Bernhard Moestl

 4.3 Sterne bei 97 Bewertungen
Bernhard Moestl

Lebenslauf von Bernhard Moestl

Bernhard Moestl wurde 1970 in Wien geboren. Er arbeitet als Autor erfolgreicher Sachbücher und als Coach in Führungsseminare. Moestl lebte einige Jahre in Asien in einem berühmten Shaolin-Kloster in der chinesischen Provinz Henan. Dort studierte er die Gedankenmacht der Mönche und verbrachte mit ihnen zusammen den Alltag. Diese Zeit und die damit verbundenen Erfahrungen waren sehr prägend für sein Leben und sein Denken. Seine Erkenntnisse fließen in seine Bücher und Seminare.

Neue Bücher

Handeln wie ein Shaolin

Erscheint am 01.03.2019 als Taschenbuch bei Knaur Taschenbuch.

Alle Bücher von Bernhard Moestl

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Der Weg des Tigers

Der Weg des Tigers

 (16)
Erschienen am 01.11.2013
Die Kunst, einen Drachen zu reiten

Die Kunst, einen Drachen zu reiten

 (12)
Erschienen am 07.03.2011
Das Shaolin-Prinzip

Das Shaolin-Prinzip

 (8)
Erschienen am 02.11.2012
Denken wie ein Shaolin

Denken wie ein Shaolin

 (3)
Erschienen am 02.11.2017
Die 13 Siegel der Macht

Die 13 Siegel der Macht

 (2)
Erschienen am 10.03.2011
Siegen wie ein Shaolin

Siegen wie ein Shaolin

 (1)
Erschienen am 01.10.2018

Neue Rezensionen zu Bernhard Moestl

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Rezension zu "Siegen wie ein Shaolin" von Bernhard Moestl

Siegen wie ein Shaolin
Sikalvor 2 Monaten

„Die beste Zeit einen Baum zu pflanzen, […] war vor 20 Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt“ [Seite 56]

 

Die beste Zeit dieses Buch zu lesen ist jetzt - und in 20 Jahren.

 

Wie aus den Lehren der Shaolin oder des Buddhismus bekannt ist, ist die Achtsamkeit ein wichtiger Baustein zu einem guten Leben. Die Achtsamkeit ist auch bei Bernhard Moestl ein wichtiger Baustein zum Erfolg.

 

So verwundert es auch nicht weiter, dass sich bereits das zweite Kapitel – oder der zweite Weg - mit der Achtsamkeit befasst. Genau diese Achtsamkeit ist es auch, die man als Leser benötigt, um den Inhalt des Buches voll und ganz aufnehmen zu können.

 

Nicht, dass  das Buch schwer zu lesen wäre, aber ein Buddhist oder auch ein Shaolin benötigt Jahre oder gar Jahrzehnte um an das Ziel zu gelangen. Wer also erwartet, nach der Lektüre dieses Buches alles besser, schneller und effizienter erledigen zu können wird enttäuscht werden.

Vielleicht aber wird man sich gerade hierüber bereits im vierten Weg gewahr, wenn es um den Weg der Entschleunigung geht.

 

Der Autor - selbst Shaolin - gibt dem Leser seine Wege vor, zeigt auf wo wir uns gerne selbst verheddern oder täuschen und zeigt Auswege aus den Fallen, in die wir tappen.

 

Zu Wort kommt aber nicht nur der Autor – auch der Leser ist gefordert. Während des Durcharbeitens der einzelnen Kapitel bekommt der Leser immer wieder Aufgaben gestellt. Diese Aufgaben zwingen den Leser über sich selbst nachzudenken auch wenn die Antworten oft intuitiv gegeben werden sollen.

 

Und gerade dieses Reflektieren über sich selbst ist es, was das Buch ausmacht. Ein „in- sich- Gehen“, um sich selbst besser kennen zu lernen, ist bereits ein großer Schritt in die Richtung zu mehr innerer Stärke.

