Kein guter Ort

von Bernhard Stäber 
4,2 Sterne bei59 Bewertungen
Kein guter Ort
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Poetisch, stimmungsvoll und gerade deshalb spannend. Ein Thriller, der den Vorgängern von Bernhard Stäbern in nichts nachsteht.

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spannender norwegenkrimi,hätte auch mehr sterne verdient.

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Inhaltsangabe zu "Kein guter Ort"

Spannender Norwegen-Krimi um ein verlassenes Hotel Arne Eriksen ist nach seinem letzten Fall nach Südnorwegen gezogen und arbeitet dort als Psychiater an einer Klinik. Hier hört er auch von den mysteriösen Morden im Hotel Rabenschlucht. Damals hat ein Unbekannter ein junges Mädchen vor den Augen seiner Schwester umgebracht. Doch nicht erst seit dieser Tat gilt die Rabenschlucht als ein Ort, an dem seit jeher schlimme Dinge geschehen. Der Ort und die Geschehnisse lassen den Psychologen nicht los und Arne stellt auf eigene Faust Nachforschungen zum tragischen Tod des jungen Mädchens an. Und muss feststellen, dass ihn sein Leben in Norwegen verändert hat: Er lässt sich immer mehr von seiner Intuition und den uralten Riten der Samen leiten - und kommt damit dem Täter so nah, dass er selbst in tödliche Gefahr gerät- Mit dem dritten Teil der Reihe um Arne Ericksen ist dem Autor erneut ein packendes Buch gelungen, das unter die Haut geht! eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783741300431
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe Ag
Erscheinungsdatum:15.08.2017

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    Buchmaniacs avatar
    Buchmaniacvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Poetisch, stimmungsvoll und gerade deshalb spannend. Ein Thriller, der den Vorgängern von Bernhard Stäbern in nichts nachsteht.
    Bernhard Stäber - Kein guter Ort!

    Der Psychologe Arne Eriksen, zieht nach seinem zweiten Fall endlich ins Land seiner Väter, Südnorwegen, Bergen und arbeitet als Psychiater in der örtlichen Klinik. Dort trifft er auf Janne, eine neue Patientin.
    Vor ungefähr zwanzig Jahren wurde in der Rabenschlucht, nahe eines alten Hotels, ein Mädchen vor den Augen ihrer Schwester, die gerade noch entkommen konnte, von einem maskierten Mann brutal umgebracht.
    Dieser Mordfall wurde nie aufgeklärt.
    Janne schein ihm geradezu besessen von diesem Fall zu sein, doch je mehr er sich mit Janne und dieser alten Bluttat beschäftigt, desto mehr lässt auch er sich in das Geschehen hineinziehen.
    Als Arne beginnt nach den alten Riten der Samen seiner Intuition zu folgen, kommt er dem Mörder so nah, das er und die junge Frau in tödiche Gefahr geraten.

    Fazit:
    Als Arne Erikson am Anfang des Romans begann mitten in einem starken Gewitterregen, auf einen Berg zu klettern um zu meditieren und mit der alten, verstorbenen Akka in Kontakt zu treten, dachte ich erst, jetzt übertreibt er es aber mit der Mystik.
    Aber das ist wirklich nur der Anfang. Lest auf jeden Fall weiter, denn es lohnt sich. Der dritte Roman von Bernhard Stäber über Arne Erikson und die Polizistin Kari Berglund ist ganz schnell sehr realitätsnah.
    Sei es Arne Erikson, der so ganz am Rande einem jungen Flüchtling das Leben rettet.
    Sei es Kari Berglund die bei dem Einsatz gegen einen Drogendealer einen Kollegen verliert.
    Sei es Kari Berglunds Chef, dessen familiäre Probleme dazu führen, das der alte Mordfall in der Rabenschlucht plötzlich wieder aufgerollt wird.
    Bernhard Stäbers Charaktere sind Menschen, die sich entwickeln, die Sprache flüssig, intensiv. Eben einfach spannend.
    Leseempfehlung.

