Bernhard Trecksel

 3.6 Sterne bei 39 Bewertungen
Autor von Nebelmacher, Nebelgänger und weiteren Büchern.

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Bernhard TreckselNebelmacher
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Nebelmacher
Nebelmacher
 (28)
Erschienen am 22.06.2015
Bernhard TreckselNebelgänger
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Nebelgänger
Nebelgänger
 (7)
Erschienen am 19.09.2016
Bernhard TreckselNebeljäger
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Nebeljäger
Nebeljäger
 (4)
Erschienen am 20.11.2017

Neue Rezensionen zu Bernhard Trecksel

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julias_wonderlands avatar

Rezension zu "Nebeljäger" von Bernhard Trecksel

eine super tolle geschichte
julias_wonderlandvor 6 Monaten

Ich habe leider zu spät bemerkt das es der dritte und letzte teil dieser reihe ist xD Ich habe das buch trotzdem angefangen zu lesen obwohl mir sehr viele teile aus der Vergangenheit gefehlt haben. Aber dann ab der Mitte des Buchs wurde es immer mehr interessanter und ich kam mehr in die Geschichte ein tauchen. Jedoch wird hier die ganze Zeit die Spannung gehalten, sodass ich immer neugieriger geworden bin. Auch kommen hier sehr viele Fragen auf, die dann Stück für Stück zusammengefügt wurden. Was ich auch sehr toll fand war das die Geschichte nicht vorhersehbar war, so tappt man immer im Dunkeln, wen man denkt, dass man wüsste was als nächste passiert. Das Ende zu diesem Buch hat mich dann noch sehr überrascht. Den diese ist genauso brutal, wie der Rest der Geschichte.

In der Geschichte sind im Laufe der Handlung immer neue Geheimnisse aufgetaucht sowie neue Pläne. Es gibt auch einige Charaktere in diesem Buch, die eine wichtige Rolle spielen. Aber mir fehlt ein wenig, dass man sie selbst im dritten Teil noch einmal kennenlernt. Ein paar haben sich sogar im Laufe der Handlung weiterentwickelt und haben auch eine gewisse Tiefe erlangt.

Der schreibstill war spannen und locker leicht zu lesen. An manchen stellen könnte man was anders machen aber trotzdem war es eine super tolle Geschichte ich werde auf jeden Fall die ersten beiden Teile noch lesen um die ganze Handlung besser verstehen zu können.

Fazit

Es ist auf jeden voll interessant und wer gerne Fantasy mit viel Spannung liest, dem lege ich das Buch sehr an Herzen.

Es sollen 4,5 sterne sein

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Serkalows avatar

Rezension zu "Nebeljäger" von Bernhard Trecksel

Würdiger Abschluss einer ungewöhnlichen Dark-Fantasy-Trilogie.
Serkalowvor 10 Monaten

Da ist er also. Der dritte Teil der »Totenkaiser«-Trilogie von Bernhard Trecksel. (Diesmal habe ich das Buch als Rezensionsexemplar vom Autor selbst zur Verfügung gestellt bekommen, was aber definitiv keinen Einfluss auf meine Meinung hat.)

Die Frage war, schafft es der Autor, meine Erwartungen, die er mit den grandiosen ersten beiden Teilen derart in die Höhe geschraubt hat, zu erfüllen?

Ja!

Nicht nur das. Er übertrifft sie. Es wird wirklich alles gut (im Schreibhandwerklichen Sinne) zu Ende gebracht.

»Nebeljäger« ist ein Finale, das es in sich hat. (Ich gehe davon aus, dass jeder, der diese Zeilen liest, die ersten beiden Teile kennt!) Fennek und Clach sind immer noch keine Sympathieträger. Ormgair, der krebskranke Barbar, in seinem Ehrgefühl beinahe schon niedlich und jetzt kommt noch Solus hinzu. Jener untote Templer, der wie alle Toten, Untoten, Nichtlebenden, auch nicht das ist, was er zu sein scheint.
Überhaupt, ist das Finale ein einziger, großartiger Twist. Nichts, aber auch nichts, was wir bisher über diese Welt und das, was zu der hinter uns liegenden Geschichte, erfahren haben, ist korrekt.
Ebenso, wie die Toten hier nicht tot bleiben, dennoch nicht als blöde Zombies zurückkommen, so sind der Titanansturm, die Erweckung und die Heimkehrer ... einfach alles ist anders.
Nichts, aber auch nichts ist so, wie wir es bisher aus der Fantasy kennen. Klar. Es gibt Ähnlichkeiten, auch Trecksel hat sicherlich seine Vorbilder, Einflüsse und erfindet das Rad nicht neu.
Aber er fährt dieses Rad mit einer brachialen Freude den Abhang eines Weltunterganges herunter, dass es nur so kracht.

