Bernhard Jaumann Steinland

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Inhaltsangabe zu „Steinland“ von Bernhard Jaumann

Kampf ums Land. Eine Farm, hundertfünfzig Kilometer außerhalb von Windhoek: Neben einem Bohrloch liegt der Farmer Rodenstein. Erschossen. Seine Frau wacht neben ihm, das Gewehr vor der Brust, damit die Schakale nicht angreifen. Ein Raubüberfall, nichts Besonderes, glaubt Kriminalinspektorin Clemencia Garises. Doch als sie endlich einen Verdächtigen festnehmen kann, erzählt dieser eine völlig andere Version der Ereignisse. Offenbar spielt die von der Enteignung bedrohte Farm Steinland eine geheime Schlüsselrolle in den politischen Auseinandersetzungen um die Landreform in Namibia …

Ein großartiges Buch.

— JuergenEhlers

Spannender Namibia-Krimi um die umstrittene Landreform.

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    Steinland

    walli007

    18. June 2015 um 20:15

    Zum Glück schon seit Längerem gibt es in Namibia keine Apartheid mehr. Doch immer noch sind es meist die Menschen der Urbevölkerung, die arm sind, während die anderen immer noch das Land besitzen. Um diesem Missstand zu begegnen, wurde seitens der Politik begonnen, einige der Farmer zu enteignen. Nicht alle nehmen dies gerne hin. Und so wird die Polizei eines Abend zu einem Toten gerufen, der offensichtlich erschossen wurde. Allem Anschein nach hat Georg Rodenstein eine Bande von Schwarzen erwischt als sie Teile seiner Sonnenkollektoren stehlen wollten und anstatt einfach nur zu fliehen, hat einer der drei Diebe den Farmer getötet.  Vage schon einmal gehört, Enteignungen von weißen Farmen im Namibia. Eigentlich hört es sich ganz logisch an. Schließlich könnte man denken, die Weißen haben die Ländereien während der Kolonialzeit mehr oder weniger besetzt und in Besitz genommen. Es klingt nach Gerechtigkeit, wenn da ein Unrecht rückgängig gemacht werden soll und die ursprünglichen Bewohner des Landes ihr ureigenes Gebiet wieder einnehmen können. Doch Farmen die seit Jahrzehnten erfolgreich bestellt werden zu parzellieren und an Menschen zu vergeben, die mangels besserer Ausbildung eigentlich keine andere Chance haben, als das Land herunterzuwirtschaften, scheint auch nicht die optimale Lösung zu sein. Um diese Problematik kreist dieser Roman. Die sympathische Polizistin Clemencia Garises ermittelt gewissenhaft und mit Intuition. Mühsam hat sie sich hochgearbeitet, farbige Polizistinnen sind doch noch ein eher seltener Anblick. Doch Clemencia passt zu ihrem Beruf, auch wenn sie gerade in diesem Fall beinahe schon persönlich betroffen ist, nimmt sie die Wanderung auf der Rasierklinge an und lässt nicht locker bis sie alle Puzzleteile zusammen hat.  Enteignungen, Korruption, Verwandte, die einem das Leben auch nicht leichter machen, ergeben eine interessante Mischung mit viel Lokalkolorit. Man dringt tief in die Stimmungslage des Landes ein und kann schließlich mit Fug und Recht behaupten, ein klein wenig schlauer geworden zu sein. Allerdings erscheint die Darstellung gerade zu Beginn etwas trocken. Zwar packt der Krimi mehr und mehr je mehr sich die Bausteine zusammenfügen, doch so wahrhaft mitzureißen vermag das Buch nicht. 3,5 Sterne

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  • Rezension zu "Steinland" von Bernhard Jaumann

    Steinland

    irismaria

    07. May 2012 um 17:17

    Ein spannender Krimi ist Bernhard Jaumann mit „Steinland“ gelungen, ein weiterer Fall für Kriminalinspektorin Clemencia Garises und ihr Team, der wie schon der Vorgängerband in Namibia spielt. Es beginnt mit einem Toten auf der Farm Steinland: Elsa Rodenstein, die Farmerin, beklagt den ihres Mannes. Eine Gruppe junger Schwarzer soll bei einem Raubüberfall den Farmer erschossen und den Sohn entführt haben. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden, behauptet aber, es habe sich nur um einen Diebstahl und keinen Mord oder Entführung gehandelt. Zudem scheint Clemencias Bruder in den Fall verwickelt, auch er ist verschwunden. Ein Erpresserbrief bringt die Entführung in Zusammenhang mit der Landreform in Namibia – plötzlich ist die große Politik involviert… Sehr gut gefallen haben mir auch die mystisch angehauchten Einschübe über die Geschichte der Farm. Die Geschichte rund um die Farm Steinland ist gut recherchiert, spannend geschrieben und jedes Kapitel wartet mit neuen überraschenden Wendungen auf. Auch wenn man den ersten Band nicht kennt, fiebert man bald mit Clemencia, ihrer Familie und ihrem Team und rätselt über die undurchsichtige Rolle der weißen Farmer. Ganz nebenbei erfährt man viel über die aktuelle Lage in Namibia, die Landschaft und die Geschichte. Wer gerne intelligente Krimis in exotischer Umgebung liest, dem kann ich „Steinland“ sehr empfehlen!

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