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    B
    Buechereule44vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Krimi in Norwegen
    Krimi in Norwegen

    Arne Eriksen ist Südnorwegen gezogen und arbeitet jetzt als Psychiater an einer Klinik. Hier kommt er in engen Kontakt mit der norwegischen Natur und alten Riten und Bräuchen. So hat er bereits eine Vision von einem Besuch seiner alten Bekannten von der Kripo in Bergen, bevor sie ihn anruft. 
    Nach dem Besuch von Kari und der Aufnahme von Janne als Patientin, hört er auch von den mysteriösen Morden im Hotel Rabenschlucht. Damals hatte ein Unbekannter ein junges Mädchen vor den Augen seiner Schwester umgebracht. Doch bereits vorher galt die Rabenschlucht als ein Ort an dem schlimme Dinge geschehen. Die Geschichten lassen ihn nicht los er stellt Nachforschungen zum tragischen Tod des jungen Mädchens an. Auch um Janne zu helfen. Dabei stellt er fest, das ihn sein Leben in Norwegen verändert hat. Er lässt sich immer mehr von seiner Intuition leiten, auch wenn er sich damit in diesem Fall in große Gefahr begibt. 
    Die Story ist fesselnd und geheimnisvoll, besonders durch die Riten von Arne. Auch wenn ich nicht immer alles nachvollziehen kann. Wer setzt sich schon am Rande eines Abgrundes unter Drogen? Die Figur Janne ist rätselhaft und auch sehr sprunghaft, aber letztendlich zielstrebig auf der Suche nach der Lösung.Die Auflösung kommt folgerichtig, für den Leser aber überraschend. 
    Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Nach einem Urlaub in Bergen, konnte ich die Stimmung und den Einfluss der Natur gut nachvollziehen. 
    Auch ohne die ersten Teile gelesen zu haben, kommt man gut in diesen abgeschlossenen Fall.

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    Butis avatar
    Butivor 10 Monaten
    Rabenschwarze Erzählung

    Arne Eriksen ist Psychologe und arbeitet in einer Klink im Süden von Norwegen. Kari, mit der die Geschichte startet, wird von Ihrem Chef, sie ist Polizistin, gebeten, seine Tochter, nach der Einnahme von Drogen, in die Klinik von Arne zu bringen. Beide sind von einem Haus an der Rabenschlucht fasziniert und somit stellt jeder Nachforschung über das dunkle Haus an. Arne versucht auf eigene Faust zu ermitteln, lässt ihn doch die Geschichte des alten Hotels nicht mehr los. Es entwickelt sich eine sehr spannende Geschichte rund um das alte Haus, einen vergangenen Mord und die Umstände die dazu führten. 

    Dies ist mein erster Roman der Arne Eriksen Reihe von Bernhard Stäber, was aber in keinster Weise stört, da „Kein guter Ort“ in sich abgeschlossen ist. Man muss nicht die beiden ersten Bücher gelesen haben, um in die Geschichte reinzukommen. 

    Das alte Hotel an der Rabenschlucht, steht im Mittelpunkt der Erzählung. Eine Tragödie vor längerer Zeit, war der ausschlaggebende Punkt, dass die Samen, ein abergläubisches Volk, den Ort als verflucht ansehen. Ein junges Mädchen wir ermordet und die Schlucht runter gestoßen, ihr Vater versucht ihr zu helfen, die Schwester sieht alles mit an. Arne Erikson, der Psychologe, ein altes Tagebuch und der Zweifel an einer schnellen Lösung bilden hier die Spannungspunkte. 
    Die Protagonisten kommen sympathisch rüber, man fühlt und leidet mit Ihnen. Die Geschichte ist flüssig und spannend geschrieben. Der Schreistil gefällt mir sehr. 

