Bernhard Jaumann

 3,7 Sterne bei 167 Bewertungen
Autor von Die Stunde des Schakals, Der Turm der blauen Pferde und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Bernhard Jaumann

Kriminell Gut: Bernhard Jaumann, geboren am 8. Juni 1957 in Augsburg, ist ein deutscher Schriftsteller. Bekannt wurde er durch seine Krimis und Kurzgeschichten. Er studierte in München Deutsch, Geschichte und Sozialkunde und war anschließend einige Jahre als Lehrer tätig. Für seine Werke wurde er schon mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Für den letzten Teil der Reihe »Saltimbocca« bekam er den Friedrich-Glauser-Krimipreis. Außerdem wurden zwei Bücher der Reihe »Montesecco-Trilogie« wurden 2009 mit dem »Deutschen Krimipreis« ausgezeichnet. Nach längeren Aufenthalten im Ausland lebt der Autor heute  mit seiner Frau in Windhuk, Namibia und Montesecco, Italien.

Alle Bücher von Bernhard Jaumann

Cover des Buches Die Stunde des Schakals (ISBN: 9783499252655)

Die Stunde des Schakals

 (31)
Erschienen am 01.09.2011
Cover des Buches Der Turm der blauen Pferde (ISBN: 9783462001488)

Der Turm der blauen Pferde

 (23)
Erschienen am 06.05.2021
Cover des Buches Die Vipern von Montesecco (ISBN: 9783746623016)

Die Vipern von Montesecco

 (19)
Erschienen am 21.02.2007
Cover des Buches Steinland (ISBN: 9783499252716)

Steinland

 (16)
Erschienen am 01.10.2013
Cover des Buches Die Drachen von Montesecco (ISBN: 9783746624525)

Die Drachen von Montesecco

 (17)
Erschienen am 20.08.2008
Cover des Buches Die Augen der Medusa (ISBN: 9783841207777)

Die Augen der Medusa

 (10)
Erschienen am 07.11.2013
Cover des Buches Caravaggios Schatten (ISBN: 9783869711973)

Caravaggios Schatten

 (9)
Erschienen am 06.05.2021

Neue Rezensionen zu Bernhard Jaumann

Cover des Buches Caravaggios Schatten (ISBN: 9783869711973)sleepwalker1303s avatar

Rezension zu "Caravaggios Schatten" von Bernhard Jaumann

Ungewöhnlicher Krimi mit ein paar Längen
sleepwalker1303vor 4 Tagen

Nachdem ich Bernhard Jaumanns „Der Turm der blauen Pferde“ gelesen hatte, habe ich mich auf die Fortsetzung dieser sehr speziellen Krimireihe gefreut. Mit „Caravaggios Schatten“ hat der Verfasser einen meiner Meinung nach zwar nicht ganz so guten und packenden Kunst-Krimi wie den Vorgänger abgeliefert, aber dennoch ein lesbares und unterhaltsames Buch.

Alban Posselt teilte sich vor 25 Jahren mit dem Kunstdetektiv Rupert von Schleewitz im Internat ein Zimmer. Plötzlich taucht er durch ein Ehemaligentreffen wieder in Ruperts Leben auf und lädt ihn zu einem Besuch der Gemäldegallerie von Schloss Sanssouci ein. Unvermittelt zieht Alban ein Messer und sticht auf Caravaggios Gemälde „Der ungläubige Thomas“ ein. Er wird verhaftet, das Bild soll restauriert werden. Aber noch auf dem Weg zum Restaurator wird es ge-„artnappt“, also gegen Lösegeld entführt. Bei den Ermittlungen, die Rupert in seine Jugend- und Internatszeit zurückführen, stehen ihm wie schon im ersten Band Klara und Max zur Seite. Und mit ihnen befindet sich die Leserschaft unversehens in einem Strudel aus Ereignissen rund um Kunst und Verbrechen. Was hat die Zeit im Internat mit der Tat zu tun? Und welche Rolle spielt eigentlich Klaras an Parkinson erkrankter Vater wieder?

Die Geschichte an sich fand ich etwas sehr konstruiert und die Handlung wechselte zwischen belanglos und hochspannend hin und her und auch sonst zeigt der Krimi ein paar Schwächen. Dennoch schaffte der Autor es, mich über lange Strecken zu fesseln und ich war wirklich gespannt auf die Auflösung. Die zahlreichen Ermittlungsansätze brachten mich auf jeden Fall zum Mitraten und Mitfiebern, vor allem durch das Katz-und-Maus-Spiel mit den Bilderdieben und der ständig aufflammenden Frage, was denn Albans und damit auch Ruperts Vergangenheit im Internat mit der Messer-Attacke auf das Bild zu tun hat.

