Berni Mayer Mandels Büro

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Inhaltsangabe zu „Mandels Büro“ von Berni Mayer

Mandel und Singer – das neue Traumpaar des Kriminalromans Hat nicht jeder von uns schon davon geträumt, wie es wäre, einmal Detektiv zu spielen? Sein eigener Philip Marlowe zu sein? In Mandels Büro geschieht den beiden Freunden Max Mandel und Sigi Singer genau dies. Sie erben das alte Detektivbüro von Mandels verstorbenem Onkel Hans. Dass man hierfür neben Google-Internetrecherche auch ein wenig detektivischen Spürsinn benötigt, müssen sie gleich bei ihrem ersten Fall am eigenen Leib erfahren. Mandel und Singer gehören schon jetzt zu den unwiderstehlichsten Ermittlerpaaren des Kriminalromans in der Tradition von Schimanski und Tanner, Renz und Matula, Brenner und Berti.

Umgangssprache, viele Wortwiederholungen und wenig Spannung

— Soeren
Soeren

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  • Umgangssprache, viele Wortwiederholungen und wenig Spannung

    Mandels Büro
    Soeren

    Soeren

    30. April 2015 um 13:16

    Trotz des interessant klingenden Klappentexts und meines Interesses an Musikliteratur wurde ich mit "Mandels Büro" von Berni Mayer nur sehr schwer warm. Nach dem ersten Absatz der ersten Romanseite hätte ich den Schmöker am liebsten wieder zugeklappt. Zu viel Umgangssprache und zu viele Wortwiederholungen. Aber so schnell aufgeben wollte ich dann doch nicht und kämpfte mich weiter durch. Der Schreibstil blieb durchwachsen, aber irgendwann hatte ich mich daran gewöhnt und fand manche Bemerkungen sogar witzig. Von einem Krimi kann bei "Mandels Büro" trotz der handelsüblichen Krimi-Zutaten nicht die Rede sein. Die beiden Detektive Sigi und Max stolpern von einer Katastrophe zur nächsten und werden erst zum Ende hin wirklich aktiv. Entsprechend verhält es sich auch mit der Spannung in der Geschichte. Daher würde ich "Mandels Büro" lediglich als nette Belletristik für zwischendurch bezeichnen. Wenn man nicht allzu viel davon erwartet und sich über einige musikalische Anspielungen und Anekdoten freut, wird man sicherlich gut unterhalten.

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  • Rezension zu "Mandels Büro" von Berni Mayer

    Mandels Büro
    winter-chill

    winter-chill

    02. February 2013 um 10:56

    Dieses Buch rockt! Aber sowas von. Mandels Büro ist auf jeden Fall ein Roman, der sich von anderen abhebt und der es schon nach wenigen Seiten unter meine Lieblingsbücher geschafft hat. Mayer erzählt sehr stilsicher, mit einer großen Portion Ironie und Witz; mit Mandel und Singer hat er zudem zwei einzigartige, unverwechselbare und vor allem extrem coole Charaktere geschaffen, die einfach im Gedächtnis hängenbleiben. Nebenbei ist der Roman vollgepackt mit ganz viel Musik und Musikinsiderwissen. Wer sich also für die Musikindustrie interessiert, gerne auf intelligente Weise unterhalten werden will und auf etwas schräge Charaktere steht, ist mit diesem Buch bestens beraten. Wer den Roman liest, weil er sich hauptsächlich einen Krimi erhofft – „Mandels Büro“ läuft nämlich unter dem Genre Kriminalroman – wird wahrscheinlich enttäuscht sein. Ich finde, dass der Roman eher eine Persiflage auf die Musikindustrie ist, mit ein paar Krimielementen.

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  • Rezension zu "Mandels Büro" von Berni Mayer

