Bernhard Moestl Der Weg des Tigers

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Inhaltsangabe zu „Der Weg des Tigers“ von Bernhard Moestl

Sei wie ein Tiger – bereit zum Sprung

Wie gut kennen Sie sich? Sind Ihnen Ihre Stärken
bewusst? Ihre Talente?
Solche Fragen zur eigenen Persönlichkeit zu beantworten, gelingt vielen nicht auf Anhieb. Doch wer sich und die eigenen Vorzüge kennt, schätzt die eigene Energie richtig ein. Der kann seinen Standpunkt kraftvoll vertreten, der setzt sich durch.
Schon die Shaolin-Mönche wussten um diesen Zusammenhang und lehren noch heute, dem Weg des Tigers zu folgen. Bernhard Moestl macht diese asiatische Weisheit für uns alle nutzbar. Er zeigt, wie wir die Kraft in uns entdecken, das Leben in die Hände nehmen und mit gesundem Selbstwertgefühl im Alltag bestehen.

Ein weiteres Buch von Bernhard Möstl, welches man als Pflichtlektüre für jene Menschen bezeichnen darf, denen ein achtsames und wertschätzen

— Carpediem17

Es gibt keinen vergleichbaren Autor, der in seinen Büchern solch wunderbare praktikable Lebensweisen schreibt.

— Kanepono

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    Der Weg des Tigers

    michael_lehmann-pape

    12. November 2013 um 12:11

      Sich über andere einen Kopf zu machen, zu bewerten, zu lästern, es besser zu wissen, sich zu ärgern, sich aufzuregen über das, was „die da“ alles falsch oder merkwürdig gemacht haben, das ist eine durchaus gewohnte Übung unter Menschen.   Jeden Samstag entlädt sich in irgendeinem Stadion die „Wut auf einen, den oder die anderen“. Sei es in Familie, in der Nachbarschaft, im beruflichen oder privaten Umfeld, gegen andere Gruppen der Bevölkerung oder Menschen anderer Herkunft, „gegen andere“, das geht einfach.   Vielleicht auch deswegen, weil es eine so unangenehme, schwierige, hier und da durchaus mit der Angst, nichts Wichtiges von Bedeutung in sich zu finden, besetzte Angelegenheit ist, „nach sich selbst zu fragen“. Sich in den Blick zu nehmen und dann auch auszuhalten. Eine Blickrichtung, die nicht unbedingt von früh an gelernt wird und der Mensch deswegen eher ungeübt ist im Umgang mit sich selbst und durch manchen Selbstwertzweifel motiviert vielleicht auch lieber nicht genau hinschauen möchte. „Über andere“ in jedweder Form zu Urteilen dient ja im Kern vor allem der „Stärkung der eigenen Person“. Man stellt sich „über einen anderen“ und kommt sich besser vor.   Leider ohne wirklichen Erfolg. Denn letztlich gilt, was Moestl als Zitat von Stefan Zweig seinem Buch vorweg stellt: „Wer einmal sich selbst gefunden hat, der kann nichts auf dieser Welt mehr verlieren“.   Sich selbst zu kennen, die eigene Person, die eigenen Stärken und Möglichkeiten zu schätzen, die eigenen Schwächen und Grenzen im Blick zu halten, das ist, folgt man Bernhard Moestl, der eigentliche, einzige, zumindest beste Weg, sich selbst in diesem Leben zu behaupten und die eigenen Ziele bestmöglich anzugehen.   Das das wichtig und nötig ist und wie das geht, das führt Moestl dem Leser unter Rückgriff auf Traditionen der Shaolin Mönche vor Augen, bei welchen der „Weg des Tigers“ entwickelt wurde und bis heute als grundlegende Herangehensweise an das Leben gilt.   „Gehen Sie achtsam mit dem um was in Ihnen steckt. Und denken Sie daran: Auch Sie können den Lauf der Welt verändern“.   Auch wenn so manches im Buch pathetisch klingt (oder an anderen Orten sehr simplifiziert daherkommt) und nicht jeder auf Anhieb mit Sprache und Tradition des Shaolin-Klosters sympathisiert, der Kern dessen, was Moestl anspricht, ist doch mit Gewinn zu lesen.   Sich nicht, auch nicht vor sich selbst, zu verstecken. Dass „alle (wirkliche) Kraft“ von Innen kommt und daher das ständige Orientieren nach außen oder „auf die anderen“ die eigenen Wichtigkeiten nicht wirklich befördern, dies alles erläutert Moestl in klarer und eingängiger Sprache und bietet 10 „Trainingseinheiten“ in seinem Buch (vom Angehen gegen Verlustangst über dem Bestehen von Konfrontationen bis hin zum entdecken und gehen des eigenen Weges), die durchaus mit Gewinn „auf dem Weg zu sich selbst“ gelesen werden können.

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