Der Rote

von Bernhard Kegel 
3,9 Sterne bei52 Bewertungen
Der Rote
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sagradalunas avatar

Ein unsagbar tolles Buch. Wissenschaftlich sehr interessant geschrieben. Seitdem finde ich Octo's, Kraken u.w. noch interessanter.

Ananda79s avatar

viel gelernt über Meeresbiologie, war aber nicht sooo spannend, dennoch blieb ich am Ball. Sprache war gut, wirkte auch alles realistisch.

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Inhaltsangabe zu "Der Rote"

Kaikoura, Neuseeland: Ein gewaltiges Seebeben verwandelt den malerischen Küstenstreifen binnen Minuten in eine Schlammwüste. Die Wale verschwinden und mit ihnen die Touristen. Nur der deutsche Biologe Hermann Pauli bleibt, der eigentlich in Neuseeland den Tod seiner Frau verwinden wollte. Jetzt streift er durch einen Ort der Verwüstung. Doch dann stellt er fest, dass das Seebeben auch etwas zutage gefördert hat, das die Welt um ihn herum in höchste Alarmbereitschaft versetzt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596181667
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:544 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.06.2009

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Der Rote

    Was geschieht, wenn die Natur rebelliert?

    Kaikura, Neuseeland: Der deutsche Kalmar-Experte Hermann Pauli ist auf Whale-Watching-Tour. Plötzlich beginnt das Meer zu kochen. Das Touristenboot tanzt wie ein Spielzeug auf den Wellen. Gewaltige Wasserfontänen schießen i den Himmel. An Bord bricht Panik aus. Hermann Pauli allerdings ist von der entfesselten Natur gebannt. Doch er ahnt nicht, dass all das nur der Anfang eines dramatischen Geschehens ist, in dem er die Hauptrolle spielen wird. Denn das Meer befördert hier etwas zutage – etwas, das noch nie ein Mensch zu Gesicht bekommen hat.



    So spannend und so lehrreich wie Der Schwarm: Bernhard Kegels
    maritimer Endzeit-Roman Der Rote mischt meisterhaft Fakt und
    Fiktion.” Die Welt





    Kommentare: 1
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    FlorianFreistetters avatar
    FlorianFreistettervor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Rote" von Bernhard Kegel

    Ein außergewöhnliches Buch! Es beginnt wie ein klassisches Katastrophenbuch in dem Wissenschaftler die Welt retten müssen. In Wahrheit ist es aber ein faszinierender Thriller über die Tiefsee; ganz ohne die üblichen Geheimdienste, Militärs, Außerirdischen oder was sich sonst noch so alles in solchen Büchern rumtreibt. Stattdessen gibt es Wissenschaftler und wissenschaftlich korrekte und äußerst packende Beschreibungen eines kaum bekannten Ökosystems.

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    stella_schultzs avatar
    stella_schultzvor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Rote" von Bernhard Kegel

    Ein lehrreicher Roman, der zum Nachdenken anregt mit einem unerwartetem, meines Erachtens nicht ganz zufriedenstellendem, Ende.

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    cvcoconuts avatar
    cvcoconutvor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Rote" von Bernhard Kegel

    Ein Thriller war das in meinen Augen nicht, eher ein Wissenschaftsroman, gebündelt mit vielen Fakten über die Erforschung der Pottwale, sowie den Kalmaren. Angefangen von den Erkundungsmethoden bis hin zur Jagd ( für ein Essen ). Es ist traurig das man bei Menshen so schnell eine Massenpanik auslösen kann, dass sie in allem Unbekannten eine Bedrohung sehen. Das ist in dem Buch sehr gut rüber gekommen. Zum Glück gibt es noch Umweltschützer, auch in der richtigen Welt. Sehr gut geschrieben und sehr zu empfehlen.