    Mandels Büro
    LiebezuBuechern

    LiebezuBuechern

    18. January 2013 um 22:15

    Als den beiden Musikjournalisten Max Mandel und seinem Kollegen Sigi Singer der Job gekündigt wird, machen sie sich kurzerhand selbstständig. Und das nicht irgendwie, sondern als Privatdetektive. Bereits nach kurzer Zeit winkt der erste Fall, der auch schnell eine Nummer zu groß zu werden scheint. Der beliebte Punkrocker Leo Tilmann wird ermordet. Kurz vor seinem Tod plante er ein Soloalbum, dessen Songs plötzlich spurlos verschwunden sind. Im Wettlauf gegen die verlockende Witwe, der Plattenindustrie und der Entourage eines Rechtspopulisten sollen sich die beiden selbsternannten Detektive auf die Suche nach seinem musikalischen Nachlass machen. Während dieser Suche kreuzen sich des Öfteren musikalische und menschliche Randgebiete. Autor Berni Mayer war selbst einmal Chefredakteur beim Musiksender MTV und bei Viva Online und hat die Musik wohl im Blut. Genau das merkt man dem Buch auch an - von der ersten Seite ab. Die Idee keine typischen Kommissare ermitteln zu lassen, sondern ungelernte Privatdetektive vor zu schicken, ist mehr als schlau gewählt. Besonders auch, weil beide mit einem breiten Fachwissen aus der Musikindustrie ausgerüstet sind. Max Mandel und Sigi Singer sind alte Kollegen und nach dem Ende der Journalistenkarriere kommt ihnen spontan die Idee, das Detektivbüro des verstorbenen Onkels zu übernehmen. Mit viel Witz und Humor und irgendwie auch noch nicht ganz ernst machen sie sich an die Arbeit. Kurze Zeit später taucht auch schon die erste Klientin auf, die Schauspielerin Veronika Mallek. Diese will ihren Noch-Ehemann des Fremdgehens überführen und engagiert deshalb gerade die beiden. Wer könnte besser undercover im Musikbusiness recherchieren, als die bekannten Musikjournalisten? Als dann nach einem Auftritt der Band Leo Tilmann geteilt wieder aufgefunden wird, entwickelt sich der Fall. Die beiden Detektive stecken nämlich plötzlich zwischen den Fronten und haben plötzlich wirklich harte Arbeit vor sich. Nach kurzer Zeit schon hegt der Leser schnell große Sympathie mit Mandel und seinem Kollegen Singer. Dabei kommt es anfangs etwas komisch daher, dass die ganze Handlung über Singer von Max Mandel und den Geschehnissen erzählt wird. Wenn man sich nach kurzer Zeit daran gewöhnt hat, findet man es aber ziemlich unterhaltsam. Sicherlich bietet dieser Krimi keine so große Spannungskurve, wie man es von einem "richtigen" Krimi gewöhnt ist. Auch Blut kommt hier gänzlich gar nicht vor. Vielmehr ist es unterhaltsam und bisweilen ziemlich amüsant den beiden zu folgen und zu erleben wie sie diesen Fall mit viel Spürsinn und Charme zu lösen versuchen. Wenn man also Fan von Musik ist, insbesondere Rockmusik und dabei auch noch einen gewissen Spürsinn an den Tag legt, dann wird man mit Mandel und Singer seine große Freude haben und den beiden gerne bei der Arbeit zusehen. Die beiden Ermittler sind nämlich nicht einfach in eine Schublade zu stecken, sondern ziemlich eigenwillig mit ganz viel Komik und einer Portion Ironie gesegnet. Auch der Schreibstil ist flüssig geschrieben und animiert den Leser jederzeit zum Weiterlesen. Zwischendurch flaut die Spannung bzw. der Unterhaltungswert etwas ab, aber im Großen und Ganzen bietet "Mandels Büro" eine durchweg gute und kurzweilige Unterhaltung mit viel Witz und Humor. Fazit: Ein Krimi, der besonders für Musikfans und Fans von eigenwilligen Ermittlern empfehlenswert ist und auf über dreihundert Seiten gute und vor allem sehr amüsante Unterhaltung bietet.

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  • Rezension zu "Mandels Büro" von Berni Mayer

