Bernhard Stäber Kein guter Ort

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Inhaltsangabe zu „Kein guter Ort“ von Bernhard Stäber

Spannender Norwegen-Krimi um ein verlassenes Hotel Arne Eriksen ist nach seinem letzten Fall nach Südnorwegen gezogen und arbeitet dort als Psychiater an einer Klinik. Hier hört er auch von den mysteriösen Morden im Hotel Rabenschlucht. Damals hat ein Unbekannter ein junges Mädchen vor den Augen seiner Schwester umgebracht. Doch nicht erst seit dieser Tat gilt die Rabenschlucht als ein Ort, an dem seit jeher schlimme Dinge geschehen. Der Ort und die Geschehnisse lassen den Psychologen nicht los und Arne stellt auf eigene Faust Nachforschungen zum tragischen Tod des jungen Mädchens an. Und muss feststellen, dass ihn sein Leben in Norwegen verändert hat: Er lässt sich immer mehr von seiner Intuition und den uralten Riten der Samen leiten - und kommt damit dem Täter so nah, dass er selbst in tödliche Gefahr gerät- Mit dem dritten Teil der Reihe um Arne Ericksen ist dem Autor erneut ein packendes Buch gelungen, das unter die Haut geht! eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung. (Quelle:'E-Buch Text/15.08.2017')

Mystischer Nervenkitzel pur

— dartmaus

Atmosphärischer, hervoragend erzählter Thriller mit mystischen Elemenenten aus Südnorwegen. Arne Eriksen ermittelt wieder in Höchstform.

— AnTheia

Spannender Krimi mit einem Hauch zum Übersinnlichen

— oztrail

Solide und Spannend!

— SweetSecret33

Hochspannung mit einem Hauch von Mystik! 3. Teil hervorragen gelungen!

— steffiZDF

Ein fast schon mystischer Thriller

— birgitfaccioli

Ein gut zu lesender, spannender Thriller mit mystischen Elementen

— CarenL

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  • Wahrlich kein guter Ort

    Kein guter Ort

    Tamaru

    09. October 2017 um 18:25

    Arne Eriksen ist Psychater und arbeitet an einer Klinik in Südnorwegen. Dort hört er auch zum ersten mal von der Rabenschlucht, einem Ort, an dem mysteriöse Dinge geschehen sein sollen. Sein Interesse ist geweckt und so beginnt er diesen geheimnisvollen Ort zu erkunden und versucht auf eigene Faust herauszufinden, was damals dort wirklich geschah. Er ahnt nicht, wie nah er der Wahrheit kommt und gerät selbst in höchste Gefahr. Mich hat das Buch leider nicht überzeugt, es ist zwar spannend, aber ich kann den mystischen Elementen nicht wirklich was abgewinnen. Zudem konnte ich auch keine Sympathie zu einem der Beteiligten aufbringen, was es für mich dann schwer macht mich von einer Story mitreißen zu lassen und mitzufiebern. Arne und Kari, seine langjährige Freundin, sind mir einfach zu farblos und langweilig, da fehlte mir ein wenig der Pep bei den beiden. Seine Patientin Janne, die auch eine große Rolle spielt, war mir einfach von Anfang an unsympathisch, ich mochte ihre Art überhaupt nicht. Alles in allem kein Buch für mich, aber dennoch eine Leseempfehlung für alle die es gerne etwas mystisch haben.

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  • Komm nicht zurück!

    Kein guter Ort

    Baerbel82

    04. October 2017 um 16:57

    „Kein guter Ort“ von Bernhard Stäber ist bereits der 3. Fall für den Psychologen Arne Eriksen, zur Hälfte Deutscher, zur Hälfte Norweger. Die Vorgänger hatte ich mit Begeisterung verschlungen und so stand der neue Krimi schon lange auf meiner Wunschliste. Arne ist in die südnorwegische Provinz Telemark gezogen und arbeitet dort als Psychiater an einer Klinik. Währenddessen ist Kari Bergland, von der Bergener Kriminalpolizei, auf der Suche nach einem Drogendealer - und trifft auf Janne, die 20-jährige Tochter ihres Chefs. Sie hat ein Drogenproblem und soll deshalb bei Arne eine Therapie machen. Vor vielen Jahren war in der nahegelegenen Rabenschlucht eine junge Frau vor den Augen ihrer Schwester von einem Unbekannten in den Tod getrieben worden. Der Täter wurde nie gefasst. Als Janne davon erfährt und im verlassenen Hotel Rabenschlucht zufällig ein altes Tagebuch findet, stellt sie auf eigene Faust Nachforschungen an… Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Über das Wiedersehen mit Arne und Kari habe ich mich sehr gefreut. Denn sie sind mir inzwischen ans Herz gewachsen. Arne leidet noch immer unter Panikattacken und hat erneut Visionen. Zwischen beiden knistert es gewaltig. Immer mal wieder finden sich Bezüge zu den Vorgängern. Das macht Lust auf mehr für die, die die ersten beiden Bände (noch) nicht kennen. Gut gefallen haben mir auch wieder die Einblicke in die Mythen und Riten der Samen. Aber auch mit Gesellschaftskritik spart der Autor nicht. Fazit: Ein atmosphärisch dichter und spannender Norwegen-Krimi, der mich mörderisch gut unterhalten hat.