    Alles in allem ein tolles Buch, mit einem für mich überraschendem Ende 

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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor 10 Monaten
    Das Böse in der Rabenschlucht

    „Kein guter Ort“ ist bereits der 3. Fall für den Psychologen Arne Eriksen. Inzwischen ist Arne nach Südnorwegen in die Telemark gezogen und arbeitet dort als Psychiater an einer Klinik. Kari Bergland von der Kripo Bergen sucht derweil einen Drogendealer. Da sie die drogensüchtige Janne, Tochter ihres Vorgesetzten, zu Arne in die Therapie bringen soll, begegnet sie Arne wieder. Aber Janne ist äußerst widerspenstig und will abhauen. Dabei sieht sie in der Rabenschlucht etwas, aber Kari und Arne haben Zweifel an Jannes Aussage.

    Doch dann hört Arne von einer mysteriösen Geschichte in der Rabenschlucht, bei der vor Jahren eine junge Frau umgebracht wurde. Der Täter wurde nie gefasst. Aber schon immer hatte die Rabenschlucht einen schlechten Ruf. Die Sache lässt ihn nicht los und er beginnt Nachforschungen anzustellen. Damit bringt er sich selbst in Gefahr.

    Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen. Besonders gut gefallen haben mir die Beschreibungen der Gegend, was dem Ganzen eine besondere Atmosphäre verleiht.

    Arne hat seine Vergangenheit immer noch nicht überwunden und leidet weiter unter Panikattacken. Er beschäftigt sich immer noch mit den Mythen der Samen. Das und seine Intuitionen beeinflussen sehr stark seine Vorgehensweise, dabei ist er aber auch oft sehr sorglos. Kari muss ihn manchmal aus heiklen Situation retten und es knistert immer noch zwischen den beiden.

    Auch die anderen Charaktere sind gut und authentisch beschrieben. In der Gegend regt sich Widerstand gegen Menschen, die dorthin gekommen sind, um Asyl zu bekommen.

    Die Geschichte ist gut durchdacht Es braucht ein Weilchen, bis es spannend wird, aber dann steigert sich die Spannung stetig bis zum dramatischen Ende.

    Eine spannender Norwegen-Krimi mit ganz besonderer Atmosphäre.

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    V
    Venicevor einem Jahr
    Rabenschlucht

    Dies ist das erste Buch das ich von Bernhard Stäber gelesen habe doch auch ohne Vorkenntnisse hat mich die Geschichte am Ende doch gepackt.

    Arne Ericksen hat sich in eine südnorwegische Gegend zurückgezogen wo er als Psychologe in einer Klinik arbeitet. Zur gleichen Zeit ist Kari Bergland in Bergen auf der Suche nach einem bekannten Drogendealer der den Tod eines anerkannten Kollegen zu verantworten hat. In einer Diskothek kommt es zum Showdown. Dort trifft Kari auf die drogensüchtige Tochter ihres Chefs. Für eine Therapie soll sie in die Klinik von Arne Ericksen den Kari aus der Vergangenheit schon kennt.

    Janne ist ganz angezogen von einem alten Bild im Büro von Arne auf dem ein altes verlassenes Hotel in der Nachbarschaft zu sehen ist. Auch Arnes Neugier wächst. In dem Hotel nahe der Rabenschlucht das vor vielen Jahren von deutschen Auswanderern gekauft wurde, kam die älteste Tochter und der Vater ums Leben und in der Vergangenheit offensichtlich noch weitere. Auf der Suche nach dem Geheimnis kommt Arne dem Mörder näher als ihm lieb ist.

    Am Anfang tat ich mich ein wenig schwer, zu viele Personen und Handlungsstränge wurden dargestellt. Auch mit der unkonventionellen Methode von Arne einen drogenähnlichen Zustand mit Hilfe von Fliegenpilzen zu erlangen fand ich sehr gewöhnungsbedürftig.
    Der Schreibstil ist eher düster, als Beobachter wird alles geschildert und ich konnte mich lange nicht richtig einfinden. Dennoch ein gutes Buch das meine Neugier auf die ersten beide Bände weckt.