In diesem abschließenden Band wird erst einmal noch ordentlich draufgehauen und eine Menge zerschlagen. Protagonisten müssen neue Allianzen schmieden, was auf Grund ihrer nicht gerade sympathischen Motive allein schon für Spannung und Unterhaltung beim Leser sorgt.
Und wenn wir dachten, Titanen auf deren Schultern ganze Städte errichtet sind, die jetzt wieder erweckt werden, das wäre schon gigantisch ...
Ha. Ebenso wie die Hauptfiguren müssen wir erkennen, dass hinter alldem etwas weitaus Unvorstellbareres steckt.

Für eine ordentliche Schlacht im Heroic-Fantasy-Setting hat Trecksel sich bis zu diesem Band Zeit gelassen. Dafür aber ist es eine, die so großartig dreckig, brutal und bildgewaltig daherkommt, dass sie umso mehr nach wirkt.

Überhaupt trumpft der Autor weiterhin mit seinem unerschöpflichen Wortschatz und seinen Formulierungen.

Allein die ersten beiden Kapitel haben mich bereits wieder derart begeistert. Endlich, endlich hält Horror, richtig guter Horror Einzug in eine Fantasywelt. Und damit meine ich keine Monster und Dämonen. Nein, die Beschreibungen dessen, was eine der Hauptfiguren sieht, als sie erwacht, oder doch träumt ... WHOW! Eine andere Figur, eigentlich tot, aber wir wissen ja, in dieser Welt ist tot nicht gleich tot, ist nur noch ein Torso, von magischen Nadeln an eine Platte gepinnt und arbeitet dennoch an ihrer Befreiung.

Fazit: Für alle, die Lust auf etwas wirklich Innovatives in der Fantasy haben, die auch dem Spiel mit einigen Klischees (Barbaren a la Conan) etwas abgewinnen können. Ansonsten Freude an einer bildgewaltigen Sprache haben. Bereit sind sich auf eine düstere, brutale Welt, voller durchtriebener und gut gezeichneter Protagonisten einzulassen. Zugreifen!

Ich habe lange nichts Vergleichbares gelesen.

5 begeisterte Sterne für den Abschlussband und die gesamte Reihe.

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Rezension zu "Nebelgänger" von Bernhard Trecksel

Ambivalente Figuren, ein einzigartiger Weltentwurf, Fantasy NUR für Erwachsene.
Serkalowvor einem Jahr

Was tot ist, bleibt nicht tot, scheint das Hauptmotto dieser faszinierenden und wirklich innovativen Welt zu sein.

VORSICHT SPOILER für die, die den ersten Band nicht kennen.

Wir erinnern uns: Die einzig, im klassischen Sinne, gute Person, Morven, wurde am Ende von Teil 1 getötet. Und doch lebt sie weiter. Im Schwert, dass der alternde, gischtgeplagte und von Ehrgefühlen bestimmte Barbar mit sich herumträgt. Das Schwert, dass ein Loch in die magische Kuppel über der Stadt riss und so den für alle, außer für die Barbaren und die Toten, giftigen Nebel hereinlässt.
Clach, der Assassine, führt ebenfalls ein Nichtleben, nachdem er am Ende des ersten Bandes getötet wurde, doch ein Magier aus längst vergangenen Zeiten schickt ihn mit einem Auftrag zurück. Der Assassine ist der einzige, der den von finsteren Kräften langsam wiedererweckten Titanen, gewachsen ist.
Sein untotes Dasein, erinnert in den großartigsten Momenten der Geschichte an »The Crow«. Düster, faszinierend ist der Killer plötzlich mit Gefühlen und Motiven ausgestattet, die er im Leben nie hatte.
Der Inquisitor Fennek Greskegard ist weiterhin ein skrupelloser Mensch, der foltern, intrigiert und über Leichen geht, der dennoch nicht so recht zum simplen Bösewicht taugt, da wir (die Leser) nun mittlerweile seine Motive kennen.

Ansonsten, ist dies ein typischer zweiter Akt, der klassischen 3 Akt Struktur. Es wird erst einmal eine Menge zerstört, einige Fäden erhalten überraschende Wendungen, etliches wird erklärt, es bleibt allerdings noch genügend Stoff für weitere Erkenntnisse und Plotpoints. Die Apokalypse in der Welt des Totenkaisers hat begonnen und mich die letzten Kapitel wirklich atemlos vor Begeisterung und Spannung zurückgelassen.

»Nebelgänger« ist seinem Vorgänger mehr als ebenbürtig. Eine Dark-Fantasy-Story für Erwachsene, von faszinierender Wortgewalt, einem großartigen Weltenentwurf mit wirklich neuen Ideen und großartig ambivalenten Hauptfiguren geprägt.

Erneut fünf begeisterte Sterne.


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