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  • Mystischer Nervenkitzel

    Kein guter Ort

    dartmaus

    28. September 2017 um 11:21

    Das Cover des Buches macht einen etwas düsteren Eindruck. Aber es gefällt mir echt gut. Inhalt: Der Psychologe Arne Eriksen ist nach Telemark gezogen und arbeitet dort in einer psychiatrischen Klinik. Als seine langjährige Freundin Kari Bergland ihn um Hilfe bittet, die Tochter ihres Chefs ist Drogenabhängig. Doch die Hilfe entpuppt sich als schwierig, denn Janne verschwindet bereits am ersten Abend aus der Klinik. Während ihrer Flucht, stößt sie auf ein altes Hotel, in diesem starben vor zehn Jahren Vater und Tochter auf grausame Weise. Der fall wurde nie geklärt. Doch Janne beschließt den Fall zu lösen, doch dazu brauch sie die Unterstützung von Arne und Kari. Meine Meinung: Mit spannendem, flüssigem und interessanten Schreibstil ist es Bernhard Stäber gelungen, mich an dieses Buch zu fesseln. Arne war mir ja schon bei den ersten beiden Büchern ans Herz gewachsen. Auch Kari ist äußerst sympathisch. Mit Janne hatte ich erst etwas Schwierigkeiten. Sie scheint vielleicht auch durch ihren Drogenkonsum zeimlich aufmüpfig zu sein. Im Laufe des Buches kann aber gerade Arne einen relativ guten Draht zu ihr bekommen und sie wird sympathischer. Besonders gut haben mir die mystischen Einwürfe zwischendurch gefallen. Als ob das damalige Verbrechen nicht schon grausam genug wäre, steigern sie die Grausamkeit der einzelnen Handlungen noch um einiges. Auch bildlich kann man sich sehr gut in verschiedene Szenen rein versetzen. Mein Fazit: Ganz klare Leseempfehlung, allerdings nix für schwache Nerven. Bitte mehr davon.

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  • Tragödie in der Rabenschlucht

    Kein guter Ort

    coffee2go

    21. September 2017 um 08:23

    Kurze Inhaltszusammenfassung: Arne arbeitet als Psychiater in einer Suchtklinik in Südnorwegen. Ganz in der liegt das stillgelegte, alte Hotel Rabenschlucht, in dem vor Jahren ein junges Mädchen getötet wurde und ihr Vater beim Versuch sie zu retten ebenfalls ums Leben kam. Arne ist von der Anziehungskraft des Hotels und seiner Geschichte fasziniert und versucht in Eigenrecherche mehr über die damalige Tragödie herauszufinden.     Meine Meinung zum Buch: Schon am ersten Eindruck des Covers und am Titel kann man erahnen, dass der Thriller einen düsteren Hintergrund haben wird und man wird auch nicht enttäuscht. Der Autor verschafft von Anfang an eine gruselige Atmosphäre, die zunehmend unheimlicher und dichter wird. Zuerst war ich recht skeptisch, dass ein Psychologe auch alternative Methoden zur Bewusstseinserweiterung akzeptiert, aber der Autor hat dies geschickt beschrieben, sodass es nicht zu surreal und unglaubwürdig wirkt und in diesem Kontext stimmig ist. Trotzdem war mir Arnes Menschenkenntnis für einen Psychologen nicht überzeugend und der Umgang mit seiner potenziellen Klientin in der Suchtklinik zu wenig distanziert und auch fahrlässig. Trotzdem war es sehr spannend, der Aufklärung der damaligen Tragödie in der Rabenschlucht immer näher zu kommen und durch einige geschickte Wendungen ist es auch spannend geblieben.   Mein Fazit: Das Buch lebt hauptsächlich von der Atmosphäre, die der Autor mit den Mythen um das verlassene Hotel an der Rabenschlucht geschickt aufgebaut hat und geschickt in die aktuelle Geschichte eingebaut hat.