    Mandels Büro
    Moosbeere

    Moosbeere

    18. September 2012 um 20:17

    “Du bist jetzt also Detektiv.“ „Ermittler, wir sind ein Ermittlungsbüro.“ „Aha, wo ist da der Unterschied?“ „Da ist natürlich keiner. Ermittler ist nur der zeitgemäßere Begriff.“ „Ich finde ja, Detektiv klingt besser. Nach Abenteuer und Whisky“ Inhalt Die ehemaligen Musikjournalisten Mandel und Singer haben ein Ermittlungsbüro aufgemacht und stolpern in ihren ersten Fall, als „die Malleck“, die Frau des DEMO-Frontsängers Leo auftaucht. Als dieser dann auch noch ermordet wird, überschlagen sich die Ereignisse. Die Hobby-Detektive ohne IHK-Abschluss (denn für die Kurse haben sie während den Ermittlungen keine Zeit) fahnden in der bewegten Vergangenheit des Sängers, geraten ins Visier einiger Rechtsextremisten und versuchen an das unveröffentlichte Song-Material zu kommen… Meine Meinung Leider konnte mich das Buch nicht wirklich fesseln und ich habe es zwischendurch sogar wochenlang zur Seite gelegt und dann eher aus „Pflichtgefühl“ zu Ende gelesen. Einige Ideen und Dialoge waren zwar echt witzig, viele Abschweifungen und Ausführungen zur Musik waren für mich schlichtweg langweilig. Insgesamt ist dieser „Kriminalroman“ eher kein Krimi, sondern ein „normaler“ Roman und vielleicht nur für Kenner der Musikbranche so wirklich interessant. Das Ende hat mich dann doch ein wenig positiv überrascht, was diesem Buch ehrlich gesagt erst den zweiten Stern beschert hat. Fazit Nicht mein Fall. Aber für Freunde von unkonventionellen Kriminalromanen vielleicht genau das richtige. Von mir gibt es 2 Sterne für das chaotische und sympathische Detektiv-Duo.

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  • Leserunde zu "Mandels Büro" von Berni Mayer

    Mandels Büro
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hallo, ich eröffne hiermit die Leserunde zu "Mandels Büro". Ich bin übrigens der Autor und das ist ein blöder Beruf, falls jemand fragt. Ich freu mich aber irrsinnig auf die Beiträge hier. Unter allen, die sich an dieser Leserunde beteiligen, verlost mein generöser Verlag 20 Exemplare von "Mandels Büro". Bis zum 26.02. könnt Ihr mitmachen. Auf geht's, die Mädels und die Buam. Beste Grüße aus Berlin, Berni Mayer.

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  • Rezension zu "Mandels Büro" von Berni Mayer

    Mandels Büro
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    30. May 2012 um 12:14

    Angepriesen wurde dieser Krimi als „etwas außergewöhnlicher Krimi“, was ja grundsätzlich nicht schlecht ist. Und ich bin offen für neue Erfahrungen in Sachen Lesen. Cover: Grellgelber Hintergrund – etwas auf alt gemacht durch schwarze ungleichmäßige, feinste Linien, ein schwarzer Teppich mit einem nicht gerade komfortablen Schreibtischstuhl darauf und einer Axt – das sind die Hauptgestaltungselemente des Covers. Der Buchtitel sieht interessant aus, wobei das Wort „Mandels“ wirklich sehr altmodisch aussieht, was es ja vermutlich auch soll, denn schließlich ist das Detektivbüro samt Einrichtung auch schon sehr alt. Dafür ist das Wort „Büro“ um so moderner dargestellt: die Punkte des Buchstaben Ü sind innerhalb des Buchstabens vertikal integriert – was wahrscheinlich für die modernen Protagonisten Mandel und Singer stehen soll! Von der Optik her gefällt mir persönlich das Cover nicht besonders – dennoch finde ich es gut gewählt, da es sehr gut zur Handlung passt, es aussagekräftig ist und optisch einfach auffällt – auch zwischen vielen Büchern. Man merkt, dass man sich bei der Gestaltung viele Gedanken gemacht hat und viel Mühe investiert hat. Die Handlung: Die Musikjournalisten Max Mandel und Sigi Singer verlieren ihre Jobs. Wie gut, dass Max gerade erst das Detektivbüro seines Onkels geerbt hat. Und so beschließen die beiden Freunde, sich als Privatdetektive selbständig zu machen. Und schon bald haben sie ihre erste Klientin: Veronika Malleck, eine bekannte Schauspielerin und Ehefrau von Leo Tilmann, Sänger einer Punkrock-Band. Leo nimmt es mit der ehelichen Treue zu Veronikas Leidwesen leider nicht so genau und hat immer wieder Affären, weshalb Veronika den untreuen Gatten durch die beiden Detektiv-Neulinge beschatten lässt. Dass die beiden im Musikbusiness etabliert sind, kommt ihren Ermittlungen hierbei sehr entgegen und hilft ihnen, sich Tilmann und seinem Umfeld unauffällig zu nähern. Doch schon bald kommt es zu einem Zwischenfall, der dem Fall eine entscheidende Wendung gibt: Tilmann wird ermordet aufgefunden und Max und Sigi sollen die letzten Lieder von Leo Tilmann finden und sicherstellen – doch dies ist gar nicht so einfach wie es zu Beginn erscheint... Fazit: Leider konnte mich das Buch nicht gerade fesseln – das Lesen erinnerte mich an eine regelrechte Achterbahnfahrt: ein ewiges Auf und Ab! Der bayrische Slang der beiden Protagonisten macht sich hauptsächlich dadurch bemerkbar, dass die Personen mit einem Artikel vor ihrem Namen erwähnt werden, z.B. der Mandel, die Malleck, der Tilmann,... . Gut fand ich oft die Wortspiele, die im Buch verwendet wurden, z.B. die Rechtsekzeme. Auch die Dialoge zwischen Singer und Mandel waren teilweise recht erheiternd („Einwort-Sätze“ mit darauf folgenden „Einwort-Antworten“! Gut, manchmal waren es auch gigantische zwei oder drei Worte!) Dass der Autor gerne mit Worten und Buchstaben spielt, sieht man ja bereits an der Wahl der Namen für seine beiden Protagonisten Mandel und Singer: Max Mandel und Sigi Singer, also Ma. Ma... und Si.. Si...! Weit weniger gut gefielen mir die extremen Ausschweifungen musikalischer Details. Das war zwar angesichts der Thematik angebracht, allerdings einfach zuviel für meinen Geschmack, schlichtweg überdosiert! Dass sich Sigi im eher schlecht laufenden Detektivbüro im Schatten von Max doch etwas langweilte, wurde schon durch die Tätigkeiten von Sigi deutlich dargestellt: da wurde schon einmal am PC Level für Level eines PC-Spiels absolviert, während Max die eigentlichen Außendienst-Arbeiten erledigte. Gut gefallen hat mir die Darstellung von Fahrlehrer Dieter, dem Bruder von Max Mandel. Der brachte so richtig Leben in die sonst eher so dahinplätschernde Handlung. Schade, dass Dieter nicht öfters eingesetzt wurde. Letztendlich fand ich die ganze Handlung einfach zu aufgebauscht, mit zu wenig Tempo und mit zuviel Drumherum künstlich verlängert. Von der Idee her brauchbar, allerdings doch eher für Extrem-Musikfans geeignet, die nicht sehr viel Wert auf die Krimi-Handlung an sich legen, daher leider nur eine Bewertung im Mittelfeld.

