Bernhard Winkler So nicht!

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Inhaltsangabe zu „So nicht!“ von Bernhard Winkler

„Politiker sind keine Landwirte – warum betreiben sie dann Kuhhandel?“, ist der Titel eines Kapitels in Bernhard Winklers Buch. In 20 Anklagepunkten greift der Autor die derzeitige Politik frontal an. Sie habe keine Ideale mehr und mache politisches Kleingeld auf dem Rücken der Jugend: bei der Jobsuche, in der Bildungspolitik, bei der Altersvorsorge. Demokratie sei zur Farce verkommen, die Politiker lebten nur mehr in der Defensive. Bernhard Winklers Aufschrei ist laut, offensiv und brillant. Sein Fazit: „Reißt endlich das Ruder rum, sonst entern Piraten das Parlament.“

schlecht geschrieben, schlecht strukturiert

— GetReady

Kritisiert die momentane Lage, bietet aber keinerlei Lösungsvorschläge.

— aftersunblau

Gute Beschreibung der gegenwärtigen Lage! Die Anklage allerdings fehlt stellenweise.

— mabuerele

Ein paar sehr gute Diskussioneansätze

— micluvsds

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  • Leserunde zu "So nicht! Anklage einer verlorenen Generation" von Bernhard Winkler

    So nicht!

    Verlag_Kremayr-Scheriau

    Politiker sind keine Landwirte - warum betreiben sie dann Kuhhandel? ... diese und andere Fragen mehr, werden uns in dieser Leserunde beschäftigen. Worum geht's? In 20 Anklagepunkten greift Bernhard Winkler die derzeitige Politik frontal an. Seine Vorwürfe sind hart: Die Politik hat keine Ideale mehr und kümmert sich nicht um die Perspektiven der Jugend, bei der Jobsuche, in der Bildungspolitik, bei der Altersvorsorge. Demokratie ist zur Farce verkommen, die Politiker leben nur mehr in der Defensive, schreibt er. Sein Aufschrei ist laut, offensiv und brillant. Sein Fazit: Reißt endlich das Ruder rum, sonst entern Piraten und Dagobert Ducks das Parlament. Erscheinungstermin: 7. Mai 2013  Bernhard Winkler geboren 1989, 2008 bis 2010 Journalist bei den Oberösterreichischen Nachrichten, seit 2010 ist er PR-Mitarbeiter eines großen österreichischen Sportartikel-Unternehmens. >> Informationen zum Buch >> Leseprobe >> Facebook-Fanseite zum Buch Bewerbung zur Leserunde: In der Politik muss sich etwas ändern, also reißt endlich das Ruder rum und bewert euch bis 2. Mai 2013 für eines von 15 Leseexemplaren von "So nicht!". Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht!  Formuliert bis einschließlich 2. Mai einen (kreativen) Anklagepunkt gegen die derzeitige Politik (gemeint ist: was nervt euch selbst an der Politik? z.B. leere Versprechungen) und schreibt uns auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet. Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Bewerbungen" verwenden. Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen. Wir freuen uns auf eure Teilnahme! > Folgt uns auf Facebook, Twitter und Pinterest und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr. 

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  • Rezension zu So nicht!

    So nicht!

