Bernhard Hennen Rabensturm

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Inhaltsangabe zu „Rabensturm“ von Bernhard Hennen

Dunkle Zeiten – goldene Seiten! Dem Sklaven Omar wird von seinem Herrn die Freiheit geschenkt und so lernt Omar Melikae kennen, die Tochter seines Herrn. Omar wünscht sich Melikae zur Frau, doch damit unterschreibt er sein Todesurteil. Gemeinsam mit Melikae flieht Omar in die Wüste. Doch sie werden verfolgt von einem finsteren Magier … Fantastische Abenteuer mit Drachen, Elfen, Vampiren, Magiern und magischen Töchtern.

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    Rabensturm
    MiniKampfkeks

    MiniKampfkeks

    06. January 2014 um 21:23

    "Lichtstrahlen stachen wie goldene Speere durch die Löcher in den Sonnensegeln und durchzogen das Zwielicht der engen Gasse mit einem gleißenden Gitterwerk." (S.11, erster Satz.) Inhalt: Der Basar der Teppichhändler in Fasar ist Schauspiel eines nicht allzu alltäglichen Ereignisses: Ein Märchenerzähler names Mahmud erzählt das Märchen von Melikae und Omar, ihrem Sklaven, der sich unsterblich in sie verliebt hat. Melikae ist die Tochter eines reichen Kaufmanns; doch sie ist unglücklich mit ihrem Leben. Zusammen mit Neraida, ihrer Zofe, ihrem Leibwächter Fendal und Omar flieht sie aus Unau, um fernab der rastullahgläubigen Gebiete ein neues Leben als Sharisad, als Tänzerin, zu führen. Ihre Flucht steht allerdings unter keinem guten Stern: Abu Dschenna, ein Schwarzmagier, wird von ihrem Vater Abu Feisal beauftragt, die entlaufene Tochter wieder nach Hause zu bringen. Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand von ihnen ahnt: Krieg steht vor der Tür! Und nicht nur Melikaes Heimatstadt Unau ist von den Kriegern unter dem Rabenbanner bedroht... Sprache & Aufbau: Der Autor überzeugt sprachlich gesehen auch hier auf ganzer Linie. Sein Schreibstil ist nicht zu einfach gehalten und wird durch Metaphern und Vergleiche sehr schön ausgeschmückt, aber auch nicht zu hochgestochen oder gar unverständlich - es ergibt sich also eine schöne, gut leserliche Mischung, die einem das Lesen angenehm macht. Die Szenen an sich wechseln immer zwischen der Gegenwart, in der Mahmud seinen Geschäften nachgeht, und den verschiedenen Perspektiven aus der Erzählung - also, ähnlich wie bei "Der Name des Windes". Allerdings kommt es auch während der Geschichte zu Szenenwechseln. Was in diesem Buch auffällig ist: Die Szenen sind teilweise sehr kurz. Somit erfolgen die Wechsel teilweise sehr abrupt und man kann sich gar nicht richtig hineinfinden, ehe schon wieder ein anderer Protagonist an der Reihe ist. Persönliches Fazit: Zunächst sei zu sagen, dass ich mir dieses Buch nicht etwa zugelegt habe, weil ich mit der DSA-Welt sonderlich vertraut wäre, sondern, weil mich Bernhard Hennens andere Bücher (Die Elfen, etc.) sehr begeistert haben. Ich fand allerdings trotzdem gut Anschluss in dieser für mich recht unbekannten Welt. Natürlich stellt sich nun für mich die Frage: Wie viel Vorgabe hatte der Autor hier und wie viel ist wirklich seiner eigenen Fantasie entsprungen? Aber das ist wohl eher nebensächlich.Viel mehr zur Geschichte. Die oben bereits erwähnen abgehackten Szenenwechsel waren für mich, vor allem gegen Anfang der Geschichte, schon ein Problem. Erst nach und nach hat man sich daran gewöhnt. Die Handlung an sich fand ich eigentlich immer recht spannend, auch, wenn ich zwischendurch das Gefühl hatte, die Handlung müsse irgendwie gestreckt werden, um entweder eine höhere Seitenzahl zu erlangen oder aber den Spannungsbogen zu überspannen. Das ist der eigentliche Punkt, den ich hier von den Fünfen abziehe. Ansonsten - gut durchdacht, immer wieder spannende Wendungen, kein Buch, bei dem ich mich hätte überwinden müssen, weiterzulesen, sondern ein Buch, in dessen Welt ich mich immer wieder freiwillig begeben habe. 4/5!