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  • Das unheimliche, schwarze Hotel an der Rabenschlucht

    Kein guter Ort

    EvelynM

    12. September 2017 um 16:30

    Der deutsch-norwegische Psychologe Arne Ericson hat sich in die Einsamkeit Telemarks zurückgezogen und arbeitet in einer psychiatrischen Klinik für Suchtkranke. Während er sich trotz Unwetter in den Bergen in Trance versetzt, ist Kari Bergland hinter dem Schützen her, der ihren Kollegen Magnus angeschossen hat. Dabei trifft Kari auf die zugedröhnte Janne Nygård, die Tochter ihres Chefs. Schnell sind sich Jannes Vater und Kari einig, dass sie das Mädchen zu Arne in die Therapie schicken. Janne ist alles andere als begeistert von der Idee und interessiert sich für das Bild eines schwarz-gestrichenen Hauses, das über Arnes Schreibtisch hängt. Schnell findet sie heraus, dass es sich um ein ehemaliges, nun verlassenes Hotel an der Rabenschlucht handelt, in dem eine deutsche Familie wohnte. Eines Tages wurde dort die ältere Tochter vor den Augen ihrer Schwester von einem maskierten Mann mit dem Messer schwer verletzt und in die Rabenschlucht geworfen. Der herbeieilende Vater versuchte, seine Tochter zu retten und stürzte schließlich zusammen mit ihr in die Schlucht. Fasziniert und geradezu angezogen von dem düsteren Hotel beginnen Janne und auch Arne Nachforschungen anzustellen. Beide begeben sich in große Gefahr, denn das Hotel ist wahrlich „kein guter Ort“. Bald stellt sich für alle Beteiligten die Frage: Können Orte das Unglück anziehen? Menschen werden von unheimlichen, düsteren Orten geradezu magisch angezogen. So geht es Janne, die nicht zuletzt ein Drogenproblem und Gewaltausbrüche hat. Ihre Neugier ist eine willkommene Ablenkung vor ihren Problemen und der anstehenden Therapie bei Arne Ericson. Das Cover ist durch die unheilvollen, schwarzen Wolken geprägt von einer schaurigen Stimmung, die nur von einem roten Farbklecks in Form eines typischen norwegischen Hauses unterbrochen wird. Sofort fällt dem Leser der ungewöhnlich gestaltete Titel auf: das Kreuz, das sich mit dem letzten Buchstaben des Wortes Ort verbindet. Der Autor hat mit Arne Ericson einen ungewöhnlichen Psychiater geschaffen, der sich durch seine Art sehr von anderen unterscheidet: er scheint noch recht jung zu sein und er setzt sich mit den Mythen und Bräuchen der Sami auseinander. Auch wenn er ungewöhnliche Methoden anwendet, hatte ich stets das Gefühl, dass er der Ruhepol der Handlung ist. Die Ermittlerin Kari Bergland ergänzt ihn mit ihrer Willensstärke und ihrer Hartnäckigkeit ganz gelungen. Bernhard Stäber hat bereits zwei Thriller mit diesen beiden Charakteren geschrieben, die ich jedoch nicht gelesen habe. Trotzdem hatte ich zu keiner Zeit, Mühe der Handlung zu folgen. Mit den Rückblicken in Arnes Leben habe ich ihn mir gut vorstellen können. Der flüssige und fesselnde Schreibstil des Autors hat mich mitten in die Handlung gezogen und die Spannung riss nie ab. Es fiel mir schwer, das Buch zur Seite zu legen – so hat es mich in seinen Bann gezogen. Die Charaktere sind durchweg glaubwürdig und Arne und Kari sehr sympathisch. Als Drogenkonsumentin ist Janne wirklich unberechenbar und geheimnisvoll dargestellt. Und nicht zuletzt sind die Rabenschlucht und das schwarze Hotel so bildlich beschrieben, dass ich das Grauen von Janne fühlen konnte. Die Aufklärung des Falles endet mit einem lauten Knall und war so nicht vorhersehbar. Meine Frage aus meinem Leseeindruck „Kann ein deutscher Autor so schreiben wie ein skandinavischer?“ kann ich kurz und bündig mit „JA!“ beantworten. Mich hat dieser Thriller von Anfang an gepackt, fasziniert und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Ich kann ihn guten Gewissens weiterempfehlen.

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  • zu viele Nebenhandlungen

