Bernhard Wucherer

 3.9 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Der Peststurm, Die Säulen des Zorns und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Frittenmafia
Neu erschienen am 05.09.2018 als Taschenbuch bei Gmeiner-Verlag.

Alle Bücher von Bernhard Wucherer

Bernhard WuchererDer Peststurm
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Der Peststurm
Der Peststurm
 (5)
Erschienen am 04.03.2013
Bernhard WuchererDie Säulen des Zorns
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Die Säulen des Zorns
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 (4)
Erschienen am 06.08.2014
Bernhard WuchererDie Pestspur
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Die Pestspur
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 (3)
Erschienen am 12.03.2012
Bernhard WuchererTradition trifft Trend in Oberstaufen
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Tradition trifft Trend in Oberstaufen
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Erschienen am 03.06.2013
Bernhard WuchererFrittenmafia
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Frittenmafia
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Erschienen am 05.09.2018
Bernhard WuchererAm Abgrund zur Hölle
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Am Abgrund zur Hölle
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Erschienen am 28.07.2015
Bernhard WuchererDas Teufelsweib
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Das Teufelsweib
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Erschienen am 07.03.2018

Neue Rezensionen zu Bernhard Wucherer

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goats avatar

Rezension zu "Die Säulen des Zorns" von Bernhard Wucherer

Fiktion mit historischen Fakten gut verbunden
goatvor 2 Jahren

Staufen im Jahr 1649: Der Dreißigjährige Krieg ist zu Ende, aber die Pest hat den Menschen stark zugesetzt und die rund 300 verbliebenen Einwohner sind der Verzweiflung nahe. Das verödete Land gibt nichts mehr her und der Winter steht vor der Tür. Selbst bei der Familie des Kastellans Lodewig Dreyling von Wagrain sieht es nicht besser aus.

Um den Leuten wieder etwas von ihrem Lebensmut zurückzugeben, löst Reichsgraf Hugo von Königsegg sein vor Jahren gegebenes Versprechen ein und stiftet eine sehr wertvolle Fahne samt Umzug und einem dazugehörigen Festmahl für die noch ledigen Burschen. Ein Fähnrich muss gefunden werden. Doch schnell breitet sich Unruhe unter den Burschen aus, denn jeder ist davon überzeugt, den besten Fähnrich abzugeben. Bald darauf wird die erste Leiche gefunden und der vermeintliche Mörder schnell ausgemacht. Im Schwarzfischer Jockel Mühlegg ist ein leichtes Opfer gefunden und man ist sich sicher, dass ein Geständnis durch eine peinliche Befragung nicht lange auf sich warten lässt. Doch Jockel beteuert ganz beharrlich seine Unschuld. Läuft der wahre Mörder noch frei herum?

„Die Säulen des Zorns“ ist bereits der dritte Band aus der Reihe um die Familie Dreyling von Wagrain und mit über 1.000 Seiten auch der umfangreichste. Sehr anschaulich beschreibt der Autor das karge Leben nach dem Krieg und der Pest. Bernhard Wucherer hat sehr sympathische Charaktere geschaffen und hat ihnen durch ihre authentische Art sehr viel Lebendigkeit verliehen, sodass ich sehr gut mit ihnen mitfühlen konnte. Die detaillierten Beschreibungen der peinlichen Befragung sind sicherlich nicht jedermanns Sache und ließen selbst mich schlucken.

Bernhard Wucherer hat wieder einmal mehr bewiesen, dass er es meisterhaft versteht, Fiktion mit historischen Fakten zu verbinden. Geschichte war mir in der Schule immer zu trocken. Verpackt in einer spannenden Story jedoch, wird sie zu einem wahren Abenteuer und hier gelingt es dem Autor, mir die Persönlichkeiten der damaligen Zeit sowie das Geschehen nahezubringen. Natürlich weist ein über 1.000 Seiten starkes Werk auch seine Längen auf und es hätten mit Sicherheit auch 200 – 300 Seiten weniger sein können, aber von mir bekommt „Die Säulen des Zorns“ vier Sterne und eine ganz klare Empfehlung.