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  • Rezension zu "Mandels Büro" von Berni Mayer

    Mandels Büro
    Starlet

    Starlet

    28. May 2012 um 09:11

    Max Mandel und Sigi Singer sind zwei Musikjournalisten, die sich beruflich verändern. Max Mandel erbt die Detektei seines Onkels und versucht sich zusammen mit seinem besten Freund und Kollegen als Ermittler. Die beiden nehmen einen Fall aus dem Musikbusiness an, der hervorragend zu ihrem alten Beruf passt. Veronika Malleck, Frau des berühmten Sängers Leo Tilmann, möchte sich von ihrem Mann scheiden lassen. Und für die Scheidung benötigt sie Beweise, dass Leo sie mit verschiedenen Frauen betrügt. Während der Ermittlung wird Leo Tilmann ermordet und auch Max Mandel und Sigi Singer decken immer neue Geheimnisse auf. "Mandels Büro" wird als der etwas andere Kriminalroman angepriesen. Und das ist er auch. In einem umgangsprachlichen, bayrischen Schreibstil verfasst muss der Leser sich zunächst an diese Ausdrucksweise gewöhnen. Die Handlung selbst ist durchzogen von Informationen zu Schallplatten, Gitarrensoli und Schallplattencovern, die mich leider nicht interessiert haben und mich zu sehr von der Handlung entfernt haben. Es gab durchaus gute Ansätze in dem Roman, wie die witzigen Gedankengänge von Sigi Singer, die das Buch auflockerten. Dennoch konnte mich das Buch nicht fesseln, zu umfrangreich wurde hier über das Musikbusiness berichtet.