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  • Leserunde zu "Die Rose der Unsterblichkeit 1 - Schwarze Perle: Das Schwarze Auge Roman Nr. 141" von André Wiesler

    Die Rose der Unsterblichkeit 1 – Schwarze Perle
    Andre_Wiesler

    Andre_Wiesler

    Heute geht mein neuer Roman "Die Rose der Unsterblichkeit 1: Schwarze Perle" in den Versand. Ab morgen sollte er damit in den Läden stehen, was mir als idealer Anlass erscheint, eine Leserunde zu starten. Zusammen mit dem Verlag verlose ich 10 Druckausgaben und 10 E-Books des Buches unter allen, die an der Leserunde mitmachen möchten. Dazu müsst ihr bis zum 7.11.2012 im Unterthema Bewerbung lediglich die folgende Frage beantworten: Was für ein Held wäret ihr, wenn ihr in einer Fantasywelt leben würdet? Natürlich sind auch alle LeserInnen herzlich willkommen, die das Buch anderweitig erstanden haben. Ich freue mich auf eure Fragen, Anmerkungen und spannende Diskussionen. Bitte schreibt in eure Bewerbung rein, wenn ihr lieber ein E-Book bekommen möchtet bzw. ob ihr auch ein E-Book nehmen würdet, wenn ihr bei den Druckexemplaren leider kein Glück hattet. Und erwähnt bitte, welchen Reader ihr habt, damit ich weiß, welches E-Book-Format ihr braucht. Was ist das für ein Buch? Ich bezeichne die Schwarze Perle selbst gerne als Fantasy-Abenteuerroman. Wenn ihr z.B. Indiana Jones oder Laura Croft (mit einem ordentlichen Spritzer Humor) mögt, stehen die Chancen nicht schlecht, dass ihr euch auch bei dem Buch amüsiert. Dabei habe ich sehr stark darauf geachtet, dass der Roman auch für LeserInnen einen leichten Einstieg bietet, die bisher noch keinen Das Schwarze Auge-Roman gelesen haben - kein Vorwissen nötig also. Hier der Klappentext: Uthuria – der mysteriöse Kontinent südlich der bekannten Welt hat bereits viele Forscher in seinen Bann und in den Untergang gezogen. Unsagbare Schrecken sollen dort lauern, aber sein Name verheißt auch unendliche Reichtümer und ewigen Ruhm für jene, denen es gelingt, sich das Schwarze Land untertan zu machen. In der Schwarzen Perle Al’Anfa, wo Dekadenz und Blutdurst aufeinanderprallen, stellen die mächtigen Granden der Stadt eine Mannschaft zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnte: Alrik, der blutsaufende Gladiator; Efferia, die schüchterne Geweihte des Meeresgottes; Karas, der arrogante Sohn aus gutem Hause, der von einer überbordenden Libido getrieben wird und Wahelahe, die versklavte Waldmenschenkriegerin. Schnell müssen sie feststellen, dass der Kampf gegen die Schrecken der See und gegen die Naturgewalten nur eine von vielen Prüfungen ist, die es zu bestehen gilt, wenn sie Uthuria erreichen wollen. Und für manch ein Mitglied der Stolz des Rabens wird diese Fahrt die letzte sein.Wenn ihr euch einen ersten Eindruck machen möchtet, findet ihr hier eine Leseprobe. Außerdem gab es auf der RatCon im August eine Sneak-Preview-Lesung mit Actioneinlagen: Was ist Das Schwarze Auge? Das Schwarze Auge ist ein Fantasy-Rollenspiel, in dessen Welt bereits über 140 Romane spielen, darunter Werke von Wolfgang Hohlbein, Bernhard Hennen, Tom Finn u.a. Weitere Informationen zum Spiel und zu anderen Romanen der Reihe findet ihr hier beim Verlag. Ich freue mich darauf, von euch zu hören.

