Bernhard Kegel

 4 Sterne bei 201 Bewertungen
Autor von Der Rote & Ein tiefer Fall, Das Ölschieferskelett und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Bernhard Kegel

Vielfach ausgezeichneter Autor und Wissenschaftler: Der Biologe und Schriftsteller Bernhard Kegel wurde 1953 in Berlin geboren. Nach seinem Studium der Chemie und Biologie an der Freien Universität Berlin, machte er Forschungen und arbeitete als ökologischer Gutachter und Lehrbeauftragter. Er ist außerdem als Gitarist mit vielen Berliner Jazz.Bands aufgetreten. Sein Debütroman "Wenzels Pilz" wurde 1993 veröffentlicht und viele weitere Romane und Sachbücher folgten, die auch mit einigen Preisen versehen wurden. Bernhard Kegel wohnt in Berlin und Brandenburg.

Neue Bücher

Cover des Buches Die Natur der Zukunft (ISBN: 9783832166304)

Die Natur der Zukunft

 (7)
Erscheint am 12.04.2022 als Taschenbuch bei DuMont Buchverlag.

Alle Bücher von Bernhard Kegel

Cover des Buches Der Rote & Ein tiefer Fall (ISBN: 9783866483378)

Der Rote & Ein tiefer Fall

 (56)
Erschienen am 11.04.2017
Cover des Buches Das Ölschieferskelett (ISBN: 9783596197149)

Das Ölschieferskelett

 (34)
Erschienen am 21.11.2013
Cover des Buches Abgrund (ISBN: 9783596299614)

Abgrund

 (27)
Erschienen am 26.09.2018
Cover des Buches Ausgestorben, um zu bleiben (ISBN: 9783832164959)

Ausgestorben, um zu bleiben

 (15)
Erschienen am 17.05.2019
Cover des Buches Ein tiefer Fall (ISBN: 9783596193905)

Ein tiefer Fall

 (18)
Erschienen am 21.11.2013
Cover des Buches Die Ameise als Tramp (ISBN: 9783832162375)

Die Ameise als Tramp

 (10)
Erschienen am 02.12.2013
Cover des Buches Die Natur der Zukunft (ISBN: 9783832166304)

Die Natur der Zukunft

 (7)
Erscheint am 12.04.2022
Cover des Buches Sexy Sons (ISBN: 9783250104360)

Sexy Sons

 (6)
Erschienen am 01.08.2001

Neue Rezensionen zu Bernhard Kegel

Cover des Buches Ausgestorben, um zu bleiben (ISBN: 9783832164959)S

Rezension zu "Ausgestorben, um zu bleiben" von Bernhard Kegel

Ein absolutes Highlight für jeden Dino-Fan!
SaniHachidorivor 10 Tagen

INHALT:

 Dieses Buch, das muss ich einfach vorwegnehmen, räumt gehörig mit den vorherrschenden Meinungen und Ansichten zu Dinosauriern auf.
Der Autor gibt zunächst einen historischen Einblick in die Zeiten, als erste Dinosaurierfunde die Welt in Atem gehalten hatten. Er geht dabei vor allem auch auf einige ganz spezielle Personen ein, wie die vergessene Heldin Mary Anning. Sie hatte zwar ein unfassbares Talent, Überreste von den Urzeitechsen zu finden, verkaufte sie aber vor allem, um ihre Familie über Wasser zu halten. Den Ruhm für ihre Funde strichen dann Männer ein, die mehr oder minder wissenschaftliche Vorträge darüber hielten.
Bernhard Kegel beschäftigt sich aber auch mit der vermeintlich einfachen Fragen, was denn eigentlich ein Dinosaurier ist. Was zeichnet sie aus und wann spricht man wirklich von einem Dinosaurier. Hier erhält der Leser spannende Einblicke in die Forschung und die Wissenschaft.
Außerdem wird die moderne Popkultur kritisch unter die Lupe genommen, denn die uns so bekannten filmischen Darstellungen sind oft nicht mehr wissenschaftlich korrekt und stellen die Dinosaurier in einem völlig anderen Licht dar. Kein anderes Tier wird so sehr als Kultobjekt vermarktet wie Dinosaurier, weshalb der Autor diesem Thema ein ganzes Kapitel widmet, welches mir persönlich auch oft die Augen geöffnet hat. Mir, die erst zum letzten Geburtstag drei Dino-Plüschis geschenkt bekommen hat.
Besonders interessant war auch die Beschreibung der damaligen Welt und wie die Dinos denn wirklich lebten und wie der Leser sich das ganze vorzustellen hat. Da ist wenig romantisches dabei und wahrscheinlich waren die Dinos unspektakulärer als wir sie aus Film und Fernsehen kennen. Und auch der Gestank von riesigen Dinofladen mit faustgroßen Mistkäfern wird vielen wohl nicht gefallen als Alternative zum bekannten Jurassic-Park. (Wobei man bemerken muss, dass dort ein Dinohaufen auch einen prominenten Auftritt hatte.)
Weiterhin werden im Buch sogenannte Dino-Jäger und die private Veräußerung von Knochen thematisiert, was mich sehr geschockt hat. Denn diese Knochen gelten keinesfalls als Allgemeingut und werden nicht automatisch der Forschung übergeben. Viele werden auch ohne Fachkenntnisse ausgegraben, beschädigt und nur die besonders schönen Stücke hängen irgendwo an den Wänden von Luxusvillen.
Und der Autor stellt außerdem Fragen, über die ich mir noch nie Gedanken gemacht habe. Wie war das wirklich mit dem Nachwuchs bei Dinos. So einfach, wie wir denken, war das aufgrund der Größe und des Energiebedarfs gar nicht möglich. Und welche Position haben beispielsweise Stegosaurier bei der Paarung eingenommen? Na, eine Idee? Die Forschung hat darauf noch keine Antwort gefunden, denn die klassische Position ist aufgrund ihrer Rückenplatten wohl eher schwerlich vorstellbar.
Und natürlich lüftet der Autor auch eine der spannendsten Fragen der letzten Jahre. Hatten Dinosaurier nun Federn oder nicht?