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  • Rezension zu "Mandels Büro" von Berni Mayer

    Mandels Büro
    KiSa

    KiSa

    16. May 2012 um 11:34

    Ein verrücktes Buch, das jegliche Einordnung in ein Genre verweigert. Der Autor selbst ordnet die Geschichte folgendermaßen ein: „Es ist die Geschichte einer Freundschaft. Die habe ich zu Anfang in eine Chandler-Blaupause gesteckt und im Laufe des Romans immer mehr zersägt. Sowohl die Blaupause, als auch die Freundschaft.“ Ich kann höchstens sagen, was es NICHT ist: es ist kein klassischer Kriminalroman, wie es auf dem Cover steht. Aber wer verwendet heute auch noch ernsthaft diese Formulierung? Müsste ich dieses Buch mit einem Wort beschreiben, wäre es „schräg“. Dieses Buch ist so anders als die, die man kennt, es hält sich an keine Regeln, und genau das ist es, was mir so unglaublich an diesem Buch gefallen hat. Es ist endlich mal wieder etwas Neues.Es fehlt nicht an Satire, Klischees und Wortspielen. Ich empfehle dieses Buch jedem, der es ohne Erwartungshaltung betrachtet und Lust auf etwas einfach mal ganz anderes und durchaus Verrücktes hat.

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  • Rezension zu "Mandels Büro" von Berni Mayer

    Mandels Büro
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    10. May 2012 um 09:25

    KLAPPENTEXT: Ein Jugendtraum wird wahr. Als den beiden streitbaren Musikjournalisten Max Mandel und Sigi Singer die Festanstellung gekündigt wird, machen sie sich als Privatdetektive selbstständig. Doch bereits der erste Fall wächst ihnen schnell über den Kopf. Der beliebte Punkrocker Leo Tilmann wird ermordet, und im Wettlauf mit der sinistren Plattenindustrie, der betörenden Witwe und der Entourage eines Rechtspopulisten sollen die beiden selbsternannten New-Media-Detektive den musikalischen Nachlass von Leo Tilmann sicherstellen. Dabei kreuzen die beiden mehr als einmal musikalische und menschliche Randgebiete. ZUM AUTOR: Bernie Mayer, geboren 1974 in Bayern, wohnhaft in Berlin. Neben Stationen als Chefredakteur bei MTV und Viva Online arbeitete er in der Musikindustrie und produzierte mit Kavka vs. The Web auf Myspace eine der erfolgreichsten deutschen Web-Shows. Seit 2009 ist Bernie Mayer freiberuflicher Autor und Regisseur. Außerdem spielt er in der Heavy-Metal-Band The Gebruder Grim. EIGENE MEINUNG: Wenn`s mit der Karriere als Journalist nicht klappt, dann wird man Privatdetektiv. Das dachten sich zumindest der Mandel und der Singer, ehemalige Journalisten des bekannten Musikmagazins "Express". Da eine Fortbildung zum Detektiv allerdings viel zu teuer ist, bleiben die beiden bei der Bezeichnung Ermittler (IHK geprüft...zumindest bald). Ihr erster Fall hält sie allerdings weiter im Musikbusiness beschäftigt, so dass sie sich auf bekanntem Terrain befinden. Im Mittelpunkt steht Leo Tilmann, Sänger der alternden Punkrockband DEMO, verheiratet mit der Veroni Malleck, Schauspielerin und zur Zeit engagiert in der Hauptrolle der Eva Braun. Zwischen den Beiden läuft es nicht mehr so gut, weswegen die Veroni die Trennung möchte, bei der ihr Mandel und Singer helfen sollen. Sie müssen Leo quasi auf frischer Tat mit anderen Weibsbildern erwischen und dies vor Gericht darlegen können. Gar nicht so einfach. Vor allem, wenn der zu Beobachtende plötzlich tot und in zwei Hälften zerstückelt aufgefunden wird. Doch so schnell lassen sich Mandel und Singer nicht aufhalten und statt den Tilmann mit nackten Tatsachen zu erwischen, ermitteln sie nun in einem Mordfall. Gar nicht so einfach, wenn man eigentlich gar kein Profi ist und dann auch noch eine Frau mit mischt, denn die bringen bekanntlich ja nicht nur die Männer durcheinander ... "Sex, Drugs, Rock`n`Roll. Das war ja in der Jugend vom Mandel auch noch kein Sat.1 Motto.” (S.28) Recht hat er, der Bernie Mayer, und so kann man sich als Leser auf jede Menge Rock`n`Roll gefasst machen (Sex und Drugs sind eher mit Nebenrollen besetzt). Zum Einen, da vor allem der Mandel über eine gewisse, und sehr kontroverse, Mischung aus Lässigkeit und einer ihm eigenen Angespanntheit verfügt. Zum Anderen, weil wir uns im Musikbusiness bewegen. Zwischen Punkrock und Bandmitgliedern, in deren Blütezeit (wie schon erwähnt) dies einfach zum "Lifestyle" dazu gehörte. Ein Ambiente, in dem ich mich sehr wohl fühlte, dass von Bernie Mayer auch ausgesprochen gut rüber gebracht werden konnte. Am besten gefällt mir der Humor des Autors. Er ist sehr sarkastisch, nimmt vieles auf die Schippe und das auf einem tollen Niveau. Ich bin ein bisschen dazu verleitet seine Schreibe mit Rocko Schamoni zu vergleichen, dessen Werke ich sehr gerne lese, dessen Art aber nicht jedermanns Sache ist. Ebenso wird es einigen Lesern mit Berni Mayer gehen. Mir sagt dieser Erzähltyp zu, der sprachlich an die Schreibe eines Musikjournalisten angelehnt ist (Mayer ist ja auch einer), dies macht "Mandels Büro" allerdings auch dazu, dass es kein Breitband Produkt ist. Wer blutige Krimis und Thrill sucht, der ist hier fehl am Platz, denn "Mandels Büro" dient eher der Unterhaltung, als der Aufregung. An sich die Sorte Krimi, die ich gerne mag, an manchen Stellen hätte ich mir allerdings ein klein wenig mehr Spannung gewünscht. FAZIT: Rock`n`Roll, ein bisschen Kult, jede Menge Sarkasmus und zwei Protagonisten, die eigentlich mehr dem Typ Anti-Held entsprechen machen "Mandels Büro" zu einem lesenswerten Krimi der etwas anderen Art. Ich freue mich auf weitere Fälle des Ermittlerduos Sigi Singer und Max Mandel.

