Bernhard Maier

 3.9 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Stonehenge, Die Ordnung des Himmels und weiteren Büchern.

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Bernhard MaierDie Ordnung des Himmels
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Die Ordnung des Himmels
Die Ordnung des Himmels
 (2)
Erschienen am 15.02.2018
Bernhard MaierDie Kelten
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Die Kelten
Die Kelten
 (2)
Erschienen am 29.08.2016
Bernhard MaierStonehenge
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Stonehenge
Stonehenge
 (2)
Erschienen am 15.02.2018
Bernhard MaierDas Sagenbuch der walisischen Kelten
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Das Sagenbuch der walisischen Kelten
Das Sagenbuch der walisischen Kelten
 (2)
Erschienen am 01.04.1999
Bernhard MaierDie Druiden
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Die Druiden
Die Druiden
 (1)
Erschienen am 16.02.2009
Bernhard MaierDie Religion der Germanen
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Die Religion der Germanen
Die Religion der Germanen
 (1)
Erschienen am 06.02.2003
Bernhard MaierPrinzip Mensch im Sport
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Prinzip Mensch im Sport
Prinzip Mensch im Sport
 (0)
Erschienen am 01.11.2006
Bernhard MaierDictionarium der Sportethik
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Dictionarium der Sportethik
Dictionarium der Sportethik
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Erschienen am 07.02.2018

Neue Rezensionen zu Bernhard Maier

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Rezension zu "Die Kelten" von Bernhard Maier

Eines der aktuellsten und vollständigsten Bücher über die Kelten
CWidmannvor 3 Monaten

Prof. Bernhard Maier zeigt uns die Kelten aus Sicht antiker Schriftsteller und in der Grube moderner Archäologen. Er trennt sauber zwischen sicheren Fakten und möglichen Erklärungen.


Ausführliche Rezension auf meinem Blog: https://nouw.com/cwidmann/bernhard-maier-die-kelten-34302561

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M

Rezension zu "Die Ordnung des Himmels" von Bernhard Maier

Fundierte Streifzug durch die Geschichte der Religionen
michael_lehmann-papevor 7 Monaten

Fundierte Streifzug durch die Geschichte der Religionen

Ein wenig schwingt es im Titel „von hinten mit durch“. Ob nicht Religionen, die die Menschheit wohl seit dem aufrechten Gang mitgebleiten, nicht auch eine Quelle im Menschen selbst tragen. Nicht unbedingt ein „religiöses Gen“, sondern, viel profaner, eine unstillbare Sehnsucht, fast Zwang „zu Ordnung“. Zur Einordnung dessen, was geschieht, was man erlebt, was man nicht kennt. Wobei eine solche „Ordnung“ ja nicht unbedingt (wie in ausgefeilten Dogmatiken mancher Weltreligionen“) eine möglichst weitreichende rational-intellektuelle Darstellung benötigen, sondern sich oft auch mit bestimmten „Zeichen“, Vermeidung von „Leitern“, und „schwarzen Katzen“ oder anderen eher rituellen Handlungen bereits ausreichend befrieden lassen.

Was aber nur ein kleiner Hintergrundgedanke zunächst sein dürfte, denn vor allem bietet dieses Werk des Professors für allgemeine Religionsgeschichte einen breiten, fundierten und chronologisch angeordneten Blicke auf die Religionsgeschichte. Die, und dafür ist das Buch schon fast schmal zu nennen, über den größten Teil der Zeit hinweg maßgeblich genauso die „Ordnung der Welt“ mitbestimmt hat. Vom Stammesführer und Kult-Priester hin zum Schamanen und der „geordneten“ monotheistischen Großreligionen, immer auch war eine enge Wechselwirkung mit den Zeichen der Zeit, dem Fortschritt, dem gesellschaftlichen Status quo und allem anderen (lange Zeit existenziell) vorhanden.

So wundert es ebenfalls in keiner Weise, wenn Meier sachlich richtig und betont dargelegt darauf verweist, für die Ergebnisse seiner Darstellung auf „eine Vielzahl unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen zurückgreifen muss“, während er ebenfalls offen und ehrlich betont, dass ob des Umfangs des Buches er sich für eine „erste Einführung“ in das Thema entschlossen hat.

So vorbereitet ergibt die Lektüre dann im Gesamten vielfach informative Impulse, zieht Linien von „gesellschaftlichen und politischen Kreisen“, die je durch mit der Religion in wechselhaftem Austausch, mal mit Spannung, mal im Gleichschritt, stand.

„Ausgewogenheit und Zuverlässigkeit“, das ist, was Bernhard Meier zu bieten gedenkt und das ist, was der Leser am Ende der Lektüre gefunden hat.

