Bernhard Meuser Beten: Eine Sehnsucht

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Inhaltsangabe zu „Beten: Eine Sehnsucht“ von Bernhard Meuser

Der Autor schreibt: "Beten, sagen viele Menschen, ist das Letzte. Sie haben recht: Beten ist das letzte Abenteuer, die letzte Reise in das unentdeckte Land unser eigenes Herz.§Beten ist etwas zutiefst Natürliches, Befreiendes, Sinnstiftendes, ein tiefes seelisches Einschwingen mit dem, was die Welt im Innersten zusammenhält und wofür wir den Namen Gottes haben."§§Dieses Buch ist gefährlich. Mit seiner lebendigen und authentischen Sprache schlägt es den Leser in den Bann. Man merkt, dass hier einer ernst macht mit dem Glauben. Fröhlichen Ernst. Man kann diesen Autor nicht beobachten. Man muss ihm folgen. Und das hat Folgen, die man erst wahrnimmt, wenn man sich auf den Knien wiederfindet.

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  • Das Gebet ist die stärkste Form von Energie

    Beten: Eine Sehnsucht
    LEXI

    LEXI

    23. August 2015 um 10:10

    „Das Gebet ist die stärkste Form von Energie, die man erzeugen kann, so real wie die Schwerkraft“ (Alexis Carrel) „Treten Sie ein in ein unaufhörliches Gespräch mit dem einen, der Sie aus Liebe gemacht hat, der Sie voll Liebe anschaut und auf nichts sehnlicher wartet, als dass Sie seine Nähe und Freundschaft suchen.“ Bernhard Meuser ist davon überzeugt, dass Beten der schnellste Weg ins Herz des Universums ist. Mit seinem Buch „Beten. Eine Sehnsucht“ möchte er diese Aussage bekräftigen und begründen. Zudem versucht er, seinen Lesern Lust auf das Beten zu machen, das er selber als tief, klar, voller Liebe und mit Kraft gesegnet empfindet. Seine großen Vorbilder dabei sind unter vielen anderen auch Teresa von Avila, Therese von Lisieux, Charles de Foucauld oder Mutter Teresa. In seinem Buch schreibt er über einige Größen und Heilige der Vergangenheit, zitiert Menschen aus der ganzen Welt und erzählt über die Vielfalt des Betens. Auch einzelne Gebete werden wieder gegeben. Der Autor berichtet von seinen eigenen Anfängen im Bereich des Betens und den Ratschlägen eines guten Freundes, dessen Verheißungen Stück für Stück Meusers Perspektiven veränderten. Beten wurde für ihn zu seiner Lebensmitte, er bezeichnet es sogar als „Herz- und Schaltstelle seines Lebens“. Fühlung mit Gott im Gebet aufzunehmen ist für Bernhard Meuser das Größte im Leben und er bekennt ganz freimütig, dass seine Motivation dafür in einer tiefen, inneren Sehnsucht begründet ist, er aus eigenem Antrieb und natürlicher Bewegung seines Herzens in den Dialog mit Gott tritt. Er beschreibt, wie er betet, aber auch jene Orte, an denen er die Stille und das Gebet sucht. In einem kleinen gedanklichen Streifzug durch die ganze Welt berichtet er von seinen Erfahrungen mit dem Gebet der Menschen verschiedenster Kulturen und Religionen. Der starke Bezug zum Katholizismus zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch, die Marienverehrung der katholischen Kirche sowie das Verhältnis zur Mutter Jesu und Marias eigene Jesusbeziehung werden ebenso angesprochen wie das Rosenkranzgebet. Meuser betrachtet seinen eigenen Worten zufolge das Gebet als Weltverantwortung durch Selbstverantwortung, spricht ihm Kraft zu, die weit über das menschliche Ermessen hinausgeht. Er ist davon überzeugt, dass die vertrauensvolle Übergabe unserer Untragbarkeiten an Gott in Form des Gebets entlastend und befreiend wirkt. Lassen Sie sich anstecken von Meusers Begeisterung und tauchen Sie ein in dieses Buch, bilden Sie sich ihre eigene Meinung dazu. Der Schreibstil sowie die Berichte über beispielsweise Sartre und einige katholische Heilige wirkten zwar an manchen Stellen eher langatmig, die knapp 190 Buchseiten sind aber dennoch relativ rasch gelesen, werden sie doch durch den überdurchschnittlich großen Abstand an allen Seitenrändern der einzelnen Buchseiten, dem großen Zeilenabstand und den vielen abgedruckten Gebeten ein wenig aufgebläht. Die optische Aufmachung des Buches erscheint bereits auf den ersten Blick gefällig. Das in Schwarz-Weiß gehaltene Profil eines Mannes mit geschlossenen Augen vermittelt dein Eindruck tiefster Konzentration und ein „In-sich-gehen“, die spielerische Gestaltung des Hintergrunds sowie Nennung des Autors und des Buchtitels in grauer und pinkfarbener Schrift auf weißem Hintergrund wirken anziehend und Interesse weckend. Ein gut gewähltes Cover, das auf den Inhalt neugierig macht. Fazit: ein Buch über das Beten, dessen Schwerpunkt wohl eher der katholischen Kirche zuzuordnen ist, dessen Lektüre jedoch durchaus einige interessante Lesestunden zu bereiten vermag.

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  • Betest du eigentlich?

