Bernhard Jaumann

 3.7 Sterne bei 145 Bewertungen
Autor von Die Stunde des Schakals, Der Turm der blauen Pferde und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Bernhard Jaumann

Kriminell Gut: Bernhard Jaumann, geboren am 8. Juni 1957 in Augsburg, ist ein deutscher Schriftsteller. Bekannt wurde er durch seine Krimis und Kurzgeschichten. Er studierte in München Deutsch, Geschichte und Sozialkunde und war anschließend einige Jahre als Lehrer tätig. Für seine Werke wurde er schon mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Für den letzten Teil der Reihe »Saltimbocca« bekam er den Friedrich-Glauser-Krimipreis. Außerdem wurden zwei Bücher der Reihe »Montesecco-Trilogie« wurden 2009 mit dem »Deutschen Krimipreis« ausgezeichnet. Nach längeren Aufenthalten im Ausland lebt der Autor heute  mit seiner Frau in Windhuk, Namibia und Montesecco, Italien.

Alle Bücher von Bernhard Jaumann

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Cover des Buches Die Stunde des Schakals9783499252655

Die Stunde des Schakals

 (28)
Erschienen am 01.09.2011
Cover des Buches Der Turm der blauen Pferde9783869711416

Der Turm der blauen Pferde

 (19)
Erschienen am 14.02.2019
Cover des Buches Die Vipern von Montesecco9783746623016

Die Vipern von Montesecco

 (19)
Erschienen am 21.02.2007
Cover des Buches Steinland9783499252716

Steinland

 (14)
Erschienen am 01.10.2013
Cover des Buches Die Drachen von Montesecco9783746624525

Die Drachen von Montesecco

 (16)
Erschienen am 20.08.2008
Cover des Buches Die Augen der Medusa9783841207777

Die Augen der Medusa

 (10)
Erschienen am 07.11.2013
Cover des Buches Saltimbocca9783746630410

Saltimbocca

 (8)
Erschienen am 16.05.2014

Neue Rezensionen zu Bernhard Jaumann

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Rezension zu "Der Turm der blauen Pferde" von Bernhard Jaumann

Original oder Fälschung?
Ana80vor 19 Tagen

Das Berühmte Gemälde "Der Turm der blauen Pferde" von Franz Marc wurde von den Nazis als "entartete Kunst" erklärt. Eine Zeit lang befand es sich dann in Hermann Görings Privatbesitz und ist seit dem Ende des 2. Weltkrieges verschollen. Der reiche Industrielle Schwarzer gelangt auf ominöse Weise an dieses Bild. Aber ist es das Origial oder doch nur eine gut gemachte Fälschung? Er beauftragt die Kunstdetektei von Schleewitz mehr über das Gemälde herauszufinden...

Dieses Buch ist mal ein ganz anderer Krimi. Es ist unblutig und handelt in erster Linie von Kunst und deren Geschichte. Erzählt wird in zwei Zeitebenen. Der Gegenwart und immer wieder auch in verschiedenen Jahren der Vergangenheit, in denen man die Spur des Gemäldes mit verfolgen kann. Es ist flüssig geschrieben und lässt sich gut weg lesen. 

Die Charaktere der Ermittler blieben mir leider irgendwie fremd und ich fand sie eher oberflächlich beschrieben. Im Buch gab es ein paar interessante Wendungen, manche machten auf mich aber doch einen sehr konstruierten Eindruck. 

Ein Kunstkrimi ist mal etwas anderes und die Idee der Story gefiel mir auch wirklich gut. Leider hatte das Buch für mich ein paar Längen und konnte mich nicht so richtig fesseln, so wie ich es mir von einem Krimi wünsche.

Das Buch ist trotzdem etwas für alle Krimileser, die gerne mal abseits von Mord und Totschlag rätseln wollen.

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Rezension zu "Der lange Schatten" von Bernhard Jaumann

Kenntnisreich
Pongokatervor 3 Monaten

Sprachlich nicht immer auf der Höhe ist dieser Krimi geprägt von tief gehender Kenntnis der heutigen namibischen Gesellschaft. Daher wird der Kampf der heutigen Herero um Anerkennung des Völkermordes an ihren Vorfahren durch die deutsche Kolonialmacht nicht romantisiert. Es wird gezeigt, wie sehr dieser Kampf in die politischen Ränkespiele der politischen Klasse Namibias einbezogen ist, so sehr, dass die Opfer zweiträngig werden.

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Rezension zu "Der Turm der blauen Pferde" von Bernhard Jaumann

Wirkt etwas konstruiert
Lilli33vor 5 Monaten

Broschiert: 329 Seiten

Verlag: Galiani-Berlin (14. Februar 2019)

ISBN-13: 978-3869711416

Preis: 15,00 €

auch als E-Book erhältlich


Wirkt etwas konstruiert


Inhalt:

Franz Marcs Gemälde „Der Turm der blauen Pferde“ gilt seit der Nachkriegszeit als verschollen. Nun taucht ein schwerreicher Mann in der Kunstdetektei von Schleewitz auf, der behauptet, er hätte das Bild von einem Unbekannten gekauft. Die Detektive Rupert von Schleewitz, Klara Ivanovic und Max Müller sollen den Verbleib des Werkes zwischen dem Verschwinden in den 1940er Jahren und dem Wiederauftauchen 2017 nachvollziehen. 


Meine Meinung:

Der Anfang dieses Kriminalromans ist noch recht vielversprechend. Im Prolog stoßen zwei Jugendliche in einem Eisenbahntunnel auf geraubte Kunstwerke. Ludwig ist vor allem von dem Turm der blauen Pferde fasziniert, fast schon verhext, und es kommt schon bald zu einem Unglück.


Leider geht es dann nicht ganz so gut weiter. Die drei Detektive Rupert, Klara und Max, aus deren Perspektive abwechselnd erzählt wird, waren mir alle drei nicht sonderlich sympathisch. Rupert führt sich als Macho auf, Klara behandelt Menschen von oben herab, und Max, der eigentlich Bibliothekar ist, wird als graue Maus dargestellt. 


Anstatt in diesem Fall zusammenzuarbeiten, wurstelt jeder vor sich hin und informiert die anderen auch nicht unbedingt über die erzielten Ergebnisse. Das wirkt nicht unbedingt glaubwürdig. Zudem nimmt das Privatleben einen recht großen Raum ein, während die Ermittlungen nicht von der Stelle kommen wollen. 


Durch Einschübe aus der Vergangenheit sind die Lesenden den Ermittlern auch oft einen Schritt voraus, was viel von der Spannung nimmt. Doch auch wenn man dann denkt, die Zusammenhänge wären klar, muss man sich eines Besseren belehren lassen, denn Jaumann wartet mit einer Überraschung auf. 


Trotz aller Kritikpunkte hat mich das Buch einige Stunden ganz gut unterhalten, aber der große Wurf war es leider nicht. 


★★★☆☆


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Zusätzliche Informationen

Bernhard Jaumann wurde am 08. Juni 1957 in Augsburg (Deutschland) geboren.

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