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  • Rezension zu "Mandels Büro" von Berni Mayer

    Mandels Büro
    gaby2707

    gaby2707

    27. April 2012 um 18:24

    Maximilian (Max) Mandel und Siegfried (Sigi) Singer machen sich mit einer Detektei selbstständig. Den ersten Auftrag erhalten sie von der Schauspielerin Veronika Mallek, die ihren Mann Leo Tilmann, Bandleader der Gruppe DEMO, beim Fremdgehen erwischen lassen will. Doch dann erwischt es Leo etwas härter - er wird zerstückelt in einer Musikerkiste gefunden. Das Ermittlerteam beginnt zu ermitteln. Der PKW von Mandel wird angezündet, der Anwalt von Tilmann wird erschlagen in einem See gefunden und die Spuren gehen immer weiter Richtung rechter Szene... Ein tolles Cover - Gelb als Signalfarbe, die auch im Buch immer wieder mal vorkommt. Sei es als Autofarbe eines A4, als nicht gelungene Haarfarbe oder auf einem Plakat. Nach den ersten 100 Seiten stand für mich fest, dass dies wohl kein typischer Kriminalroman ist (sein soll?). Ein Mord macht leider noch keinen Krimi aus. Was mir gut gefällt, ist die Erzählweise aus Sicht von Sigi: einfach, klar, verständlich und manchmal recht witzigige Dialoge. Was mich sehr genervt hat, ist das dauernde Besprechen von irgendwelchen Musikrichtungen, sei es Metal, Hip Hop usw. Das lenkt viel zu sehr vom Hauptroman ab und gefällt mir persönlich überhaupt nicht. FAZIT: Ein Roman, den ich nicht als Krimi bezeichnen würde - ihn trotzdem gern gelesen habe, bis auf die Musikbesprechungen - und der von mir 3 Punkte bekommt.

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  • Rezension zu "Mandels Büro" von Berni Mayer