    Kein guter Ort

    wampy

    11. September 2017 um 21:40

    Buchmeinung zu Bernhard Stäber – Kein guter Ort„Kein guter Ort“ ist ein Thriller von Bernhard Stäber, der 2017 bei beTHRILLED by Bastei Entertainment erschienen ist. Dies ist der dritte Band um den Psychologen Arne Eriksen.Zum Autor:Bernhard Stäber, geboren 1967 in München, lebt und arbeitet im norwegischen Telemark. Er kann bereits auf mehrere Bücher zurückblicken, die er unter Pseudonym veröffentlicht hat, und lässt im vorliegenden Roman seine Erfahrungen als Auswanderer facettenreich einfließen. Klappentext:Spannender Norwegen-Krimi um ein verlassenes HotelArne Eriksen ist nach seinem letzten Fall nach Südnorwegen gezogen und arbeitet dort als Psychiater an einer Klinik. Hier hört er auch von den mysteriösen Morden im Hotel Rabenschlucht. Damals hat ein Unbekannter ein junges Mädchen vor den Augen seiner Schwester umgebracht. Doch nicht erst seit dieser Tat gilt die Rabenschlucht als ein Ort, an dem seit jeher schlimme Dinge geschehen. Der Ort und die Geschehnisse lassen den Psychologen nicht los und Arne stellt auf eigene Faust Nachforschungen zum tragischen Tod des jungen Mädchens an. Und muss feststellen, dass ihn sein Leben in Norwegen verändert hat: Er lässt sich immer mehr von seiner Intuition und den uralten Riten der Samen leiten - und kommt damit dem Täter so nah, dass er selbst in tödliche Gefahr gerät... Meine Meinung:Arne Eriksen ist Psychologe und hat einige Zeit bei der Volksgruppe der Samen zugebracht. Dort hat er erfahren, dass es Grenzbereiche gibt, die allein mit der klassischen Wissenschaft nicht erklärt werden können. So haben auch Orte eine Ausstrahlung, die er zu gewissen Zeiten wahrnehmen kann. In diesem Buch geht es um einen ungeklärten Todesfall nahe einem Hotel an der Rabenschlucht. Auch dieser Ort hat eine ungute Ausstrahlung. Mir waren die dauernden Hinweise auf die ungute Ausstrahlung des Ortes irgendwann zu viel. Die Hauptfigur ist sehr detailliert beschrieben, auch auf eine eine seiner Patientinnen wird näher eingegangen. Weiterhin spielt eine Polizistin, die er schon aus den vorherigen Fällen kennt, eine größere Rolle. Arne ist etwas zu glatt geraten. Er macht fast alles richtig und setzt sich auch privat für sein Umfeld ein. Seine Macken sind belanglos und ich empfand ihn als recht langweilig. Auch bei der Polizistin sind viele positive Eigenschaften zu erkennen, einzig seine Patientin ist nicht „weich gespült“. Sie hat mir von allen Figuren am besten gefallen. Es gibt recht viele Handlungsstränge, bei denen ich nicht immer den Nutzen für die Gesamthandlung erkennen konnte. Dadurch fällt die Spannung immer wieder ab. Zum Ende hin steigt die Spannung deutlich und der Autor präsentiert eine überraschende, aber auch eine fundierte Auflösung. Hier zeigt der Autor, was er kann. Insgesamt ist das Buch leicht lesbar und die Handlung wird aus mehreren Perspektiven betrachtet. Fazit:Leider hat mich dieses Werk nicht wirklich überzeugt. Den Figuren fehlte eine Prise „Schlechtigkeit“ und bei den vielen Nebenhandlungen hat sich der Autor etwas verzettelt. Beim Showdown zeigt er aber, dass er es besser kann. Meine Wertung lautet drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten).

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  • In der tiefsten Provinz Norwegens lauert das Böse

    Kein guter Ort

    AnTheia

    10. September 2017 um 21:29

    Arne Eriksen arbeitet als Psychiater in einer Klinik in Südnorwegen. Im verlassenden Hotel in der Rabenschlucht wurden vor Jahren zwei Morde begangen, die niemals aufgeklärt wurden. Seitdem steht das Hotel leer, die Bewohner der Gegend meiden es, weil es dort angeblich spuken soll. Arne, der nach seinem letzten Fall in die Region Telemark gezogen ist, wird eher durch Zufall auf die Geschehnisse von damals aufmerksam. Eines Tages steht seine Freundin Kari, Polizistin aus Bergen, vor der Tür und bittet ihn sich der drogenabhängigen Tochter ihres Chefs, Janne, anzunehmen. Diese ist sofort fasziniert von den damaligen Ereignissen und behauptet sogar, nach einem Kurzbesuch im Hotel, von einem Unbekannten angegriffen worden zu sein. Was geschah damals wirklich? Kommt der Täter aus der Gegend? Arne macht sich auf die Suche nach der Wahrheit und gerät selbst in Lebensgefahr."Kein guter Ort" ist der mittlerweile dritte Fall von Arne Eriksen, den der Wahlnorweger Bernhard Stäber veröffentlicht hat. Obwohl ich selbst noch keinen der vorherigen Krimis gelesen habe, kam ich dennoch sehr gut ohne Vorkenntnisse in die Geschichte hinein. Arne Eriksen ist mir als Hauptfigur sehr sympathisch. Er ist kein Kriminalkomissar und gerät eher unbeabsichtigt in die Ermittlungen, zumal er selbst eine gewisse Neugierde bei der Lösung von ungelösten Fällen entwickelt. Eine Eigenschaft, die ihn hin und wieder in Lebensgefahr bringt. Weil er einige Zeit mit den Samen verbracht hat, kam er auch in Berührung mit bewusstseinserweiternden Drogen, die er einsetzt, um sich quasi in die Atmosphäre eines Tatortes "hineinzuversetzen". Das klingt etwas skuril in meinen Ohren, gibt der ganzen Handlung aber einen gewissen mystischen Zug, der auch durch die ganze Atmosphäre des Hotels und der Rabenschlucht noch unterstützt wird. Überhaupt finde ich den Ort Rabenschlucht faszinierend. Diese Faszination hat sich beim Lesen in mir geradezu aufgebaut, was ich dem spannenden Erzählstil des Autors zuschreibe. Das gibt der ganzen Handlung genau die Spannung, die mich als Leser mitreißt. Die drogenabhängige Tochter des Polizeichefs, Janne, kommt dagegen etwas "zickig" und nervig daher. Zwar verändert sich sich zunehmend positiv, aber ihre unüberlegten Handlungen lösen auch eine ganze Reihe von fatalen Ereignissen aus. Dennoch spricht für sie, dass sie sehr offen ist und sich auch mit einem Syrer anfreundet, was in der doch sehr ausländerfeindlichen Atmoshpähre des Ortes eine Ausnahme ist. Insgesamt wirkt sie aber eher verantwortungslos auf mich und kann bei mir nur wenig Sympathien auslösen. Sicherlich gewollt vom Autor, bei mir wirkt das leider eher störend. Insgesamt konnte mich der Kriminalroman begeistern. Er ist sehr atmosphärisch geschrieben. Der Schreibstil des Autoris ist locker und leicht. Die Handlung und die Geschichte um die mysteriösen Todesfälle sind sehr spannend erzählt und überraschen auch durch eine unerwartete Wendung. Mein Fazit: Atmosphärischer, hervoragend erzählter Thriller mit mystischen Elemenenten aus Südnorwegen. Genau das richtige für die Herbstsaison und die längeren Abende.