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  • Rezension zu "Rabensturm" von Bernhard Hennen

    Rabensturm
    Siiri

    Siiri

    12. August 2011 um 12:43

    Inhalt: Der greise Märchenerzähler Mahmud kommt in die Stadt Fasar, um auf dem Teppichbasar eine Geschichte zu erzählen – die Geschichte der tragischen Liebe von Omar und Melikae. Omar ist der Sklave eines reichen Händlers und verzehrt sich heimlich nach dessen schöner Tochter, der Sharisad Melikae. Eine Sharisad ist eine Tänzerin, die mit ihrer Kunst eine Magie ausübt, die nicht nur Männerherzen zu beschwören vermag. Als Omar seinem Herrn bei einem nahezu aussichtslosen Kampf gegen einen Löwen das Leben rettet, will dieser ihm zum Lohn die Freiheit schenken. Doch Omar begeht den verhängnisvollen Fehler, dem Herrn seine Liebe zu Melikae zu gestehen. Er wird zur Hinrichtung verurteilt. Indessen soll Melikae gegen ihren Willen mit einem alten Mann verheiratet werden und will diesem Schicksal durch Flucht entgehen. Kann ihr Omar bei der Flucht durch die Wüste in ein besseres Leben beistehen, wenn sie ihm dafür in die Freiheit verhilft? Gemeinsam mit Melikas Zofe Neraida und ihrem Leibwächter Fendal machen sie sich auf den Weg… Ist die Geschichte um Omar und Melikae nur ein Märchen, wie viele behaupten? Oder ist dies alles wirklich geschehen? Meine Meinung: Mein erstes Buch von Bernhard Hennen konnte mich rundum überzeugen und war ein wunderbares, fesselndes Leseerlebnis. Schon nach wenigen Seiten war ich vollständig im Bann dieser märchenhaften Geschichte, die in einer orientalisch anmutenden, zauberhaften Fantasywelt spielt. Die Romanhandlung ist in Aventurien angesiedelt, der Rollenspielwelt von „Das Schwarze Auge“, aber ich konnte der Geschichte problemlos auch ohne DSA-Kenntnisse folgen. Der Roman verfolgt zwei ineinander verwobene Erzählstränge. Zum einen derjenige um den Märchenerzähler Mahmud, der die Geschichte um Omar und Melikae erzählt, die ihm sehr am Herzen liegt. Schnell merkt der Leser, dass Mahmud nicht nur das ist, was er zu sein scheint, dass er etwas zu verbergen hat. Und er scheint zu ahnen, dass er nicht mehr lange zu leben hat. Doch was haben diese dunklen Vorahnungen zu bedeuten? Überhaupt ist das gesamte Buch durchzogen von schicksalhaften Andeutungen, rätselhaften Träumen und Prophezeiungen, die den Leser gespannt darauf warten lassen, ob und wann sie sich erfüllen. Der zweite Erzählstrang ist die von Mahmud erzählte Geschichte um Omar und Melikae. Sie steckt voller Magie, Krieg, Freundschaft und Verrat, Hass und Liebe und nicht zuletzt einer guten Portion Tragik. Ich möchte nicht zu viel verraten, deshalb werde ich keine weiteren Details preisgeben. Sehr gut gefallen hat mir Bernhard Hennens wunderschöner und mitreißender Schreibstil, der kunstvoll und elegant, aber nicht sperrig ist, so dass von der ersten Seite an die Geschichte vor meinem inneren Auge wie ein Film ablief. Die dichte Atmosphäre ließ mich, einmal im Buch versunken, so schnell nicht mehr los. Die Hauptfiguren Omar und Melikae machen während der über 900 Seiten des Romans eine tiefgreifende Entwicklung durch, die ich neugierig und begeistert verfolgte. Sehr oft bot die Geschichte Anlass, mit den Charakteren zu leiden – Bernhard Hennen geht mit seinen Protagonisten nicht eben zimperlich um. Oft wusste mich das Buch zu überraschen, wenn nicht gar zu schockieren, viele unerwartete Wendungen lassen den Roman zu einem echten Erlebnis werden. Und nicht nur die Hauptfiguren wuchsen mir ans Herz, auch die Nebenfiguren sind hochinteressant, liebevoll und ohne Schwarz-Weiß-Malerei gezeichnet, sind vielschichtig und stecken voller Geheimnisse. So manches Mal handeln die Charaktere nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte, aber dennoch immer nachvollziehbar. Der Leser erhält Einblick in die Gedanken aller Figuren, hat oft einen Wissensvorsprung und weiß, was die Charaktere voneinander denken. Wie ein roter Faden ziehen sich die Themen Glaubens- und Standesunterschiede, Intoleranz, Vorurteile und gegenseitiges Misstrauen durch das Buch. Es wird mehrmals deutlich, dass nicht alles so ist, wie es scheint und dass es wichtig ist, auch mal hinter die Fassade zu blicken und den Menschen dahinter kennenzulernen. Dies verleiht dem Buch einen tiefsinnigen Aspekt, der zum Nachdenken anregt. Fazit: Mit „Rabensturm“ erzählt Bernhard Hennen eine märchenhafte Geschichte, die mich immer wieder in seinen Bann ziehen konnte und mich oft zu überraschen wusste. Ein anspruchsvoller Fantasy-Roman mit Tiefgang, den ich nur empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Rabensturm" von Bernhard Hennen