    SiCollier

    06. July 2013 um 13:21

    Politik beobachtet das Problem, visiert es an - und zielt daran vorbei. (Seite 58) Schon alleine der Abstand vom Ende des Lesens bis zum Schreiben dieser Rezi deutet meine Schwierigkeiten mit diesem Buch an. Dabei bin ich mit hohen Erwartungen an es herangegangen. Die wurden aber leider nicht erfüllt. Ich war in meiner Jugend selbst politisch aktiv, bis irgendwann der „Frust über die Verhältnisse“ die Oberhand gewann und ich mich zurückzog. Da dies nun einige Jahre her ist und die Verhältnisse heute von einer Art sind, daß daß man eigentlich nur noch „So nicht!“ dazu sagen kann, hat es mich interessiert, wie ein heute junger Mensch politische Themen angeht. Eine der Grunderkenntnisse, die ich aus diesem Buch gewonnen habe ist, daß sich eigentlich in den letzten Jahrzehnten im Grundsätzlichen nicht viel geändert hat. Vieles von dem, was er schreibt, galt zu meiner Jugendzeit auch schon. etwa daß zu wenig für Kinder oder Bildung getan wurde. In meiner Heimatstadt wurden seinerzeit zwar Neubaugebiete aus dem Boden gestampft, in die dann viele junge Familien zogen. Nur Spielplätze gab es keine. Von Bildung wurde viel geredet, aber wenn es ernst wurde (lies: Geld kostete) nicht viel getan. Das ist heute auch nicht viel anders. Das Buch ist in 20 sogenannte „Anklagepunkte“ eingeteilt, aber oft habe ich mich gefragt, was er denn nun eigentlich anklagt? Es waren Feststellungen, Zustandsbeschreibungen, bei denen mir des öfteren die Tiefe gefehlt hat. Aber wenn es am Ende zu einer formulierten Anklage hätte kommen müssen, so fehlte die. Dabei spielt es keine Rolle, das naturgemäß die meisten der Beispiele aus Österreich (dem Heimatland des Autors) stammen. Die treffen auf uns in Deutschland ebenso zu. Das Buch bietet eine Momentaufnahme von derzeitigen (politischen) Problemen. Eine wichtige Erkenntnis daraus ist für mich, daß keine für die Jugend, sondern meist eigentlich für alle Gesellschaftsschichten typischen Fragen angesprochen werden, was verdeutlicht, daß es falsch ist, „die Jungen“ gegen „die Mittleren“ oder „die Alten“ ausspielen zu wollen (was, das sei angemerkt, der Autor allerdings auch nicht beabsichtigt hat). Kurzfassung In 20 Punkten geht der Autor auf aktuelle politische Probleme, nicht nur der Jugend, ein.

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  • So nicht! - gute Analyse der aktuellen Probleme

    So nicht!

    lisam

    05. June 2013 um 09:54

    Das Buch gliedert sich in 20 Anklagepunkte und in jedes widmet sich einem Thema (Schule, Pensionssystem, Integration, Volksbefragung etc). Die einzelnen Anklagepunkte regen zum Nachdenken an und durch den Sarkasmus und die Einblicke in das Leben des Autors wird die Thematik witzig entschärft. Durch den Schreibstil und die kurzen Kapitel lässt sich das Buch leicht lesen und regt trotzdem bzw. gerade deswegen zum Nachdenken an. Man sieht die Welt aus dem Blickwinkel eines jungen Autors, aber es ist nicht nur für junge Leser lesenswert, sondern für jeden, der sich für Politik interessiert bzw. in der Vergangenheit interessiert hat. Das Buch sollte eine Pflichtlektüre für jeden Politiker sein, um wach gerüttelt zu werden und einen Einblick zu geben, wie die echte Welt tickt. Von mir eine absolute Leseempfehlung.

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  • So nicht!

    So nicht!

    Blaustern

    04. June 2013 um 20:19

    Der 23jährige Autor beschreibt hier in seinem Buch zwanzig Anklage-Kapitel gegen die Politik in Österreich, die seiner Generation die Zukunft raubt. Es geht dabei zum Beispiel um Themen wie die Macht der Politiker, des Geldes, die EU, das Schulsystem, Altersvorsorge, Arbeitsmarktpolitik, Integrationspolitik … Die Probleme werden kurz angesprochen, und man ist gut unterhalten in einem teilweise auch humorvollen Schreibstil. Der Autor bringt hier auch seinen eigenen Werdegang mit ein, wie er auf die Politik aufmerksam wurde und auch seine persönlichen Erfahrungen. Die Anklage-Punkte sind nichts Neues, eine Lösung wird hier nicht geboten, außer einen Aufruf, bei Facebook zu starten. Aber vielleicht wird ja dann dadurch oder durch dieses Buch doch der ein oder andere Politiker aufmerksam, dann wäre schon viel gewonnen.