Was es allerdings mehr braucht als das Buch zu lesen und die Aufgaben zu bearbeiten, ist der Wille, sich selbst immer wieder an die acht Wege zu erinnern und diese zu beachten – wieder und wieder – bis diese verinnerlicht wurden.

 

Vielleicht ist es gerade aus diesem Grund auch schwer eine Rezension über das Buch zu verfassen. Wann hat es wirklich seinen Sinn erfüllt? Nach zwei Wochen? Nach 2 Jahren? Oder erst  in zwanzig Jahren?

Wie auch immer, der beste Zeitpunkt es zu lesen, ist auf alle Fälle jetzt…

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Rezension zu "Denken wie ein Shaolin" von Bernhard Moestl

Die sieben Prinzipien emotionaler Selbstbestimmung
TharinaWagnervor 7 Monaten

« Denken wie ein Shaolin » ist ein wunderbarer Ratgeber. In 7 Abschnitten führt uns der Autor genauso logische, wie revolutionäre Gedanken vor Augen. Er zeigt uns Methoden, die uns helfen unsere Emotionen und damit unseren Alltag besser zu meistern. Beispiel : « Das Prinzip der Ausgeglichenheit », indem er Situationen darstellt, die uns völlig unnötigerweise aus der Ruhe bringen. Denn was bringt es uns schon, uns aufzuregen, wenn wir eine Situation sowieso nicht ändern können? Da sollten wir doch viel eher das Beste daraus machen! Achtung, der Autor ruft uns nicht zum Nichtstun und Schicksal-akzeptieren auf. Viel mehr lehrt er uns, das beste aus unserem Alltag zu machen, auf sich selbst zu vertrauen. Ohne Erwartungen an Situationen und Menschen heranzugehen, denn « Auch Erwartung, so hatte Siddartha erkannt, ist eine Form der Gier, die am Ende nur zu Leid führt. » 

 
Mithilfe mehrerer kleinen Geschichten, gelingt es dem Autor sehr gut, uns bewusst zu machen, wie sehr uns unsere Emotionen und unser Stolz im Weg stehen können. Mehr als nur einmal musste ich über mich selbst und mein Ego lachen. Was mich zum Kopfschütteln brachte, ist die weitverbreitete Meinung, man könnte sich durch das Zurschaustellen seiner Wut Respekt verschaffen. Egal ob in Geschäften, Hotels oder anderswo – die herumbrüllenden Menschen enpfand ich immer schon als eher bemitleidenswert als respekteinflössend. Doch der Autor hat mich nicht nur hier in meiner Meinung bestärkt, sondern mich auch immer wieder überrascht, mir neue Sichtweisen vor Augen geführt. 

Im Laufe des Werkes stellt er uns immer wieder Fragen, die uns zum Nachdenken anregen sollen. Er fordert uns dazu auf in einem kleinen Buch unsere Antworten festzuhalten. Ich bemühte mich dabei, wirklich ehrlich mit mir selbst zu bleiben. So stellte ich immer wieder fest, wie formatiert von der Gesellschaft und meinen Erfahrungen ich selbst eigentlich bin, obwohl ich schon seit langem versuche aus gewohnten Schemen auszubrechen. Doch da gab mir der Autor Hoffnung : Denn er besteht immer wieder darauf, dass alles was heute ist, morgen schon ganz anders sein kann. So einfach das klingen mag – egal ob man sich in einer schwierigen Situation befindet, oder einfach darauf wartet, sein heissersehntes Ziel zu erreichen – diesen Gedanken empfinde ich als sehr kraftspendend. 

« Denken wie ein Shaolin » ist ein kritisches, aber genauso positives, ermutigendes Buch. Es hat mich nicht nur zum Nachdenken, sondern auch zum Schunzeln gebracht. 