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  • Krimi mit Spannung und dem Hang zur Mystik

    Kein guter Ort

    oztrail

    09. September 2017 um 12:08

    Schon alleine das Cover ist ein Eyecatcher. Ohne die Inhaltsangabe oder die Leseprobe zu lesen, will man das Buch sofort haben. Die Darstellung des dramatischen Ortes ist sehr gelungen.Zum Inhalt: Marius Dahle, ein Kriminalbeamter wird bei einer Routinebefragung ohne Vorwarnung so schwer verletzt, dass die Chance zu überleben sehr gering ist. Kari Bergland und ihr Kollege Torolf Vangen, beide bei der Tat dabei machen sich sofort auf um den Täter zu schnappen, der so schnell untergetaucht ist das die Suche doch ein wenig länger dauert.Bei einem Rockkonzert werden die beiden auf ihn aufmerksam, er verkauft Drogen an eine junge Frau. Kari weiß sich nicht anders zu helfen, als auf die Bühne zu klettern und durch das Mirko zu schreien, dass der Mann eine Frau belästigt. Dank dieser Aktion  werden sie dem Täter habhaft.  Kira folgt einer Intuition und sucht die junge Frau auf der Toilette. Die hat sich mittlerweile mit den erhaltenen Drogen zugeschüttet, dass Karis auftauchen ihr das Leben rettet. Es stellt sich heraus, dass die junge Frau Janne Cecilie Nygård heißt und die Tochter von Karis Boss Nygård  ist. Dank dieser Aktion wird Janne in die Klinik von Arne Eriksen gebracht. Kari ist ihre Begleitung. Zur gleichen Zeit begibt sich Arne Eriksen wieder auf eine seiner Wanderungen, die er von den Samen gelernt hat. Hier taucht er in eine der uralten Riten ein und trifft dort auf Kari.Janna macht natürlich Schwierigkeiten ohne Ende. Setzt sich wieder unter Drogen und fährt mit Karis Auto Richtung Rabenschlucht.  Dort sieht Janne das leere Hotel und verspürt sofort den Drang in das Haus zu gehen.  Ab hier wird es spannend, daher sollte der Rest selber gelesen werden.Mein Fazit;Bernhard Stäber ist ein spannender, packender  dritter Teil  mit dem Psychologen  Arne Eriksen gelungen.  Da die Story in sich abgeschlossen ist, ist es nicht erforderlich die  ersten beiden Bücher  zu lesen. Was aber für mich nicht  heißt, es nicht zu tun. Da ich doch neugierig geworden bin auf die Geschichte der Protagonisten werde ich mich auch mit den beiden ersten Teilen befassen.Die Geschichte hier gefällt mir sehr gut, Der Schreibstil des Autors ist packend und flüssig. Obwohl die Lösung des Rätsels schnell herausgefunden wird, ist es doch spannend zu lesen wie das Ende dieses Verbrechens aufgeklärt wird.Ich kann hier eine klare Leseempfehlung aussprechen. Vergebe daher die volle Punktzahl, wenn es für das Cover ein extra Punkt gibt, vergebe ich diesen auch.       