Das Besondere an dem Buch war der tiefe Einblick in die Forschung und vor allem aktuelle Erkenntnisse. Somit kann das Buch mit unseren teilweise 100 Jahre alten Vorstellungen aufräumen und uns wieder zu wahren Dinokennern erziehen. 

SCHREIBSTIL:

Neben der Fachlichkeit, die ein Sachbuch nunmal so mit sich bringt, schafft es der Autor, einen höchst amüsanten Ton anzuschlagen. Natürlich gibt es auch viele wissenschaftliche Passagen, die allerdings für Laien verständlich aufbereitet wurden und einen zu großen Detailgrad aussparen. Sehr gelungen wählt der Autor dabei wirklich interessante und nützliche Informationen, ohne den Leser jemals zu überfordern oder zu langweilen. Dazu tragen wahrscheinlich auch die vielen verwobenen biografischen Einblicke in das Leben verschiedener Dinosaurier-Forscher aus historisch weit zurückliegenden Zeiten. Unterlegt wird dies auch mit allerlei für unsere Zeit merkwürdig anmutenden Anekdoten.
Der Schreibstil transportiert also nicht nur trockene Fakten, sondern macht im Gegenteil die Dinosaurier und ihre Entdecker lebendig und greifbar.

FAZIT:

Fakt ist, dass mich dieses Buch zum Glück genau so begeistern konnte, wie ich es erwartet habe. Es ist ein wirklich amüsant und informativ geschriebenes Sachbuch, welches die neuesten Forschungsergebnisse für Laien verständlich aufbereitet darstellt. Ich konnte auf jeden Fall durch die Lektüre neue Kenntnisse gewinnen und mich noch mehr für diese wundersamen und geheimnisvollen Wesen begeistern. Und da ist es gar nicht schlimm, dass sie oftmals ganz anders waren, als wir seit vielen Jahren allgemeinhin denken. Vielleicht bin ich auch genau deshalb nun noch mehr begeistert von ihnen.

Informativ, amüsant erzählt und aufklärend. DAS Buch für Dino-Fans und Sachbuchliebhaber. Räumt mit unseren gängigen Dino-Vorstellungen auf und bietet viele aktuelle Erkenntnisse. Ein absolutes Jahreshighlight für mich.

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Cover des Buches Ausgestorbene Tiere (ISBN: 9783832169060)S

Rezension zu "Ausgestorbene Tiere" von Bernhard Kegel

‚Endlinge - die Letzten ihrer Art.‘
sabatayn76vor 3 Monaten

‚Endlinge - die Letzten ihrer Art.‘ (Seite 7)

Bernhard Kegel stellt in seinem Buch 50 ausgewählte Tierarten vor, die ausgestorben sind.

Dabei werden Säugetiere (z.B. Riesenwombat, Höhlenbär, Quagga, Beutelwolf, Breitkopfkänguru), Vögel (z.B. Dodo, Riesenalk, Rosenkopfente, Elfenbeinspecht, Huia), Fische (Gravenche, Bodensee-Kilch, Furu), Amphibien und Reptilien (Pinta-Riesenschildkröte, Kapverdischer Riesenskink, Goldkröte und Magenbrüterfrosch) sowie Wirbellose (z.B. Uraniafalter, Baumschnecke) porträtiert, und neben den historischen Illustrationen aus den Beständen der Staatsbibliothek Berlin erhält der Leser Informationen zu Verwandtschaft, Vorkommen, Aussterbezeitpunkt und -ursache sowie Wissenswertes zum Tier selbst.

Des Weiteren berichtet Kegel von den sechs Massensterben, Separation, Hybridisierung, Verschmelzung von Arten, Lazarus-Effekt, Koextinktion und Deextinktion sowie Defaunation.