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    charlots avatar
    charlotvor 7 Jahren
    Kurzmeinung: Bin noch nicht ganz fertig - aber soviel vorab: das Buch ist gut durchdacht und sehr realistisch! Es gefällt mir genauso gut wie der Roman v...
    Rezension zu "Der Rote" von Bernhard Kegel

    Faszinierend geschrieben und gründlich recherchiert, soweit ein Laie das beurteilen kann! Der Kalmar Forscher Hermann Pauli ist im Urlaub auf Neuseeland und erlebt eine wissenschaftliche Sensation: nach einem Tsunami tauchen Riesenkalmare auf, die bisher unerforscht und unbekannt waren. Sofort treten auch Vertreter der Kryptozoologie auf den Plan und natürlich will die Presse mit Sensationsmeldungen ihr Geld verdienen. Wissenschaft versus Allgemeininteresse und Panikmache - jedem Leser ist der Prozess bekannt! Spannend und detailgetreu erzählt der Autor die Geschichte um den "roten" Riesenkalmar. An manchen Stellen ist er wissenschaftlich sehr genau, was zum Einen die Qualität ausmacht, aber eben auch für Laien eine zu große Tiefe bedeuten kann. Trotzdem - ein Buch, das es sich zu lesen lohnt, wenn man sich für dasThema Meeresbiologie interessiert und sich auch Gedanken macht, wie (un)verantwortlich der Mensch mit der Basis seines Lebens umgeht.

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    RalfBoschers avatar
    RalfBoschervor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Rote" von Bernhard Kegel

    Kennen Sie den Schwarm? Ich bislang noch nicht (damit befinde ich mich wahrscheinlich in kleiner Gesellschaft, sagen wir mal, von der Größe eine Fußballmannschaft). Jedenfalls hatte das den Vorteil, dass ich Bernhard Kegels Roman (gerne beworben im Stil von „Sie fanden den Schwarm toll, dann lesen Sie...“) lesen und schätzen lernen konnte, ohne Schätzing im Kopf.

    Nun gut, ganz unvoreingenommen war ich nicht. Aufgrund so mancher Kritik erwartete ich so eine Art Dinopark unter dem Meer gewürzt mit einem guten Schuss Katastrophendrama („Tsunami“), ich dachte, da lauert etwas Monströses zwischen den Buchdeckeln, ein Kampf der Giganten Riesenkrake (und zwar eine wirklich richtig riesige Riesenkrake, bzw. sogar viele davon) und Pottwalen (auch vielen davon), eine Art maritimer Showdown auf Endzeit-Niveau.

    Nun, diese Erwartungshaltung (wahrscheinlich habe ich letzter Zeit auch einfach zuviele Emmerich-Filme gesehen) wurde enttäuscht, zum Glück. Denn „Der Rote“ ist ein wirklich feines Buch rund um die Leidenschaft für glitschige Tiere, die in einer Welt leben, die uns Menschen (noch) nicht offensteht (die Tiefsee), ein spannendes Buch über Wissenschaft und Verantwortung, eine fesselnde Reflexion über Forschung unter dem Zwang, sich auch wirtschaftlich auszahlen zu müssen.

    Der Rote ist ein Roman über unser Verhältnis zu Wesen, die uns so fremd sind, dass wir sie nicht verstehen können, deren Andersartigkeit uns entweder Angst oder Respekt einflösst. Natürlich ist „Der Rote“ groß, monströs, natürlich taucht das Motiv des Kampfes zwischen dem größten säugenden Raubtier, dem Pottwal, und den mehrarmigen Giganten öfter auf. Es gibt auch einen Tsunami (wirklich eindrucksvoll erschreckend geschildet, finde ich). Aber gleichwohl bezieht das Buch seinen Reiz doch eher aus den leiseren Momenten. Zum Beispiel die Beschreibungen der Tauchgänge der Hauptfigur Herrman Pauli, ein deutscher Biologe, auf denen er seine Leidenschaft für vielarmigen Wesen der Tiefsee entdeckt. Oder die Momente Auge in Riesenauge mit dem Roten, in denen eine Intelligenz glänzt, die nicht menschlich, aber sehr respektabel ist.