    Mandels Büro
    Themistokeles

    Themistokeles

    10. April 2012 um 21:03

    Glaubt man dem Cover dieses Romans, soll es sich bei dem vorliegenden Werk um einen Kriminalroman handeln. Liest man dann die ersten paar Seiten merkt man nach und nach, dass es eindeutig kein wirklicher Krimi ist, auch wenn es sich bei Mandels Büro um die Detektei von Siggi Singer und Max Mandel, zwei ehemaligen Musikjournalisten, die neuerdings als Privatermittler tätig sind, handelt. Obwohl sich schnell ein erster Fall für die beiden auftut, hat man nur ganz am Rand das Gefühl, dass wirklich irgendwie von den beiden ermittelt wird. Insbesondere Max Mandel erweckt durchgängig den Eindruck, als sie ihm der Fall ziemlich egal. Zudem wird deutlich mehr zum Beispiel über Musikrichtungen, etwaige Bands, Sängerinnen und Sänger, sowie Musikjahrzehnte oder Musikinstrumente spekuliert und philosophiert, als über viele anders und vor allen Dingen den Fall, was ich ab einem gewissen Punkt einfach störend empfand. Es war auch einfach vollkommen losgelöst von der Geschichte und außerdem noch sehr spezifisch, so dass man als Musikkenner und stark Musikinteressierter eventuell etwas damit hätte anfangen können. Außerdem werden die Begebenheiten, in welche die beiden geraten, zum Ende hin immer absurder und wirken eher als sollten sie das Genre Kriminalroman auf die Schippe nehmen, als das noch irgendwo etwas Ernsthaftes hinter dem ganzen stünde oder auch wie etwas, das man nur verstehen kann, wenn man ein bestimmtes Vorwissen mitbringt. Zudem war es auf den ersten paar Seiten schon sehr gewöhnungsbedürftig, dass es ganz leicht in bayrischer Mundart gehalten ist, so dass immer "Der Mandel...", "Die Malleck.." bzw. "Der Singer..." als Bezeichnung für die einzelnen Charaktere herhalten musste, obwohl der Roman in Berlin spielt. Daran konnte man sich jedoch noch gewöhnen, wobei die gesamte Geschichte aus der Perspektive Siggi Singers erzählt wird, was insbesondere in den Szenen, in denen er gar nicht anwesend ist, sehr eigenartig wirkt. Zunächst erinnerte mich diese Art der Erzählung ein wenig an Dr. Watson der in den Holmes-Romanen berichtet, jedoch bewegt sich die Art wie Siggi Singer erzählt immer weiter davon weg, während das Buch langsam voranschreitet. Insgesamt durch seine ganze Art einfach gar nicht mein Buch, da mir viel zu viel Unsinniges neben der eigentlichen Handlung erwähnt wurde und ich es auch vom allgemeinen Stil her nicht wirklich berauschend fand und eventuell auch manche Anspielungen des Autors einfach nicht verstanden habe.

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  • Rezension zu "Mandels Büro" von Berni Mayer

    Mandels Büro
    Cellissima

    Cellissima

    02. April 2012 um 11:14

    Bei diesem Buch musste ich sehr lange über eine Rezension nachdenken, weil es zu den ganz wenigen Büchern gehört, mit denen ich Probleme hatte und bei denen ich mich zum Lesen antreiben musste. Obwohl es kein schönes Gefühl ist, einem Buch nur wenige Sterne zu geben (gerade wenn es zuvor schon einige schlechtere Bewertungen gab), will ich meine Meinung ehrlich wiedergeben - dies ist ja schließlich Sinn und Zweck einer Rezension. Vorab: Wer hier einen richtigen Krimi oder Thriller erwartet, wird enttäuscht sein. Das ist das Buch keinesfalls - ich würde es mit "Toter geht´s nicht" vergleichen, einem Buch, das auch so betitelt ist, aber doch viele andere Dinge in den Vordergrund rückt und die Ermittlungsarbeit nur am Rande laufen lässt. Das oben genannte Buch hat mir trotzdem oder gerade deswegen sehr gut gefallen - ich mag solche "ruhigen", "unblutigen" Krimis und Thriller viel lieber. Entsprechend hoch waren auch meine Erwartungen an "Mandels Büro", entsprechend habe ich mich auf die Lektüre gefreut. Denn die Idee, die der Autor hatte, nämlich einen Krimi im Musikbusiness zu spinnen ... die ist genial! Leider kam die Umsetzung nicht so bei mir an. Zunächst hatte ich ein paar Probleme mit dem Schreibstil ... die Geschichte war eher holprig zu lesen, auch dauerte es ziemlich lange, bis man im Geschehen drin war. Wenn man das mal geschafft hatte, war es stellenweise ganz okay, wurde dann aber leider wieder relativ langatmig, sodass die Gedanken abschweiften und man wieder rauskam. Generell hat mich die Geschichte leider an keiner Stelle gefesselt. Ich habe im Gegenteil öfters das Ende herbeigesehnt. Vermutlich lag es daran, dass es auch einfach nicht mein Musikstil ist, sodass da mehrere Faktoren zusammenkamen. Leider nur zwei Sterne von mir.