    Rabensturm
    halbbluthobbit

    halbbluthobbit

    29. July 2010 um 17:37

    Als der Sklave Omar seinem Herrn in der Wüste das Leben rettet, belohnt ihn dieser voller Dank mit der Freiheit und zahlreichen Ländereien. Auf einem Fest zu seinen Ehren tanzt auch die Tochter seines Herrn, die schöne Melikae, die Omar schon lange begehrt. Doch als er ihre Vater um ihre Hand bittet, wirft man ihn mit Schimpf und Schande in den Kerker. Melikae unterdessen nutzt die Gelegenheit, ihrem Vater und einem drohenden Heiratsversprechen zu entkommen, indem sie Omar heimlich befreit, und zusammen mit Melikaes Zofe Neraida und ihrem Leibwächter Fendal fliehen die Beiden in die Wüste. Als großer Fan des DSA-Rollenspiels hatte ich mich unglaublich darauf gefreut, einen so dicken Schmöker zu lesen, der sich damit beschäftigt. Und dann auch noch von Bernhard Hennen! Ich bin aber bitter enttäuscht. Die Charaktere haben überhaupt keinen Tiefgang, von Beginn an hab ich mehr als einmal die Stirn gerunzelt, angesichts des Friede-Freude-Verkupplungs-Schemas. Plötzlich entdecken Melikae und Omar ihre Gefühle füreinander, natürlich eine unglaubliche, unsterbliche Liebe und damit sie sich nicht einsam fühlen, fangen Neraida und Fendal auch noch gleich etwas miteinander an. Die Geschichte wird aus der Gegenwart erzählt und in Form der Wiedergabe durch einen Geschichtenerzähler, weit nach der Zeit von Omar und Melikae, reisen wir als Leser durch die Vergangenheit. Leider ist der Part in der Gegenwart und die Rolle des Märchenerzähler wesentlich schöner und glaubwürdiger geschrieben als der eigentliche Hauptteil. Zwar überschlagen sich die Ereignisse und an Spannung mangelt es nicht, trotzdem bleibt die Geschichte ohne Ecken und Kanten. Es scheint, als würde Hennen von einer Verwicklung in die nächste stürzen, ein bisschen weniger Hektik hätte der Geschichte allerdings gutgetan. So wirkt es nur verwirrend und unglaubwürdig, was ich wirklich bedauere. Da die einzelnen Bücher schon einmal erschienen sind und hier lediglich nochal unter neuen Titel zu einem Sammeband zusammengefasst, merkt man, dass es sich nur um die Gelegenheit handelt, mit der Neuauflage ein paar Tantiemen einzufahren. Zuvor hätte Herr Hennen sich aber nochmal die Zeit nehmen sollen, das Buch zum Lektorat zu tragen und zu überarbeiten, so wäre bestimmt eine schöne neue Version daraus geworden. Ich jedenfalls bin froh, dass ich es nur geliehen und nicht gekauft habe, das Geld wäre es mir nicht wert gewesen. Mehr ein Teenieroman als etwas für erfahrenere Fanatsyleser wie mich, wo es schon ein bisschen was braucht, um mich nochmal zu entflammen. Daher nur zwei von fünf Sternen.