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  • spannender und mystischer Krimi aus Norwegen

    Kein guter Ort

    janaka

    09. September 2017 um 12:08

    *Inhalt*Nach seinem letzten Fall hat sich der Psychologe Arne Eriksen nach Südnorwegen zurückgezogen, wo er an einer Klinik für Suchtkranke arbeitet. Seine neue Patientin Janne Nygård ist von einem Bild in seinem Büro fasziniert, es zeigt ein Hotel in der Rabenschlucht. In diesem sind schon mehrere furchtbare Dinge geschehen, unter anderem hat dort ein junges Mädchen gesehen, ein unbekannter Mann ihre Schwester angegriffen und in die Schlucht gestützt hat. Janne ist ganz fasziniert von dieser Geschichte und stellt eigene Recherchen an, dabei gerät nicht nur sie in Lebensgefahr… auch Arne lässt sich von ihrer Faszination anstecken, kann der Mörder ermittelt werden?*Meine Meinung*"Kein guter Ort" von Bernhard Stäber ist der dritte Teil rund um den Psychologe Arne Eriksen. Schon mit dem ersten Band hat der Autor mich begeistert. Ich liebe geheimnisvolle und spannende Krimis bzw. Thriller, was hier beides nicht zu kurz kommt. Gleich mit den ersten Worten zieht der Autor mich in den Bann, die Spannung wird langsam aufgebaut und endet mit einem fulminanten Finale. Der Schreibstil von Bernhard Stäber ist spannend und fesselnd, mystisch und geheimnisvoll. Ich mag den Zwiespalt von Arne, Intuition oder Fakten, wie soll er agieren?Die Charaktere sind facettenreich und lebendig, neben Arne und Janne tauchen die unterschiedlichsten Menschen in der Geschichte auf. Arne war mir schon in Band 1 sehr sympathisch, und auch hier mag ich seine Art mit den Menschen umzugehen und auch seine Neugierde auf das Hotel und seine Geschichte. Aus Janne werde ich nicht so schlau, auf der einen Seite ist sie eine einsame junge Frau, die im Leben noch nicht so richtig angekommen ist, aber auf der anderen Seite versucht sie sich mit Rebellion und Drogen gegen ihren Vater und den Rest der Welt zu behaupten. Ich finde sie sehr unberechenbar, wünsche ihr aber, dass sie sich wieder fängt.Die Landschaftsbeschreibzungen sind echt gelungen und sehr authentisch. Das Hotel und die Rabenschlucht nimmt vor meinem inneren Auge gleich Gestalt an. In anderen Passagen macht der Autor Lust Norwegen einmal zu besuchen. Zum Abschalten und Innehalten muss es einfach herrlich sein.*Fazit*Auch der dritte Teil hat mich gut unterhalten und ich kann dieses Buch jedem Thriller-Leser vorbehaltlos empfehlen. Von mir gibt es 5 Sterne. Über einen weiteren Fall würde ich mich sehr freuen.

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  • Das Hotel an der Rabenschlucht

    Kein guter Ort

    SweetSecret33

    08. September 2017 um 13:50

    Arne Eriksen, der in Südnorwegen als Psychiater in einer Klinik arbeitet, hört von den mysteriösen Morden im Hotel Rabenschlucht. Ein unbekannter hat dort ein Mädchen vor den Augen seiner Schwester getötet. Die Rabenschlucht gilt als ein Ort, an dem seit jeher schlimme Dinge geschehen. Der Ort und die Geschehnisse lassen Arne nicht los. Auf eigene Faust stellt er Nachforschungen an. Das war mein erster Band der Reihe mit Arne Eriksen. Die Story rund um das verlassene Hotel Rabenschlucht hat mir sehr gut gefallen. Es kommt Spannung auf und die Szenen sind gruselig und düster geschrieben, das schafft eine tolle Atmosphäre und lässt einen vollends in die Geschichte eintauchen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und wirken lebendig. Der Einstieg in das Buch war gut. Der Schreibstil ist flüssig und entsprechend der Story gestaltet. Mir hat es große Freude bereitet dieses Buch zu lesen. Fazit Solide und Spannend. Ich empfehle das Buch gerne weiter!

