Trollangriffen? Und was passiert mit der Königin,  die noch immer wie im Koma danieder liegt? 



    Ich muss sagen, dieser Teil gefällt  mir sehr gut. Von der Handlung her könnte ich nicht sagen, dass er besser oder schlechter als der Vorgänger ist, aber der Schreibstil ist hier schon von Anfang an sehr gut,  sodass das Lesen viel Spaß macht. Ich finde es auch sehr interessant zu sehen, was bei den Elfen in Albenmark passiert, während die Helden des ersten Teils ihre eigene Geschichte erleben. Verdiente 5 Sterne. 🌟 

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    Fantworldvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Lang und nicht so gut wie Band 1, aber trotzdem super!
    Elfen...

    Das Leben der Elfenkönigin Emerelle wird bedroht und obwohl der Krieger Ollowain versucht, sie zu beschützen kann er sie nicht davon abhalten, trotzdem das Fest der Lichter zu besuchen. Und die Anschläge auf das Leben der Königin sind nur der Auftakt zu einem grausamen Krieg mit den Trollen, die das Elfenreich erobern wollen.


    So rasant wie die Kurzfassung klingt ist, bleibt es. Tolle Bücher. Gut das man lange was davon hat 😆

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    Brivulets avatar
    Brivuletvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Auf jeden Fall lesen!
    Tolle High Fantasy

    Wiederum ein Klassiker, ich hab ihn verschlungen und wollte nicht mehr auftauchen aus der Welt, die Bernhard Hennen geschaffen hat.

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    Kerstin_Lohdes avatar
    Kerstin_Lohdevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Und wieder ein gut geschriebener Roman von Bernhard Hennen
    Und wieder ein gut geschriebener Roman von Bernhard Hennen

    Als ich Band 1 gelesen habe war ich schon auf den Nachfolgeband sehr gespannt und wurde mal wieder nicht enttäuscht denn auch dieser Band ist sehr spannend und interessant sowie unterhaltsam geschrieben. Das Buch ist neu aufgelegt und so viel es mir jedesmal in der Buchhandlung ins Auge aber ich dachte bisher es wäre nichts für mich. Aber nachdem ich die ersten beiden Bände von George R. R. Martin gelesen habe traue ich mich mehr an andere Bände heran. Unter anderem habe ich mich eben auch an die Elfen Reihe von Bernhard Hennen ran getraut und wurde nicht enttäuscht denn sie gefallen mir. Und nun habe ich Band 2 gelesen und wurde auch wieder nicht enttäuscht denn nicht nur das Cover gefällt mir sehr gut. Auch die Geschichte ist spannend geschrieben und man kann das Buch kaum aus der Hand legen und will immer wissen wie es weiter geht.
    Mein Fazit: Das Buch ist ein unbedingtes Muss wenn man Bernhard Hennen Fan ist und andre Fantasy Fans sollten es wenigstens mal in die Hand nehmen und reinlesen. Für Fans von George R. R. Martin sollte diese Reihe evtl auch etwas sein.

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