    Beten: Eine Sehnsucht
    eskimo81

    eskimo81

    Beten ist etwas zutiefst Natürliches, Befreiendes, Sinnstiftendes, ein tiefes seelisches Einschwingen mit dem, was die Welt im Innersten zusammenhält und wofür wir den Namen Gottes haben.... und so ist dieses Buch eine Bekenntnis und eine Einladung an uns heute, das Abenteuer "Gebet" wieder neu für uns zu entdecken... Zitat vom Rückentext Deine Sehnsucht ist dein Gebet... Wenn du nicht aufhören willst zu beten, dann höre nicht auf dich zu sehnen. Ist deine Sehnsucht beständig? Dann ist auch der Schrei deines Gebets beständig. Du wirst nur dann schweigen, wenn du aufhörst zu lieben.Augustiinus von Hippo Jeden Tag! Nicht aus Gesetzlichkeit heraus! In völliger Treue zu dir selbst (S. 19) Der Schreibstil von Bernhard Meuser fasziniert mich immer und immer wieder. Wie er eine eigentlich eher trockene Materie in Faszination umwandelt, einfach bemerkenswert. Weshalb ist Beten eigentlich ein Tabu-Thema?Was ist daran so schlimm?Müssen wir uns für unseren Glauben schämen? Ich überlegte lange, ob ich meine Zeit für ein solches Buch "opfern" möchte...Kann nicht jeder beten? bzw. kann man falsch beten? Auch wenn ich vieles nicht zu 100% verstanden habe, bin ich sicher, dass dieses Buch eine Bereicherung war! Ein Buch, dass ich sicherlich nochmals lesen muss, um noch mehr zu verstehen und sicherlich werde ich auch weiterführende Recherchen brauchen, um all seine Hinweise zu Gläubigen, Päpsten, Mönche etc. zu verstehen. Aber ist das Leben und der Glaube nicht genau das? Immer weiter, immer lernen und vor allem immer den Weg mit Gott prüfen und fühlen...Das Gläubig sein hat man nie vollends erlernt Don Dolindos Worte haben mich berührt und ich glaube, erst nach dem lesen dieser Zeilen, ist mir nun bewusst geworden, dass es ein richtiges Gebet gibt. Die Augen wurden mir geöffnet wie noch nie zuvor! Ich weiss nun, wo ich ansetzten kann und muss. Fazit: Beten, eine Sehnsucht - ja, eine Sehnsucht aus dem Herzen Ein lohnendes Sachbuch, welches nicht nach dem ersten lesen alles logisch erscheinen lässt, sich aber lohnt zu lesen, um sich auf den Weg zu machen...

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  • Guter Ansatz zum Thema Beten - leider zu weitschweifig

    Beten: Eine Sehnsucht
    heaven4u

    heaven4u

    29. March 2015 um 15:51

    Bernhard Meuser spielte lang mit dem Gedanken ein Buch über das Beten zu schreiben. Das Ergebnis konnte ich nun lesen. Der Autor geht in seinem Buch auf viele Themen rund um das Gebet ein. Ist Beten nur eine fromme Übung oder eine Art Selbstgespräch? Wo hat Gebet seinen Ursprung? Wie gehen andere Religionen mit Gebet um? Was ist Anbetung? Was können wir von Jesus in Sachen Gebet lernen? Wie und mit welchen Worten können wir beten? Gebet ist ein Thema, was alle Christen bewegt, mal mehr mal weniger, aber Gebet ist wichtiger Bestandteil des Glaubens. Daher war ich gespannt auf dieses Buch. Schon der Titel macht neugierig, was der Autor zu erzählen hat. Dabei hat er gute Ansätze. So schreibt er, dass beten eine Sehnsucht ist, mit Gott in Verbindung zu treten und zu bleiben. Und dass Gebet nicht unbedingt etwas mit Gefühlen zu tun haben muss und dass es wichtig ist, dass Gebet nicht nur des Gebets wegen gesprochen werden soll, sondern dass wir Sorgen bei Gott abgeben sollen und sie auch da lassen sollen und nicht immer wieder nachfragen. Leider schweift der Autor immer seitenweise ab zu Themen die in meinen Augen nichts mit Gebet zu tun haben. Für mich als evangelischen Leser war es oft schwer dem Text zu folgen, weil hier viele Heilige zu Wort kommen, Themen aufgegriffen werden die mir sehr fremd sind - so das Gebet mit Rosenkranz und Mariengebete. Er schreibt zwar, dass wir nicht Maria anbeten sollen, aber durch sie hin kommen wir zu Jesus (S. 148-149). Was mich allerdings am meisten irritiert hat, waren die Einflüsse der Philosophie und großer Denker, die in dieses Buch Einzug halten durften. So wird z. B. Sartre ein großer Raum eingeräumt. Auch Gebete von Indianern und Hinduisten, die ihren Hausgott vereehren werden erwähnt und ausgewertet. Er wollte damit zwar einen Verleich ziehen zum Gebet der Christen, dennoch fand ich das unpassend. Der Autor erwähnt viele interessante Zitate, leider fehlen hier die Quellen. Gern hätte ich in das ein oder andere Buch mal reingelesen, das fehlte hier ein bisschen. Für mich schien es ein Buch allein über Gebet - nicht unbedingt für Christen sondern für Interessierte, die vielleicht sonst mit Glauben nichts am Hut haben und gern mehr darüber lesen wollen. Auch Katholiken werden in diesem Buch einiges für sich entdecken können. Für mich war es leider nicht das richtige Buch zum Thema. Schade!

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