Dabei gelingt es Meier, immer wieder die Trennschärfe zwischen „Religion“ und „Religionen“ dem Leser bewusst zu halten und so, einerseits, die „verbindenden Elemente“ der „Religion“ als Sammelbegriff (und ihrer „Wirkweise“) mit ihren „häufig wiederkehrend und damit wohl grundlegenden Funktionen“ als „roten Faden“ beizubehalten und, andererseits, im Blick auf die konkreten Ausformulierungen in den diversen, konkreten „Religionen“ der Geschichte und der Gegenwart die Besonderheiten herauszuarbeiten. Wobei Meier auch keine „vergleichende“ Darstellung anstrebt, die „eine Religion“ mit anderen in Relation setzt, sondern gleichwertig allen Strömungen in gebührender Kürze und dennoch hoch informativ mitbedenkt. Das stete Bemühen um „Wertneutralität“ ist dabei erkennbar und ergibt, gemeinsam mit der flüssigen und verständlichen Darstellung, eine anregende und breit angelegte Lektüre.

Wobei Meier, und da wird es sehr spannend gar, weder den religiös motivierten Terrorismus und Fanatismus auslässt (mit einem ausführlicheren Blick auf den islamistischen Terror), aber auch die Gegenwart selbst in ihrer ontologischen Befindlichkeit im Blick auf die Religionen ruhig und sachlich „untersucht“.

Digitalisierung und Globalisierung haben einen immensen Einfluss auf die Religiosität der Menschen, und, noch bedeutender, der moderne, schnelle, digitale, vernetzte „Lebensstil“ zeigt mehr und mehr auf, in welcher großer Breite religiöse Traditionen und Dogmen obsolet werden. Einerseits. Und wie andererseits Religionen damit Umgang pflegen (oder pflegen könnten). Von der Öffnung und damit der Gefahr der Säkularisierung (mit eventuell Gefahr der Auflösung einer konkreten Religion zumindest in der Lebenspraxis), bis hin zum erbitterten „Widerstand“ und massiv und aktiv vorgetragene „Abschottung“ hinter „ewige Traditionen“.

Mit der sich daraus ableitenden, durch dieses Werk wieder eindrucksvoll mitschwingenden Frage, wieweit Dogmen, Glaubenssätze, „heilige Bücher“ oder anderes „Heiliges“ aus einer anderen Zeit, geprägt von einer anderen Kultur, heute eins zu eins, wörtlich, überhaupt noch unreflektiert und unreformiert Geltung für eine konkrete Lebenspraxis der Moderne beanspruchen können.
Gerade weil Meier immer wieder die vielfachen Verbindungen zwischen Zeitgeschehen und Religion, Religion und gesellschaftliche Prägung aufzeigt, verbleibt diese Frage nach der Lektüre klar im Raum.
Mitsamt dem, leider sehr stark komprimierten, Blick auf die „neuen Formen von Religionen“, die seit der Mitte des letzten Jahrhunderts bis in die Gegenwart hinein sich entwickeln (womit nicht nur der Zen-Mönch mit seinem Smartphone gemeint ist, der als eine der fotografischen Illustrationen am Ende zu betrachten ist).

Ein fundiertes, sehr differenziertes Werk, dass zwar in der Darstellung seinen Kern setzt, daneben aber vielfache Informationen und wichtige Fragen zum kulturellen Umgang mit der Religion und der Religion mit der jeweiligen Kultur öffnet.

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The iron butterflys avatar

Rezension zu "Das Sagenbuch der walisischen Kelten" von Bernhard Maier

Mythos und Märchen
The iron butterflyvor 2 Jahren

Bei den vier Zweigen des Mabinogi handelt es sich um vier mehr oder weniger mit einander verknüpfte mythologische Erzählungen, die aus dem mittelkymrischen, gelernt (!) walisischen, überliefert wurden. Wie in allen Mythologien geht es um heldenhafte Taten, Ruhm, Ehre, Verrat, aber auch um Zauberei und aus heutiger Sicht unerklärliche Phänomene. Mit einer vornehm anmutenden Zurückhaltung wird von Pwyll, dem Fürsten von Dyfef erzählt von Branwen und Manawydan, den Kindern Llyrs und Math, dem Sohm Mathonwys, die in Freundschaften und Beziehungen verbunden sind oder sich in Ehebruch und Familienfehden verstricken.

Interessant auch die im Anhang zusammengefassten Anmerkungen zur Historie dieser schlichten und doch mythologisch so tragenden Erzählungen.

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