Bernhard Kegel Tiere in der Stadt

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Inhaltsangabe zu „Tiere in der Stadt“ von Bernhard Kegel

Graureiher jagen neben einer Berliner U-Bahn-Station, Füchse dösen im Kölner Klingelpützpark in der Sonne, und vom Aussterben bedrohte Graukopf-Flughunde hängen in den Bäumen nahe der Oper von Sydney. Unübersehbar drängt die Wildnis in die Städte, ehemals scheue Tierarten werden Teil der Stadtnatur. Dabei findet sich zwischen Stein, Beton und Asphalt eine erstaunliche Vielfalt der Arten. Nirgendwo lassen sich so viele heimische Vogelarten (mehr als 150) auf so kleiner Fläche beobachten wie in Berlin – schon gar nicht in der viel gerühmten, aber intensiv genutzten freien Natur. Wie ist das zu erklären? Sind unsere Städte zu Oasen aufgeblüht, während das Land ringsherum zur Agrarwüste verkommt? Was sagt diese Vielfalt über die Qualität der Lebensräume in Stadt und Land aus? Was müssen Tiere mitbringen und wie müssen sie sich verändern, um in unserer Nachbarschaft überleben zu können? Und wie beeinflussen diese Begegnungen unseren Umgang mit der Natur? Mit eindrucksvollen, höchst anschaulich erzählten Geschichten nimmt uns Bernhard Kegel mit auf Forschungsreise in die Stadtnatur und öffnet unsere Augen für die Wildnis vor unserer Haustür.

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  • Rezension zu "Tiere in der Stadt" von Bernhard Kegel

    Tiere in der Stadt
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    12. March 2013 um 13:17

    Egal wo man in diesen Tagen wohnt, ob in einer der großen Millionenstädte, oder in einer kleineren Stadt in der Nähe des Hinterlandes, überall kann der wache Zeitgenosse ein Phänomen beobachten, das ihn staunen lässt. Ehemals scheue Wildtierarten bewegen sich von ihren angestammten Lebensräumen in Wald und Flur hinein in die Ballungszentren und werden zunehmend Teil einer neuen Stadtnatur. Mitten zwischen Beton und Asphalt, lange verteufelt als lebensfeindliche Umgebung für Lebewesen, findet sich eine ganz erstaunliche und immer weiter zunehmende Vielfalt der Arten. Fast könnte man annehmen, es habe sich eine Art Umkehr vollzogen. Draußen auf dem Land verkommen ehemals fruchtbare und lebensfreundliche Flächen durch die auch der angeblich so alternativen Energie geschuldete Monokultur zu regelrechten Agrarwüsten, während innerhalb der Städte sich Oasen gebildet haben , in denen auch sehr selten gewordene Tierarten gut leben und überleben können. Mit vielen Beispielen aus allen Teilen der Welt zeichnet der Wissenschaftsjournalist Bernhard Kegel, der 2009 mit seinem Buch „Epigenetik“ aufhorchen ließ, diese Entwicklung nach in einer Naturgeschichte, in der es ihm wie in dem schon erwähnten Buch gelingt, komplizierte Themen in einfache und spannende Geschichten zu verwandeln. Eine spannende Forschungsreise in die Wildnis vor unserer Haustür.

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