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  • Rezension zu "Mandels Büro" von Berni Mayer

    Mandels Büro
    Buchfan276

    Buchfan276

    22. March 2012 um 16:26

    Ein äußerst außergewöhnliches Buch fiel mir vor Kurzem in einer netten Leserunde in die Hände: Es handelte sich dabei um Berni Mayers Debüt "Mandels Büro", welches mich sehr überrascht hat. Es geht um die beiden ehemaligen Musikjournalisten Max Mandel und Sigi Singer, die gemeinsam ein Ermittlerbüro eröffnen. Schon nach wenigen Tagen erhalten sie ihren ersten Auftrag. Sie sollen den Frontmann der Band Demo, Leo Tilmann, beschatten, damit dieser nicht das von seiner Lebensgefährtin und berühmten Schauspielerin Veronika Malleck ausgeborgte Geld sinnlos verprassen kann. Was leider etwas nach hinten losgeht ist die Tatsache, dass der Leo bald darauf tot ist. Aber der Mandel wäre nicht der Mandel, wenn er dem myteriösen Ableben des Herrn Tilmann nicht genauer auf den Grund gehen würde. Mit einer süddeutsch eingefärbten Sprache verfasst der Autor die treffenden wörtlichen Reden der beiden Detektive. Leider fällt es zunächst schwer, in diesen Schreibstil hineinzufinden. Der Mandel scheint recht arrogant zu sein, und der Sigi scheint sich immer irgendwie im Hintergrund zu halten, ohne sich zu wehren. Was noch dazukommt ist, dass es sich bei dem Buch nicht unbedingt um einen Krimi handelt, sondern eher um eine Handlung, die unter anderem die Musikbranche eher satirisch betrachtet. Am Ende bleiben manche Fragen offen. Für den eingefleischten Krimi-Fan ist das Buch sicherlich nicht geeignet, es stellt aber eine gelungene Abwechslung dar zu den typischen Romanen, da es, wie oben bereits gesagt, einfach außergewöhnlich ist.

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  • Rezension zu "Mandels Büro" von Berni Mayer

    Mandels Büro
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. March 2012 um 17:49

    Max Mandel und Sigi Singer sind frischgebackene Ex-Musikjournalisten und amtierende Privatdedektive. Ihren ersten Auftrag erhalten sie von "der Malleck". Sie sollen ihren Mann Leo Tilmann, seinerseits Musiker, beschatten. Und hier kommt den beiden ihr ehemaliger Job zu Gunsten. Da sie aus der Branche kommen, hier viele Leute persönlich kennen, können sie den Auftrag als Recherche verkaufen. Max Mandel ist nun mit Leo Tilmann fast jeden Tag unterwegs und begleitet ihn auf Schritt und Tritt. Doch auf einmal ist der Musiker tot. Doch wer war der Mörder und was steckt eigentlich noch alles dahinter? Fazit: Es dauert ein bisschen, bis man sich eingelesen hat. Der Schreibstil ist schnörkellos und etwas gewöhnungsbedürftig. Doch dann fand ich es ganz gut zu Lesen. Es stimmt am Anfang plätschert die Handlung so dahin, aber ab dem Zeitpunkt des Mordes, finde ich den Fall ganz "unterhaltsam". Die Handlung in der Musikszene spielen zu lassen und die Geschihte aus der Sicht der Ex-Musikjournalisten erzählen zu lassen empfand ich als eine angenehme Abwechslung. Das Buch kann man bei Gelegenheit durchaus einmal lesen.

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  • Rezension zu "Mandels Büro" von Berni Mayer

    Mandels Büro
    MelE

    MelE

    17. March 2012 um 10:32

    Ich habe mich beim Lesen sehr schwer getan und einige Anläufe gebraucht das Buch zu ende zu lesen. Wenn ich etwas anfange, führe ich es auch zu ende, obwohl es mich diesmal tatsächlich Durchhaltevermögen gekostet hat, da ich mit der Sprache des Krimis nicht viel anfangen konnte. Ich fand die Einleitung des Autors zur Leserunde sehr, sehr interessant und vermutete schon einen echt verrückten Kauz hinter der Einleitung. Der Schein hat nicht getrügt und ich die ich immer offen bin für neues und noch nie dagewesenes, bin doch ein klein wenig enttäuscht. Von mir gibt es drei Sterne, da ich die Idee einen Krimi im Musikbusiness zu schreiben schon recht Klasse fand. Da ich mich aber sehr schwer getan habe überhaupt in das Geschehen rund um Sigi und Mandel hineinzufinden und manches mir doch eindeutig zu langatmig war, ziehe ich zwei Sterne ab und so befindet sich der Krimi immerhin in einem guten Mittelmaß und das st doch auch schon etwas, oder?

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