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    Tamarus avatar
    Tamaruvor einem Jahr
    Wahrlich kein guter Ort

    Arne Eriksen ist Psychater und arbeitet an einer Klinik in Südnorwegen. Dort hört er auch zum ersten mal von der Rabenschlucht, einem Ort, an dem mysteriöse Dinge geschehen sein sollen. Sein Interesse ist geweckt und so beginnt er diesen geheimnisvollen Ort zu erkunden und versucht auf eigene Faust herauszufinden, was damals dort wirklich geschah. Er ahnt nicht, wie nah er der Wahrheit kommt und gerät selbst in höchste Gefahr. Mich hat das Buch leider nicht überzeugt, es ist zwar spannend, aber ich kann den mystischen Elementen nicht wirklich was abgewinnen. Zudem konnte ich auch keine Sympathie zu einem der Beteiligten aufbringen, was es für mich dann schwer macht mich von einer Story mitreißen zu lassen und mitzufiebern. Arne und Kari, seine langjährige Freundin, sind mir einfach zu farblos und langweilig, da fehlte mir ein wenig der Pep bei den beiden. Seine Patientin Janne, die auch eine große Rolle spielt, war mir einfach von Anfang an unsympathisch, ich mochte ihre Art überhaupt nicht. Alles in allem kein Buch für mich, aber dennoch eine Leseempfehlung für alle die es gerne etwas mystisch haben.

    Kommentare: 4
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    Baerbel82s avatar
    Baerbel82vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein atmosphärisch dichter und spannender Norwegen-Krimi, der mich mörderisch gut unterhalten hat.
    Komm nicht zurück!

    „Kein guter Ort“ von Bernhard Stäber ist bereits der 3. Fall für den Psychologen Arne Eriksen, zur Hälfte Deutscher, zur Hälfte Norweger. Die Vorgänger hatte ich mit Begeisterung verschlungen und so stand der neue Krimi schon lange auf meiner Wunschliste.

    Arne ist in die südnorwegische Provinz Telemark gezogen und arbeitet dort als Psychiater an einer Klinik. Währenddessen ist Kari Bergland, von der Bergener Kriminalpolizei, auf der Suche nach einem Drogendealer - und trifft auf Janne, die 20-jährige Tochter ihres Chefs. Sie hat ein Drogenproblem und soll deshalb bei Arne eine Therapie machen.

    Vor vielen Jahren war in der nahegelegenen Rabenschlucht eine junge Frau vor den Augen ihrer Schwester von einem Unbekannten in den Tod getrieben worden. Der Täter wurde nie gefasst. Als Janne davon erfährt und im verlassenen Hotel Rabenschlucht zufällig ein altes Tagebuch findet, stellt sie auf eigene Faust Nachforschungen an…

    Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Über das Wiedersehen mit Arne und Kari habe ich mich sehr gefreut. Denn sie sind mir inzwischen ans Herz gewachsen. Arne leidet noch immer unter Panikattacken und hat erneut Visionen. Zwischen beiden knistert es gewaltig.

    Immer mal wieder finden sich Bezüge zu den Vorgängern. Das macht Lust auf mehr für die, die die ersten beiden Bände (noch) nicht kennen. Gut gefallen haben mir auch wieder die Einblicke in die Mythen und Riten der Samen. Aber auch mit Gesellschaftskritik spart der Autor nicht.

    Fazit: Ein atmosphärisch dichter und spannender Norwegen-Krimi, der mich mörderisch gut unterhalten hat.

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    dartmausvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mystischer Nervenkitzel pur
    Mystischer Nervenkitzel

    Das Cover des Buches macht einen etwas düsteren Eindruck. Aber es gefällt mir echt gut.