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natalieas avatar

Rezension zu "Die Säulen des Zorns" von Bernhard Wucherer

Die Säulen des Zorns
natalieavor 3 Jahren

"Die Säulen des Zorns" ist ein historischer Roman. Zwar gibt es zwei Vorgängerbände, doch kann dieser Teil getrost ohne die vorherigen gelesen werden. Zum Inhalt ist folgendes zu sagen: Die Geschichte handelt in Staufen in den Jahren 1649/50. Der Dreißigjährige Krieg und auch die Pest sind vorüber. Reichsgraf Hugo von Königsegg möchte einem ledigen Burschen eine wertvolle Fahne stiften. Dich jeder möchte Fähnling werden und deshalb ist der Neid und die Missgunst groß. Und dann wird die erste Leiche eines möglichen Fähnlings aufgefunden... Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig und leicht verständlich. Er hat gekonnt die Sprache des 17. Jahrhunderts in die Geschichte eingebaut, ohne dass diese aufgedrungen wirkt. Sehr interessant sind die detaillierten historischen Fakten und Charaktere, welche gut recherchiert in die Geschichte integriert wurden. Und auch die Charaktere sind sehr detailverliebt und lebendig beschrieben. Der Mord und die Suche nach dem Mörder wird wahnsinnig fesselnd und spannend erzählt und ich hatte bis zum Schluss nur einen vagen Verdacht. Einziger Kritikpunkt meinerseits ist, dass es einige langatmige Passagen gibt, aber nur weil bei diesen die Situation zu detailliert war. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Alles in allem ist dieser Historienband wahrlich ein Schmöker und vor allem Lesegenuss in einem!

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Bellexrs avatar

Rezension zu "Die Säulen des Zorns" von Bernhard Wucherer

Der Gliedermörder
Bellexrvor 4 Jahren

Staufen, nahe Immenstadt in den Jahren 1649/50. Der Dreißigjährige Krieg ist zu Ende und auch die Pest hat die Region wieder verlassen. Die Staufner sind auf rund 300 Bewohner zusammengeschrumpft. Um ihnen wieder etwas Mut für die Zukunft zu geben, erinnert sich der Reichsgraf Hugo von Königsegg an sein vor Jahren gegebenes Versprechen und stiftet den ledigen Burschen eine wertvolle Fahne mitsamt Umzug und Festmahl. Doch kaum ist die Stiftung bekannt, breitet sich Neid und Missgunst unter den jungen Männern aus. Die erste Leiche eines möglichen Fähnrichs lässt nicht lange auf sich warten. Der vermeintliche Mörder scheint in dem Schwarzfischer Jockel Mühlegg schnell gefunden. Doch trotz peinlicher Befragung beteuert Jockel im Immenstadt seine Unschuld.

 

Im Jahr 1649 liegen die Äcker brach und das Land ist verödet. Entsprechender Pessimismus herrscht unter dem Volk, zumal der Winter vor der Tür steht und die Menschen nicht wissen, wie sie diesen mit den wenigen Lebensmitteln und dem Mangel an Brennholz überleben sollen. Auch bei der Familie des Kastellans Lodewig Dreyling von Wagrain wird der Gürtel in dieser Zeit enger geschnallt.

 

Auch im dritten Band rund um die Familie Dreyling von Wagrain versteht es Bernhard Wucherer wieder perfekt, historische Fakten und Persönlichkeiten mit einer fiktiven Geschichte zu verknüpfen und beweist hierdurch wieder einmal, wie akribisch er seine Historischen Kriminalromane recherchiert.

 

Die Geschichte um den Gliedermörder gestaltet sich äußerst interessant und fesselnd. Allerdings verliert sich Bernhard Wucherer öfter einmal zu sehr im Detail und wiederholt sich auch stellenweise, sodass bei dem rund 1.100 Seiten fassenden Schmöker ab und an Durchhaltevermögen angesagt ist.

 

Auf der anderen Seite schafft aber gerade diese detailreich erzählte Geschichte eine atmosphärische Dichte und einen wunderbaren Einblick in das 17. Jahrhundert, spiegelt glaubwürdig und bildhaft das Leben der einfachen Bevölkerung im Allgäu nach dem Dreißigjährigen Krieg und der Pest wieder, den Aberglauben, der immer noch vorherrscht und erzählt ausführlich die Vorgänge bei der peinlichen Befragung.

 

Die Charaktere sind wieder einmal detailreich und lebendig beschrieben, bleiben stellenweise recht undurchsichtig, was gerade bei der Suche nach dem Mörder von Vorteil ist und einige Personen überraschen oftmals in ihren Handlungen. Obwohl viele bekannte Figuren aus den beiden vorherigen Bänden mitwirken, werden auch diese, gerade was ihre Vergangenheit angeht, ausführlich beschrieben, sodass ein Lesen der ersten beiden Bände nicht notwendig ist. Allerdings verpasst man dadurch aber auch zwei hervorragende historische Romane.

 

Fazit: Zwischenzeitlich verliert sich der Autor etwas zu sehr im Detail, dennoch überzeugt der Roman mit einer vielschichtigen Story und überzeugend beschriebenen Charakteren.

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