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  • Das Geheimnis der Rabenschlucht

    Kein guter Ort

    SusanneSH68

    07. September 2017 um 19:40

    Arne arbeitet als Psychiater an einer Klinik in Südnorwegen. Durch seine Bekanntschaft mit Kari Bergland von der Kripo Bergen lernt er Janne kennen. Janne ist die Tochter von Karis Vorgesetztem und hat ein Drogenproblem. Sie soll bei Arne in den Entzug gehen. Janne gefällt die Provinz in Südnorwegen nicht, aber die Geschichte eines verlassenen Hotels in der Rabenschlucht fasziniert sie. In dem Hotel sind ein Mädchen und ihr Vater gestorben, der Mörder wurde nie gefasst.  Auch Arne beginnt, sich für diese Geschichte zu interessieren und gerät dabei selbst in Gefahr. Auch dieses Buch ist wieder atmosphärisch dicht geschrieben, die Besonderheiten Norwegens sind sehr gut eingefangen. Und so mutet dieses Buch auch fast ein Stück mystisch an, schließlich hat Arne auch von einer alten Frau aus dem Dorf viel gelernt. Die Hauptfiguren sind sehr gut beschrieben und gerade im zweiten Teil entwickelt die Geschichte sehr viel Spannung. Ich würde mich über weitere Fälle für Arne und Kari freuen.  

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  • Hochspannung mit einem Hauch von Mystik!

    Kein guter Ort

    steffiZDF

    07. September 2017 um 14:44

    „Kein guter Ort“ ist der dritte Teil der Reihe um Arne Ericksen. Dieser ist nach seinem letzten Fall nach Südnorwegen gezogen um dort an einer psychatrischen Klinik zu arbeiten. Hier erfährt er von mysteriösen Morden im Hotel Rabenschlucht. Eine unbekannte Person hat damals ein junges Mädchen vor den Augen der Schwester ermordet. Doch auch schon früher galt die Rabenschlucht als ein Ort, an dem seit jeher schlimme Dinge geschehen. Dies fesselt den Psychologen  Arne Ericksen so sehr, dass er auf eigene Faust Nachforschungen zum tragischen Tod des jungen Mädchens anstellt. Dabei kommt er dem Täter so nah, dass er selbst in tödliche Gefahr gerät. Fast mystisch und unglaublich spannend liest sich der Krimi vom Autor Bernhard Stäber. Dieser Teil knüpft leicht an die Vorgänger an, ist aber auch ohne die Vorkenntnisse hervorragend zu lesen. Alle Protagonisten sind hervorragen gewählt und der Spielort sehr gut beschrieben. Der Leser hat beinahe das Gefühl selbst dabei zu sein und stiller Beobachter zu werden. Das Lesen hat mir große Freude und auch ein wenig Gänsehaut bereitet. Daher kann ich diesen Teil mit besten Gewissen nur empfehlen!

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  • Das unheimliche Hotel an der Rabenschlucht

    Kein guter Ort

    Nijura

    04. September 2017 um 20:41

    Das unheimliche Hotel an der RabenschluchtDer Psychologe Arne Eriksen ist von Berlin nach Norwegen gezogen und arbeitet dort in einer psychiatrischen Klinik.In der Nähe seines Wohnortes steht ein altes unbewohntes Hotel nahe der Rabenschlucht, dort sollen sich vor Jahren dramatische Dinge abgespielt haben. Vor zehn Jahren ist die Familie Hofer aus Deutschland (Vater, Mutter, 2 Töchter) in das Hotel gezogen, um es zu renovieren und wieder zu eröffnen. Kurz nach Eröffnung des Hotels wurde Sinja, vor den Augen ihrer jüngeren Schwester Valerie, von einem unbekannten Mann in der Nähe der Rabenschlucht angegriffen. Er hat sie mit einem Messer schwer verletzt. Als der Vater seinen Töchtern zu Hilfe kam, floh der Täter. Bei dem Versuch Sinja vom Abhang wegzuziehen, stürzte der Vater mitsamt seiner Tochter in die tiefe Schlucht. Als  die junge Janne zur Behandlung zu Arne Eriksen in die Klinik kommt, hört sie von dem mysteriösen Ort und ist davon fasziniert. Verbotenerweise dringt sie in das verlassene Hotel ein. Dort findet sie durch Zufall ein Tagebuch der überlebenden Schwester und ist der Überzeugung, dass Valerie mit dem Tod ihrer Schwester etwas zu tun hat. Janne will den ungeklärten Fall unbedingt lösen. Damit bringt sie nicht nur sich in Gefahr...Ich wurde aufgrund des interessanten und düsteren Covers auf das Buch aufmerksam und als ich den Klappentext las, wusste ich, dass ich das Buch unbedingt lesen will.Es ist bereits der dritte Band einer Serie um den Psychologen Arne Eriksen. Obwohl ich die Vorgängerbände nicht kenne, bin ich gut in das Buch hineingekommen. Die Andeutungen auf die vorherigen Bücher haben mich neugierig gemacht und ich werde die beiden Bände sicher noch lesen.Zum Inhalt: "Menschen schreiben Orten Stimmungen zu, und diese Stimmungen haften ihnen an - wie selbsterfüllende Prophezeiungen."Der Satz bringt das Thema des Buches auf den Punkt. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Sowohl Arne Eriksen, als auch die Polizistin Kari Bergland sind mir sehr sympathisch. In diesem Buch kommen die beiden sich auch menschlich näher, ohne dass es überstürzt wirkt, das finde ich sehr schön.Auch die anderen Protagonisten wirken echt und vielschichtig und agieren realistisch, das ist für mich immer sehr wichtig.Janne konnte ich schwer einschätzen, ist sie gefährlich oder einfach nur leichtsinnig?Geschichten über unheilvolle Orte finde ich sehr spannend und ich wurde nicht enttäuscht. Der Spannungsbogen wird zum Ende hin dermaßen nervenaufreibend, sodass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen.Fazit: Ein wirklich packender und spannungsgeladener Thriller, absolute Leseempfehlung!