Die Illustrationen im Buch sind wirklich wunderschön, und die Porträts sowie die Kapitel mit weiterführenden Informationen sind lehrreich und spannend.

Das ganze Buch ist - trotz oder auch wegen des tragischen Inhalts - eine fesselnde und sehr ästhetische Lektüre und eignet sich meiner Meinung nach hervorragend als (Weihnachts-) Geschenk für Tier- und Umweltfreunde sowie Liebhaber historischer Illustrationen.

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Cover des Buches Wenzels Pilz (ISBN: 9783453147256)M

Rezension zu "Wenzels Pilz" von Bernhard Kegel

immer noch aktuell
MartinAvor 3 Monaten

Wenzels Pilz erschien bereits 1993 hat aber nichts an seiner Aktualität verloren. Irgendwann in der nahen Zukunft zeigt Bernhard Kegel wie sich das Eingreifen des Menschen auf die Natur auswirkt. Dabei mag seine Geschichte etwas überspitzt klingen, aber (ScienceFiction hin oder her) an den Haaren herbeigezogen ist die Geschichte nicht. Seit den 90er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat sich die Biotechnologie weiterentwickelt und der Mensch werkelt fröhlich am Genom von Pflanzen, Tiere und anderen "Lebewesen" herum. Und das kann Auswirkungen auf seine Umwelt haben, wenn man an etwas herumwerkelt, das man nicht vollständig versteht. Ein beliebtes Thema in der SF und doch so realitätsnah.

WENZELS PILZ ist ein spannender Roman über die Unzulänglichkeiten des Menschen und einer der besten Romane, die ich von Bernhard Kegel gelesen habe, auch wenn er, was den Spannungsbogen anbelangt, am Ende etwas schwächelt.

Lesenswert für jeden, der sehen will, wie sich der Forscherdrang des Menschen auf seine Umwelt auswirken kann. 

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Gespräche aus der Community

Liebe Lovelybooks-Leserinnen und Leser,

auf geht's in eine neue Leserunde! Am 28. Februar 2017 erscheint im mareverlag Bernhard Kegels neuer Roman Abgrund, der dritte Fall für den Wissenschaftler Hermann Pauli. Ihr habt die Möglichkeit, an unserer Leserunde teilzunehmen und Euch um eines von 15 Vorableseexemplaren zu bewerben.

Zum Buch: 

So hatte sich Anne Detlefsen den ersten gemeinsamen Urlaub nicht vorgestellt: Statt mit ihr die Sonne und die traumhafte Natur der Galápagosinseln zu genießen, hat Hermann Pauli sich auf die Suche nach einem seltsamen Hai begeben, der selbst den Experten der örtlichen Charles-Darwin-Forschungsstation Rätsel aufgibt. Bei seinen Tauchgängen stößt Hermann auf weitere Ungereimtheiten. Ist es möglich, dass sich die Lebensgemeinschaften im Meer rasant verändern? Und auch Anne bekommt plötzlich zu tun. Als vor der Insel Nacht für Nacht Schiffe in Flammen aufgehen, juckt es die Leiterin der Kieler Mordkommission in den Fingern, der Sache auf den Grund zu gehen. Ihre Recherchen führen sie mitten in das komplizierte soziale Gefüge der Inselwelt, in dem die traditionelle Fischerei und der strenge Naturschutz nur schwer mit dem andauernden Tourismusboom zu vereinen sind. Und es ist Eile geboten, denn der Brandstifter scheint eine Mission zu verfolgen …
Vor der zauberhaften Kulisse des legendenumrankten Galápagos-Archipels gewährt Bernhard Kegel Einblicke in Faszination und Abgründe der biologischen Forschung. 

Hier geht's zur Leseprobe.

Möchtest Du zu den 15 Vorablesern gehören?* Dann bewirb Dich und beantworte bis zum 16. Februar die folgende Frage:

In seinen spannenden Wissenschaftsromanen erzählt der Biologe Bernhard Kegel vom Eigensinn der Natur und der Faszination der biologischen Forschung. Auf zwei unterschiedlichen Ebenen wird in Abgrund ermittelt: Während Anne Detlefsen mit einem neuen Kriminalfall beschäftigt ist, geben dem Wissenschaftler Hermann Pauli die Entdeckung neuer Tierarten Rätsel auf.
Welche Erwartungen habt ihr an einen Wissenschaftsroman? Habt ihr bisher ähnliche Titel gelesen?

Wir warten gespannt auf Eure Antworten und freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen!

Euer mareverlag


*Bedingung ist, dass Ihr euch zeitnah am Austausch in allen Leseabschnitten beteiligt und abschließend eine Rezension zum Buch schreibt.
379 BeiträgeVerlosung beendet
I
Letzter Beitrag von  Ivonne_Gerhardvor 5 Jahren

Zusätzliche Informationen

Bernhard Kegel wurde am 23. Dezember 1953 in Berlin (Deutschland) geboren.

Bernhard Kegel im Netz:

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