Bernhard Jaumann Die Augen der Medusa

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Inhaltsangabe zu „Die Augen der Medusa“ von Bernhard Jaumann

"Großartige Kriminalliteratur." spiegel online Nicht nur der eisige Winter lässt die Einwohner des italienischen Bergdorfes Montesecco frösteln. Als ein Attentäter den bekanntesten Staatsanwalt Italiens ermordet und sich mit vier Geiseln in Monteseccos Mauern verschanzt, überrollen Polizei und Medien den verschlafenen Ort. In letzter Minute schmieden die Dorfbewohner einen Plan. - Ein fulminanter Italienkrimi über Mafia, Medienmacht und wahre Menschlichkeit, ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimipreis. "Immer wieder bezaubert Jaumann durch kluge, feinsinnige Erzählweise und beobachtungsgenaue Sprache." Tobias Gohlis in "Die Zeit"

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  • Rezension zu "Die Augen der Medusa" von Bernhard Jaumann

    Die Augen der Medusa
    Gruenente

    Gruenente

    21. August 2011 um 15:05

    Diesmal kommt der Terrorismus nach Montesecco. Minh soll angeblich ein besetztes Auto in die Luft gejagt und danach 4 Geiseln genommen haben.
    Das Dorf steht Kopf. Ausnahmezustand wie im Krieg und lauter Journalisten bevölkern das Dorf.
    Die Bewohner nehmen wie gewohnt alles selbst in die Hand.
    Das Buch ist wie immer mit leichter Hand und viel Humor geschrieben.

  • Rezension zu "Die Augen der Medusa" von Bernhard Jaumann

    Die Augen der Medusa
    Archibald Pynchon-Light

    Archibald Pynchon-Light

    31. December 2010 um 12:06

    Montesecco ist ein kleines, sterbendes Dorf in Italien. Von ursprünglich achthundert Bewohnern sind nur fünfundzwanzig geblieben. Meist starrköpfige Alte, die sich weigern, den Ort aufzugeben. Ein Staatsanwalt stirbt bei einem Attentat mit einem Raketenwerfer in der Nähe von Montesecco. Der kleine Ort rückt in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Als im Anschluss daran ein siebzehnjähriger Bewohner vier Polizisten als Geiseln nimmt und die Freilassung von einem Dutzend Mitglieder der Roten Brigaden fordert, kann sich niemand seine Beweggründe erklären. Während sich der Geiselnehmer bedeckt hält und nur seine Drohung bekräftigt, nach Ablauf der Frist die Geiseln zu ermorden, spekulieren Polizei und Medien über die Hintergründe und entwickeln immer abstrusere Theorien. Den Bewohnern wird klar, dass sie selbst die Sache in die Hand nehmen müssen, wenn das Ganze nicht in einer Katastrophe enden soll. Was wie ein dumpfer Action-Thriller klingt, ist in Wahrheit eine unterhaltsame Mischung aus warmherziger Kleinstadtkomödie, vergnüglicher Polit-Satire und spannendem Krimi. Egal an welchem Ort, zu welcher Jahreszeit und zu welcher Tageszeit man das Buch liest, man fühlt sich sofort von der Atmosphäre eines kleinen italienischen Dörfchens gefangen genommen, selbst wenn man das Land nur aus dem Fernsehen kennt. Die skurillen Figuren tun ihr Übriges dazu. Wie Donato, dessen neuer Fiat ebenfalls von dem Raketenwerfer zerstört wurde und der sein Schlafzimmer an ein Fernsehteam vermietet, weil man von dort aus einen guten Blick auf das Geiselhaus hat. Oder die alte Constanza, die in Gedanken immer noch den Zweiten Weltkrieg durchlebt und in den schwarzen Uniformen des italienischen Sondereinsatzkommandos die ehemaligen deutschen Besatzer sieht. Alle Landsleute, die sich ihr in den Weg stellen, sind in ihren Augen Kollaborateure. Sie widmet sich mit Hingabe dem Widerstand gegen die vermeintlichen feindlichen Soldaten. Nach Die Vipern von Montesecco (2005) und Die Drachen von Montesecco (2007) der dritte Montesecco-Roman. Die Geschichten sind in sich geschlossen, können also in beliebiger Reihenfolge gelesen werden, und sind alle gleichermaßen zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Die Augen der Medusa" von Bernhard Jaumann

    Die Augen der Medusa
    Skadi

    Skadi

    29. January 2009 um 00:12

    Letztes Jahr in den Top Ten der KrimiWelt-Bestenliste und nun: der Deutsche Krimipreis 2009 und der 2te Platz international. Zuvor sind bereits erschienen: "Die Vipern von Montesecco" und "Die Drachen von Montesecco". --------------------------------------------------------------------------------- "Klappentext: Frost liegt auf den Feldern von Montesecco. Doch eine Explosion zustört die friedliche Winterlandschaft: Die Limousine von Staatsanwalt Malavoglia wurde von einer Granate getroffen. Am nächsten Tag kesselt eine Spezialeinheit der italienischen Polizei ganz Montesecco ein und arbeitet sich zum Haus des vermeintlichen Attentäters vor, der vier Geiseln in seiner Gewalt hält. Binnen kurzem belagern Journalisten das kleine Bergdorf in der Mitte Italiens. Nach Gutdünken drehen sie den Einwohnern das Wort im Mund um. Schnell wird Montesecco zum kriminellsten Ort des Landes, wo aus einem übersensiblen Jungen ein Killer wird. Es dauert lange, bis die Bewohner aus ihrer Agonie erwachen. Montesecco ist in Gefahr." --------------------------------------------------------------------------------------- Bernhard Jaumann hat einen hervorragenden Kriminalroman erschaffen, der durch seine originelle Handlung und die individuell beschriebenen Dorfbewohner, eine besondere Beachtung verdient. Es geht immer nur um Geld. Genau das wird auch hier klar. Für die Reporter zählt nur eins: Eine gute Story und folglich jede Menge Profit. Wie die Dorfbewohner mit diesem Problem, von einem Tag auf den anderen, konfrontiert werden und wie sie dagegen angehen können, wird ideenreich und spannend beschrieben. Jeder Bewohner spielt eine Rolle in dieser Geschichte, ob tragisch oder witzreich. Im Verlauf der Tragödie kann aber nur noch der Zusammenhalt aller weiterhelfen. Ein Dorf gegen den Rest. Ich kann dieses Buch wirklich jedem weiterempfehlen.

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