Bernhard Meuser Christ sein für Einsteiger

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Inhaltsangabe zu „Christ sein für Einsteiger“ von Bernhard Meuser

Kann man über Christ sein so schreiben wie über Fußball, »Sex and the City« und Börsenkurse? Hier wird der Beweis angetreten: Es geht, man kann über den christlichen Glauben so brennend aktuell, so spannend, modern und pointensicher schreiben wie über jedes andere Thema, das den Leuten auf den Nägeln brennt. »Christ sein für Einsteiger« verzichtet dennoch auf alle billigen Gags. Als Guideline seiner Gesamtdarstellung des christlichen Glaubens greift Bernhard Meuser auf einen 1500 Jahre alten, kraftvollen Text zurück: Benedikt von Nursias »74 Werkzeuge der geistlichen Kunst«. Bei Meuser werden daraus 74 Tools, die man nur anzuwenden braucht, um ins Herz der Dinge zu kommen. Die Zielgruppe des Buches sind Leute von heute, die den christlichen Glauben neu anschauen wollen, gleichgültig, ob sie schon einmal eine Beziehung dazu hatten, ihn kritisch überprüfen wollen oder ihn gerade neu entdecken wie Robinson seine unbekannte Insel.

Eine Art Reiseleiter auf dem Weg zum Glauben!

— mabuerele

Eigentlich ein echt klasse Buch, wenn man von den Fremdwörtern absieht

— Seelensplitter

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    Christ sein für Einsteiger

    mabuerele

    14. April 2015 um 20:29

    Das Buch versteht sich als eine Art Reiseführer, für Menschen, die sich neu für den christlichen Glauben entschieden haben. Das Buch besteht aus drei größeren Abschnitte. Erwähnenswert ist außerdem das Vorwort, in dem Gedanken zur Ökumene dargelegt werden. Im ersten Abschnitt werden in fünf Kapiteln die Fragen nach dem Einstieg beantwortet. Es geht um Vorwissen und Vorurteile, aber auch darum, was es bringt, Christ zu sein. Gut gefallen hat mir der Vergleich mit dem Zug, indem man neu einsteigt. Der zweite Abschnitt umfasst den weitaus größten Teil des Buches. Hier nimmt der Autor die 74 Traktate des Benedikt von Nursi als Grundlage. Mehr oder weniger ausführlich interpretiert er diese Traktate für unsere Zeit. Dabei geht er auf historische Bezüge ein, bringt Zitate aus der Bibel, die sich explizit auf das Thema beziehen, und zieht dann Schlussfolgerungen, wie das Traktat in der Gegenwart zu verstehen ist. Am Ende jedes Tools gibt es für den Leser wenige kurz gefasste Handlungsanweisungen. Im letzten Teil gibt der Autor in 11 Regeln Anregungen zum Beten. Ein Verzeichnis der Abkürzung der biblischen Bücher ergänzt das Buch. Das Buch lässt sich gut lesen. Der Schriftstil ist nicht nur leicht verständlich, er ist sehr praxisbezogen und enthält oft einen feinen Humor. Wer eine trockene Abhandlung erwartet, wird angenehm überrascht sein. Die Ausführungen zeigen, dass der Autor mitten im Leben steht und um die unterschiedlichen Probleme der heutigen Zeit weiß. Bestimmte Themen haben mich nachdenklich zurückgelassen, weil mir der Autor einen Spiegel vorgehalten hat, bei anderen war ich definitiv nicht vollständig seiner Meinung. Das liegt ganz einfach in der Natur der Dinge und wird jedem, der schon jahrelang Christ ist, ähnlich gehen. Dadurch ist natürlich auch vieles schon bekannt und war demzufolge für mich eine interessante Auffrischung. Manches wurde unter für mich neuen Gesichtspunkten betrachtet und kann in Zukunft zur Bereicherung des Glaubens dienen. Ein Problem habe ich allerdings mit dem Buch. Obwohl der Autor Hinweise gibt, wie man es lesen und mit den Informationen umgehen soll, finde ich es für Einsteiger zu umfangreich. Wer erst vor kurzer Zeit zum Glauben gefunden hat und das Buch aus Interesse am Stück liest, wird von der Vielzahl der Informationen und Regeln erschlagen. Das betrifft insbesondere den zweiten Abschnitt. Das Thema „Beten“ dagegen ist sowohl vom Umfang als auch vom Inhalt für Neulinge im Glauben sehr gut geeignet. Das Cover empfinde ich eher als unauffällig. Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Es gibt eine Möglichkeit, den eigenen glauben zu überprüfen und die Weichenstellung für die Zukunft nötigenfalls zu korrigieren.

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  • 74 Tools

    Christ sein für Einsteiger

    Seelensplitter

    06. December 2014 um 11:31

    Meine Meinung zum Buch: "Christ sein für Einsteiger" Cover: Das Cover spricht mich in der Neuauflage sehr viel deutlicher an. Auch wenn man mit dem Bild kurz irre geleitet wird, und man eher ein rebellisches Buch erwartet. Bzw so ging es mir. Letztlich spricht mich dieses Cover aber soviel mehr an, als das weiße Cover mit der Schrift. Inhalt: Ein Buch das mir 74 Punkte liefert über die ich nachdenken darf. Diese werden Tools genannt, und sind teilweise ziemlich interessant. Sprachliche Punkte: Für mich ist das Buch eigentlich eine ziemlich wertvolle Sache, vor allem weil ich wirklich über alles nachdenken darf. Was mich jedoch stört. Hier werden Worte gebraucht, die gehobener sind, die man so im normalen Umgang mit Menschen nicht zu hören bekommt. Die mir teilweise zu stoppend waren um das Buch wirklich gut zu lesen. Inhalt:  Bernhard setzt viele verschiedene Facetten in seinem Buch. Die man bei weitem nicht in einem Rutsch durchlesen kann, sondern wirklich Stück für Stück sich erarbeiten darf und muss. Es ist also in meinen Augen nicht unbedingt ein Buch für frische Christen. Sondern gerade die, die schon länger im Glauben unterwegs sind, werden hier noch viele Denkanstösse finden. Die Denkanstösse gehen über Zwischenmenschliches, Körperliches und Seelisches auf den ganzen Menschen ein. Auch ist es interessant das schon ein Mönch vor 1500 Jahren diese Gedanken hatte, die Bernhard natürlich versucht in unsere heutige Zeit gut um zu setzen. Fazit: Ein Buch das viele Gedanken präsentiert, die spannend, interessant und intensiv sind, weswegen man mehr Zeit für dieses Buch braucht. Negativ ist teilweise, das so viele Fremdwörter gesetzt sind, die man als Laie nicht sofort versteht. 4 Sterne

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