    Inhalt: Der Psychologe Arne Eriksen ist nach Telemark gezogen und arbeitet dort in einer psychiatrischen Klinik. Als seine langjährige Freundin Kari Bergland ihn um Hilfe bittet, die Tochter ihres Chefs ist Drogenabhängig. Doch die Hilfe entpuppt sich als schwierig, denn Janne verschwindet bereits am ersten Abend aus der Klinik. Während ihrer Flucht, stößt sie auf ein altes Hotel, in diesem starben vor zehn Jahren Vater und Tochter auf grausame Weise. Der fall wurde nie geklärt. Doch Janne beschließt den Fall zu lösen, doch dazu brauch sie die Unterstützung von Arne und Kari.


    Meine Meinung: Mit spannendem, flüssigem und interessanten Schreibstil ist es Bernhard Stäber gelungen, mich an dieses Buch zu fesseln. Arne war mir ja schon bei den ersten beiden Büchern ans Herz gewachsen. Auch Kari ist äußerst sympathisch. Mit Janne hatte ich erst etwas Schwierigkeiten. Sie scheint vielleicht auch durch ihren Drogenkonsum zeimlich aufmüpfig zu sein. Im Laufe des Buches kann aber gerade Arne einen relativ guten Draht zu ihr bekommen und sie wird sympathischer. Besonders gut haben mir die mystischen Einwürfe zwischendurch gefallen. Als ob das damalige Verbrechen nicht schon grausam genug wäre, steigern sie die Grausamkeit der einzelnen Handlungen noch um einiges. Auch bildlich kann man sich sehr gut in verschiedene Szenen rein versetzen.


    Mein Fazit: Ganz klare Leseempfehlung, allerdings nix für schwache Nerven. Bitte mehr davon.

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    coffee2gos avatar
    coffee2govor einem Jahr
    Tragödie in der Rabenschlucht

    Kurze Inhaltszusammenfassung:

    Arne arbeitet als Psychiater in einer Suchtklinik in Südnorwegen. Ganz in der liegt das stillgelegte, alte Hotel Rabenschlucht, in dem vor Jahren ein junges Mädchen getötet wurde und ihr Vater beim Versuch sie zu retten ebenfalls ums Leben kam. Arne ist von der Anziehungskraft des Hotels und seiner Geschichte fasziniert und versucht in Eigenrecherche mehr über die damalige Tragödie herauszufinden.

     

     

    Meine Meinung zum Buch:

    Schon am ersten Eindruck des Covers und am Titel kann man erahnen, dass der Thriller einen düsteren Hintergrund haben wird und man wird auch nicht enttäuscht. Der Autor verschafft von Anfang an eine gruselige Atmosphäre, die zunehmend unheimlicher und dichter wird. Zuerst war ich recht skeptisch, dass ein Psychologe auch alternative Methoden zur Bewusstseinserweiterung akzeptiert, aber der Autor hat dies geschickt beschrieben, sodass es nicht zu surreal und unglaubwürdig wirkt und in diesem Kontext stimmig ist. Trotzdem war mir Arnes Menschenkenntnis für einen Psychologen nicht überzeugend und der Umgang mit seiner potenziellen Klientin in der Suchtklinik zu wenig distanziert und auch fahrlässig. Trotzdem war es sehr spannend, der Aufklärung der damaligen Tragödie in der Rabenschlucht immer näher zu kommen und durch einige geschickte Wendungen ist es auch spannend geblieben.

     

    Mein Fazit:

    Das Buch lebt hauptsächlich von der Atmosphäre, die der Autor mit den Mythen um das verlassene Hotel an der Rabenschlucht geschickt aufgebaut hat und geschickt in die aktuelle Geschichte eingebaut hat.

