Bernhard Weißbecker

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Alle Bücher von Bernhard Weißbecker

Zhor – Drache der Finsternis

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Erschienen am 11.08.2018
Brüder der Drachen

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Erschienen am 11.11.2017
Die dunkle Seele des Mondes

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Erschienen am 09.08.2015
Die dunkle Seele des Mondes

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Erschienen am 01.12.2010

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Die Vermessung des Meeres, der Erde und des Himmels" von Bernhard Weißbecker

„Meer und Erd' und den grenzenlosen Himmel hast du, Mayer, gemessen“ ...
Bellis-Perennisvor 3 Jahren

„Meer und Erd' und den grenzenlosen Himmel hast du, Mayer, gemessen“ – mit diesen Worten, angelehnt an Verse des Horaz, begann der Mathematiker Abraham Gotthelf Kästner die Gedenkrede auf seinen verstorbenen Kollegen Tobias Mayer (1723–1762).

Bernhard Weißbecker enthüllt seinen Lesern die Biographie eines Mannes, der nur in den Fachgremien der Vermessungskundler, Kartographen, Astronomen und den Mathematikern bekannt sein dürfte. Selbst mir, die sich mit Vermessungskunde und Kartographie beruflich beschäftigt, war Tobias Mayer nicht geläufig.
Der Autor erzählt das kurze Leben des Tobias Mayer, der mit knapp neununddreißig Jahren an Typhus starb.

Wer ist er nun, der hier Porträtierte?

Tobias Mayer (1723–1762) ist im Esslinger Waisenhaus aufgewachsen und interessierte sich schon als Kind für Mathematik. Mit 18 Jahren hat es sein erstes (Mathematik)Buch veröffentlicht.
Vier Jahre später folgte sein „mathematischer Atlas“. Danach berief man ihn an als Kartograph an die Nürnberger Universität. 1751 wurde er Ordinarius für Ökonomie und Mathematik in Göttingen, ohne jemals selbst an einer Universität zu studieren. Eine gewaltige Leistung für ein ehemaliges Waisenkind.

Mayer hatte großen Anteil am Wettstreit um die Bestimmung des Längengrades, den das „Britisch Board of Longitude“ ausgeschrieben hatte. Ein Teil des Preises wurde ihm zuerkannt. Allein seine Witwe musste mehr als drei Jahre um die Auszahlung des Preisgeldes kämpfen.

Seine Verdienste um die Geographische Länge machte die Seefahrt deshalb sicherer, da er den Mond und von ihm erstellte Mondtabellen zur Positionsbestimmung heranzog.
Berühmtheit im wissenschaftlichen Umfeld erlangte er durch die exakte Vermessung des Mondes, die später die Grundlagen für einen Mondglobus dienen sollten. Bekannt ist auch sein Fixsternkatalog mit 998 Sternen.
Fazit:

Eine schier unglaubliche Geschichte eines Mannes, der vom Waisenkind zum Ordinarius aufstieg, dessen Werk wir heute alle nutzen, der aber nur mehr einem kleinen Kreis von Wissenschaftlern bekannt ist.

Wenn jemand Interesse an weiteren Informationen über Tobias Mayer hat, so sei das Tobias-Mayer-Museum in Marbach am Neckar erwähnt.

http://www.tobias-mayer-verein.de

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