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Rezension zu "Handeln wie ein Shaolin" von Bernhard Moestl

"Reden kocht keinen Reis"
R_Mantheyvor einem Jahr

Das steht als chinesisches Sprichwort am Anfang des Buches. Niemand wird diese Aussage wohl bestreiten wollen, denn sie ist schließlich genauso richtig wie banal. Und eigentlich kann man das auch über dieses Buch sagen: Wirklich grundlegend Falsches wird man in ihm nicht finden, dafür jedoch viel Selbstverständliches und eben auch Banales. Reden oder besser Schreiben über Dinge, die sich durch Reden nicht ändern werden. Und auch nicht dadurch, dass man sie für richtig hält und versteht. Man wird kein Shaolin, wenn man sich einbildet, man hätte verstanden, wie diese Leute ticken. Es ist genau andersherum: Mit jahrelangem körperlichen Training ändert sich auch der Geist.

Bernhard Moestl hat eine Shaolin-Ausbildung hinter sich, die er nun offenbar erfolgreich als Mentaltrainer und Redner vermarktet. Dieses Buch ist nur einer von zahlreichen Bausteinen dieser Strategie. Der Markt für solche Anleitungen scheint nicht kleiner zu werden. Vielleicht liegt das auch an der durchaus vorteilhaften Situation, in der sich solche "Coaches" befinden. Auf der einen Seite sagen sie uns, was wir hören wollen, womit – wenn sie es denn gut machen – bei uns das Gefühl entsteht, auf einem guten Weg zu sein, was in der Regel eine Illusion ist, denn noch haben wir rein gar nichts getan außer einem Vortrag gelauscht oder ein solches Buch gelesen zu haben. Auf der anderen Seite haben solche Coaches immer gute Karten: Sie haben stets recht, wenn sie nichts Falsches erzählen. Und wir werden uns die Schuld geben, wenn es wieder einmal nicht geklappt hat mit unserer Veränderung. Wer also "die acht Schritte zu gelungener Veränderung" mit Bernhard Moestl gehen möchte, hat Folgendes vor sich (Zitate aus dem Buch):

1. Verstehe, dass Sicherheit nur eine trügerische Illusion ist.
2. Verstehe, dass Können und Nicht-Können deine Entscheidung ist.
3. Verstehe, dass nur, wer sich selbst achtet, äußere Einflüsse erkennen und abwehren kann.
4. Verstehe, dass es ohne Ziel keine Richtung gibt, in die du aufbrechen kannst.
5. Verstehe, dass erst ein klarer Weg deinen Veränderungswillen zum Leben erweckt.
6. Verstehe, dass du Veränderungen entweder selbst gestalten oder ertragen musst.
7. Verstehe, dass allein das Handeln Träume Wirklichkeit werden lässt.
8. Verstehe, dass jede Veränderung eine Investition ist, die sich erst auf längere Sicht rechnet.

Nun wird man beim Durchlesen dieser "acht Schritte zu gelungener Veränderung" nicht ablehnend mit dem Kopf schütteln, weil diese Forderungen schließlich einleuchten. Moestl gibt sich auch viel Mühe, sie ausführlich zu erklären. Und vermutlich wird dort die Zustimmungsrate punktuell sinken, weil einige seiner Erklärungen nicht zum Zeitgeist passen. Ab und zu lässt Moestl auch den Shaolin-Geist mild durch seinen Text wehen. Aber zu handeln wie ein Shaolin-Mönch, lernt man nicht durch Bücher. Schließlich machten das die Shaolin-Mönche auch nicht. Vielmehr trainierten sie täglich hart unter Anleitung von Meistern. Das ist ebenso banal wie vieles aus diesem Buch. Reden kocht eben keinen Reis.

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Gespräche aus der Community

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B

Die verlosten Exemplare sind selbstverständlich SIGNIERT!

Es kommt auf die innere Haltung an: Anhand von Anekdoten und Begebenheiten zeigt der Bestsellerautor Bernhard Moestl, der lange Jahre in Asien gelebt hat, wie wir entspannt und mit einem Lächeln durchs Leben gehen können, wenn wir uns nur auf eine andere Denkungsart einlassen.
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Zusätzliche Informationen

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