Bernhard Jaumann Die Vipern von Montesecco

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Inhaltsangabe zu „Die Vipern von Montesecco“ von Bernhard Jaumann

Touristen verirren sich nicht in das verschlafene Dorf Montesecco. Nur ein paar Dutzend Menschen leben hier, im Hinterland der Adria. Es ist ein ungewöhnlich heißer Juli. Gewitter liegen in der Luft, denn einer aus ihrer Mitte ist tot: Eine giftige Viper hat Giorgio Lucarelli gebissen. Was wie ein Unfall aussieht, scheint ein wohlgeplanter Akt der Rache gewesen zu sein. Carlo, der Vater des Toten, untersagt die Beerdigung, bevor der Täter nicht gefaßt ist, und verunglückt kurz darauf selber tödlich. Ganz Montesecco sucht den Mörder - und nahezu jeder im Ort ist verdächtig. Und während in der Hitze des Sommers zwei Leichen ihrer Beisetzung harren, verbreitet sich das Gift der Vipern wie im Flug.

"Jaumann schmückt seine Bilder üppig und farbenprächtig aus. Nach dieser Ode hat der Leser nur noch einen Wunsch: Nachschlag!" Nürnberger Nachrichten

Eine stimmige Story, glaubhafte Charaktere und viel, viel Atmosphäre.

— MrsW

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  • Rezension zu "Die Vipern von Montesecco" von Bernhard Jaumann

    Die Vipern von Montesecco

    Karr

    01. January 2011 um 17:05

    Matteo Vannoni kommt aus dem Gefängnis, kommt zurück nach Montesecco - 15 Jahre hat er gesessen, weil er seine Frau Maria erschossen hat, als er sie mit Giorgio Lucarelli erwischte. Montesecco liegt im Hinterland der Adria, die geballte Hitze drückt auf die Dächer, die Fensterläden sind geschlossen, und gegen Abend trifft man sich auf der Piazetta unterm Kirchenportal. Hier schlägt das Herz des Dorfes. Hier sitzen sie, essen, trinken, reden: Ivan Garzone, Marta Garzone, die Barpächterin, Angelo Sgreccia, der Lastwagenfahrer, Benito, Curzio und all die anderen. Sie reden und fragen sich, wie es sein wird, wenn Matteo jetzt seinen Nebenbuhler Giorgio wiedertrifft. Und dass sie sich treffen werden, ist unausweichlich. Denn in Montesecco leben nur noch ein paar Dutzend Menschen, siebenundzwanzig, um genau zu sein. Alle anderen sind weggezogen, vor Jahren schon, nach Mailand und Turin, Deutschland oder Belgien, auf der Suche nach Arbeit. Die Schwefelmine ist geschlossen, die Läden haben pleite gemacht, die Schule ist aufgegeben und das einzige, was noch wächst in Montesecco ist die Zahl der Gräber auf dem Friedhof. Das von Giorgio Lucarelli wird bald hinzukommen, der an diesem glutheißen Nachmittag von einer Viper gebissen wird. Es gibt viele Vipern in Montesecco in diesem Sommer. Treibt die Hitze sie aus den Bergen herunter? Oder lockt sie das Böse, das die Dorfgemeinschaft bedroht? Denn nicht allein die Viper hat Giorgio getötet - alles deutet darauf hin, dass jemand ihn fand und ihn hat sterben lassen. Jemand hat ihn ermordet. Mit einem Mörder kann man in Montesecco leben - aber nicht mit einem unaufgeklärten Mord. Und deshalb beschließt man, das Geheimnis um Giorgios Tod zu klären, das Geheimnis der Vipern von Montesecco. Eine Dorfgeschichte, eine sehr europäische Geschichte. Den analytischen Erzählungen von monströsen Serienmorden aus den amerikanischen Großstädten setzt Glauser-Preisträger Bernhard Jaumann sein poetisches Konzept der archaischen Dorfgemeinschaft entgegen. Das Leben, die Liebe, der Tod - nicht mehr und nicht weniger ist der Stoff seiner elegant zwischen Lebensfreude, Komik und dramatischem Gottesgericht schwebenden Geschichte.

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  • Rezension zu "Die Vipern von Montesecco" von Bernhard Jaumann

    Die Vipern von Montesecco

    Gruenente

    10. March 2009 um 19:46

    Vanneo kommt nach 15 jahren in das kleine Dorf (28 Einwohner) Montesecco zurück. Er war so lange im Gefängnis, weil er seine Frau erschossen hatte, als er sie mit Giorgio (auch aus dem Dorf) im Bett erwischt hat. Ebendieser Giogio kommt am Tag danach unter seltsamen Umständen ums Leben. Hat Vanneo sich gerächt? Die Polizei will nicht ermitteln, da nimmt das Dorf die Sache selbst in die Hand. Nett geschrieben, die Sommerhitzen-Atmosphäre ist gut eingefangen. Interessant, wei die Perspektive wechselt, ohne das zuviel verraten wird. Ich habe ein Problem mit Schlangen. Hoffetnlch träume ich heute Nacht nich tvon dem Buch. Sollte es verfilmt werden, ist der Film nichts für Menschen mit Schlangenphobie.

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