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  • Verspielt die Politik die Zukunft der kommenden Generationen?

    So nicht!

    irismaria

    01. June 2013 um 09:54

    Verspielt die Politik die Zukunft der kommenden Generationen? Dieser Frage geht der 23-jährige österreichische Journalist Bernhard Winkler in seinem Buch „So nicht! Anklage einer verlorenen Generation Ihr raubt uns die Zukunft“ nach und man ahnt schon am Titel, dass die Politiker nicht gut dabei wegkommen. Das Buch gliedert sich in zwanzig Anklage-Kapitel zu verschiedenen Themen wie unglaubwürdige Politiker, Macht des Geldes, Schulsystem, Altersvorsorge, Arbeitsmarktpolitik und Konsum. Dabei sind die Informationen zu den Themen durch persönliche Erfahrungen des Autors aufgelockert, was das Buch gut lesbar macht. Gut gefällt mir der Humor des Autors, der bei solchen Büchern oftmals vorhandene „Oberlehrerton“ fehlt zum Glück. Inhaltlich finde ich die Analyse der Situation großteils gelungen. Das Fazit des Autors ist ein Aufruf an die jungen Menschen, sich einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Wenn das gelänge, fände ich es sehr gut.

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  • Politische Denkanstöße

    So nicht!

    micluvsds

    31. May 2013 um 13:37

    Bernhard Winkler klagt an -  und zwar die Politik. Der 1989 geborene Österreicher nimmt sich in 20 Anklagepunkten politische Themen vor, und geht kritisch mit der heutigen Politik ins Gericht. Dabei werden Themen wie Rente und die Jobchancen junger Leute ebenso angesprochen wie die Wirtschaftskrise und der Euro. Mit hat der Schreibstil gut gefallen, in lockerem Ton werden die teilweise recht ernsten Themen angesprochen und Mißstände angeprangert.  Die einzelnen Kapitel sind relativ kurz und lassen sich auch gut einfach mal zwischendurch lesen.  Was ich etwas irritierend finde ist die Bezeichnung "Anklagepunkte" für die einzelnen Kapitel, da in einem Kapitel manchmal nicht genau ersichtlich ist, was genau der Anklagepunkt sein soll -  einige Kapitel sind nicht auf einen einzelnen Kritikpunkt beschränkt. Dennoch halte ich das Buch auch für Deutschland passend , und ich könnte mir auch gut vorstellen, dass es entsprechend aufbereitet auch als Unterrichtsgrundlage für den Politik-, aber auch teilweise für den Wirtschafts-oder Soziologieunterricht verwendbar ist.

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  • Jung vs. Alt

    So nicht!

    Thala

    30. May 2013 um 15:25

    In zwanzig Anlagepunkten schreibt der 23-jährige österreichische Autor Bernhard Winkler über die aktuelle Politik Österreichs. Diese Anlagepunkte waren mir nicht neu, es tat aber gut, sie mal in geschriebener Form zu lesen. Der Autor schreibt herrlich sarkastisch und verknüpft eigene Erfahrungen mit der Politik und dem derzeitigen Gesellschaftszustand. Es geht um Integrationspolitik, die Macht der Politiker, die EU, das österreichische Schulsystem- eben Themen, die jeden angehen. Zum Schluss fordert er die Jugend zum Handeln auf: „Die Macht zur Veränderung haben wir alle gemeinsam. Jeden Tag. Es ist unsere Pflicht, sie auch wahrzunehmen. Am besten fängt jeder bei sich selbst an und engagiert sich in der ihm möglichen Form für seine Ideale. Ob das 200 Facebook-Freunde sind, die auf einen Missstand aufmerksam gemacht werden, oder Menschen im persönlichen Umfeld, die mit Argumenten überzeugt werden.Jetzt sind wir dran, die Welt mitzugestalten.“ (S.155) Schade fand ich, dass es bei den Anklagepunkten bleibt. Handlungsstrategien zur Behebung des allgemeinen Dilemmas werden nicht aufgezeigt und die hatte ich mir eigentlich gewünscht. Ich glaube, dass man dieses Buch sehr gut im Unterricht benutzen könnte, um mit den Schülern Lösungsstrategien zu diskutieren. Letztendlich sind wir nicht die verlorene Generation, sondern die, in deren Händen die Zukunft liegt!