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    EvelynMs avatar
    EvelynMvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein absolut gelungener, fesselnder und unheimlicher Thriller mit einem sympathischen Psychiater
    Das unheimliche, schwarze Hotel an der Rabenschlucht

    Der deutsch-norwegische Psychologe Arne Ericson hat sich in die Einsamkeit Telemarks zurückgezogen und arbeitet in einer psychiatrischen Klinik für Suchtkranke. Während er sich trotz Unwetter in den Bergen in Trance versetzt, ist Kari Bergland hinter dem Schützen her, der ihren Kollegen Magnus angeschossen hat. Dabei trifft Kari auf die zugedröhnte Janne Nygård, die Tochter ihres Chefs. Schnell sind sich Jannes Vater und Kari einig, dass sie das Mädchen zu Arne in die Therapie schicken. Janne ist alles andere als begeistert von der Idee und interessiert sich für das Bild eines schwarz-gestrichenen Hauses, das über Arnes Schreibtisch hängt. Schnell findet sie heraus, dass es sich um ein ehemaliges, nun verlassenes Hotel an der Rabenschlucht handelt, in dem eine deutsche Familie wohnte. Eines Tages wurde dort die ältere Tochter vor den Augen ihrer Schwester von einem maskierten Mann mit dem Messer schwer verletzt und in die Rabenschlucht geworfen. Der herbeieilende Vater versuchte, seine Tochter zu retten und stürzte schließlich zusammen mit ihr in die Schlucht. Fasziniert und geradezu angezogen von dem düsteren Hotel beginnen Janne und auch Arne Nachforschungen anzustellen. Beide begeben sich in große Gefahr, denn das Hotel ist wahrlich „kein guter Ort“.
    Bald stellt sich für alle Beteiligten die Frage: Können Orte das Unglück anziehen? Menschen werden von unheimlichen, düsteren Orten geradezu magisch angezogen. So geht es Janne, die nicht zuletzt ein Drogenproblem und Gewaltausbrüche hat. Ihre Neugier ist eine willkommene Ablenkung vor ihren Problemen und der anstehenden Therapie bei Arne Ericson.
    Das Cover ist durch die unheilvollen, schwarzen Wolken geprägt von einer schaurigen Stimmung, die nur von einem roten Farbklecks in Form eines typischen norwegischen Hauses unterbrochen wird. Sofort fällt dem Leser der ungewöhnlich gestaltete Titel auf: das Kreuz, das sich mit dem letzten Buchstaben des Wortes Ort verbindet.
    Der Autor hat mit Arne Ericson einen ungewöhnlichen Psychiater geschaffen, der sich durch seine Art sehr von anderen unterscheidet: er scheint noch recht jung zu sein und er setzt sich mit den Mythen und Bräuchen der Sami auseinander. Auch wenn er ungewöhnliche Methoden anwendet, hatte ich stets das Gefühl, dass er der Ruhepol der Handlung ist. Die Ermittlerin Kari Bergland ergänzt ihn mit ihrer Willensstärke und ihrer Hartnäckigkeit ganz gelungen. Bernhard Stäber hat bereits zwei Thriller mit diesen beiden Charakteren geschrieben, die ich jedoch nicht gelesen habe. Trotzdem hatte ich zu keiner Zeit, Mühe der Handlung zu folgen. Mit den Rückblicken in Arnes Leben habe ich ihn mir gut vorstellen können. Der flüssige und fesselnde Schreibstil des Autors hat mich mitten in die Handlung gezogen und die Spannung riss nie ab. Es fiel mir schwer, das Buch zur Seite zu legen – so hat es mich in seinen Bann gezogen. Die Charaktere sind durchweg glaubwürdig und Arne und Kari sehr sympathisch. Als Drogenkonsumentin ist Janne wirklich unberechenbar und geheimnisvoll dargestellt. Und nicht zuletzt sind die Rabenschlucht und das schwarze Hotel so bildlich beschrieben, dass ich das Grauen von Janne fühlen konnte. Die Aufklärung des Falles endet mit einem lauten Knall und war so nicht vorhersehbar. Meine Frage aus meinem Leseeindruck „Kann ein deutscher Autor so schreiben wie ein skandinavischer?“ kann ich kurz und bündig mit „JA!“ beantworten. Mich hat dieser Thriller von Anfang an gepackt, fasziniert und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Ich kann ihn guten Gewissens weiterempfehlen.

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