Bernhard Zoebisch Erinnerungen an meine Schulzeit in Markneukirchen 1934 - 1940

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Inhaltsangabe zu „Erinnerungen an meine Schulzeit in Markneukirchen 1934 - 1940“ von Bernhard Zoebisch

Aus dem Vorwort:

Johann Heinrich Gläsel (*1798 in Markneukirchen, + 1880 in Trebbus (10 km nördl. v. Doberlug-Kirchhain). Er ist Autor der kulturhistorischen Skizze „Mark-Neukirchen und seine Zustände 1804-1812“. Erich Wild gestaltete mit Auszügen aus Gläsels Texten 1961 einen „Gläsel-Abend“ der wegen großen Zuspruchs wiederholt werden musste. Vollständig veröffentlichte Hans Meyer, die von ihm bearbeiteten mundartlichen Texte Gläsels.

Für Bernhard Zoebisch waren Gläsels Publikationen „von heute unschätzbarem Wert über die Zeit vor nunmehr fast 200 Jahren.“ Sie waren wohl Inspiration genug, um selbst zur Feder, sprich Schreibmaschine, zu greifen und es Gläsel gleich zu tun. Er war allerdings nicht so vermessen, seine Schilderungen ebenso „für unschätzbar“ zu halten. Doch wird es wohl so kommen, dass auch sie in 200 Jahren noch mit Interesse gelesen werden. Dabei bat er, zu bedenken, dass seine Aufzeichnungen ziemlich einseitig sind, eben von der subjektiven Warte eines Schülers in „brauner Zeit“, der die Zusammenhänge aus Sicht der Erwachsenen nicht kannte, aber manchmal erahnte.

Zoebisch schrieb dieses Typoskript 1992 zum 100. Jubiläum des Schulhauses. In der Überschrift heißt es: „Was unbedingt gedruckt werden muß! - Dritter Teil einer Trilogie, deren vorhergehende Abschnitte nie geschrieben worden sind. - Erinnerungen an eine Schulzeit, die vor 50 Jahren zu Ostern 1934 begann und bis heute nicht enden will. -“

Warum es zum 100. Schuljubiläum nicht zum Druck kam, lässt sich nicht mehr sagen. Werner Pöllmann fand Zoebischs Texte bei der Arbeit über das 125. Schuljubiläum 2017. Der Heimatverein Markneukirchen e.V. will Bernhard Zoebisch, der sich (als Zahnarzt) um die wissenschaftliche Erforschung des Geigenbaus seiner Vaterstadt großer Verdienste erworben hat, mit diesem Heft posthum ein kleines „literarisches Denkmal“ setzen, das auch jenen, die keinen Bezug zum Geigenbau haben, den Autor nahe bringen wird. Die alte Rechtschreibung und sonstige orthographische Kreationen des Autors wurden um der Authentizität willen bewusst beibehalten. Ergänzt werden Zoebischs Erinnerungen durch die Wiedergabe der Abschnitte, die die Jahre 1930 bis 1945 betreffen, aus der Schulchronik unseres Vereinsmitglieds Werner Pöllmann.

Auch in totalitären Zeiten, in denen Ideologien wie Religionen zelebriert wurden, hatten Menschen ein Leben mit allen Fassetten, selbst wenn der Rahmen dafür viel enger gesteckt war. Nicht nur fi-nanziell, sondern auch politisch waren der Entfaltung Grenzen gesetzt. Eine Kindheit, in der das Individuum nichts, die (Volks-)Gemeinschaft aber alles ist, prägt nicht nur jene, die das selbst erfahren haben, sondern wirkt wie ein „soziales Gedächtnis“ auch auf nachfolgende Generationen. Die Wurzeln unserer heutigen Gesellschaft liegen auch in der Schulzeit von Bernhard Zoebisch.

Zoebischs Sohn Christian teilte dem HVM mit, dass seinem Vater die Erinnerung daran, „dass er die Möglichkeit hatte sein ‚Handwerk’ in Markneukirchen von Grunde aus zu erlernen, sehr wichtig war. Ansonsten hielt er es später eher mit Odo Marquard: ‚Niemand lebt lange genug, um denen, die ihn überleben, alles, was er selbst versteht, zu überliefern.’ “ Wie bedanken uns bei Christian Zoebisch für die Überlassung einiger Bilder aus dem Familienalbum.

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