Bernhard Trecksel

 3,4 Sterne bei 59 Bewertungen
Autor*in von Nebelmacher, Nebelgänger und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Bernhard Trecksel, geb. 1980 in Papenburg an der Ems, bezeichnet sich selbst als leidenschaftlichen Eskapisten und absoluten Geek. Die Kunst des Erzählens lernte und verbesserte er während unzähliger Stunden, die er mit Fantasy-Rollenspielen verbrachte. Seine Inspiration als Autor findet er in den alltäglichsten Dingen wie dem Lesen der Morgenzeitung, doch seine schriftstellerischen Idole sind die alten Meister wie H.P. Lovecraft, Robert E. Howard und J.R.R. Tolkien. In seiner Freizeit spielt er Videospiele, Brettspiele und (auch als Erwachsener immer noch) Rollenspiele oder liest Fantasy- und Horrorromane. Seit seinem Universitätsabschluss in Archäologie und Skandinavistik lebt er in Münster und arbeitet als Übersetzer, Rezensent und – seit seinem Debüt Nebelmacher – als Autor.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Bernhard Trecksel

Cover des Buches Nebelmacher (ISBN: 9783734160325)

Nebelmacher

(33)
Erschienen am 22.06.2015
Cover des Buches Nebelgänger (ISBN: 9783734160691)

Nebelgänger

(12)
Erschienen am 19.09.2016
Cover des Buches Nebeljäger (ISBN: 9783734161124)

Nebeljäger

(8)
Erschienen am 20.11.2017
Cover des Buches Flammenlied (ISBN: 9783492707916)

Flammenlied

(3)
Erschienen am 28.03.2024
Cover des Buches Weltengesang (ISBN: 9783492707923)

Weltengesang

(2)
Erschienen am 26.09.2024
Cover des Buches Flammenlied (Die Vier Könige 1): Roman (ISBN: B0CKWF2NJK)

Flammenlied (Die Vier Könige 1): Roman

(1)
Erschienen am 28.03.2024

Neue Rezensionen zu Bernhard Trecksel

Cover des Buches Weltengesang (ISBN: 9783492707923)
seraphinas avatar

Rezension zu "Weltengesang" von Bernhard Trecksel

seraphina
Einigermaßen gelungener (Abschluss)band

Klappentext laut Piper Verlag:

Das Schicksal des Kontinents steht auf dem Spiel

Nach ihrer Reise in das Reich der Zwerge findet sich die ungleiche Heldengruppe rund um die Elfe Tanaqui nun in der Hauptstadt der Menschen wieder, die von einem Heer Furcht erregender Kreaturen belagert wird. Warum plötzlich diese Wesen angreifen, die Schmieden unter der Erde ungehindert brennen, und die Welt auf den Abgrund zuzurasen droht, weiß niemand. Zudem macht eine mysteriöse Macht aus einem Reich namens Nadir von sich reden. Tanaqui und ihre Gefährten müssen sich ihren persönlichen Prüfungen stellen und weiter fest zusammenstehen, um ihre Welt noch vor dem Untergang bewahren zu können.

Meinung:

Weltengesang ist ein gelungener 2. Band allerdings ist er für mich kein richtiger Abschlussband. Denn ich hatte irgendwie das Gefühl, dass die Geschichte noch nicht richtig zu Ende erzählt wurde, obwohl die Charaktere am Ende ihrer Reise bzw. ihrer Qeste ihr Ziel erreicht hatten. Ansonsten empfand ich die High Fantasy Geschichte rund um gelungen. Sowohl die Welt Selachis mit ihren unterschiedlichen Wesen, aber auch mit den mythologischen Hintergrund haben mir großartig gefallen. Auch die Charaktere haben mir weiterhin gefallen, es war schön mit an zusehen wie sie an ihrer Queste wachsen und ihr Ziel erreichen.  Der Schreibstil war für mich dichterisch und anschaulich geschrieben. Trotz der dichterischen Schreibweise hatte ich keine Probleme bei dem Lesen der Geschichte. Und das anschauliche Schreiben hat mir wieder mal tolle Bilder im Kopf gezaubert.

Fazit:

Weltengesang ist im Großen und Ganzen eine gelungene Fortsetzung allerdings hat mich das Ende eher unbefriedigt zurück gelassen.



Cover des Buches Flammenlied (ISBN: 9783492707916)
seraphinas avatar

Rezension zu "Flammenlied" von Bernhard Trecksel

seraphina
Solides High Fantasy Abenteuer

Klappentext laut Piper Verlag:

Eine ungleiche Heldengruppe, eine welterschütternde Bedrohung und eine epische Queste

Den Zwerg Gjalar, die Elfe Tanaqui, den Paladin Bowden und den Feuermagier Kato eint auf den ersten Blick nur eines: eine von Zwist geprägte Vergangenheit. Eigentlich stehen sie auf unterschiedlichen Seiten in den vielfältigen Konflikten der Völker, doch ein gemeinsames Interesse führt sie ins Dorf Dunkelfall. Unnatürliche Waldbrände verheeren dort das Land, und die ungleiche Gruppe stößt schnell auf ein dunkles Rätsel, das sie tief unter die Erde in die Schmieden der Zwerge führt. Mysteriöse Ereignisse nehmen ihren Lauf, und die unfreiwilligen Abenteurer müssen herausfinden, wer oder was sich dahinter verbirgt, bevor der gesamte Kontinent dem Untergang geweiht ist.