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  • Rezension zu "Rabensturm" von Bernhard Hennen

    Rabensturm
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. June 2010 um 18:17

    Dieser Roman ist eine überarbeitete Fassung von “Drei Nächte in Fasar” (1996 als Einzeltitel “Der Tanz der Rose”, “Die Ränke des Raben” und “Das Reich der Rache” sowie 2002 als Sammelband erschienen) und spielt in der Welt des Rollenspielsystems Das Schwarze Auge (DSA). Ich habe mit Rollenspielen keinerlei Dieser Roman ist eine überarbeitete Fassung von “Drei Nächte in Fasar” (1996 als Einzeltitel “Der Tanz der Rose”, “Die Ränke des Raben” und “Das Reich der Rache” sowie 2002 als Sammelband erschienen) und spielt in der Welt des Rollenspielsystems Das Schwarze Auge (DSA). Ich habe mit Rollenspielen keinerlei Erfahrung, trotzdem hatte ich keine Schwierigkeiten der Handlung zu folgen. Bereits nach den ersten Sätzen war ich von der besonderen Atmosphäre dieser Geschichte gefesselt – und vor meinen Augen breitete sich eine fremde Welt aus, die mich auch an die Geschichten aus 1001 Nacht erinnerte. Man begegnet Mächtigen und Sklaven, Gläubigen und Ungläubigen, Magiern und Kämpfern, einzelnen Schicksalen und Hoffnungen. Auch durch die verschiedenen Völker mit der ihnen eigenen Lebensweise wirkte dieses Buch auf mich sehr abwechslungsreich und Bereits nach den ersten Sätzen war ich von der besonderen Atmosphäre dieser Geschichte gefesselt – und vor meinen Augen breitete sich eine fremde Welt aus, die mich auch an die Geschichten aus 1001 Nacht erinnerte. Man begegnet Mächtigen und Sklaven, Gläubigen und Ungläubigen, Magiern und Kämpfern, einzelnen Schicksalen und Hoffnungen. Auch durch die verschiedenen Völker mit der ihnen eigenen Lebensweise wirkte dieses Buch auf mich sehr abwechslungsreich und weckte zudem die Neugier auf Eindrücke der “anderen” Seite. Die Hauptfiguren konnten mich anfangs nicht so sehr fesseln, vielleicht auch weil ich einige Nebenfiguren viel interessanter fand. Besonders Neraida, Fendal und Gwenselah muss ich da erwähnen, sie standen mir sehr nah und ihr Schicksal hat mich ziemlich berührt. Aber nun zurück zu den Hauptfiguren, denn diese entwickelten sich im Verlauf der Geschichte zu durchaus faszinierenden Personen, die ich gerne begleitet habe. Dieses absolute Wohlfühlbuch bietet neben Tragik, Magie, Liebe, tollen Schwertkampf-Szenen und einigen Überraschungen auch ein sehr gelungenes Ende, welches Hoffnung schenkt und dazu anregt, gedanklich noch ein wenig in dieser Welt zu bleiben. Es hat mich einfach verzaubert und ich konnte jederzeit tief in die Geschichte eintauchen, selbst wenn die Zeit nur für ein paar Seiten reichte…