Sprachlich ist das Buch bodenständig und eher schlicht, die Charaktere sind auch eher flach und oberflächlich beschrieben. Höchstens bei der Darstellung von Klaras Vater Ivanovic und des Detektei-Mitarbeiters Max konnte der Autor bei mir punkten, eigentlich schaffen es auch nur die beiden wenigstens ein bisschen dreidimensional zu wirken. Der Verfasser scheint den Fall und seine Lösung eher in den Mittelpunkt zu stellen als die Ermittler, was ich ziemlich schade finde, weil da meiner Meinung nach nicht das gesamte Potential ausgeschöpft wurde. Und irgendwie gerät Rupert von Schleewitz trotz seines direkten Bezugs zum Fall sehr an den Rand der Ermittlungen. Die Hauptrollen spielen in diesem Buch ganz eindeutige andere, nicht zuletzt das Gemälde von Caravaggio, über das der Leser sehr viel erfährt.

Ich habe das Buch auf jeden Fall gerne gelesen und war sehr gespannt auf die Auflösung, vor allem, weil ich über weite Strecken absolut keine Ahnung hatte, wohin die Geschichte führen würde. Von mir daher wegen der ab und zu langatmigen Beschreibungen und der im Großen und Ganzen eher unsympathischen Charaktere vier Sterne.

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Cover des Buches Caravaggios Schatten (ISBN: 9783869711973)H

Rezension zu "Caravaggios Schatten" von Bernhard Jaumann

Ein spannender Kunstkrimi mit einigen Schwächen
Hasesuvor 2 Monaten

Bei einem Treffen mit seinem ehemaligen Mitschüler Alban kommt es für den Kunstdetektiv Rupert von Schlewitz zu einer furchtbaren Katastrophe. Denn bei einem gemeinsamen der Besuch der Gemäldegalerie von Schloss Sanssouci attackiert jener mit einem Messer ein Gemälde Caravaggios, das den Ungläubigen Thomas zeigt. Nicht zuletzt wegen seiner Anwesenheit bei dieser Attacke ist Rupert gezwungen die Ermittlungen in diesem Fall aufzunehmen.

Der Plot für dieses Buch ist wirklich spannend und hat hohe Erwartungen in mir geweckt. Besonders spannend finde ich es eigentlich auch, dass diese Geschichte aus der Sicht dreier verschiedener Personen erzählt wir, nämlich aus der Ruperts und seiner Mitarbeiter*innen Max und Klara.

Trotzdem konnte mich das Buch nicht begeistern, denn die Protagonist*innen, ihre Motivation und die daraus resultierenden Handlungen werden nur oberflächlich geschildert und es bietet sich so für den Leser keine Möglichkeit zur Identifikation mit den Hauptfiguren.

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Cover des Buches Caravaggios Schatten (ISBN: 9783869711973)mesus avatar

Rezension zu "Caravaggios Schatten" von Bernhard Jaumann

Der Kunstdetektiv überzeugt hier nicht so ganz
mesuvor 2 Monaten

Der zweite Band der Reihe um die Kunstdetektei von Schleewitz ist nicht ganz so gelungen wie der erste Teil. Obwohl die Geschichte spannend beginnt.

 Von Schleewitz besucht mit einem Jugendfreund eine Gemälde Ausstellung. Dieser dreht plötzlich durch und attackiert das berühmte Bild von Caravaggio mit dem Messer. Er fügt ihm mehrere Schnitte zu. Der Freund wird verhaftet und das Gemälde wird zum Restaurieren in ein Spezialinstitut gebracht. Auf dem Weg dorthin wird es gestohlen und die Täter fordern Lösegeld.

Die Geschichte ist plätschert anfangs so dahin und die Handlung ist schon etwas überzogen. Von Schleewitz agiert vorwiegend allein und es kommt diesmal kein Teamgeist auf. Irgentwie konnte mich das Geschehen diesmal nicht so ganz überzeugen.


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Zusätzliche Informationen

Bernhard Jaumann wurde am 08. Juni 1957 in Augsburg (Deutschland) geboren.

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