    Wie gesagt, ein sehr lesenwertes Buch (mit einem Schuß Liebesroman), spannend, faszinierend in seinem faktenreichen Detailreichtum (ohne referierend zu wirken, meist). Ach ja, eigentlich geht es auch gar nicht um Riesenkraken, sondern um Kalmare (Architeuthis und Kolosskalmar).

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    Wonnefrieds avatar
    Wonnefriedvor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Rote" von Bernhard Kegel

    Nach der Lektüre des "Schwarms" hatte ich mir das Buch gekauft, nicht zuletzt wegen dem sehr ansprechenden Schutzumschlag und dem Klappentext, der ein spannendes Buch versprach. Tja, mit Sicherheit ist es von den naturwissenschaftlichen Fakten her schon ein gutes Buch, aber Spannung wollte, auch ohne den direkten Vergleich mit Schätzing zu ziehen, nicht aufkommen. Für mich wirkt vieles an der Handlung konstruiert und die Sprache wenig inspiriert. Tut mir leid, war nichts für mich.
    Der Autor hat ja auch noch andere Bücher verfasst. ich will`s gern nochmal versuchen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Rote" von Bernhard Kegel

    Besser und glaubhafter als Schätzing's Schwarm. Normalerweise sind mir schreibende Naturforscher zu detailverbliebt. Bei Kegel ist es aber anders. Klasse Buch mit vielen Spannungsbögen und authetischen Geschichten.

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    Die Buchprüferins avatar
    Die Buchprüferinvor 9 Jahren
    Rezension zu "Der Rote" von Bernhard Kegel

    KURZ GESAGT:

    Eine Gruppe Whalewatcher in einem bedrohten Boot, geheimnisvolle Vorgänge unter der Wasseroberfläche, eine Riesenwelle, ungeheure Kreaturen … Na, das kennt man doch von „Schwarm“, oder? Stimmt aber nicht. Auch wenn das Szenario auf den ersten Blick ganz ähnlich anmutet, läuft Kegels 500-Seiter auf etwas ganz anderes hinaus. So vermeidet Kegel phantastische Elemente, bleibt streng wissenschaftlich und überhaupt viel bescheidener als Schätzings Mammutwerk.

    Ein Unterscheidungsmerkmal war für mich leider auch, dass ich es langweiliger fand, dem Kalmarexperten Hermann bei seinen Forschungen zuzugucken als den diversen Wissenschaftlern im bekannten Riesenschmöker. Und das liegt nicht nur am Vergleich, den man hier zu ziehen versucht ist. Bernhard Kegel hat eine solide Grundspannung mit schönen Momenten erzeugt, aber aus meiner Sicht keinen Überflieger.

    Also meint die Buchprüferin: Alle, denen „Der Schwarm“ zu abgedreht (oder zu dick) ist, können mit dem „Roten“ ein paar informative und vergnügliche Stunden erleben.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Der Rote" von Bernhard Kegel

    Nachdem mich Frank Schätzings "Der Schwarm" so begeistert hat bin ich regelrecht süchtig nach Wissenschaftsthrillern und immer auf der Suche nach gleichwertigen Büchern. Der Vergleich zu diesem Buch sollte aber bei "Der Rote" nicht gestellt werden, denn allein die Art wie Bernhard Kegel schreibt ist eine völlig andere. Bernhard Kegel schreibt etwas trockener, weniger reisserisch und schafft es daher nicht unbedingt Spannung in diesem Buch aufzubauen. Oftmals empfand ich das Buch als zu langwierig und war versucht es einfach „durchzublättern“ . Dennoch überzeugte mich der wissenschaftliche Aspekt der auch für einen Laien verständlich war. Nebenhandlungen sowie Beziehungen wurden ebenfalls in diesem Buch angesprochen und lockerten so den Inhalt auf. Alles in allem ein ansprechender Wissenschaftsthriller von dem allerdings nicht zuviel Spannung erwartet werden sollte.

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