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  • So nicht - aber wie?

    So nicht!

    Hallorin

    26. May 2013 um 19:35

    Ein 23-Jähriger schreibt ein Buch über Politik? Sind die nicht alle völlig uninteressiert an dem Thema? Das fand ich zumindest ungewöhnlich und klickte daher zur Leseprobe - und danach griff ich zum Buch. Der Autor beschreibt seinen eigenen Werdegang zu einem politisch interessierten Menschen mit flottem und sehr gut lesbarem Schreibstil. Man ist gut unterhalten und kann sich hie und da eventuell selbst wiedererkennen. Auch die 20 "Anklagepunkte" zu aktuellen politischen Problemfeldern werden kurzweilig und auch humorvoll dargestellt, ohne dass der Autor irgendwo in Witzelei abgleiten würde. Man merkt, das Thema ist ihm wichtig. Dass zu den angesprochenen Themen keine "Lösungen" geboten werden, scheint mir logisch. Das wäre wohl etwas viel verlangt. Der Autor möchte wohl einfach ein Sprachrohr seiner Generation sein. Er stellt sich entschieden gegen die verbreitete Politikverdrossenheit und verbreitet trotz all der aufgezählten Unschönheiten Optimismus. Das finde ich gut! Weniger gut fand ich, dass der Autor sich trotz der Ankündigung eigentlich kaum an der Lesrunde beteiligt hat. Warum nicht?! Mit derzeit fast 300 Beiträgen ist die Diskussion doch recht gut in Gang gekommen, nicht jede Leserunde hat soviel Zuspruch. Dies beißt sich ein bißchen mit dem im Buch gegebenen Eindruck.

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  • Gute Analyse - aber nicht mehr

    So nicht!

    mabuerele

    25. May 2013 um 21:22

    Der Autor beleuchtet in 20 Anklagepunkten, was die Politik für die Jugend tut beziehungsweise nicht tut. Man könnte auch sagen, er untersucht die Zukunftsfähigkeit der gegenwärtigen österreichischen Politik. Es geht um Bildung und Arbeitsplätze, um das Ansehen der Politiker und Integrationspolitik. Sehr exakt analysiert der Autor den gegenwärtigen Stand und die Probleme. Seine Aussagen über Österreich lassen sich an den meisten Stellen problemlos auf Deutschland übertragen. Neben ernsten und sachlichen Ausführungen schwingt häufig eine Spur Sarkasmus mit. Da ich politisch interessiert bin, ist vieles für mich nicht neu, sondern eine Bestätigung von bekannten Mängeln. Die Abschnitte heißen Anklagepunkte. Was mir fehlt, ist eine konkrete Anklage, gepaart ist mit Lösungsvorschlägen und Forderungen an die Politik. Nichts gegen gut angewandten Sarkasmus, aber ich hätte mir mehr Schärfe, mehr Forderung gewünscht. Wer politisch informiert ist, dem bringt das Buch nicht viel Neues. Ob es desinteressierte Jugendliche wirklich anspricht, wage ich nicht zu beurteilen. Wer eine gute und ziemlich umfassende Analyse der aktuellen Politik sucht, wird sie in dem Buch finden. Wer Zukunftsvisionen erwartet, wird sie vermissen.