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  • Rezension zu "Rabensturm" von Bernhard Hennen

    Rabensturm
    Schmonie

    Schmonie

    20. July 2009 um 09:20

    Omar ist ein Niemand. Ein Sklave, der sich von anderen nicht zu unterscheiden versteht. Bis er eines Tages – weniger geleitet von Heldenmut als durch Zufall – seinem Herrn das Leben rettet. Es steht ihm frei, einen Wunsch als Lohn auszusprechen und mit diesem besiegelt er sein Schicksal: Melikae, die betörende Sultanstochter. Eine Tatsache, mit der sich die Dankbarkeit seines Herrn in Luft auflöst. Omar muss fliehen, doch er geht nicht allein. Gemeinsam mit Melikae versucht er der Rache des Sultans zu entfliehen, vergeblich. Die nun mehr heiß Liebenden werden getrennt. Melikae nach Hause gebracht und Omar zum Sterben in der Wüste zurückgelassen. Getrennt von einander und dem Schicksal ergeben erleben sie Kriege, Liebe, Sehnsucht und Leid ... .............................................................................. Die im ersten Band noch vorwiegende Liebesgeschichte ist, entgegen dem viel zu kurzen Klappentext, bald in den Schatten vieler Nebenhandlungen gerückt. Es wirkt, als wäre sie schlicht der Stützbalken, der den weiteren Handlungen die nötige Tragik bieten soll, um der Geschichte epischen Raum zu verleihen. Ein Plan, der vorerst nicht aufzugehen scheint. Zu langatmig und scheinbar unwillkürlich geht es voran. Von dem großen Hennen, wie man ihn aus den Elfen-Romanen kennt, ist sprachlich und auch handwerklich nicht viel zu sehen. Zwar lesen sich die Beschreibungen des Landes und Teile der Handlungen durchaus bildreich und stimmungsvoll, doch werden diese Attribute von der Tatsache zerstreut, dass die Protagonisten (übertrieben idealistisch, tollpatschig und nicht nachvollziehbar) in vielerlei Hinsicht nicht überzeugen können. Hingegen positiv herauszuheben sind die überraschenden Wendungen im zweiten Drittel des Buches, die Spannung bringen und die Lust schüren, auch bis zum Ende durchzuhalten. Hennen beweist in diesem Buch, dass er sich auf Überraschungen versteht. Vermutungen werden zerschlagen, neu gemauert und schließlich mit der erstaunlich brüchigen Wendung der Liebesbeziehung zwischen Omar und Melikae unerwartet hart auf die Probe gestellt. Ein Buch mit Schwächen, das dennoch solide Unterhaltung bietet. Wer über manche Länge hinwegsehen kann und sich gerne für fremde Welten, auch für 1001 Nacht, begeistern lässt, ist hier richtig und findet zwischen überzogenen Dialogen und unglaubwürdigen Momenten eine doch teilweise wirklich nette und lesenswerte Geschichte, die es versteht von der Norm abzuweichen.

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  • Rezension zu "Rabensturm" von Bernhard Hennen

    Rabensturm
    badbeckman

    badbeckman

    29. December 2007 um 02:17

    Hennen schafft in der gewohnten Weise eine Fantasy-Welt in der er kein Detail fehlt. Allerdings merkt man auch, dass es sich um einen seiner früheren Romane handelt. Er erreicht bei weitem nicht die Klasse, die er dann in seiner ersten Elfen-Triologie an den Tag legt. Trotzdem handelt es sich um einen der besseren Fantasy-Romane die es auf dem Markt gibt.

  • Rezension zu "Rabensturm" von Bernhard Hennen

    Rabensturm
    Fischli

    Fischli

    11. November 2007 um 16:49

    Der Autor erschafft eine fast völlig neue Welt voller Glauben und Treue an den erschaffenen Gott Rastullah. Mut, Treue,Liebe und Freundschaft spielen eine große Rolle und die Figuten sind wie immerr bei bernhard Hennen sehr vielseitig. Ein sehr schönes Buch wenn man große Gefühle und Dramatik mag.