Meinung:

Flammenlied hat mich gut unterhalten, obwohl ich Anfangs leichte Schwierigkeiten hatte in die Geschichte zu kommen. Das Problem war hier nicht der Schreibstil aber das Sprachliche, denn Wörter wie verratzt oder Gemarkung kannte ich nicht. Daher störte das auch manchmal meinen Lesefluss. Beschreibungen wie die Schmiede bzw. die unterirdische Stadt der Zwerge haben mir aber trotzdem großartige Bilder im Kopf beschert. Zu der Welt Selachis erfährt man immer mal wieder etwas durch die Charaktere und ihrer Vergangenheit, ansonsten ist die Geschichte aber ganz auf die gegenwärtige Queste aus gerichtet. Die Charaktere sind durch ihre Vergangenheit alle etwas verkorkst aber das sind mir die liebsten. Ich mochte die angespannte Situation zwischen ihnen und das jeder irgendwie auf der Hut vor dem anderen war. Ihre Feindseligkeit gegenüber den anderen war, während des Lesens immer spürbar. Das machte das Unterfangen den unnatürlichen Waldbränden auf den Grund zu gehen, besonders spannend. Aber auch die Wandlung von Feindseligkeit zu Freundschaft bzw. Respekt (für sein gegenüber) war deutlich zu spüren, gerade auch zum Ende des Buches hin.


Solide, unterhaltsame und spannende Abenteuergeschichte. Flammenlied ist für jeden etwas, der auf epische High Fantasy Abenteuer steht, die auch etwas ruhiger sein darf.



Das verschwundene Volk

Klappentext:

Eine ungleiche Heldengruppe, eine welterschütternde Bedrohung und eine epi­sche Queste

Den Zwerg Gjalar, die Elfe Tanaqui, den Paladin Bowden und den Feuer­ma­gier Kato eint auf den ers­ten Blick nur eines: eine von Zwist ge­prägte Ver­gangen­heit. Eigent­lich ste­hen sie auf unter­schied­lichen Sei­ten in den viel­fäl­ti­gen Kon­flik­ten ihrer Völ­ker, doch ein ge­mein­sa­mes Inte­resse führt sie ins Dorf Dunkel­fall. Un­na­tür­liche Wald­brände ver­hee­ren dort das Land, und die un­glei­che Gruppe stößt schnell auf ein dunk­les Rät­sel, das sie tief unter die Erde in die Schmie­den der Zwerge führt. Mys­teri­öse Er­eig­nisse neh­men ihren Lauf, und die un­frei­wil­li­gen Aben­teu­rer müs­sen heraus­fin­den, wer oder was sich da­hin­ter ver­birgt, bevor der ge­samte Konti­nent dem Unter­gang ge­weiht ist.


Rezension:

Elfe, Zwerg, Paldin, Vagabund und Magier – Tanaqui, Gjalar, Bow­den, Limbo und Kato haben kaum etwas ge­mein­sam. Teil­weise sind ihre Völ­ker sogar ver­fein­det. Als je­doch stän­dig eigen­artige Wald­brände aus­brechen, die auch Fel­der ver­wüs­ten, wer­den sie zu einer un­frei­wil­li­gen Ge­mein­schaft, die sich auf die Suche nach der Ur­sache macht. Das ge­gen­sei­tige Miss­trauen ist da auch nicht gerade hilf­reich, und ge­fähr­lich wird es oben­drein.

Was Bernhard Trecksel mit der mit diesem Band beginnenden Di­logie vor­legt, kommt einer klas­si­schen High-Fan­tasy-Quest sehr nahe. Der Unter­schied zu vie­len ande­ren Ver­tre­tern die­ses Gen­res be­steht darin, dass das eigent­liche Ziel die­ser Quest den Mit­glie­dern der eher un­frei­wil­li­gen Schick­sals­ge­mein­schaft ge­nau­so un­klar ist wie dem Leser. Fest steht ledig­lich, dass das Ent­ste­hen die­ser alle Völ­ker be­dro­hen­den Wald­brände unter­bun­den wer­den muss. Wer oder was ‚der Feind‘ im Hin­ter­grund ist, ist da­ge­gen völ­lig offen. So dauert es auch einige Sei­ten, bis die Ge­schichte ‚in Schwung‘ kommt und sich zu einem rich­ti­gen Aben­teuer ent­wickelt. Der eigent­liche Geg­ner – so viel kann ich wohl ver­ra­ten – bleibt auch am Ende die­ses Ban­des noch un­be­kannt. Im Ge­gen­teil: Auf den letz­ten Sei­ten zeigt sich eine neue Par­tei, die alles sogar noch rät­sel­haf­ter macht. Selbst die Be­deu­tung der der Di­logie den Titel ge­ben­den 4 Könige bleibt vor­erst offen. Einer­seits hält das na­tür­lich die Span­nung hoch, anderer­seits würde man sich als Leser jedoch auch end­lich mal ein paar echte Ant­wor­ten wün­schen.

Zu den Stärken dieser Geschichte gehören zweifellos die interes­san­ten Cha­rak­tere, die trotz aller per­sön­lichen Ge­gen­sätze eine interes­sante Grup­pen­dy­na­mik ent­wickeln. Kei­nen von ihnen könnte man als klas­si­schen Hel­den be­zeich­nen. Alle haben auch ihre ne­ga­ti­ven Sei­ten, alle ihre schwar­zen Flecken in ihrer Ver­gangen­heit. Auf das Di­logie-Finale darf man da sicher ge­spannt sein.


Fazit:

Die unfreiwilligen Gefährten, die definitiv keine Freunde sind, sind das Salz in der Suppe die­ser un­gewöhn­li­chen Fan­tasy-Quest.


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