Bernhard Straßer schreibt in seinem Roman "Kleinstadtrebellen" ausführlich das Leben von Peter, der in der Kleinstadt seine Kindheit und Jugend verbracht hat und sich als junger Erwachsener mit der Frage konfrontiert sieht: "Wars das?" - oder kommt noch mehr? Gibt es ein Leben außerhalb der Kleinstadt oder ist es an der Zeit, wie die Freunde Familie zu gründen und weiter in der Kleinstadt zu bleiben?
Bernhard Straßer beschreibt wie kein anderer dieses Gefühl der Enge in der Kleinstadt, der Langeweile und bisweilen der Trostlosigkeit. Und gleichzeitig vermittelt die Kleinstadt aber auch Geborgenheit, ist Familie und Geschichte.
Verpackt in eine wunderbare Liebesgeschichte, die den Leser von Anfang an fesselt und mitreißt, wird die Geschichte von Peter erzählt, der mit seinem Leben hadert und turbulente Jahre mit seinen Freunden durchlebt, sowohl in der Kleinstadt als auch in Hamburg und Wien.
Die Schauplätze des Romans sind authentisch und wer in der selben Kleinstadt wie der Autor lebt und diese kennt, der kann tief eintauchen in die Geschichte und findet sich in seiner eigenen Jugend wieder.
Wer eine reißerische Geschichte sucht mit Abenteuern am laufenden Band, ist hier falsch. Straßer geht es um Emotionen, um das Leben in der Kleinstadt, um die Frage nach dem "Was jetzt?" nach der Jugend. Und das beschreibt er in diesem Buch ganz hervorragend. Sehr lesenswert und garantiert auch ein Denkanstoß.