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  • Die Rabenschlucht

    Kein guter Ort

    birgitfaccioli

    04. September 2017 um 19:26

    Ein fast schon Mystischer Thriller.Ein nie gelöster Doppelmord  in einem unheimlichen Hotel weckt die Neugierde des Psychologen Arne,der in Norwegen seine Wurzeln wiedergefunden hat.Ein flüssiger Schreibstil und spannungsgeladene Szenen machen den Roman kurzweilig.Aktuelle Themen wie Abhängigkeit und psychische Erkrankungen sing gut in die Story eingebaut,.auch alte Riten und historische Hintergrundinformationen Norwegens fand ich klasse.Die Esoterik dagegen war to much. 

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  • Der Psychologe Arne Eriksen ermittelt zum dritten Mal

    Kein guter Ort

    odenwaldcollies

    03. September 2017 um 14:29

    Es sind einige Monate seit den dramatischen Ereignisse des zweiten Bandes vergangen und der Psychologe Arne Eriksen lebt und arbeitet inzwischen in der norwegischen Provinz Telemark. Durch seine neueste Patientin vertieft er sich in die Geheimnisse eines alten und leerstehenden Hotels in der Rabenschlucht, das vor zehn Jahren Schauplatz einer furchtbaren Familientragödie wurde, welche bis heute nicht aufgeklärt wurde. Da mir die ersten beiden Bände um den Halbnorweger Arne Eriksen sehr gut gefallen haben, war ich gespannt, wie es mit ihm weitergeht. Im ersten Band reiste Arne damals nach einem traumatischen Erlebnis in Berlin in das Land seines Vaters, nach Norwegen. Er, der rational denkende Psychologe, machte dabei die Bekanntschaft der Mysterien der Sami-Kultur. Gerade diese Mysterien nahmen im zweiten Band eine große Rolle ein. Jetzt im dritten Band hat sich Arne entschieden, in Norwegen eine neue Heimat zu finden.Es hat mich gefreut, dass er nach seinem Umzug in die Telemark auch beruflich Fuß gefasst hat und wieder in seinem Beruf arbeitet. Und noch mehr habe ich mich darüber gefreut, dass er Kuling, den Schäferhund der alten Akka nach deren Tod bei sich aufgenommen hat - stellt der Hund doch die letzte Verbindung zu der Sami Akka und Arnes damaligen Aufenthalt in Nordland dar. Aber es gibt auch ein Wiedersehen mit Magnus, der lange Zeit auf dem Hof von Akka gelebt und sie betreut hat. Natürlich war ich auch auf Kari gespannt, der Kommissarin aus Bergen, welche Auswirkungen die Ereignisse aus dem zweiten Buch auf sie hatten. Und wie sich ihr Verhältnis zu Arne entwickeln würde, jetzt, wo eine deutlich größere Distanz die beiden trennt. Karis neueste Verhaftung führt sie über Umwege zu Arne nach Kviteseid, als sie die drogensüchtige Janne bei ihm zur Behandlung abliefert. Janne ist bald fasziniert von dem ungelösten Geheimnis des alten Hotels in der Rabenschlucht und facht damit auch die Neugier von Arne an. Janne ist äußerst anstrengend und mit ihrem Starrsinn bringt sie nicht nur sich selbst in Gefahr. Die Szenen in und um das alte Hotel sind so spannend und klassisch gruslig beschrieben, dass man als Leser sofort an den Film „Psycho“ erinnert wird, auf den auch mehrmals in der Handlung Bezug genommen wird. Und natürlich bringt Arne die Neugier auch diesmal wieder in äußerst brenzlige Situationen. Ich hatte zwar einen Verdacht, der sich zwar schlussendlich bestätigt hat, aber auf das Motiv bin ich bis zum Ende nicht gekommen. Die Auflösung erfolgte in einem furiosen, aber auch traurigen Showdown. Neben den Ereignissen um das Hotel bekommt der Leser aber auch Einblick in aktuelle Themen, wie der Umgang mit Flüchtlingen, was ich sehr spannend und informativ fand. Ich hoffe sehr, dass die Reihe um Arne weitergehen wird, möchte ich doch wissen, wie der weitere Lebensweg der Figuren aussehen wird.

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