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  • So nicht! Anklage einer verlorenen Generation - Bernhard Winkler

    So nicht!

    aftersunblau

    25. May 2013 um 20:02

    In seinem Buch erläutert Bernhard Winkler was in der Politik so alles falsch läuft. In 20 Anklagepunkten beschreibt er anhand von Beispielen was nicht so ist, wie es sein sollte. Jedes Kapitel enthält einen Anklagepunkt, wie z.B. Altersvorsorge, das Schulsystem, Umgang mit den Medien, Integration, Glaubwürdigkeit der Parteien, Idole, usw. Seine Beispiele schreibt er locker und zum Teil mit einem deutlichen ironischen Unterton. Zu einem großen Teil kann ich seine Meinung teilen, und genau da sehe ich meinen ersten Kritikpunkt. Die Anklagepunkte sind für mich nichts neues, das sind alles Punkte die in meinem Bekanntenkreis ständig diskutiert werden. Aus diesem Grund denke ich, dass sich das Buch eher an die ganz junge Generation richtet, die sich über Politik bisher keine Gedanken weiter gemacht hat. Mir persönlich hat das Buch nichts gebracht, was ich nicht schon wüsste. Was mich aber am meisten gestört hat, ist das es bei diesen Anklagepunkten geblieben ist, und nicht wenigstens ein Hauch von Lösungsvorschlägen gebracht wurde. Von einem Sachbuch erwarte ich Lösungen, auch wenn sie zu diesem Buch nicht angekündigt wurden. Mein dritter Kritikpunkt ist der Preis. 17,90 Euro für ein Büchlein mit gerade einmal 160 Seiten halte ich für überteuert, der "normale" TB Preis hätte es auch getan.

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  • Wir alle können etwas bewirken!

    So nicht!

    Geri

    23. May 2013 um 13:45

    In Bernhard Winklers „So nicht! Anklage einer verlorenen Generation“ , findet man Anklage über Anklage zu den verschiedensten aktuellen Themenbereichen, die motivieren sollen, sich selbst einzubringen und an einer Veränderung teil zu haben.  Es geht u.a. um: - Das Schulsystem - Die Altersvorsorge - Beeinflussung durch Medien - Ausländerintegration - Volksbefragung - und vieles mehr. Der Autor schreibt herrlich offen über seine eigene Wahrnehmung zum Thema Politik und scheut sich auch nicht, seine eigenen „Defizite“ dabei zu erwähnen. Man erfährt vieles aus seiner Jugend und wie er selbst sein politisches Interesse entwickelt hat. Warum wollte ich dieses Buch lesen? Nun, ich bin – zugegebenermaßen – nicht der politikinteressierteste Bürger Deutschlands. Ok, mein Interesse dahingehend geht eher gegen Null! Gerade deswegen finde ich es umso spannender, mich damit zu befassen. Die Leseprobe tat dann ihr Übriges, da sie mich ehrlich gefesselt hat. Die Art, wie der Autor die Inhalte rüber bringt, finde ich einfach toll! Er schreibt locker frei von der Seele weg, streut einen Hauch Ironie und Sarkasmus hier und da und verknüpft das Ganze mit witzigen Anekdoten aus seinem Leben. Mich konnte er damit oftmals überzeugen und ich habe festgestellt, dass ich über verschiedene Themenpunkte wirklich noch längerfristig nachdenke. Was mich ein wenig stört, ist die Tatsache, dass es bei diesen Anklagen bleibt – mir fehlen etwas die möglichen Lösungsansätze, obwohl diese ja nicht im Vorhinein versprochen werden – was ich ihm wieder gut heiße! Gewünscht hätte ich sie mir persönlich trotzdem, aber dafür möchte ich keinen Punktabzug geben.  Das Buch hält, was es verspricht, reißt viele schwierige Themen der Politik an, die unbedingt in naher Zukunft angegangen werden sollten und hat somit einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung getan. Nur wer diesen Schritt tatsächlich ausführen wird, bleibt leider ungeklärt. Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich mich in Zukunft bewusster mit vielem auseinandersetzen möchte, denn ich habe gelernt: „Nicht Politik ist langweilig oder realitätsfremd. Diese Attribute können nur der Art zugeschrieben werden, wie in der Vergangenheit Politik gemacht worden ist!“ Wer mehr von diesen wahren Worten haben möchte, ist bei diesem Buch genau richtig!

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